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Rechtsprechung
   BFH, 17.06.2005 - VI S 3/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,273
BFH, 17.06.2005 - VI S 3/05 (https://dejure.org/2005,273)
BFH, Entscheidung vom 17.06.2005 - VI S 3/05 (https://dejure.org/2005,273)
BFH, Entscheidung vom 17. Juni 2005 - VI S 3/05 (https://dejure.org/2005,273)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 133a Abs. 1; ZPO § 321a

  • Wolters Kluwer

    Statthaftigkeit einer Anhörungsrüge gegen Urteile und Beschlüsse des Bundesfinanzhofs - Statthaftigkeit einer Anhörungsrüge gegen die ablehnende Entscheidung über einen Prozesskostenhilfeantrag - Anwendungsbereich und Prüfungsumfang einer Anhörungsrüge

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 133a Abs. 1; ZPO § 321a
    Anhörungsrüge: Anwendungsbereich des § 133a FGO

  • datenbank.nwb.de

    Statthaftigkeit und Anwendungsbereich der Anhörungsrüge nach § 133a FGO

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 209, 419
  • NJW 2005, 2639
  • BB 2005, 1612
  • DB 2005, 1610
  • BStBl II 2005, 614
 
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Wird zitiert von ... (89)Zitiert selbst (4)

  • BFH, 28.02.2005 - VI S 8/04

    PKH - Aussicht auf Erfolg

    Auszug aus BFH, 17.06.2005 - VI S 3/05
    Mit Beschluss vom 28. Februar 2005 VI S 8/04 (PKH) hat der Senat den Antrag des Klägers, Antragstellers und Rügeführers (Antragsteller) auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe (PKH) für eine beabsichtigte Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des Finanzgerichts (FG) X mangels hinreichender Aussicht auf Erfolg abgelehnt.

    In seinem Beschluss vom 28. Februar 2005 VI S 8/04 (PKH) führte der Senat u.a. aus, die --mit Hilfe eines fachkundigen Bevollmächtigten vorgebrachten-- Darlegungen des Antragstellers, das FG habe Verfahrensmängel (§ 115 Abs. 2 Nr. 3 der Finanzgerichtsordnung --FGO--) begangen, seien nicht schlüssig erhoben (§ 116 Abs. 3 Satz 3 FGO).

    Gegen den Beschluss des Senats vom 28. Februar 2005 VI S 8/04 (PKH) wendet sich der Antragsteller mit einer Anhörungsrüge (§ 133a FGO).

    Der Senat hat in seinem PKH-Beschluss vom 28. Februar 2005 VI S 8/04 (PKH) die Erfolgsaussichten des Antragstellers für die beabsichtigte Nichtzulassungsbeschwerde --unter Beachtung des in einem PKH-Verfahren gebotenen Prüfungsmaßstabs-- umfassend geprüft und sie verneint.

    Im Kern richten sich die (neuerlichen) Ausführungen des Antragstellers gegen die Rechtsauffassung des Senats im Beschluss vom 28. Februar 2005 VI S 8/04 (PKH).

  • BVerfG, 04.08.2004 - 1 BvR 1557/01

    Zur Anerkennung von Zeiten der Zugehörigkeit zu einem Zusatzversorgungssystem der …

    Auszug aus BFH, 17.06.2005 - VI S 3/05
    Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs (…in seiner Ausprägung durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vgl. z.B. Jarass/Pieroth, Grundgesetz, 7. Aufl., Art. 103 Tz. 11 ff.) verlangt von dem erkennenden Gericht vornehmlich, dass es die Beteiligten über den Verfahrensstoff informiert, ihnen Gelegenheit zur Äußerung gibt, ihre Ausführungen sowie Anträge zur Kenntnis nimmt und bei seiner Entscheidung in Erwägung zieht (ständige Rechtsprechung; z.B. BVerfG-Beschluss vom 4. August 2004 1 BvR 1557/01, NVwZ 2005, 81).
  • BFH, 30.09.2004 - IV S 9/03

    Beginn der Frist zur Einlegung der Gegenvorstellung analog § 321a ZPO - bei …

    Auszug aus BFH, 17.06.2005 - VI S 3/05
    Der Senat lässt offen, ob im Streitfall die in § 133a Abs. 1 Nr. 2 FGO genannten Voraussetzungen ordnungsgemäß "dargelegt" worden sind (§ 133a Abs. 2 Satz 5 FGO; vgl. hierzu Guckelberger, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht --NVwZ-- 2005, 11, 14 zur Parallelregelung des § 152a der Verwaltungsgerichtsordnung --VwGO--; BFH-Beschluss vom 30. September 2004 IV S 9/03, BStBl II 2005, 142 zu der vor dem 1. Januar 2005 bestehenden Rechtslage betreffend Gegenvorstellung analog § 321a ZPO i.V.m. § 155 FGO;… Hartmann in Baumbach/Lauterbach/ Albers/ Hartmann, Zivilprozessordnung, 63. Aufl., § 321a Rz. 25 ff.).
  • FG Baden-Württemberg, 15.03.2005 - 7 V 55/04

    Auslegung des § 133a FGO: keine Abhilfemöglichkeit bei nur materiell-rechtlich …

    Auszug aus BFH, 17.06.2005 - VI S 3/05
    § 133a FGO beschränkt die Möglichkeit einer Selbstkorrektur der gerichtlichen Entscheidung durch den "judex a quo" ausdrücklich auf diesen Verfahrensverstoß (Seer in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 133a FGO Tz. 2; Seer/Thulfaut, Betriebs-Berater --BB-- 2005, 1085 f.; vgl. auch FG Baden-Württemberg, Außensenate Karlsruhe, Beschluss vom 15. März 2005 7 V 55/04, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2005, 885 mit weiterführender Anmerkung von Morsbach).
  • BGH, 17.07.2008 - V ZR 149/07

    Anwendungsbereich der Gehörsrüge

    Eine entsprechende Anwendung auf die Verletzung anderer Verfahrensgrundrechte kommt angesichts des klaren Wortlauts (Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Norm) und des deutlich geäußerten gesetzgeberischen Willens (…BT-Drs. 15/3706, S. 14) nicht in Betracht (BVerfG NJW 2006, 2907 f.; vgl. für die Parallelnorm des § 133a FGO BFH NJW 2005, 2639; s. im Übrigen nur Zöller/Vollkommer, ZPO, 26. Aufl., § 321a Rdn. 3 m.w.N., auch zu abw.
  • BFH, 11.05.2007 - V S 6/07

    Anhörungsrüge und Gegenvorstellung

    b) Nach dem eindeutigen Wortlaut des § 133a Abs. 1 Satz 1 FGO kann mit der Anhörungsrüge nur vorgebracht werden, das Gericht --im Streitfall der beschließende Senat-- habe im Rahmen der angegriffenen Entscheidung gegen den verfassungsrechtlich verbürgten Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes --GG--) verstoßen (vgl. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 17. Juni 2005 VI S 3/05, BFH/NV 2005, 1458, m.w.N.;… vom 14. Oktober 2005 V S 20/05, BFH/NV 2006, 563).
  • BFH, 14.10.2008 - II S 14/08

    Anhörungsrüge: Anforderungen an Begründung

    § 133a FGO beschränkt die Möglichkeit einer Selbstkorrektur der gerichtlichen Entscheidung durch den "judex a quo" ausdrücklich auf diesen Verfahrensverstoß (BFH-Beschluss vom 17. Juni 2005 VI S 3/05, BFHE 209, 419, BStBl II 2005, 614).

    aa) Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs verlangt vom Gericht vornehmlich, dass es die Beteiligten über den Verfahrensstoff informiert, ihnen Gelegenheit zur Äußerung gibt, ihre Ausführungen sowie Anträge zur Kenntnis nimmt und bei seiner Entscheidung in Erwägung zieht (…vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 17. Mai 2005 VII S 17/05, BFH/NV 2005, 1614; in BFHE 209, 419, BStBl II 2005, 614, …und vom 3. März 2006 V S 1/06, BFH/NV 2006, 1314).

    Die Anhörungsrüge dient nicht dazu, die angegriffene Entscheidung in der Sache in vollem Umfang nochmals zu überprüfen (BFH-Beschlüsse in BFHE 209, 419, BStBl II 2005, 614;… vom 30. September 2005 V S 12, 13/05, BFHE 211, 6, BStBl II 2006, 75, und in BFH/NV 2006, 1314).

    Mit der Anhörungsrüge kann auch eine Begründungsergänzung nicht herbeigeführt werden (BFH-Beschluss in BFHE 209, 419, BStBl II 2005, 614).

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