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Rechtsprechung
   BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,9077
BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24 (https://dejure.org/2025,9077)
BGH, Entscheidung vom 11.03.2025 - VI ZB 5/24 (https://dejure.org/2025,9077)
BGH, Entscheidung vom 11. März 2025 - VI ZB 5/24 (https://dejure.org/2025,9077)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Anforderungen an Übermittlung eines elektronischen Dokuments bzw. an elektronische Einreichung einer Berufungsbegründung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 2 Abs 1 GG, § 130a Abs 3 S 1 ZPO, § 130a Abs 4 S 1 ZPO
    Anforderungen an Übermittlung eines elektronischen Dokuments bzw. an elektronische Einreichung einer Berufungsbegründung

  • IWW

    § 520 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § ... 130a Abs. 3 Satz 1 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO, Art. 2 Abs. 1 GG, § 130a Abs. 4 ZPO, §§ 31a, 31b BRAO, § 130a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 ZPO, § 31a BRAO, § 130a Abs. 3 Satz 1 2. Alt. ZPO, § 130a Abs. 4 Satz 1 ZPO, § 130a Abs. 3 Satz 1 1. Alt. ZPO, § 32a Abs. 3 Satz 1 1. Alt. StPO, § 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO

  • Betriebs-Berater

    Zu den Anforderungen des § 130a Abs. 3 S. 1 ZPO an Übermittlung eines elektronischen Dokuments

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 130a Abs. 3 S. 1

  • rechtsportal.de

    ZPO § 130a Abs. 3 S. 1

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Warum ein Schriftsatz nicht (nur) mit "Rechtsanwalt" enden sollte...

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Übermittlung eines elektronischen Dokuments, Nicht nur mit "Rechtsanwalt" ohne Namenszusatz

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Elektronischer Rechtsverkehr - und die vom Sozius elektronisch signierte Berufungsbegründung

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Warum ein Schriftsatz nicht (nur) mit "Rechtsanwalt" enden sollte ... (IBR 2025, 380)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Wer qualifiziert elektronisch signiert, übernimmt auch die Verantwortung für den Inhalt (IBR 2025, 1067)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2025, 1828
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 28.02.2024 - IX ZB 30/23

    Zulässigkeit der Signierung eines Schriftsatzes für Mitglied der Sozietät und …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Die einfache Signatur hat in dem zuletzt genannten Fall die Funktion zu dokumentieren, dass die durch den sicheren Übermittlungsweg als Absender ausgewiesene Person mit der die Verantwortung für das elektronische Dokument übernehmenden Person identisch ist; ist diese Identität nicht feststellbar, ist das Dokument nicht wirksam eingereicht (…vgl. Senatsbeschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23, NJW-RR 2024, 1058 Rn. 5; BGH, Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660 Rn. 9 f.).

    Rn. 9 aa) Die qualifizierte elektronische Signatur entspricht im elektronischen Rechtsverkehr der handschriftlichen Unterschrift (…Senatsbeschluss vom 18. April 2023 - VI ZB 36/22, NJW 2023, 2433 Rn. 16; BGH, Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660 Rn. 10; jeweils mwN).

    Entsprechend bringt der Rechtsanwalt, der ein elektronisches Dokument qualifiziert elektronisch signiert, selbst wenn es von einem anderen verfasst wurde, wie mit seiner eigenhändigen Unterschrift ohne weitere Voraussetzungen im Zweifel seinen unbedingten Willen zum Ausdruck, Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes zu übernehmen (vgl. BGH, Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660 Rn. 13 mwN).

    Die einfache Signatur eines Schriftsatzes ist neben der qualifizierten elektronischen Signatur nach § 130a Abs. 3 Satz 1 1. Alt. ZPO nicht erforderlich (…vgl. Bacher, MDR 2022, 1441 Rn. 17; nach BGH, Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660 Rn. 13 und BAG, NJW 2020, 258 Rn. 9 f. ist sogar unschädlich, wenn am Ende des qualifiziert elektronisch signierten Schriftsatzes ein anderer Name steht).

  • BGH, 07.05.2024 - VI ZB 22/23

    Berufungseinlegung und Berufungsbegründung im Elektronischer Rechtsverkehr: …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Die einfache Signatur hat in dem zuletzt genannten Fall die Funktion zu dokumentieren, dass die durch den sicheren Übermittlungsweg als Absender ausgewiesene Person mit der die Verantwortung für das elektronische Dokument übernehmenden Person identisch ist; ist diese Identität nicht feststellbar, ist das Dokument nicht wirksam eingereicht (vgl. Senatsbeschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23, NJW-RR 2024, 1058 Rn. 5; BGH…, Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660 Rn. 9 f.).

    Nach einhelliger höchstrichterlicher Rechtsprechung ist ein elektronisches Dokument, das aus einem persönlich zugeordneten beA (vgl. § 31a BRAO) versandt wird und nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, nur dann wirksam eingereicht, wenn die das Dokument signierende und damit verantwortende Person mit der des tatsächlichen Versenders übereinstimmt (vgl. Senatsbeschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23, NJW-RR 2024, 1058 Rn. 5 mwN).

  • BGH, 07.09.2022 - XII ZB 215/22

    Elektronischer Rechtsverkehr im Rechtsmittelverfahren: Erfordernis der Wiedergabe …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Denn die Berufungsbegründung ist weder mit einer einfachen Signatur eines Rechtsanwalts versehen, wofür die einfache Wiedergabe des Namens am Ende des Textes ausreicht (vgl. BGH, Beschluss vom 7. September 2022 - XII ZB 215/22, NJW 2022, 3512 Rn. 10; BT-Drucks. 17/12634 S. 25;… Bacher, MDR 2022, 1441 Rn. 22), noch auf einem sicheren Übermittlungsweg im Sinne des § 130a Abs. 4 Satz 1 ZPO eingereicht worden.
  • BGH, 19.01.2023 - V ZB 28/22

    Anforderungen an die Signatur bei Übermittlung einer Berufungsschrift über das …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Zugleich soll sichergestellt werden, dass es sich bei dem Schriftstück nicht nur um einen Entwurf handelt, sondern dass es mit Wissen und Willen des Berechtigten dem Gericht zugeleitet worden ist (…Senatsbeschluss vom 15. Oktober 2019 - VI ZB 22/19 und VI ZB 23/19, NJW-RR 2020, 309 Rn. 11; für die qualifizierte elektronische Signatur BGH, Beschluss vom 19. Januar 2023 - V ZB 28/22, NJW 2023, 1587 Rn. 10; jeweils mwN).
  • BAG, 24.10.2019 - 8 AZN 589/19

    Einreichung der Nichtzulassungsbeschwerdebegründung - elektronisches Dokument - …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Die einfache Signatur eines Schriftsatzes ist neben der qualifizierten elektronischen Signatur nach § 130a Abs. 3 Satz 1 1. Alt. ZPO nicht erforderlich (…vgl. Bacher, MDR 2022, 1441 Rn. 17; nach BGH, Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660 Rn. 13 und BAG, NJW 2020, 258 Rn. 9 f. ist sogar unschädlich, wenn am Ende des qualifiziert elektronisch signierten Schriftsatzes ein anderer Name steht).
  • BVerfG, 07.12.2015 - 2 BvR 767/15

    Formwirksamkeit der Revisionsbegründungsschrift (Unterschrift eines mit dem …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Es spricht grundsätzlich eine Vermutung dafür, dass der Unterzeichner sich den Inhalt eines Schreibens zu eigen gemacht hat und dafür aufgrund eigener Prüfung die Verantwortung übernimmt (BVerfG, NJW 2016, 1570 Rn. 24;… Senatsurteil vom 20. Dezember 2022 - VI ZR 279/21, NJW-RR 2023, 495 Rn. 7 mwN).
  • BGH, 18.04.2023 - VI ZB 36/22

    Elektronischer Rechtsverkehr: Übermittlung der Berufungsschrift mittels des …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Rn. 9 aa) Die qualifizierte elektronische Signatur entspricht im elektronischen Rechtsverkehr der handschriftlichen Unterschrift (Senatsbeschluss vom 18. April 2023 - VI ZB 36/22, NJW 2023, 2433 Rn. 16; BGH…, Beschluss vom 28. Februar 2024 - IX ZB 30/23, NJW 2024, 1660 Rn. 10; jeweils mwN).
  • BGH, 15.10.2019 - VI ZB 22/19

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Erforderliche Nachreichung eines …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Zugleich soll sichergestellt werden, dass es sich bei dem Schriftstück nicht nur um einen Entwurf handelt, sondern dass es mit Wissen und Willen des Berechtigten dem Gericht zugeleitet worden ist (Senatsbeschluss vom 15. Oktober 2019 - VI ZB 22/19 und VI ZB 23/19, NJW-RR 2020, 309 Rn. 11; für die qualifizierte elektronische Signatur BGH…, Beschluss vom 19. Januar 2023 - V ZB 28/22, NJW 2023, 1587 Rn. 10; jeweils mwN).
  • BGH, 20.12.2022 - VI ZR 279/21

    Formanforderungen an eine Berufungsbegründung: Verdeutlichung eines …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Es spricht grundsätzlich eine Vermutung dafür, dass der Unterzeichner sich den Inhalt eines Schreibens zu eigen gemacht hat und dafür aufgrund eigener Prüfung die Verantwortung übernimmt (…BVerfG, NJW 2016, 1570 Rn. 24; Senatsurteil vom 20. Dezember 2022 - VI ZR 279/21, NJW-RR 2023, 495 Rn. 7 mwN).
  • BVerfG, 09.08.1991 - 1 BvR 630/91

    Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens bei Zurückweisung einer …

    Auszug aus BGH, 11.03.2025 - VI ZB 5/24
    Dieses Verfahrensgrundrecht verbietet es, einer Partei den Zugang zu einer in der Verfahrensordnung eingeräumten Instanz in unzumutbarer, aus Sachgründen nicht mehr zu rechtfertigender Weise zu erschweren (vgl. BVerfG NJW 1991, 3140;… Senatsbeschluss vom 7. März 2023 - VI ZB 74/22, NJW 2023, 2280 Rn. 6 mwN).
  • BGH, 20.09.2022 - IX ZR 118/22

    Elektronischer Rechtsverkehr: Anforderungen an die Übermittlung elektronischer …

  • BGH, 07.03.2023 - VI ZB 74/22

    Anforderungen an die Bezeichnung des Rechtsmittelgegners

  • BGH, 29.05.2024 - 6 StR 93/24

    Elektronischer Rechtsverkehr mit Strafverfolgungsbehörden und Gerichten, Pflicht …

  • BGH, 25.02.2026 - VII ZB 29/24

    Besonderes elektronisches Behördenpostfach: Verantwortende Person muss aus der …

    Die einfache Signatur hat in diesem Fall die Funktion zu dokumentieren, dass die durch den sicheren Übermittlungsweg als Absender ausgewiesene Person mit der die Verantwortung für das elektronische Dokument übernehmenden Person identisch ist (vgl. BGH, Beschluss vom 11. März 2025 - VI ZB 5/24 Rn. 6, MDR 2025, 745;… Beschluss vom 7. Mai 2024 - VI ZB 22/23 Rn. 5 m.w.N., NJW-RR 2024, 1058).
  • BGH, 06.05.2026 - VII ZB 9/25

    Versendung eines elektronischen Dokuments aus dem besonderen elektronischen …

    Sie identifizieren nur das beA, aus dem heraus das elektronische Dokument versandt wurde, nicht aber die das Dokument versendende Person (BGH, Beschluss vom 11. März 2025 - VI ZB 5/24, NJW 2025, 1828 Rn. 7;… Beschluss vom 20. September 2022 - IX ZR 118/22, ZInsO 2022, 2579 Rn. 8; BVerwG…, Beschluss vom 12. Oktober 2021 - 8 C 4/21 Rn. 6 ff., NVwZ 2022, 649; BAG…, Beschluss vom 5. Juni 2020 - 10 AZN 53/20, Rn. 25 ff., Rn. 33 f., BAGE 171, 28).
  • LAG Baden-Württemberg, 28.05.2025 - 19 Sa 16/25

    Einfache Signatur - Namenswiedergabe - Lesbarkeit

    Ein nicht qualifiziert elektronisch signiertes Dokument wird danach nur dann formgerecht auf einem sicheren Übermittlungsweg aus einem beA eingereicht, wenn es von der den Schriftsatz verantwortenden Person einfach signiert und selbst versendet wird (…vgl. nur BAG 19. Dezember 2024 - 8 AZB 22/24 - Rn. 6; BGH 11. März 2025 - VI ZB 5/24 - Rn. 6).

    Rn. 15 aa) Die Berufungsschrift ist nicht qualifiziert signiert, womit das Erfordernis einer einfachen Signatur entfiele (…vgl. BAG 24. Oktober 2019 - 8 AZN 589/19 - Rn. 9; BGH 11. März 2025 - VI ZB 5/24 - Rn. 10).

    Der den Schriftsatz abschließende maschinenschriftliche Zusatz "Rechtsanwalt" genügt nicht, denn damit allein lässt sich der Schriftsatz keiner bestimmten Person zuordnen (…vgl. BAG 14. September 2020 - 5 AZB 23/20 - Rn. 17; BGH 11. März 2025 - VI ZB 5/24 - Rn. 7;… 11. Oktober 2024 - V ZR 261/23 - Rn. 15;… 7. September 2022 - XII ZB 215/22 - Rn. 12;… Musielak/Voit/Stadler, 22. Aufl. ZPO § 130a Rn. 6;… Zöller/Greger ZPO 35. Auflage § 130a ZPO Rn. 12).

  • FG Berlin-Brandenburg, 13.01.2026 - 5 K 5014/24

    Die Klage eines Rechtsanwalts in eigener Sache kann dieser nicht für seine …

    Anders als der Kläger meint, haben die Obergerichte bereits zur Eigenhändigkeit der Übermittlung in dem § 52a Abs. 3 Satz 1 FGO gleichlautenden § 130a Abs. 3 Satz 1 Zivilprozessordnung entschieden (vgl. u.a. Bundesgerichtshof - BGH -, Beschluss vom 18.10.2022 - 3 StR 262/22, juris; BGH, Beschluss vom 11.03.2025 - VI ZB 5/24, Neue Juristische Wochenzeitschrift 2025, 1828; zur Übertragbarkeit dieser Rechtsprechung: BFH, Beschluss vom 05.11.2024 - XI R 10/22, BStBl. II 2025, 129).
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