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Rechtsprechung
   BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,324
BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55 (https://dejure.org/1957,324)
BGH, Entscheidung vom 12.11.1957 - VI ZR 314/55 (https://dejure.org/1957,324)
BGH, Entscheidung vom 12. November 1957 - VI ZR 314/55 (https://dejure.org/1957,324)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 26, 42
  • NJW 1958, 177
  • DB 1958, 106
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (30)

  • BVerwG, 10.03.1954 - I C 5.53

    Genehmigung zum Betrieb des Personenbeförderungsgewerbes - Droschkengewerbe als …

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    In diesem Streit stehen sich die dem Gesetzgeber einen erheblichen Ermessensspielraum einräumende Aufassung des Bundesverwaltungsgerichts und die sehr strenge Auffassung des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs gegenüber, die dieser in seinen, den erkennenden Senat nicht bindenden Vorlagebeschlüssen an das Bundesverfassungsgericht vertreten hat (vgl. einerseits BVerwGE 1, 92 [95]; 1, 269; 2, 295 [300]; 3, 21 [24]; 4, 95; andererseits BGHSt 4, 385; 7, 394; ÖV 1955, 729 = VerwRspr 8, 98).

    Mit Recht hat das Bundesverwaltungsgericht darauf hingewiesen, daß die Sicherstellung geordneter Verhältnisse im öffentlichen Verkehr zu den für den Bestand der Gemeinschaft notwendigen Rechtsgütern gehört (BVerwGE 1, 92 [195]).

    Ob für das besondere Gebiet des Gelegenheitsverkehrs mit Droschken, Ausflugs- oder Mietwagen (vgl. § 38 der DVO zum PBefG) die gleichen Grundsätze zu gelten haben wie für den Linienverkehr, kann hier unentschieden bleiben (vgl. BVerwGE 1, 92; 1, 97; 1, 165; Werner Weber, ÖV 1955, 328).

    Endlich kommt es für die Entscheidung des vorliegenden Falles nicht darauf an, ob die umstrittene Bestimmung des § 9 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes in der ursprünglichen Fassung oder in der geänderten Fassung des Gesetzes vom 12. September 1955 (BGBl. I 573) mit Art. 12 des Grundgesetzes vereinbar ist (verneinend für die erste Fassung BVerwGE 1, 92; 1, 165; offen lassend für die zweite Fassung BVerwGE 4, 89; vgl. zu dem Problem Wolf, Deutsches Verwaltungsblatt 1956, 435).

  • BVerwG, 11.10.1956 - I C 179.54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Wenn auch das Interesse der Allgemeinheit an einem leistungsfähigen öffentlichen Personenverkehr der leitende Gesichtspunkt für alle Maßnahmen des Gesetzgebers auf dem Gebiet der Ordnung des Verkehrs sein muß, so durfte der Gesetzgeber gerade unter diesem Gesichtspunkt die Sicherung der Bundesbahn auf dem Gebiet des Linienverkehrs als besonders wichtig ansehen und dementsprechend seine Verkehrsordnung gestalten (vgl. BVerwGE 4, 89 ff).

    Endlich kommt es für die Entscheidung des vorliegenden Falles nicht darauf an, ob die umstrittene Bestimmung des § 9 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes in der ursprünglichen Fassung oder in der geänderten Fassung des Gesetzes vom 12. September 1955 (BGBl. I 573) mit Art. 12 des Grundgesetzes vereinbar ist (verneinend für die erste Fassung BVerwGE 1, 92; 1, 165; offen lassend für die zweite Fassung BVerwGE 4, 89; vgl. zu dem Problem Wolf, Deutsches Verwaltungsblatt 1956, 435).

  • BVerwG, 29.06.1954 - I C 161.53
    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Ob für das besondere Gebiet des Gelegenheitsverkehrs mit Droschken, Ausflugs- oder Mietwagen (vgl. § 38 der DVO zum PBefG) die gleichen Grundsätze zu gelten haben wie für den Linienverkehr, kann hier unentschieden bleiben (vgl. BVerwGE 1, 92; 1, 97; 1, 165; Werner Weber, ÖV 1955, 328).

    Endlich kommt es für die Entscheidung des vorliegenden Falles nicht darauf an, ob die umstrittene Bestimmung des § 9 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes in der ursprünglichen Fassung oder in der geänderten Fassung des Gesetzes vom 12. September 1955 (BGBl. I 573) mit Art. 12 des Grundgesetzes vereinbar ist (verneinend für die erste Fassung BVerwGE 1, 92; 1, 165; offen lassend für die zweite Fassung BVerwGE 4, 89; vgl. zu dem Problem Wolf, Deutsches Verwaltungsblatt 1956, 435).

  • BVerwG, 11.10.1956 - I C 84.55
    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    In diesem Streit stehen sich die dem Gesetzgeber einen erheblichen Ermessensspielraum einräumende Aufassung des Bundesverwaltungsgerichts und die sehr strenge Auffassung des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs gegenüber, die dieser in seinen, den erkennenden Senat nicht bindenden Vorlagebeschlüssen an das Bundesverfassungsgericht vertreten hat (vgl. einerseits BVerwGE 1, 92 [95]; 1, 269; 2, 295 [300]; 3, 21 [24]; 4, 95; andererseits BGHSt 4, 385; 7, 394; ÖV 1955, 729 = VerwRspr 8, 98).

    Die Auffassung des Senats hält sich in der Linie seiner Entscheidung vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 = LM Nr. 15 zu § 823 (B f) -, in der er aus den vergleichbaren marktregelnden Bestimmungen des Milch- und Fettgesetzes einen zivilrechtlichen Deliktsschutz der Molkereien abgeleitet hat, in deren wirtschaftliche Betätigung ohne Genehmigung eingegriffen wird (vgl. auch BVerwGE 4, 95 zur Verfassungsmäßigkeit der Marktordnung des Milch- und Fettgesetzes).

  • BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52

    Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Eine solche im Interesse einer zweckvollen Abgrenzung von Linien- und Gelegenheitsverkehr ergangene Gesetzesänderung stellt noch keine Enteignung dar, da sie allen Beförderungsunternehmern gegenüber die Kontrollmöglichkeiten der Verwaltung erweitert und entsprechend die freie gewerbliche Betätigung einschränkt (vgl. BGHZ 6, 270 - GSZ -).
  • BVerfG, 30.04.1952 - 1 BvR 14/52

    Bezirksschornsteinfeger

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Auch das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 30. April 1952 - BVerfGE 1, 264 - bei der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes zur Ordnung des Schornsteinfegerwesens vom 22. Januar 1952 - BGBl. I, 75 - nicht gerügt, daß dieses berufsregelnde Gesetz, das u.a. eine Altersgrenze einführte, den Art. 12 des Grundgesetzes nicht genannt hat.
  • BVerfG, 25.05.1956 - 1 BvR 190/55

    Blutgruppenuntersuchung

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Selbst wenn man im übrigen die strenge Auffassung vertritt, wird man mit dem Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 5, 13 [15]) anzunehmen haben, daß ein nachkonstitutionelles Gesetz, das eine in wesentlichen Punkten schon im vorkonstitutionellen Recht enthaltene Einschränkung eines Grundrechts näher ausgestaltet und - wenn auch mit gewissen Abweichungen - regelt, nicht der Erwähnung des Grundrechtsartikels bedarf.
  • RG, 04.05.1923 - II 310/22

    1. Zum Begriff des Motivschutzes im Warenzeichenrecht. 2. Hat im Falle der …

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Da der Umfang des Schadens der Klägerin im einzelnen erst auf Grund näherer Auskunft des Beklagten über die genaue Zahl der Fahrten und der beförderten Fahrgäste ermittelt werden kann, ist mit Recht auch eine Verpflichtung des Beklagten bejaht worden, insoweit Auskunft zu erteilen (RGZ 108, 1, 7).
  • BGH, 29.01.1957 - I ZR 53/55

    Arzneimittelverkauf in Drogerien

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Endlich hat der I. Zivilsenat in dem Urteil BGHZ 23, 184 [186] den Apothekern einen Schadensersatzanspruch gegen die Drogerien bei Übertretung der Arzneimittelverordnung aus dem Gesichtspunkt des § 823 Abs. 2 BGB gewährt.
  • BGH, 21.05.1957 - I ZR 19/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
    Dahingestellt kann bleiben, ob die Schadensersatzpflicht des Beklagten auch aus § 1 UWG abgeleitet werden kann (vgl. Urteil des I. Zivilsenats vom 21. Mai 1957 - I ZR 19/56 = NJW 1957, 1718).
  • BVerwG, 03.05.1956 - I C 172.53

    Rechtsmittel

  • BGH, 24.01.1956 - VI ZR 260/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 04.07.1957 - 2 StR 48/57

    Sachkunde für Lebensmittelverkaufsstelle

  • BGH, 09.04.1956 - III ZR 135/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 27.03.1956 - VI ZR 17/55

    Rechtsmittel

  • BVerfG, 20.07.1954 - 1 BvR 459/52

    Investitionshilfe

  • BGH, 16.12.1953 - II ZR 41/53

    Hilfsrichter beim Oberlandesgericht

  • BVerwG, 01.12.1955 - I C 81.53

    Rechtsmittel

  • BGH, 12.07.1957 - I ZR 52/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 28.04.1952 - VRG 3/52
  • BVerwG, 03.11.1955 - I C 15.53

    Rechtsmittel

  • BGH, 12.05.1956 - IV ZR 86/55

    Ordnungsmäßige Besetzung des Gerichts

  • BVerwG, 10.03.1954 - I C 25.53

    Genehmigung zum Betrieb des Personenbeförderungsgewerbes - Einschränkbarkeit des …

  • BGH, 12.03.1956 - II ZR 91/55

    Unzulässige Mitwirkung von Hilfsrichtern

  • BGH, 23.04.1953 - III ZR 298/52

    Unvorschriftsmäßige Besetzung des Gerichts

  • BGH, 26.03.1956 - II ZR 166/54

    Unzulässige Mitwirkung von Hilfsrichtern

  • BVerwG, 14.12.1954 - I C 24.54
  • BVerwG, 02.06.1955 - I C 102.53

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.03.1952 - VRG 2/52
  • BGH, 29.05.1957 - V ZR 140/55

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 28.02.1964 - VII C 119.61

    Verfassungsmäßigkeit der Beschränkung der Höchstzahlen für Genehmigungen zum …

    Auch der Bundesgerichtshof hat für die Beschränkung der Genehmigungen für den Linienverkehr im Personenbeförderungsrecht auf das hervorragende Interesse der Gemeinschaft an der Leistungsfähigkeit der Bundesbahn sowie ferner auf den Gesichtspunkt hingewiesen, daß die Bundesbahn ihrer gemeinwirtschaftlichen Aufgabe nicht mehr gerecht werden könnte, wenn der private gewerbliche Kraftwagenverkehr die ihn allein interessierenden, wirtschaftlich lohnenden Verkehrsstrecken ohne ausgleichende Kontrolle für sich in Anspruch nehmen dürfte und damit die Bundesbahn mehr und mehr auf die Erfüllung weniger rentabler Verkehrsaufgaben abdrängen würde (Urteil vom 12. November 1957 - BGHZ 26, 42).

    Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 12. November 1957 (BGHZ 26, 42 [48]) den Standpunkt vertreten, daß die gesetzliche Regelung des Personenbeförderungsgesetzes für die privaten Beförderungsunternehmer nicht eine Berufssperre, sondern eine durch übergeordnete Belange der Allgemeinheit erforderliche Kontrolle ihrer gewerblichen Betätigung bedeute.

  • BGH, 15.10.1974 - VI ZR 181/73

    Zulässigkeit des Auftrags- und Bereicherungsrechts - Zivilrechtsweg - Schaden des …

    Den Genehmigungspflichten nach §§ 1, 2, 4, 40 Abs. 1 PersBefG ist im Blick auf ihren Zweck, die Bundesbahn vor ruinösem Wettbewerb zu bewahren, Schutzgesetzcharakter zu ihren Gunsten zuerkannt worden (BGHZ 26, 42, 43 ff); ebenso zugunsten der öffentlichen Hand den Vorschriften, nach denen eine Zwangsvollstreckung gegen den Fiskus erst nach Benachrichtigung über die Erteilung der vollstreckbaren Ausfertigung des Schuldtitels und nach Ablauf einer Frist beginnen darf (RGZ 124, 104, 108).
  • BVerwG, 07.06.1967 - IV C 208.65

    Anerkennung einer schwefelhaltigen Thermalquelle als öffentlich benutzte …

    Der Bundesgerichtshof (BGHZ 26, 42 [43 ff.]) hat übrigens in jeder gesetzlich vorgeschriebenen Anhörung eines anderen ein solches Schutzgesetz zu dessen Gunsten erblickt.
  • BGH, 13.02.1958 - VII ZR 108/57
    Der Umstand allein, dass zwei Hilfsrichter mitgewirkt haben, ergibt noch keine Verletzung der Vorschriften über die Besetzung des Gerichts ( BGHZ 12, 1 , BGH in LM Nr. 2 zu § 70 GVG und NJW 1957, 1762; Urteil VI ZR 314/55 vom 12. November 1957 ).
  • OLG München, 27.05.1974 - 21 U 3960/73

    Anspruch auf Unterlassung der Namensnennung und Bildveröffentlichung sowie auf …

    Demgemäß hat die Rechtsprechung auch immer wieder die Notwendigkeit einer Güterabwägung festgestellt (vgl. BGH NJW 65, 2148; 66, 2343; BGHZ 20, 345 ; 24, 200 [BGH 09.05.1957 - II ZR 327/55] ; 26, 52 [BGH 12.11.1957 - VI ZR 314/55] ; 36, 77 [BGH 06.11.1961 - AnwZ B 32/61] ;… BVerfG NJW 73, 1226 - Urt. vom 5.6.1973 - Fall ...;… ferner ... Bd. I, 2. Aufl. 1969, S. 682 Rdz. 149 ff; Prof. ... NJW 73, 217; Der Straftaten als "...").
  • BGH, 30.05.1958 - V ZR 1/57

    Rechtsmittel

    Der Bundesgerichtshof hat sich schon wiederholt mit der Frage befaßt, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen bei der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte Hilfsrichter mitwirken dürfen (BGHZ 12, 1; Urteile vom 5. Januar 1955, VI ZR 227/53; und vom 4. Juni 1955, IV ZR 183/54 [in BGHZ 17, 336, insoweit nicht abgedruckt]; LM GVG § 70 Nr. 2; BGHZ 20, 209; 20, 250; 22, 142) LM ZPO § 551 Ziff. 1 Nr. 10; Urteil vom 25. Januar 1957, IV ZR 222/56; LM ZPO § 373 Nr. 3; Urteile vom 27. Mai 1957, VII ZR 286/56; vom 29. Mai 1957, V ZR 140/55; vom 12. Juli 1957, I ZR 52/55 [auszugsweise, abgedruckt NJW 1957, 1762]; vom 12. November 1957, VI ZR 314/55 [in BGHZ 26, 42 und NJW 1958, 177 nicht mit abgedruckt]; vom 6. Dezember 1957, VI ZR 191/57; vom 29. Januar 1958, IV ZR.236/57; und vom 13. Februar 1958, VII ZR 108/57 [in NJW 1958, 705 insoweit nicht abgedruckt]).
  • BGH, 06.06.1961 - VI ZR 198/60

    Rechtsmittel

    Daß der Klägerin bei der gegebenen Sachlage ein Recht auf Auskunftserteilung zuerkannt worden ist, entspricht ständiger Rechtsprechung (RG JW 1932, 3054; BGH, Urteil vom 22. März 1954 IV ZR 137/53 JR 1954, 460; BGH, Urteil vom 2. April 1957 VIII ZR 60/56 NJW 1957, 1026; Urteil des erkennenden Senats vom 12. November 1957 VI ZR 314/55 - insoweit in BGHZ 26, 42 nicht abgedruckt; BGH, Urteil vom 1. Oktober 1958 V ZR 53/58 NJW 1958, 1964).
  • BGH, 22.11.1957 - VI ZR 238/56
    Andererseits ist auch durchweg anerkannt, daß der Gesetzgeber bei dieser Regelung nicht völlig frei, sondern nach Art. 19 Abs. 2 GG gehalten ist, das Grundrecht der Berufsfreiheit nicht in seinem Wesensgehalt anzutasten (vgl. das zur Veröffentlichung in der amtlichen Sammlung vorgesehene Urteil des erkennenden Senats vom 12. November 1957 - VI ZR 314/55 - mit weiteren Nachweisen).
  • BayObLG, 05.03.1963 - RReg. 2 St 628/62
    Gegenstand der Enteignung oder des enteignungsgleichen Eingriffes können nicht nur das Eigentum und sonstige dringliche Rechte sein, sondern auch schuldrechtliche Ansprüche, überhaupt alle Privatvermögensrechte und Rechtspositionen (vergleiche Hamann Anmerkung B 1b zu GG Art. 14;… Palandt 22. Auflage Anmerkung 5b zu BGB § 903;… Forsthoff 8. Auflage S 298; BGH 1952-06-10 GSZ 2/52 = BGHZ 6, 270, 271; BGH 1959-06-25 III ZR 207/57 = BGHZ 30, 23; BGH 1959-03-24 VI ZR 90/58 = BGHZ 30, 35; BGH 1959-06-25 III ZR 220/57 = BGHZ 30, 338, 347; BGH 1957-11-12 VI ZR 314/55 = BGHZ 26, 42, 50; BVerfG 1952-04-30 I BVR 14, 25, 167/52 = BVerfGE 1, 264, 277).
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