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Rechtsprechung
   BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,717
BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61 (https://dejure.org/1963,717)
BGH, Entscheidung vom 24.01.1963 - VII ZR 100/61 (https://dejure.org/1963,717)
BGH, Entscheidung vom 24. Januar 1963 - VII ZR 100/61 (https://dejure.org/1963,717)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1963, 1148
  • MDR 1963, 494
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 24.09.1952 - II ZR 305/51

    Schiedsklausel durch Bezugnahme auf AGB in kfm. Bestätigungsschreiben vereinbart

    Auszug aus BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61
    August 1951 Kenntnis erhielt (vgl" BGHZ 7, 187, 190-191)«" Die in diesen Bedingungen enthaltene Einschränkung der Gewährleistung.vwar, wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt, nicht so ungewöhnlich, daß die Firma mit einem solchen Inhalt der Bedingungen nicht hätte zu rechnen brauchen (BGHZ 7? 187, 192-193) <> Die Bedingungen der VDMA sind auch weithin bekannt und unschwer zu beschaffen".
  • BGH, 29.10.1962 - II ZR 31/61

    Unwirksamkeit einer Haftungsbegrenzung durch Allgemeine Lagerungsbedingungen

    Auszug aus BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61
    Ferner wird bei grober Fahrlässigkeit dos Lieferers oder seiner leitenden Angestellten die Berufung auf eine solche Klausel in der Regel Treu und Glauben wider sprechen (vgl. BGKZ 20, 164; BGH NJW 1963, 99; BGH LM Nr. 4 zu § 276 (D b) BGB)".
  • BGH, 21.10.1958 - VIII ZR 145/57
    Auszug aus BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61
    Der Senat hält die Klausel grundsätzlich für wirksam" Das Bestreben eines Werkunternehmers, Schadensersatzansprüchc auszuschließen, ist verständlich, insbesondere, wenn cs sich um eine für den Einzelfall besonders konstruiert lilaschincnanlage handelt" Ansprüche auf entgangenen Gewinn und Ansprüche aus positiver Vertragsverletzung für mittelbare Schäden können nämlich ein unübersehbares Ausmaß annehmen und gegebenenfalls sum wirtschaftlichen Zusammenbruch des Unternehmers führen" Wenn dieser sich durch allgemeine Lieferbedingungen um Ausschaltung eines so weitgehenden Wagnisses bemüht, dann kann darin ohne Hinzutreten weiterer Umstände noch kein Verstoß gegen Treu und Glauben gefunden werden (vgl" BGH VII ZE 5/61 vom 24" Mai 1962; BGH NJW 1959, 38)" Erst recht kann die Klausel nicht als sittenwidrig (§ 138 BGB) angesehen werden".
  • BGH, 09.05.1957 - VII ZR 277/56
    Auszug aus BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61
    Der Bundesgerichtshof hat zwar wiederholt ausgesprochen, daß der Besteller, dessen Gewährleistungsansprüche in allgemeinen Lieferbedingungen auf ein Nachbesserungsrecht beschränkt sind, gleichwohl Schadensersatz rerlangen kann, wenn sich die Nachbesserung als unmöglich erweist ("Fehlkonstruktion") oder wenn der Unternehmer die Nachbesserungspflicht schuldhaft verletzt (BGH LM Nr, 1 zu Allgo Bed" f"d. Verkauf v. Kfz sowie Nr" 4 zu § 635 BGB; ferner VII ZR 277/56 vom 9o Mai 1957).
  • RG, 28.09.1940 - II 23/40

    1. Unter welchen Voraussetzungen kann beim Werklieferungsvertrag über eine nicht …

    Auszug aus BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61
    Die Übernahme einer solchen Garantie durch den Unternehmer ist an sich möglich, wird aber nur unter besonderen Umständen angenommen werden können (vgl" RGZ 165, 41, 46 ff; RG HER 1939, 409; HG HRR 1929, 379; vgl" auch BGH LM Nr. 1 zu § 324 BGB)".
  • BGH, 27.02.1958 - VII ZR 309/56
    Auszug aus BGH, 24.01.1963 - VII ZR 100/61
    Zu dem gleichen Ergebnis ist der Senat bereits früher in seiner Entscheidung VII ZR 309/56 vom 27" Februar 1958 gelangt, die eine inhaltlich gleichlautende Klausel betraf" Es kann auch nicht darauf ankommen, ob die Nachbesserung objektiv möglich war öder nicht, sowie ob der Unternehmer die Nachbesserung (vergeblich) versucht hat oder nicht" Darauf stellt die genannte Bestimmung der Lieferungsbedingungen nicht ab" Es erscheint auch nicht gerechtfertigt, daß der Umfang der Hechte des Bestellers davon abhängen sollte, ob die Nachbesserung objektiv unmöglich ist oder ob der Unternehmer nicht nachbessern kann oder will" Der Nachweis objektiver Unmöglichkeit einer Nachbesserung würde vielfach schwierig sein".
  • BGH, 04.06.1970 - VII ZR 187/68

    Vergütung bei vorzeitiger Beendigung eines Steuerberatervertrags

    Diesen namentlich vom VIII, und II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs herausgearbeiteten Anforderungen, die auch der erkennende Senat übernommen hat (vgl. etwa BGHZ 48, 264, 268 [BGH 18.09.1967 - VII ZR 52/65]; 52, 171, 178 [BGH 09.06.1969 - VII ZR 49/67]; NJW 1963, 1148), genügt die im vorliegenden Falle zu beurteilende Bestimmung des § 17 Abs. 1 der ALLGO nicht.
  • BGH, 09.07.1970 - VII ZR 70/68

    Kfm. Bestätigungsschreiben auch bei telefonischer Verhandlungen

    Er hat sie, insoweit es sich um Schadensersatzansprüche handelt, die auf Mängel des Werks zurückgehen, für gültig und im allgemeinen auch nicht als gegen § 242 BGB verstoßend erachtet (Urteile des Senats NJW 1963, 1148 und VII ZR 164/64 vom 17. Oktober 1966).
  • BGH, 25.09.1975 - VII ZR 179/73

    Auslegung eines Vertrages durch das Revisionsgericht

    Der Senat hat wiederholt Lieferungsbedingungen für im allgemeinen zulässig und verbindlich erachtet, mit denen die Gewährleistungsrechte des Bestellers auf Nachbesserung oder Ersatzlieferung und, falls eine solche unterbleibt oder unmöglich ist, auf den Rücktritt vom Vertrag beschränkt werden (BGHZ 48, 264, 267 [BGH 18.09.1967 - VII ZR 52/65]; 54, 236, 242 [BGH 09.07.1970 - VII ZR 70/68]; BGH NJW 1963, 1148; 1974, 272) [BGH 26.10.1973 - V ZR 194/72].

    Jede Freizeichnungsklausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist sowohl im Zusammenhang mit deren weiteren Bestimmungen, als auch unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls daraufhin zu überprüfen, ob sie mit Treu und Glauben zu vereinbaren und somit als verbindlich anzuerkennen ist (BGHZ 33, 216, 219 [BGH 29.09.1960 - II ZR 25/59]; 38, 183, 185; 41, 151, 154 [BGH 17.02.1964 - II ZR 98/62]; 50, 200, 207 [BGH 29.05.1968 - VIII ZR 77/66]; BGH NJW 1963, 1148; 1968, 1718 [BGH 09.05.1968 - II ZR 158/66]; 1974, 272) [BGH 26.10.1973 - V ZR 194/72].

  • BGH, 19.01.1978 - VII ZR 175/75

    Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen schuldhafter Verletzung der …

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  • BGH, 06.12.1973 - VII ZR 17/72

    Ausschluss der Haftung eines Werkunternehmers in den Allgemeinen …

    Das Berufungsgericht geht auch zu Recht von dem Grundsatz aus, daß jede Freizeichnungsklausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht nur im Zusammenhang mit deren weiteren Bestimmungen, sondern auch unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls daraufhin zu überprüfen ist, ob sie mit Treu und Glauben zu vereinbaren und somit als verbindlich anzuerkennen ist (BGHZ 33, 216, 219; 38, 183, 185; 41, 151, 154; 50, 200, 207; BGH NJW 1963, 1148; 1968, 1718).

    Der Senat hat sowohl zu den hier vereinbarten Lieferungsbedingungen als auch zu den inhaltlich ähnlichen Lieferungsbedingungen der Vereinigung Deutscher Maschinenbauanstalten (VDMA) solche Freizeichnungsklauseln im allgemeinen für zulässig und verbindlich erachtet, mit denen die Gewährleistungsrechte des Bestellers auf eine Ausbesserung oder Ersatzlieferung und, falls eine solche unterbleibt oder unmöglich ist, auf den Rücktritt vom Vertrag beschränkt werden (BGHZ 48, 264, 267; 54, 236, 242; vorher BGH NJW 1963, 1148; Urteil vom 17. Oktober 1966 - VII ZR 164/64 -).

    Wie der Senat in seiner Entscheidung NJW 1963, 1148 ausgeführt hat, ist es verständlich, daß der Werkunternehmer bestrebt ist, Schadensersatzansprüche des Bestellers auszuschließen.

    Auch die Haftung des Unternehmers für das Fehlen zugesicherter Eigenschaften kann grundsätzlich in Allgemeinen Lieferungsbedingungen - wie hier in Abschnitt F - wirksam ausgeschlossen werden (BGHZ 54, 236, 242 f; BGH Urteil vom 21. September 1960 - V ZR 89/59 - = BB 1960, 1222; Urteil vom 24. Januar 1963 - VII ZR 100/61 - unter II 2 [in NJW 1963, 1148 und LM Nr. 16 zu AGB insoweit nicht abgedruckt];… vgl. auch Schmidt-Salzer, Allgemeine Geschäftsbedingungen, 1971, Rn. 158-162).

  • BGH, 10.01.1974 - VII ZR 28/72

    Geschäftsbedingungen: Ausschluß von Schadensersatz und Rücktritt bei Fehlschlagen …

    Irrig ist die Meinung des Berufungsgerichts, der - bei vertraglichem Ausschluß der Rechte aus den §§ 634, 635 BGB - im Fall einer verzögerten oder mißlungenen Nachbesserung in Betracht kommende Schadensersatzanspruch wegen Verletzung der Nachbesserungspflicht (vgl. Urteile des Senats vom 9. Mai 1957 - VII ZR 277/56 - vom 18. Juni 1959 - VII ZR 181/58 - = LM Nr. 4 zu § 635 BGB; NJW 1963, 1148; vom 17. Oktober 1966 - VII ZR 164/64 - BGHZ 48, 264; 54, 236) leite sich aus den §§ 325, 326 BGB ab, so daß entsprechend auch ein Rücktrittsrecht anerkannt werden könne.

    Die GLB der Beklagten unterscheiden sich in Hinsicht des Haftungsausschlusses wesentlich von den "Allgemeinen Bedingungen für die Lieferung von Maschinen" der Vereinigung Deutscher Maschinenbauanstalten (VDMA) oder den "Allgemeinen Bedingungen für Lieferung von Hebezeugen, Fördermitteln und ähnlichen Maschinen" (ALB), mit deren Verbindlichkeit der Senat sich wiederholt befaßt hat (vgl. BGHZ 48, 264; 54, 236; NJW 1963, 1148; ferner Urteile vom 17. Oktober 1966 - VII ZR 164/64 - und vom 6. Dezember 1973 - VII ZR 17/72 - = Betr.

  • BGH, 22.05.1963 - VIII ZR 49/62

    Verjährung des Wandlungsanspruchs bei Nachbesserungspflicht des Verkäufers

    Es kommt jedoch nicht darauf an, ob diese vertragliche Regelung dem Wiederaufleben des gesetzlichen Anspruchs auf Wandlung entgegensteht (vgl. BGH Urt. v. 24.1. 1963 - VII ZR 100/61 = NJW 63, 1148 = BB 63, 453 = Betr. 63, 546) oder ob, wie das Berufungsgericht annimmt.
  • BGH, 09.06.1969 - VII ZR 49/67

    Geltung eines Wettbewerbsverbots für Tankstelleninhaber

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  • BGH, 18.09.1967 - VII ZR 52/65

    Pflicht zur Nachbesserung vor vollständiger Erfüllung der Zahlungspflicht

    Eine solche Bestimmung in Allgemeinen Lieferungsbedingungen ist im allgemeinen zulässig (vgl. die Urteile des Senats NJW 1963, 1148; VII ZR 135/63 vom 6. Juli 1964 und VII ZR 164/64 vom 17. Oktober 1966).
  • BGH, 25.02.1981 - VIII ZR 35/80

    Formularmäßiger Ausschluß des Wandelungsrechts bei Fehlschlagen der Nachbesserung

    Das entspricht jedenfalls für den Rechtsverkehr zwischen Kaufleuten gefestigter Rechtsprechung (vgl. dazu für die insoweit entsprechende Rechtslage beim Werkvertrag BGH, NJW 1963, 1148; 1974, 272 = WM 1974, 219 (unter II 3, 4)).
  • BGH, 18.06.1979 - II ZR 65/78

    Ausschluss von Schadensersatzansprüchen bei schuldhaft versäumter Nachbesserung …

  • BGH, 24.06.1974 - VII ZR 245/72

    Ausschluss der Haftung des Werkunternehmers auch für das Fehlen zugesicherter …

  • BGH, 08.10.1970 - VII ZR 235/68

    Mängelansprüche aus einem Vertrag über Herstellung und Lieferung von Anlagen zur …

  • BGH, 17.10.1966 - VII ZR 164/64

    Fehlerhafte Herstellung eines Werkes - Anspruch auf Schadensersatz - Vereinbarung …

  • BGH, 21.04.1966 - VII ZR 165/64

    Schadensersatzanspruch wegen Mängeln des Architektenwerks - Anforderungen an die …

  • BGH, 21.12.1970 - VIII ZR 120/69

    Anforderungen an die gerichtliche Beweiswürdigung - Deckung der Abweichungen in …

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