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Rechtsprechung
   BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,5980
BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01 (https://dejure.org/2003,5980)
BFH, Entscheidung vom 11.03.2003 - VIII R 77/01 (https://dejure.org/2003,5980)
BFH, Entscheidung vom 11. März 2003 - VIII R 77/01 (https://dejure.org/2003,5980)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

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  • Judicialis

    EStG § 69; ; EStG § 64; ; EStG § 70 Abs. 2; ; EStG § 64 Abs. 1; ; EStG § 68 Abs. 1; ; AO 1977 § 37 Abs. 2; ; AO 1977 § 163; ; AO 1977 § 227; ; GG Art. 3 Abs. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 37 Abs. 2; EStG § 31 S. 3 §§ 64 70 Abs. 2
    Weiterleitung von Kindergeld

  • datenbank.nwb.de

    Weiterleitung von Kindergeld (hier: zivilrechtliche Vereinbarung zwischen Eheleuten)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Rückforderung geleiteten Kindergeldes; Aufhebung der Kindergeldfestsetzung; Getrenntlebende Eltern; Weiterleitung an vorrangig Berechtigten; Eintritt der Erfüllungswirkung; Verweigerung der Bestätigung; Auszahlung nach sog. Obhutsprinzip; Verletzung einer ...

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 70 Abs 2, AO 1977 § 37 Abs 2, AO 1977 § 163
    Billigkeit; Kindergeld; Rückforderung; Weiterleitung

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (6)

  • BFH, 18.12.1998 - VI B 215/98

    Aufhebung der Kindergeldfestsetzung bei Haushaltswechsel

    Auszug aus BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01
    Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Eltern trennen und das Kind anschließend nur bei einem Berechtigten im Haushalt lebt (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 18. Dezember 1998 VI B 215/98, BFHE 187, 559, BStBl II 1999, 231).

    Einen Entscheidungsspielraum besitzt die Verwaltung insoweit nicht (…Felix in Kirchhof/Söhn, Einkommensteuergesetz, § 70 Rdnr. C 13; BFH-Beschluss in BFHE 187, 559, BStBl II 1999, 231).

    Gemäß § 68 Abs. 1 EStG hat derjenige, der Kindergeld beantragt oder erhält, Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind, unverzüglich der zuständigen Familienkasse mitzuteilen (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 187, 559, BStBl II 1999, 231).

  • BFH, 19.05.1999 - VI B 39/99

    Rückzahlungsanspruch - Verzicht der Familienkasse - Kindergeld - Unrechtmäßige …

    Auszug aus BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01
    Bei Wechsel der Anspruchsberechtigung ist es vielmehr Sache der Kindergeldberechtigten, ihre privatrechtlichen Vereinbarungen der Gesetzeslage anzupassen oder bei verspäteter Anpassung mögliche Überzahlungen auf privatrechtlichem Wege auszugleichen (vgl. BFH-Beschluss vom 19. Mai 1999 VI B 39/99, juris).

    Denn ohne eine derartige Erklärung würde sich der Beklagte dem Risiko einer doppelten Inanspruchnahme aussetzen (vgl. BFH-Beschluss vom 19. Mai 1999 VI B 39/99, juris).

  • BFH, 14.05.2002 - VIII R 64/00

    Kindergeld; Weiterleitung - zivilrechtliche Vereinbarungen zwischen Ehegatten

    Auszug aus BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01
    Wie der Senat bereits mit Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00 (BFH/NV 2002, 1425) dargelegt hat, kann bei dieser Sachlage offen bleiben, ob es sich bei einer auf 64.4 Abs. 3 ff. DA-FamEStG gestützten Entscheidung der Familienkasse um eine erlassähnliche Billigkeitsentscheidung der Verwaltung gemäß §§ 163, 227 AO 1977 handelt, die nur einer eingeschränkten gerichtlichen Kontrolle unterliegt und die grundsätzlich nur auf Ermessensfehler überprüft werden kann, oder ob Gegenstand der Bestimmungen in 64.4 Abs. 3 ff. DA-FamEStG nicht der Erlass einer Billigkeitsmaßnahme, sondern der Abschluss eines sog. Verrechnungsvertrages ist.

    Zum anderen hat der Senat bereits mit Urteil in BFH/NV 2002, 1425 dargelegt, dass es im sog. Weiterleitungsverfahren nicht Aufgabe der Familienkasse sein kann, Unterhaltsvereinbarungen bzw. -zahlungen unter verschiedenen Kindergeldberechtigten (Ehegatten) zu berücksichtigen, zu überprüfen und zivilrechtlich zu beurteilen (…BFH-Beschluss vom 12. Januar 2000 VI B 206/99, BFH/NV 2000, 835; vgl. auch Niedersächsisches FG, Urteil vom 1. Juli 1998 II 672/97 Ki, Entscheidungen der Finanzgerichte 1998, 1525).

  • BFH, 10.11.1998 - VI B 125/98

    Kindergeldauszahlung bei mehreren Berechtigten

    Auszug aus BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01
    Ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) liegt darin nicht (vgl. BFH-Beschluss vom 10. November 1998 VI B 125/98, BFHE 187, 477, BStBl II 1999, 137).
  • BFH, 09.12.2002 - VIII R 80/01

    Kindergeld; Teilbarkeit von Bescheiden, Weiterleitung

    Auszug aus BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01
    Die Entscheidung des Beklagten ist daher nicht zu beanstanden; sie beruht darauf, dass die Weiterleitung die Rückforderung nicht von Gesetzes wegen ausschließt, sondern lediglich aus Vereinfachungsgründen von der Familienkasse als Erfüllung des Rückforderungsanspruchs im verkürzten Zahlungswege berücksichtigt werden kann (Senatsurteil vom 9. Dezember 2002 VIII R 80/01, BFH/NV 2003, 606).
  • BFH, 12.01.2000 - VI B 206/99

    Kindergeld; sog. Weiterleitungsfälle

    Auszug aus BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01
    Zum anderen hat der Senat bereits mit Urteil in BFH/NV 2002, 1425 dargelegt, dass es im sog. Weiterleitungsverfahren nicht Aufgabe der Familienkasse sein kann, Unterhaltsvereinbarungen bzw. -zahlungen unter verschiedenen Kindergeldberechtigten (Ehegatten) zu berücksichtigen, zu überprüfen und zivilrechtlich zu beurteilen (BFH-Beschluss vom 12. Januar 2000 VI B 206/99, BFH/NV 2000, 835; vgl. auch Niedersächsisches FG, Urteil vom 1. Juli 1998 II 672/97 Ki, Entscheidungen der Finanzgerichte 1998, 1525).
  • OLG Jena, 14.02.2013 - 2 WF 642/12

    Beschwerde im Verfahren auf Bestimmung des Kindergeldberechtigten: Mindestwert …

    Hierzu hat der Bundesfinanzhof entschieden (…BFH a.a.O.), das es ist nicht Aufgabe der Familienkasse sei, Unterhaltsvereinbarungen bzw. -zahlungen zwischen verschiedenen Kindergeldberechtigten zu berücksichtigen, sondern dass es bei einem Wechsel der Anspruchsberechtigung Sache der Kindergeldberechtigten sei, ihre privatrechtlichen Vereinbarungen der Gesetzeslage anzupassen oder bei verspäteter Anpassung mögliche Überzahlungen auf privatrechtlichem Wege auszugleichen (vgl. BFH-Urteil vom 11.03.2003 VIII R 77/01).

    Denn eine Weiterleitung schließt die Rückforderung nicht von Gesetzes wegen aus (…ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425;… vom 9. Dezember 2002 VIII R 80/01, BFH/NV 2003, 606; vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14;… vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218).

    Bei Wechsel der Anspruchsberechtigung ist es vielmehr Sache der Kindergeldberechtigten, ihre privatrechtlichen Vereinbarungen der Gesetzeslage anzupassen oder bei verspäteter Anpassung mögliche Überzahlungen auf privatrechtlichem Wege auszugleichen (BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 14).

  • FG Niedersachsen, 22.11.2011 - 12 K 52/11

    Widerruflichkeit einer Weiterleitungserklärung

    Das Verfahren vermeidet die mehrfache Zahlung und Rückforderung von Beträgen, die wirtschaftlich bereits bei dem vorrangig Berechtigten verblieben sind (…vgl. BFH-Beschluss vom 22. Juli 1999 VI B 344/98, BFH/NV 2000, 36;… BFH-Beschluss vom 24. August 2001 VI S 1/01, BFH/NV 2002, 184;… BFH-Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425;… BFH-Beschluss vom 11. Oktober 2002 VIII B 172/01, BFH/NV 2003, 306;… BFH-Urteil vom 9. Dezember 2002 VIII R 80/01, BFH/NV 2003, 606;… BFH-Urteil vom 11. Februar 2003 VIII R 102/01, BFH/NV 2003, 1154; BFH-Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14;… BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 94/01, BFH/NV 2004, 25;… BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 80/00, BFH/NV 2004, 23;… BFH-Urteil vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218;… BFH-Beschluss vom 12. August 2010 III B 94/09, BFH/NV 2010, 2062).

    Rn. 38 e) Der Grund für diese Anforderungen besteht darin, dass erst dann, wenn der vorrangig Berechtigte gegenüber der für ihn zuständigen Familienkasse seinen Verzicht auf die erneute Auszahlung des Kindergelds verbindlich und unwiderruflich erklärt hat, sicher ist, dass die Familienkassen auf den Kindergeldanspruch nicht doppelt zahlen müssen (vgl. BFH-Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14;… BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 94/01, BFH/NV 2004, 25;… BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 80/00, BFH/NV 2004, 23).

    Insoweit unterscheidet die Beklagte aber nicht hinreichend zwischen dem nur im Verhältnis zwischen YY und der Beigeladenen relevanten Erlassverfahren (…vgl. dazu: BFH-Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425;… BFH-Beschluss vom 11. Oktober 2002 VIII B 172/01, BFH/NV 2003, 306;… BFH-Urteil vom 11. Februar 2003 VIII R 102/01, BFH/NV 2003, 1154; BFH-Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14) und dem im Verhältnis zwischen der beklagten Familienkasse und dem Kläger maßgeblichen - und hier im Streit befindlichen - Abrechnungsverfahren.

    Außerdem ist das Verfahren nach Tz. 64.4 Abs. 3 Satz 2 ff. der DA-FamEStG eingeführt worden, um bei einer eindeutigen Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen ein vereinfachtes Verfahren zur Verfügung zu stellen (…vgl. BFH-Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425;… BFH-Beschluss vom 11. Oktober 2002 VIII B 172/01, BFH/NV 2003, 306;… BFH-Urteil vom 11. Februar 2003 VIII R 102/01, BFH/NV 2003, 1154; BFH-Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14;… BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 80/00, BFH/NV 2004, 23;… BFH-Urteil vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218;… BFH-Beschluss vom 12. August 2010 III B 94/09, BFH/NV 2010, 2062).

  • BFH, 12.08.2010 - III B 94/09

    Kindergeld - Weiterleitung - Keine Berücksichtigung zivilrechtlicher …

    Denn eine Weiterleitung schließt die Rückforderung nicht von Gesetzes wegen aus (…ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425;… vom 9. Dezember 2002 VIII R 80/01, BFH/NV 2003, 606; vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14;… vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218).

    Bei Wechsel der Anspruchsberechtigung ist es vielmehr Sache der Kindergeldberechtigten, ihre privatrechtlichen Vereinbarungen der Gesetzeslage anzupassen oder bei verspäteter Anpassung mögliche Überzahlungen auf privatrechtlichem Wege auszugleichen (BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 14).

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