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Rechtsprechung
   BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,25783
BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23 (https://dejure.org/2025,25783)
BGH, Entscheidung vom 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23 (https://dejure.org/2025,25783)
BGH, Entscheidung vom 02. September 2025 - VIa ZR 1104/23 (https://dejure.org/2025,25783)
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (24)

  • BGH, 26.06.2023 - VIa ZR 335/21

    "Dieselverfahren"; Tatbestandswirkung der Typgenehmigung; unionsrechtliche …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Das zeigt bereits der Umstand, dass das Berufungsgericht auch dann gehalten gewesen wäre, dem Kläger Gelegenheit zu geben, den von ihm geltend gemachten Schaden im Sinne des Differenzschadens zu berechnen, hätte er (zunächst) lediglich seine erstinstanzlich gestellten Anträge unverändert weiterverfolgt, diesen also nicht bereits von sich aus Hilfsanträge hinzugefügt (vgl. statt aller BGH, Urteil vom 26. Juni 2023 - VIa ZR 335/21, BGHZ 237, 245 Rn. 45).

    Hintergrund war offensichtlich lediglich die seinerzeit jüngst geänderte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vom 26. Juni 2023 (VIa ZR 335/21), an die er die Antragstellung anzupassen beabsichtigte.

    Dass der Kläger diese Veränderung bereits in seiner Berufungsbegründung von sich aus vornahm und nicht etwa auf einen Hinweis des Berufungsgerichts, gereicht ihm schon deshalb nicht zum Nachteil, weil ihm dieses selbst bei unveränderter Weiterverfolgung der erstinstanzlichen Anträge Gelegenheit hätte geben müssen, den von ihm geltend gemachten Schaden im Sinne des Differenzschadens zu berechnen (siehe bereits oben; vgl. statt aller BGH, Urteil vom 26. Juni 2023 - VIa ZR 335/21, BGHZ 237, 245 Rn. 45).

    Es erscheint nicht ausgeschlossen, dass das Berufungsgericht bei Berücksichtigung des Hilfsantrags einen Schadensersatzanspruch des Klägers aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV wegen der Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung für gegeben erachtet hätte (vgl. dazu BGH, Urteil vom 26. Juni 2023 - VIa ZR 335/21, BGHZ 237, 245).

  • BGH, 02.05.2017 - VI ZR 85/16

    Berufungsverfahren: Zurückweisung der Berufung wegen Unzulässigkeit der Klage …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Rn. 7 a) Bleiben Anträge einer Partei deswegen unberücksichtigt, weil der Tatrichter sie in offenkundig fehlerhafter Anwendung des Prozessrechts zu Unrecht für ausgeschlossen erachtet hat, so ist zugleich das rechtliche Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) der Partei verletzt (vgl. BGH…, Beschluss vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 28/13, VersR 2015, 1268 Rn. 10;… Beschluss vom 10. März 2016 - VII ZR 47/13, WM 2016, 2098 Rn. 10; Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 7).

    Rn. 8 aa) Der Bundesgerichtshof hat die Vorschrift des § 524 Abs. 4 ZPO auf den Fall einer im Berufungsverfahren erstmals erhobenen Widerklage und bei einer zweitinstanzlichen Klageerweiterung entsprechend angewandt ( vgl. BGH…, Urteil vom 3. November 2016 - III ZR 84/15, WM 2016, 2341 Rn. 14 ff.;… Urteil vom 18. Dezember 2023 - VIa ZR 921/22, juris Rn. 6;… Beschluss vom 6. November 2014 - IX ZR 204/13, WM 2015, 410 Rn. 2;… Beschluss vom 17. Januar 2017 - XI ZR 170/16, juris Rn. 9; Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 8;… Beschluss vom 21. Februar 2019 - IX ZR 190/18, juris Rn. 4 f.;… Beschluss vom 8. Februar 2022 - VIII ZR 37/21, juris Rn. 32) .

    Rn. 11 bb) Ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen ein erstmals in der Berufungsinstanz gestellter Hilfsantrag entsprechend § 524 Abs. 4 ZPO seine Wirkung verlieren kann, bedarf hier keiner Entscheidung (offen auch BGH, Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 8; vgl. etwa KG, NJW 2006, 3505; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30. November 2006 - 24 U 89/06, OLGR 2007, 465;… Althammer in Stein/Jonas, ZPO, 23. Aufl. 2018, § 522 Rn. 64;… Gerken in Wieczorek/Schütze, ZPO, 4. Aufl. 2021, § 522 Rn. 107;… Zöller/Heßler, ZPO, 35. Aufl. 2024, § 522 Rn. 37).

    Auch in einer solchen Verfahrenskonstellation ist es dem Berufungsgericht verwehrt, die Berufung unter Übergehung des modifizierten Antrags gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen (BGH, Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 11).

  • BGH, 10.03.2016 - VII ZR 47/13

    Hinweispflicht des Berufungsgerichts bei Annahme der Unzulässigkeit einer …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Rn. 7 a) Bleiben Anträge einer Partei deswegen unberücksichtigt, weil der Tatrichter sie in offenkundig fehlerhafter Anwendung des Prozessrechts zu Unrecht für ausgeschlossen erachtet hat, so ist zugleich das rechtliche Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) der Partei verletzt (vgl. BGH…, Beschluss vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 28/13, VersR 2015, 1268 Rn. 10; Beschluss vom 10. März 2016 - VII ZR 47/13, WM 2016, 2098 Rn. 10;… Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 7).

    Dementsprechend muss das Berufungsgericht, wenn es die Klage entgegen der Auffassung des Erstgerichts für unzulässig erachtet, den Kläger hierauf hinweisen (vgl. BGH…, Beschluss vom 5. Dezember 2012 - IV ZR 188/12, juris Rn. 11 mwN) und ihm Gelegenheit geben, auf einen solchen Hinweis in der Berufungsinstanz durch eine Antragsmodifizierung zu reagieren (vgl. BGH…, Beschluss vom 6. Juli 2010 - VI ZR 177/09, VersR 2010, 1616 Rn. 3;… Beschluss vom 23. April 2009 - IX ZR 95/06, NJW-RR 2010, 70 Rn. 5; Beschluss vom 10. März 2016 - VII ZR 47/13, NJW 2016, 2508 Rn. 11).

    Dem Berufungsgericht ist es in derartigen Verfahrenskonstellationen ausnahmsweise verwehrt, die Berufung gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen und dadurch etwa eine Klageerweiterung für wirkungslos zu erachten (vgl. BGH, Beschluss vom 10. März 2016, aaO Rn. 11 mwN).

  • BGH, 04.06.2019 - XI ZR 331/17

    Verletzung der Anspruchs auf rechtliches Gehör bei Entscheidung des Gerichts nach …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Gleiches gilt, wenn der Hinweis des Berufungsgerichts auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs gestützt ist, das erst nach der Berufungsbegründung verkündet worden ist und daher vom Kläger bei seiner Berufungsbegründung nicht berücksichtigt werden konnte (vgl. BGH, Beschluss vom 4. Juni 2019 - XI ZR 331/17, ZIP 2019, 1855 Rn. 16).

    Die Erweiterung der Antragstellung um den Berufungshilfsantrag zu 1 geschah hier - wie bereits erwähnt - im Hinblick auf die zwischenzeitlich ergangene Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs vom 26. Juni 2023 (vgl. BGH, Beschluss vom 4. Juni 2019 - XI ZR 331/17, ZIP 2019, 1855 Rn. 16).

  • BGH, 19.03.2015 - I ZR 4/14

    ZPO § 524; UrhG § 69 Nr. 3 Satz 2, § 69d Abs. 1; EGV 207/2009 Art. 13 Abs. 2

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Nicht in jedem Hilfsantrag, den der Kläger in der Berufungsinstanz zusätzlich verfolgt, liegt zwangsläufig eine Erweiterung der Klage (vgl. BGH…, Urteil vom 22. Januar 2015 - I ZR 127/13, WM 2015, 1719 Rn. 12; Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 4/14, NJW 2015, 3576 Rn. 28).

    Eine solche liegt nicht vor, wenn der Kläger mit dem erstmals in der Berufungsinstanz gestellten Hilfsantrag den bereits in erster Instanz gestellten Hauptantrag weder erweitert noch auf einen neuen Klagegrund stellt, sondern vielmehr dasselbe Klageziel verfolgt wie mit dem Hauptantrag und sachlich nicht über das erstinstanzliche Begehren hinausgeht (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 2015, aaO) oder mit dem Hilfsantrag sogar nur ein Minus zum Hauptantrag verlangt, also eine Beschränkung des Hauptantrags vornimmt (vgl. BGH…, Urteil vom 22. Januar 2015, aaO, Rn. 13).

  • BGH, 22.01.2015 - I ZR 127/13

    Berufung im Rückgriffsprozess eines Transportversicherers gegen ein …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Nicht in jedem Hilfsantrag, den der Kläger in der Berufungsinstanz zusätzlich verfolgt, liegt zwangsläufig eine Erweiterung der Klage (vgl. BGH, Urteil vom 22. Januar 2015 - I ZR 127/13, WM 2015, 1719 Rn. 12;… Urteil vom 19. März 2015 - I ZR 4/14, NJW 2015, 3576 Rn. 28).

    Eine solche liegt nicht vor, wenn der Kläger mit dem erstmals in der Berufungsinstanz gestellten Hilfsantrag den bereits in erster Instanz gestellten Hauptantrag weder erweitert noch auf einen neuen Klagegrund stellt, sondern vielmehr dasselbe Klageziel verfolgt wie mit dem Hauptantrag und sachlich nicht über das erstinstanzliche Begehren hinausgeht (vgl. BGH…, Urteil vom 19. März 2015, aaO) oder mit dem Hilfsantrag sogar nur ein Minus zum Hauptantrag verlangt, also eine Beschränkung des Hauptantrags vornimmt (vgl. BGH, Urteil vom 22. Januar 2015, aaO, Rn. 13).

  • BGH, 03.11.2016 - III ZR 84/15

    Berufungsverfahren: Folgen einer Zurückweisung der Berufung durch einstimmigen …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Rn. 8 aa) Der Bundesgerichtshof hat die Vorschrift des § 524 Abs. 4 ZPO auf den Fall einer im Berufungsverfahren erstmals erhobenen Widerklage und bei einer zweitinstanzlichen Klageerweiterung entsprechend angewandt ( vgl. BGH, Urteil vom 3. November 2016 - III ZR 84/15, WM 2016, 2341 Rn. 14 ff.;… Urteil vom 18. Dezember 2023 - VIa ZR 921/22, juris Rn. 6;… Beschluss vom 6. November 2014 - IX ZR 204/13, WM 2015, 410 Rn. 2;… Beschluss vom 17. Januar 2017 - XI ZR 170/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 8;… Beschluss vom 21. Februar 2019 - IX ZR 190/18, juris Rn. 4 f.;… Beschluss vom 8. Februar 2022 - VIII ZR 37/21, juris Rn. 32) .

    Rn. 12 Maßgebend für diese entsprechende Anwendung waren der in der zügigen Zurückweisung offensichtlich aussichtsloser Berufungen im Beschlussweg liegende Normzweck des § 522 Abs. 2 ZPO und damit die Beschränkung des Streitstoffs in der Berufungsinstanz auf denjenigen der ersten Instanz, die Funktion des Berufungsverfahrens vornehmlich als Instrument der Fehlerkontrolle sowie der Umstand, dass der Berufungsführer nicht über den Weg einer Klageerweiterung beziehungsweise einer Widerklage eine - sonst nicht gebotene - mündliche Verhandlung erzwingen können solle (vgl. BGH…, Urteil vom 24. Oktober 2013 - III ZR 403/12, BGHZ 198, 315 Rn. 25 ff. mwN; Urteil vom 3. November 2016 - III ZR 84/15, WM 2016, 2342 Rn. 15 f.;… Beschluss vom 8. Februar 2022 - VIII ZR 37/21, juris Rn. 33).

  • BGH, 01.10.2014 - VII ZR 28/13

    Berufungszurückweisung wegen eines vom Berufungskläger übersehenen …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Rn. 7 a) Bleiben Anträge einer Partei deswegen unberücksichtigt, weil der Tatrichter sie in offenkundig fehlerhafter Anwendung des Prozessrechts zu Unrecht für ausgeschlossen erachtet hat, so ist zugleich das rechtliche Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) der Partei verletzt (vgl. BGH, Beschluss vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 28/13, VersR 2015, 1268 Rn. 10;… Beschluss vom 10. März 2016 - VII ZR 47/13, WM 2016, 2098 Rn. 10;… Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 7).

    Die hierdurch veranlassten neuen Angriffs- und Verteidigungsmittel dürfen nicht zurückgewiesen werden (BGH, Beschluss vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 28/13, VersR 2015, 1268 Rn. 11;… Zöller/Heßler, ZPO, 35. Aufl. 2024, § 522 Rn. 34).

  • BGH, 23.04.2024 - VIa ZR 1132/22

    Schadensersatz in einem sog. Dieselfall: Erforderlichkeit einer Anschlussberufung …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    In dem Übergang vom Antrag auf "großen" Schadensersatz wegen der Verwendung unzulässiger Abschalteinrichtungen in einem Kraftfahrzeug zum Antrag auf Ersatz des Differenzschadens liegt keine Änderung des Klagegrundes und grundsätzlich - jedenfalls bei einer Verringerung des ersetzt verlangten Betrags, wie sie hier vorliegt - keine Erweiterung des Klagebegehrens (BGH, Urteil vom 23. April 2024 - VIa ZR 1132/22, WM 2024, 1143 Rn. 12 ff. mwN).

    Rn. 14 (1) Dem nach §§ 826, 31 BGB ersatzfähigen "großen" Schadensersatz und dem nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG-FGV zu ersetzenden Differenzschaden liegen lediglich unterschiedliche Methoden der Schadensberechnung zugrunde, die im Kern an die gescheiterte Vertrauensinvestition des Käufers bei Abschluss des Kaufvertrags anknüpfen (BGH, Urteil vom 23. April 2024 - VIa ZR 1132/22, WM 2024, 1143 Rn. 14 mwN).

  • BGH, 08.02.2022 - VIII ZR 37/21

    Richten der Beschwer eines Rechtsmittelführers nach einer einseitigen …

    Auszug aus BGH, 02.09.2025 - VIa ZR 1104/23
    Rn. 8 aa) Der Bundesgerichtshof hat die Vorschrift des § 524 Abs. 4 ZPO auf den Fall einer im Berufungsverfahren erstmals erhobenen Widerklage und bei einer zweitinstanzlichen Klageerweiterung entsprechend angewandt ( vgl. BGH…, Urteil vom 3. November 2016 - III ZR 84/15, WM 2016, 2341 Rn. 14 ff.;… Urteil vom 18. Dezember 2023 - VIa ZR 921/22, juris Rn. 6;… Beschluss vom 6. November 2014 - IX ZR 204/13, WM 2015, 410 Rn. 2;… Beschluss vom 17. Januar 2017 - XI ZR 170/16, juris Rn. 9;… Beschluss vom 2. Mai 2017 - VI ZR 85/16, NJW 2017, 2623 Rn. 8;… Beschluss vom 21. Februar 2019 - IX ZR 190/18, juris Rn. 4 f.; Beschluss vom 8. Februar 2022 - VIII ZR 37/21, juris Rn. 32) .

    Rn. 12 Maßgebend für diese entsprechende Anwendung waren der in der zügigen Zurückweisung offensichtlich aussichtsloser Berufungen im Beschlussweg liegende Normzweck des § 522 Abs. 2 ZPO und damit die Beschränkung des Streitstoffs in der Berufungsinstanz auf denjenigen der ersten Instanz, die Funktion des Berufungsverfahrens vornehmlich als Instrument der Fehlerkontrolle sowie der Umstand, dass der Berufungsführer nicht über den Weg einer Klageerweiterung beziehungsweise einer Widerklage eine - sonst nicht gebotene - mündliche Verhandlung erzwingen können solle (vgl. BGH…, Urteil vom 24. Oktober 2013 - III ZR 403/12, BGHZ 198, 315 Rn. 25 ff. mwN;… Urteil vom 3. November 2016 - III ZR 84/15, WM 2016, 2342 Rn. 15 f.; Beschluss vom 8. Februar 2022 - VIII ZR 37/21, juris Rn. 33).

  • BGH, 16.10.2023 - VIa ZR 14/22

    Deliktische Haftung des Fahrzeugherstellers in einem sog. Dieselfall: Umfang des …

  • BGH, 16.10.2023 - VIa ZR 37/21

    Deliktische Haftung des Fahrzeugherstellers in einem sog. Dieselfall: Umfang des …

  • BGH, 17.01.2017 - XI ZR 170/16

    Finanzierter Grundstückskauf mit Grundschuldsicherung: Ordnungsgemäßheit einer …

  • BGH, 24.10.2013 - III ZR 403/12

    Berufungsverfahren: Schicksal einer Widerklage nach Berufungszurückweisung durch …

  • BGH, 06.11.2014 - IX ZR 204/13

    Berufungszurückweisung durch einstimmigen Beschluss: Folgen für eine …

  • BGH, 21.12.1989 - VII ZR 84/89

    Zulässigkeit einer Klageänderung bei Geltendmachung einer sicherungshalber …

  • BGH, 23.04.2009 - IX ZR 95/06

    Umfang der gerichtlichen Hinweispflichten zur Vermeidung von …

  • BGH, 06.07.2010 - VI ZR 177/09

    Arzthaftungsprozess: Gehörsverletzung des Berufungsgerichts bei der Behandlung …

  • BGH, 05.12.2012 - IV ZR 188/12

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör wegen eines fehlenden Hinweises …

  • BGH, 21.02.2019 - IX ZR 190/18

    Zulassung der Revision gegen den die Berufung zurückweisenden Beschluss …

  • BGH, 16.01.2024 - VIa ZR 1136/22

    Schadensersatzanspruch eines Käufers eines Gebrauchtfahrzeugs gegen den …

  • KG, 21.07.2006 - 9 U 117/06

    Zurückweisung einer Berufung im Beschlussweg: Wirkungslosigkeit eines …

  • BGH, 18.12.2023 - VIa ZR 921/22

    Inanspruchnahme des Fahrzeugherstellers auf Schadenersatz wegen der Verwendung …

  • OLG Düsseldorf, 30.11.2006 - 24 U 89/06

    Verfahrensrecht - Erstmals in 2. Instanz gestellter Hilfsantrag: Entscheidung?

  • BGH, 10.02.2026 - VIa ZR 153/24

    Inanspruchnahme des Fahrzeugherstellers wegen der Verwendung unzulässiger …

    Damit ist zugleich das rechtliche Gehör des Klägers verletzt (vgl. etwa BGH…, Beschluss vom 1. Oktober 2014 - VII ZR 28/13, VersR 2015, 1268 Rn. 10; Beschluss vom 2. September 2025 - VIa ZR 1104/23, juris Rn. 7 mwN).

    Die mit dem Berufungshilfsantrag zu 2 allein auf der Grundlage von § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1 EG - FGV begehrte Freistellung von außergerichtlichen Rechtsanwaltskosten kommt neben dem Ersatz des Differenzschadens nicht in Betracht (vgl. BGH, Beschluss vom 2. September 2025 - VIa ZR 1104/23, juris Rn. 19).

  • BGH, 16.06.2026 - VIa ZR 947/23

    Schadensersatzanspruch eines Käufers eines Gebrauchtfahrzeugs gegen den …

    Rn. 8 Wie der Senat mit Beschluss vom 2. September 2025 (VIa ZR 1104/23, juris) in einem Fall, in dem in Reaktion auf die Grundsatzentscheidung des Senats vom 26. Juni 2023 (VIa ZR 335/21, BGHZ 237, 245) bereits mit der Berufungsbegründung ein auf Ersatz des Differenzschadens gerichteter Berufungshilfsantrag angebracht worden war, entschieden und näher begründet hat, findet § 524 Abs. 4 ZPO auf den (hilfsweisen) Übergang vom Antrag auf "großen" Schadensersatz zum Antrag auf Ersatz des Differenzschadens jedenfalls dann keine entsprechende Anwendung, wenn sich hierdurch der ersetzt verlangte Betrag verringert, und kommt allgemein eine Anwendung des § 524 Abs. 4 ZPO auf einen erstmals in der Berufungsinstanz gestellten Hilfsantrag nicht in Betracht, wenn sich durch diesen der Streitstoff der Berufungsinstanz gegenüber demjenigen der ersten Instanz nicht erweitert und die zweitinstanzliche Hinzufügung des Hilfsantrags nicht darauf gerichtet ist, eine - sonst nicht gebotene - mündliche Verhandlung zu erzwingen (BGH…, Beschluss vom 2. September 2025, aaO, Rn. 7 ff. mwN).
  • OLG Karlsruhe, 10.12.2025 - 13 U 69/23
    Dabei ist auf die Rechtshängigkeit des Anspruchs auf großen Schadensersatz, nicht erst auf den Zeitpunkt einer etwaigen Umstellung auf einen Differenzschaden abzustellen, da dem auf §§ 826, 31 BGB gestützten großen Schadensersatz und dem Differenzschaden nach § 823 Absatz 2 BGB i. V. m. §§ 6 Absatz 1, 27 Absatz 1 EG-FGV lediglich unterschiedliche Methoden der Schadensberechnung zugrunde liegen (BGH, Urteil vom 26. Juni 2023 - VIa ZR 335/21 -, juris, Rn. 45 bestätigt mit Beschluss vom 2. September 2025 - VIa ZR 1104/23 -, juris, Rn. 10).
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