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Rechtsprechung
   BGH, 20.05.1970 - VIII ZR 256/68   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,1629
BGH, 20.05.1970 - VIII ZR 256/68 (https://dejure.org/1970,1629)
BGH, Entscheidung vom 20.05.1970 - VIII ZR 256/68 (https://dejure.org/1970,1629)
BGH, Entscheidung vom 20. Mai 1970 - VIII ZR 256/68 (https://dejure.org/1970,1629)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    KOstenentscheidung - Rechtsmittelfrist - Wiedereinsetzung - Fristversäumnis

Papierfundstellen

  • MDR 1970, 757
  • VersR 1970, 821
  • WM 1970, 756
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 15.02.1967 - VIII ZB 3/67

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen Versäumung der …

    Auszug aus BGH, 20.05.1970 - VIII ZR 256/68
    So ist angenommen worden, einem Anwalt, der am Nachmittag infolge plötzlich eintretender Horz- und Kreislaufbeochv/erden eine vorbereitete Berufungsbegründung nicht hatte fertigen können, sei auch nach Abklingen der Beschwerden nicht suzumuten gewesen, weitere Anstrengungen am Abend auf sich zu nehmen und die Berufungebegründung handschriftlich zu fertigen (Beschluß vom 15. Februar 1967 - VIII ZB 3/67 - LK ZPO § 253 (Fe) Nr. 5 = BGH Warn 1967 Nr. 47).
  • BGH, 23.01.1963 - VIII ZB 19/62
    Auszug aus BGH, 20.05.1970 - VIII ZR 256/68
    Grundsätzlich besteht auch keine Pflicht des erstinstanzlichen Anwalts, beim Ausbleiben einer Antwort, bei der Partei Nachfrage zu halten (Beschluß des erkennenden Senats vom 23. Januar 1965 - VIII ZB 19/62 - IM ZPO § 233 (Pc) Nr. 23 = BGH Y/arn 1965 Nr" 17), IV, Unter Aufhebung dee angefochtenen Urteils daher der Klägerin die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist zu erteilen.
  • RG, 05.05.1925 - VI 489/24

    Berichtigungsbeschluss; Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.05.1970 - VIII ZR 256/68
    An der schon vom Reichsgericht vertretenen Meinung, eine Urteilsberichtigung könne den lauf der Recbtsinittelfrist grundsätzlich nicht beeinflussen, eine Ausnahme müsse nur dann gelten, wenn eine Partei noch der ursprünglichen Pas sung des Urteils keinen Anlaß zu einem Rechtsmittel hatte, ist festzuhalten (vgl" RGZ 110, 427; BGHZ 17, 145, 151)« 2, Nicht beigepflichtet werden kann dem Berufungsgericht aber darin, daß die Voraussetzungen für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht gegeben seien.
  • BGH, 26.10.1976 - VI ZR 249/75

    Zustellung einer fehlerhaften Urteilsausfertigung

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  • BGH, 11.06.1992 - IX ZR 255/91

    Entstehung von Gläubigerrechten währen der Sequestration - Nichtigkeits- und …

    Vielmehr genügt es, daß das jetzt geltend gemachte Recht nicht ohne die anfechtbare Rechtshandlung entstanden wäre, diese folglich ein Tatbestandsmerkmal des Klageanspruchs darstellt (vgl. BGHZ 30, 238, 240; BGH, Urt. v. 4. Mai 1970 - VIII ZR 163/68, WM 1970, 756, 757).
  • BGH, 01.12.1988 - IX ZR 112/88

    Erhebung der Anfechtungseinrede

    Denn der Konkursverwalter hat sie nicht gerichtlich geltend gemacht, wie das in § 41 KO vorausgesetzt ist (BGHZ 90, 249 [BGH 01.03.1984 - IX ZR 33/83] zur Klage des Konkursverwalters; BGHZ 30, 248, 252; BGH Urt. vom 4. Mai 1970 - VIII ZR 163/68, WM 1970, 756, 757 zur Einrede im Prozeß;… BGH Urt. vom 14. Juli 1960 - VIII ZR 174/59, NJW 1960, 1952 für den Mahnbescheid).

    Das trifft zu, wenn die Zahlung des Schuldners an den Konkursverwalter gemäß § 407 Abs. 1 BGB gegenüber dem Zessionar des Gemeinschuldners wirksam ist und deshalb der Gläubiger den Anspruch aus § 816 Abs. 2 BGB gegen den Konkursverwalter erhebt (BGH Urt. vom 4. Mai 1970 - VIII ZR 163/68, WM 1970, 756, 757) oder wenn der Konkursverwalter, der sich im Besitz der gepfändeten Sache befindet, als Beklagter oder Kläger die Unwirksamkeit eines Pfändungspfandrechts aufgrund einer Konkursanfechtung geltend macht (…BGH Urt. vom 1. März 1982 aaO).

  • BGH, 09.12.1983 - V ZR 21/83

    Rechtsmittelfrist bei Urteilsberichtigung

    Gegen das berichtigte Urteil findet daher nur das gegen das ursprüngliche Urteil zulässige Rechtsmittel statt und die Frist zu seiner Einlegung läuft (schon) von der Zustellung der unberichtigten Urteilsfassung an (RGZ 110, 427, 429; 116, 13, 14 m. N.; RG DR 43, 249, 250; RAG RArbGE 23, 170, 171; BGHZ 17, 149, 151; BGH Urteil vom 20. Mai 1970, VIII ZR 256/68, MDR 1970, 757, 758 = LM ZPO § 319 Nr. 6; BGHZ 67, 284, 286 m. N.; BGH Urteil vom 10. März 1981, VI ZR 236/79, VersR 1981, 548, 549; BFH Beschluß vom 9. August 1974, V B 29/74, BB 1974, 1330 (zu § 107 FGO); BVerwG Beschluß vom 7. April 1966, IV B 165/65, RdL 1966, 251 (zu § 118 VwGO); vgl. auch BAG Urteil vom 23. Februar 1967, 3 AZR 237/66, NJW 1967, 1439).
  • LSG Bayern, 15.10.2019 - L 20 KR 122/19

    Rechtsmittelfrist bei Berichtigung einer gerichtlichen Entscheidung

    o BGH, Urteil vom 20.05.1970, VIII ZR 256/68:.

    "Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zu § 319 ZPO (Urteil vom 20. Mai 1970 VIII ZR 256/68, Monatsschrift für Deutsches Recht 1970 S. 757 - MDR 1970, 757 -, und Beschluss vom 1. März 1972 VI ZB 5/72, Versicherungsrecht 1972 S. 586 - VersR 1972, 586 -) und des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) zu § 118 der Verwaltungsgerichtsordnung - VwGO - (Beschluss vom 7. April 1966 IV B 165/65, Recht der Landwirtschaft 1966 S. 251 - RdL 1966, 251 -), der sich der erkennende Senat hinsichtlich des gleichlautenden § 107 FGO anschließt, eröffnet ein Berichtigungsbeschluß eine neue Rechtsmittelfrist gegen die berichtigte Entscheidung nur dann, wenn die letztere nicht hinreichend klar genug gewesen ist, um die Grundlage für das weitere Verhalten der Partei und des Rechtsmittelgerichts zu bilden.".

  • BGH, 23.01.1985 - IVb ZB 55/84

    Wiedereinsetzung - Versäumung der Rechtsmittelfrist - Krankheit - Seelischer …

    "... Die Grundsätze, nach denen die Rechtspr. in den Fällen [RG in JW 1929, 325; JW 1935, 2557 und BGH in VersR 70, 821; VersR 71, 1122; VersR 75, 280] unter den strengeren Anforderungen der früheren Fassung des § 233 ZPO eine Wiedereinsetzung für gerechtfertigt erachtet hat, gelten nach der jetzigen, durch die Vereinfachungsnovelle vom 3.12.1976 eingeführten Gesetzesfassung erst recht.
  • BGH, 01.03.1982 - VIII ZR 75/81

    Klage des Konkursverwalters bei Pfändungspfandrecht

    Ob dieses Tatbestandsmerkmal begrifflich allgemeingültig umschrieben werden kann, darf hier - ebenso wie in dem Urteil des erkennenden Senats vom 4.5.1970 (WM 1970, 756) - offenbleiben.
  • BGH, 11.07.1989 - XI ZB 2/89

    Wiedereinsetzungsgrund - Krankheit - Voraussetzungen

    Eine Erkrankung rechtfertigt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, wenn die erkrankte Partei nicht mehr in der Lage ist, den Rat eines Rechtsanwalts einzuholen, unter Abwägung des Für und Wider eine sachgemäße Entscheidung über die Einlegung eines Rechtsmittels zu treffen und den Rechtsanwalt hiervon zu unterrichten (vgl. BGH, Urteil vom 20. Mai 1970 - VIII ZR 256/68, VersR 1970, 821, 822; Beschlüsse vom 23. Januar 1985 - IVb ZB 55/84, VersR 1985, 393, 394 und vom 6. März 1985 - VIII ZB 27/84, VersR 1985, 550).
  • BGH, 25.10.1972 - VIII ZR 54/71

    Klage des Konkursverwalters bei Hinterlegung

    Der Dritte, der von dem Gemeinschuldner etwas erworben hat - sei es rechtsgeschäftlich oder im Wege der Zwangsvollstreckung - soll sich darauf verlassen können, daß er später als ein Jahr nach Konkurseröffnung der Anfechtungsklage nicht mehr ausgesetzt werden kann (Senatsurteil vom 4. Mai 1970 - VIII ZR 163/68 = LM KO § 41 Nr. 4 = WM 1970, 756 = MDR 1970, 757).
  • BGH, 14.07.1971 - IV ZB 25/71

    Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung der …

    Damit wäre aber nichts gewonnen gewesen, da es eine Verlängerung der Berufungsfrist zur Einlegung der Berufung nicht gibt (vgl. BGH Urteil vom 20. Mai 1970 - VIII ZR 256/68 - = LM § 319 ZPO Nr. 6).
  • BGH, 10.02.1977 - III ZR 132/76

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Krankheit der Partei unter dem …

  • BFH, 09.08.1974 - V B 29/74

    Berichtigungsbeschluß - Erlaß - Rechtsmittelfrist - Neubeginn - Berichtigte …

  • BGH, 02.07.1980 - IVb ZR 511/80

    Fehlende Angaben im Rubrum - Bezeichnung der Rechtsmittelgegner - Offenbare …

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