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Weitere Entscheidung unten: BGH, 05.03.1998

Rechtsprechung
   BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,231
BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98 (https://dejure.org/1999,231)
BGH, Entscheidung vom 25.02.1999 - III ZR 191/98 (https://dejure.org/1999,231)
BGH, Entscheidung vom 25. Februar 1999 - III ZR 191/98 (https://dejure.org/1999,231)
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Wohnung ohne Balkon

§ 652 BGB, Mitursächlichkeit, Identität, Verpflichtung zur Zahlung des Maklerlohns auch dann, wenn die Verhandlungen über die nachgewiesene Wohnung zunächst scheitern und nach eigenem Inserat des Verkäufers zum Abschluß kommen

Volltextveröffentlichungen (12)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    BGB § 652 Abs. 1

  • Judicialis

    BGB § 652 Abs. 1

Kurzfassungen/Presse (6)

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Maklerlohn bei jeglichem erbrachten Nachweis über Gelegenheit zum Kauf zu entrichten

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    "wesentliche Maklerleistung"

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Maklerrecht; wesentliche Maklerleistung eines Nachweismaklers

Besprechungen u.ä. (2)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Zur Kausalität der Nachweistätigkeit des Maklers

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Maklerprovision bei Wohnungskauf? (IBR 1999, 286)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 141, 40
  • NJW 1999, 1255
  • NJW-RR 1999, 846 (Ls.)
  • ZIP 1999, 619
  • MDR 1999, 606
  • ZMR 1999, 413
  • VersR 1999, 714
  • WM 1999, 1020
  • WM 1999, 290
  • WM 1999, 421
  • BB 1999, 815
 
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Wird zitiert von ... (76)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 16.05.1990 - IV ZR 337/88

    Provisionsanspruch des Nachweismaklers; Identität zwischen nachgewiesenem und …

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    Die Annahme einer dem Maklerauftrag entsprechenden Nachweisleistung (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 16. Mai 1990 - IV ZR 337/88 - NJW-RR 1990, 1008) scheitert nicht - wie die Revisionserwiderung meint - daran, daß die Klägerin in ihren Aufnahmebogen als besonderen Wunsch der Beklagten einen Balkon und als Preis maximal 400.000 DM aufgenommen hat, die nachgewiesene Wohnung aber über keinen Balkon verfügte und teurer sein sollte.

    Der Nachweismakler hat seinen Kunden auf die Gelegenheit, über ein bestimmtes Objekt einen Vertrag zu schließen, hinzuweisen (vgl. BGH, Urteil vom 16. Mai 1990 - IV ZR 337/88 - NJW-RR 1990, 1008).

    An letzterem kann es etwa fehlen, wenn der Vertragspartner seinen Entschluß, einen Vertrag über das Objekt abzuschließen, endgültig aufgegeben hat (vgl. BGH, Urteil vom 16. Mai 1990 - IV ZR 337/88 - NJW-RR 1990, 1008 f).

  • BGH, 15.06.1988 - IVa ZR 170/87

    Voraussetzungen des Provisionsanspruchs des Nachweismaklers

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es für das Entstehen des Provisionsanspruchs des Nachweismaklers erforderlich, daß sich der Abschluß des Hauptvertrages zumindest auch als Ergebnis einer für den Erwerb wesentlichen Maklerleistung darstellt; es genügt nicht, daß die Maklertätigkeit auf anderem Weg für den Erfolg adäquat kausal geworden ist (vgl. BGH, Urteile vom 20. April 1983 - IVa ZR 232/81 - NJW 1983, 1849, 1850; vom 27. Januar 1988 - IVa ZR 237/86 - NJW-RR 1988, 942; vom 15. Juni 1988 - IVa ZR 170/87 - NJW-RR 1988, 1397, 1398; Senatsurteil vom 18. Januar 1996 - III ZR 71/95 - NJW-RR 1996, 691).

    Er muß ihn in die Lage versetzen, in konkrete Verhandlungen über den von ihm angestrebten Hauptvertrag einzutreten (vgl. BGH, Urteil vom 15. Juni 1988 - IVa ZR 170/87 - NJW-RR 1988, 1397, 1398).

    In dem der Entscheidung vom 15. Juni 1988 (IVa ZR 170/87 - NJW-RR 1988, 1397 f) zugrundeliegenden Fall hatte der Maklerkunde bei dem Versuch einer Besichtigung des Objekts mit dem Makler einen Bevollmächtigten der Eigentümerinnen angetroffen, woraus sich die spätere Möglichkeit eines Vertragsschlusses ergab.

  • BGH, 26.09.1979 - IV ZR 92/78

    Kausalität der Nachweistätigkeit eines Maklers für den später zustande gekommenen …

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    Sie entsprechen auch im Ausgangspunkt der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach sich der Schluß auf den Ursachenzusammenhang von selbst ergibt, wenn der Makler die Gelegenheit zum Vertragsschluß nachgewiesen hat und seiner Nachweistätigkeit der Vertragsschluß in angemessenem Zeitabstand nachfolgt (vgl. Urteil vom 26. September 1979 - IV ZR 92/78 - NJW 1980, 123).

    Daß der Vertrag schließlich - nach der Anzeige der Verkäuferin - ohne weitere Beteiligung der Klägerin zustande gekommen ist, ist für ihren Vergütungsanspruch grundsätzlich ohne Belang (vgl. BGH, Urteil vom 26. September 1979 - IV ZR 92/78 - NJW 1980, 123, 124).

  • BGH, 27.01.1988 - IVa ZR 237/86

    Provisionsanspruch des Nachweismaklers bei Zustandekommen des Hauptvertrages mit …

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es für das Entstehen des Provisionsanspruchs des Nachweismaklers erforderlich, daß sich der Abschluß des Hauptvertrages zumindest auch als Ergebnis einer für den Erwerb wesentlichen Maklerleistung darstellt; es genügt nicht, daß die Maklertätigkeit auf anderem Weg für den Erfolg adäquat kausal geworden ist (vgl. BGH, Urteile vom 20. April 1983 - IVa ZR 232/81 - NJW 1983, 1849, 1850; vom 27. Januar 1988 - IVa ZR 237/86 - NJW-RR 1988, 942; vom 15. Juni 1988 - IVa ZR 170/87 - NJW-RR 1988, 1397, 1398; Senatsurteil vom 18. Januar 1996 - III ZR 71/95 - NJW-RR 1996, 691).

    Auch in der dem Urteil vom 27. Januar 1988 (IVa ZR 237/86 - NJW-RR 1988, 942) zugrundeliegenden Sache ging es darum, daß nicht eine vom Makler nachgewiesene Vertragsgelegenheit genutzt wurde, sondern eine andere, auf die sich vertragsgemäße Bemühungen des Maklers nicht bezogen hatten.

  • BGH, 20.04.1983 - IVa ZR 232/81

    Ursächlichkeit der Maklertätigkeit für den Erwerb eines Forstreviers - Vorherige …

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es für das Entstehen des Provisionsanspruchs des Nachweismaklers erforderlich, daß sich der Abschluß des Hauptvertrages zumindest auch als Ergebnis einer für den Erwerb wesentlichen Maklerleistung darstellt; es genügt nicht, daß die Maklertätigkeit auf anderem Weg für den Erfolg adäquat kausal geworden ist (vgl. BGH, Urteile vom 20. April 1983 - IVa ZR 232/81 - NJW 1983, 1849, 1850; vom 27. Januar 1988 - IVa ZR 237/86 - NJW-RR 1988, 942; vom 15. Juni 1988 - IVa ZR 170/87 - NJW-RR 1988, 1397, 1398; Senatsurteil vom 18. Januar 1996 - III ZR 71/95 - NJW-RR 1996, 691).

    Neben der Feststellung der Ursachen für den Abschluß des Hauptvertrages ist es daher jeweils auch ein dem Tatrichter obliegender Akt wertender Beurteilung im Einzelfall, wie diese Ursachen zu gewichten sind und ob die Maklerleistung als wesentlich für den Vertragsabschluß anzusehen ist (vgl. Urteile vom 20. April 1983 - IVa ZR 232/81 - NJW 1983, 1849, 1850; vom 4. Oktober 1995 - IV ZR 163/94 - NJW-RR 1996, 114, 115).

  • BGH, 04.10.1995 - IV ZR 163/94

    Provisionszahlunganspruch eines Immobilienmaklers wegen Mitwirkung am Verkauf …

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    Neben der Feststellung der Ursachen für den Abschluß des Hauptvertrages ist es daher jeweils auch ein dem Tatrichter obliegender Akt wertender Beurteilung im Einzelfall, wie diese Ursachen zu gewichten sind und ob die Maklerleistung als wesentlich für den Vertragsabschluß anzusehen ist (vgl. Urteile vom 20. April 1983 - IVa ZR 232/81 - NJW 1983, 1849, 1850; vom 4. Oktober 1995 - IV ZR 163/94 - NJW-RR 1996, 114, 115).
  • BGH, 14.01.1987 - IVa ZR 206/85

    Provisionsanspruch des Nachweismaklers

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    Dazu gehört in der Regel, daß er seinem Kunden den Vertragspartner für dieses Geschäft benennt (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 1987 - IVa ZR 206/85 - NJW 1987, 1628, 1629) und daß dieser auch tatsächlich bereit ist, über das Objekt den in Rede stehenden Vertrag zu schließen.
  • BGH, 20.11.1997 - III ZR 57/96

    Anspruch des Maklers auf Zahlung der Provision bei Abschluß des Hauptvertrages …

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    Dabei ist die in der Rechtsprechung häufig verwendete Formulierung, für eine wesentliche Maklerleistung sei erforderlich und ausreichend, daß der Kunde durch den Nachweis des Maklers den konkreten Anstoß bekommen habe, sich um das nachgewiesene Objekt zu kümmern (vgl. Senatsurteil vom 20. November 1997 - III ZR 57/96 - NJW-RR 1998, 411, 412 m.w.N.), eine Abgrenzungshilfe für den Tatrichter.
  • BGH, 18.01.1996 - III ZR 71/95

    Kausalität der Maklertätigkeit

    Auszug aus BGH, 25.02.1999 - III ZR 191/98
    aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es für das Entstehen des Provisionsanspruchs des Nachweismaklers erforderlich, daß sich der Abschluß des Hauptvertrages zumindest auch als Ergebnis einer für den Erwerb wesentlichen Maklerleistung darstellt; es genügt nicht, daß die Maklertätigkeit auf anderem Weg für den Erfolg adäquat kausal geworden ist (vgl. BGH, Urteile vom 20. April 1983 - IVa ZR 232/81 - NJW 1983, 1849, 1850; vom 27. Januar 1988 - IVa ZR 237/86 - NJW-RR 1988, 942; vom 15. Juni 1988 - IVa ZR 170/87 - NJW-RR 1988, 1397, 1398; Senatsurteil vom 18. Januar 1996 - III ZR 71/95 - NJW-RR 1996, 691).
  • BGH, 03.07.2014 - III ZR 530/13

    Maklerlohnanspruch: Wirtschaftliche Kongruenz zwischen dem vom Makler …

    Beim Immobilienkauf erfordert dieser Nachweis in der Regel neben der eindeutigen Bezeichnung des Objekts konkrete Angaben zu der Person, die zu substantiellen Verhandlungen über den Vertragsschluss berechtigt ist (vgl. nur Senat, Urteile vom 25. Februar 1999 - III ZR 191/98, BGHZ 141, 40, 46; vom 16. Dezember 2004 - III ZR 119/04, BGHZ 161, 349, 355 …und vom 6. Juli 2006 - III ZR 379/04, NJW 2006, 3062 Rn. 13).

    Hierbei genügt allerdings nicht, dass die Maklertätigkeit auf anderem Weg adäquat kausal den Abschluss bewirkt hat; vielmehr muss der Hauptvertrag bei wertender Betrachtung sich zumindest auch als Ergebnis einer dafür wesentlichen Maklerleistung darstellen (vgl. nur BGH, Urteile vom 11. März 1970 - IV ZR 803/68, WM 1970, 855, 856; vom 20. April 1983 - IVa ZR 232/81, NJW 1983, 1849 f und vom 27. Januar 1988 - IVa ZR 237/86, NJW-RR 1988, 942; Senat, Urteile vom 25. Februar 1999 - III ZR 191/98, BGHZ 141, 40, 45;… vom 13. Dezember 2007 - III ZR 163/07, NJW 2008, 651 Rn. 12).

    Der Schluss auf den notwendigen Ursachenzusammenhang ergibt sich dabei von selbst, wenn der Nachweistätigkeit der Vertragsschluss in angemessenem Zeitabstand folgt (vgl. nur Senat, Urteile vom 25. Februar 1999 aaO S. 44;… vom 6. Juli 2006 - III ZR 379/04, NJW 2006, 3062 Rn. 18 …und vom 13. Dezember 2007 aaO Rn. 10, jeweils mwN).

  • BGH, 06.07.2006 - III ZR 379/04

    Provisionsanspruch des Nachweismaklers bei Nichtbekanntgabe des Namens des …

    a) Wenn der Makler die Gelegenheit zum Vertragsabschluss nachgewiesen hat und seiner Nachweistätigkeit der Vertragsschluss in angemessenem Zeitabstand nachfolgt, ergibt sich daraus der Schluss auf den Ursachenzusammenhang zwischen beiden von selbst (vgl. Senat, BGHZ 141, 40, 44; BGH, Urteil vom 26. September 1979 - IV ZR 92/78 - NJW 1980, 123; so schon RGZ 148, 354, 357).

    Es wäre jedoch - insoweit hat die Revision Recht - zunächst zu fragen gewesen, ob überhaupt ein den Kausalitätsschluss (vgl. Senat, BGHZ 141, 40, 44) rechtfertigender angemessener zeitlicher Zusammenhang zwischen Nachweis und Vertragsschluss bestand.

  • BGH, 13.12.2007 - III ZR 163/07

    Entstehen der Maklerprovision bei vorübergehender Aufgabe der Erwerbsabsicht des …

    a) Die nur vorübergehende Aufgabe der Absicht des Kunden eines Nachweismaklers, das angebotene Objekt zu erwerben, führt, sofern der Vertragsschluss dem Nachweis in angemessenem Abstand folgt, nur ausnahmsweise zur Unterbrechung des notwendigen Ursachenzusammenhangs zwischen der Maklerleistung und dem Erfolgseintritt (Fortführung des Senatsurteils BGHZ 141, 40).

    Wenn der Makler die Gelegenheit zum Vertragsschluss nachgewiesen hat und seiner Tätigkeit der Abschluss des Hauptvertrags in angemessenem Zeitabstand folgt, ergibt sich daraus der Schluss auf den Ursachenzusammenhang zwischen beiden von selbst (z.B. Senatsurteile BGHZ 141, 40, 44 …und vom 6. Juli 2006 - III ZR 379/04 - NJW 2006, 3062, 3063 Rn. 18).

    Der Makler wird nicht für den Erfolg schlechthin belohnt, sondern für einen Arbeitserfolg; Maklertätigkeit und darauf beruhender Erfolgseintritt haben als Anspruchsvoraussetzungen gleiches Gewicht (z.B. Senatsurteile BGHZ 141, 40, 45;… vom 23. November 2006 - III ZR 52/06 - NJW-RR 2007, 402, 403 Rn. 13 und vom 18. Januar 1996 - III ZR 71/95 - NJW-RR 1996, 691 m.w.N.).

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Rechtsprechung
   BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95   

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https://dejure.org/1998,1950
BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95 (https://dejure.org/1998,1950)
BGH, Entscheidung vom 05.03.1998 - I ZR 250/95 (https://dejure.org/1998,1950)
BGH, Entscheidung vom 05. März 1998 - I ZR 250/95 (https://dejure.org/1998,1950)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Judicialis

    UrhG § 8; ; BGB § 138 Bb; ; BGB § 705

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Sittenwidrigkeit eines Gesellschaftsvertrags zur Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts - Anpassung eines Musikproduzentenvertrages wegen grober Unbilligkeit bei der Beteiligung an Auswertungserlösen - Anforderungen an Sittenwidrigkeit von Knebelungsverträgen - ...

  • rechtsportal.de

    UrhG § 8 ; BGB §§ 138, 705
    "Potmusikproduzenten"; Wirksamkeit eines Gesellschaftsvertrages zweier Künstler zur Schaffung von Werken der Unterhaltungsmusik

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1998, 1639
  • GRUR 1998, 673
  • WM 1998, 1020
  • WM 1999, 1020
  • ZUM 1998, 405
  • NZG 1998, 501
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (15)

  • BGH, 24.10.1994 - II ZR 231/93

    Umdeutung eines Leistungs- in ein Feststellungsbegehren im Rahmen der …

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Diese Forderungen sind vielmehr als unselbständige Rechnungsposten in eine Auseinandersetzungsbilanz einzustellen; ein Zahlungsanspruch besteht nur hinsichtlich des abschließenden Saldos (vgl. BGH, Urt. v. 24.10.1994 - II ZR 231/93, NJW 1995, 188, 189 m.w.N.).

    Ein Fall, in dem der einzelne Gesellschafter auch ohne eine abschließende Auseinandersetzungsrechnung Ansprüche isoliert geltend machen kann (vgl. dazu BGH NJW 1995, 188, 189;… BGH, Urt. v. 27.3.1995 - II ZR 3/94, ZIP 1995, 1085 f., jeweils m.w.N.), ist hier - entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts - nicht gegeben.

    Dem Leistungsbegehren des Klägers kann aber ein - in ihm sinngemäß mitenthaltener - Antrag auf Feststellung, daß die derzeit nicht isoliert einklagbare Forderung zu seinen Gunsten in die zu erstellende Auseinandersetzungsrechnung eingestellt wird, entnommen werden (…vgl. BGH, Urt. v. 9.3.1992 - II ZR 195/90, NJW 1992, 2757, 2758; BGH NJW 1995, 188, 189 m.w.N.).

  • BGH, 14.12.1989 - I ZR 56/88

    "Musikverleger IV"; Berechtigung des Urhebers zur fristlosen Kündigung von …

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Derart schwerwiegende Umstände hat das Berufungsgericht jedoch nicht festgestellt (…vgl. dazu auch - zur außerordentlichen Kündigung von Verlagsverträgen - BGH, Urt. v. 2.10.1981 - I ZR 81/79, GRUR 1982, 41, 45 - Musikverleger III; Urt. v. 14.12.1989 - I ZR 56/88, GRUR 1990, 443, 445 - Musikverleger IV, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 02.10.1981 - I ZR 81/79

    Beendigung von Textrechten und Musikrechten eines Künstlers auf Grund einer …

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Derart schwerwiegende Umstände hat das Berufungsgericht jedoch nicht festgestellt (vgl. dazu auch - zur außerordentlichen Kündigung von Verlagsverträgen - BGH, Urt. v. 2.10.1981 - I ZR 81/79, GRUR 1982, 41, 45 - Musikverleger III;… Urt. v. 14.12.1989 - I ZR 56/88, GRUR 1990, 443, 445 - Musikverleger IV, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 20.11.1992 - V ZR 82/91

    Lärmimmissionen durch Frösche in einem Gartenteich

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Dieser Verstoß gegen § 308 ZPO ist von Amts wegen zu beachten (vgl. BGHZ 120, 239, 253 = NJW 1993, 925, 928).
  • BGH, 28.02.1989 - IX ZR 130/88

    Wirksamkeit des Abschlusses risikoreicher Geschäfte

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Für die Beurteilung, ob ein Vertrag nach § 138 BGB sittenwidrig ist, sind allein die Umstände zur Zeit des Vertragsschlusses maßgebend (vgl. BGHZ 107, 92, 96 f. m.w.N.).
  • BGH, 13.11.1997 - X ZR 144/94

    Schutzzweck eines Sachverständigenauftrags zur Bewertung eines Grundstücks

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Die tatrichterliche Beurteilung hat insoweit für das Revisionsgericht nicht nur deshalb keine Bindungswirkung, weil eine entsprechende Auslegung des Gesellschaftsvertrages unterblieben ist (vgl. BGH, Urt. v. 13.11.1997 - X ZR 144/94, S. 13 f., m.w.N. - zur Veröffentlichung vorgesehen), sondern auch deshalb, weil eine Vertragsauslegung in diesem Sinn gegen den Grundsatz einer nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung verstoßen würde (…vgl. BGH, Urt. v. 6.5.1997 - IX ZR 136/96, WM 1997, 1242, 1243;… Urt. v. 6.5.1997 - KZR 43/95, GRUR 1997, 937, 940 = WRP 1997, 1192 - Solelieferung;… Urt. v. 28.10.1997 - XI ZR 260/96, WM 1998, 21, 22 - zum Abdruck in BGHZ vorgesehen, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 16.06.1993 - VIII ZR 222/92

    Zulässigkeit einer Feststellungsklage; Wirkung der Streitverkündung

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Für dieses Begehren zur Klärung der zwischen den Parteien streitigen Frage, wem die Forderungen gegen die GEMA zustehen, ist das nach § 256 ZPO erforderliche Feststellungsinteresse gegeben (vgl. dazu BGH, Urt. v. 16.6.1993 - VIII ZR 222/92, NJW 1993, 2539, 2540 m.w.N.).
  • BGH, 06.05.1997 - IX ZR 136/96

    Annahme einer Bürgschaftserklärung durch den Gläubiger; Zeitbürgschaft für …

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Die tatrichterliche Beurteilung hat insoweit für das Revisionsgericht nicht nur deshalb keine Bindungswirkung, weil eine entsprechende Auslegung des Gesellschaftsvertrages unterblieben ist (…vgl. BGH, Urt. v. 13.11.1997 - X ZR 144/94, S. 13 f., m.w.N. - zur Veröffentlichung vorgesehen), sondern auch deshalb, weil eine Vertragsauslegung in diesem Sinn gegen den Grundsatz einer nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung verstoßen würde (vgl. BGH, Urt. v. 6.5.1997 - IX ZR 136/96, WM 1997, 1242, 1243;… Urt. v. 6.5.1997 - KZR 43/95, GRUR 1997, 937, 940 = WRP 1997, 1192 - Solelieferung;… Urt. v. 28.10.1997 - XI ZR 260/96, WM 1998, 21, 22 - zum Abdruck in BGHZ vorgesehen, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 28.10.1997 - XI ZR 260/96

    Haftung eines Vermögensverwalters für unberechtigt erhobene Klagen; …

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Die tatrichterliche Beurteilung hat insoweit für das Revisionsgericht nicht nur deshalb keine Bindungswirkung, weil eine entsprechende Auslegung des Gesellschaftsvertrages unterblieben ist (…vgl. BGH, Urt. v. 13.11.1997 - X ZR 144/94, S. 13 f., m.w.N. - zur Veröffentlichung vorgesehen), sondern auch deshalb, weil eine Vertragsauslegung in diesem Sinn gegen den Grundsatz einer nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung verstoßen würde (…vgl. BGH, Urt. v. 6.5.1997 - IX ZR 136/96, WM 1997, 1242, 1243;… Urt. v. 6.5.1997 - KZR 43/95, GRUR 1997, 937, 940 = WRP 1997, 1192 - Solelieferung; Urt. v. 28.10.1997 - XI ZR 260/96, WM 1998, 21, 22 - zum Abdruck in BGHZ vorgesehen, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 04.07.1996 - I ZR 101/94

    "Klimbim"; Neue Nutzung von Rundfunksendungen durch direkte …

    Auszug aus BGH, 05.03.1998 - I ZR 250/95
    Auch die - ohnehin strengen - Voraussetzungen für die Annahme eines Wegfalls der Geschäftsgrundlage (…vgl. BGH, Urt. v. 31.5.1990 - I ZR 233/88, GRUR 1990, 1005, 1007 - Salome I; Urt. v. 4.7.1996 - I ZR 101/94, GRUR 1997, 215, 219 - Klimbim, zum Abdruck in BGHZ 133, 281 vorgesehen), die der Entscheidung des Berufungsgerichts möglicherweise unausgesprochen zugrunde liegt, sind hier jedenfalls nicht gegeben.
  • BGH, 06.05.1997 - KZR 43/95

    "Solelieferung"; Wirksame Verpflichtung einer Gemeinde; Ausschluß Dritter vom …

  • BGH, 31.05.1990 - I ZR 233/88

    "Salome"; Anpassung der urheberrechtlichen Vergütung für die Aufführung einer …

  • BGH, 27.03.1995 - II ZR 3/94

    Geschäftsführung in der Abwicklungsgesellschaft - Liquidation einer Gesellschaft …

  • BGH, 09.03.1992 - II ZR 195/90

    Berücksichtigung interner BGB -Gesellschafter-Ansprüche nach Auflösung einer …

  • BGH, 16.11.1954 - I ZR 40/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 26.09.2002 - I ZR 44/00

    Anwalts-Hotline

    Zu den allgemein anerkannten Auslegungsregeln gehört der Grundsatz einer nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung (BGHZ 131, 136, 138; 137, 69, 72; BGH, Urt. v. 5.3.1998 - I ZR 250/95, GRUR 1998, 673, 676 - Popmusikproduzenten;… Urt. v. 18.10.2001 - I ZR 91/99, GRUR 2002, 280, 281 = WRP 2002, 221 - Rücktrittsfrist; BGHZ 149, 337, 353; 150, 32, 39 - Unikatrahmen, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 18.10.2001 - I ZR 91/99

    Rücktrittsfrist; Verwirkung von Gestaltungsrechten

    Die Vertragsauslegung des Berufungsgerichts verletzt im übrigen im Hinblick auf den unstreitigen Sachverhalt das Gebot der möglichst nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung (vgl. BGHZ 131, 136, 138; 146, 280, 284; BGH, Urt. v. 5.3.1998 - I ZR 250/95, GRUR 1998, 673, 676 - Popmusikproduzenten, m.w.N.).
  • BGH, 23.02.2012 - I ZR 6/11

    Kommunikationsdesigner

    Vereinbaren Miturheber eine gemeinsame Verwertung ihrer Werke, bilden sie daher - sofern sie keine andere Rechtsform wählen - eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (vgl. BGH, Urteil vom 5. März 1998 - I ZR 250/95, GRUR 1998, 673, 675 - Popmusikproduzenten;… Loewenheim in Schricker/Loewenheim aaO § 8 UrhG Rn. 13;… Dreyer in Dreyer/Kotthoff/Meckel, Urheberrecht, 2. Aufl., § 8 UrhG Rn. 30, vgl. zu Urhebern verbundener Werke BGH, Urteil vom 1. Dezember 1972 - I ZR 81/70 und I ZR 18/71, GRUR 1973, 328, 329 - Musikverleger II, mwN).
  • BGH, 18.12.2019 - IV ZR 65/19

    Erfordernis einer Änderungsmitteilung des Versicherers bei späterem Wegfall einer …

    Dieser Verstoß gegen § 308 ZPO ist von Amts wegen zu beachten (vgl. BGH, Urteile vom 5. März 1998 - I ZR 250/95, NJW-RR 1998, 1639 unter B III 2 c [juris Rn. 120] m.w.N.;… vom 20. November 1992 - V ZR 82/91, BGHZ 120, 239 unter B I 1 [juris Rn. 37]).
  • OLG Stuttgart, 22.12.2010 - 4 U 45/10

    Urheberschutz: Aktivlegitimation der Gesellschafter einer GbR zur Geltendmachung …

    Dies gilt unabhängig davon, ob die Miturheber sich vor dem Schöpfungsakt vertraglich zu gemeinsamem Schaffen verbunden haben oder nachträglich einen Gesellschaftsvertrag zur Auswertung des gemeinsam geschaffenen Werkes abschließen (BGH, Urteil vom 05.03.1998, I ZR 250/95, Juris Rz. 73;… Wandtke/Bullinger, UrhR, 3. Aufl, § 8, Rz. 52).
  • BGH, 05.05.2003 - II ZR 112/01

    Nichtigkeit eines Gesellschaftsvertrages zum Betrieb einer Spielhalle wegen …

    Für die Beurteilung, ob ein Vertrag sittenwidrig und damit gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist, sind allein die Umstände zur Zeit des Vertragsschlusses maßgebend (BGHZ 107, 92, 96 ff.; Urt. v. 5. März 1998 - I ZR 250/95, BGHR § 138 BGB, Gesellschaftsvertrag 1, Sittenwidrigkeit).
  • BGH, 19.12.2002 - I ZR 297/99

    "Eterna"; Fortgeltung einer vor dem 3. Oktober 1990 erfolgten Aufteilung von …

    Zu den allgemein anerkannten Auslegungsregeln gehört der Grundsatz einer nach beiden Seiten hin interessengerechten Auslegung (BGHZ 131, 136, 138; 137, 69, 72; BGH, Urt. v. 5.3.1998 - I ZR 250/95, GRUR 1998, 673, 676 - Popmusikproduzenten;… Urt. v. 18.10.2001 - I ZR 91/99, GRUR 2002, 280, 281 = WRP 2002, 221 - Rücktrittsfrist; BGHZ 149, 337, 353; 150, 32, 39 - Unikatrahmen, jeweils m.w.N.).
  • OLG Karlsruhe, 25.10.2006 - 6 U 174/05

    Urheberrecht: Erstreckung der Nichtigkeit eines Vertrages zwischen einem …

    Für die Beurteilung, ob ein Vertrag nach § 138 BGB sittenwidrig ist, sind ohnehin allein die Umstände zur Zeit des Vertragsschlusses maßgebend (BGH GRUR 1998, 673, 676 - Popmusikproduzenten).
  • OLG Frankfurt, 21.07.2006 - 19 U 9/06

    BGB-Gesellschaft: Reichweite der Durchsetzungssperre für Ansprüche der …

    Zwar hat der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung (ZIP 1994 S. 1846; NJW 1995 S. 188; WM 1998 S. 1020 f., 1025; NZG 2002 S. 519) entschieden, dass in jedem - vorzeitig - geltend gemachten Einzelanspruch auf Zahlung ohne weiteres ein Antrag auf Feststellung enthalten sei, dass der entsprechende Anspruch in der Schlussabrechnung der Gesellschaft als Rechnungsposten festgestellt werde, weil die Feststellung ein Weniger gegenüber dem Leistungsantrag darstelle.
  • BPatG, 08.03.2016 - 10 W (pat) 70/14

    Patenteinspruchsbeschwerdeverfahren - Wiedereinsetzung in die Frist zur Zahlung …

    Die Annahme einer GbR setzt vielmehr zusätzlich voraus, dass das einvernehmliche Haben und Verwerten eines Patents erkennbar im Rahmen eines weiteren, übergeordneten Vertrages geschieht, der zuvor mit dem Ziel gemeinsamer Entwicklungstätigkeit, Schutzrechtsakquisition und Verwertung abgeschlossen wurde (…vgl. Benkard/Melullis, PatG, 11. Aufl., § 6 Rn. 59; vgl. hinsichtlich Werken der Kunst: BGH GRUR 1998, 673, 675 - "Popmusikproduzenten").
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