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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,342
OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07 (https://dejure.org/2009,342)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 13.01.2009 - 5 U 183/07 (https://dejure.org/2009,342)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 13. Januar 2009 - 5 U 183/07 (https://dejure.org/2009,342)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com

    Ausnutzung des Klagerechts in zweck- sitten- oder treuwidriger Weise, Klage in Schädigungsabsicht, Klage um Gesellschaft selbstsüchtig den Willen des Gesellschafters aufzuzwingen, Klage wirtschaftlich gerichtet gegen Mitgesellschafter, Rechtsmissbräuchliche Klageerhebung

  • Betriebs-Berater

    Schadensersatzanspruch bei missbräuchlicher aktienrechtlicher Anfechtungsklage - der Fall Zapf

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 242; BGB § 826
    Schadensersatz wegen Missbräuchlichkeit einer aktienrechtlichen Anfechtungsklage

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Schadensersatz wegen Missbräuchlichkeit einer aktienrechtlichen Anfechtungsklage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schadensersatzpflicht des Kleinaktionärs für missbräuchliche Anfechtungsklage

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzpflicht des Kleinaktionärs für missbräuchliche Anfechtungsklage

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 242, 826; AktG §§ 246, 186, 53a, 121
    Schadensersatzhaftung des Aktionärs bei missbräuchlicher Anfechtungsklage ("Nanoinvests")

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Kleinaktionär als "Berufskläger"

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Schadensersatzanspruch bei missbräuchlicher aktienrechtlicher Anfechtungsklage - der Fall Zapf

  • pwclegal.de (Kurzinformation)

    Sittenwidrigkeit der Klage eines "räuberischen Aktionärs"

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Aktionäre können sich wegen missbräuchlicher Anfechtungsklagen schadensersatzpflichtig machen

  • handelsblatt.com (Pressebericht, 28.01.2009)

    "Räuberische Aktionäre": Härtere Geschütze gegen "Berufskläger"

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 7 (Kurzinformation)

    Zur Frage der Schadenersatzpflicht eines Aktionärs aus unberechtigter aktienrechtlicher Anfechtungsklage

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzpflicht des Kleinaktionärs für missbräuchliche Anfechtungsklage

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz nach missbräuchlicher Anfechtungsklage gegen Hauptversammlungsbeschlüsse

  • verschmelzungsbericht.de (Kurzinformation)

    Schadensersatzpflicht von Klaus Zapf wegen mißbräuchlicher Anfechtungsklage festgestellt

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Schadensersatzpflicht des Kleinaktionärs für missbräuchliche Anfechtungsklage - Sittenwidriges Verhalten

Besprechungen u.ä. (4)

  • faz.net (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Klassische Modelle beim Unternehmenskauf wieder attraktiv

  • heuking.de PDF, S. 4 (Entscheidungsbesprechung)

    Abwehr aktienrechtlicher Anfechtungsklagen von Berufsklägern (Dr. Till Christopher Knappke / Dr. Thorsten Kuthe)

  • raupach.de PDF, S. 7 (Entscheidungsbesprechung)

    Schadensersatzpflicht für missbräuchliche Anfechtungsklagen - das Ende eines Geschäftsmodells

  • raun-wagner.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Abwehr und Angriff bei rechtsmissbräuchlichen Klagen (RA und Notar Dr. Klaus-R. Wagner)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2009, 271
  • ZIP 2010, 2505
  • WM 2009, 309
  • DB 2009, 224
  • NZG 2009, 222
  • NZG 2009, 223
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 14.10.1991 - II ZR 249/90

    Einwand individuellen Rechtsmißbrauchs gegenüber Anfechtungsklage bei …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Missbräuchlichkeit einer aktienrechtlichen Anfechtungs- bzw. Nichtigkeitsklage ist höchstrichterlich angenommen worden, wenn der Kläger die Klage mit dem Ziel führt, die verklagte Gesellschaft in grob eigennütziger Weise zu einer Leistung zu veranlassen, auf die er keinen Anspruch hat und billigerweise auch nicht erheben kann (BGH vom 22.5.1989, II ZR 206/88 - BGHZ 109, 296, 311; BGH vom 14.10.1991, II ZR 249/90 - ZIP 1991, 1577; Senat vom 6.11.1990, 5 U 191/84 - AG 1991, 206; Hüffer, wie oben, § 245 Rz.22 bis 26).

    Nur für die Zulässigkeit einer missbräuchlichen Klage kommt es - ausreichend - auf den Schluss der mündlichen Verhandlung an (BGH vom 14.10.1991, II ZR 249/90 - NJW 1992, 569).

  • OLG Frankfurt, 06.11.1990 - 5 U 191/84
    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Missbräuchlichkeit einer aktienrechtlichen Anfechtungs- bzw. Nichtigkeitsklage ist höchstrichterlich angenommen worden, wenn der Kläger die Klage mit dem Ziel führt, die verklagte Gesellschaft in grob eigennütziger Weise zu einer Leistung zu veranlassen, auf die er keinen Anspruch hat und billigerweise auch nicht erheben kann (BGH vom 22.5.1989, II ZR 206/88 - BGHZ 109, 296, 311; BGH vom 14.10.1991, II ZR 249/90 - ZIP 1991, 1577; Senat vom 6.11.1990, 5 U 191/84 - AG 1991, 206; Hüffer, wie oben, § 245 Rz.22 bis 26).

    Ob solches grundsätzlich anzunehmen ist, wenn eine vorgetäuschte Initiative zum Abkauf der Klage von der Gesellschaft ausgeht und sie einen zunächst gutwilligen Kläger schließlich zum Vergleich geneigt macht (Senat vom 6.11.1990, 5 U 191/84 - AG 1991, 206), muss aus tatsächlichen Gründen nicht neu entschieden werden.

  • BGH, 01.02.1988 - II ZR 75/87

    Anfechtbarkeit eines Mehrheitsbeschlusses über die Auflösung einer …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Aus der Sonderrechtsbeziehung der Aktionäre untereinander ergibt sich wegen § 705 BGB (vgl. Marsch/Barner ZHR 157 (193) 172, 173 mit weiteren Nachweisen in Fußnote 2) die Pflicht, auf die gesellschaftsbezogenen Interessen der Mitaktionäre Rücksicht zu nehmen (BGH vom 1.2.1988, II ZR 87 - BGHZ 103, 184, 194 ff.).
  • BGH, 26.09.2002 - IX ZB 180/02

    Beruhen des titulierten Anspruchs auf einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Es handelt sich bei der Feststellung der vorsätzlich unerlaubten Handlung als Rechtgrund der Haftung um ein Rechtsverhältnis und nicht nur um eine Vorfrage, wie wiederholt entschieden worden ist (BGH vom 30.11.1989, III ZR 215/88 - BGHZ 109, 275; BGH vom 26.9.2002, IX ZB 180/02 - BGHZ 152, 148;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 27.Aufl. 2009, § 322 Rz.9).
  • BGH, 13.09.2004 - II ZR 276/02

    Begriff des Repräsentanten einer ausländischen Investmentgesellschaft; Haftung …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Hinsichtlich der Sittenwidrigkeit genügt es, wenn sich der Vorsatz auf die tatsächlichen Umstände bezieht, die dem Sittenwidrigkeitsurteil zugrunde liegen (BGH vom 26.3.1962, II ZR 151/60 - NJW 1962, 1099; BGH vom 13.9.2004, II ZR 276/02 - NJW 2004, 3706).
  • BGH, 22.05.1989 - II ZR 206/88

    Zustellung der Anfechtungsklage gegen eine Aktiengesellschaft; Anforderungen an …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Missbräuchlichkeit einer aktienrechtlichen Anfechtungs- bzw. Nichtigkeitsklage ist höchstrichterlich angenommen worden, wenn der Kläger die Klage mit dem Ziel führt, die verklagte Gesellschaft in grob eigennütziger Weise zu einer Leistung zu veranlassen, auf die er keinen Anspruch hat und billigerweise auch nicht erheben kann (BGH vom 22.5.1989, II ZR 206/88 - BGHZ 109, 296, 311; BGH vom 14.10.1991, II ZR 249/90 - ZIP 1991, 1577; Senat vom 6.11.1990, 5 U 191/84 - AG 1991, 206; Hüffer, wie oben, § 245 Rz.22 bis 26).
  • BGH, 30.11.1989 - III ZR 215/88

    Feststellung einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Es handelt sich bei der Feststellung der vorsätzlich unerlaubten Handlung als Rechtgrund der Haftung um ein Rechtsverhältnis und nicht nur um eine Vorfrage, wie wiederholt entschieden worden ist (BGH vom 30.11.1989, III ZR 215/88 - BGHZ 109, 275; BGH vom 26.9.2002, IX ZB 180/02 - BGHZ 152, 148;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 27.Aufl. 2009, § 322 Rz.9).
  • BGH, 15.05.1979 - VI ZR 230/76

    Ausstellerhaftung für Dienstleistungszeugnis

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Ein Bewusstsein der Sittenwidrigkeit ist nicht erforderlich, sodass es den Kläger nicht entlastet, wenn er insoweit dem Rat seiner Anwältin gefolgt wäre, wie er behauptet (BGH vom 15.5.1979, VI ZR 230/76 - BGHZ 74, 281; Palandt/Sprau, wie oben, § 826 Rz.11).
  • BGH, 26.03.1962 - II ZR 151/60

    Zahlung von Schmiergeldern an einen Vertreter des anderen Vertragsteils - …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 13.01.2009 - 5 U 183/07
    Hinsichtlich der Sittenwidrigkeit genügt es, wenn sich der Vorsatz auf die tatsächlichen Umstände bezieht, die dem Sittenwidrigkeitsurteil zugrunde liegen (BGH vom 26.3.1962, II ZR 151/60 - NJW 1962, 1099; BGH vom 13.9.2004, II ZR 276/02 - NJW 2004, 3706).
  • OLG Stuttgart, 24.06.2010 - 20 W 2/09

    Antrag des Minderheitsaktionärs auf Festsetzung einer angemessenen Barabfindung: …

    Entscheidend für die Beurteilung ist eine Gesamtbetrachtung, bei der in der Regel mehrere Indizien für den Rechtsmissbrauch sprechen müssen (vgl. auch BGH AG 1992, 448; BGH AG 1990, 259, - DAT-Altana II; OLG Frankfurt a.M. NZG 2009, 222; Poelzig DStR 2009, 1151, 1153).

    Bereits der Rechtssatz "Einmal Räuber, immer Räuber" wird aber allgemein abgelehnt (etwa Wardenbach ZGR 1992, 563, 569; vgl. auch OLG Frankfurt a.M. NZG 2009, 222; dazu Poelzig DStR 2009, 1151).

    Im Gegenteil wird regelmäßig angenommen, dass die Bereitwilligkeit zum Abschluss eines Vergleichs ein starkes Indiz für das Vorhandensein eines missbräuchlichen Verhaltens darstelle (vgl. etwa OLG Frankfurt a.M. NZG 2009, 222; Poelzig DStR 2009, 1151, 1153; kritisch Martens/Martens AG 2009, 173, 175 f.).

  • OLG Hamburg, 20.10.2010 - 11 U 127/09

    Abweisung der Schadensersatzklage eines Aktionärs wegen rechtsmissbräuchlicher …

    Es ist anerkannt, dass Treuepflichten der Aktionäre untereinander bestehen (dazu z.B. BGH II ZR 75/87und BGH II ZR 205/94) und dass ein Aktionär, der eine rechtsmissbräuchliche Anfechtungsklage erhebt, damit rechnen muss, der Gesellschaft den durch die rechtsmissbräuchlich erhobene Anfechtungsklage entstandenen Schaden zu ersetzen, der z.B. in den mit der Durchführung eines Freigabeverfahrens verbundenen Kosten bestehen kann (dazu der Fall des OLG Frankfurt/Main 5 U 183/07 - mittlerweile rechtskräftig durch Beschluss des BGH vom 10.08.2010 VI ZR 47/09 (Anlage zum Schriftsatz des Klägers vom 07.10.2010)).

    Des weiteren muss der Aktionär, dem eine treupflichtwidrige Verletzung von Gesellschafterpflichten in der Kapitalgesellschaft vorgeworfen werden kann, der zum Beispiel eine gebotene Sanierung verhindert (BGH II ZR 205/94 - juris Tz. 51) oder der eine rechtsmissbräuchliche Anfechtungsklage erhebt (OLG Frankfurt/Main 5 U 183/07 - juris Tz. 39), damit rechnen, den Schaden zu ersetzen, der den Mitaktionären durch die Erhebung der Anfechtungsklage entstanden ist.

    Denn er muss seine Rechte unter Wahrung auch der Rechte der Mitaktionäre ausüben, so dass es im Schutzbereich der Verhaltensnorm, nämlich der Treuepflicht gegenüber den Mitaktionären liegt, den infolge der Klagerhebung eingetretenen Schaden zu ersetzen (so auch OLG Frankfurt/Main 5 U 183/07 - juris Tz. 39).

  • OLG Koblenz, 12.10.2023 - 6 U 1994/21

    Annahme von Missbräuchlichkeit bzw. Sittenwidrigkeit von Anfechtungsklagen und …

    Die Annahme von Missbräuchlichkeit bzw. Sittenwidrigkeit (§ 242 BGB) von Anfechtungsklagen - ebenso wie auch Nichtigkeitsklagen (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 13.01.2009 - 5 U 183/07, juris; OLG Stuttgart…, Urteil vom 23.01.2002, a.a.O.) - kann deshalb nur ausnahmsweise angenommen werden (vgl. BGH, Urteil vom 22.05.1989 - II ZR 206/88, NJW 1989, 2689 ff., 2691).

    Rn. 73 Die Voraussetzungen für die Annahme missbräuchlichen Verhaltens gelten überdies auch, wenn das Verlangen des Klägers wirtschaftlich nicht gegen die Gesellschaft, sondern gegen den Hauptaktionär gerichtet ist (OLG Frankfurt, Urteil vom 13.01.2009, a.a.O., Rn. 33).

    Individuelle Beweisanzeichen für die innere Einstellung, von denen zwar jedes für sich nicht allein tragfähig sein mag, die aber in der Gesamtschau ein überzeugendes Bild ergeben, können insbesondere sein: Die Bereitwilligkeit zu einem Vergleich, die geltend gemachten Klagegründe, insbesondere wenn vor allem formale Anfechtungsgründe eingewendet werden, ein (nur) geringer Aktienbesitz und eine Vielzahl schon früher geführter, durch Vergleich beendeter Anfechtungsverfahren (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 13.01.2009, a.a.O., Rn. 46;… Ziemons/Binnewies/Herchen/Schmid, a.a.O., Rn. 10.1674).

  • OLG Köln, 16.03.2017 - 18 U 226/13

    Haftung des Vorstandes einer Aktiengesellschaft wegen Zahlungen bei …

    Darin liegt allgemeiner Auffassung nach eine "faktische Registersperre" (vgl. nur OLG Frankfurt/Main AG 2009, 200 f., zitiert nach juris).
  • LG Hamburg, 15.06.2009 - 321 O 430/07

    Aktienrechtliche Anfechtungsklage: Rechtsmissbräuchlichkeit der Anfechtungsklage; …

    Das Feststellungsinteresse hinsichtlich des Antrags zu 2) ist aufgrund der Zweckdienlichkeit der begehrten Feststellung für vollstreckungs-, insolvenz- und materiellrechtliche Folgen gegeben, weil Schadensersatzforderungen aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen gemäß § 850f Abs. 2 ZPO, § 175 Abs. 2 InsO und § 393 BGB privilegiert sind (OLG Frankfurt, ZIP 2009, 271 ff.).

    Anhaltspunkte für ein derartiges Verhalten können neben der Bereitwilligkeit zum Abschluss eines Vergleichs auch darin zu sehen sein, dass im Wesentlichen formale Anfechtungsgründe vorgebracht werden, der Anfechtende nur geringen Aktienbesitz hat und eine Reihe gleichartiger Verfahren führt oder geführt hat (OLG Frankfurt, ZIP 2009, 271 ff.).

  • KG, 21.09.2009 - 23 U 46/09

    Einberufung der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft: Folgen des …

    Soweit die Beklagte einwendet, die Anfechtungsklage sei auch deshalb unbegründet, weil das Verhalten des Klägers rechtsmissbräuchlich sei, so kann vorliegend nicht festgestellt werden, dass der Kläger die Klage allein mit dem Ziel führt, aufgrund der Sperrwirkung der Klage auf die Gesellschaft Druck auszuüben, um sie in grob eigennütziger Weise zu einer Leistung zu veranlassen, auf die er keinen Anspruch hat und billigerweise auch nicht erheben kann (so OLG Frankfurt, Urteil vom 13.01.2009, 5 U 183/07, AG 2009, 200).
  • LG München I, 19.11.2020 - 5 HKO 14532/19

    Anfechtung eines Hauptversammlungsbeschlusses über Sonderprüfungsaufhebung

    Rn. 44 b. Die Beklagte hat nichts dazu vorgetragen, es sei den Klägern darum gegangen, die Gesellschaft zu Zahlungen oder sonstigen Vorteilsgewährungen zu veranlassen, auf die ein Anspruch nicht besteht oder auch nicht billigerweise erhoben werden kann (vgl. BGHZ 107, 296, 311 = NJW 1989, 2689, 2692 = ZIP 1989, 980, 983 = DB 1989, 1664, 1666 = BB 1989, 1782, 1784; OLG Frankfurt NZG 2009, 222, 223 = AG 2009, 200, 202 = ZIP 2009, 271, 273 = WM 2009, 309, 311 = DB 2009, 224, 225; AG 2011, 303, 304;… Hüffer/Schäfer in: Münchener Kommentar zum AktG, 4. Aufl., § 245 Rdn. 59;… Göz in: Bürgers/Körber, AktG, 4. Aufl., § 245 Rdn. 19;… Hüffer/Koch, AktG, a.a.O., § 245 Rdn. 24;… Mehrbrey in: Mehrbrey, Handbuch gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten, Corporate Litigation, 2. Aufl., § 6 Rdn. 412).
  • KG, 29.10.2010 - 14 U 96/09

    Aktiengesellschaft: Rechtsmissbräuchliches Verhalten eines Aktionärs; Folgen von …

    Auch in der Beklagten zitierten Entscheidung OLG Frankfurt, Urteil vom 13.1.2009 - 5 U 183/07, NZG 2009, 222 [225], heißt es, der Kläger sei "bereitwillig auf den Vorschlag ein[gegangen], die Klage durch einen Vergleich mit einer Leistung an [ihn] zu beenden, so dass der Eindruck naheliege, der Kläger habe - im Bewusstsein um die Problematik der Initiative - nur darauf gewartet, dass …ihm ein Angebot unterbreitet werde).
  • LG München I, 14.12.2017 - 5 HKO 17464/16

    Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage gegen Wahl des Aufsichtsrats

    Ebenso wenig rechtfertigt dies die Annahme, die erhobene Anfechtungsklage verfolge das Ziel, die verklagte Gesellschaft zu einer Leistung zu veranlassen auf die der Kläger keinen Anspruch hat und billigerweise auch nicht erheben kann - nur dies würde den Rechtsmissbrauch rechtfertigen (vgl. BGHZ 107, 296, 311 = WM 1989, 1128, 1133; BGH NJW 1992, 569, 570 = AG 1992, 86 = ZIP 1991, 1577, 1578 = WM 1991, 2061, 2062 = lB 1992, 81, 82; OLG Frankfurt NZG 2009, 222, 223 = AG 2009, 200, 202 = ZIP 2009, 271, 273 = WM 2009, 309, 311).
  • LG Düsseldorf, 28.09.2011 - 41 O 40/09

    Feststellung der Anfechtbarkeit oder Nichtigkeit von Beschlüssen aus der …

    Für die innere Einstellung können vier individuelle Beweiszeichen von Bedeutung sein, von denen zwar jedes für sich nicht allein tragfähig sein mag, die aber in ihrer Gesamtschau ein überzeugendes Bild ergeben: Aus der Bereitwilligkeit zum Vergleich, aus den geltend gemachten Klagegründen, aus einem geringem Aktienbesitz und aus zahlreichen früheren durch Vergleich beendeten aktienrechtlichen Anfechtungsverfahren des Klägers (OLG Frankfurt a. M.: Urteil vom O - 5 U 183/07, BeckRS 2009, 03996).
  • LG München I, 07.09.2023 - 5 HKO 3385/22

    Fragerecht der Aktionäre, Virtuelle Hauptversammlung, Anfechtungsklage, …

  • LG München I, 01.04.2010 - 5 HKO 12554/09

    Aktiengesellschaft: Anfechtbarkeit von Hauptversammlungsbeschlüssen wegen …

  • LG München I, 28.01.2010 - 5 HKO 15937/09

    Anfechtung von Hauptversammlungsbeschlüssen der AG: Anfechtungsbefugnis eines …

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