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Weitere Entscheidungen unten: OLG Karlsruhe, 02.02.1982 | OLG Karlsruhe, 14.01.1982

Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,1490
OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81 (https://dejure.org/1982,1490)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 07.04.1982 - 4 U 167/81 (https://dejure.org/1982,1490)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 07. April 1982 - 4 U 167/81 (https://dejure.org/1982,1490)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    §§ 564 b Abs. 4 BGB, 564 b Abs. 2 Nr. 1 BGB
    Hilfsweise Kündigung/Einliegerwohnraum; Hilfsweise/Kündigung; Kündigung/hilfsweise; Zeitpunkt/für das Vorliegen der Kündigungsgründe (Einliegerwohnraum); Einliegerwohnraum/Kündigung; Kündigung/Einliegerwohnraum

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 564b Abs. 4 S. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 182
  • WuM 1982, 151
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (7)

  • OLG Karlsruhe, 27.10.1981 - 3 REMiet 10/81
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81
    Auf Fragen solcher Art bezieht sich indessen die Vorlage des Landgerichts nicht; daher bedarf es auch keiner Erörterung im einzelnen, daß hierzu der Rechtsentscheid des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 27. Oktober 1981 (NJW 1982 S. 391 f.) ergangen ist, dessen Begründung (Nrn. 2,3, l.c. S. 392) hervorhebt, daß die Ausübung des in § 564 b BGB vorgesehenen Wahlrechts des Vermieters auf der Grundlage weder des § 564 b Abs. 4 BGB noch derjenigen allgemeiner Rechtsgrundsätze als grundsätzlich unwiderruflich anzusehen ist.
  • BGH, 28.01.1981 - VIII ARZ 6/80

    Rechtsentscheid bei Abweichung in Vorfrage

    Auszug aus OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81
    der Rechtsentscheid vom 25. Mai 1981 klärt eine andere Rechtsfrage als die hier zur Vorlage gelangte, und nur insoweit nehmen die ihn tragenden Gründe an der Bindungswirkung im Sinne des Art. 111 MÄG teil (zu allem SFB G 34; Bundesgerichtshof, Beschluß vom 28. Januar 1981, NJW 1981 S. 1040 ).
  • OLG Hamburg, 22.04.1981 - 4 U 200/80
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81
    B) Die Vorlage ist im Sinne der ständigen Rechtsprechung des beschließenden Senats (…hierzu der Rechtsentscheid vom 17. Dezember 1981, WuM 1981, Seite - nachstehend: S. - 41 ff., in Verbindung insbesondere mit denjenigen vom 27. Juli 1981, ZMR 1981, S. 339 ff., 339-340, und vom 22. April 1981, ZMR 1981, S. 213 ff., 213-214) zulässig.
  • OLG Hamburg, 27.07.1981 - 4 U 27/81
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81
    B) Die Vorlage ist im Sinne der ständigen Rechtsprechung des beschließenden Senats (hierzu der Rechtsentscheid vom 17. Dezember 1981, WuM 1981, Seite - nachstehend: S. - 41 ff., in Verbindung insbesondere mit denjenigen vom 27. Juli 1981, ZMR 1981, S. 339 ff., 339-340, …und vom 22. April 1981, ZMR 1981, S. 213 ff., 213-214) zulässig.
  • OLG Koblenz, 25.05.1981 - 4 W RE 277/81

    Antrag auf Räumung einer Wohnung; Erleichterte Kündigungsmöglichkeit bei …

    Auszug aus OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81
    Entsprechendes gilt für die Rechtsfrage zu Nr. 2 VB, welche bisher nur bei St IV 158 sowie in dem noch zu erörternden Rechtsentscheid des Oberlandesgerichts Koblenz vom 25. Mai 1981 (ZMR 1981 S. 371 f., 372) behandelt wird.
  • AG Waiblingen, 07.02.1979 - 3 C 1634/78
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81
    c) Angesichts der zur Erörterung stehenden Wahlmöglichkeit des Vermieters wird dieser auch überwiegend für befugt gehalten, eine Kündigung nach § 564 b Abs. 1 BGB mit einer solchen nach Abs. 4 daselbst zu kombinieren, und zwar dies dergestalt, daß er die erste oder zweite principaliter, die jeweils andere aber eventualiter geltend mache (…ES § 564 b Rdn. 152;… Barthelmess § 564 b Rdn. 179; PP § 564 b Anm. 10 c. Gegen die Zulassung einer derartigen Verknüpfung der Kündigungserklärung nach § 564 b Abs. 1 und Abs. 4 BGB wenden sich unter anderm SFB B 533; Schubert, "Die "Einliegerwohnungen« im 2. Wohnraumkündigungsschutzgesetz«, WuM 1975 S. 1 ff., 3; St IV 160, und das Amtsgericht Waiblingen (Urteil vom 7. Februar 1979, WuM 1979 S. 123 f., 124).
  • OLG Düsseldorf, 27.01.1972 - 13 U 94/71
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81
    Im Falle des § 564 b BGB aber wird nach der Ansicht des Senats von einer sogenannten electiven Konkurrenz (hierzu Palandt-Heinrichs, l.c. § 262 Anm. 3 b; Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 27. Januar 1972, NJW 1972 S. 1051 f., 1052) gesprochen werden müssen, in welcher die Kündigungsmöglichkeiten des Abs. 1 und des Abs. 4 daselbst - das Vorliegen ihrer jeweiligen Voraussetzungen unterstellt- als Gestaltungsrechte wahlweise nebeneinander dem Vermieter zur Verfügung stehen; für solche Fälle geltend die Vorschriften in den §§ 262 ff. BGB , insbesondere in § 263 daselbst, nicht.
  • LG Bochum, 15.04.2014 - 9 S 18/14

    Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses durch den Vermieter in einem von ihm …

    (Bayerisches OLG, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 31.01.1991, Az. RE-Miet 3/90; LG Memmingen, Urteil vom 15.01.1992, Az. 1 S 1964/91; bereits in diese Richtung: OLG Hamburg, Beschluss vom 07.04.1982, Az. 4 U 167/81) Danach gilt das Sonderkündigungsrecht nicht, wenn das Haus bei Vertragsschluss aus beispielsweise drei Wohnungen bestand und im Verlauf des Mietverhältnisses auf Veranlassung und im Interesse des Vermieters zwei Wohnungen zu einer zusammengelegt werden; es sei denn, der Vermieter hat den Mieter bei Abschluss des Mietvertrages auf diesen Umstand hingewiesen.

    (vgl. Bayerisches OLG, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 31.01.1991, Az. RE-Miet 3/90; OLG Hamburg, Beschluss vom 07.04.1982, Az. 4 U 167/81; LG Memmingen, Urteil vom 15.01.1992, Az. 1 S 1964/91;… Blank: in Blank/Börstinghaus, Miete, 3. Auflage, 2008, § 573 a Rn 24 und wortgleich Blank: in Schmidt-Futterer, Mietrecht, 11. Auflage, 2013, § 573 a Rn 26;… Sternel, Mietrecht aktuell, 4. Auflage, 2009, Rn XI 392).

  • OLG Karlsruhe, 10.06.1983 - 9 REMiet 1/83

    Räumungsklage; Widerspruchsfrist; Zulässigkeit der Räumungsklage; Erleichterte …

    Der Rechtsentscheid des OLG Hamburg vom 07.04.1982, 4 U 167/81, in dem es heißt: "Entscheidender Zeitpunkt für das Vorliegen der Voraussetzungen in § 564 b Abs. 4 BGB , daß sich in dem Gebäude nicht mehr als 2 Wohnungen befinden, ist in der Regel derjenige der Begründung des Mietverhältnisses und nicht der des Ausspruchs der Kündigung" betrifft einen anderen Sachverhalt.

    Ob aus Gründen des Vertrauensschutzes anderes gilt, wenn der Vermieter durch bauliche Veränderungen ein 3-Familienhaus zu einem 2-Familienhaus umgestaltet hat und die verbundenen Wohnungen selbst bewohnt (so OLG Hamburg i. Rechtsentscheid v. 07.04.82, 4 U 167/81) kann hier offenbleiben, da die Beklagten selbst aufgrund eigenen Entschlusses die zweite Wohnung hinzugemietet und mir der zunächst gemieteten Wohnung baulich vereinigt hatten.

  • LG Mannheim, 16.01.2004 - 4 S 100/03

    Wohnraummiete: Kündigung der Einliegerwohnung in einem 2-Familien-Haus zwecks …

    Abgesehen davon, dass es sich insoweit um neues Vorbringen der Beklagten handelt, das erstmals in zweiter Instanz vorgebracht wurde, ergibt sich nach Ansicht der Kammer kein Zweifel daran, dass der Kläger in seinem Kündigungsschreiben in erster Linie eine Kündigung nach § 573 a BGB und nur in zweiter Linie eine Kündigung nach § 573 BGB erklärte, was zulässig ist (OLG Hamburg, Rechtsentscheid vom 7.4.1982, NJW 1983, 182).
  • BayObLG, 31.01.1991 - REMiet 3/90
    Das Oberlandesgericht Hamburg (NJW 1983, 182 ) habe als entscheidenden Zeitpunkt die Begründung des Mietverhältnisses genannt.

    Dies wird vom Oberlandesgericht Hamburg im Rechtsentscheid vom 7.4.1982 (NJW 1983, 182/183) für zulässig erachtet (offen gelassen vom OLG Karlsruhe im Rechtsentscheid vom 27.10.1981, NJW 1982, 391/392), ebenso von der herrschenden Meinung in der Literatur (…MünchKomm/Voelskow, BGB , 2. Aufl. Rdn. 36, Staudinger/Sonnenschein, BGB , 12. Aufl. 2. Bearbeitung, Rdn. 152, Soergel/Kummer, BGB , 11. Aufl., Rdn. 16;… Palandt/Putzo, BGB , 50. Aufl., Rdn. 63, Emmerich/Sonnenschein, Miete, 5. Aufl., Rdn. 104 am Ende, AK-BGB/Derleder, Rdn. 11, Barthelmess, 2. WKSchG, MHG , 4. Aufl. Rdn. 179, jeweils zu § 564 b BGB ;… Sternel, Mietrecht, 3. Aufl., Teil IV Rdn. 245; a.A. Schmidt-Futterer/Blank, Rdn.B 698;… Köhler, Handbuch der Wohnraummiete, 3. Aufl., § 112 Rdn. 20 a; Schubert, WuM 1975, 1/3).

    Teilweise wird im Anschluß an den Rechtsentscheid des Oberlandesgerichts Hamburg (NJW 1983, 182 ) nur insoweit auf den Zeitpunkt der Begründung des Mietverhältnisses abgestellt, als es auf die Lage der Mieträume in einem Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen ankommt (…MünchKomm/Voelskow, Rdn. 32, Barthelmess, Rdn. 158, Schade/Schubart/Wienicke, Wohn- und Mietrecht, Anm. 9, Gramlich, Mietrecht, 3. Aufl. Anm. 10, jeweils zu § 564 b BGB ;… Köhler, § 112 Rdn. 6 a), im Anschluß an den Rechtsentscheid des Oberlandesgerichts Koblenz (OLGZ 1981, 455) aber auf den Zeitpunkt der Kündigung, soweit diese voraussetzt, daß der Vermieter selbst im Haus wohnt (…MünchKomm/Voelskow, Gramlich, Köhler, jeweils aaO.;… Barthelmess, Rdn. 161, Palandt/Putzo, Rdn. 15, jeweils zu § 564 b BGB ).

    Auch das Oberlandesgericht Hamburg hat sie in seinem eine andere Rechtsfrage betreffenden Rechtsentscheid vom 7.4.1982 als "erwägenswert« bezeichnet, weil ein Mieter, der eine Wohnung in einem bei Begründung des Mietverhältnisses erkennbar unter § 564 b Abs. 4 BGB fallenden Haus anmiete, damit zugleich das Risiko auf sich nehme, daß sein Vermieter eines Tages berechtigterweise die andere Wohnung beziehe (NJW 1983, 182/183 f.).

  • LG Hanau, 06.06.2014 - 2 S 40/14

    Mündliche Mietaufhebungsverträge sind nur ausnahmsweise zulässig

    Es kann dahinstehen, ob eine solche Kündigung nach § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB neben der Kündigung nach § 573 a BGB ausgesprochen werden kann, was vom Hanseatischen Oberlandesgericht (Rechtsentscheid vom 7.4.1982 - 4 U 167/81) jedenfalls für den Fall für möglich gehalten wird, dass ausdrücklich klargestellt wird, welche der beiden Kündigungen vorrangig sein soll.
  • LG Saarbrücken, 31.03.2006 - 13 B S 112/05

    Voraussetzungen für die Kündigung eines Mietvertrags aufgrund eines …

    Hiervon abweichende Auffassungen in der Rechtsprechung (OLG Hamburg NJW 1983, 182 [OLG Hamburg 07.04.1982 - 4 U 167/81] ; LG Köln NZM 1999, 1136) haben ihren Grund nicht in einer abweichenden dogmatischen Einordnung des Kündigungsrechts nach § 573a BGB , sondern ausschließlich in dem - auch von der Kammer für zutreffend erachteten - Grundgedanken, dass der Vermieter es nicht in der Hand haben darf, durch nachträgliche Veränderungen den sonst zugunsten des Mieters eingreifenden Bestandsschutz des Mietverhältnisses zu beseitigen (…OLG Karlsruhe a.a.O.).

    Der gebotene Schutz des Mieters lässt sich dogmatisch indes weder dadurch herstellen, dass die "bauliche Verbindung" der vom Vermieter genutzten Räume gefordert wird (hierzu LG Bremen Az.: 2 S 552/97, zitiert nach [...]), noch wird sie dadurch erreicht, dass - nur für den Fall des § 573a BGB - hinsichtlich des Bestehens des Kündigungsrechtes nicht auf den Zeitpunkt der Kündigungserklärung, sondern auf den Zeitpunkt des Vertragsbeginns abzustellen ist (vgl. hierzu OLG Hamburg NJW 1983, 182 [OLG Hamburg 07.04.1982 - 4 U 167/81] ; LG Köln NZM 1999, 1136).

  • OLG Karlsruhe, 25.11.1991 - 9 REMiet 1/91

    Kündigungsprivileg bei gemischter Nutzung eines Wohngebäudes

    Ob bezüglich des Zeitpunktes, zu dem die in § 564 b Abs. 4 S. 1 Nr. 1 BGB genannten tatsächlichen Bedingungen bereits vorgelegen haben müssen, zwischen den baulichen (nur 2 Wohnungen) und den hier erörterten persönlichen Voraussetzungen (im Haus wohnender Vermieter) ggfs. differenziert werden muß, für die Frage der Wohnungsanzahl nämlich (…mit Ausnahme des Falls einvernehmlich beschlossener Umbauten - s. Senatsbeschluß vom 10.06.1983, aaO.) der Vertragsabschlußzeitpunkt (mit) maßgeblich ist (…so z.B. Köhler, aaO., § 112 Rdnr. 6 a;… Bartelmess, aaO., § 564 b BGB Rdnr. 158;… Gramlich, aaO., § 564 b BGB Anm. IV; MüKo/Voelskow, aaO., § 564 b Rdnr. 32, OLG Hamburg, Beschl. v. 07.04.1982, RES § 564 b BGB Nr. 16 = WuM 1982, 151 ;… BayObLG, aaO.;… offen gelassen Senatsbeschl. v. 10.06.1983, aaO.), kann dahinstehen.
  • OLG Hamm, 16.03.1992 - 30 REMiet 6/91

    Zur Anwendbarkeit des § 556 a Abs. 1 Satz 3 BGB findet auf eine Kündigung des …

    Mangels einer solchen Kündigungserklärung bedarf es auch keiner Prüfung, ob und unter welchen Voraussetzungen bei einer Verknüpfung mit einer Kündigung nach § 564 b Abs. 4 BGB die letztere als unwirksam anzusehen ist (vgl. dazu OLG Karlsruhe (RE), NJW 1982, 391 ; OLG Hamburg (RE), NJW 1983, 182 ;… Sternel, Mietrecht, 3. Aufl., IV 245;… Soergel-Kummer, 11. Aufl., § 564 b Rdn. 13;… MünchKomm (MK)-Voelskow, 2. Aufl., § 564 b Rdn. 36;… Barthelmess, Kommentar zum 2. WKSchG und zum MHG , 4. Aufl., § 564 b Rdn. 179; Schubert, WuM 1975, 1, 3;… Schmidt-Futterer/Blank, Wohnraumschutzgesetze, 6. Aufl., B 698).

    Während der durch § 556 a Abs. 1 S. 3 BGB ausgelöste Zwang dazu dient, dem Mieter alsbald Gewißheit über die Erfolgsaussicht seines Fortsetzungsverlangens zu verschaffen (s. o. I. 1.), soll der Vermieter mit der in § 564 b Abs. 4 S. 4 BGB vorgeschriebenen Anzeige zur Kenntnis bringen, daß er sich nicht für die ihm auch zur Wahl stehende Kündigung gemäß § 564 b Abs. 1 BGB entschieden hat, und damit gleichzeitig - wegen der nach § 564 b Abs. 4 S. 2 BGB um drei Monate verlängerten Kündigungsfrist - klarstellen, wann das Mietverhältnis beendet sein soll (…so Bericht des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages, BT-Drucksache VII/2638, S. 2; OLG Hamburg (RE), NJW 1983, 182 ;… Barthelmess, § 564 b Rdn. 175;… Emmerich/ Sonnenschein, § 564 b Rdn. 103;… MK-Voelskow, § 564 b Rdn. 35, 36; Schmidt-Futterer/Blank, B 698;… Palandt-Putzo, § 564 b Rdn. 63; Sternel, IV 246; Schubert, WuM 1975, 1); außerdem wird dem Mieter dadurch verdeutlicht, daß er sich - soweit ein Mietverhältnis der in § 564 b Abs. 4 S. 1 BGB angeführten Art vorliegt - materiellrechtlich gegen die Kündigung nur mit dem Widerspruch gemäß § 556 a Abs. 1 S. 1 BGB zur Wehr setzen kann.

  • LG Gießen, 24.02.2010 - 1 S 239/09

    Rückgabe der Mietwohnung und des Pkw-Stellplatzes in der Garage im Falle der …

    Nach einer vor allem in der Rechtsprechung vertretenen Auffassung ist dies schon deshalb der Fall, weil die Voraussetzung der erleichterten Kündigung gem. § 573a Abs. 1 BGB , dass sich in dem Gebäude nicht mehr als zwei Wohnungen befinden, bereits bei Begründung des Mietverhältnisses vorliegen muss (OLG Hamburg, RE v. 07.04.1982 - 4 U 167/81 , [...] Rz. 20 f.;… BayObLG, RE v. 31.01.1991 - RE-Miet 3/90, [...] Rz. 17;… LG Memmingen, Urt. v. 15.01.1992 - 1 S 1964/91 , [...] Rz. 5 f.; Sterne), Mietrecht aktuell, 4. Aufl., Rz. XI 402).

    Die durch § 573 Abs. 1 S. 1 BGB rechtlich geschützte Position, auf deren Bestand der Mieter in einem Gebäude mit mehr als 2 Wohnungen vertraut, wenn nicht sogar abstellt (eingehend OLG Hamburg, RE v. 07.04.1982 - 4 U 167/81 , [...] Rz. 21), ist durch den Vermieter geschaffen, nämlich durch die Vermietung der in einem solchen Gebäude gelegenen Wohnung.

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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 02.02.1982 - 3 RE-Miet 11/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,1229
OLG Karlsruhe, 02.02.1982 - 3 RE-Miet 11/81 (https://dejure.org/1982,1229)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 02.02.1982 - 3 RE-Miet 11/81 (https://dejure.org/1982,1229)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 02. Februar 1982 - 3 RE-Miet 11/81 (https://dejure.org/1982,1229)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • grundeigentum-verlag.de

    § 5 WiStG
    Mietpreisüberhöhung

  • rechtsportal.de

    WiStG § 5

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Nichtigkeit einer unter Verstoß gegen § 5 WiStG getroffenen Mietpreisvereinbarung ; Mietpreisüberhöhung nach § 5 WiStG ; Aufrechterhaltung des Geschäftes mit dem höchstzulässigen Preis ; Herabsetzung der Mietzinsvereinbarung auf die ortsübliche Vergleichsmiete

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • AG Heidelberg - 22 C 448/78
  • LG Heidelberg - 5 S 88/80
  • OLG Karlsruhe, 02.02.1982 - 3 RE-Miet 11/81

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 1161
  • WuM 1982, 151
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (4)

  • OLG Stuttgart, 07.07.1981 - 8 REMiet 1/81

    Überschreitung der ortsüblichen Vergleichsmiete; Berücksichtigung behebbarerer …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 02.02.1982 - 3 REMiet 11/81
    "Liegt eine Mietpreiserhöhung nach § 5 WiStG vor, so ist die Vereinbarung nichtig, soweit der Mietzins die ortsübliche Vergleichsmiete übersteigt (Bestätigung vom OLG Stuttgart, NJW 1981, 2365 ).«.

    Das Landgericht führt in der Begründung aus, es wolle von der im Rechtsentscheid des OLG Stuttgart vom 07.07.1981 (NJW 1981, 2365 = Die Justiz 1981, 360) dazu vertretenen Rechtsmeinung abweichen.

    Dagegen ist nach der vom OLG Stuttgart vertretenen Auffassung (NJW 1981, 2365 = Die Justiz 1981, 360; ebenso AG Stuttgart, WuM 1980, 253; im Ergebnis auch Hans, Das neue Mietrecht, Anh. zu § 535 BGB , Anm. 7 e bb; für das vergleichbare Problem eines Verstoßes gegen § 4 HOAI gleichfalls Neuenfeld, Handbuch des Architektenrechts, § 4 HOAI Anm. 3;… Locher-Koeble-Frik, Komm. zur HOAI , § 4 Rdn. 5) der objektiv angemessene Preis zu bestimmen und die darüber hinaus vereinbarte Vergütung nicht.

  • LG Mannheim, 17.02.1977 - 4 S 115/75
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 02.02.1982 - 3 REMiet 11/81
    Nach der in der Literatur überwiegenden Ansicht verfällt nur der Teil der Vereinbarung der Nichtigkeit, der im verbotenen Bereich liegt; das Geschäft wird also mit dem höchstzulässigen Preis aufrechterhalten (…Erman-Brox, BGB , 7.Aufl., § 134 Rdn. 44;… Schmidt/Futterer/Blank, Wohnraumschutzgesetze, 4. Aufl., D 18;… Sternel, Mietrecht, 2. Aufl., III 22;… Barthelmess, 2. Wohnraumkündigungsschutzgesetz, 2. Aufl., Rdn. 11 a vor § 1 MHG ; ebenso LG Mannheim, NJW 1977, 1729).
  • RG, 19.05.1916 - II 100/16

    Überschreitung der Höchstpreise

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 02.02.1982 - 3 REMiet 11/81
    Das gegen Preisvorschriften verstoßene Rechtsgeschäft wird einmal deshalb aufrechterhalten, weil der Gesetzgeber kein Interesse daran hat, den Leistungsaustausch zu verhindern, sondern es ihm nur darauf ankommt durchzusetzen, daß er zu einem von ihm als angemessen angesehenen Preis bewirkt wird (RGZ 88, 250, 252).
  • AG Stuttgart, 12.10.1979 - 31 C 3465/78
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 02.02.1982 - 3 REMiet 11/81
    Dagegen ist nach der vom OLG Stuttgart vertretenen Auffassung (NJW 1981, 2365 = Die Justiz 1981, 360; ebenso AG Stuttgart, WuM 1980, 253; im Ergebnis auch Hans, Das neue Mietrecht, Anh. zu § 535 BGB , Anm. 7 e bb; für das vergleichbare Problem eines Verstoßes gegen § 4 HOAI gleichfalls Neuenfeld, Handbuch des Architektenrechts, § 4 HOAI Anm. 3;… Locher-Koeble-Frik, Komm. zur HOAI , § 4 Rdn. 5) der objektiv angemessene Preis zu bestimmen und die darüber hinaus vereinbarte Vergütung nicht.
  • BGH, 11.05.2010 - IX ZR 138/09

    Insolvenzverfahren: Verfall des Wertersatzes und Einziehung des Wertersatzes als …

    Sie dient generalpräventiven Zwecken (BGHSt 15, 399, 400; OLG Karlsruhe NJW 1982, 1161, 1162;… Erbs/Kohlhaas/Lampe, Strafrechtliche Nebengesetze, § 8 WiStG Rn. 1), indem sie dem Täter denjenigen Erlösanteil nimmt, den dieser rechtswidrig erlangt hat.
  • BGH, 11.01.1984 - VIII ARZ 13/83

    Wirksamkeit einer gegen Mietpreisbindung verstoßenden Mietpreiserhöhung

    Das Oberlandesgericht Hamm sieht sich an einer solchen Entscheidung durch die Rechtsentscheide des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 7. Juli 1981 - 8 REMiet 1/81 - (NJW 1981, 2365 = ZMR 1981, 318 = DWW 1981, 234 = WuM 1981, 225), des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 2. Februar 1982 - 3 REMiet 11/81 - (NJW 1982, 1161 = ZMR 1981, 59 = DWW 1982, 240 = WuM 1982, 128) und des Oberlandesgerichts Hamburg vom 15. November 1982 - 4 U 181/81 - (ZMR 1983, 100 = WuM 1983, 20) gehindert, in denen in Fällen der vorliegenden Art Nichtigkeit angenommen wird, soweit der Mietzins die ortsübliche Vergleichsmiete übersteigt.

    Dieser Schutz würde in sein Gegenteil verkehrt, wenn über den unzulässigen Teil der Mietpreisabrede hinaus der Mietvertrag insgesamt vernichtet würde (…Barthelmess aaO, Einf. vor § 1 MHG Rdn. 11 a; Finger ZMR 1983, 37, 38; Weimar ZMR 1963, 193, 195;… Staudinger/Emmerich aaO, Vorbem. §§ 535, 536 Rdn. 156; OLG Karlsruhe, NJW 1982, 1161; LG Köln NJW 1965, 157, 159; LG Heidelberg ZMR 1978, 23, 24).

  • OLG Frankfurt, 07.08.2000 - 20 REMiet 1/98

    Negativer Rechtsentscheid: Teilnichtigkeit eines Wohnraummietvertrages bei …

    Dem OLG Stuttgart in der Sache folgend hat das OLG Karlsruhe auf eine Divergenzvorlage hin in der Begründung seines Rechtsentscheid vom 02.02.1982 (Az: 3 RE-Miet 11/8 1; WuM 1982, 128) hierzu unter Bezug auf das Reichsgericht (RGZ 88, 250, 252) vertiefend ausgeführt, das gegen Preisvorschriften verstoßende Rechtsgeschäft werde einmal deshalb aufrechterhalten, weil der Gesetzgeber kein Interesse daran habe, den Leistungsaustausch Oberhaupt zu verhindern, sondern es diesem auf die Durchsetzung ankomme, dass das Rechtsgeschäft zu einem von ihm als angemessen angesehenen Preis bewirkt werde.
  • OLG Karlsruhe, 19.08.1983 - 3 REMiet 3/83

    Rechtsentscheid; Rechtsfragen; Berufung; Beweisaufnahme; …

    Dürften Mieterhöhungen nach § 3 MHG über die nach § 5 WiStG zulässige Grenze hinaus erfolgen, so würde im Falle der Vertragsbeendigung der Vermieter, der von seinem neuen Mieter den bisherigen, mehr als 20% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegenden Mietzins verlangt, nunmehr eine Ordnungswidrigkeit begehen, mit der zusätzlichen zivilrechtlichen Folge, daß die Preisvereinbarung nichtig ist, soweit sie die ortsübliche Miete übersteigt (vgl. OLG Stuttgart, Rechtsentscheid v. 07.07.1981, NJW 1981, 2365 ; Senat, Rechtsentscheid v. 02.02.1982, NJW 1982, 1161 = Justiz 1982, 228 = WuM 1982, 128 = RES.
  • ArbG Berlin, 10.08.2007 - 28 Ca 6934/07

    Sittenwidrigkeit der Vergütung - Praktikum - übliche Vergütung

    69) S. zu Vorbildern beim "Mietwucher" (hier: § 5 WiStrG a.F.) OLG Stuttgart 7.7.1981 - 8 RE-Miet 1/81 - OLGZ 1981, 467 = NJW 1981, 2365 = MDR 1981, 936; OLG Karlsruhe 2.2.1982 - 3 REMiet 11/81 - NJW 1982, 565 = BB 1982, 705; BGH 11.1.1984 - VIII ARZ 13/83 - BGHZ 89, 316 = NJW 1984, 722; s. hierzu auch Wolfhard Kohte NJW 1982, 2803; s. zum "Kreditwucher" grundlegend OLG Stuttgart 24.4.1979 (Fn. 67); BGH 24.3.1988 - III ZR 30/87 - BGHZ 104, 102 = NJW 1988, 1659; 13.3.1990 - XI ZR 252/89 - BGHZ 110, 336 = NJW 1990, 1595; s. dazu wiederum statt vieler Wolfhard Kohte EWiR 1990, 543.70) Als überholt gelten darf die Entscheidung LAG Berlin 17.7.1961 - 1 Sa 8/61 - DB 1961, 1458, wo es noch hieß: "Im allgemeinen gilt eine Lohnvereinbarung erst dann als sittenwidrig, wenn das vereinbarte Entgelt die Hälfte oder weniger der angemessenen Vergütung i.S. des § 612 Abs. 2 BGB beträgt".
  • OLG Hamburg, 15.11.1982 - 4 U 181/81

    Vergleichsmiete; Wesentlichkeitsgrenze; Ordungswidrig überhöhter Mietzins; …

    2) Liegt eine Mietpreiserhöhung nach § 5 WiStG vor, so ist die Vereinbarung nichtig, soweit der Mietzins die ortsübliche Vergleichsmiete übersteigt (Anschluß an die Rechtsentscheide des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 7. Juli 1981 = OLG Stuttgart, HdM Nr. 1 und des Oberlandesgerichts Karlsruhe Az. 3 RE-Miet 11/81 vom 2. Februar 1982 = OLG Karlsruhe, HdM Nr. 12).«.
  • BayObLG, 23.07.1987 - REMiet 2/87
    So hat z. B. das OLG Karlsruhe in seinem Rechtsentscheid vom 2.2.1982 (NJW 1982, 1161 = RES § 5 WiStG Nr. 2, Bd. II S. 202) ausgeführt, die Zulässigkeit eines Rechtsentscheids sei davon abhängig, daß es sich um eine Rechtsfrage handle, die sich speziell im Wohnraummietrecht stelle.
  • OLG Karlsruhe, 26.03.1986 - 3 REMiet 1/86

    Preisrechtlich zulässige Mieterhöhung; Wirksamkeit einer Mieterhöhung; Zahlung …

    Nach Art. 111 Abs. 1 3. MÄG kommt es nur darauf an, daß die Rechtsfrage in einem engen inneren Sachzusammenhang mit dem materiellen Wohnraummietrecht steht (BGH, Rechtsentscheid vom 11.01.1984, BGHZ 89, 275 ; Senat, Rechtsentscheid vom 02.02.1982, NJW 1982, 1161 ).
  • OLG Hamm, 11.07.1984 - 4 REMiet 11/82

    Berechnung des zulässigen Mietzinses

    Damit würde es sich in Widerspruch setzen zu den Rechtsentscheiden der Oberlandesgerichte Stuttgart vom 7. Juli 1981 - 8 REMiet 1/81 -, Karlsruhe vom 2. Februar 1982 -3 REMiet 11/81 - und Hamburg vom 15. November 1982 - 4 U 181/81 - (sämtlich abgedruckt bei Landfermann Heerde, Sammlung der Rechtsentscheide in Wohnraummietsachen Band I S. 191, Band II S. 202 und S. 206).
  • OLG Hamm, 22.08.1983 - 4 REMiet 11/82

    Außerhalb eines Rechtsentscheides

    Damit würde es sich in Widerspruch setzen zu den Rechtsentscheiden der Oberlandesgerichte Stuttgart vom 7. Juli 1981 - 8 REMiet 1/81 -, Karlsruhe vom 2. Februar 1982 - 3 REMiet 11/81 - und Hamburg vom 15. November 1982 - 4 U 181/81 - (sämtlich abgedruckt bei Landfermann, Heerde, Sammlung der Rechtsentscheide in Wohnraummietsachen Band I S. 191, Band II S. 202 und S. 206).
  • LG Braunschweig, 17.05.1983 - 6 S 402/82
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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 14.01.1982 - 9 REMiet 3/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,2021
OLG Karlsruhe, 14.01.1982 - 9 REMiet 3/81 (https://dejure.org/1982,2021)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 14.01.1982 - 9 REMiet 3/81 (https://dejure.org/1982,2021)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 14. Januar 1982 - 9 REMiet 3/81 (https://dejure.org/1982,2021)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 889
  • FamRZ 1982, 599
  • WuM 1982, 151
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 13.01.1993 - VIII ARZ 6/92

    Eintrittsrecht des überlebenden Partners nach Tod des Mieters bei eheähnlicher …

    Der nichteheliche Lebenspartner gilt in diesem Sinne nicht als Familienangehöriger (LG Karlsruhe, FamRZ 1982, 599; LG Berlin NJW-RR 1990, 1041 [LG Berlin 13.03.1990 - 64 S 325/89];… Erman/Schopp, BGB, 8. Aufl., §§ 569 a, 569 b Rdnr. 4).

    aa) Die Diskussion der Vorlagefrage in Rechtswissenschaft und Praxis, vornehmlich die hierzu durch Veröffentlichung bekannt gewordenen Entscheidungen in den Tatsacheninstanzen (LG Hannover FamRZ 1985, 1255 f mit Anm. von Bosch; LG Hamburg WuM 1989, 304 [LG Hamburg 01.02.1988 - 11 S 398/87]; LG Berlin, NJW-RR 1990, 1041 [LG Berlin 13.03.1990 - 64 S 325/89]; siehe auch LG Karlsruhe FamRZ 1982, 599) lassen erkennen, daß der Konfliktstoff regelungsbedürftig ist.

    (a.A.: LG Karlsruhe FamRZ 1982, 599; Bosch FamRZ 1985, 1256 = Anm. zu LG Hannover FamRZ 1985, 1255; ders. FamRZ 1989, 28 und FamRZ 1991, 1 f;… Staudinger/Sonnenschein, BGB, 12. Aufl., 2. Bearb. 1981, § 569 a Rdnr. 19;… Heile aaO.).

  • OLG Braunschweig, 01.11.1993 - 1 W 26/93

    Kündigung eines Mietvertragsverhältnisses über Wohnraum wegen Eigenbedarfs für …

    Danach sind Ehegatten, Kinder, Eltern (OLG Karlsruhe NJW 1982, 889 [OLG Karlsruhe 14.01.1982 - 9 ReMiet 3/81]; AG München WuM 1990, 511 [AG München 15.06.1990 - 237 C 12944/90]), Großeltern und Enkel (AG Köln WuM 1989, 250 [AG Köln 21.12.1988 - 211 C 440/88]) Familienangehörige i.S.v. § 564 b Abs. 2 Nr. 2 BGB.
  • OLG Saarbrücken, 06.03.1991 - 5 REMiet 1/90
    Nach dem Rechtsentscheid des OLG Karlsruhe vom 14.1.1982 (NJW 1982, 889 ) kann eine gemäß § 564 b Abs. 2 Nr. 2 BGB wegen Eigenbedarfs ausgesprochene Kündigung auch darauf gestützt werden, daß der Vermieter die Räume seinem unverheirateten Sohn überlassen möchte, der in eheähnlicher Lebensgemeinschaft mit einer Frau zusammenlebt.
  • BayObLG, 20.07.1992 - REMiet 5/91

    Eintritt eines nichtehelichen Lebenspartners in den Mietvertrag eines …

    Ein klare, von moralischen und weltanschaulichen Bewertungen freie Abgrenzung des Kreises der eintrittsberechtigten Personen wird nur erreicht, wenn neben der Hausstandszugehörigkeit auch das Merkmal der Familienangehörigkeit im Sinne einer verwandtschaftlichen oder schwägerlichen Beziehung zum Mieter herangezogen wird (LG Karlsruhe FamRZ 1982, 599;… Bub/Treier/Heile, Kap. II Rdn. 853;… Emmerich/Sonnenschein Rdn. 13, Staudinger/Sonnenschein Rdn. 19, jeweils zu § 569 a BGB ).
  • OLG Frankfurt, 03.06.1988 - 20 REMiet 2/88

    Wirksamkeit der Kündigung einer Wohnung wegen Eigenbedarfs; Zulässigkeit der …

    Das OLG Karlsruhe (NJW 1982, 898; WuM 1982, 151; DWW 1982, 271; GE 1982, 521; RES § 564 b BGB Nr. 14) hat allerdings die Beurteilung der Frage des Zusammenlebens in eheähnlicher Lebensgemeinschaft als grundsätzliche Rechtsfrage betrachtet, soweit unverheiratete Personen in eheähnlicher Lebensgemeinschaft zusammenleben.
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