Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.01.2005

Rechtsprechung
   BGH, 12.01.2005 - XII ZR 227/03   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anforderungen an eine Vaterschaftsanfechtungsklage; Umfang des Rechts des Kindes auf Kenntnis seiner genetischen Abstammung; Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung durch die Untersuchung und Verwendung des DNA-Identifizierungsmusters; Rechtmäßigkeit heimlich veranlasster Vaterschaftsanalysen und Verwertbarkeit im Vaterschaftsanfechtungsverfahren gegen den Willen des Kindes oder seines gesetzlichen Vertreters; Recht des Vaters oder Scheinvaters auf Kenntnis seiner Vaterschaft; Recht des möglichen Vaters auf Verschaffung der Kenntnis der eigenen Vaterschaft oder Nichtvaterschaft

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Vaterschaftsanfechtung aufgrund heimlicher DNA-Analyse

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Vaterschaftstest - Verwertbarkeit eines heimlich eingeholten Tests

  • Deutsches Notarinstitut

    ZPO § 640 Abs. 2 Nr. 2; BGB §§ 1600 Nr. 1, 1600 b Abs. 1 Satz 2; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1
    Heimliche DNA-Analysen für Vaterschaftsanfechtung nicht verwertbar

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Beweisverwertungsverbot bei heimlich eingeholtem DNA-Vaterschaftstest

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    DNA-Analyse und Vaterschaftsanfechtung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schlüssigkeit einer Vaterschaftsanfechtungsklage; Verwertbarkeit einer heimlich eingeholten DNA-Analyse

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Familienrecht - Verwertbarkeit von heimlich eingeholter DNA- Analyse

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Anfechtung der Vaterschaft kann nicht auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützt werden

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Ein gerichtliches Abstammungsgutachten zur Feststellung der Vaterschaft kann auch dann verwertet werden, wenn es nicht hätte eingeholt werden dürfen

  • nomos.de PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Keine auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützte Anfechtung der Vaterschaft

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Unklare Vaterschaft: Heimlich eingeholte DNA-Analysen sind rechtswidrig

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Abstammung - Heimlich eingeholte DNA-Vaterschaftstests

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    §§ 1600, 1600 b BGB, Art. 1, 2 GG
    Verwertbarkeit heimlicher DNA-Analysen im Vaterschaftsanfechtungsverfahren

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Beweisverwertungsverbot bei heimlich eingeholtem DNA-Vaterschaftstest

Sonstiges (3)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 12.01.2005, XII ZR 227/03 (Zur Frage der Verwertbarkeit einer heimlich eingeholten DNA-Analyse im Vaterschaftsanerkennungsverfahren)" von Ri Dr. Frank Klinkhammer, original erschienen in: FF 2005, 150 - 151.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Urteilsanmerkung zu BGH v. 12.1.2005 - XII ZR 227/03 - DNA-Analyse und Vaterschaftsanfechtung" von Prof. Dr. Ansgar Ohly, LL.M., original erschienen in: JZ 2005, 624 - 628.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Novellierung des Abstammungsrechts" von Prof. Dr. Ingo Fritsche, original erschienen in: NJ 2008, 193 - 198.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 162, 1
  • NJW 2005, 497
  • MDR 2005, 631
  • MDR 2005, 632
  • FamRZ 2005, 340
  • AnwBl 2005, 28



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BGH, 15.05.2018 - VI ZR 233/17  

    Verwertbarkeit von Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel im Unfallhaftpflichtprozess

    Über die Frage der Verwertbarkeit ist vielmehr in derartigen Fällen aufgrund einer Interessen- und Güterabwägung nach den im Einzelfall gegebenen Umständen zu entscheiden (vgl. Senatsurteile vom 10. Dezember 2002 - VI ZR 378/01, NJW 2003, 1123 zur Zeugenvernehmung der Verhörsperson im Zivilprozess nach unterlassener Beschuldigtenbelehrung im Strafprozess; vom 3. Juni 1997 - VI ZR 133/96, VersR 1997, 1422 zur Verwertung einer ohne Wissen des Beklagten gefertigten Tonaufzeichnung; vom 24. November 1981 - VI ZR 164/79, VersR 1982, 191, 192 zur Verwertung einer heimlich angefertigten Tonbandaufnahme; BGH, Urteil vom 27. Januar 1994 - I ZR 326/91, NJW 1994, 2289, 2292; vom 18. Februar 2003 - XI ZR 165/02, NJW 2003, 1727 zur Vernehmung eines Zeugen zu einem heimlich über eine Mithöreinrichtung belauschten Telefonat; vgl. auch BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03, BGHZ 162, 1, 6 zur Verwertbarkeit einer heimlich eingeholten DNA-Analyse; Beschluss vom 15. Mai 2013 - XII ZB 107/08, FamRZ 2013, 1387 Rn. 16 zur Erstellung eines umfassenden personenbezogenen Bewegungsprofils mittels eines GPS-Geräts; Urteil vom 17. Februar 2010 - VIII ZR 70/07, VersR 2011, 125 Rn. 28 zur Vernehmung eines Zeugen zu einem ohne Einwilligung des Gesprächspartners mitgehörten Telefonat).

    Vielmehr müssen weitere Aspekte hinzutreten, die ergeben, dass das Interesse an der Beweiserhebung trotz der Persönlichkeitsbeeinträchtigung schutzbedürftig ist (vgl. Senatsurteile vom 13. Oktober 1987 - VI ZR 83/87, VersR 1988, 379; vom 20. Mai 1958 - VI ZR 104/57, NJW 1958, 1344, 1345; vom 24. November 1981 - VI ZR 164/79, NJW 1982, 277; BGH, Urteil vom 18. Februar 2003 - XI ZR 165/02, NJW 2003, 1727, 1728; vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03, BGHZ 162, 1, 6; vom 17. Februar 2010 - VIII ZR 70/07, VersR 2011, 125 Rn. 28; dies verallgemeinernd BGH, Beschluss vom 15. Mai 2013 - XII ZB 107/08, FamRZ 2013, 1387 Rn. 14).

  • BVerfG, 13.02.2007 - 1 BvR 421/05  

    Vaterschaftsfeststellung

    a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 -,.
  • BAG, 13.12.2007 - 2 AZR 537/06  

    Außerordentliche Kündigung - betriebsverfassungswidrig erlangte Information

    Gleiches gilt für das Interesse, sich ein Beweismittel für zivilrechtliche Ansprüche zu sichern (BVerfG 9. Oktober 2002 - 1 BvR 1611/96 - und - 1 BvR 805/98 - aaO; 13. Februar 2007 - 1 BvR 421/05 - aaO; BGH 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - BGHZ 162, 1; Stein/Jonas/Leipold aaO § 284 Rn. 63).
  • BGH, 17.02.2010 - VIII ZR 70/07  

    Erhebliche Pflichtverletzung des Verkäufers bei Lieferung eines Fahrzeugs in

    Zur Frage der Verwertbarkeit der Aussage eines Zeugen über den Inhalt eines Telefonats, das er ohne Einwilligung des Gesprächspartners mitgehört hat (im Anschluss an BGH, Urteil vom 18. Februar 2003, XI ZR 165/02, NJW 2003, 1727 und BGH, 12. Januar 2005, XII ZR 227/03, BGHZ 162, 1).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts liegt in der Erhebung und Verwertung der Aussage eines Zeugen, der ein Telefonat ohne Einwilligung des Gesprächspartners mitgehört hat, ein Eingriff in das durch Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG geschützte Recht des Gesprächspartners am gesprochenen Wort, für den es einer dem Rang des grundrechtlichen Schutzes des allgemeinen Persönlichkeitsrechts Rechnung tragenden Rechtfertigung bedarf (vgl. BVerfGE 106, 28, 44 ff.; ebenso BGH, Urteil vom 18. Februar 2003 - XI ZR 165/02, NJW 2003, 1727, unter II 1; vgl. auch BGHZ 162, 1, 5 f.).

    Das Bundesverfassungsgericht und die neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verweisen insoweit auf notwehrähnliche Situationen wie die Anfertigung heimlicher Tonbandaufnahmen zur Feststellung der Identität eines anonymen Anrufers oder zur Feststellung erpresserischer Drohungen oder den Fall eines auf andere Weise nicht abwehrbaren Angriffs auf die berufliche Existenz (vgl. BVerfGE 106, 28, 49 f.; BGHZ 162, 1, 6; BGH, Urteil vom 18. Februar 2003, aaO, unter II 2 c).

  • BGH, 15.05.2013 - XII ZB 107/08  

    Detektivkosten im Unterhaltsrechtsstreit

    Es darf nur im überwiegenden Interesse der Allgemeinheit und unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden; die Einschränkung darf nicht weiter gehen als es zum Schutz des öffentlichen Interesses unerlässlich ist (Senatsurteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - FamRZ 2005, 340, BVerfG NJW 2001, 2320, 2321).

    Trifft dies zu, dann hat er die Vorschriften im Lichte der Grundrechte auszulegen und anzuwenden (Senatsurteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - FamRZ 2005, 340, vgl. auch BVerfG FamRZ 1991, 1037).

    Nach dem Schutzzweck des allgemeinen Persönlichkeitsrechts hindert ein Verstoß gegen das Beweiserhebungsverbot auch die Verwertung des Beweismittels (Senatsurteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - FamRZ 2005, 340, 341; Musielak/Foerste ZPO 10. Aufl. § 284 Rn. 23).

    Außerhalb der Intimsphäre als unantastbarem Kernbereich privater Lebensführung (vgl. BVerfG NJW 2004, 999, 1002 ff.; OLG Hamburg NJW 2008, 96, 100), die bei einer längerfristigen Observation einer Person im öffentlichen Raum typischerweise nicht tangiert ist (vgl. BVerfG NJW 2005, 1338 1340), können Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht daher durch die Wahrnehmung überwiegender schutzwürdiger Interessen der Allgemeinheit, insbesondere in Gestalt höherwertiger Rechtsgüter Dritter und unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit im Einzelfall gerechtfertigt sein (BVerfG NJW 2002, 3619, 3624; NJW 2001, 2320, 2321; Senatsurteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - FamRZ 2005, 340, 341 und BGH Urteil vom 18. Februar 2003 - XI ZR 165/02 - NJW 2003, 1727, 1728).

    Vielmehr müssen weitere Aspekte hinzutreten, die ergeben, dass das Interesse an der Beweiserhebung trotz der Persönlichkeitsbeeinträchtigung schutzbedürftig ist (vgl. BVerfG NJW 2002, 3619, 3624 mwN; Senatsurteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - FamRZ 2005, 340, 341; BGH Urteil vom 18. Februar 2003 - XI ZR 165/02 - NJW 2003, 1727, 1728 und OLG Hamburg NJW 2008, 96, 100).

    Das ist der Fall, wenn sich der Beweisführer in einer Notwehrsituation oder einer notwehrähnlichen Lage im Sinne von § 227 BGB bzw. § 32 StGB befindet (vgl. BVerfG NJW 2002, 3619, 3624 mwN; Senatsurteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - FamRZ 2005, 340, 341; BGH Urteil vom 18. Februar 2003 - XI ZR 165/02 - NJW 2003, 1727, 1728; BGHZ 27, 284, 289 f.; BGH Urteil vom 20. Mai 1958 - VI ZR 104/57 - NJW 1958, 1344, 1345 und BAG NJW 2003, 3436, 3437).

  • BGH, 28.10.2009 - IV ZR 140/08  

    Berufsunfähigkeitsversicherung - Anfechtung bei falscher Beantwortung von

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus den Urteilen des XII. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGHZ 162, 1; 166, 283; BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342), wonach heimlich eingeholte Abstammungsgutachten im Vaterschaftsanfechtungsverfahren "auch als Parteivortrag ungeeignet [seien], die Schlüssigkeit einer Vaterschaftsanfechtungsklage herbeizuführen" (BGHZ 166, 283 Tz. 10).

    Um das vom Untersuchungsgrundsatz geprägte Vaterschaftsanfechtungsverfahren in Gang zu bringen, muss der Kläger lediglich Umstände vortragen, die bei objektiver Betrachtung geeignet sind, Zweifel an der Abstammung des Kindes von dem als Vater geltenden Kläger zu wecken und die Möglichkeit der Abstammung des Kindes von einem anderen Mann als nicht ganz fern liegend erscheinen zu lassen (BGHZ 162, 1, 3).

  • BGH, 16.04.2008 - XII ZR 144/06  

    Unterhaltsregress des Scheinvaters gegen den Erzeuger des Kindes ohne

    Schließlich hat das Bundesverfassungsgericht inzwischen Zweifel geäußert, ob und in welchem Umfang ein Kind ein verfassungsrechtlich geschütztes Recht auf Nichtkenntnis der eigenen Abstammung hat (BVerfGE FamRZ 2007, 441, 444 unter B I 3 b aa [1]), wie der Senat bislang angenommen hatte (vgl. Senatsurteile BGHZ 121, 299, 303 f. = FamRZ 1993, 696, 697 und BGHZ 162, 1, 5 = FamRZ 2005, 340, 341).
  • BGH, 01.03.2006 - XII ZR 210/04  

    Gerichtliches Abstammungsgutachten auch dann verwertbar, wenn es nicht hätte

    Zur Verwertbarkeit eines gerichtlichen Abstammungsgutachtens, das nicht hätte eingeholt werden dürfen, weil die Anfechtung der Vaterschaft auf eine heimlich eingeholte DNA-Analyse gestützt war (Fortführung der Senatsurteile BGHZ 162, 1 und vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342 ff.).

    Es ist daher auch als Parteivortrag ungeeignet, die Schlüssigkeit einer Vaterschaftsanfechtungsklage herbeizuführen (Senatsurteile vom 12. Januar 2005 BGHZ 162, 1 = FamRZ 2005, 340 ff. und - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342 ff.).

    Der Senat hat in diesen Entscheidungen zu erkennen gegeben, dass die bisherigen hohen Anforderungen der Rechtsprechung an die Umstände, mit denen ein Anfangsverdacht im Vaterschaftsanfechtungsverfahren zu begründen ist, zu überdenken sein werden (vgl. Senatsurteile vom 12. Januar 2005 aaO jeweils unter 2).

    aa) Zwar darf das vom Kläger vorgelegte Privatgutachten nicht verwertet werden, weil es sich um ein Beweismittel handelt, das der Kläger sich widerrechtlich, nämlich unter Verstoß gegen das Grundrecht des Beklagten auf informationelle Selbstbestimmung, verschafft hat (vgl. Senatsurteile vom 12. Januar 2005 aaO).

    Anders als bei der Güterabwägung, die der Senat in seinen Urteilen vom 12. Januar 2005 (aaO S. 342 und 344) im Hinblick auf die Verwertung eines heimlich eingeholten DNA-Gutachtens vorgenommen hatte, brauchen diese Rechte des Klägers hier nicht hinter den Grundrechten des Beklagten zurückzustehen.

  • LG Heilbronn, 17.02.2015 - 3 S 19/14  

    Dashcam-Aufnahmen nicht als Beweismittel verwertbar

    Es müssen vielmehr weitere Gesichtspunkte hinzutreten, die das Interesse an der Beweiserhebung trotz der Rechtsverletzung als schutzbedürftig erscheinen lassen (vgl. Anm. Bull zu: BVerfG NJW 2009, 3279; NJW 2007, 753 [758]; BGH NJW 2005, 497 [498 f.]).
  • BGH, 30.11.2016 - XII ZB 173/16  

    Abstammungssache: Anspruch auf Einwilligung in die genetische Untersuchung trotz

    (1) Mit Urteilen vom 12. Januar 2005 (BGHZ 162, 1 = FamRZ 2005, 340 und XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342) hatte der Senat entschieden, dass der für eine Vaterschaftsanfechtungsklage erforderliche Anfangsverdacht nicht durch ein heimlich eingeholtes DNA-Gutachten dargelegt werden kann.

    Diese Rechtfertigung fehlt, wenn bereits eine naturwissenschaftlich gesicherte Kenntnis aufgrund erfolgter - rechtlich verwertbarer (vgl. Senatsurteile BGHZ 162, 1 = FamRZ 2005, 340 ff. und vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342, 343 f.) - Abstammungsbegutachtung vorliegt.

  • BGH, 25.06.2008 - XII ZB 163/06  

    Geltendmachung der nichtehelichen Abstammung eines Kindes im Verfahren über den

  • BGH, 26.07.2017 - XII ZB 125/17  

    Abstammungssache: Anspruch allein des rechtlichen Vaters auf Einwilligung in eine

  • BGH, 10.10.2012 - XII ZB 444/11  

    Vaterschaftsanfechtungsverfahren: Anfechtbarkeit einer Entscheidung über einen

  • BGH, 12.12.2007 - XII ZR 173/04  

    Familienrecht - Vaterschaftsanfechtungsklage

  • OLG Koblenz, 23.02.2006 - 7 UF 457/05  

    Vaterschaftsanfechtungsverfahren: Verwertbarkeit einer heimlich eingeholten

  • BGH, 27.06.2012 - XII ZR 89/10  

    Anfechtung der Vaterschaft: Verfassungsmäßigkeit des behördlichen

  • OLG Jena, 20.03.2012 - 1 WF 643/11  

    Beginn der Frist für die Vaterschaftsanfechtung

  • BGH, 27.06.2012 - XII ZR 90/10  

    Vorlagefrage des BGH an das BVerfG: Verfassungsmäßigkeit der Regelung über die

  • BGH, 28.10.2009 - IV ZR 138/08  

    Rentenleistungen aus einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung; Arglistige

  • OLG Stuttgart, 11.07.2008 - 8 WF 102/08  

    Sachverständigenentschädigung im Vaterschaftsanfechtungsverfahren:

  • BVerfG, 22.05.2007 - 1 BvR 421/05  

    Wertfestsetzung für ein Verfassungsbeschwerdeverfahren

  • VGH Baden-Württemberg, 29.07.2008 - 10 S 2327/07  

    Postbeamtenkasse; Auskunftspflicht des Mitglieds; Verwertung von Gutachten über

  • LG Rottweil, 20.02.2017 - 1 O 104/16  

    Haftungsverteilung bei einem Unfall im Begegnungsverkehr und Verwertung voin

  • OLG Celle, 04.07.2005 - 15 UF 34/05  

    Vaterschaftsanfechtung: Verwertbarkeit eines vom Gericht eingeholten

  • BVerfG, 15.05.2007 - 1 BvR 465/05  
  • OLG Dresden, 11.10.2005 - 21 WF 744/05  

    Vergleich zur Zahlung einer Unterhaltsrente; Prozesskostenhilfe für eine Klage

  • OLG Koblenz, 09.03.2007 - 11 WF 1201/06  

    Voraussetzungen für eine Vaterschaftsanfechtungsklage; Vorbringen geeigneter

  • OLG Schleswig, 07.01.2005 - 12 WF 196/04  

    Prozesskostenhilfe für eine Vaterschaftsanfechtung aufgrund eines heimlichen

  • LG Frankfurt/Main, 28.02.2007 - 6 O 12/07  

    Öffentliches Zugänglichmachen von geschützten Musiktiteln durch Kinder über

  • AG Wetter, 29.08.2005 - 8 C 132/05  
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Rechtsprechung
   BGH, 12.01.2005 - XII ZR 60/03, XII ZR 227/03   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Geeignetheit der Behauptung fehlender Ähnlichkeit eines Kindes mit dem angeblichen Vater und der Kindesmutter für die Begründung eines Anfangsverdachts; Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts bei heimlicher DNA-Analyse; Verwertbarkeit eines heimlichen Vaterschaftstests; Voraussetzungen des Anfangsverdachts im Rahmen einer Vaterschaftsanfechtungsklage; Anfangsverdacht bei Verweigerung der Einwilligung in einen DNA-Test; Verwertung rechtswidrig erlangter Kenntnisse in einem Gerichtsverfahren; Verwertung von DNA-Analysen im Rahmen von Vaterschaftsfeststellungsklagen im Ausland; Recht des Vaters oder Scheinvaters auf Kenntnis seiner Vaterschaft

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Vaterschaftsanfechtung - heimliche DNA-Analyse

  • rechtsportal.de

    Schlüssigkeit einer Vaterschaftsanfechtungsklage; Verwertbarkeit einer heimlich eingeholten DNA-Analyse

  • datenbank.nwb.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Anfechtung der Vaterschaft kann nicht auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützt werden

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Anfechtung der Vaterschaft kann nicht auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützt werden

  • nomos.de PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Keine auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützte Anfechtung der Vaterschaft

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Familienrecht - Anfechtung der Vaterschaft kann nicht auf heimlich eingeholten DNA-Vaterschaftstest gestützt werden

  • 123recht.net (Pressemeldung, 12.1.2005)

    Heimliche Vaterschaftstests vor Gericht nicht zulässig // Kind hat Recht auf informationelle Selbstbestimmung

Besprechungen u.ä. (4)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Abstammung - Heimlich eingeholte DNA-Vaterschaftstests

  • anwalt-wille.de (Entscheidungsbesprechung)

    Heimlich eingeholte Vaterschaftstest sind nicht vor Gericht verwertbar

  • Bundesdatenschutzbeauftragte (Entscheidungsbesprechung)

    Heimlich veranlasste DNA-Vaterschaftsanalysen sind rechtswidrig

  • 123recht.net (Entscheidungsbesprechung, 13.1.2005)

    Heimlich eingeholte Vaterschaftstests sind nicht vor Gericht verwertbar

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Rechtsdogma und Rechtswirklichkeit am Beispiel so genannter heimlicher Vaterschaftstests" von Prof. Dr. med. Christian Rittner und Ref. Natascha Rittner, original erschienen in: NJW 2005, 945 - 948.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Heimlich eingeholte DNA-Vaterschaftstests und deren Verwertung im Zivilprozess - Deutsch-französische rechtsvergleichende Lösungsansätze" von Frédérique Ferrand, original erschienen in: ZEuP 2006, 436 - 458.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2005, 342
  • FamRZ 2007, 1315 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 28.10.2009 - IV ZR 140/08  

    Berufsunfähigkeitsversicherung - Anfechtung bei falscher Beantwortung von

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus den Urteilen des XII. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGHZ 162, 1; 166, 283; BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342), wonach heimlich eingeholte Abstammungsgutachten im Vaterschaftsanfechtungsverfahren "auch als Parteivortrag ungeeignet [seien], die Schlüssigkeit einer Vaterschaftsanfechtungsklage herbeizuführen" (BGHZ 166, 283 Tz. 10).
  • BGH, 05.09.2018 - XII ZB 224/17  

    Anerkennung einer ausländischen Gerichtsentscheidung (hier: Colorado/ USA)

    (1) Zwar ist ein ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters des Kindes eingeholtes Abstammungsgutachten nach der Rechtsprechung des Senats grundsätzlich nicht verwertbar (Senatsurteile vom 12. Dezember 2007 - XII ZR 173/04 - FamRZ 2008, 501 Rn. 17; vom 1. März 2006 - XII ZR 210/04 - FamRZ 2006, 686, 687 f. und vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342, 343 f.; vgl. BVerfG FamRZ 2007, 441, 443).
  • BGH, 01.03.2006 - XII ZR 210/04  

    Gerichtliches Abstammungsgutachten auch dann verwertbar, wenn es nicht hätte

    Zur Verwertbarkeit eines gerichtlichen Abstammungsgutachtens, das nicht hätte eingeholt werden dürfen, weil die Anfechtung der Vaterschaft auf eine heimlich eingeholte DNA-Analyse gestützt war (Fortführung der Senatsurteile BGHZ 162, 1 und vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342 ff.).

    Es ist daher auch als Parteivortrag ungeeignet, die Schlüssigkeit einer Vaterschaftsanfechtungsklage herbeizuführen (Senatsurteile vom 12. Januar 2005 BGHZ 162, 1 = FamRZ 2005, 340 ff. und - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342 ff.).

  • BGH, 30.11.2016 - XII ZB 173/16  

    Abstammungssache: Anspruch auf Einwilligung in die genetische Untersuchung trotz

    (1) Mit Urteilen vom 12. Januar 2005 (BGHZ 162, 1 = FamRZ 2005, 340 und XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342) hatte der Senat entschieden, dass der für eine Vaterschaftsanfechtungsklage erforderliche Anfangsverdacht nicht durch ein heimlich eingeholtes DNA-Gutachten dargelegt werden kann.

    Diese Rechtfertigung fehlt, wenn bereits eine naturwissenschaftlich gesicherte Kenntnis aufgrund erfolgter - rechtlich verwertbarer (vgl. Senatsurteile BGHZ 162, 1 = FamRZ 2005, 340 ff. und vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342, 343 f.) - Abstammungsbegutachtung vorliegt.

  • BGH, 12.12.2007 - XII ZR 173/04  

    Familienrecht - Vaterschaftsanfechtungsklage

    Vielmehr muss er Umstände vortragen, die bei objektiver Betrachtung geeignet sind, Zweifel an der Abstammung des Kindes von ihm zu wecken und die Möglichkeit der Abstammung des Kindes von einem anderen Mann als nicht ganz fernliegend erscheinen zu lassen (Senatsurteile vom 12. Januar 2005 ­ XII ZR 227/03 ­ FamRZ 2005, 340 und ­ XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342, vom 30. Oktober 2002 ­ XII ZR 345/00 ­ FamRZ 2003, 155 und vom 22. April 1998 ­ XII ZR 229/96 ­ FamRZ 1998, 955 ff. m.N.).

    Es bedarf hier keiner Entscheidung, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmaß die bisherigen Anforderungen an einen solchen Vortrag zu senken sind, wie der Senat angedeutet hat (Senatsurteile vom 12. Januar 2005 ­ XII ZR 227/03 ­ FamRZ 2005, 340 unter II 2 und ­ XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342 unter 2), und ob hierzu demnächst noch Anlass bestehen wird, wenn der Gesetzgeber entsprechend dem Auftrag des Bundesverfassungsgerichts ein rechtsförmiges Verfahren zur Klärung der Abstammung außerhalb eines Statusverfahrens zur Verfügung gestellt haben wird (vgl. Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren, FamRZ 2007, 1299 ff.).

    Laienhafte Ähnlichkeitsvergleiche sind aus der objektiven Sicht eines verständigen Betrachters generell nicht geeignet, den Verdacht anderweitiger Abstammung zu begründen, und reichen daher zur Begründung einer Anfechtungsklage regelmäßig nicht aus (Senatsurteil vom 12. Januar 2005 ­ XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342 f. unter 2 a; OLG Köln FamRZ 2004, 1987 f.; MünchKomm-BGB/Wellenhofer-Klein 4. Aufl. § 1600 b Rdn. 13; Palandt/Diederichsen BGB 66. Aufl. § 1600 b Rdn. 10; a.A. OLG Düsseldorf FamRZ 1985, 1275).

    Abgesehen davon, dass es sich mangels Feststellungen des Berufungsgerichts zu einem entsprechenden Zustimmungsverlangen des Klägers - der eine solche Zustimmung ohnehin nicht für erforderlich hielt - insoweit um neuen Sachvortrag handelt, der der Revision verwehrt ist, hätte auch eine solche Weigerung der Kindesmutter einen Anfangsverdacht nicht rechtfertigen können (Senatsurteil vom 12. Januar 2005 ­ XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342, 343 unter 2 b).

    Wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat, darf ein ohne Zustimmung des Kindes oder seines gesetzlichen Vertreters eingeholtes privates DNA-Vaterschaftsgutachten gegen den Willen des Kindes bzw. seines gesetzlichen Vertreters im Verfahren der Vaterschaftsanfechtung nicht verwertet werden, weil es auf einer nicht gerechtfertigten Verletzung des Rechts des betroffenen Kindes auf informationelle Selbstbestimmung beruht; es ist deshalb auch nicht zur schlüssigen Darstellung von Zweifeln an der Vaterschaft im Sinne des § 1600 b BGB geeignet (Senatsurteile vom 12. Januar 2005 - XII ZR 227/03 - FamRZ 2005, 340 ff. = BGHZ 162, 1 und - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342 ff.).

  • BGH, 26.07.2017 - XII ZB 125/17  

    Abstammungssache: Anspruch allein des rechtlichen Vaters auf Einwilligung in eine

    Der Senat hatte zuvor entschieden (Senatsurteile vom 12. Januar 2005 BGHZ 162, 1 = FamRZ 2005, 340 und XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342), dass der für eine Vaterschaftsanfechtungsklage erforderliche Anfangsverdacht nicht durch ein heimlich eingeholtes DNA-Gutachten dargelegt werden kann.
  • OLG Jena, 20.03.2012 - 1 WF 643/11  

    Beginn der Frist für die Vaterschaftsanfechtung

    Wie der BGH (FamRZ 2008, 501-502) entschieden hat, darf ein ohne Zustimmung des Kindes oder seines gesetzlichen Vertreters eingeholtes privates DNA-Vaterschaftsgutachten gegen den Willen des Kindes bzw. seines gesetzlichen Vertreters im Verfahren der Vaterschaftsanfechtung nicht verwertet werden, weil es auf einer nicht gerechtfertigten Verletzung des Rechts des betroffenen Kindes auf informationelle Selbstbestimmung beruht; es ist deshalb auch nicht zur schlüssigen Darstellung von Zweifeln an der Vaterschaft im Sinne des § 1600 b BGB geeignet (BGH, FamRZ 2005, 340 ff.; FamRZ 2005, 342 ff.).
  • OLG Jena, 05.08.2005 - 1 UF 55/01  

    Scheinvaterregress, Anfechtungskosten, Vaterschaftsanerkenntnis

    Aufgrund der hierin liegenden möglichen Einflussnahme des Scheinvaters ggf. im Einverständnis mit der Mutter des Kindes einen Vaterschaftstest durchführen zu lassen (vgl. zum heimlichen Vaterschaftstest BGH, Urteile vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 und XII ZR 227/03; OLG Thüringen FamRZ 2003, 944), um sich über die tatsächlichen Grundlagen seines mit weitreichenden Folgen verbundenen Vaterschaftsanerkenntnisses Klarheit zu verschaffen, sei es jedenfalls für den Fall, dass das Anerkenntnis der Vaterschaft nach einer intimen Beziehung allein auf den Angaben der Mutter des Kindes beruht, nicht gerechtfertigt, dem biologischen Vater, der evtl. weder von der Schwangerschaft noch von der Geburt und der dadurch begründeten leiblichen Vaterschaft Kenntnis hat, die Kosten eines Vaterschaftsanfechtungsverfahrens aufzuerlegen.
  • BGH, 28.10.2009 - IV ZR 138/08  

    Rentenleistungen aus einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung; Arglistige

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus den Urteilen des XII. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (BGHZ 162, 1; 166, 283; BGH, Urteil vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 - FamRZ 2005, 342), wonach heimlich eingeholte Abstammungsgutachten im Vaterschaftsanfechtungsverfahren "auch als Parteivortrag ungeeignet [seien], die Schlüssigkeit einer Vaterschaftsanfechtungsklage herbeizuführen" (BGHZ 166, 283 Tz. 10).
  • BVerfG, 15.05.2007 - 1 BvR 465/05  
    des Herrn W. gegen - das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12. Januar 2005 - XII ZR 60/03 -, - das Urteil des Thüringer Oberlandesgerichts vom 6. März 2003 - 1 UF 358/02 - und - das Urteil des Amtsgerichts Erfurt vom 7. August 2002 - 32 F 336/02 - wegen Unvereinbarkeit mit Artikel 2 Abs. 1, Artikel 3 Abs. 1 und 2, Artikel 6 Abs. 1, Artikel 20 Abs. 3 und Artikel 103 GG i.V.m. den Artikeln 6, 8 und 14 EMRK - 1 BvR 465/05 - .
  • OLG Brandenburg, 24.09.2009 - 9 WF 287/09  

    Anforderungen an die Darlegung des Anfangsverdachts für eine

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