Rechtsprechung
| BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83 |
Volltextveröffentlichungen (7)
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- Wolters Kluwer
Beherrschender Einfluss im Sinne des Aktiengesetzes bei Abschluss eines Kreditvertrages - Anwendbarkeit der Grundsätze über die Behandlung kapitalersetzender Gesellschafterdarlehen auf Aktiengesellschaften - Gesellschafterdarlehen als haftendes Kapital bei Beteiligung ...
- Juristenzeitung(kostenpflichtig)
Zu den Grundsätzen des kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehens bei der Aktiengesellschaft
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AktG (1965) § 17, § 57, § 116; BGB § 31
Begriff des beherrschenden Einflusses; Behandlung kapitalersetzender Gesellschafterdarlehen in einer Aktiengesellschaft; Haftung der entsendenden Gesellschaft für Pflichtwidrigkeiten eines Aufsichtsratsmitglieds - datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
Anwendungsbereich des Auszahlungsverbots, Kapitalerhaltung, Kapitalerhaltung nach § 30 und § 31 GmbHG
Verfahrensgang
- OLG Düsseldorf, 30.06.1983 - 6 U 120/81
- BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
- OLG Düsseldorf, 20.06.1985 - 6 U 78/84
Papierfundstellen
- BGHZ 90, 381
- NJW 1984, 1893
- ZIP 1984, 572
- MDR 1984, 736
- WM 1984, 625
- DB 1984, 1188
Wird zitiert von ... (140) Zitiert selbst (21)
- BGH, 31.10.1962 - VIII ZR 133/61
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Eine Benachteiligungsabsicht im Sinne von § 31 Nr. 1 KO läge nur dann vor, wenn es BuM weniger auf die Erfüllung ihrer Vertragspflichten als auf die Schädigung der anderen Gläubiger angekommen wäre (…BGH, Urt. v. 14.07.1969 - VIII ZR 109/67, WM 1969, 1079 zu II 2, b aa; v. 31.10.1962 - VIII ZR 133/61, LM AnfechtG § 3 Nr. 8 = WM, 1369 zu I 3 b; vgl. auch RG HRR 1930, 168).Es leuchtet ein, daß in diesen Fällen an den hier vom Gesetz geforderten Entlastungsbeweis des Anfechtungsgegners strenge Maßstäbe anzulegen sind (…vgl. BGH, Urt. v. 13.11.1961 - VIII ZR 158/60 u. v. 28.03.1977 - VIII ZR 268/75, LM KO § 30 Nr. 12 und 32; ebenso zu § 3 Abs. 1 Nr. 2 AnfG: Urt. v. 31.10.1962 - VIII ZR 133/61, WM 1962, 1369 zu I 3 c).
Auf die Rückschlüsse, die das Berufungsgericht aus der späteren Entwicklung, insbesondere im Zusammenhang mit der Landes- und der Bundesbürgschaft und der am 4. Oktober 1978 beschlossenen Kapitalerhöhung gezogen hat, kommt es nicht an, da für die Feststellung einer Benachteiligungsabsicht im Sinne von § 31 Nr. 1 KO spätestens der Zeitpunkt maßgebend ist, in dem die angefochtene Rechtshandlung vollendet worden ist (BGH, Urt. v. 31.10.1962 aaO zu I 3 c;… Mentzel/Kuhn/Uhlenbruck aaO § 31 Rdn. 11 m.w.N.).
- BGH, 09.07.1979 - II ZR 118/77
Herstatt - Konkursverschleppungshaftung von Aufsichtsratsmitgliedern
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Da das Zahlungsverbot des § 92 Abs. 3 Satz 1 AktG sich ausschließlich an den Vorstand des zahlungsunfähigen oder überschuldeten Unternehmens richtet, käme eine Haftung der Beklagten allenfalls wegen vorsätzlicher Beihilfe oder Anstiftung des Vorstands von BuM zu einer (im Gegensatz zu Verstößen gegen § 92 Abs. 1 und 2 AktG in § 401 AktG nicht mit Strafe bedrohten) Verletzung dieses Verbots über § 830 Abs. 2 i.V.m. § 823 Abs. 2 BGB in Betracht (vgl. hierzu BGHZ 75, 96, 106, 107).Der Vorwurf sittenwidriger Schädigung kann aber dann begründet sein, wenn der Kreditgeber um eigener Vorteile willen den Konkurs des Unternehmens lediglich hinausschiebt und für ihn abzusehen ist, daß er dessen Zusammenbruch allenfalls verzögern, aber nicht auf die Dauer verhindern kann (…BGH, Urt. v. 09.02.1965 - VI ZR 153/63, WM 1975, 475; v. 09.12.1969 - VI ZR 50/68, LM BGB § 826 Ge Nr. 8; BGHZ 75, 96, 114 f. m.w.N.).
- BGH, 09.12.1969 - VI ZR 50/68
Bank - Kreditgewährung - Schadenersatzpflicht
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Der Vorwurf sittenwidriger Schädigung kann aber dann begründet sein, wenn der Kreditgeber um eigener Vorteile willen den Konkurs des Unternehmens lediglich hinausschiebt und für ihn abzusehen ist, daß er dessen Zusammenbruch allenfalls verzögern, aber nicht auf die Dauer verhindern kann (…BGH, Urt. v. 09.02.1965 - VI ZR 153/63, WM 1975, 475; v. 09.12.1969 - VI ZR 50/68, LM BGB § 826 Ge Nr. 8; BGHZ 75, 96, 114 f. m.w.N.).Die Rechtslage wäre auch dann nicht anders zu beurteilen, wenn der Vortrag des Klägers richtig wäre, der beschleunigte Einzug von Außenständen zur vorzugsweisen Befriedigung der Beklagten sei auf Kosten von Lieferanten und Subunternehmern gegangen, deren Ansprüche gegen BuM nicht ausreichend dinglich gesichert gewesen seien; deren unzureichende Sicherung ginge nicht zu Lasten der Beklagten (vgl. BGH, Urt. v. 09.12.1969 - VI ZR 50/68, WM 1970, 399 zu II 2 m.w.N.).
- BGH, 29.01.1962 - II ZR 1/61
Stimmrechtsausschluß
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Auch wenn eine Gesellschaft ein Mitglied ihres Vertretungsorgans für den Aufsichtsrat einer anderen Gesellschaft vorgeschlagen hat, haftet sie nicht, wenn der von ihr Vorgeschlagene bei der Wahrnehmung seiner gesetzlichen Aufgaben als Aufsichtsratsmitglied pflichtwidrig ihren Interessen den Vorrang gibt und dadurch die andere Gesellschaft schädigt (Bestätigung von BGHZ 36, 296, 309 ff) [BGH 29.01.1962 - II ZR 1/61].Auch wenn dieses bei der Wahrnehmung seiner gesetzlichen Aufgaben nach § 111 AktG pflichtwidrig den Belangen des Unternehmens, das ihn für den Aufsichtsrat vorgeschlagen ??? dorthin entsandt hat, den Vorrang gibt und sich dadurch nach § 116, 93 AktG haftbar macht, begeht es diese Pflichtverletzung in seiner Eigenschaft als Mitglied des Aufsichtsorgans der benachteiligten Gesellschaft und nicht in Ausführung der ihm als Vorstandsmitglied der begünstigte Gesellschaft zustehenden Verrichtungen im Sinne von § 31 BGB (BGHZ 36, 296, 309 ff) [BGH 29.01.1962 - II ZR 1/61].
- BGH, 26.11.1979 - II ZR 104/77
Stehenlassen von Darlehen als Eigenkapitalersatz
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Hat er das Darlehen anstelle der dringend benötigten Eigenmittel gegeben, um der Gesellschaft das Überleben zu ermöglichen, und hat er so den Anschein ausreichender Kapitalausstattung hervorgerufen, so setzt er sich entgegen Treu und Glauben und dem Zweck der gesetzlichen Kapitalerhaltungsvorschriften in Widerspruch zu seinem Verhalten, wenn er der Gesellschaft die Darlehensvaluta wieder entzieht, bevor der mit ihrer Hergabe verfolgte Zweck nachhaltig erreicht ist (BGHZ 31, 258, 268 ff; 67, 171, 174 f.; 75, 334, 336 f., 339; 76, 326, 329).Solche kurzfristigen Überbrückungskredite haben von ihrer Zweckbestimmung her nicht die Bedeutung eines kapitalersetzenden Darlehens (BGHZ 75, 334, 337; Urt. d. Sen. v. 29.11.1971 - II ZR 121/69, WM 1972, 74 zu III;… Ulmer in Hachenburg, GmbHG, 7. Aufl., Anh. § 30 Rdn. 72).
- BGH, 13.07.1981 - II ZR 256/79
Gesellschafterbürgschaft und Kaufpreisstundung als Kapitalersatz
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Ihr Grund liegt vielmehr darin, daß ein Gesellschafter sich tatsächlich zu einer Finanzhilfe entschlossen, für diese aber die für ihn scheinbar weniger riskante Form eines Darlehens gewählt hat, obwohl die Vermögenslage der Gesellschaft die Zufuhr echten Eigenkapitals erfordert hätte und ein außenstehend Geldgeber in sonst gleicher Lage nicht bereit gewesen wäre, der Gesellschaft zu denselben Bedingungen Kredit zu geben (vgl. BGHZ 81, 252, 263).Entscheidend ist also nicht die Wahlfreiheit zwischen einer Kapitalerhöhung und einer Finanzierung durch Darlehen, sondern zwischen einem finanziellen Beitrag überhaupt mit dem Risiko seiner Inanspruchnahme als haftendes Kapital und dem Absehen von jeglicher Finanzhilfe, was zu einer sofortigen für die Gläubiger unter Umständen günstigeren Liquidation der Gesellschaft führen kann (vgl. BGHZ 81, 252, 257).
- BGH, 13.10.1977 - II ZR 123/76
Eingliederung der Gelsenberg AG - 17 AktG, Bundesrepublik Deutschland als …
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Zwar hat der Senat in Anlehnung an die Gesetzesbegründung zu § 17 AktG ausgesprochen, daß nicht nur vertragliche oder organisatorische Bindungen, sondern auch rechtliche und tatsächliche Umstände sonstiger Art die Grundlage für einen beherrschenden Einfluß im Sinne dieser Vorschrift bilden können (BGHZ 62, 193, 199; vgl. auch BGHZ 69, 334, 347) [BGH 13.10.1977 - II ZR 123/76]. - BGH, 12.07.1982 - II ZR 175/81
Prospekthaftung einer Bank - Ausgabe von Inhaberaktien zur Deckung der …
- BGH, 04.03.1974 - II ZR 89/72
Abhängigkeit einer AG von Unternehmensgruppe
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Zwar hat der Senat in Anlehnung an die Gesetzesbegründung zu § 17 AktG ausgesprochen, daß nicht nur vertragliche oder organisatorische Bindungen, sondern auch rechtliche und tatsächliche Umstände sonstiger Art die Grundlage für einen beherrschenden Einfluß im Sinne dieser Vorschrift bilden können (BGHZ 62, 193, 199; vgl. auch BGHZ 69, 334, 347) [BGH 13.10.1977 - II ZR 123/76]. - BGH, 09.02.1965 - VI ZR 153/63
Anspruch auf Schadensersatz - Gewährung von Krediten
Auszug aus BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Der Vorwurf sittenwidriger Schädigung kann aber dann begründet sein, wenn der Kreditgeber um eigener Vorteile willen den Konkurs des Unternehmens lediglich hinausschiebt und für ihn abzusehen ist, daß er dessen Zusammenbruch allenfalls verzögern, aber nicht auf die Dauer verhindern kann (BGH, Urt. v. 09.02.1965 - VI ZR 153/63, WM 1975, 475; v. 09.12.1969 - VI ZR 50/68, LM BGB § 826 Ge Nr. 8; BGHZ 75, 96, 114 f. m.w.N.). - BGH, 24.10.1962 - VIII ZR 126/61
- BGH, 29.11.1971 - II ZR 121/69
Gewährung eines Darlehens an eine unterkapitalisierte Gesellschaft mit …
- BGH, 14.07.1969 - VIII ZR 109/67
Anspruch auf Rückgewähr eines Darlehens durch den Konkursverwalter - …
- BGH, 28.03.1977 - VIII ZR 268/75
Belehrungspflicht des Gerichts hinsichtlich des Bestehens eines …
- BGH, 13.11.1961 - VIII ZR 158/60
- BGH, 11.01.1961 - VIII ZR 203/59
- BGH, 14.12.1959 - II ZR 187/57
Lufttaxi - Eigenkapitalersetzende Darlehen
- BGH, 24.03.1980 - II ZR 213/77
Kapitalersetzende Gesellschafterleistungen in der GmbH & Co. KG
- BGH, 27.09.1976 - II ZR 162/75
Kapitalersetzende Gesellschafterleistungen bei GmbH & Co. KG
- OLG Düsseldorf, 30.06.1983 - 6 U 120/81
- LG Düsseldorf, 27.05.1981 - 12 O 318/80
- BGH, 21.02.2013 - IX ZR 32/12
Insolvenzanfechtung: Tilgung einer gegen die Gesellschaft gerichteten …
Dem Gesellschafter ist es jedoch versagt, durch den Verkauf eines Gesellschafterdarlehens auf dem Rücken der Gläubiger zu spekulieren und das Anfechtungsrisiko auf sie abzuwälzen (vgl. BGH, Urteil vom 26. März 1984 - II ZR 171/83, BGHZ 90, 381, 388;… Kuntz in Gehrlein/Ekkenga/Simon, GmbHG, § 31 Rn. 18). - BGH, 12.04.2016 - XI ZR 305/14
Gefahr einander widersprechender Entscheidungen bei Zurückverweisung der Sache im …
Danach kann sich die Sittenwidrigkeit insbesondere aus einer Knebelung des Schuldners (vgl. dazu z.B. BGH, Urteile vom 14. Juli 1952 - IV ZR 1/52, NJW 1952, 1169 f. [insoweit in BGHZ 7, 111 nicht abgedruckt], vom 20. Januar 1971 - VIII ZR 129/69, WM 1971, 441, 442, vom 30. Oktober 1990 - IX ZR 9/90, WM 1991, 88, 91 und vom 19. März 1998 - IX ZR 22/97, BGHZ 138, 291, 303, zu § 826 auch BGH, Urteil vom 9. Dezember 1969 - VI ZR 50/68, WM 1970, 399, 401 f.), einer Insolvenzverschleppung (vgl. dazu z.B. BGH, Urteil vom 16. März 1995 - IX ZR 72/94, WM 1995, 995, 997; zu § 826 auch BGH, Urteile vom 9. Dezember 1969 - VI ZR 50/68, WM 1970, 399, 400, vom 26. März 1984 - II ZR 171/83, WM 1984, 625, 632 [insoweit in BGHZ 90, 381, 399 nicht vollständig abgedruckt], vom 11. November 1985 - II ZR 109/84, BGHZ 96, 231, 235 f., vom 22. Juni 1992 - II ZR 178/90, WM 1992, 1812, 1823 und vom 17. Juni 2004 - IX ZR 2/01, WM 2004, 1575, 1576) oder einer anderweitigen Gläubigergefährdung bzw. Kredittäuschung (vgl. dazu z.B. BGH, Urteile vom 20. Januar 1971 - VIII ZR 129/69, WM 1971, 441, 442, vom 9. März 1977 - VIII ZR 178/75, WM 1977, 480 f., vom 30. Oktober 1990 - IX ZR 9/90, WM 1991, 88, 91, vom 16. März 1995 - IX ZR 72/94, WM 1995, 995, 996 und vom 19. März 1998 - IX ZR 22/97, BGHZ 138, 291, 300 f.; zu § 826 BGB auch BGH, Urteile vom 9. Dezember 1969 - VI ZR 50/68, WM 1970, 399, 401 und vom 14. November 1983 - II ZR 39/83, WM 1983, 1406) ergeben. - BGH, 18.09.2018 - II ZR 152/17
Aktiengesellschaft: Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen der …
Rn. 34 Etwaige Ansprüche gegen den Vorstand wegen unzulässiger Einlagenrückgewähr gemäß § 93 Abs. 3 Nr. 1 AktG oder verbotener Rückzahlung eigenkapitalersetzender Darlehen (nach der - auf der vorliegenden "Altfall" vor Inkrafttreten des MoMiG 2008 anzuwendenden Rechtsprechung, vgl. BGH, Urteil vom 26. März 1984 - II ZR 171/83, BGHZ 90, 381, 389 ff.; Urteil vom 9. Mai 2005 - II ZR 66/03, ZIP 2005, 1316, 1317;… Urteil vom 26. Januar 2009 - II ZR 260/07, BGHZ 179, 249 Rn. 14 ff. zu §§ 32a f. GmbHG aF, § 30 Abs. 1 Satz 3 GmbHG nF) durch die teilweise Auszahlung des hinterlegten Kaufpreises am 17. und am 30. Dezember 2002 verjährten gemäß § 24 EGAktG, § 93 Abs. 6 AktG in der bis zum 14. Dezember 2010 geltenden Fassung (im Folgenden: aF), § 200 BGB am 17. bzw. 30. Dezember 2008.
- BGH, 17.03.1997 - II ZB 3/96
Vorstand der Volkswagen AG zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts …
Erforderlich ist die Möglichkeit einer Einflußnahme, die beständig, umfassend und gesellschaftsrechtlich vermittelt ist (BGHZ 90, 381;… vgl. auch Hüffer, AktG aaO., § 17 Rdn. 4). - BGH, 16.03.1995 - IX ZR 72/94
Sittenwidrigkeit der Abtretung sämtlicher Kundenforderungen unmittelbar vor dem …
Das ist der Fall, wenn ein Kreditgeber um eigener Vorteile willen den letztlich unvermeidlichen Konkurs eines Unternehmers nur hinausschiebt, indem er Kredite gewährt, die nicht zur Sanierung, sondern nur dazu ausreichen, den Zusammenbruch zu verzögern, wenn hierdurch andere Gläubiger über die Kreditfähigkeit des Schuldners getauscht und geschädigt werden sowie der Kreditgeber sich dieser Erkenntnis mindestens leichtfertig verschließt (BGHZ 10, 228, 233; zu § 826 BGB auch BGHZ 90, 381, 399;… BGH, Urt. v. 15. Juni 1962 - VI ZR 286/61, KTS 1962, 176, 179 f; v. 9. Dezember 1969 - VI ZR 50/86, NJW 1970, 657, 658 f). - BGH, 09.05.2005 - II ZR 66/03
Rückforderung von Finanzierungshilfen eines Aktionärs; Anwendbarkeit der …
Ein Vorstands- oder Aufsichtsratsamt genügt dafür nicht (Ergänzung zum Sen.Urt. v. 26. März 1984 - II ZR 171/83, BGHZ 90, 381 ff.).Nach dem Senatsurteil vom 26. März 1984 (II ZR 171/83, BGHZ 90, 381 ff.) sind zwar die von dem Senat zum GmbH-Recht entwickelten Grundsätze über die Behandlung eigenkapitalersetzender Gesellschafterdarlehen (vgl. BGHZ 90, 370 ff. und st.Rspr.) oder ihnen gleichstehender Finanzierungshilfen auf eine Aktiengesellschaft sinngemäß anzuwenden, wenn der Darlehensgeber an ihr unternehmerisch beteiligt ist.
Hieran ist für das Aktienrecht auch nach Inkrafttreten der Neuregelung des § 32 a Abs. 3 Satz 2 GmbHG aufgrund der rechtsformtypischen Unterschiede zwischen einer Aktiengesellschaft und einer GmbH (BGHZ 90, 381, 387 ff.) festzuhalten (vgl. auch Begr. RegE zu § 32 a Abs. 3 Satz 2 GmbHG, BT-Drucks. 13/7141 S. 11 f.), ohne daß es darauf ankommt, ob die genannten Unterscheidungskriterien im Einzelfall vorliegen.
Für die Behandlung von Aktionärsdarlehen unter dem Gesichtspunkt des Eigenkapitalersatzes bleibt es vielmehr dabei, daß eine die Kapitalausstattung der Gesellschaft einschließende unternehmerische Verantwortung ein Mindestmaß an Einfluß voraussetzt, wie ihn in der Regel nur ein größerer Aktienbesitz von mehr als 25 % vermittelt (BGHZ 90, 381, 390).
Allerdings kann nach dem genannten Senatsurteil (BGHZ 90, 381 ff.) ausnahmsweise auch ein unterhalb der Sperrminoritätsmarge liegender, aber nicht unbeträchtlicher Aktienbesitz die Annahme einer unternehmerischen Beteiligung als Grundlage für eine Finanzierungsfolgenverantwortung des betreffenden Aktionärs dann rechtfertigen, wenn der Aktienbesitz ihm in Verbindung mit weiteren Umständen Einfluß auf die Unternehmensleitung sichert und er ein entsprechendes unternehmerisches Interesse erkennen läßt (…Senat aaO S. 391 f.).
a) Die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat reicht für die Annahme eines unternehmerischen Einflusses schon deshalb nicht aus, weil dieses Organ den für die Geschäftsleitung in eigener Verantwortung zuständigen Vorstand (§ 76 Abs. 1 AktG) nur zu überwachen (§ 111 AktG), insbesondere die Geschäftspolitik nicht zu bestimmen hat und ein einzelnes Aufsichtsratsmitglied diese auch nicht mittelbar durch Bestellung oder Abberufung des Vorstands (§ 84 AktG) bestimmen kann (vgl. auch Senat, BGHZ 90, 381, 392).
Dies allein macht ihre Gesellschaftsbeteiligung noch nicht zu einer "unternehmerischen" in dem hier maßgebenden Sinne (vgl. dazu BGHZ 90, 381, 391 f.).
- BGH, 12.11.1992 - IX ZR 236/91
Benachteiligungsabsicht bei inkongruenter Deckung im Zusammenhang mit …
c) Im Ansatz zutreffend sieht das Berufungsgericht in der Gewährung einer inkongruenten Deckung ein Beweisanzeichen für die Benachteiligungsabsicht der Gemeinschuldnerin im Sinne des § 31 Nr. 1 KO (…vgl. Senatsurt. v. 23. Mai 1985 aaO.; v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 119/83, WM 1985, 295; v. 15. Februar 1990 - IX ZR 149/88, ZIP 1990, 459, 460; BGH, Urt. v. 3. April 1968 aaO. und v. 26. März 1984 - II ZR 171/83, ZIP 1984, 572, 580;… Jaeger/Henckel aaO. § 31 Rdn. 13, jeweils m.w.N.).Die Hoffnung des Gemeinschuldners, auf diese Weise sein Unternehmen retten zu können, genügt allerdings grundsätzlich nicht, wenn die dazu erforderlichen Bemühungen über die Entwicklung von Plänen und die Erörterung von Hilfsmöglichkeiten nicht hinausgekommen sind (vgl. BGH, Urt. v. 26. März 1984 - II ZR 171/83, ZIP 1984, 572, 580).
Zu fordern ist vielmehr ein in sich schlüssiges Konzept, das jedenfalls in den Anfängen schon in die Tat umgesetzt ist und infolgedessen auf der Seite des Gemeinschuldners zur Zeit der angefochtenen Rechtshandlung ernsthafte und begründete Aussichten auf Erfolg rechtfertigt (vgl. BGH, Urt. v. 26. März 1984 aaO.).
- BGH, 18.12.2007 - VI ZR 231/06
Insolvenzgeldzahlung wegen Insolvenzverschleppung: Zur Beweislast bei Bestreiten …
Der Revision ist zwar im Ausgangspunkt zu folgen, wenn sie von der Annahme ausgeht, dass ein Verstoß gegen die guten Sitten ausscheidet, wenn der für die Stellung des Insolvenzantrags Verantwortliche den Antrag unterlassen hat, weil er die Krise den Umständen nach als überwindbar und darum Bemühungen um ihre Behebung durch einen Sanierungsversuch als lohnend und berechtigt ansehen durfte (BGHZ 108, 134, 144; vgl. dazu bereits BGH BGHZ 75, 96, 114 f. m.w.N.; Urteil vom 26. März 1984 - II ZR 171/83 - WM 1984, 625, 632). - OLG Stuttgart, 29.03.2023 - 20 Kap 2/17
Kapitalmarkthaftung einer Holdinggesellschaft wegen unterlassener …
Die von der Musterbeklagten (…eA 1005 Rn. 101) zitierten Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 26.3.1984 - II ZR 171/83 - juris Rn. 38;… Urteil vom 29.1.1962 - II ZR 1/61 - juris Rn. 38) sind daher nicht einschlägig (…so auch MK eA 1427 Rn. 1151 f.). - BGH, 18.09.2006 - II ZR 137/05
Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden kein "acting in concert" nach dem WpÜG
Diese sind allein dem Unternehmensinteresse verpflichtet und unterliegen im Rahmen der ihnen persönlich obliegenden Amtsführung keinen Weisungen (§ 111 Abs. 5 AktG; vgl. schon: Senat BGHZ 36, 296, 306; 90, 381, 398;… h.M. im Schrifttum: Hoffmann-Becking in Münch. Hdb. GesR IV § 33 Rdn. 7 ff.;… Hopt/M. Roth in Großkomm.z.AktG 4. Aufl. § 111 Rdn. 745;… Lutter/Krieger, Rechte und Pflichten des Aufsichtsrats 4. Aufl. Rdn. 692;… Mertens in Kölner Komm.z.AktG 2. Aufl. § 111 Rdn. 90; Raiser, ZGR 1978, 391, 399 ff., 404;… Semler in MünchKomm.z.AktG 2. Aufl. § 111 Rdn. 453). - BGH, 25.06.2001 - II ZR 38/99
Vornahme einer Auszahlung durch einen Prokuristen
- BGH, 08.12.2011 - IX ZR 156/09
Insolvenzanfechtung: Inkongruente Befriedigung bei anfechtbarer Vereinbarung …
- BFH, 05.02.1992 - I R 127/90
Einkommensbegriff des § 47 Abs. 2 S. I KStG
- BGH, 05.12.2024 - IX ZR 122/23
Unlauteres Handeln eines Insolvenzschuldners bei einem Bargeschäft
- BGH, 22.06.1992 - II ZR 178/90
Sittenwidrige Schädigung und Betrug bei Verleitung Dritter zur Zeichnung von …
- OLG Düsseldorf, 08.07.2003 - 19 W 6/00
Begriff des beherrschenden Einflusses; Rechtsstellung eines Minderheitsaktionärs
- FG Rheinland-Pfalz, 23.07.2008 - 2 K 2628/06
Anerkennung kapitalersetzender Finanzierungsmittel für eine GmbH (Darlehen und …
- BGH, 07.11.1994 - II ZR 270/93
Umqualifizierung einer Kredithilfe in Eigenkapitalersatz
- BFH, 02.04.2008 - IX R 76/06
Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung: Nachträgliche Anschaffungskosten bei …
- BGH, 26.04.2010 - II ZR 60/09
Haftung nach den Eigenkapitalersatzregeln: Kapitalhilfe eines Aktionärs zur …
- OLG Dresden, 09.08.2005 - 2 U 897/04
Regionale Organisationen des Kolpingwerks haften für insolventes …
- BGH, 30.09.1993 - IX ZR 227/92
Konkursanfechtung bei Bardeckung
- BAG, 09.02.2011 - 7 ABR 11/10
Konzernbetriebsrat - Sparten-Konzernbetriebsrat
- OLG Köln, 03.04.2009 - 6 U 80/08
- BGH, 29.05.2001 - VI ZR 114/00
Schadensersatzanspruch gegen Bank wegen verspäteter Kreditkündigung
- BGH, 21.07.2011 - IX ZR 185/10
Insolvenzverfahren über das Vermögen einer in einem anderen Mitgliedstaat der EU …
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 22/92
Bürgschaft des Ehegatten des GmbH-Gesellschafters
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 36/97
Bürgschaftsverluste als nachträgliche AK der Beteiligung
- BGH, 11.11.1985 - II ZR 109/84
Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen Konkursverschleppung einer …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 124/09
Persönliche Haftung des Geschäftsführers der Treuhandkommanditistin einer …
- BGH, 05.12.2007 - XII ZR 183/05
Wirkung der nach der Zession eingetretenen eigenkapitalersetzenden Funktion der …
- BGH, 19.09.1988 - II ZR 255/87
Verpflichtung des Gesellschafters zur Finanzierung der GmbH; Kreditwürdigkeit …
- BGH, 18.04.1991 - IX ZR 149/90
Nachweis der Benachteiligungsabsicht bei Erfüllung wirksamer Verbindlichkeiten; …
- BGH, 22.06.2004 - 4 StR 428/03
Wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (Beschränkung der …
- OLG Düsseldorf, 08.07.2003 - 19 W 6/03
Eingliederung einer Aktiengesellschaft; Gerichtliche Festsetzung einer …
- OLG Jena, 30.11.2005 - 6 U 906/04
Beihilfeverbot; Kapitalersatzrecht; Kleingesellschafterprivileg
- BGH, 17.06.1999 - IX ZR 62/98
Kenntnis des Anfechtungsgegners von der Begünstigungsabsicht
- LAG Rheinland-Pfalz, 15.12.2009 - 3 TaBV 32/09
Konzernbetriebsratsfähiger Konzern - Landesverband des Roten Kreuzes als …
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 52/93
GmbH-Gesellschafter: Darlehensverlust eines Angehörigen
- OLG Brandenburg, 14.05.2013 - 3 U 112/10
Insolvenzanfechtung: Mittelbare, vorsätzliche Gläubigerbenachteiligung durch …
- BGH, 17.07.2006 - II ZR 106/05
Rückforderung kurzfristiger Überbrückungskredite von Gesellschaftern
- BGH, 16.10.1989 - II ZR 307/88
Kapitalersatz bei Vermietung von Wirtschaftsgütern an die GmbH
- FG Münster, 26.01.2017 - 5 K 1419/16
Leitender Angestellter der Konzernmutter, der als Aufsichtsratsmitglied in eine …
- BGH, 19.01.1993 - KVR 32/91
Zurechnungsklausel bei Anteilsübertragung innerhalb verbundener Unternehmen
- BGH, 26.06.1989 - II ZR 289/88
Schadensersatzansprüche der Bundesanstalt für Arbeit bei Verletzung der …
- BFH, 06.12.2016 - IX R 12/15
Nachträgliche Anschaffungskosten bei Finanzierungsmaßnahmen eines unternehmerisch …
- OLG Frankfurt, 23.02.2021 - 21 W 134/20
Deutsche Wohnen SE: Beschwerden im aktienrechtlichen Statusverfahren …
- BGH, 10.07.1997 - IX ZR 234/96
Wirksamkeit von Verpflichtungserklärungen des Gemein-Schuldners im …
- BGH, 19.09.1996 - IX ZR 249/95
Eigenkapitalersetzender Charakter einer Darlehensgewährung
- BGH, 15.12.1994 - IX ZR 24/94
Anforderungen an Kenntnis von der Begünstigungsabsicht des Gemeinschuldners
- BFH, 24.04.1997 - VIII R 23/93
Wesentliche Beteiligung an Kapitalgesellschaft
- BGH, 12.11.1992 - IX ZR 237/91
Anscheinbeweis bei Konkursverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit - Mittelbare …
- OLG Stuttgart, 10.11.2004 - 20 U 16/03
Anfechtungsklage gegen Aufsichtsratswahlbeschlüsse einer Aktiengesellschaft: …
- BGH, 15.02.1996 - IX ZR 245/94
Sicherungszweck der Bürgschaft für ein Gesellschafterdarlehen
- OLG Hamm, 16.09.2005 - 30 U 78/04
Mietansprüche bei Übernahmen
- OLG Dresden, 29.03.2007 - 13 U 1132/06
Gläubigerbenachteiligung durch die Bestellung von Sicherheiten
- OLG München, 27.04.2005 - 7 U 2792/04
Wahlen des Aufsichtsrates unter Vorabstimmung nach Übernahme
- OLG Frankfurt, 22.12.2003 - 19 U 78/03
Wirksamkeit eines Darlehensvertrages zum Aktienerwerb durch den Arbeitnehmer …
- ArbG Stuttgart, 29.04.2008 - 12 BV 109/07
Mitbestimmungsvereinbarung der Porsche Holding wirksam
- LG München I, 31.05.2007 - 5 HKO 11977/06
Benediktinerabt nach Insolvenz der ‚Kloster Andechs Gastronomie AG’ zu …
- BGH, 16.06.1997 - II ZR 154/96
Vermietung eines Grundstücks an eine Gesellschaft durch eine aus Gesellschaftern …
- OLG Düsseldorf, 08.11.2004 - 19 W 9/03
Abhängiges Unternehmen: Abfindung der ausgeschiedenen Aktionäre in Aktien der …
- BGH, 18.02.1993 - IX ZR 129/92
Verfügungsbeschränkungen bei der Sicherungsabtretung
- OLG Hamburg, 17.02.1989 - 11 U 241/88
- BFH, 12.12.2000 - VIII R 34/94
Bürgschaftsverluste eines Nichtgesellschafters als nachträgliche AK
- OLG Düsseldorf, 24.11.2004 - 2 Kart 10/04
Zur Frage der Rechtmäßigkeit der Untersagung des Erwerbs einer …
- OLG Köln, 05.02.2009 - 18 U 171/07
Behandlung von Gesellschafterdarlehen in der Insolvenz der Aktiengesellschaft
- LSG Baden-Württemberg, 17.07.2015 - L 4 R 3257/13
Betriebsprüfung - Beitragsnachforderung - Beitragspflicht von Zuwendungen der LBS …
- BGH, 02.06.1997 - II ZR 211/95
Darlegungs- und Beweislast nach Einholung eines Sachverständigengutachtens zur …
- OLG Köln, 27.04.1993 - 9 U 160/91
Sicherungsübereignung Zubehör Autotelefon Anfechtung Konkurs Bestimmung
- OLG München, 16.12.2014 - 5 U 1297/13
Funktion und Bedeutung eines sog. IDW S 6-Gutachtens im Rahmen der …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 248/08
Persönliche Haftung des Geschäftsführers der Treuhandkommanditistin einer …
- FG Düsseldorf, 19.05.2006 - 12 K 6536/04
Nachträgliche Anschaffungskosten; Beteiligung; Inanspruchnahme; Bürgschaft; …
- BGH, 05.02.1990 - II ZR 114/89
Haftung der Gesellschafter bei Auszahlung von Gesellschaftskapital oder Tilgung …
- LAG München, 20.09.2011 - 6 Sa 74/11
Retention-Vereinbarung
- OLG München, 23.08.2007 - 19 U 1887/04
- BFH, 05.02.1992 - I R 79/89
Voraussetzunge für die fingierte Festellung des Einkommens bei der …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 145/09
Persönliche Haftung des Geschäftsführers der Treuhandkommanditistin einer …
- LG Duisburg, 13.01.2016 - 25 O 41/12
Pflichtwidriges Verjährenlassen von Schadensersatzansprüchen gegen …
- BGH, 27.11.1989 - II ZR 310/88
Abtretung einer Eigentümergrundschuld als eigenkapitalersetzende Leistung
- OLG Naumburg, 06.10.2010 - 5 U 73/10
Grenzüberschreitende Insolvenz: Internationale Zuständigkeit der deutschen …
- OLG Dresden, 07.05.1999 - 7 U 3090/98
Wirksamkeit der Globalzession von Forderungen eines privatisierten …
- OLG München, 08.06.2011 - 7 U 5084/10
GmbH: Eigenkapitalersatz bei einem ausschließlich projektbezogen Darlehen für ein …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 11/09
Persönliche Haftung des Geschäftsführers der Treuhandkommanditistin einer …
- OLG Jena, 18.03.2009 - 6 U 761/07
Anwendung der Rechtsprechungsregeln zum kapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen …
- FG Niedersachsen, 05.05.2011 - 1 K 241/07
Eigenkapitalersetzender Charakter von Darlehen
- FG Sachsen-Anhalt, 24.03.2011 - 1 K 1725/07
Erhöhte Investitionszulage für KMU: KMU-Schwelle bei verbundenen Unternehmen, …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 304/08
Persönliche Haftung des Geschäftsführers der Treuhandkommanditistin einer …
- LG Köln, 27.02.2008 - 4 O 272/07
Gewährung von Schadensersatz unter dem Gesichtspunkt einer …
- OLG Saarbrücken, 17.12.2002 - 7 U 164/98
Rückforderungsanspruch des Konkursverwalters
- LAG München, 20.09.2011 - 6 Sa 68/11
Retention-Vereinbarung
- LG Leipzig, 03.03.2006 - 6 O 910/05
- BGH, 15.11.1990 - IX ZR 92/90
Feststellung der Kenntnis von der Zahlungseinstellung nach § 30 KO - Führung des …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 4/09
Persönliche Haftung des Geschäftsführers der Treuhandkommanditistin einer …
- OLG Frankfurt, 22.12.2003 - 7 U 104/02
Anfechtung nach der Gesamtvollstreckungsordnung: Zahlungsunfähigkeit des …
- BGH, 30.05.1985 - III ZR 112/84
Verstoß gegen Pflichten aus einem Kontokorrentkreditvertrag - Fristlose …
- BFH, 08.02.2011 - IX R 53/10
Zur Frage der unternehmerischen Beteiligung eines Aktionärs
- BGH, 20.12.2002 - 2 StR 381/02
Untreue (Vermögensgefährdung: Nachteil; verschleiernde Buchführung, …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 123/09
Schadensersatzansprüche wegen einer fehlgeschlagenen Kapitalanlage; Fehlende …
- BGH, 19.10.2010 - VI ZR 321/08
Anspruch auf Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung …
- BFH, 06.10.2009 - IX R 5/09
Zurückverweisung wegen Änderungsbescheids im Revisionsverfahren
- LAG Hessen, 05.02.2004 - 9 TaBV 64/03
Konzernbetriebsrat; Konzern
- OLG Karlsruhe, 11.12.2003 - 12 W 11/02
Aktiengesellschaft: Beherrschung durch ein Unternehmen mit Minderbeteiligung
- BGH, 21.09.1989 - IX ZR 108/88
Kreditgewährung gegen Sicherung durch Globalzession als ein die Konkursmasse …
- OLG Frankfurt, 29.11.2007 - 1 U 126/05
Finanzierung eines gemeinsamen Projekts in der Vorlaufphase: Selbstständiges …
- BFH, 14.08.1991 - I B 240/90
Zur Behandlung von Darlehenszinsen einer Kapitalgesellschaft an ihren …
- OLG Brandenburg, 05.03.2008 - 7 U 88/07
GmbH: Kurzfristiger Überbrückungskredit als eigenkapitalersetzendes …
- BGH, 12.12.1988 - II ZR 378/87
Behandlung einer Kaution als kapitalersetzende Leistung
- OLG Saarbrücken, 04.07.2013 - 4 U 4/13
Zwangsversteigerungsverfahren: Befriedigungsfiktion unter der 7/10-Grenze bei …
- KG, 18.05.2010 - 14 AktG 1/10
Aktienrechtliches Freigabeverfahren: Freigabe der Handelsregistereintragung eines …
- VG Hannover, 29.09.2008 - 7 B 3575/08
Auswahl und Zulassung bei konkurrierenden Bewerbungen von …
- LG Bonn, 31.05.2005 - 2 O 393/03
Anwendbarkeit des Eigenkapitalrechts auf aufsteigende Finanzierungshilfen (hier: …
- BGH, 17.10.1990 - XII ZB 116/89
Berechnung der Trennungszeit; Herabsetzung des Versorgungsausgleichs
- OLG Brandenburg, 22.04.2009 - 7 U 130/08
Insolvenzanfechtung wegen Gläubigerbenachteiligung: Anforderungen an den Nachweis …
- OLG Stuttgart, 01.08.2007 - 9 U 240/06
Berücksichtigung abtretungsrechtlich relevanter Fragen der Bestimmtheit künftiger …
- KG, 21.01.2013 - 8 U 155/11
Insolvenzanfechtung: Voraussetzungen für eine Anfechtbarkeit von Zahlungen des …
- FG Münster, 08.02.2008 - 11 K 4811/05
Rechtmäßigkeit einer Berücksichtigung von Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien …
- LG Schwerin, 20.10.2020 - 5 O 20/17
- OLG Oldenburg, 24.04.1990 - 5 U 106/89
Erstattung von Lebensversicherungsleistungen eines verstorbenen Steuerberaters; …
- ArbG Düsseldorf, 08.09.2004 - 10 BVGa 23/04
Art und Weise der Durchführung der Wahl der Arbeitnehmervertreter zum …
- OLG Braunschweig, 27.02.1996 - 2 W 166/95
Voraussetzungen der Bestellung eines Sonderprüfers für die Prüfung der …
- OLG Hamm, 21.04.1994 - 27 U 31/93
- BAG, 23.10.1996 - 3 AZR 924/94
Versorgungsansprüche aus einer Lebensversicherung nach Betriebsaufspaltung - …
- OLG Düsseldorf, 15.09.1995 - 12 U 98/93
- OLG Naumburg, 05.09.2001 - 6 U 56/01
Eigenkapitalersetzende Bürgschaft eines GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführers - …
- LG Freiburg, 25.04.2006 - 1 O 122/05
Insolvenzanfechtung: Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter einer GmbH als …
- FG Niedersachsen, 22.11.2011 - 8 K 199/09
Abstellen auf die Beteiligungsgrenze des § 32a Abs. 3 GmbHG a.F. bzgl. der Frage …
- OLG Dresden, 30.05.2007 - 13 U 1984/06
Anfechtung einer Rechtshandlung hinsichtlich der Forderung eines Gesellschafters …
- LG Duisburg, 11.06.2003 - 10 O 660/02
Zahlungsanspruch eines Insolvenzverwalters aus dem Verkauf einer Geschäftsidee; …
- LG Kiel, 23.01.2001 - 16 O 93/00
Bürgschaft des Beklagten als Sicherungsmittel für den von einer Sparkasse der …
- OLG Hamm, 20.09.2000 - 8 U 24/00
- OLG Köln, 25.11.1998 - 13 U 185/97
Anspruch auf Einräumung des Besitzes an einem Hotelgrundstück i.R.d. …
- LG Bonn, 21.10.1996 - 1 O 184/96
Persönliche Haftung eines Gesellschafters für die Rückzahlung einer Kaution; …
- ArbG Dresden, 11.10.2001 - 8 Ca 3893/01
Zuständigkeit der Arbeitsgerichtsbarkeit für die Klage gegen den Konkursverwalter …
- BGH, 22.11.1990 - IX ZR 63/90
- OLG Hamburg, 25.05.1990 - 11 U 77/90
- VG Hannover, 17.07.2003 - 6 B 2458/03
Abhängigkeit; Drittsendezeit; Fensterprogramm; Fensterprogrammanbieter; …
- LG Berlin, 31.10.2002 - 13 O 551/01
- LG Chemnitz, 18.10.2006 - 5 O 1447/06
Voraussetzungen für die Insolvenzanfechtung eines Gesellschafterdarlehens i.S.d. …
- OLG Jena, 31.03.1999 - 4 U 1600/98
Voraussetzungen für das Vorliegen eines inkongruenten Sicherungsgeschäfts; …
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Rechtsprechung
| ArbG Dresden, 11.10.2001 - 8 Ca 3893/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
Anwendung des Kleingesellschafter-Privilegs
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Zuständigkeit der Arbeitsgerichtsbarkeit für die Klage gegen den Konkursverwalter / Insolvenzverwalter auf Feststellung einer Lohnforderung zur Gesamtvollstreckungstabelle; Feststellung einer Lohnforderung zur Gesamtvollstreckungstabelle; Ausschluss von ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- ZIP 1984, 572
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (4)
- BGH, 19.02.1964 - Ib ZR 155/62
Klage auf Feststellung einer Forderung im Konkursverfahren gegen den ihr …
Auszug aus ArbG Dresden, 11.10.2001 - 8 Ca 3893/01
Der Streitwert wird daher von dem Gericht nach freiem Ermessen festgesetzt und bestimmt sich nach dem Verhältnis der Teilungs- und Schuldenmasse, wobei die bestimmten Forderungen unabhängig davon, ob ihretwegen bereits Feststellungsklagen erhoben worden sind oder nicht mit einer der Erfolgswahrscheinlichkeit entsprechenden Quote und die Klageforderung in voller Höhe zu berücksichtigen (BGH NJW 1964, 1229). - BGH, 26.03.1984 - II ZR 171/83
Begriff des beherrschenden Einflusses; Behandlung kapitalersetzender …
Auszug aus ArbG Dresden, 11.10.2001 - 8 Ca 3893/01
Der Bundesgerichtshof hat eine Priviligierung in diesem Sinne für Kleinaktionäre die Aktiengesellschaft betreffend anerkannt (BGHZ 90, 381). - BGH, 11.11.1953 - II ZR 181/52
Prämiennachzahlung für Kraftfahrzeuge
Auszug aus ArbG Dresden, 11.10.2001 - 8 Ca 3893/01
aa) Es entspricht einem allgemeinen Rechtsgedanken, der auch in Artikel 170 EGBGB zum Ausdruck kam, dass das Schuldverhältnis nach seinen Voraussetzungen, seinem Inhalt und seinen Wirkungen dem Recht untersteht, dass zur Zeit der Verwirklichung des Entstehungstatbestandes galt (vgl. BGHZ 10, 391, 394; BGHGZ 44, 192, 194). - BAG, 14.12.1995 - 8 AZR 878/94
Schadensersatz bei Berufskrankheit
Auszug aus ArbG Dresden, 11.10.2001 - 8 Ca 3893/01
Die Vorschriften neuen Rechts gelten nämlich auch dann, wenn diese reformatorischen oder prohibitiven Charakter haben und der Gesetzgeber erkennbar auch in wohlerworbene Rechte eingreifen wollte (vgl. BAG Urteil vom 14.02.1995 -- 8 AZR 878/94 in DtZ 1996, 188).
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