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Rechtsprechung
   OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1998,5956
OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98 (https://dejure.org/1998,5956)
OVG Saarland, Entscheidung vom 01.09.1998 - 2 R 4/98 (https://dejure.org/1998,5956)
OVG Saarland, Entscheidung vom 01. September 1998 - 2 R 4/98 (https://dejure.org/1998,5956)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • bergschaden-kohlebergbau.de (Volltext, RTF-Format (Word))

    VwVfG § 13 Abs 2 S 1, VwVfG § 44 Abs 1, VwVfG § 45 Abs 1 Nr 3, BBergG § 5, BBergG § 48 Abs 2, BBergG § 55 Abs 1 S 1 Nr 3, GG Art 14, GG Art 2 Abs 2, GG Art 19 Abs 4, VwGO § 42 Abs 2
    Beteiligung von Oberflächeneigentümern am bergrechtlichen Betriebsplanzulassungsverfahren - Klagebefugnis - Vermeidung von Schäden am Oberflächeneigentum

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Oberflächeneigentümer; Bergbehörde; Zulassung eines Sonderbetriebsplanes; Verwaltungsverfahren; Beteiligungsvoraussetzungen; Klagewege; Verfassungsrecht; Betriebsplanzulassungsverfahren; Kleine und mittlere Schäden; Eigentumsbeeinträchtigungen; Heilung; ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZfB 1998, 171
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (18)

  • OVG Saarland, 20.04.1994 - 8 W 87/93

    Bergbau; Kosten; Betriebswirtschaftlicher Gewinnungsvorteil; Steinkohle; Bergbau; …

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Ein An­trag der Klä­ger und an­de­rer Eigen­tü­mer auf Wie­der­her­stel­lung der auf­schie­ben­den Wir­kung ihrer Rechts­be­hel­fe blieb in zwei In­stan­zen er­folg­los (Be­schlüs­se des VG vom 5.11.1993 2 F 123/93 und des OVG vom 20.4.1994 8 W 87/93 ).

    Das Vor­lie­gen la­ger­stät­ten­ty­pi­scher Ge­fähr­dun­gen habe be­reits das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des in sei­nem Be­schluss vom 20.4.1994 8 W 87/93 be­tref­fend die Bau­hö­he W 811 ver­neint.

    Wegen des Sach­ver­halts im Übrigen wird auf den In­halt der Ge­richts­ak­ten bei­der In­stan­zen, der wei­te­ren Ge­richts­ak­ten 2 K 79/92 9 R 1/96 4 B 43.97, 2 K 226/92, 2 F 123/93 8 W 87/93, 2 F 220/94 8 W 9/95, 2 F 122/93 und 2 F 129/95 sowie der Ver­wal­tungs­unter­la­gen be­tref­fend die Zu­las­sung des Rah­men­be­triebs­pla­nes für den ge­plan­ten Abbau im West­feld, die an­ge­foch­te­ne Zu­las­sung des An­hö­rungs­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung des Haupt­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung der Ab­bau­be­triebs­plä­ne für die Stre­be W 811 sowie W 813, das Wi­der­spruchs­ver­fah­ren zur An­hö­rungs­be­triebs­plan­zu­las­sung, des vom Ver­wal­tungs­ge­richt im erst­in­stanz­li­chen Ver­fah­ren ein­ge­hol­ten Gut­ach­tens von Prof. Dr. Ing.

    Dass die mit dem Abbau einhergehende Bergsenkung wegen ihres allmählichen Ablaufs keine Gefahren für Leben und Gesundheit zum Beispiel aufgrund zu befürchtender plötzlicher und unerwarteter Gebäudeeinstürze oder des Entstehens von Bruchspalten beziehungsweise von Geländeeinbrüchen verursacht, hat bereits der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts in seinem zwischen den Beteiligten ergangenen Beschluss vom 20.4.1994 8 W 87/93 ausgeführt.

  • BVerwG, 05.10.1990 - 7 C 55.89

    Immissionsschutzrechliches Genehmigungsverfahren - Schutz Dritter im …

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Dar­aus kann je­doch nicht ge­fol­gert wer­den, dass in Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren, in denen auch die Ein­hal­tung von dritt­schüt­zen­den ma­te­riellrecht­li­chen Vor­schrif­ten zu ge­währ­leis­ten ist, stets auch die zu be­ach­ten­den Ver­fah­rens­vor­schrif­ten un­mit­tel­bar dritt­schüt­zend in dem Sinne wir­ken, dass be­reits ein Ver­fah­rens­feh­ler dem hier­von be­trof­fe­nen Drit­ten einen An­spruch auf Auf­he­bung der Sach­ent­schei­dung ver­mit­telt oder gar hier mit Blick auf den von den Klä­gern ver­folg­ten Haupt­an­trag zu deren Nich­tig­keit führt un­ab­hän­gig da­von, ob kon­kret ma­te­riellrecht­li­che An­for­de­run­gen zum Schutz die­ses Drit­ten ver­letzt sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 5.10.1990, DVBl. 1991, 381, 383 f.).

    Auch ein An­spruch auf Durch­füh­rung eines Ge­neh­mi­gungs oder Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts so­weit er­sicht­lich ab­ge­se­hen wie­der­um vom Be­reich des Atom­rechts und für die Rechts­po­si­tion von Ge­mein­den bei be­stimm­ten luft­ver­kehrs­recht­li­chen Zu­las­sungs­ent­schei­dun­gen nicht an­er­kannt, weil be­trof­fe­ne ma­te­riellrecht­li­che Po­si­tio­nen durch die Zu­bil­li­gung von Unter­las­sungs und Be­sei­ti­gungs­an­sprü­chen hin­rei­chend ge­schützt sind (BVerwG, Urteil vom 5.10.1990, DVBl. 1991, 381, 384 m.w.N.).

    Für die Ab­gren­zung sol­cher Schä­den von den eine Be­tei­li­gungs­pflicht unter dem Ge­sichts­punkt von Art. 14 Abs. 1 GG aus­lö­sen­den Be­trof­fen­hei­ten ist eben­falls in den Blick zu neh­men, dass eine Ver­fah­rens­be­tei­li­gung kein Selbst­zweck ist, son­dern stets vor dem Hin­ter­grund der in Rede ste­hen­den ma­te­riellrecht­li­chen Po­si­tion zu sehen ist, deren Ge­währ­leis­tung sie dient (vgl. z.B. BVerwG, Urteil vom 14.12.1990, Buch­holz 406.27 § 55 BBergG Nr. 3; au­ßer­dem BVerwG, Urteil vom 5.10.1990, DVBl. 1991, 381, 384).

  • BVerwG, 05.01.1998 - 4 B 43.97

    Verwaltungsprozeßrecht - Klagebefugnis des Oberflächeneigentümers gegen …

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Die Klage wurde vom Ver­wal­tungs­ge­richt mit Urteil vom 11.5.1995 (2 K 79/92) ab­ge­wie­sen; die hier­ge­gen ein­ge­leg­te Be­ru­fung und eine vom Klä­ger zu 2. er­ho­be­ne Be­schwer­de gegen die Nicht­zu­las­sung der Re­vi­sion in der Be­ru­fungs­ent­schei­dung blie­ben eben­falls er­folg­los (Be­schluss des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts des Saar­lan­des vom 25.11.1996 9 R 1/96 ; Be­schluss des BVerwG vom 5.1.1998 4 B 43/97 ).

    Wegen des Sach­ver­halts im Übrigen wird auf den In­halt der Ge­richts­ak­ten bei­der In­stan­zen, der wei­te­ren Ge­richts­ak­ten 2 K 79/92 9 R 1/96 4 B 43.97, 2 K 226/92, 2 F 123/93 8 W 87/93, 2 F 220/94 8 W 9/95, 2 F 122/93 und 2 F 129/95 sowie der Ver­wal­tungs­unter­la­gen be­tref­fend die Zu­las­sung des Rah­men­be­triebs­pla­nes für den ge­plan­ten Abbau im West­feld, die an­ge­foch­te­ne Zu­las­sung des An­hö­rungs­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung des Haupt­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung der Ab­bau­be­triebs­plä­ne für die Stre­be W 811 sowie W 813, das Wi­der­spruchs­ver­fah­ren zur An­hö­rungs­be­triebs­plan­zu­las­sung, des vom Ver­wal­tungs­ge­richt im erst­in­stanz­li­chen Ver­fah­ren ein­ge­hol­ten Gut­ach­tens von Prof. Dr. Ing.

    Damit wer­den keine Berg­sen­kun­gen zu­ge­las­sen, die über das hin­aus­ge­hen, was be­reits auf­grund der Ur­sprungs­zu­las­sung zu er­war­ten ist (so BVerwG, Be­schluss vom 5.1.1998 4 B 43/97 zu dem hier in Rede ste­hen­den Rah­men­be­triebs­plan).

  • OVG Saarland, 25.11.1996 - 9 R 1/96

    Rechtsschutz; Oberflächeneigentümer; Rahmenbetriebsplanzulassungsverfahren; …

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Die Klage wurde vom Ver­wal­tungs­ge­richt mit Urteil vom 11.5.1995 (2 K 79/92) ab­ge­wie­sen; die hier­ge­gen ein­ge­leg­te Be­ru­fung und eine vom Klä­ger zu 2. er­ho­be­ne Be­schwer­de gegen die Nicht­zu­las­sung der Re­vi­sion in der Be­ru­fungs­ent­schei­dung blie­ben eben­falls er­folg­los (Be­schluss des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts des Saar­lan­des vom 25.11.1996 9 R 1/96 ; Be­schluss des BVerwG vom 5.1.1998 4 B 43/97 ).

    Wegen des Sach­ver­halts im Übrigen wird auf den In­halt der Ge­richts­ak­ten bei­der In­stan­zen, der wei­te­ren Ge­richts­ak­ten 2 K 79/92 9 R 1/96 4 B 43.97, 2 K 226/92, 2 F 123/93 8 W 87/93, 2 F 220/94 8 W 9/95, 2 F 122/93 und 2 F 129/95 sowie der Ver­wal­tungs­unter­la­gen be­tref­fend die Zu­las­sung des Rah­men­be­triebs­pla­nes für den ge­plan­ten Abbau im West­feld, die an­ge­foch­te­ne Zu­las­sung des An­hö­rungs­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung des Haupt­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung der Ab­bau­be­triebs­plä­ne für die Stre­be W 811 sowie W 813, das Wi­der­spruchs­ver­fah­ren zur An­hö­rungs­be­triebs­plan­zu­las­sung, des vom Ver­wal­tungs­ge­richt im erst­in­stanz­li­chen Ver­fah­ren ein­ge­hol­ten Gut­ach­tens von Prof. Dr. Ing.

  • VG Saarlouis, 11.05.1995 - 2 K 79/92
    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Die Klage wurde vom Ver­wal­tungs­ge­richt mit Urteil vom 11.5.1995 (2 K 79/92) ab­ge­wie­sen; die hier­ge­gen ein­ge­leg­te Be­ru­fung und eine vom Klä­ger zu 2. er­ho­be­ne Be­schwer­de gegen die Nicht­zu­las­sung der Re­vi­sion in der Be­ru­fungs­ent­schei­dung blie­ben eben­falls er­folg­los (Be­schluss des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts des Saar­lan­des vom 25.11.1996 9 R 1/96 ; Be­schluss des BVerwG vom 5.1.1998 4 B 43/97 ).

    Wegen des Sach­ver­halts im Übrigen wird auf den In­halt der Ge­richts­ak­ten bei­der In­stan­zen, der wei­te­ren Ge­richts­ak­ten 2 K 79/92 9 R 1/96 4 B 43.97, 2 K 226/92, 2 F 123/93 8 W 87/93, 2 F 220/94 8 W 9/95, 2 F 122/93 und 2 F 129/95 sowie der Ver­wal­tungs­unter­la­gen be­tref­fend die Zu­las­sung des Rah­men­be­triebs­pla­nes für den ge­plan­ten Abbau im West­feld, die an­ge­foch­te­ne Zu­las­sung des An­hö­rungs­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung des Haupt­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung der Ab­bau­be­triebs­plä­ne für die Stre­be W 811 sowie W 813, das Wi­der­spruchs­ver­fah­ren zur An­hö­rungs­be­triebs­plan­zu­las­sung, des vom Ver­wal­tungs­ge­richt im erst­in­stanz­li­chen Ver­fah­ren ein­ge­hol­ten Gut­ach­tens von Prof. Dr. Ing.

  • VG Saarlouis, 16.02.1995 - 2 F 220/94
    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Eben­falls ohne Er­folg blieb ein An­trag von an­de­ren an den vor­ge­nann­ten Eil­rechts­schutz­ver­fah­ren be­tei­ligt ge­we­se­nen Eigen­tü­mern auf Ab­än­de­rung der in jenen Ver­fah­ren er­gan­ge­nen Ent­schei­dun­gen (Be­schlüs­se des VG vom 16.2.1995 2 F 220/94 und des OVG vom 29.5.1995 8 W 9/95 ).

    Wegen des Sach­ver­halts im Übrigen wird auf den In­halt der Ge­richts­ak­ten bei­der In­stan­zen, der wei­te­ren Ge­richts­ak­ten 2 K 79/92 9 R 1/96 4 B 43.97, 2 K 226/92, 2 F 123/93 8 W 87/93, 2 F 220/94 8 W 9/95, 2 F 122/93 und 2 F 129/95 sowie der Ver­wal­tungs­unter­la­gen be­tref­fend die Zu­las­sung des Rah­men­be­triebs­pla­nes für den ge­plan­ten Abbau im West­feld, die an­ge­foch­te­ne Zu­las­sung des An­hö­rungs­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung des Haupt­be­triebs­pla­nes, die Zu­las­sung der Ab­bau­be­triebs­plä­ne für die Stre­be W 811 sowie W 813, das Wi­der­spruchs­ver­fah­ren zur An­hö­rungs­be­triebs­plan­zu­las­sung, des vom Ver­wal­tungs­ge­richt im erst­in­stanz­li­chen Ver­fah­ren ein­ge­hol­ten Gut­ach­tens von Prof. Dr. Ing.

  • BVerwG, 25.01.1996 - 4 C 5.95

    Klagen gegen Eifelautobahn A 60 im Raum Wittlich abgewiesen

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    In die­sem Zu­sam­men­hang ist im Übrigen an­zu­mer­ken, dass die An­nah­me einer Di­rekt­wir­kung der UVPRicht­li­nie EWG nicht zu­gleich auch eine Rück­wir­kung der berg­recht­li­chen Be­stim­mun­gen der §§ 52 Abs. 2 a, 57 a BBergG ver­bun­den mit der Pflicht zur Durch­füh­rung eines Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens be­deu­te­te (vgl. auch BVerwG, Urteil vom 25.1.1996, DVBl. 1996, 677, zum Ausschluss einer rück­wir­ken­den An­wen­dung des UVPG;… im Übrigen auch Erbguth/Schink, UVPG, 2. Aufl. 1996, § 22 Rdnr. 8).
  • BVerwG, 24.06.1993 - 7 C 26.92

    Naturschutzverordnung

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Der Sache nach be­deu­tet das, dass die ge­nann­ten Be­stim­mun­gen bei sol­chen Be­trof­fen­hei­ten die im Rah­men von In­halts und Schran­ken­be­stim­mun­gen zu be­ach­ten­de Ver­hält­nis­mä­ßig­keit hin­rei­chend ge­währ­leis­ten (vgl. zu ge­setz­li­chen Ent­schä­di­gungs­an­sprü­chen als Re­ge­lun­gen des Ver­hält­nis­mä­ßig­keits­aus­gleichs BVerwG, Urteil vom 24.6.1993, NJW 1993, 2949; siehe auch BGH, Urteil vom 15.2.1996, UPR 1996, 440).
  • EuGH, 11.08.1995 - C-431/92

    Kommission / Deutschland

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Al­ler­dings war am 3.7.1988 die Frist des Art. 12 Abs. 1 UVPRicht­li­nie 85/337/EWG zur Um­set­zung die­ser Richt­li­nie in na­tio­na­les Recht ab­ge­lau­fen, so dass sich in­so­weit die Frage einer Di­rekt­wir­kung die­ser Richt­li­nie stellt, die frei­lich auch mit Blick auf die Ent­schei­dun­gen des Eu­ro­päi­schen Ge­richts­ho­fes vom 9.8.1994 ( Rs C-396/92 DVBl. 1994, 1126) und vom 11.8.1995 ( Rs C-431/92 Ent­schei­dungs­samm­lung EUGH, Teil 1, 19958, S. 2211) be­zo­gen auf das den Gegen­stand des am 17.7.1989 zu­ge­las­se­nen Rah­men­be­triebs­pla­nes bil­den­de Berg­bau­vor­ha­ben nicht im Sinne von Of­fen­kun­dig­keit in der einen oder der an­de­ren Rich­tung be­ant­wor­tet wer­den kann.
  • BVerwG, 22.10.1982 - 7 C 50.78

    Immissionsschutz - Genehmigungsbedürftige Anlage - Genehmigungsunterlagen - …

    Auszug aus OVG Saarland, 01.09.1998 - 2 R 4/98
    Auch kommt im Im­mis­sions­schutz­recht be­stimm­ten Ver­fah­rens­vor­schrif­ten dritt­schüt­zen­de Wir­kung zu (§ 10 Abs. 2 Satz 2 BImSchG sowie hier­zu BVerwG, Urteil vom 22.10.1982, DVBl. 1983, 183).
  • BVerwG, 25.06.1992 - 7 C 1.92

    Fortgeltung der nach DDR-Recht erteilten, atomrechtlichen Genehmigungen für das …

  • BVerwG, 18.10.1983 - 1 C 13.81

    Berliner Verwaltungsverfahrensrecht - Erstbehörde - Förmliches …

  • BGH, 15.02.1996 - III ZR 49/95

    Entschädigung des Eigentümers zum Bimsabbau geeigneter Flächen wegen Versagung …

  • EuGH, 09.08.1994 - C-396/92

    Bund Naturschutz in Bayern u.a. / Freistaat Bayern

  • OVG Saarland, 15.07.1996 - 9 W 1/96
  • VG Saarlouis, 12.09.1996 - 2 K 333/94
  • VG Saarlouis, 09.11.1995 - 2 F 129/95
  • VG Saarlouis, 09.11.1995 - 2 F 131/95
  • VG Saarlouis, 24.07.2003 - 2 F 12/03
    Vgl.u.a. Beschlüsse der Kammer vom 09.11.1995 - 2 F 131/95 -, ZfB 1995 (Bd. 136), 344; vom 27.04.2001 - 2 F 11/01 -, VA 2001, 172 (m. Anm. Himmelmann/Tünnessen-Harmes) und vom 25.01.2002 - 2 F 82/01 - Urteil der Kammer vom 12.09.1996 - 2 K 333/94 -, ZfB 1997 (Bd. 138), 55; ebenso VG Gelsenkirchen, Urteil vom 13.05.1993 - 8 K 5536/91 -, ZfB 1995 (Bd. 136), 125; vgl. auch OVG des Saarlandes , Beschluss vom 20.04.1994 - 8 W 87/93 -, a.a.O., in.w.N. (offen gelassen) und Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4/98 -, ZfB 1998 (Bd. 139), 171; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 13.12.1991 - 7 C 25.90 -, BVerwGE 89, 246, 248 ff. [BVerwG 13.12.1991 - 7 C 25/90] (sog. Gasspeicher-Urteil); zum Nachbarschutz im Bergrecht; vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO , 13. Aufl., § 42 Rdnr. 110.

    Gaentzsch, "Oberflächeneigentum und Bergbau aus der Sicht der höchstrichterlichen Rechtsprechung", DVBl. 1993, 527; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.08.2001, a.a.O., m.w.N.; offen gelassen im Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4/98 -, a.a.O.; Urteil der Kammer vom 13.03.2003 - 2 K 50/02 -.

    Schäden von "einigem Gewicht", die begrifflich einerseits über kleine bis mittlere Schäden hinausgehen, andererseits aber wohl noch unterhalb der Schwelle des vollständigen Substanzverlustes liegen, sind für Fallgestaltungen anzunehmen, in denen nicht ohne weiteres behebbare, die Standsicherheit beeinträchtigende Schäden an tragenden Teilen von Gebäuden oder sonstige Veränderungen - zum Beispiel Schieflagen - zu erwarten sind, die die Nutzbarkeit des Gebäudes zu dem ihm bestimmten Zweck unmöglich oder unzumutbar machen (vgl. OVG des Saarlandes…, Beschluss vom 22.08.2001, a.a.O. und Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4/98 -, a.a.O.).

    zum Vorstehenden OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.08.2001, a.a.O., m.w.N. und Urteil vom 01.09.1998, a.a.O..

    Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat diese Kriterien als nicht abschließend - "insbesondere" - angesehen und vor allem der Behörde die Befugnis abgesprochen, unter Berufung auf diesen Katalog den Kreis der zu beteiligenden Oberflächeneigentümer in einer der gerichtlichen Nachprüfung entzogenen Weise abschließend zu bestimmen (vgl. Urteil vom 01.09.1998, a.a.O.).

    ZfB 1995 (Bd. 136), S. 349; vgl. dazu auch OVG des Saarlandes, Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4/98 -, a.a.O., sowie Beschluss vom 22.08.2001, a.a.O.,.

  • OVG Saarland, 22.11.2007 - 2 B 176/07

    Rechtsschutz gegen Bergbauvorhaben (Steinkohle)

    (vgl. etwa OVG des Saarlandes, Urteil vom 21.4.2004 - 2 R 22/03 -, SKZ 2005, 73, Leitsatz Nr. 32, (Fürstenhausen) dazu auch Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 -, SKZ 1999, 123, Leitsatz Nr. 65 (Westfeld/Luisenthal)) Die Kriterien waren auch in der öffentlichen Bekanntmachung (§ 48 Abs. 2 BBergG) über die Auswirkungen des geplanten Kohleabbaus beschrieben worden.

    2.2.3.3 Für das Wohnanwesen C-Straße der Antragsteller sind nach den Berechnungen der Beigeladenen vergleichsweise sehr geringe Beeinträchtigungen durch die Bodenverformung prognostiziert, (vgl. zum Umfang eines Beteiligungsrechts (nur) bei über leichte und mittlere Schäden hinausgehenden Beeinträchtigungen des Eigentums im Anschluss an die Neufassung der Sätze 2 und 3 des § 48 Abs. 2 BBergG auf der Grundlage des sog. "Moers-Kapellen-Urteils des BVerwG aus dem Jahre 1989 etwa OVG des Saarlandes, Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 -, SKZ 1999, 123, Leitsatz Nr. 65, zum Abbau im Westfeld des ehemaligen Verbundbergwerks West (Warndt/Luisenthal)) wobei - wie gesagt - dahingestellt bleiben kann, in welchem Ausmaß diese für den Gesamtabbau in der Primsmulde Süd zwischen Saarwellingen, Körprich und Reisbach ermittelten Werte dem hier nur in Rede stehenden Abbau der Strebe Prims 1 und Prims 2 zugeordnet werden können.

    (vgl. hierzu etwa OVG des Saarlandes, Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 -, SKZ 1999, 123, Leitsatz Nr. 65, zum Abbau im sog. Westfeld des ehemaligen Verbundbergwerks West (Warndt/Luisenthal)).

  • OVG Saarland, 22.11.2007 - 2 B 181/07

    Rechtsschutz gegen Bergbauvorhaben (Steinkohle)

    (vgl. etwa OVG des Saarlandes, Urteil vom 21.4.2004 - 2 R 22/03 -, SKZ 2005, 73, Leitsatz Nr. 32, (Fürstenhausen) dazu auch Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 -, SKZ 1999, 123, Leitsatz Nr. 65 (Westfeld/Luisenthal)) Die Kriterien waren auch in der öffentlichen Bekanntmachung (§ 48 Abs. 2 BBergG) über die Auswirkungen des geplanten Kohleabbaus beschrieben worden.

    2.2.3.3 Für das Betriebsgrundstück B-Straße 1 in Körprich der Antragstellerin sind nach den Berechnungen der Beigeladenen nur vergleichsweise geringe Beeinträchtigungen durch die Bodenverformung prognostiziert, (vgl. zum Umfang eines Beteiligungsrechts (nur) bei über leichte und mittlere Schäden hinausgehenden Beeinträchtigungen des Eigentums im Anschluss an die Neufassung der Sätze 2 und 3 des § 48 Abs. 2 BBergG auf der Grundlage des sog. "Moers-Kapellen-Urteils des BVerwG aus dem Jahre 1989 etwa OVG des Saarlandes, Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 -, SKZ 1999, 123, Leitsatz Nr. 65, zum Abbau im Westfeld des ehemaligen Verbundbergwerks West (Warndt/Luisenthal)) wobei - wie gesagt - dahingestellt bleiben kann, in welchem Ausmaß diese für den Gesamtabbau in der Primsmulde Süd zwischen Saarwellingen, Körprich und Reisbach ermittelten Werte dem hier nur in Rede stehenden Abbau der Strebe Prims 1 und Prims 2 zugeordnet werden können.

    (vgl. hierzu etwa OVG des Saarlandes, Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 -, SKZ 1999, 123, Leitsatz Nr. 65, zum Abbau im sog. Westfeld des ehemaligen Verbundbergwerks West (Warndt/Luisenthal)).

  • VG Saarlouis, 01.10.2004 - 5 F 2/04
    Saarlandes im Urteil vom 0109.1998 -2R4/98-, ZfB 1998, 171.

    OVG, des Saarlandes , Urteil vom 01.09.1998, - 2 R 4/98 -, S. 32, ZfB 1998, 171.

    OVG, des Saarlandes , Beschluss vom 20.09.1994 - 8 W 87/93 -, S. 11/12, ZfB 1994, 217 (222); Urteil vom 0109.1998, - 2 R 4/98 -, S. 32, ZfB 1998, 177; Knufinke, Bergbauliche Einwirkungen auf den Ortsteil Reisbach der Gemeinde Saarwellingen im Saarland, 15.06.1993, S, 9, 20 f. und 60f; Kratzsch, Bergschadenskunde, 1997, 14 für sich gesehen überhaupt nicht oder jedenfalls nicht sonderlich schadenswirksam ist.

  • OVG Saarland, 21.04.2004 - 2 R 22/03
    OVG des Saarlandes, Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 -.

    OVG Saarlouis, Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 - in diesem Sinne insbesondere bei Bodenlängenänderungen, Kratzsch, Gutachten und Ergänzungsgutachten, a.a.O.

  • VG Saarlouis, 27.04.2001 - 2 F 11/01
    auch OVG des Saar­lan­des, Be­schluss vom 20.04.1994 - 8 W 87/93 -, ZfB 135 (1994), 217; OVG des Saar­lan­des, Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4/98, ZfB 139 (1998), 171.

    BVerwG, Urteil vom 16.03.1989 - 4 C 36/85 - a.a.O.; vgl. dazu auch OVG des Saar­lan­des, Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4/98 -, wo­nach ins­be­son­de­re der vom Arbeits­kreis Rechts­fra­gen des Län­der­aus­schus­ses Berg­bau beim Bun­des­mi­nis­ter für Wirt­schaft er­arbei­te­te Kri­te­rien­ka­ta­log zur Um­set­zung des Moers-Ka­pel­len-Ur­teils (ZfB 136 - 1995 - 345) nicht ab­schlie­ßend ist.

  • VG Saarlouis, 28.06.2010 - 5 L 2143/09

    Erfolgloses Eilrechtsschutzverfahren von Oberflächeneigentümern gegen …

    Rn. 13 Vgl. u.a. Beschlüsse vom 09.11.1995 - 2 F 131/95 - ZfB 1995, 344; vom 27.04.2001 - 2 F 11/01 - VA 2001, 172 (m. Anm. Himmelmann/Tünnessen-Harmes), vom 25.01.2002 - 2 F 82/01 -, vom 04.10.2004 - 5 F 21/04 - und zuletzt vom 02.07.2009, a.a.O.; Urteil vom 12.09.1996 - 2 K 333/94 - ZfB 1997, 55; ebenso VG Gelsenkirchen, Urteil vom 13.05.1993 - 8 K 5536/91 - ZfB 1995, 125; vgl. auch OVG des Saarlandes, Beschluss vom 20.04.1994 - 8 W 87/93 - a.a.O., m.w.N. (offen gelassen) und Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4/98 - ZfB 1998, 171; BVerwG, Urteil vom 13.12.1991 - 7 C 25.90 - BVerwGE 89, 246 = DVBl 1992, 569 = ZfB 1992, 38 = UPR 1992, 236 = Buchholz 406.27 § 52 BBergG Nr. 1 = NVwZ 1992, 980 (sog. Gasspeicher-Urteil); zum Nachbarschutz im Bergrecht vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl., § 42 Rdnr. 110.

    Rn. 53 vgl. OVG des Saarlandes, Urteil vom 01.09.1998 - 2 R 4 /98 - ZfB 1998, 171; VG des Saarlandes, Urteil vom 28.08.2003 - 2 K 56/02 - ZfB 2003, 293 und Beschluss vom 28.04.2005 - 5 F 31/04 - ZfB 2006, 212 sowie zuletzt Beschlüsse vom 02.07.2009 , a.a.O.

  • OVG Saarland, 20.01.2004 - 2 W 59/03

    Bergbau; Folgeschäden für das Grundeigentum Dritter

    Der von ihm im Rahmen von § 80 V VwGO vorgenommenen Prüfung der Erfolgsaussichten der von der Antragstellerin erhobenen Klage hat das Verwaltungsgericht zutreffend und in Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 48 II 1 BBergG und § 55 V Nr. 3 BBergG, wie sie aus dem sogenannten Moers-Kapellen-Urteil vom 16.3.1989 und dem sogenannten Gasspeicher-Urteil vom 13.12.1991 vgl. BVerwGE 81, 329; 89, 246; insbesondere OVG Saarland, Beschlüsse vom 15.7.1996 - 9 W 1/96 - und vom 22.8.2001 - 2 W 1/01 - sowie das Urteil vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 - zu entnehmen ist, zu Grunde gelegt.

    auch den Beschluss vom 1.9.1998 - 2 R 4/98 - und die Festsetzung des Streitwertes in dem auf diese Entscheidung hin ergangenen Beschluss des BVerwG vom 17.12.1998 - 4 B 125.98 -.

  • VG Saarlouis, 28.04.2005 - 5 F 31/04
    Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat allerdings diese Kriterien als nicht abschließend ("insbesondere") angesehen und vor allem der Behörde die Befugnis abgesprochen, unter Berufung auf diesen Katalog den Kreis der zu beteiligenden Oberflächeneigentümer in einer der gerichtlichen Nachprüfung entzogenen Weise abschließend zu bestimmen (vgl. Urteil vom 01.09.1998 -2 R 4 /98 -, ZfB 1998, 171).

    zum Vorstehenden OVG des Saarlandes, Beschluss vom 22.08.2001, a.a.O., m.w.N. und Urteil vom 01.09.1998, a.a.O..

  • VG Hamburg, 18.12.2003 - 15 VG 3912/00

    Klagebefugnis von Naturschutzverbänden

    Auch insoweit kann ein Verfahrensfehler grundsätzlich zusammen mit einer unzureichenden Anhörung nach § 45 Abs. 1 Nr. 3 (Hmb)VwVfG durch Nachholung geheilt werden (…Kopp/Ramsauer, VwVfG, 8. Aufl. 2003, § 45 Rn. 24; so auch OVG Saarlouis, Urteil vom 1.9.1998, Az: 2 R 4/98, in Juris; vgl. auch m.w.N. Storost, NVwZ 1998, 797 ).
  • VG Saarlouis, 28.03.2007 - 5 F 21/06

    Zur Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes für ein Maschinenbauunternehmen gegen …

  • VG Saarlouis, 28.03.2007 - 5 F 22/06

    Zur Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes für einen privaten …

  • VG Saarlouis, 04.10.2004 - 5 F 21/04
  • VG Stade, 24.09.2002 - 1 A 1115/01

    Klagebefugnis; Lärmschutz; Nachbar; Sandabbau; Umweltverträglichkeit; …

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