Insolvenzordnung
| 12. Teil - Internationales Insolvenzrecht (§§ 335 - 358) |
| 1. Abschnitt - Allgemeine Vorschriften (§§ 335 - 342) |
Das Recht eines Insolvenzgläubigers zur Aufrechnung wird von der Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht berührt, wenn er nach dem für die Forderung des Schuldners maßgebenden Recht zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zur Aufrechnung berechtigt ist.
Vorschrift eingefügt durch das Gesetz zur Neuregelung des Internationalen Insolvenzrechts vom 14.03.2003
| Inkrafttreten | Änderungsgesetz | Ausfertigung | Fundstelle |
|---|---|---|---|
| 20.03.2003 | Gesetz zur Neuregelung des Internationalen Insolvenzrechts | 14.03.2003 |
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Rechtsprechung zu § 338 InsO
4 Entscheidungen zu § 338 InsO in unserer Datenbank:
- BGH, 08.02.2018 - IX ZR 103/17
Grenzüberschreitende Insolvenz: Anwendbares Recht für die insolvenzrechtlichen ...
- BGH, 08.02.2018 - IX ZR 92/17
Grenzüberschreitende Insolvenz: Anwendung des allgemeinen oder des besonderen ...
- FG München, 29.04.2015 - 1 K 1080/13
Die Erteilung einer "Discharge" nach englischem Recht hindert nicht die Befugnis ...
Zum selben Verfahren:
- BFH, 08.03.2017 - VII R 13/15
Erhöhte Mitwirkungspflicht bei Auslandssachverhalten - Aufrechnung
- BFH, 08.03.2017 - VII R 13/15
Querverweise
Auf § 338 InsO verweisen folgende Vorschriften:
- Kreditwesengesetz (KWG)
- Vorschriften über die Beaufsichtigung der Institute
- 4. Maßnahmen in besonderen Fällen
- § 46d (Unterrichtung der anderen Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums über Sanierungsmaßnahmen)
- Versicherungsaufsichtsgesetz
- V. - Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen
- § 89b (Unterrichtung der Aufsichtsbehörden über Sanierungsmaßnahmen, Bekanntmachung von Verfügungen der Aufsichtsbehörde)