Gesetzgebung
   BGBl. I 1991 S. 1606   

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  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 1991 Teil I Nr. 46, ausgegeben am 31.07.1991, Seite 1606
  • Gesetz zur Herstellung der Rechtseinheit in der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung (Renten-Überleitungsgesetz - RÜG)
  • vom 25.07.1991

Gesetzestext

Gesetzesbegründung

In Nachschlagewerken

  • Wikipedia

    Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz

 
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Wird zitiert von ... (874)

  • BVerfG, 28.04.1999 - 1 BvL 11/94

    Rentenüberleitung IV

    des § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) vom 25. Juli 1991 (BGBl I S. 1606, 1677) .

    des § 7 Abs. 1 Satz 1 (in Verbindung mit Anlage 6) des Gesetzes zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) vom 25. Juli 1991 (BGBl I S. 1606, 1677) in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Renten-Überleitungsgesetzes (RÜG-ÄndG) vom 18. Dezember 1991 (BGBl I S. 2207) .

    § 7 Absatz 1 Satz 1 (in Verbindung mit Anlage 6) des Gesetzes zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) vom 25. Juli 1991 (Bundesgesetzbl I S. 1606, 1677) in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Renten-Überleitungsgesetzes (RÜG-ÄndG) vom 18. Dezember 1991 (Bundesgesetzbl I S. 2207) ist mit Artikel 3 Absatz 1 und Artikel 14 des Grundgesetzes unvereinbar und nichtig, soweit für die Rentenberechnung das zugrunde zu legende Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen unter das jeweilige Durchschnittsentgelt im Beitrittsgebiet abgesenkt wird.

    § 10 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 des Gesetzes zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) vom 25. Juli 1991 (Bundesgesetzbl I S. 1606, 1677) ist mit Artikel 14 des Grundgesetzes unvereinbar und nichtig.

    Mit dem Gesetz zur Herstellung der Rechtseinheit in der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung (Renten-Überleitungsgesetz - RÜG) vom 25. Juli 1991 (BGBl I S. 1606) unternahm der Gesetzgeber weitere Schritte zur Vereinheitlichung des Rentenrechts.

    Das als Art. 3 RÜG verkündete und am 1. August 1991 in Kraft getretene Gesetz zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) vom 25. Juli 1991 (BGBl I S. 1606, 1677) bestimmte hierzu - in Verbindung mit den Vorschriften des SGB VI - das Nähere (zu den Grundsätzen der Überführung nach dem Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz vgl. Bundesverfassungsgericht, Urteile vom 28. April 1999 - 1 BvL 32/95 und 1 BvR 2105/95 -, Umdruck S. 19 f., sowie - 1 BvL 22/95 und 1 BvL 34/95 -, Umdruck S. 11 f.).

    Auf einen Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU, SPD und F.D.P. vom 20. Juni 1991 (BTDrucks 12/829, S. 4, 10) wurde der Grenzwert im Hinblick auf die Sachverständigenanhörungen im Ausschuß für Arbeit und Sozialordnung (vgl. BT, 12. Wp., Sitzung vom 5. Juni 1991, Sten.Prot., S. 1 ff., 22 ff., 77 ff., 95 ff., 105 ff.) um 5 vom Hundert auf 70 vom Hundert des Durchschnittsentgelts angehoben.

    Die Zahlbetragsgarantie bewirke eine Weiterzahlung und Neubewilligung von Leistungen bis zum Mehrfachen der Höchstrente aus der Rentenversicherung (vgl. den Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 11. April 1991, BRDrucks 197/91, S. 111, 113 f., 148, und den Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und F.D.P. vom 23. April 1991, BTDrucks 12/405, S. 111, 113 f., 148; siehe ferner den Bericht des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung vom 20. Juni 1991, BTDrucks 12/826, S. 5).

  • BVerfG, 21.07.2010 - 1 BvR 2530/05

    Kürzung der Rentenansprüche der Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem

    In einem ersten Schritt führte der Gesetzgeber 1991 einen Abschlag in Höhe von 30 % auf die nach dem Fremdrentengesetz ermittelten Entgeltpunkte ein (§ 22 Abs. 3 FRG in der vom 1. August 1991 bis zum 31. Dezember 1991 geltenden Fassung und § 22 Abs. 4 FRG in der ab dem 1. Januar 1992 geltenden Fassung des Renten-Überleitungsgesetzes - RÜG - vom 25. Juli 1991, BGBl I S. 1606).
  • BVerfG, 21.11.2001 - 1 BvL 19/93

    Dienstbeschädigtenrente

    In dem Verfahren zur verfassungsrechtlichen Prüfung, ob § 11 Abs. 5 Satz 2 des Gesetzes zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) in der Fassung des Gesetzes zur Herstellung der Rechtseinheit in der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung (Renten-Überleitungsgesetz - RÜG) vom 25. Juli 1991 (BGBl I S. 1606, 1677) insoweit Art. 3 Abs. 1 GG verletzt, als Dienstbeschädigungsteilrenten, die neben Invalidenrenten gewährt wurden, ab 1. August 1991 eingestellt worden sind, und ob § 9 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 AAÜG in der Fassung des Renten-Überleitungsgesetzes insoweit Art. 3 Abs. 1 GG verletzt, als Dienstbeschädigungsteilrenten auf Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit angerechnet werden, - Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Sozialgerichts Leipzig vom 8. Juli 1993 - S 5 An 48/92 - - 1 BvL 19/93 - und in den Verfahren über die Verfassungsbeschwerden I. des Herrn N ..., - Bevollmächtigter: Rechtsanwalt Reinhold Dux, Wolfsschlucht 31, 34117 Kassel - 1. unmittelbar gegen a) das Urteil des Bundessozialgerichts vom 10. Mai 1994 - 4 RA 49/93 -, b) das Urteil des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt vom 25. August 1993 - L 1 An 44/92 -, c) das Urteil des Sozialgerichts Magdeburg vom 18. August 1992 - S (KG) 8 An 4/92 -, d) den Bescheid des Wehrbereichsgebührnisamtes VII vom 23. Juli 1991 - 67-01-00 - in der Fassung des Widerspruchsbescheids der Wehrbereichsverwaltung VII in Strausberg vom 3. Dezember 1991 - II B 4 Az 20-01-10 -, 2. mittelbar gegen § 11 Abs. 2 und Abs. 5 Satz 2 AAÜG - 1 BvR 1318/94 -, II. des Herrn G ..., - Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Benno Bleiberg und Koll., Schlüterstraße 36, 10629 Berlin - 1. unmittelbar gegen a) das Urteil des Bundessozialgerichts vom 10. Mai 1994 - 4 RA 47/93 -, b) das Urteil des Landessozialgerichts Sachsen-Anhalt vom 25. August 1993 - L 1 An 40/92 -, c) das Urteil des Sozialgerichts Halle vom 30. Juni 1992 - S 5 An 138/92 -, d) den Bescheid der Bezirksregierung Halle vom 20. September 1991 in der Fassung des Widerspruchsbescheids vom 22. Januar 1992 - 14. P -, 2. mittelbar gegen § 11 Abs. 5 Satz 2 AAÜG - 1 BvR 1513/94 -, III. des Herrn S ..., - Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Benno Bleiberg und Koll., Schlüterstraße 36, 10629 Berlin - 1. unmittelbar gegen a) das Urteil des Bundessozialgerichts vom 29. September 1994 - 4 RA 7/94 -, b) das Urteil des Sozialgerichts Halle vom 18. Mai 1993 - S 4 An 9/93 -, c) den Bescheid des Wehrbereichsgebührnisamtes VII vom 29. Mai 1992 in der Fassung des Widerspruchsbescheids der Wehrbereichsverwaltung VII in Strausberg vom 18. Dezember 1992 - II B 4.030 Az 20-01-10 -, 2. mittelbar gegen § 11 Abs. 5 Satz 2 AAÜG - 1 BvR 2358/94 -, IV. der Frau J ..., - Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Benno Bleiberg und Koll., Schlüterstraße 36, 10629 Berlin - 1. unmittelbar gegen a) das Urteil des Bundessozialgerichts vom 15. Dezember 1994 - 4 RA 23/94 -, b) das Urteil des Landessozialgerichts für das Land Brandenburg vom 20. Januar 1994 - L 2 An 27/93 -, c) das Urteil des Sozialgerichts Potsdam vom 8. Juli 1993 - S 3a An 829/92 -, d) den Bescheid des Bundesverwaltungsamtes - Außenstelle Berlin-Lichtenberg - vom 31. Juli 1991 in der Fassung des Widerspruchsbescheids vom 7. November 1991 - IX 4 -, 2. mittelbar gegen § 11 Abs. 5 Satz 2 AAÜG - 1 BvR 308/95 - hat das Bundesverfassungsgericht - Erster Senat - unter Mitwirkung des Vizepräsidenten Papier, der Richterinnen Jaeger, Haas, der Richter Hömig, Steiner, der Richterin Hohmann-Dennhardt und der Richter Hoffmann-Riem, Bryde am 21. November 2001 beschlossen:.

    § 9 Absatz 1 Nummer 2 Satz 2 des Gesetzes zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) vom 25. Juli 1991 (Bundesgesetzblatt I Seite 1606, 1677) ist mit Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar, soweit auf Grund der in der Vorschrift angeordneten Anrechnung die Dienstbeschädigungsteilrente wegfällt.

    a) Weitere Schritte zur Vereinheitlichung des Sozialversicherungsrechts unternahm der Gesetzgeber mit dem Gesetz zur Herstellung der Rechtseinheit in der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung (Renten-Überleitungsgesetz - RÜG) vom 25. Juli 1991 (BGBl I S. 1606).

    Die Vorschrift ist auf Vorschlag des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung des Bundestages (11. Ausschuss) eingeführt worden, um "eine Besserstellung der Empfänger von Alters- und Invalidenvollrenten aus Sonderversorgungssystemen mit den Empfängern von Dienstbeschädigungsvollrenten auszuschließen" (vgl. BTDrucks 12/826, S. 22).

    Das Sozialgericht hat das Verfahren ausgesetzt und dem Bundesverfassungsgericht die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob § 11 Abs. 5 Satz 2 des Gesetzes zur Überführung der Ansprüche und Anwartschaften aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen des Beitrittsgebiets (Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz - AAÜG) in der Fassung des Art. 3 des Gesetzes zur Herstellung der Rechtseinheit in der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung (Renten-Überleitungsgesetz - RÜG) vom 25. Juli 1991 (BGBl I S. 1606, 1677) insoweit Art. 3 Abs. 1 GG verletzt, als Dienstbeschädigungsteilrenten, die neben Invalidenrenten gewährt wurden, ab 1. August 1991 eingestellt worden sind, und ob § 9 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 AAÜG in der Fassung des Art. 3 RÜG insoweit Art. 3 Abs. 1 GG verletzt, als Dienstbeschädigungsteilrenten auf Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit angerechnet werden.

    a) Der Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung des Bundestages hat seinen Vorschlag zur Einfügung des § 11 Abs. 5 Satz 2 AAÜG damit begründet, der Wegfall von Teilrenten bei gleichzeitigem Bezug einer Alters- und Invalidenvollrente vermeide eine Besserstellung der Empfänger solcher Vollrenten aus Sonderversorgungssystemen gegenüber den Empfängern von Dienstbeschädigungsvollrenten (vgl. BTDrucks 12/826, S. 22 und oben unter A I 4 b bb).

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