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   BGH, 01.04.2014 - XI ZR 276/13   

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https://dejure.org/2014,9481
BGH, 01.04.2014 - XI ZR 276/13 (https://dejure.org/2014,9481)
BGH, Entscheidung vom 01.04.2014 - XI ZR 276/13 (https://dejure.org/2014,9481)
BGH, Entscheidung vom 01. April 2014 - XI ZR 276/13 (https://dejure.org/2014,9481)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 138 Abs 1 BGB, § 765 BGB, § 767 Abs 1 S 3 BGB
    Bürgschaftsübernahme für einen Kontokorrentkredit: Prüfung der Sittenwidrigkeit bei zeitlich hintereinander geschalteten Bürgschaftsverträgen zwischen der Bank und der Lebengefährtin des Hauptschuldners

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 138 Abs. 1, 765
    Bürgschaft: Sittenwidrigkeit bei emotionaler Verbundenheit

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Gehörsverletzung im Zusammenhang mit Streit über die Sittenwidrigkeit einer aus emotionaler Verbundenheit erteilten Bürgschaft

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft aus emotionaler Verbundenheit bei hintereinander geschalteten Bürgschaftsverträgen

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Sittenwidrigkeit einer aus emotionaler Verbundenheit erteilten Bürgschaft bei hintereinander geschalteten Bürgschaftsverträgen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 103 Abs. 1; BGB § 138 Abs. 1; BGB § 765
    Gehörsverletzung im Zusammenhang mit Streit über die Sittenwidrigkeit einer aus emotionaler Verbundenheit erteilten Bürgschaft

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Sittenwidrigkeit einer aus emotionaler Verbundenheit erteilten Bürgschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Ehegatten-Bürgschaften für die ständig ausgeweitete Kreditlinie

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 765, 138 Abs. 1
    Zur Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft aus emotionaler Verbundenheit bei hintereinander geschalteten Bürgschaftsverträgen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Bürgschaft: Sittenwidrigkeit wegen krasser Überforderung bei Folgeverträgen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Parteiwille bei hintereinander geschalteten Bürgschaftsverträgen ist durch Auslegung zu ermitteln

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Sittenwidrige Bürgschaft?

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Bürgschaft: Heilloses Durcheinander befreit Bürgin

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bürgschaft: Heilloses Durcheinander befreit Bürgin

Besprechungen u.ä. (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2014, 1016
  • MDR 2014, 736
  • NJ 2014, 430
  • WM 2014, 989
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 15.11.2016 - XI ZR 32/16

    Mithaftung des krass finanziell überforderten Ehegatten für ein Darlehen an den

    Nach der Rechtsprechung des Senats wird die tatsächliche Vermutung einer verwerflichen Gesinnung des Gläubigers nicht ohne weiteres dadurch widerlegt, dass Wertangaben des Bürgen oder Mithaftenden in einer in zeitlichem Zusammenhang mit dem Abschluss des Bürgschaftsvertrags bzw. der Mithaftungserklärung erteilten Selbstauskunft seine objektiv krasse finanzielle Überforderung nicht erkennen lassen (vgl. Senatsbeschluss vom 1. April 2014 - XI ZR 276/13, WM 2014, 989 Rn. 21 mwN).
  • OLG Stuttgart, 20.09.2019 - 5 U 62/19

    Ansprüche auf Aufwendungsersatz aus Garantieverträgen

    bb) Eine krasse finanzielle Überforderung scheidet zudem aus, wenn der Bürge die gesamte Bürgschaftsschuld voraussichtlich durch Verwertung seines (selbstbewohnten) Eigenheims zu tilgen vermag (BGH, Urteil vom 26. April 2001 - IX ZR 337/98 -, Rn. 16, juris und BGH, Beschluss vom 01. April 2014 - XI ZR 276/13 -, Rn. 21, juris).

    Eine im zeitlichen Zusammenhang mit der Bürgschaft erteilte Selbstauskunft, die die objektiv krasse finanzielle Überforderung des Bürgen nicht erkennen lässt, kann die tatsächliche Vermutung einer verwerflichen Gesinnung des Gläubigers widerlegen, wenn die Selbstauskunft einer sorgfältigen Überprüfung des Gläubigers standhält (BGH, Beschluss vom 01. April 2014 - XI ZR 276/13 -, Rn. 21, juris).

  • LG Bonn, 06.04.2016 - 1 O 458/14

    Kammer weist Schadensersatzklage der EnBW Baden-Württemberg AG ab

    Der Bestimmtheitsgrundsatz verlangt, dass der Kläger bei einer Mehrheit von Streitgegenständen das Eventualverhältnis, in dem er die verschiedenen Ansprüche zur Entscheidung stellen will, klarstellt; er muss daher dem Gericht die Prüfungsreihenfolge der verschiedenen Streitgegenstände vorgeben (BGHZ 189, 56; BGH MDR 2014, 980; BGH ZIP 2014, 1016).
  • OLG München, 11.01.2016 - 19 U 3924/14

    Klage auf Schadensersatz wegen Fehlberatung

    Das bedeutet nach Auffassung des Senats jedoch nicht, dass hier eine unzulässige alternative Klagehäufung vorliegen würde, bei der der Kläger ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) herleitet und dem Gericht die Auswahl überlässt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt, und die deshalb gegen das Gebot des § 253 II Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen, verstößt (BGH, Hinweisbeschluss vom 24.03.2011 - I ZR 108/09; BGH, Beschluss vom 01.04.2014 - XI ZR 276/13; BGH, Urteil vom 25.04.2013 - IX ZR 62/12).
  • LAG Hessen, 03.11.2017 - 10 Sa 424/17

    Die Kammer geht davon aus, dass es sich um einen neuer Streitgegenstand handelt,

    Die alternative Klagehäufung, bei der der Kläger ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) herleitet und dem Gericht die Auswahl überlässt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt, verstößt prinzipiell gegen das Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen (vgl. grundlegend BGH 24. März 2011 - I ZR 108/09 - Rn. 9, BGHZ 189, 65; BGH 1. April 2014 - XI ZR 276/13 - Rn. 18, MDR 2014, 736 [für verschiedene Bürgschaftsverträge]; BGH 25. April 2013 - IX ZR 62/12 - Rn. 13, NJW 2013, 2429 [für Leistung aus eigenem oder abgetretenen Recht]; dem ist die Literatur überwiegend gefolgt, vgl. Baumbach/Lauterbach 75. Aufl. § 260 Rn. 6; Zöller/Greger 31. Aufl. § 260 Rn. 5; BeckOK ZPO/Bacher Stand: 15.06.2017 § 260 Rn. 29; Reichold in Thomas/Putzo 37. Aufl. § 260 Rn.7; kritisch Müko-ZPO/Becker-Eberhard 5. Aufl. § 260 Rn. 26) .
  • LAG Hessen, 15.12.2017 - 10 Sa 861/17

    Die Herstellung und anschließende Montage sog. "Schornsteinstülpköpfe" ist keine

    Die alternative Klagehäufung, bei der der Kläger ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) herleitet und dem Gericht die Auswahl überlässt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt, verstößt prinzipiell gegen das Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen (vgl. grundlegend BGH 24. März 2011 - I ZR 108/09 - Rn. 9, BGHZ 189, 65; BGH 1. April 2014 - XI ZR 276/13 - Rn. 18, MDR 2014, 736 [für verschiedene Bürgschaftsverträge]; BGH 25. April 2013 - IX ZR 62/12 - Rn. 13, NJW 2013, 2429 [für Leistung aus eigenem oder abgetretenen Recht]; dem ist die Literatur überwiegend gefolgt, vgl. Baumbach/Lauterbach 75. Aufl. § 260 Rn. 6; Zöller/Greger 31. Aufl. § 260 Rn. 5; BeckOK ZPO/Bacher Stand: 15.06.2017 § 260 Rn. 29; Reichold in Thomas/Putzo 37. Aufl. § 260 Rn.7; kritisch Müko-ZPO/Becker-Eberhard 5. Aufl. § 260 Rn. 26) .
  • LAG Hessen, 15.12.2017 - 10 Sa 361/17

    1. Besteht bei einem Betrieb der Wasser- und Brandschadenssanierung die

    Die alternative Klagehäufung, bei der der Kläger ein einheitliches Klagebegehren aus mehreren prozessualen Ansprüchen (Streitgegenständen) herleitet und dem Gericht die Auswahl überlässt, auf welchen Klagegrund es die Verurteilung stützt, verstößt prinzipiell gegen das Gebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, den Klagegrund bestimmt zu bezeichnen (vgl. grundlegend BGH 24. März 2011 - I ZR 108/09 - Rn. 9, BGHZ 189, 65; BGH 1. April 2014 - XI ZR 276/13 - Rn. 18, MDR 2014, 736 [für verschiedene Bürgschaftsverträge]; BGH 25. April 2013 - IX ZR 62/12 - Rn. 13, NJW 2013, 2429 [für Leistung aus eigenem oder abgetretenen Recht]; dem ist die Literatur überwiegend gefolgt, vgl. Baumbach/Lauterbach 75. Aufl. § 260 Rn. 6; Zöller/Greger 31. Aufl. § 260 Rn. 5; BeckOK ZPO/Bacher Stand: 15.06.2017 § 260 Rn. 29; Reichold in Thomas/Putzo 37. Aufl. § 260 Rn.7; kritisch Müko-ZPO/Becker-Eberhard 5. Aufl. § 260 Rn. 26) .
  • OLG Düsseldorf, 06.06.2019 - 15 U 1/16

    Ansprüche aus einem Darlehensvertrag

    Das aufgrund der Prognose ermittelte objektive Missverhältnis zwischen der Leistungsfähigkeit des Mitschuldners und der Höhe der übernommenen Verpflichtung, für das der Mithaftende die Beweislast trägt (vgl. BGH ZIP 2014, 1016, 1018; MünchKomm/Berger, a.a.O., § 488 Rn 142 mwN), begründet u.a. bei Kindern des Darlehensnehmers bereits ohne Hinzutreten weiterer Umstände die widerlegliche tatsächliche Vermutung dafür, dass diese sich auf die Verpflichtung nur auf Grund ihrer emotionalen Bindung an den Darlehensschuldner eingelassen haben und dass der Kreditgeber dies in sittlich anstößiger Weise ausgenutzt hat (BGH NJW 2005, 973; BGHZ 125, 206 (210); BGHZ 136, 347 (351); Palandt/Ellenberger, BGB, 78. A., 2019, § 138 Rn. 38b).
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