Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 26.10.2010 - 10 A 13.07   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    § 47 Abs 2 S 1 VwGO, § 195 Abs 7 VwGO, § 1 Abs 3 BauGB 2004, § 1 Abs 7 BauGB 2004, § 2 Abs 3 BauGB 2004
    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Überplanung des Bahnhofsumfeldes; Verbesserung der Verkehrsverhältnisse; Bahnhofszugang; Parkplätze; Bahnhofsvorplatz; Sondergebiete für bahnhofstypisches Gewerbe; Flächennutzungsplan; Entwicklungsgebot; Parallelverfahren; Erforderlichkeit; positive Planungskonzeption; (keine) Bedarfsprüfung; fiskalische Interessen der Gemeinde; Abwägungsrelevanz der Eigentümerbelange; Bewertungsmangel; Zusammenstellung des Abwägungsmaterials; Abwägungsmängel; Gewichtung der Eigentümerbelange; Komplettausfall; Eigentumsgewährleistung; Bestandsgarantie/Wertgarantie; Verhältnismäßigkeitsprüfung; milderes Mittel; Ausblendung eigentumsschonender Planungsalternativen; Vorfestlegung; Enteignungsantrag vor Auslegung und Abwägung; ergebnisorientiert ausgeübtes Planungsermessen; subjektive Abwägungssperre; Konflikttransfer in das enteignungsrechtliche Verfahren; Offensichtlichkeit; Fehlerrelevanz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vorliegen eines schwerwiegenden Abwägungsfehlers im Falle der Ausblendung eigentumsschonender Planungsalternativen durch die Gemeinde aus errebnisorientierten Gründen; Folgen des Vorliegens einer subjektiven Abwägungssperre aufgrund eines unzulässigen Konflikttransfers in das enteignungsrechtliche Verfahren

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Vorliegen eines schwerwiegenden Abwägungsfehlers im Falle der Ausblendung eigentumsschonender Planungsalternativen durch die Gemeinde aus errebnisorientierten Gründen; Folgen des Vorliegens einer subjektiven Abwägungssperre aufgrund eines unzulässigen Konflikttransfers in das enteignungsrechtliche Verfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (7)  

  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.10.2011 - 10 A 11.08  

    Normenkontrolle; Klarstellungs- und Ergänzungssatzung; Präklusion;

    Dies gilt nach der für das Planungsverfahren entwickelten Rechtsprechung selbst dann, wenn eine Satzung hinsichtlich bestimmter Festsetzungen teilbar sein sollte, weil das restliche Plangefüge nicht in einem so engen Zusammenhang mit den strittigen Festsetzungen steht, dass im Falle einer Teilunwirksamkeit nur noch ein Planungstorso übrig bliebe, der weder dem im Planungsverfahren zum Ausdruck gekommenen Willen und dem Planungskonzept der Gemeinde entspräche noch in der Lage wäre, eine sinnvolle städtebauliche Ordnung des Planbereichs zu bewirken (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Februar 2009 - BVerwG 4 B 54/08 -, BauR 2009, 1102; OVG Bln-Bbg, Urteile vom 26. Oktober 2010 - OVG 10 A 13.07 -, juris RNr. 18 und vom 14. Februar 2006 - OVG 2 A 16.05 -, BRS 70 Nr. 14, juris RNr. 56).

    Zu einer "absolut" beachtlichen Verfehlung des Hinweiszwecks der Bekanntmachung zählen Mängel der schlagwortartigen Kennzeichnung des Geltungsbereichs sowie andere irreführende Zusätze, die verunklarend wirken und so den notwendigen Rückschluss auf das maßgebende Plangebiet eher erschweren (vgl. OVG Bln-Bbg, Urteile vom 26. Oktober 2010, a.a.O., juris RNr. 33 m.w.N., vom 10. August 2010 - OVG 10 A 14.07 -, juris RNr. 35 und vom 12. Mai 2009 - OVG 10 A 7.08 -, LKV 2009, 469, juris RNr. 34, m.w.N.).

    Jedenfalls in diesem vergleichsweise kleinen Ort dürfte der (Kern)Bereich den Anwohnern vertraut sein, so dass der gewählte Begriff noch den Anforderungen an eine Anstoßfunktion genügt (vgl. hierzu OVG Bln-Bbg, Urteile vom 26. Oktober 2010, a.a.O, juris RNr. 34, vom 10. August 2010, a.a.O., juris RNr. 36 sowie Beschluss vom 26. Januar 2010 - OVG 10 A 4.07 -, juris RNr. 25).

    Die Bestätigung der Satzung auf der Planurkunde selbst genügt den Anforderungen, weil dadurch die inhaltliche Verbindung und der Bezug zwischen beiden deutlich wird und jedenfalls hinreichend zum Ausdruck kommt, dass mit der Unterschrift die Übereinstimmung des Planinhalts mit dem vom Satzungsgeber beschlossenen Satzungsinhalt bestätigt werden soll (vgl. OVG Bln-Bbg, Urteile vom 26. Oktober 2010, a.a.O., juris RNr. 37 und vom 10. August 2010, a.a.O., juris RNr. 39).

    Die Ausfertigung muss deshalb vor der ortsüblichen Bekanntmachung erfolgen (vgl. OVG Bln-Bbg, Urteile vom 26. Oktober 2010, a.a.O., juris RNr. 38, vom 10. August 2010, a.a.O., juris RNr. 39 und vom 12. Mai 2009, a.a.O., juris RNr. 40) und darüber hinaus zeitnah zu dieser (vgl. OVG Bln-Bbg, Beschluss vom 7. August 2009 - OVG 10 A 6.07 - ZMR 2010, 491, juris RNr. 40 m.w.N.).

    Hierbei handelt es sich nicht nur um eine sanktionslose Ordnungsvorschrift, sondern um eine wesentliche Verfahrensvorschrift, deren Verletzung grundsätzlich die Ungültigkeit der Satzung zur Folge hat (vgl. OVG Bln-Bbg, Urteile vom 26. Oktober 2010, a.a.O., juris RNr. 39, vom 10. August 2010, a.a.O., juris RNr. 40, vom 12. Mai 2009 - OVG 10 A 7.08 - a.a.O., juris RNr. 42 und vom 15. Februar 2007 - OVG 2 A 14.05 -, BRS 71 Nr. 118).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.03.2013 - 10 A 1.10  

    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Allgemeines Wohngebiet in Nachbarschaft zu

    Dazu gehören etwa eine nur vorgeschobene positive Zielsetzung, um eine in Wahrheit auf bloße Verhinderung gerichtete Planung zu verdecken, oder die ausschließliche Befriedigung privater Interessen durch die Planung (vgl. BVerwG, Beschluss vom 11. Mai 1999 - BVerwG 4 BN 15.99 -, NVwZ 1999, 1338, juris Rn. 3 ff.; OVG Bln-Bbg, Urteil vom 26. Oktober 2010 - OVG 10 A 13.07 -, juris Rn. 44, jeweils m.w.N.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.2011 - 2 D 14/10  

    Präklusion von Einwendungen gegen einen Bebauungsplan bei vorheriger Möglichkeit

    vgl. BVerwG, Urteil vom 29. Januar 2009 - 4 C 16.07 -, BVerwGE 133, 98 = BRS 74 Nr. 2 = juris Rn. 34, Beschluss vom 16. Dezember 1992 - 4 B 202.92 -, juris Rn. 10; OVG NRW, Urteil vom 7. Juli 2011 - 2 D 137/09.NE -, juris Rn. 76; OVG Berl.-Bbg., Urteil vom 26. Oktober 2010 - OVG 10 A 13.07 -, juris Rn. 28; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 10. Juni 2009 - 8 C 11319/08 -, juris Rn. 22; Hamb. OVG, Urteil vom 4. November 1999 - 2 E 29/96.N -, NVwZ-RR 2001, 83 = juris Rn. 36 f.; Battis, in: Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 11. Auflage 2009, § 3 Rn. 9; Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Band I, Loseblatt, Stand Juni 2011, § 3 Rn. 39.
  • FG Hamburg, 26.11.2013 - 3 K 81/13  

    Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten - Pauschalrückstellung für

    dd) Auch wenn eine Präklusion vorliegend nicht gegeben sein sollte (vgl. Urteil des OVG Berlin-Brandenburg vom 26.10.2010 OVG 10 A 13.07, juris), so ist bei der Beurteilung der Frage, ob die Entstehung einer Schadensersatzverbindlichkeit der Klägerin gegenüber ihren Käufern aufgrund eines denkbaren Normenkontrollverfahrens und die entsprechende Inanspruchnahme der Klägerin durch ihre Käufer auf Schadensersatz wahrscheinlich war, zu berücksichtigen, dass die Gewerbetreibenden bis zum 31.12.2006 nicht gegen einzelne für das reine Wohngebiet erteilte Baugenehmigungen vorgegangen sind und insoweit den Bebauungsplan angegriffen haben.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.09.2016 - 2 A 23.15  

    Normenkontrolle (Stattgabe); Textbebauungsplan; vereinfachtes Verfahren; (keine)

    Der letzte Auslegungstag war der 8. Dezember 2006, so dass auf die Rechtsfolgen des erst ab dem 1. Januar 2007 geltenden § 47 Abs. 2a VwGO naturgemäß noch nicht hingewiesen werden konnte (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26. Oktober 2010 - OVG 10 A 13.07 - juris, Rz. 16).
  • OVG Niedersachsen, 19.12.2011 - 2 D 14/10  

    Korrektur der Präklusionsfolge: Nur ausnahmsweise möglich!

    BVerwG, Urteil vom 29. Januar 2009 - 4 C 16.07 -, BVerwGE 133, 98 = BRS 74 Nr. 2 = juris Rn. 34, Beschluss vom 16. Dezember 1992 - 4 B 202.92 -, juris Rn. 10; OVG NRW, Urteil vom 7. Juli 2011 - 2 D 137/09.NE -, juris Rn. 76; OVG Berl.-Bbg., Urteil vom 26. Oktober 2010 - OVG 10 A 13.07 -, juris Rn. 28; OVG Rh.-Pf., Urteil vom 10. Juni 2009 - 8 C 11319/08 -, juris Rn. 22; Hamb. OVG, Urteil vom 4. November 1999 - 2 E 29/96.N -, NVwZ-RR 2001, 83 = juris Rn. 36 f.; Battis, in: Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 11. Auflage 2009, § 3 Rn. 9; Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Band I, Loseblatt, Stand Juni 2011, § 3 Rn. 39.
  • VG Münster, 16.05.2012 - 3 K 386/11  
    - OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 9. September 2010 - 2 A 3182/08 - OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26. Oktober 2010 - OVG 10 A 13.07 - sind weder in Bezug auf die darin erfassten Streitgegenstände verallgemeinerungsfähig noch treffen sie die in das Erschließungsbeitragsrecht zu übernehmenden Besonderheiten des Erschließungsrechts vollständig.
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