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   VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393   

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VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393 (https://dejure.org/2013,11687)
VGH Bayern, Entscheidung vom 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393 (https://dejure.org/2013,11687)
VGH Bayern, Entscheidung vom 02. Mai 2013 - 4 ZB 12.1393 (https://dejure.org/2013,11687)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2013, 902
  • DÖV 2013, 858
  • NZG 2013, 1028
 
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Wird zitiert von ... (7)Neu Zitiert selbst (18)

  • BGH, 24.02.2003 - II ZR 385/99

    Eintrittspflicht der BGB -Gesellschaft für Verhalten ihrer Gesellschafter;

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    Die Gesellschafter einer GbR haften für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft, unabhängig von deren Rechtsgrund, entsprechend § 128 HGB persönlich (BGH, U.v. 24.2.2003 - II ZR 385/09 - BGHZ 154, 88/94 = NJW 2003, 1445/1446 f.).
  • BGH, 12.01.2010 - XI ZR 37/09

    BGB-Gesellschaft: Verjährung der Ansprüche gegen den akzessorisch haftenden

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    Eine Obliegenheit des Gläubigers, die früheren Gesellschafter über den Stand des mit der Gesellschaft bestehenden Schuldverhältnisses fortlaufend zu informieren, um sich das Recht zu deren Inanspruchnahme zu erhalten, kann den geltenden Haftungsvorschriften nicht entnommen werden; sie widerspräche dem Grundsatz der akzessorischen Haftung aller Gesellschafter für Gesellschaftsverbindlichkeiten (vgl. BGH, U.v. 12.1.2010 - XI ZR 37/09 - MDR 2010, 331 Rn. 41 m.w.N.).
  • BVerfG, 03.09.2009 - 1 BvR 2539/07

    Keine Grundrechtsverletzung durch Nachforderungszinsen gem § 233a AO 1977 - Zudem

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    Nachforderungszinsen sind keine Sanktion für eine verspätete Steuerzahlung; mit ihnen soll vielmehr - im Rahmen einer typisierenden Bewertung - der Liquiditätsvorteil und damit der potentielle Zinsvorteil abgeschöpft werden, der dem Steuerpflichtigen durch eine nicht zeitnahe Steuerfestsetzung entsteht (BVerfG, B.v. 3.9.2009 - 1 BvR 2539/07 - NVwZ 2010, 902/903 m.w.N.).
  • BGH, 25.03.1982 - VII ZR 60/81

    Konto des Ehemanns - § 818 Abs. 4 BGB, § 279 BGB <Fassung bis 31.12.01>; §

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    Zwar lässt sich aus § 166 Abs. 1 BGB - unabhängig von einem bestehenden Vertretungsverhältnis - der allgemeine Rechtsgedanke ableiten, dass sich derjenige, der einen anderen mit der Erledigung bestimmter Angelegenheiten betraut hat, das in diesem Rahmen erlangte Wissen des anderen zurechnen lassen muss (BGH, U.v. 20.3.1982 - VII ZR 60/81 - NJW 1982, 1585/1586 = BGHZ 83, 293/296 m.w.N.).
  • BGH, 24.01.1992 - V ZR 262/90

    Begriff des "Wissenvertreters" und Zurechnung seines Wissens analog § 166 BGB zu

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    "Wissensvertreter" ist nach höchstrichterlicher Rechtsprechung aber nur, wer nach der Arbeitsorganisation des Geschäftsherrn dazu berufen ist, im Rechtsverkehr als dessen Repräsentant bestimmte Aufgaben in eigener Verantwortung zu erledigen und die dabei angefallenen Informationen zur Kenntnis zu nehmen sowie gegebenenfalls weiterzuleiten; der Geschäftsherr muss sich seiner wie eines Vertreters bedienen (BGH, U.v. 24.1.1992 - V ZR 262/90 - NJW 92, 1099/1100 m.w.N.).
  • BGH, 24.09.2007 - II ZR 284/05

    Rechtsfolgen des Unterbleibens der Eintragung des Ausscheidens eines

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    Er weist auch zu Recht darauf hin, dass nach ganz herrschender Meinung bei einer GbR die 5-Jahres-Frist nach § 160 Abs. 1 HGB mit der positiven Kenntnis des jeweiligen Gläubigers vom Ausscheiden des Gesellschafters aus der Gesellschaft zu laufen beginnt (BGH, U.v. 24.9.2007 - II ZR 284/05 - NJW 2007, 3784/3785 m.w.N.).
  • BGH, 17.01.2012 - II ZR 197/10

    BGB-Gesellschaft: Bereicherungshaftung des ausgeschiedenen Gesellschafters für

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    "Begründet" ist eine Verbindlichkeit nicht erst dann, wenn der Anspruch des Gläubigers entstanden oder gar fällig ist; maßgeblich ist vielmehr, wann der Rechtsgrund für die Verbindlichkeit gelegt wurde (BGH, U.v. 17.1.2012 - II ZR 197/19 - MDR 2012, 292 m.w.N.).
  • BVerfG, 21.01.2009 - 1 BvR 2524/06

    Zum Abwehrrecht gegen Castor-Transporte

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    An der Richtigkeit des verwaltungsgerichtlichen Urteils bestehen keine ernsthaften Zweifel (§ 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO), denn der Kläger hat keinen einzelnen tragenden Rechtssatz und keine erhebliche Tatsachenfeststellung des Verwaltungsgerichts mit schlüssigen Gegenargumenten in Frage gestellt (zu diesem Maßstab BVerfG, B.v. 21.1.2009 - 1 BvR 2524/06 - NVwZ 2009, 515/516 m.w.N.).
  • BVerwG, 15.06.2011 - 9 C 4.10

    Klagebefugnis, Gewerbesteuer, Gewerbesteuermessbescheid, Besteuerungsgrundlagen,

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    Es besteht keine vertragsähnliche Sonderverbindung zwischen den ertragsteuerberechtigten Gemeinden und den staatlichen Finanzbehörden; das Verhältnis zwischen diesen beiden wird nicht durch Abreden, sondern ausschließlich durch die gesetzliche Kompetenzzuweisung bestimmt (BVerwG, U.v. 15.6.2011 - 9 C4/10 - NVwZ 2011, 1388/1390 = BVerwGE 140, 34/41).
  • BFH, 14.05.2002 - VII R 6/01

    Abtretung von Erstattungszinsen

    Auszug aus VGH Bayern, 02.05.2013 - 4 ZB 12.1393
    Der Zinsanspruch selbst ist zwar - anders als der zugrunde liegende Anspruch aus der Gewerbesteuer als einer Jahressteuer - nicht schon mit Ablauf des Steuerjahres (§ 38 AO) entstanden, sondern erst im Zeitpunkt der Steuerfestsetzung, die zu dem eine Erstattung auslösenden Unterschiedsbetrag geführt hat (vgl. BFH, U.v. 14.5.2002 - VII R 6/01 - BStBl. II 2002, 2677).
  • BGH, 13.07.1967 - II ZR 268/64

    Haftung des ausgeschiedenen OHG-Gesellschafters

  • BFH, 27.06.1989 - VII R 100/86

    Haftung der BGB-Gesellschafter für Umsatzsteuerschulden der Gesellschaft?

  • BFH, 24.02.1987 - VII R 4/84

    Einbeziehung von Säumniszuschlägen in die Haftung eines Klägers als

  • BFH, 04.12.2007 - VII R 37/06

    Wirkung der Tilgung der Steuerschuld durch einen anderen Haftungsschuldner

  • BGH, 21.12.1961 - II ZR 74/59

    Haftung eines ausgeschiedenen Gesellschafters (OHG)

  • BFH, 17.06.2004 - V B 168/03

    Freiwillige Zahlungen vor Festsetzung der Steuer für die Zinsberechnung nach §

  • BFH, 30.01.1976 - III R 60/74

    Ausschluß eines Klagerechts - Gemeinde - Grundsteuermeßbetragsbescheid -

  • OVG Rheinland-Pfalz, 11.03.1986 - 6 A 132/84

    Haftung der persönlich haftenden Gesellschafter einer Offenen Handelsgesellschaft

  • VG München, 27.06.2016 - M 10 S 15.5732

    Nachhaftung des ausgeschiedenen Komplementärs einer KG

    Eine Haftungsinanspruchnahme bezüglich der Nachzahlungszinsen nach § 233a AO sei auch für die seit Längerem ausgeschiedenen Gesellschafter möglich (BayVGH, B. v. 2.5.2013 - 4 ZB 12.1393).

    Dies ergebe sich auch aus der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 2. Mai 2013 (4 ZB 12.1393), wonach die Gesellschafter einer GbR für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft - unabhängig von deren Rechtsgrund - entsprechend § 128 HGB persönlich hafteten.

    "Begründet" ist eine Verbindlichkeit nicht erst dann, wenn der Anspruch des Gläubigers entstanden oder gar fällig ist; maßgeblich ist vielmehr, wann der Rechtsgrund für die Verbindlichkeit gelegt wurde (BayVGH, B. v. 2.5.2013 - 4 ZB 12.1393 - juris; BGH, U. v. 17.1.2012 - II ZR 197/19 - MDR 2012, 292 m. w. N.).

    Die Begründung der Verbindlichkeit setzt demzufolge nicht voraus, dass vor dem Ausscheiden des Gesellschafters bereits alle Tatbestandsvoraussetzungen des Anspruchs erfüllt sind oder die (öffentlich-rechtliche) Forderung gar (bescheidsmäßig) geltend gemacht wurde (BayVGH, B. v. 2.5.2013 a. a. O.; OLG Saarbrücken, U. v. 30.4.2007 - 1U148/06 - juris).

    Denn der Rechtsgrund für diese steuerlichen Nebenleistungen (vgl. § 3 Abs. 4, § 37 AO) war für die entsprechenden Zeiträume ebenfalls schon vor dem Ausscheiden der Antragstellerin als Gesellschafterin aus der Immobilien Errichtungs- und Verwaltungs GmbH & Co. ... i. L. am 2. Mai 2012 begründet im Sinne des § 160 Abs. 1 Satz 1 HGB (dazu ausführlich BayVGH, B. v. 2.5.2013 - 4 ZB 12.1393 - juris).

    Der Zinsanspruch selbst ist zwar - anders als der zugrunde liegende Anspruch aus der Gewerbesteuer als einer Jahressteuer - nicht schon mit Ablauf des Steuerjahres (§ 38 AO) entstanden, sondern erst im Zeitpunkt der Steuerfestsetzung, die zu dem eine Erstattung auslösenden Unterschiedsbetrag geführt hat (vgl. BayVGH, B. v. 2.5.2013 a. a. O.; BFH, U. v. 14.5.2002 - VII R 6/01 - BStBl. II 2002, 2677).

  • LG Düsseldorf, 18.09.2019 - 25 S 18/19
    Diese Frist beginnt mit der Kenntnis des Gläubigers von dem Ausscheiden des Gesellschafters aus der GbR (Bundesgerichtshof, Urteil vom 24. September 2007, - II ZR 284/05; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 02. Mai 2013, - 4 ZB 12.1393; Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 30. Juni 2017, - I-12 U 175/15).
  • VGH Bayern, 12.12.2016 - 4 CS 16.1324

    Heranziehung einer Aktiengesellschaft als Haftungsschuldnerin für

    "Begründet" ist eine Verbindlichkeit nicht erst dann, wenn der Anspruch des Gläubigers entstanden oder gar fällig ist; maßgeblich ist vielmehr, wann der Rechtsgrund für die Verbindlichkeit gelegt wurde (vgl. BayVGH, B.v. 2.5.2013 - 4 ZB 12.1393 - BayVBl 2014, 81/82 f. m. w. N.).

    Darauf, dass die Zinshöhe beim Ausscheiden der Antragstellerin aus der KG noch nicht bekannt war, kommt es nicht an (vgl. zum Ganzen BayVGH, B.v. 2.5.2013 - 4 ZB 12.1393 - BayVBl 2014, 81/83 m. w. N.).

  • BVerwG, 12.03.2015 - 3 C 6.14

    Lastenausgleich; Hauptentschädigung; Mietwohngrundstücksregelung;

    Für die mit einer Wissenszurechnung verbundene Durchbrechung von gesetzlichen Zuständigkeitsgrenzen bietet der Rechtsgedanke des § 166 BGB allein keine Grundlage (stRspr; vgl. BGH, Urteile vom 4. Februar 1997 - VI ZR 306/95 - BGHZ 134, 343 , vom 15. Dezember 2005 - IX ZR 227/04 - NJW-RR 2006, 771 Rn. 13 und vom 30. Juni 2011 - IX ZR 155/08 - BGHZ 190, 201 Rn. 16 ff.; Beschluss vom 29. Juni 2006 - IX ZR 167/04 - juris Rn. 3; ebenso BSG, Urteil vom 17. April 2008 - B 13 R 123/07 R - BSGE 100, 215 Rn. 20 und VGH München, Beschluss vom 2. Mai 2013 - 4 ZB 12.1393 - BayVBl. 2014, 81 Rn. 10).
  • OVG Sachsen, 10.08.2022 - 3 A 735/21

    Rücknahme von Wohngeld; zur Ursächlichkeit unrichtiger Angaben des Begünstigten

    Für die mit einer Wissenszurechnung verbundene Durchbrechung von gesetzlichen Zuständigkeitsgrenzen bietet der Rechtsgedanke des § 166 BGB allein keine Grundlage (stRspr; vgl. BVerwG, Urt. v. 12. März 2015 - 3 C 6/14 -, juris Rn. 16 m. w. N.; BGH, Urt. v. 4. Februar 1997 - VI ZR 306/95 -, juris; BSG, Urt. v. 17. April 2008 - B 13 R 123/07 R -, juris Rn. 20; BayVGH, Beschl. vom 2. Mai 2013 - 4 ZB 12.1393 -, juris Rn. 10).
  • VGH Bayern, 26.06.2017 - 4 ZB 17.531

    Erlass von Abgaben wegen persönlicher Unbilligkeit

    Es ist bereits unklar, ob die geltend gemachten Erlassgründe bereits zum hier maßgeblichen Zeitpunkt der Widerspruchsentscheidung (vgl. BayVGH, B.v. 2.5.2013 - 4 ZB 12.1393 - BayVBl 2014, 81) vorlagen oder ob sie erst danach eingetreten und daher für die rechtliche Beurteilung des angefochtenen Bescheids unbeachtlich sind.
  • VG Kassel, 24.09.2014 - 1 K 1061/13

    Rechtsscheinhaftung eines ausgeschiedenen BGB-Gesellschafters für

    Dies betrifft auch öffentlich-rechtliche Forderungen (vgl. Bay. VGH, Beschluss vom 2. Mai 2013 - 4 ZB 12.1393 -, juris).
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