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Rechtsprechung
   OVG Bremen, 20.05.2003 - 1 B 201/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,12429
OVG Bremen, 20.05.2003 - 1 B 201/03 (https://dejure.org/2003,12429)
OVG Bremen, Entscheidung vom 20.05.2003 - 1 B 201/03 (https://dejure.org/2003,12429)
OVG Bremen, Entscheidung vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 (https://dejure.org/2003,12429)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • bremen.de PDF

    Wahlsendung vor einer Landtagswahl - Chancengleichheit der Parteien

  • Oberverwaltungsgericht Bremen

    GG Art 3 Abs 1; GG Art 21 Abs 1; ParteiG § 5 Abs 1
    Wahlsendung vor einer Landtagswahl, Chancengleichheit der Parteien - Wahlsendung; Chancengleichheit

  • Judicialis

    GG Art. 3 Abs. 1 130; ; GG Art. 5 Abs. 1 S. 2; ; GG Art. 21 Abs. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Recht der Parteien auf Chancengleichheit im Wahlkampf; Prinzip der abgestuften Chancengleichheit; Beteiligung von Parteien an einer redaktionell gestalteten Wahlsendung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt; Redaktionelle Freiheit

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2003, 651
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (4)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2002 - 8 B 1444/02

    "TV-Duell" ohne Westerwelle

    Auszug aus OVG Bremen, 20.05.2003 - 1 B 201/03
    Der dort entwickelte Ansatz, dem auch der Bremische Staatsgerichtshof in seiner Entscheidung vom 23.12.1996 (BremStGE 6, 89 = LVerfGE 5, 175 gefolgt ist und den zahlreiche andere Verwaltungsgerichte (vgl. zuletzt z.B. VGH Baden-Württemberg NVwZ-RR 1997, 629; OVG Nordrhein-Westfalen NJW 2002, 3417) teilen, wird auch von den Beteiligten nicht grundsätzlich in Zweifel gezogen.

    Ist das nicht der Fall, kann - je nach den Gesamtumständen - auch ein Anspruch an einer konkreten Sendung bestehen." (NJW 2002, 3417 ).

    Auch das OVG Nordrhein-Westfalen sieht in seinem Beschluss zum "TV-Duell" der Kanzlerkandidaten Bedenken, wenn eine Sendung mit diesem Programmzuschnitt erst wenige Tage vor der Wahl ausgestrahlt würde, weil den nicht beteiligten Parteien dann nicht mehr ausreichend Gelegenheit gelassen würde, auf die Äußerungen der zu Wort gekommenen Kandidaten in angemessener Weise zu reagieren und mit eigenen Positionen noch Aufmerksamkeit zu finden (NJW 2002, 3417 ).

    Die Antragsgegnerin hätte ihr Konzept ohne Rücksicht auf diesen Umstand nicht durchsetzen dürfen (vgl. auch BVerfG, NJW 2002, 3417 m.w. Nwn.).

  • StGH Bremen, 23.12.1996 - St 5/96

    Wahlwerbung und Chancengleichheit

    Auszug aus OVG Bremen, 20.05.2003 - 1 B 201/03
    Der dort entwickelte Ansatz, dem auch der Bremische Staatsgerichtshof in seiner Entscheidung vom 23.12.1996 (BremStGE 6, 89 = LVerfGE 5, 175 gefolgt ist und den zahlreiche andere Verwaltungsgerichte (vgl. zuletzt z.B. VGH Baden-Württemberg NVwZ-RR 1997, 629; OVG Nordrhein-Westfalen NJW 2002, 3417) teilen, wird auch von den Beteiligten nicht grundsätzlich in Zweifel gezogen.

    Wie der Bremische Staatsgerichthof in seiner zitierten Entscheidung vom 23.12.1996 ausgeführt hat, ergeben sich umso stärkere Bindungen aus der Parteienfreiheit und -gleichheit auch für die Gestaltung redaktioneller Wahlsendungen, je näher eine Wahl rückt und je "heißer" der Wahlkampf möglicherweise wird (BremStGHE 6, 89 = LVerfGE 5, 175 ).

  • VGH Baden-Württemberg, 16.10.1996 - 10 S 2866/96

    Teilnahme von politischen Parteien an Fernsehdiskussion - Chancengleichheit im …

    Auszug aus OVG Bremen, 20.05.2003 - 1 B 201/03
    Der dort entwickelte Ansatz, dem auch der Bremische Staatsgerichtshof in seiner Entscheidung vom 23.12.1996 (BremStGE 6, 89 = LVerfGE 5, 175 gefolgt ist und den zahlreiche andere Verwaltungsgerichte (vgl. zuletzt z.B. VGH Baden-Württemberg NVwZ-RR 1997, 629; OVG Nordrhein-Westfalen NJW 2002, 3417) teilen, wird auch von den Beteiligten nicht grundsätzlich in Zweifel gezogen.
  • OVG Bremen, 18.09.1991 - 1 B 53/91

    Anspruch auf Teilnahme an einem im Fernsehen ausgestrahlten Wahlhearing gegenüber …

    Auszug aus OVG Bremen, 20.05.2003 - 1 B 201/03
    Diese verfassungsrechtliche Ausgangsposition hat der beschließende Senat in seinem Beschluss vom 18.09.1991 (DVBl 1991, 1269 = AfP 1991, 775) näher ausgeführt, auf den insoweit zur Vermeidung zur Wiederholung verwiesen werden kann.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.06.2024 - 13 B 494/24

    WDR muss Bündnis Sahra Wagenknecht zur Wahlarena 2024 Europa einladen

    Rn. 10 Vgl. zum Ganzen: OVG NRW, Beschlüsse vom 30. April 2012 - 13 B 528/12 -, juris, Rn. 8 ff., und vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 -, NJW 2002, 3417 = juris, Rn. 23 ff. m. w. N., nachgehend BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 30. August 2022 - 2 BvR 1332/02 -, NJW 2002, 2939 = juris, Rn. 5 ff.; siehe ferner etwa OVG Saarl., Beschluss vom 13. März 2017 - 2 B 340/17 -, juris, Rn. 16; OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, NVwZ-RR 2003, 651 = juris, Rn. 6 f.; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 16. Oktober 1996 - 10 S 2866/96 -, NVwZ-RR 1997, 629 = juris, Rn. 14 ff.; jeweils m. w. N.

    Rn. 21 Vgl. OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, NVwZ-RR 2003, 651 = juris, Rn. 16 ff.; siehe auch BVerfG, Einstweilige Anordnung vom 10. Mai 1990 - 1 BvR 559/90 -, BVerfGE 82, 54 = juris, Rn. 14, und Kammerbeschluss vom 9. Oktober 1990 - 2 BvR 1316/90 -, NVwZ 1991, 560 = juris, Rn. 2.

  • VG Köln, 05.02.2025 - 6 L 81/25

    Spitzenkandidatin des BSW muss nicht zur Wahlarena 2025 zur Bundestagswahl …

    Rn. 21 vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 5. Juni 2024 - 13 B 494/24 -, juris, Rn. 6 ff., vom 30. April 2012 - 13 B 528/12 -, juris, Rn. 8 ff., und vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 -, juris, Rn. 23 ff. m.w.N., nachgehend BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 30. August 2022 - 2 BvR 1332/02 -, juris, Rn. 5 ff.; siehe ferner etwa Oberverwaltungsgericht des Saarlandes (Saarl. OVG), Beschluss vom 13. März 2017 - 2 B 340/17 -, juris, Rn. 16; OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, juris, Rn. 6 f.; VGH BW, Beschluss vom 16. Oktober 1996 - 10 S 2866/96 -, juris, Rn. 14 ff.; jeweils m.w.N.

    OVG, Beschluss vom 13. März 2017 - 2 B 340/17 -, juris, Rn. 16; OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, juris, Rn. 6 f.; VGH BW, Beschluss vom 16. Oktober 1996 - 10 S 2866/96 -, juris, Rn. 14 ff.; jeweils m.w.N.

  • VGH Baden-Württemberg, 28.02.2011 - 9 S 499/11

    Chancengleichheitsgrundsatz bei Podiumsdiskussionsveranstaltung politischer …

    Dieses greift nicht nur bei der Verteilung von Sendezeiten für Wahlwerbesendungen (vgl. BVerwG, Urteil vom 11.01.1991 - 7 C 13/90 -, BVerwGE 87, 270; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 24.02.1983 - 2 BvR 323/83 -, BVerfGE 63, 251 m.w.N.) oder Standorten für Wahlplakate (vgl. VG München, Beschluss vom 26.05.2006 - M 22 E 06.1484, BayVBl 2007, 732), sondern auch bei der Berücksichtigung in konzeptionell vorgeprägten Veranstaltungen wie redaktionell gestalteten Sendungen (vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 20.05.2003 - 1 B 201/03 -, NVwZ-RR 2003, 651; OVG NRW, Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -, NJW 2002, 3417; Nds. OVG, Beschluss vom 08.03.1994 - 10 M 1470/94 -, NVwZ 1994, 586 f.; VG Köln, Beschluss vom 13.09.2005 - 6 L 1479/05 - VG Weimar, Beschluss vom 09.09.1999 - 2 E 2871/99.We - NVwZ-RR 2000, 406 f.) oder auch moderierten Podiumsdiskussionen.

    Auch dies kann bei der Frage nach der Bedeutung einer Partei nicht unberücksichtigt bleiben (vgl. BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 10.05.1990 - 1 BvR 559/90 -, BVerfGE 82, 54 [55]; OVG Hamburg, Beschluss vom 20.05.2003 a.a.O.; Nds. OVG…, Beschluss vom 08.03.1994, a.a.O.; VG Köln…, Beschluss vom 13.09.2005 a.a.O.; VG Weimar…, Beschluss vom 09.09.1999 a.a.O.).

  • VG Potsdam, 04.09.2024 - 11 L 733/24

    FDP ist irrelevant

    Zwischen der Rundfunkfreiheit einerseits und dem Recht auf Chancengleichheit der Parteien andererseits ist ein Ausgleich im Wege der praktischen Konkordanz in der Weise herzustellen, dass beide Rechtspositionen zu möglichst optimaler Wirksamkeit gelangen können (vgl. Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, Rn. 5 f., juris; VG Köln…, Beschluss vom 29. Mai 2024 - 6 L 928/24 -, Rn. 12 - 13, juris; VG Potsdam, Beschluss vom 27. August 1999 zu 5 L 911/99 - darauf folgend OVG Brandenburg, Beschluss vom 31. August 1999 zu 1 B 111/99 - auch in einem die Antragstellerin betreffenden Verfahren).

    Eine Beschränkung des Teilnehmerkreises kann daher sowohl durch die unterschiedliche politische Bedeutung der miteinander konkurrierenden Parteien als auch durch konzeptionelle Überlegungen der Programmgestaltung gerechtfertigt sein (vgl. Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, Rn. 8 - 9).

    Diese ist nur dann gewährleistet, wenn jedenfalls den Parteien, die zwar bisher nicht im Parlament vertreten waren, sich aber gleichwohl nicht nur gelegentlich am politischen Leben beteiligt haben, sowohl quantitativ als auch inhaltlich und zeitlich noch Gelegenheit verbleibt, den Wähler zu erreichen (Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, Rn. 8 - 10, juris).

  • VG Köln, 29.05.2024 - 6 L 928/24

    Wagenknecht-Partei muss nicht zur Wahlarena 2024 Europa eingeladen werden

    Rn. 16 Vgl. zum gesamten Vorstehenden OVG NRW, Beschlüsse vom 30. April 2012 - 13 B 528/12 -, juris, Rn. 8 ff., und vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 -, juris, Rn. 22 ff.; OVG Saarland, Beschluss vom 13. März 2017 - 2 B 340/17 -, juris, Rn. 16; VerfGH Saarland, Beschluss vom 16. März 2017 - Lv 3/17, juris, Rn. 24 ff.; OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, juris, Rn. 6 ff.; VGH BW, Beschluss vom 16. Oktober 1996 - 10 S 2866/96 -, juris, Rn. 14 ff.; VG Köln, Beschlüsse vom 26. April 2012 - 6 L 502/12 -, juris, Rn. 12 ff., vom 13. September 2005 - 6 L 1479/05 -, juris, Rn. 12 ff., und vom 19. Juli 2002 - 6 L 1634/02 -, juris, Rn. 14 f., 51 ff.

    Rn. 22 Kritisch zum retrospektiven Konzept allerdings OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 -, juris, Rn. 16 ff.

  • VG Mainz, 04.10.2023 - 4 L 532/23

    Wahlsendungen des ZDF über die bevorstehenden Landtagswahlen in Bayern und Hessen …

    - 1 B 201/03 -, juris Rn. 8 ff.; OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002, a.a.O.,.

    2003 - 1 B 201/03 -, juris Rn. 10; OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002,.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 25.05.2023 - 3 B 43.21

    Rundfunk Berlin-Brandenburg musste Wahlergebnis der Tierschutzpartei nach der …

    Voraussetzung ist ein redaktionelles Gesamtkonzept, das dafür Sorge trägt, den von der konkreten Sendung ausgeschlossenen Parteien auf andere Weise hinreichende Publizität zu verschaffen, so dass auch den Parteien, die bisher nicht im Parlament vertreten waren, sich aber gleichwohl nicht nur gelegentlich am politischen Leben beteiligt haben, noch hinreichend Gelegenheit verbleibt, die Wähler zu erreichen (vgl. OVG Münster…, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 - juris Rn. 35 ff.; OVG Münster…, Beschluss vom 30. April 2012 - 13 B 528/12 - juris Rn. 10 ff.; OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 - juris Rn. 9 f.; OVG Saarlouis…, Beschluss vom 13. März 2017 - 2 B 340/17 - juris Rn. 16 ff.).

    Darauf wird typischerweise abgestellt, wenn es um die gleichheitswidrige Benachteiligung von Wahlbewerbern geht, die nicht zu bestimmten Diskussionsrunden eingeladen werden (vgl. z.B. OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 - juris Rn. 10; OVG Saarlouis…, Beschluss vom 13. März 2017 - 2 B 340/17 - juris Rn. 18; OVG Münster…, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 - juris Rn. 41 ff.; dazu BVerfG, Beschluss vom 30. August 2002 - 2 BvR 1332/02 - juris).

  • VG Saarlouis, 24.02.2017 - 3 L 261/17

    Keine Teilnahme der NPD an der "Elefantenrunde" des SR

    Dieses greift nicht nur bei der Verteilung von Sendezeiten für Wahlwerbesendungen(vgl. BVerwG, Urteil vom 11.01.1991 - 7 C 13/90 -, BVerwGE 87, 270; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 24.02.1983 - 2 BvR 323/83 -, BVerfGE 63, 251 m.w.N.) oder Standorten für Wahlplakate(vgl. VG München, Beschluss vom 26.05.2006 - M 22 E 06.1484, BayVBl 2007, 732), sondern auch bei der Berücksichtigung in konzeptionell vorgeprägten Veranstaltungen wie redaktionell gestalteten Sendungen(vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 20.05.2003 - 1 B 201/03 -, NVwZ-RR 2003, 651; OVG NRW, Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -, NJW 2002, 3417; Nds. OVG, Beschluss vom 08.03.1994 - 10 M 1470/94 -, NVwZ 1994, 586 f.; VG Köln, Beschluss vom 13.09.2005 - 6 L 1479/05 - VG Weimar, Beschluss vom 09.09.1999 - 2 E 2871/99.We - NVwZ-RR 2000, 406 f.) oder auch moderierten Podiumsdiskussionen11(11 vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.02.2011, Az.: 9 S 499/11, juris.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.09.2024 - 3 S 109.24

    Landtagswahl Brandenburg: rbb muss Wahlergebnis der Tierschutzpartei bei mehr als …

    Rn. 3 Für die Vorwahlberichterstattung ist anerkannt, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Parteien in redaktionellen Sendungen nach dem Prinzip der abgestuften Chancengleichheit entsprechend ihrer Bedeutung berücksichtigen müssen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 30. August 2002 - 2 BvR 1332/02 - juris;… OVG Münster, Beschlüsse vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 - juris Rn. 23 ff., vom 30. April 2012 - 13 B 528/12 - juris Rn. 8 ff. …und vom 5. Juni 2024 - 13 B 494/24 - juris Rn. 6 f.; OVG Bremen, Beschluss vom 20. Mai 2003 - 1 B 201/03 - juris Rn. 6; OVG Saarlouis…, Beschluss vom 13. März 2017 - 2 B 340/17 - juris Rn. 16; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 13. September 2024 - OVG 3 S 103/24 - juris).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.10.2023 - 2 B 10899/23

    Kleinstpartei; Ausweisung des Stimmenanteils in der ZDF-Wahlberichtersattung der …

    Eine Pflicht, den Gleichheitssatz strikt oder formal zu beachten, besteht insoweit nicht (BVerfG…, Beschluss vom 9. Mai 1978 - 2 BvC 2/77 -, juris Rn. 23 [betreffend die Zuteilung von Sendezeiten] und Rn.24 [betreffend die redaktionelle Programmgestaltung]; ferner auch VGH BW…, Beschluss vom 28. Februar 2011 - 9 S 499/11 -, juris Rn. 9; OVG Bremen, Beschluss vom 20.Mai 2003 - 1 B 201/03 -, juris Rn. 8 ff.; HambOVG…, Beschluss vom 20. März 1996 - Bs III 63/96 -, juris Rn. 6).
  • VGH Baden-Württemberg, 23.02.2011 - 12 K 574/11
  • VG Saarlouis, 07.03.2017 - 3 L 321/17

    Anspruch von Parteien auf Teilnahme an Fernsehsendungen vor einer Wahl

  • OVG Sachsen, 22.03.2006 - 3 BS 79/06

    Teilerfolg der DVU wegen Redezeit im MDR

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Rechtsprechung
   BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,13812
BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03 (https://dejure.org/2004,13812)
BVerwG, Entscheidung vom 08.04.2004 - 1 B 201.03 (https://dejure.org/2004,13812)
BVerwG, Entscheidung vom 08. April 2004 - 1 B 201.03 (https://dejure.org/2004,13812)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • Bundesverwaltungsgericht
  • Wolters Kluwer

    Ausweisungsverfügung gegen einen privilegierten EG-Ausländer nach Anklagevorwurf - Behandlung nach Einstellung dieses Strafverfahrens

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 24.02.1998 - 1 B 21.98

    Ausländerrecht - Ausweisungsentscheidung und strafgerichtliche Verurteilung

    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Dies stehe "insoweit im Gegensatz zu dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 24.02.1998 - 1 B 21.98 - als die tatsächlichen Feststellungen des strafgerichtlichen Urteils dann der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung zugrunde gelegt werden können, wenn sie plausibel erscheinen und nicht substantiiert in Frage gestellt werden" (Beschwerdebegründung S. 3).

    Die Beschwerde bezeichnet hier keinen Rechtssatz, mit dem das Berufungsgericht einem Rechtssatz des Bundesverwaltungsgerichts in dem von ihr zitierten Beschluss vom 24. Februar 1998 (abgedruckt in InfAuslR 1998, 221) widersprochen hätte.

    Vielmehr wird in der Entscheidung ausgeführt, dass die Ausländerbehörde - namentlich bei ihrer Beurteilung, ob schwerwiegende Gründe der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Sinne von § 48 Abs. 1 AuslG vorliegen und ob eine Ausnahme von der Regelausweisung gegeben ist - "an die tatsächlichen Feststellungen des Strafgerichts zwar rechtlich nicht gebunden ist, diese Feststellungen ihrer Entscheidung aber in der Regel zugrunde legen darf; allenfalls in Sonderfällen kann anderes gelten, wenn die Ausländerbehörde ausnahmsweise in der Lage ist, den Vorfall besser als die Strafverfolgungsorgane aufzuklären, oder für die Ausländerbehörde ohne weiteres erkennbar ist, dass die Verurteilung auf einem Irrtum beruht" (InfAuslR 1998, 221 ).

  • BVerfG, 29.05.1991 - 1 BvR 1383/90

    Verletzung des Anspruchs auf rechtliche Gehör bei Überspannung der Anforderungen …

    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Insbesondere zeigt sie nicht auf, dass das Gericht mit der Berücksichtigung des Vorfalls vom 17. Januar 2001 dem Rechtsstreit eine Wendung gegeben hätte, mit der die Beteiligten nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht hätten rechnen müssen (vgl. etwa BVerfG, Beschluss vom 29. Mai 1991 - 1 BvR 1383/90 - BVerfGE 84, 188 ; Beschluss vom 25. April 2001 - BVerwG 4 B 31.01 - und vom 11. Mai 1999 - BVerwG 9 B 1076.98 - m.w.N.).
  • BVerwG, 19.08.1997 - 7 B 261.97

    Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde - Darlegung der Grundsatzbedeutung - …

    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Die Behauptung einer fehlerhaften oder unterbliebenen Anwendung von Rechtssätzen, die das Bundesverfassungsgericht oder das Bundesverwaltungsgericht in seiner Rechtsprechung aufgestellt hat, genügt den Anforderungen einer Divergenzrüge nicht (vgl. Beschluss vom 19. August 1997 - BVerwG 7 B 261.97 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 26 = NJW 1997, 3328).
  • BVerfG, 08.07.1997 - 1 BvR 1621/94

    Hochschullehrer

    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Eine Verletzung rechtlichen Gehörs kann daher nur dann festgestellt werden, wenn es sich aus den besonderen Umständen des Falles deutlich ergibt, dass das Gericht tatsächliches Vorbringen der Beteiligten nicht in Erwägung gezogen hat (vgl. etwa Beschluss vom 5. Februar 1999 - BVerwG 9 B 797.98 - Buchholz 310 § 108 Abs. 2 VwGO Nr. 4 unter Hinweis auf BVerfGE 96, 205 ).
  • BVerwG, 26.11.2001 - 1 B 347.01

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Die Beschwerde verkennt, dass aus Art. 103 Abs. 1 GG keine generelle Pflicht des Gerichts abzuleiten ist, den Beteiligten vorab mitzuteilen, in welcher Weise es in das Verfahren eingeführte Tatsachen und Beweismittel zu berücksichtigen und zu würdigen beabsichtigt (stRspr, vgl. Beschluss vom 21. Januar 2000 - BVerwG 9 B 614.99 - Buchholz 310 § 130 a VwGO Nr. 46 und Beschluss vom 26. November 2001 - BVerwG 1 B 347.01 - Buchholz 310 § 86 Abs. 3 VwGO Nr. 52).
  • BVerwG, 05.02.1999 - 9 B 797.98
    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Eine Verletzung rechtlichen Gehörs kann daher nur dann festgestellt werden, wenn es sich aus den besonderen Umständen des Falles deutlich ergibt, dass das Gericht tatsächliches Vorbringen der Beteiligten nicht in Erwägung gezogen hat (vgl. etwa Beschluss vom 5. Februar 1999 - BVerwG 9 B 797.98 - Buchholz 310 § 108 Abs. 2 VwGO Nr. 4 unter Hinweis auf BVerfGE 96, 205 ).
  • BVerwG, 25.04.2001 - 4 B 31.01

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Verfahrensmangel infolge der …

    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Insbesondere zeigt sie nicht auf, dass das Gericht mit der Berücksichtigung des Vorfalls vom 17. Januar 2001 dem Rechtsstreit eine Wendung gegeben hätte, mit der die Beteiligten nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht hätten rechnen müssen (vgl. etwa BVerfG, Beschluss vom 29. Mai 1991 - 1 BvR 1383/90 - BVerfGE 84, 188 ; Beschluss vom 25. April 2001 - BVerwG 4 B 31.01 - und vom 11. Mai 1999 - BVerwG 9 B 1076.98 - m.w.N.).
  • BVerwG, 11.05.1999 - 9 B 1076.98
    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Insbesondere zeigt sie nicht auf, dass das Gericht mit der Berücksichtigung des Vorfalls vom 17. Januar 2001 dem Rechtsstreit eine Wendung gegeben hätte, mit der die Beteiligten nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens nicht hätten rechnen müssen (vgl. etwa BVerfG, Beschluss vom 29. Mai 1991 - 1 BvR 1383/90 - BVerfGE 84, 188 ; Beschluss vom 25. April 2001 - BVerwG 4 B 31.01 - und vom 11. Mai 1999 - BVerwG 9 B 1076.98 - m.w.N.).
  • BVerwG, 21.01.2000 - 9 B 614.99
    Auszug aus BVerwG, 08.04.2004 - 1 B 201.03
    Die Beschwerde verkennt, dass aus Art. 103 Abs. 1 GG keine generelle Pflicht des Gerichts abzuleiten ist, den Beteiligten vorab mitzuteilen, in welcher Weise es in das Verfahren eingeführte Tatsachen und Beweismittel zu berücksichtigen und zu würdigen beabsichtigt (stRspr, vgl. Beschluss vom 21. Januar 2000 - BVerwG 9 B 614.99 - Buchholz 310 § 130 a VwGO Nr. 46 und Beschluss vom 26. November 2001 - BVerwG 1 B 347.01 - Buchholz 310 § 86 Abs. 3 VwGO Nr. 52).
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