Rechtsprechung
| OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 311 Abs. 2 ; BGB § 241 Abs. 2
Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen Abbruchs der Verhandlungen über einen notariell zu beurkundenden Vertrag - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Siegen, 13.12.2012 - 5 O 300/08
- OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
- BGH, 15.01.2015 - V ZR 135/14
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (7)
- OLG Saarbrücken, 06.03.2014 - 4 U 435/12
Grundstückskaufvertrag: Haftung aus culpa in contrahendo wegen Abbruch der …
Auszug aus OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
Schließlich muss der Abbruch der Verhandlungen sich als besonders schwerwiegende, in der Regel vorsätzliche Treuepflichtverletzung darstellen (vgl. BGH NJW 2013, 928, Tz. 8; NJW-RR 2001, 381, Tz. 11; OLG Saarbrücken, Urteil vom 6.3.2014, 4 U 435/12, Tz. 23 ff.; OLG Celle BauR 2012, 1793, Tz. 24 f., 46; OLGR Bremen 2008, 385, Tz. 42 ff.). - BGH, 09.11.2012 - V ZR 182/11
Aufschiebend bedingter Grundstückskaufvertrag: Haftung der vollmachtlos …
Auszug aus OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
Schließlich muss der Abbruch der Verhandlungen sich als besonders schwerwiegende, in der Regel vorsätzliche Treuepflichtverletzung darstellen (vgl. BGH NJW 2013, 928, Tz. 8; NJW-RR 2001, 381, Tz. 11; OLG Saarbrücken, Urteil vom 6.3.2014, 4 U 435/12, Tz. 23 ff.; OLG Celle BauR 2012, 1793, Tz. 24 f., 46; OLGR Bremen 2008, 385, Tz. 42 ff.). - BGH, 16.07.2004 - V ZR 222/03
Zulässigkeit der Berufung auf die Formunwirksamkeit eines längere Zeit als …
Auszug aus OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
Rn. 79 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein Verstoß gegen § 242 BGB bei Berufen auf die Formnichtigkeit eines Rechtsgeschäfts dann angenommen werden, wenn das Scheitern des Geschäfts an der Formnichtigkeit zu einem für die betroffene Partei schlechthin untragbaren Ereignis führt (vgl. BGH NJW-RR 2006, 1415, juris Tz. 5; NJW 2004, 3330, juris Tz. 13).
- BGH, 12.12.2005 - II ZR 330/04
Ausnahmen vom Formzwang für einen Treuhandvertrag hinsichtlich eines …
Auszug aus OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
Rn. 79 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein Verstoß gegen § 242 BGB bei Berufen auf die Formnichtigkeit eines Rechtsgeschäfts dann angenommen werden, wenn das Scheitern des Geschäfts an der Formnichtigkeit zu einem für die betroffene Partei schlechthin untragbaren Ereignis führt (vgl. BGH NJW-RR 2006, 1415, juris Tz. 5; NJW 2004, 3330, juris Tz. 13). - BGH, 07.12.2000 - VII ZR 360/98
Rechtsfolgen des Rückzugs von Vertragsverhandlungen
Auszug aus OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
Schließlich muss der Abbruch der Verhandlungen sich als besonders schwerwiegende, in der Regel vorsätzliche Treuepflichtverletzung darstellen (vgl. BGH NJW 2013, 928, Tz. 8; NJW-RR 2001, 381, Tz. 11; OLG Saarbrücken, Urteil vom 6.3.2014, 4 U 435/12, Tz. 23 ff.; OLG Celle BauR 2012, 1793, Tz. 24 f., 46; OLGR Bremen 2008, 385, Tz. 42 ff.). - OLG Celle, 08.02.2012 - 14 U 139/11
Vertrauensschaden aus Anlass eines nicht erteilten Auftrages zur Installation …
Auszug aus OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
Schließlich muss der Abbruch der Verhandlungen sich als besonders schwerwiegende, in der Regel vorsätzliche Treuepflichtverletzung darstellen (vgl. BGH NJW 2013, 928, Tz. 8; NJW-RR 2001, 381, Tz. 11; OLG Saarbrücken, Urteil vom 6.3.2014, 4 U 435/12, Tz. 23 ff.; OLG Celle BauR 2012, 1793, Tz. 24 f., 46; OLGR Bremen 2008, 385, Tz. 42 ff.). - OLG Bremen, 06.02.2008 - 1 U 27/07
Gescheiterte Errichtung eines Zementwerkes im Hafengebiet
Auszug aus OLG Hamm, 07.05.2014 - 12 U 30/13
Schließlich muss der Abbruch der Verhandlungen sich als besonders schwerwiegende, in der Regel vorsätzliche Treuepflichtverletzung darstellen (vgl. BGH NJW 2013, 928, Tz. 8; NJW-RR 2001, 381, Tz. 11; OLG Saarbrücken, Urteil vom 6.3.2014, 4 U 435/12, Tz. 23 ff.; OLG Celle BauR 2012, 1793, Tz. 24 f., 46; OLGR Bremen 2008, 385, Tz. 42 ff.).
- OLG Stuttgart, 19.12.2016 - 5 U 61/16
Haftung aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen: Abstandnahme von einem …
Rn. 50 Die Haftung der Beklagten wegen Verschuldens bei Vertragsverhandlungen ist nach folgenden Grundsätzen zu beurteilen (dazu BGH…, Urteil vom 09.11.2012, Az.: V ZR 182/11 Juris Rn. 7 f. = NJW 2013, 928; vgl. auch BGH…, Urteil vom 29.03.1996, Az.: V ZR 332/94 Juris Rn. 8 ff. = NJW 1996, 1884 …sowie Urteil des OLG Saarbrücken vom 06.03.2014, Az.: 4 U 435/12 Juris Rn. 24 f. = NJW-RR 2014, 1331; OLG Hamm, Urteil vom 07.05.2014, Az.: 12 U 30/13 Juris - Rn. 54 f.):.
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)
Insolvenzverwalter kann ohne zeitliche Begrenzung von einer Entscheidung über sein Wahlrecht nach § 103 InsO absehen
Verfahrensgang
- LG Köln, 26.06.2013 - 16 O 473/13
- OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (7)
- BGH, 19.11.2003 - VIII ZR 60/03
Zum Umfang der materiellen Rechtskraft eines Urteils über eine Wandelungsklage
Auszug aus OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Rn. 111 Unter dem Gesichtspunkt der Rechtskraft greift bei Identität der Streitgegenstände eine Tatsachenpräklusion ein, und zwar unabhängig davon, ob einzelne Tatsachen dieses Lebenssachverhalts von den Parteien vorgetragen worden sind oder nicht (st. Rspr.; RG , Urteil vom 29.2.1912, VI 205/11, RGZ 78, 389, 396 f.; BGH, Urteil vom 17. März 1995, V ZR 178/93, NJW 1995, 1757; BGH, Urteil vom 19. November 2003, VIII ZR 60/03, Rn. 12, BGHZ 157, 47-55), und auch unabhängig davon, ob die Parteien die im Vorprozess nicht vorgetragenen Tatsachen des betreffenden Lebensvorgangs damals bereits kannten und hätten vortragen können.Infolgedessen gehören zur Rechtskraftwirkung nicht nur die Präklusion der im ersten Prozess vorgetragenen Tatsachen, sondern auch die der nicht vorgetragenen Tatsachen, sofern diese nicht erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Prozess entstanden sind, sondern bei natürlicher Anschauung zu dem im Vorprozess vorgetragenen Lebenssachverhalt gehören (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 17. März 1995, V ZR 178/93, NJW 1995, 1757; BGH, Urteil vom 19. November 2003, VIII ZR 60/03, Rn. 12, BGHZ 157, 47-55).
- BGH, 17.03.1995 - V ZR 178/93
Rechtskraft der Abweisung einer negativen Feststellungsklage
Auszug aus OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Rn. 111 Unter dem Gesichtspunkt der Rechtskraft greift bei Identität der Streitgegenstände eine Tatsachenpräklusion ein, und zwar unabhängig davon, ob einzelne Tatsachen dieses Lebenssachverhalts von den Parteien vorgetragen worden sind oder nicht (st. Rspr.; RG , Urteil vom 29.2.1912, VI 205/11, RGZ 78, 389, 396 f.; BGH, Urteil vom 17. März 1995, V ZR 178/93, NJW 1995, 1757; BGH…, Urteil vom 19. November 2003, VIII ZR 60/03, Rn. 12, BGHZ 157, 47-55), und auch unabhängig davon, ob die Parteien die im Vorprozess nicht vorgetragenen Tatsachen des betreffenden Lebensvorgangs damals bereits kannten und hätten vortragen können.Infolgedessen gehören zur Rechtskraftwirkung nicht nur die Präklusion der im ersten Prozess vorgetragenen Tatsachen, sondern auch die der nicht vorgetragenen Tatsachen, sofern diese nicht erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Prozess entstanden sind, sondern bei natürlicher Anschauung zu dem im Vorprozess vorgetragenen Lebenssachverhalt gehören (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 17. März 1995, V ZR 178/93, NJW 1995, 1757; BGH…, Urteil vom 19. November 2003, VIII ZR 60/03, Rn. 12, BGHZ 157, 47-55).
- BGH, 11.02.1999 - VII ZR 399/97
Abweisung der Klage wegen fehlender Prüffähigkeit der Schlußrechnung; Abrechnung …
Auszug aus OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Rn. 116 Das ergibt sich daraus, dass der seinerzeit wegen der Einrede des § 320 BGB als nicht fällig behandelte Anspruch zwischenzeitlich aufgrund nachträglich eingetretener Tatsachen fällig geworden ist - in dieser Konstellation ist ein anderer Streitgegenstand anzunehmen (BGH, Urteil vom 4.5. 2000, VII ZR 53/99, Rn. 16, BGHZ 140, 365, NJW 2000, 2988, 2989;… Gottwald in Münchener Kommentar zur ZPO, 4. Auflage 2013, § 322 ZPO, Rn. 149-153).
- BGH, 04.05.2000 - VII ZR 53/99
Beschwer bei Klageabweisung als zur Zeit unbegründet; Ansprüche des …
Auszug aus OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Rn. 116 Das ergibt sich daraus, dass der seinerzeit wegen der Einrede des § 320 BGB als nicht fällig behandelte Anspruch zwischenzeitlich aufgrund nachträglich eingetretener Tatsachen fällig geworden ist - in dieser Konstellation ist ein anderer Streitgegenstand anzunehmen (BGH, Urteil vom 4.5. 2000, VII ZR 53/99, Rn. 16, BGHZ 140, 365, NJW 2000, 2988, 2989;… Gottwald in Münchener Kommentar zur ZPO, 4. Auflage 2013, § 322 ZPO, Rn. 149-153). - RG, 29.02.1912 - VI 205/11
Arglist und Urteilsrechtskraft
Auszug aus OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Rn. 111 Unter dem Gesichtspunkt der Rechtskraft greift bei Identität der Streitgegenstände eine Tatsachenpräklusion ein, und zwar unabhängig davon, ob einzelne Tatsachen dieses Lebenssachverhalts von den Parteien vorgetragen worden sind oder nicht (st. Rspr.; RG , Urteil vom 29.2.1912, VI 205/11, RGZ 78, 389, 396 f.; BGH, Urteil vom 17. März 1995, V ZR 178/93, NJW 1995, 1757; BGH…, Urteil vom 19. November 2003, VIII ZR 60/03, Rn. 12, BGHZ 157, 47-55), und auch unabhängig davon, ob die Parteien die im Vorprozess nicht vorgetragenen Tatsachen des betreffenden Lebensvorgangs damals bereits kannten und hätten vortragen können. - BGH, 25.03.1982 - VII ZR 60/81
Konto des Ehemanns - § 818 Abs. 4 BGB, § 279 BGB <Fassung bis 31.12.01>; § …
Auszug aus OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Dass der Kläger insolvenzbedingt zur Kostenübernahme außerstande war, widerlegt die Verschuldensvermutung des § 286 Abs. 4 BGB ebensowenig wie Liquiditätsprobleme eines Schuldners außerhalb des Insolvenzverfahrens - der Schuldner hat für seine finanzielle Leistungsfähigkeit einzustehen (BGH, Urteil vom 25.3.1982, VII ZR 60/81, BGHZ 83, 293, 301, NJW 1982, 1585, 1587). - BGH, 17.03.1955 - II ZR 332/53
Aufrechnung mit Rüstungsforderungen
Auszug aus OLG Köln, 10.02.2014 - 12 U 30/13
Rn. 78 Um eine Aufrechnung erklären zu können, muss die Hauptforderung, gegen die der Schuldner aufrechnet, lediglich erfüllbar sein, nicht dagegen vollwirksam und fällig (BGH, Urteil vom 17.3.1955, II ZR 332/53, BGHZ 17, 19, 25;… Grüneberg in Palandt, Kommentar zum BGB, 71. Auflage 2012, § 387 BGB Rn. 12).
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Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 18.07.2013 - 12 U 30/13 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Karlsruhe, 21.12.2012 - 6 O 146/12
- OLG Karlsruhe, 18.07.2013 - 12 U 30/13
- BGH, 13.01.2016 - IV ZR 284/13
Papierfundstellen
- FamRZ 2013, 1912
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