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Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,7272
OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,7272)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 14.03.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,7272)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 14. März 2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,7272)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt

    Projektsteuerung

    § 101 Abs 1 GWB, § 101b Abs 1 Nr 2 GWB, § 101b Abs 2 GWB, § 107 Abs 2 GWB, § 125 Abs 1 GWB
    Vergabenachprüfungsverfahren: Unstatthaftigkeit eines Antrags des öffentlichen Auftraggebers auf Feststellung der Schadensersatzpflicht des Antragstellers; Kriterien für die Schätzung des maßgeblichen Gesamtauftragswerts der Vergabe von Projektsteuerungsleistungen nach ...

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Oberlandesgericht Naumburg PDF, S. 19 (Leitsatz)
  • zl-legal.de (Kurzinformation)

    Verhandlungsverfahren zulässig nach Kündigung eines Projektsteuerungsvertrages

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Wechsel des Projektsteuerers auch ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb möglich

Besprechungen u.ä. (4)

  • vergabeblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    GWB § 101 b Abs. 1 Nr. 2, 125 Abs. 1 VOF 2009 § 3 Abs. 4 c
    Voraussetzungen der Vergabe eines teilgekündigten Projektsteuerungsvertrages im Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Projektsteuerungsleistungen können nach Kündigung freihändig vergeben werden! (VPR 2014, 243)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Projektsteuerungsleistungen können nach Kündigung freihändig vergeben werden! (IBR 2014, 431)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Schwellenwertberechnung nach Vertragsaufhebung: Früherer Teilauftrag zählt nicht! (VPR 2015, 1001)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (21)

  • EuGH, 15.03.2012 - C-574/10

    Kommission / Deutschland - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Rn. 18 Er verteidigt im Wesentlichen die angefochtene Entscheidung und verweist zur Frage der Schwellenwertermittlung insbesondere auf das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 15.03.2012, C-574/10, in der Rechtssache "KOM ./. Deutschland" (Autalhalle).

    Eine solche funktionale Verknüpfung führt zur Zusammenfassung mehrerer an sich selbständiger Bauvorhaben, wie sie der Neubau eines Bettenhauses bzw. eines Funktionsgebäudes u.U. auch darstellen könnten (vgl. EuGH, Urteil v. 15.03.2012, C-574/10 "KOM ./. Deutschland" - Autalhalle -, VergabeR 2012, 593; Saarländisches OLG, Beschluss v. 21.04.2004, 1 Verg 1/04 "Krankenhauserweiterung", VergabeR 2004, 731; OLG Stuttgart, Beschluss v. 09.08.2001, 2 Verg 3/01 "Automatisches Parksystem"; OLGR 2002, 88; VK Rheinland-Pfalz, Beschluss v. 06.04.2005, VK 9/05 "Hubschrauberlandeplattform").

  • EuGH, 15.10.2009 - C-275/08

    Kommission / Deutschland - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Eine entsprechende Dringlichkeit der Beschränkung der Ausschreibung auf ein Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb i.S. einer ultima ratio ist insbesondere nur dann anzunehmen, wenn die Einhaltung der Fristen eines Teilnahmewettbewerbs sowie ggf. auch eines beschleunigten Verfahrens i.S. von § 7 Abs. 2 VOF zu einer Vereitelung der Zweckerreichung führte (vgl. EuGH, Urteil v. 18.11.2004, C-126/03 "KOM ./. Deutschland" - Stadt München - EuGH, Urteil v. 15.10.2009, C-275/08 "KOM ./. Deutschland" - Datenzentrale Baden-Württemberg -).

    Maßgeblicher Zeitpunkt der Beurteilung ist dabei jedoch der (prognostische) Zeitpunkt des Beginns des Vergabeverfahrens aus Sicht des Auftraggebers (…vgl. Horn in: jurisPK-VergabeR, 3. Aufl. 2011, § 3 VOB/A Rdn. 108 f.; vgl. auch kritische Anmerkung zu EuGH, Urteil v. 15.10.2009, a.a.O. von Schabel, VergabeR 2010, 64).

  • OLG Saarbrücken, 21.04.2004 - 1 Verg 1/04

    Vergabeverfahren für Bauleistungen: Grenzen des Selbstausführungsgrundsatzes für …

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Eine solche funktionale Verknüpfung führt zur Zusammenfassung mehrerer an sich selbständiger Bauvorhaben, wie sie der Neubau eines Bettenhauses bzw. eines Funktionsgebäudes u.U. auch darstellen könnten (vgl. EuGH, Urteil v. 15.03.2012, C-574/10 "KOM ./. Deutschland" - Autalhalle -, VergabeR 2012, 593; Saarländisches OLG, Beschluss v. 21.04.2004, 1 Verg 1/04 "Krankenhauserweiterung", VergabeR 2004, 731; OLG Stuttgart, Beschluss v. 09.08.2001, 2 Verg 3/01 "Automatisches Parksystem"; OLGR 2002, 88; VK Rheinland-Pfalz, Beschluss v. 06.04.2005, VK 9/05 "Hubschrauberlandeplattform").
  • OLG Stuttgart, 09.08.2001 - 2 Verg 3/01

    Berechnung des Schwellenwerts für die Nachprüfung von Vergabeverfahren

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Eine solche funktionale Verknüpfung führt zur Zusammenfassung mehrerer an sich selbständiger Bauvorhaben, wie sie der Neubau eines Bettenhauses bzw. eines Funktionsgebäudes u.U. auch darstellen könnten (vgl. EuGH, Urteil v. 15.03.2012, C-574/10 "KOM ./. Deutschland" - Autalhalle -, VergabeR 2012, 593; Saarländisches OLG, Beschluss v. 21.04.2004, 1 Verg 1/04 "Krankenhauserweiterung", VergabeR 2004, 731; OLG Stuttgart, Beschluss v. 09.08.2001, 2 Verg 3/01 "Automatisches Parksystem"; OLGR 2002, 88; VK Rheinland-Pfalz, Beschluss v. 06.04.2005, VK 9/05 "Hubschrauberlandeplattform").
  • VK Rheinland-Pfalz, 06.04.2005 - VK 9/05

    Beweislast für eine Mischkalkulation

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Eine solche funktionale Verknüpfung führt zur Zusammenfassung mehrerer an sich selbständiger Bauvorhaben, wie sie der Neubau eines Bettenhauses bzw. eines Funktionsgebäudes u.U. auch darstellen könnten (vgl. EuGH, Urteil v. 15.03.2012, C-574/10 "KOM ./. Deutschland" - Autalhalle -, VergabeR 2012, 593; Saarländisches OLG, Beschluss v. 21.04.2004, 1 Verg 1/04 "Krankenhauserweiterung", VergabeR 2004, 731; OLG Stuttgart, Beschluss v. 09.08.2001, 2 Verg 3/01 "Automatisches Parksystem"; OLGR 2002, 88; VK Rheinland-Pfalz, Beschluss v. 06.04.2005, VK 9/05 "Hubschrauberlandeplattform").
  • OLG Celle, 29.10.2009 - 13 Verg 8/09

    Pflicht des Auftraggebers zur Ausschreibung einer Vertragsänderung; …

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Damit scheiden Gründe, wie der drohende Verfall der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln oder beihilferechtlichen Zuwendungen (vgl. nur VK Düsseldorf, Beschluss v. 31.03.2000, VK 3/2000 B), wirtschaftliche Vorteile einer beschleunigten Beschaffung (vgl. OLG Celle, Beschluss v. 29.10.2009, 13 Verg 8/09 "Blaue Tonne"; VG Düsseldorf, Urteil v. 01.04.2009, 20 K 443/07) oder die beabsichtigte Einhaltung politischer Zeitpläne (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 01.08.2005, VII-Verg 41/05) als Rechtfertigungsgrund aus.
  • OLG Düsseldorf, 21.07.2010 - Verg 19/10

    Vertrag zwischen VRR und DB Regio unwirksam

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Rn. 46 2. Der Senat folgt der Vergabekammer auch darin, dass die Vorschrift des § 101b Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 Nr. 2 GWB auch dann - in entsprechender Anwendung zugunsten eines nicht beteiligten Wirtschaftsteilnehmers - einschlägig ist, wenn der Auftraggeber zwar den Auftrag nicht durch eine Direktvergabe an ein Unternehmen ohne Beteiligung eines oder mehrerer anderer Unternehmen vergibt, aber die vergaberechtlich notwendige Bekanntmachung des Vergabeverfahrens unterlassen und dadurch eine Interessenbekundung bzw. Bewerbung bzw. Angebotsabgabe weiterer Wirtschaftsteilnehmer verhindert hat (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 06.12.2012, VII-Verg 37/11; Beschluss v. 21.04.2010, VII-Verg 55/09, VergabeR 2011, 122; Beschluss v. 21.07.2010, VII-Verg 19/10; Beschluss v. 03.08.2011, VII-Verg 33/11; OLG Dresden, Beschluss v. 12.10.2010, WVerg 0009/10 "DNA-Analysen", VergabeR 2011, 504; Saarländisches OLG, Beschluss v. 19.01.2014, 1 Verg 3/13).
  • EuGH, 18.11.2004 - C-126/03

    Kommission / Deutschland

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Eine entsprechende Dringlichkeit der Beschränkung der Ausschreibung auf ein Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb i.S. einer ultima ratio ist insbesondere nur dann anzunehmen, wenn die Einhaltung der Fristen eines Teilnahmewettbewerbs sowie ggf. auch eines beschleunigten Verfahrens i.S. von § 7 Abs. 2 VOF zu einer Vereitelung der Zweckerreichung führte (vgl. EuGH, Urteil v. 18.11.2004, C-126/03 "KOM ./. Deutschland" - Stadt München - EuGH, Urteil v. 15.10.2009, C-275/08 "KOM ./. Deutschland" - Datenzentrale Baden-Württemberg -).
  • OLG Düsseldorf, 21.04.2010 - Verg 55/09

    Anforderungen an die Ausschreibung baubegleitender Rechtsberatung

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Rn. 46 2. Der Senat folgt der Vergabekammer auch darin, dass die Vorschrift des § 101b Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 Nr. 2 GWB auch dann - in entsprechender Anwendung zugunsten eines nicht beteiligten Wirtschaftsteilnehmers - einschlägig ist, wenn der Auftraggeber zwar den Auftrag nicht durch eine Direktvergabe an ein Unternehmen ohne Beteiligung eines oder mehrerer anderer Unternehmen vergibt, aber die vergaberechtlich notwendige Bekanntmachung des Vergabeverfahrens unterlassen und dadurch eine Interessenbekundung bzw. Bewerbung bzw. Angebotsabgabe weiterer Wirtschaftsteilnehmer verhindert hat (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 06.12.2012, VII-Verg 37/11; Beschluss v. 21.04.2010, VII-Verg 55/09, VergabeR 2011, 122; Beschluss v. 21.07.2010, VII-Verg 19/10; Beschluss v. 03.08.2011, VII-Verg 33/11; OLG Dresden, Beschluss v. 12.10.2010, WVerg 0009/10 "DNA-Analysen", VergabeR 2011, 504; Saarländisches OLG, Beschluss v. 19.01.2014, 1 Verg 3/13).
  • OLG Düsseldorf, 19.11.2003 - Verg 59/03

    Wertung einzelner Preise bei zeitlicher Begrenzung einer Maßnahme mit …

    Auszug aus OLG Naumburg, 14.03.2014 - 2 Verg 1/14
    Aus der extrem überhöhten Formulierung "dringlich zwingend" - gegenüber der Forderung nach dem Vorliegen "besonders dringlicher" Gründe im Rahmen von § 7 Abs. 2 VOF - wird zu Recht geschlussfolgert, dass nur die Gefährdung absoluter Schutzgüter ausreichend ist, insbesondere Leben und Gesundheit von Personen (daher verneint für ausbildungsbegleitende Maßnahmen der Benachteiligtenförderung, OLG Düsseldorf, Beschluss v. 19.11.2003, Verg 59/03), und ein dringlicher zwingender Grund nicht vorliegt, wenn die nachteiligen Folgen einer verzögerten Beschaffung wirtschaftlich abfederbar sind (…vgl. Müller-Wrede, VOF, 4. Aufl. 2011, § 3 Rdn. 84).
  • VK Bund, 29.06.2005 - VK 3-52/05

    Baumaßnahme Staatliche Museen

  • EuG, 29.05.2013 - T-384/10

    Spanien / Kommission - Kohäsionsfonds - Verordnung (EG) Nr. 1164/94 - Vorhaben, …

  • VG Düsseldorf, 01.04.2009 - 20 K 443/07

    Ermessensfehler: Ausnahmen von der Bindung an den Runderlass

  • VK Düsseldorf, 15.08.2003 - VK-23/03

    Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung nur ausnahmsweise zulässig!

  • OLG Düsseldorf, 17.07.2002 - Verg 30/02

    Besonderen Dinglichkeit im Sinn des § 18a Nr. 2 Abs. 1 Satz 1 VOL/A

  • OLG Saarbrücken, 29.01.2014 - 1 Verg 3/13

    Vergabeverfahren: Wirksamkeit einer Auftragsvergabe bei nur nationaler anstatt …

  • OLG Düsseldorf, 03.08.2011 - Verg 33/11

    Begriff des Bieters i.S. von § 101a GWB

  • OLG Dresden, 12.10.2010 - WVerg 9/10

    Bau-, Architekten-, Vergabe und Nachbarrecht; Vergaberecht

  • OLG Düsseldorf, 01.08.2005 - Verg 41/05

    Vorabgestattung des Zuschlags

  • OLG Schleswig, 04.05.2001 - 6 Verg 2/01

    Auswirkungen einer teilweisen Verpflichtung zur Angebots-Neubewertung in einem …

  • VK Nordrhein-Westfalen (BR Düsseldorf), 31.03.2000 - VK 3/00

    Drohender Verlust von Fördermitteln: Wahl des Nichtoffenen Verfahrens zulässig?

  • OLG Düsseldorf, 20.12.2019 - Verg 18/19

    Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer

    Rn. 46 Dringliche und zwingende Gründe kommen nur bei akuten Gefahrensituationen und höherer Gewalt in Betracht, die zur Vermeidung von Gefahren und Schäden für Leib und Leben ein sofortiges, die Einhaltung von Fristen ausschließendes Handeln erfordern (Senat, Beschl. v. 10.06.2015, Verg 39/14; OLG Naumburg, Beschl. v. 14.03.2014, 2 Verg 1/14; OLG Celle, Beschl. v. 29.10.2009, 13 Verg 8/09; OLG München Beschl. v. 05.10.2012, Verg 15/12).
  • OLG Celle, 29.11.2016 - 13 Verg 8/16

    Begriff der überwiegenden öffentlichen Subventionierung i.S. von § 99 Nr. 4 GWB

    Deshalb ist für mehrere Bauabschnitte bei der Sanierung eines Klinikstandorts ebenso ein einheitliches Bauvorhaben i. S. v. § 3 VgV angenommen worden (vgl. OLG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 14. März 2014 - 2 Verg 1/14, juris Rn. 42) wie für die Vergabe eines Auftrags "Sanierung ... und Errichtung einer Hubschrauberlandeplattform" (Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 6. April 2005 - VK 9/05).
  • OLG Frankfurt, 07.06.2022 - 11 Verg 12/21

    Anforderungen an die Beschwerdeschrift nach § 172 GWB; konkludenter …

    (3) Aus der weiteren Entscheidung des Oberlandesgerichts Sachsen-Anhalt vom 14.03.2014 - 2 Verg 1/14, "Projektsteuerung", juris, Rn. 36, folgt keine von der unter (1) dargestellten Annahme, grundsätzlich sei die Schwellenwerterreichung des Altauftrags maßgeblich, abweichende Auffassung.
  • OLG Düsseldorf, 15.07.2020 - Verg 40/19

    Auftragswert bei Rahmenvereinbarungen in Losen: Funktionale Betrachtung …

    Zur Bestimmung des Gesamtauftragswerts ist darauf abzustellen, ob die ausgeschriebenen Leistungen im Hinblick auf ihre technische und wirtschaftliche Funktion einen einheitlichen Charakter aufweisen (…EuGH, Urteile vom 15. März 2012, C-574/10 - juris, Rn. 37 und 41 ff., …und vom 5. Oktober 2000, C-16/98 - juris, Rn. 59; Senatsbeschluss vom 24. Januar 2004, VII-Verg 93/04; KG…, Beschluss vom 27. Januar 2015, Verg 9/14 - juris, Rn. 9; OLG Brandenburg…, Beschluss vom 20. August 2002, Verg W 4/02 - juris, Rn. 66 f; OLG Naumburg, Beschluss vom 14. März 2014, 2 Verg 1/14 - juris, Rn. 39 ff.;… Kau in Beck'scher Vergaberechtskommentar, 3. Auflage 2019, VgV § 3 Rn. 23).
  • VK Bund, 04.07.2022 - VK 2-58/22

    Auftragswertberechnung; keine Addition des Werts bereits vor einer Kündigung …

    Auch nach Sinn und Zweck der Regelung bezieht sich diese nur auf aktuell bestehenden, zukünftig zu realisierenden Beschaffungsbedarf und nicht auf bereits in der Vergangenheit realisierte Beschaffungsvorgänge, denn nur für ersteren ist eine Schätzung möglich und erforderlich (so auch Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 14. März 2014 2 Verg 1/14).
  • VK Baden-Württemberg, 16.05.2018 - 1 VK 13/18

    Vergabenachprüfungsverfahren: Auftragsvergabe im Verhandlungsverfahren ohne …

    Rn. 47 Dem steht auch nicht die von der Antragsgegnerin zitierte Entscheidung des OLG Naumburg, Beschluss vom 14.03.2014, 2 Verg 1/14, entgegen.
  • BayObLG, 31.10.2022 - Verg 13/22

    Vergabenachprüfung: Gestattung des vorzeitigen Zuschlags wegen besonderer …

    Rn. 45 Das Vorliegen äußerst dringlicher, zwingender Gründe im Sinne des § 14 Abs. 4 Nr. 3 VgV ist zu bejahen, weil die zu vergebende Leistung ihrer Art und ihrem Zweck nach derart eilbedürftig, also auf einen bestimmten Termin hin ausgerichtet ist, dass sie keinen Aufschub duldet, und diese Leistung dem Schutz bedeutender Rechtsgüter dient, die bei ihrem Ausbleiben unmittelbar gefährdet wären (vgl. auch OLG Naumburg, Beschluss vom 14. März 2014, 2 Verg 1/14, juris Rn. 52, 56;… Voppel in Voppel/Osenbrück/Bubert, VgV, 4. Aufl. 2018, § 14 Rn. 33).
  • OLG Naumburg, 17.01.2025 - 6 U 1/24

    Briefkastenkalkulation - Vergabeverfahren: Geltendmachung eines …

    Der Gesetzgeber hat selbst bereits verdeutlicht, dass es sich um eine "spezielle Ausprägung" der Rechtsgedanken des § 826 BGB - im Sinne einer Urteilserschleichung - und des § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 StGB - im Sinne eines sog. "Prozessbetrugs" - handeln soll, also um einen spezifischen deliktsrechtlichen Anspruch mit besonders hohen tatbestandlichen Voraussetzungen, der im Zivilrechtsweg geltend zu machen ist (ebenso OLG Naumburg, Beschluss v. 14.03.2014 - 2 Verg 1/14 "Projektsteuerung" - VergabeR 2014, 787 , in juris Rz. 26 ).
  • OVG Sachsen, 25.09.2024 - 6 A 118/20

    Förderrichtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung; teilweise Widerruf eines …

    Insbesondere dürfen die Umstände, die eine zwingende Dringlichkeit begründen, auf keinen Fall dem Verhalten der Auftraggeber zuzuschreiben sein (vgl. OLG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 14. März 2014, - 2 Verg 1/14 -, juris Rn. 46 ff.).
  • VK Sachsen, 23.05.2023 - 1/SVK/015-23

    Rettungsdienstleistungen gefährdet: Vorzeitiger Zuschlag gestattet!

    Das Vorliegen äußerst dringlicher, zwingender Gründe im Sinne des § 14 Abs. 4 Nr. 3 VgV ist hier zu bejahen, weil die zu vergebende Rettungsdienstliche Leistung ihrer Art und ihrem Zweck nach derart eilbedürftig, also auf einen bestimmten Termin hin ausgerichtet ist, dass sie keinen Aufschub duldet, und diese Leistung dem Schutz bedeutender Rechtsgüter dient, die bei ihrem Ausbleiben unmittelbar gefährdet wären (vgl. auch OLG Naumburg, B. v. 14.3. 2014, 2 Verg 1/14).
  • VK Sachsen-Anhalt, 06.05.2014 - 1 VK LSA 8/14

    Vergabenachprüfungsverfahren: Verstoß gegen die Verpflichtung zur europaweiten …

  • VK Berlin, 02.02.2018 - VK-B1-24/17
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Rechtsprechung
   OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,29198
OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,29198)
OLG Jena, Entscheidung vom 25.06.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,29198)
OLG Jena, Entscheidung vom 25. Juni 2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,29198)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • ra-dp.de (Kurzinformation)

    Produktvorgabe durch Auftraggeber

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Wann darf sich der Auftraggeber auf ein bestimmtes Produkt festlegen? (VPR 2015, 34)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Wann darf sich der Auftraggeber auf ein bestimmtes Produkt festlegen? (IBR 2015, 31)

Papierfundstellen

  • ZfBR 2015, 404
 
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 19.08.1993 - 4 StR 627/92

    Bedeutung eines Geständnisses bei der Verurteilung wegen Überschreitung der …

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    Aufgrund der Vorgaben der Rechtsprechung, die unter Hinweis auf den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 19.08.1993 - 4 StR 627/92 -, BGHSt 39, 291, ein standardisiertes Messverfahren verlange, gewährleiste ein Gesamtsystem die erfolgreiche Ahndung von Geschwindigkeits- und Abstandsverstößen.

    aa) Der Bundesgerichtshof hat in seinem Beschluss vom 19.08.1993 - 4 StR 627/92 -, BGHSt 39, 291, dass es für sich allein genommen keinen sachlich-rechtlichen Mangel des strafrichterlichen Urteils darstellt, wenn sich die Verurteilung wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf die Mitteilung des Messverfahrens und der nach Abzug der Messtoleranz ermittelten Geschwindigkeit stützt, sofern ein allgemein anerkanntes standardisiertes Messverfahren eingesetzt wurde (…Rn. 20 f., 28).

    In seinem Beschluss 19.08.1993 - 4 StR 627/92 -, BGHZ 39, 291, hat der Bundesgerichtshof betont, dass die amtliche Zulassung von Geräten und Methoden den Zweck verfolge, Ermittlungsbehörden und Gerichte von der Sachverständigenbegutachtung und Erörterung des Regelfalles freizustellen.

  • OLG Düsseldorf, 01.08.2012 - Verg 10/12

    Voraussetzungen der Ausnahme vom Vergaberecht wegen überwiegender …

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    Es obliegt ihm auch keine Markterforschung oder Marktanalyse darüber, ob sich ein vertretbares Ausschreibungsergebnis auch durch eine produktneutrale Vergabe erreichen lässt (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.02.2010 - VII-Verg 42/09; Beschluss vom 01.08.2012 - VII-Verg 10/12 - ähnlich OLG Karlsruhe…, Beschl. vom 15.11.- - 15 Verg 5/13 - zustimmend Lausen, in: jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl., § 7 VOB/A 2012 Rn. 129).

    Der öffentliche Auftraggeber hält die vergaberechtlichen Grenzen der Bestimmungsfreiheit ein, wenn die Bestimmung der konkret ausgeschriebenen Leistung sachlich gerechtfertigt ist, er hierfür nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe angibt und dementsprechend die Festlegung willkürfrei getroffen worden ist, solche Gründe tatsächlich vorhanden sind und die Bestimmung andere Wirtschaftsteilnehmer nicht diskriminiert (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 01.08.2012, VII-Verg 10/12, NZBau 2012, 785).

    Vor allem bei sicherheitsrelevanten Maßnahmen, die wichtige Rechtsgüter, wie etwa den Schutz der Bevölkerung, betreffen, kann es gerechtfertigt sein, im Interesse der Systemsicherheit und Funktion jedwede Risikopotentiale auszuschließen und den sichersten Weg zu wählen (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 01.08.2012 - VII-Verg 10/12 -, NZBau 2012, 785).

  • OLG Jena, 26.06.2006 - 9 Verg 2/06

    Zum Gebot verfahrensneutraler Ausschreibung i.S.d. § 9 Nr. 5 Abs. 1 VOB/A

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    c) Soweit andere Vergabesenate (etwa OLG Celle, Beschluss vom 22.05.2008 - 13 Verg 1/08 - OLGR Celle 2008, 663; OLG Jena, Beschluss vom 26.06.2006 - 9 Verg 2/06, NZBau 2006, 735, zustimmend Roggenkamp/Zimmermann, in: jurisPK - Vergaberecht, 4. Auflage, § 7 VOL/A 2009, Rn. 45;… ähnlich Ortner/Heinrich, jurisPK-Vergaberecht, 4. Auflage, § 3 EG VOL/A 2009, Rn. 58) einen strengeren Prüfmaßstab anlegen, um zu ermitteln, ob die Vergabestelle vom Gebot der Produktneutralität (§ 8 Abs. 7 EG VOL/A, § 7 Abs. 3 VOL/A; § 7 Abs. VIII VOB/A) abweichen und Aufträge im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben durfte, kommt man im vorliegenden Beschwerdeverfahren zu keinem anderen Ergebnis.

    Seine Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse hat er in den Vergabeakten zu dokumentieren (OLG Jena, Beschluss vom 26.06.2009 - 9 Verg 2/06).

  • OLG Karlsruhe, 15.11.2013 - 15 Verg 5/13

    Vergabe öffentlicher Auftrage: Zulässigkeit der Auftragsvergabe im …

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    So ist die erforderliche Antragsbefugnis auch dann gegeben, wenn eine den geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen widersprechende Auftragserteilung ohne Vergabeverfahren vorgesehen ist (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 15.11.- - 15 Verg 5/13 -, IBR 2014, 227;… vgl. auch Hertwig, Praxis der öffentlichen Auftragsvergabe, 5. Aufl., Rn. 362).

    Es obliegt ihm auch keine Markterforschung oder Marktanalyse darüber, ob sich ein vertretbares Ausschreibungsergebnis auch durch eine produktneutrale Vergabe erreichen lässt (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.02.2010 - VII-Verg 42/09; Beschluss vom 01.08.2012 - VII-Verg 10/12 - ähnlich OLG Karlsruhe, Beschl. vom 15.11.- - 15 Verg 5/13 - zustimmend Lausen, in: jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl., § 7 VOB/A 2012 Rn. 129).

  • BGH, 30.10.1997 - 4 StR 24/97

    Bindungswirkung einer durch den BGH erweiterten Vorlagefrage; gerichtliche …

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    Dies setze eine PTB-Zulassung des Gesamtsystems zwingend voraus, wie sich aus dem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 30.10.1997 - 4 StR 24/97 -, BGHSt 43, 277 bis 284, ergebe.

    Der Bundesgerichtshof hat dies in seinem Beschluss vom 30.10.1997 - 4 StR 24/97 -, BGHSt 43, 277).

  • OLG Celle, 22.05.2008 - 13 Verg 1/08

    Ausschluss eines Vergabeangebotes wegen Änderungen an den Verdingungsunterlagen; …

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    c) Soweit andere Vergabesenate (etwa OLG Celle, Beschluss vom 22.05.2008 - 13 Verg 1/08 - OLGR Celle 2008, 663; OLG Jena…, Beschluss vom 26.06.2006 - 9 Verg 2/06, NZBau 2006, 735, zustimmend Roggenkamp/Zimmermann, in: jurisPK - Vergaberecht, 4. Auflage, § 7 VOL/A 2009, Rn. 45;… ähnlich Ortner/Heinrich, jurisPK-Vergaberecht, 4. Auflage, § 3 EG VOL/A 2009, Rn. 58) einen strengeren Prüfmaßstab anlegen, um zu ermitteln, ob die Vergabestelle vom Gebot der Produktneutralität (§ 8 Abs. 7 EG VOL/A, § 7 Abs. 3 VOL/A; § 7 Abs. VIII VOB/A) abweichen und Aufträge im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben durfte, kommt man im vorliegenden Beschwerdeverfahren zu keinem anderen Ergebnis.
  • OLG Düsseldorf, 17.02.2010 - Verg 42/09

    Zulässigkeit einer Technologiewahl in der Ausschreibung von Leistungen

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    Es obliegt ihm auch keine Markterforschung oder Marktanalyse darüber, ob sich ein vertretbares Ausschreibungsergebnis auch durch eine produktneutrale Vergabe erreichen lässt (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.02.2010 - VII-Verg 42/09; Beschluss vom 01.08.2012 - VII-Verg 10/12 - ähnlich OLG Karlsruhe…, Beschl. vom 15.11.- - 15 Verg 5/13 - zustimmend Lausen, in: jurisPK-Vergaberecht, 4. Aufl., § 7 VOB/A 2012 Rn. 129).
  • OLG Dresden, 08.07.2005 - Ss OWi 801/04

    Abstandsmessung mit dem Verkehrsüberwachungsgerät VKS, Softwareversion 3.01 des …

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    Zum einen kann sie bei einer Gesamtzertifizierung sicher davon ausgehen, dass die Gerichte die Anlage als allgemein anerkanntes standardisiertes Messverfahren im Sinne der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkennen werden, wie es etwa das OLG Dresden in seinem Beschluss vom 08.07.2005 - Ss (OWi) 801/04 - DAR 2005, 637, im Hinblick auf die Messanlage der Beigeladenen getan hat.
  • EuGH, 14.09.2004 - C-385/02

    Kommission / Italien - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …

    Auszug aus OLG Jena, 25.06.2014 - 2 Verg 1/14
    Die Beweislast dafür, dass außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Ausnahme vom oben genannten Grundsatz rechtfertigen, obliegt dabei demjenigen, der sich auf sie beruft (EuGH, Urteil vom 14.09.2004 - C-385/02 -, Rz. 19).
  • OLG Düsseldorf, 16.10.2019 - Verg 66/18

    Wann ist eine Produktvorgabe aus technischen Gründen sachlich gerechtfertigt?

    Die Entscheidung muss aber nachvollziehbar begründet und dokumentiert sein; wenngleich eine vorherige Markterkundung nicht erforderlich ist (Senatsbeschluss vom 1. August 2012, Verg 10/12; ebenso OLG München, Beschluss vom 9. September 2010, Verg 10/10 und OLG Jena, Beschluss vom 25. Juni 2014, 2 Verg 1/14;… Prieß/Simonis in Kulartz/Kus/Marx/Protz/Prieß, VgV Kommentar, 2017, § 31 Rn. 50 ff.).
  • OLG Brandenburg, 08.07.2021 - 19 Verg 2/21

    Antrag auf Verlängerung der aufschiebenden Wirkung einer sofortigen Beschwerde …

    Eine produktspezifische Ausschreibung ist deshalb nur dann gerechtfertigt, wenn vom Auftraggeber nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe angegeben worden sind und die Bestimmung folglich willkürfrei getroffen worden ist, solche Gründe tatsächlich vorhanden (festzustellen und notfalls erwiesen) sind und die Bestimmung andere Wirtschaftsteilnehmer nicht diskriminiert (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16.10.2019 - VII Verg 66/18 Rn 52; Beschluss vom 13.04.2016 - VII Verg 47/15 Rn 21, 23; Beschluss vom 01.08.2012 - Verg 10/12, Warnsystem; OLG München, Beschluss vom 26.03.2020 - Verg 22/19 Rn 121; OLG Jena, Beschluss vom 25.06.2014 - 2 Verg 1/14 Rn 47; OLG Celle Beschluss vom 31.03.2020 - 13 Verg 13/19 Rn 41; teils zur Vorgängervorschrift des § 7 VOB/A).
  • OLG Düsseldorf, 02.09.2026 - Verg 38/25

    Vergabeverfahren zur Beschaffung von Schul-Tablets: Beschänkung auf iPads (hier) …

    Die Entscheidung muss aber nachvollziehbar begründet und dokumentiert sein; wenngleich eine vorherige Markterkundung nicht erforderlich ist (OLG Brandenburg, Beschl. v. 08.07.2021 - 19 Verg 2/21, NZBau 2022, 53, Rn 22; Senat, Beschl. v. 16.10.2019 - VII Verg 66/18, digitales Alarmierungssystem, juris Rn 52; Senat, Beschl. v. 01.08.2012, Verg 10/12, Warnsystem, juris; ebenso OLG München, Beschl. v. 09.09.2010 - Verg 10/10 und OLG Jena, Beschl. v. 25.06.2014 - 2 Verg 1/14, juris Rn 46;… Prieß/Friton, in Röwekamp/Kus/Marx/Protz/Prieß, VgV Kommentar, 2. Aufl., § 31 Rn. 61 f.).
  • OLG Karlsruhe, 14.09.2016 - 15 Verg 7/16

    Vergabenachprüfungsverfahren: Wettbewerbsbeschränkung bei Ausschreibung der …

    Wegen des verfassungsrechtlichen Gebots der Gewährung effektiven Rechtsschutzes dürfen an die in § 160 Abs. 2 GWB genannten Voraussetzungen keine allzu hohen Anforderungen gestellt werden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 29.07.2004, 2 BvR 2248/03 - juris; BGH, Beschluss vom 01.02.2005, X ZB 27/04 - juris; OLG Jena, Beschluss vom 25.06.2014, 2 Verg 1/14 - juris; Senat, Beschluss vom 15.11.2013, 15 Verg 5/13 - juris).
  • OLG Düsseldorf, 10.07.2024 - Verg 2/24

    Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung über die Lieferung und Montage von …

    Die Entscheidung muss aber nachvollziehbar begründet und dokumentiert sein; wenngleich eine vorherige Markterkundung nicht erforderlich ist (OLG Brandenburg, Beschl. v. 08.07.2021 - 19 Verg 2/21, NZBau 2022, 53, Rn 22; Senat, Beschl. v. 16.10.2019 - VII Verg 66/18, digitales Alarmierungssystem, juris Rn 52; Senat, Beschl. v. 01.08.2012, Verg 10/12, Warnsystem, juris; ebenso OLG München, Beschl. v. 09.09.2010 - Verg 10/10 und OLG Jena, Beschl. v. 25.06.2014 - 2 Verg 1/14, juris Rn 46;… Prieß/Friton, in Röwekamp/Kus/Marx/Protz/Prieß, VgV Kommentar, 2. Aufl., § 31 Rn. 61 f.).

    Rn. 92 (b) Ein Verstoß gegen die Dokumentationspflicht (vgl. Senat, Beschl. v. 16.10.2019 - VII Verg 66/18, digitales Alarmierungssystem, juris Rn 52; Senat, Beschl. v. 01.08.2012, Verg 10/12, Warnsystem, juris; ebenso OLG München, Beschl. v. 09.09.2010 - Verg 10/10 und OLG Jena, Beschl. v. 25.06.2014 - 2 Verg 1/14, juris Rn 46;… Prieß/Friton, in Röwekamp/Kus/Marx/Protz/Prieß, VgV Kommentar, 2. Aufl., § 31 Rn. 61 f.) liegt nicht vor.

    Ungeachtet dessen sind vorliegend auch die produktspezifischen Vorgaben in Bezug auf die Hardware unter Zugrundelegung der oben dargestellten Grundsätze (vgl. OLG Brandenburg, Beschl. v. 08.07.2021 - 19 Verg 2/21, NZBau 2022, 53, Rn 22; Senat, Beschl. v. 16.10.2019 - VII Verg 66/18, digitales Alarmierungssystem, juris Rn 52; Senat, Beschl. v. 01.08.2012, Verg 10/12, Warnsystem, juris; ebenso OLG München, Beschl. v. 09.09.2010 - Verg 10/10 und OLG Jena, Beschl. v. 25.06.2014 - 2 Verg 1/14, juris Rn 46;… Prieß/Friton, in Röwekamp/Kus/Marx/Protz/Prieß, VgV Kommentar, 2. Aufl., § 31 Rn. 61 f.) vergaberechtlich nicht zu beanstanden.

    Einer solchen bedarf es bei der Ermittlung des Beschaffungsbedarfs nach ständiger Rechtsprechung nicht (OLG Brandenburg, Beschl. v. 08.07.2021 - 19 Verg 2/21, NZBau 2022, 53, Rn 22; Senat, Beschl. v. 16.10.2019 - VII Verg 66/18, digitales Alarmierungssystem, juris Rn 52; Senat, Beschl. v. 01.08.2012, Verg 10/12, Warnsystem, juris Rn 46; ebenso OLG München, Beschl. v. 09.09.2010 - Verg 10/10 und OLG Jena, Beschl. v. 25.06.2014 - 2 Verg 1/14, juris Rn 46;… Prieß/Friton, in Röwekamp/Kus/Marx/Protz/Prieß, VgV Kommentar, 2. Aufl., § 31 Rn. 61 f.).

    Soweit die Antragstellerin auf die Entscheidung des OLG Celle (Beschl. v. 22.05.2008 - 13 Verg 1/08) sowie auf die Entscheidung des OLG Jena (Beschl. v. 26.06.2006 - 9 Verg 2/06) verweist, die eine Pflicht zur umfangreichen Markterkundung angenommen haben, haben sowohl das OLG Celle mit Beschluss vom 31.03.2020 (13 Verg 13/19, juris Rn 42) als auch das OLG Jena mit Beschluss vom 25.06.2014 (2 Verg 1/14, juris Rn 46) hieran nicht mehr festgehalten.

  • VK Bund, 18.02.2016 - VK 2-137/15

    Nachprüfungsverfahren: Direktvergabe wegen Ausschließlichkeitsrechten

    Düsseldorf folgend auch OLG Jena, Beschluss v. 25.6.2014 - 2 Verg 1/14).
  • VK Bund, 29.09.2020 - VK 2-73/20

    Anforderungen an die Markterkundung; § 14 Abs. 4 Nr. 2, Abs. 6 VgV

    Die Definition des Beschaffungsbedarfs ist der eigentlichen Vergabe somit vorgelagert (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 22. Oktober 2009 Verg 25/09; Beschluss vom 17. Februar 2010 Verg 42/09; Beschluss vom 13. April 2016 Verg 47/15; OLG Jena, Beschluss vom 25. Juni 2014 2 Verg 1/14).
  • VK Westfalen, 25.01.2017 - VK 1-47/16

    Ausschreibung darf Unternehmen nicht zum Monopolisten machen!

    Mit Blick auf die vergaberechtliche Rechtsprechung (Beschluss des OLG Jena vom 25.6.2014 - 2 Verg 1/14; OLG Düsseldorf, 1.8.2012 - VII-Verg 10/12), wonach es gerechtfertigt sein könne, im Interesse der Systemsicherheit und Funktion jedwede Risikopotentiale auszuschließen und den sichersten Weg zu wählen, dürften die Antragsgegner den Beschaffungsbedarf so festlegen, dass keine Trassenkonflikte entstünden, die zu Problemen und Risiken im Betriebsablauf führen würden.
  • OLG Düsseldorf, 15.04.2026 - Verg 23/25

    Produktspezifische Ausschreibung ist nachvollziehbar zu begründen!

    Die Entscheidung muss aber nachvollziehbar begründet sein (OLG Brandenburg, Beschl. v. 08.07.2021 - 19 Verg 2/21, NZBau 2022, 53 Rn 22; Senat, Beschl. v. 16.10.2019 - VII Verg 66/18, digitales Alarmierungssystem, juris Rn 52; Senat, Beschl. v. 01.08.2012, Verg 10/12, Warnsystem, juris; ebenso OLG München, Beschl. v. 09.09.2010 - Verg 10/10 und OLG Jena, Beschl. v. 25.06.2014 - 2 Verg 1/14, juris Rn 46;… Prieß/Friton, in Röwekamp/Kus/Marx/Protz/Prieß, VgV Kommentar, 2. Aufl., § 31 Rn. 61 f.).
  • VK Sachsen, 30.08.2016 - 1/SVK/016-16

    Wann darf produktspezifisch ausgeschrieben werden?

    Nach Auffassung des OLG Jena, (B. v. 25.6.2014 - 2 Verg 1/14) beispielsweise ist der öffentliche Auftraggeber nicht gehalten, sich durch eine Markterkundung oder -analyse einen Überblick über die vorhandenen technischen Lösungen zur Befriedigung seines Beschaffungsbedarfs zu verschaffen, um so die Voraussetzungen für eine produktneutrale Ausschreibung herzustellen.
  • VK Sachsen, 17.06.2016 - 1/SVK/011-16

    Lieferauftrag über ballistische Helme: Verhandlungsverfahren ohne …

  • VK Westfalen, 16.03.2022 - VK 2-7/22

    Vergabe von Bodenbelagsarbeiten - Vergabekammer überprüft ästhetische Erwägungen …

  • VK Niedersachsen, 18.08.2023 - VgK-23/23

    Wann darf der Auftraggeber "produktscharf" ausschreiben?

  • VK Niedersachsen, 05.09.2023 - VgK-20/23

    Auftraggeber hat die Wahl unter verschiedenen Bewertungsmethoden!

  • VK Niedersachsen, 15.09.2016 - VgK-34/16
  • VK Niedersachsen, 23.01.2015 - VgK-47/14

    Europaweite Ausschreibung der Herstellung einer Metallbau-Fassadeim Rahmen des …

  • VK Bund, 05.09.2019 - VK 2-56/19

    Rabattvertragsausschreibung nach § 130 a Abs. 8 SGB V; Unterbliebene Herausnahme …

  • VK Bund, 15.12.2015 - VK 2-113/15

    Nachprüfungsverfahren: Definitionsfreiheit Beschaffungsbedarf, Grenzen

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Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 07.01.2014 - 2 Verg 1/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,1130
OLG Naumburg, 07.01.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,1130)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 07.01.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,1130)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 07. Januar 2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,1130)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt

    Projektsteuerung

    § 101b Abs 2 GWB, § 118 Abs 1 S 3 GWB, § 121 Abs 1 S 1 GWB
    Vergabe öffentlicher Aufträge: Eilrechtsschutz für den Auftraggeber im Beschwerdeverfahren gegen die Feststellung der Unwirksamkeit eines im Rahmen einer freihändigen Vergabe geschlossenen Vertrags

  • VERIS

Kurzfassungen/Presse (2)

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Kann ein Vertrag vorläufig durchgeführt werden?

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Rechtsschutzbedürfnis für einen Antrag des öffentlichen Auftraggebers auf Gestattung des vorläufigen weiteren Vollzugs eines bereits geschlossenen Vertrages

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Weitervollzug eines Vertrags während des Nachprüfungsverfahrens möglich? (VPR 2014, 101)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2014, 1054
  • VergabeR 2014, 491
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Rechtsprechung
   OLG Bremen, 04.07.2014 - 2 Verg 1/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,80273
OLG Bremen, 04.07.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,80273)
OLG Bremen, Entscheidung vom 04.07.2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,80273)
OLG Bremen, Entscheidung vom 04. Juli 2014 - 2 Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,80273)
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Kurzfassungen/Presse

  • bbgundpartner.de PDF (Kurzinformation)

    Zulässigkeit der Direktvergabe einzelner Linien eines Bündels

 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Frankfurt, 24.01.2017 - 11 Verg 1/16

    Zur Bedeutung des Vorrangs des eigenwirtschaftlichen Verkehrs bei der Vergabe …

    Insoweit weist die Antragstellerin zwar zutreffend darauf, dass es an der Vergabereife fehlen könnte, wenn die Durchführung des ausgeschriebenen Verkehrs durch den Bestbieter daran scheitern könnte, dass einem Dritten vorrangig eine Genehmigung zum eigenwirtschaftlichen Verkehr zu erteilen ist (VK Münster, Beschl. vom 29.3.2013, VK 5/13; OLG Bremen, Beschl. vom 4.7.2014, 2 Verg 1/14).
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