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Rechtsprechung
   ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,26300
ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11 (https://dejure.org/2012,26300)
ArbG Berlin, Entscheidung vom 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11 (https://dejure.org/2012,26300)
ArbG Berlin, Entscheidung vom 03. August 2012 - 28 Ca 7089/11 (https://dejure.org/2012,26300)
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Volltextveröffentlichungen (7)

Kurzfassungen/Presse

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Wird zitiert von ... (26)Zitiert selbst (55)

  • BAG, 27.05.2004 - 6 AZR 129/03

    Grundrechtsbindung der Tarifvertragsparteien

    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    BAG 27.5.2004 - 6 AZR 129/03 - BAGE 111, 8 = AP § 1 TVG Gleichbehandlung Nr. 5 = EzA Art. 3 GG Nr. 101 = NZA 2004, 1399; ebenso BAG 27.4.2006 - 6 AZR 437/05 - BAGE 118, 123 = AP § 29 BAT Nr. 19 = NZA-RR 2006, 608 [4 a. - "Juris"-Rn. 21]; 18.3.2010 - 6 AZR 156/09 - BAGE 133, 354 = AP § 29 BAT-O Nr. 6 = EzA Art. 3 GG Nr. 108 [E.I. - "Juris"-Rn. 30].S. BAG 27.5.2004 - 6 AZR 129/03 - BAGE 111, 8 = AP § 1 TVG Gleichbehandlung Nr. 5 = EzA Art. 3 GG Nr. 101 = NZA 2004, 1399; ebenso BAG 27.4.2006 - 6 AZR 437/05 - BAGE 118, 123 = AP § 29 BAT Nr. 19 = NZA-RR 2006, 608 [4 a. - "Juris"-Rn. 21]; 18.3.2010 - 6 AZR 156/09 - BAGE 133, 354 = AP § 29 BAT-O Nr. 6 = EzA Art. 3 GG Nr. 108 [E.I. - "Juris"-Rn. 30].

    BAG 27.5.2004 a.a.O.S. BAG 27.5.2004 a.a.O. Und weiter: "Aus der mittelbaren Bindung der Tarifvertragsparteien an Art. 3 Abs. 1 GG folgen allerdings keine anderen Prüfungsmaßstäbe, als sie im Falle einer unmittelbaren Bindung an den allgemeinen Gleichheitssatz heranzuziehen wären" 73S.

    BAG 27.5.2004 a.a.O.; im Anschluss ebenso BAG 16.12.2010 - 6 AZR 437/10 - AP § 1 TVG Tarifverträge: Bundesagentur für Arbeit Nr. 4 = NZA-RR 2011, 322 [III.1.

    - "Juris"-Rn. 18]: "Deshalb ist im Ergebnis bei der Prüfung der Vereinbarkeit von Tarifregelungen mit Abs. 3 Abs. 1 GG derselbe Maßstab anzulegen wie im Fall einer unmittelbaren Grundrechtsbindung".S. BAG 27.5.2004 a.a.O.; im Anschluss ebenso BAG 16.12.2010 - 6 AZR 437/10 - AP § 1 TVG Tarifverträge: Bundesagentur für Arbeit Nr. 4 = NZA-RR 2011, 322 [III.1.

    Thomas Dieterich Anm. BAG 27.5.2004 [6 AZR 129/03- s.o. Fn. 69] RdA 2005, 177, 179 [3.]: "Bei der Gleichheitskontrolle von Tarifverträgen kommen die unterschiedlichsten Ansätze und Gedankengänge alle zum gleichen Ergebnis: Für Tarifverträge gilt hier (allerdings nur hier!) kein anderes Prüfungsprogramm als für Gesetze.

    Die Arbeitsgerichte haben insoweit die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu übernehmen".S. Thomas Dieterich Anm. BAG 27.5.2004 [6 AZR 129/03- s.o. Fn. 69] RdA 2005, 177, 179 [3.]: "Bei der Gleichheitskontrolle von Tarifverträgen kommen die unterschiedlichsten Ansätze und Gedankengänge alle zum gleichen Ergebnis: Für Tarifverträge gilt hier (allerdings nur hier!) kein anderes Prüfungsprogramm als für Gesetze.

    69) S. BAG 27.5.2004 - 6 AZR 129/03 - BAGE 111, 8 = AP § 1 TVG Gleichbehandlung Nr. 5 = EzA Art. 3 GG Nr. 101 = NZA 2004, 1399; ebenso BAG 27.4.2006 - 6 AZR 437/05 - BAGE 118, 123 = AP § 29 BAT Nr. 19 = NZA-RR 2006, 608 [4 a. - "Juris"-Rn. 21]; 18.3.2010 - 6 AZR 156/09 - BAGE 133, 354 = AP § 29 BAT-O Nr. 6 = EzA Art. 3 GG Nr. 108 [E.I. - "Juris"-Rn. 30].

    72) S. BAG 27.5.2004 a.a.O..

    73) S. BAG 27.5.2004 a.a.O.; im Anschluss ebenso BAG 16.12.2010 - 6 AZR 437/10 - AP § 1 TVG Tarifverträge: Bundesagentur für Arbeit Nr. 4 = NZA-RR 2011, 322 [III.1.

    81) S. Thomas Dieterich Anm. BAG 27.5.2004 [6 AZR 129/03- s.o. Fn. 69] RdA 2005, 177, 179 [3.]: "Bei der Gleichheitskontrolle von Tarifverträgen kommen die unterschiedlichsten Ansätze und Gedankengänge alle zum gleichen Ergebnis: Für Tarifverträge gilt hier (allerdings nur hier!) kein anderes Prüfungsprogramm als für Gesetze.

  • BAG, 15.11.1957 - 1 AZR 610/56
    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    Es ist nämlich ein erheblicher Unterschied, ob für den Arbeitnehmer Nachtarbeit in seinem Arbeitsverhältnis regelmäßig und voraussehbar auftritt, auf die er sich also einstellen kann, wie das hier der Fall ist, oder ob es sich bei der Arbeit in den Nachtstunden um Leistungen handelt, die abweichend von den üblichen arbeitsvertraglichen Pflichten ausnahmsweise vom Arbeitnehmer verlangt werden (vgl. BAGE [15.11.1957 - 1 AZR 610/57; s. dazu sogleich im Text; d.U.] BAGE 5, 107, 113 f.).

    Die Tarifvertragsparteien haben bei der in § 4 Ziff. 1 Satz 2 RTV angesprochenen Nachtarbeit in Mehrschichtbetrieben an den erstgenannten Fall und die mit einer solchen Arbeit gegenüber unregelmäßiger Nachtarbeit verbundene geringere Belastung gedacht und daher hierfür einen gegenüber Satz 1 a.a.O. um 40 % niedrigeren Zuschlag festgesetzt"; ebenso schon BAG 15.11.1957 - 1 AZR 610/56 - BAGE 5, 107 = AP § 8 TVG Nr. 1 [II.] - mit Hinweis auf RAG 29.4.1939 [s. oben, Fn. 94].S. BAG 20.12.1961 - 4 AZR 231/60 - BAGE 12, 143 = AP § 59 BetrVG Nr. 7 ["Juris"-Rn. 16]: "Wenn der RTV für die nach Satz 1 a.a.O. angeordneten Nachtarbeitsstunden einen Zuschlag von 50 % gewährt, dann geht er ersichtlich davon aus, dass es sich hier um unregelmäßige, ausnahmsweise zu leistende Nachtarbeit handelt, die eine stärkere Belastung für den Arbeitnehmer mit sich bringt.

    Es ist nämlich ein erheblicher Unterschied, ob für den Arbeitnehmer Nachtarbeit in seinem Arbeitsverhältnis regelmäßig und voraussehbar auftritt, auf die er sich also einstellen kann, wie das hier der Fall ist, oder ob es sich bei der Arbeit in den Nachtstunden um Leistungen handelt, die abweichend von den üblichen arbeitsvertraglichen Pflichten ausnahmsweise vom Arbeitnehmer verlangt werden (vgl. BAGE [15.11.1957 - 1 AZR 610/57; s. dazu sogleich im Text; d.U.] BAGE 5, 107, 113 f.).

    Die Tarifvertragsparteien haben bei der in § 4 Ziff. 1 Satz 2 RTV angesprochenen Nachtarbeit in Mehrschichtbetrieben an den erstgenannten Fall und die mit einer solchen Arbeit gegenüber unregelmäßiger Nachtarbeit verbundene geringere Belastung gedacht und daher hierfür einen gegenüber Satz 1 a.a.O. um 40 % niedrigeren Zuschlag festgesetzt"; ebenso schon BAG 15.11.1957 - 1 AZR 610/56 - BAGE 5, 107 = AP § 8 TVG Nr. 1 [II.] - mit Hinweis auf RAG 29.4.1939 [s. oben, Fn. 94].

    Es ist nämlich ein erheblicher Unterschied, ob für den Arbeitnehmer Nachtarbeit in seinem Arbeitsverhältnis regelmäßig und voraussehbar auftritt, auf die er sich also einstellen kann, wie das hier der Fall ist, oder ob es sich bei der Arbeit in den Nachtstunden um Leistungen handelt, die abweichend von den üblichen arbeitsvertraglichen Pflichten ausnahmsweise vom Arbeitnehmer verlangt werden (vgl. BAGE [15.11.1957 - 1 AZR 610/57; s. dazu sogleich im Text; d.U.] BAGE 5, 107, 113 f.).

    Die Tarifvertragsparteien haben bei der in § 4 Ziff. 1 Satz 2 RTV angesprochenen Nachtarbeit in Mehrschichtbetrieben an den erstgenannten Fall und die mit einer solchen Arbeit gegenüber unregelmäßiger Nachtarbeit verbundene geringere Belastung gedacht und daher hierfür einen gegenüber Satz 1 a.a.O. um 40 % niedrigeren Zuschlag festgesetzt"; ebenso schon BAG 15.11.1957 - 1 AZR 610/56 - BAGE 5, 107 = AP § 8 TVG Nr. 1 [II.] - mit Hinweis auf RAG 29.4.1939 [s. oben, Fn. 94].

  • KAG Freiburg, 21.03.2011 - 3/10

    Zustimmung zur Eingruppierung; AVR-Vergütungsregelungen

    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    3,207 Euro 10 10Stundenlohn von 10, 69 Euro x 3/10.

    Stundenlohn von 10, 69 Euro x 3/10.

    3,252 Euro 11 11Stundenlohn von 10, 84 Euro x 3/10.

    Stundenlohn von 10, 84 Euro x 3/10.

    10) Stundenlohn von 10, 69 Euro x 3/10.

    11) Stundenlohn von 10, 84 Euro x 3/10.

  • BVerfG, 05.04.1952 - 2 BvH 1/52

    7,5%-Sperrklausel

    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    Mittlerweile sind beide Anliegen an unterschiedlichen Orten im geschriebenen Gesetzesrecht kodifiziert (s. einerseits Art. 3 Abs. 1 GG 46S. Text oben, S. 2 Fn. 1.S. Text oben, S. 2 Fn. 1. in Verbindung 47S. zum Zusammenhang des allgemeinen Gleichheitssatzes mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes prägnant BAG 17.11.1998 - 1 AZR 147/98 - AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 162 = NZA 1999, 606 [III.1 b, bb.]: "Auch wenn die Herleitung des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes im einzelnen umstritten ist (...), so besteht heute doch Einigkeit darüber, dass er inhaltlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bestimmt wird"; so auch schon BAG 15.11.1994 - 5 AZR 682/93 - BAGE 78, 272 = AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 121 = NZA 1995, 939 [I.1.]: "Dieser dem Privatrecht zuzuordnende allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz ist inhaltlich bestimmt durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG; er gehört nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dem vorstaatlichen überpositiven Recht an (BVerfGE 1, 208, 233; 6, 84, 91);… s. ferner zum Verhältnis des Gleichheitsgebots in § 75 Abs. 1 Satz 2 BetrVG statt vieler BAG 22.3.2005 - 1 AZR 49/04 - BAGE 114, 179 = AP § 75 BetrVG 1972 Nr. 48 = EzA § 75 BetrVG 2001 Nr. 2 = NZA 2005, 773 [3 a. - "Juris"-Rn. 17]: "Die Betriebsparteien haben bei Betriebsvereinbarungen, in denen sie die Verteilung von Leistungen regeln, gemäß § 75 Abs. 1 Satz 1 BetrVG die Grundsätze von Recht und Billigkeit zu beachten.

    Dazu gehört insbesondere der betriebsverfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz, dem wiederum der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG zugrunde liegt".S. zum Zusammenhang des allgemeinen Gleichheitssatzes mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes prägnant BAG 17.11.1998 - 1 AZR 147/98 - AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 162 = NZA 1999, 606 [III.1 b, bb.]: "Auch wenn die Herleitung des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes im einzelnen umstritten ist (...), so besteht heute doch Einigkeit darüber, dass er inhaltlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bestimmt wird"; so auch schon BAG 15.11.1994 - 5 AZR 682/93 - BAGE 78, 272 = AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 121 = NZA 1995, 939 [I.1.]: "Dieser dem Privatrecht zuzuordnende allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz ist inhaltlich bestimmt durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG; er gehört nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dem vorstaatlichen überpositiven Recht an (BVerfGE 1, 208, 233; 6, 84, 91);… s. ferner zum Verhältnis des Gleichheitsgebots in § 75 Abs. 1 Satz 2 BetrVG statt vieler BAG 22.3.2005 - 1 AZR 49/04 - BAGE 114, 179 = AP § 75 BetrVG 1972 Nr. 48 = EzA § 75 BetrVG 2001 Nr. 2 = NZA 2005, 773 [3 a. - "Juris"-Rn. 17]: "Die Betriebsparteien haben bei Betriebsvereinbarungen, in denen sie die Verteilung von Leistungen regeln, gemäß § 75 Abs. 1 Satz 1 BetrVG die Grundsätze von Recht und Billigkeit zu beachten.

    BVerfG 23.10.1951 (Fn. 53) BVerfGE 1, 14, 52 [10 a.]; 5.4.1952 - 2 BvH 1/52 - BVerfGE 1, 208, 247; s. als vielfach synonym verwendete Faustformel statt vieler auch BVerfG 30.9.1987 - 2 BvR 933/82 - BVerfGE 76, 256, 329 = AP Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 7 [III.1]: Der allgemeine Gleichheitssatz "verbietet ... wesentlich Gleiches ungleich und wesentlich Ungleiches gleich zu behandeln"; s. entsprechend zur Kombination in der Judikatur der Gerichte für Arbeitssachen statt vieler BAG 14.12.1982 - 3 AZR 251/80 - AP § 1 BetrAVG Besitzstand Nr. 1 [II.3.]: "Wesentlich gleiche Sachverhalte dürfen nicht willkürlich verschieden, wesentlich ungleiche Sachverhalte nicht willkürlich gleich behandelt werden".S. BVerfG 23.10.1951 (Fn. 53) BVerfGE 1, 14, 52 [10 a.]; 5.4.1952 - 2 BvH 1/52 - BVerfGE 1, 208, 247; s. als vielfach synonym verwendete Faustformel statt vieler auch BVerfG 30.9.1987 - 2 BvR 933/82 - BVerfGE 76, 256, 329 = AP Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 7 [III.1]: Der allgemeine Gleichheitssatz "verbietet ... wesentlich Gleiches ungleich und wesentlich Ungleiches gleich zu behandeln"; s. entsprechend zur Kombination in der Judikatur der Gerichte für Arbeitssachen statt vieler BAG 14.12.1982 - 3 AZR 251/80 - AP § 1 BetrAVG Besitzstand Nr. 1 [II.3.]: "Wesentlich gleiche Sachverhalte dürfen nicht willkürlich verschieden, wesentlich ungleiche Sachverhalte nicht willkürlich gleich behandelt werden".

    47) S. zum Zusammenhang des allgemeinen Gleichheitssatzes mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes prägnant BAG 17.11.1998 - 1 AZR 147/98 - AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 162 = NZA 1999, 606 [III.1 b, bb.]: "Auch wenn die Herleitung des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes im einzelnen umstritten ist (...), so besteht heute doch Einigkeit darüber, dass er inhaltlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bestimmt wird"; so auch schon BAG 15.11.1994 - 5 AZR 682/93 - BAGE 78, 272 = AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 121 = NZA 1995, 939 [I.1.]: "Dieser dem Privatrecht zuzuordnende allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz ist inhaltlich bestimmt durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG; er gehört nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dem vorstaatlichen überpositiven Recht an (BVerfGE 1, 208, 233; 6, 84, 91); s. ferner zum Verhältnis des Gleichheitsgebots in § 75 Abs. 1 Satz 2 BetrVG statt vieler BAG 22.3.2005 - 1 AZR 49/04 - BAGE 114, 179 = AP § 75 BetrVG 1972 Nr. 48 = EzA § 75 BetrVG 2001 Nr. 2 = NZA 2005, 773 [3 a. - "Juris"-Rn. 17]: "Die Betriebsparteien haben bei Betriebsvereinbarungen, in denen sie die Verteilung von Leistungen regeln, gemäß § 75 Abs. 1 Satz 1 BetrVG die Grundsätze von Recht und Billigkeit zu beachten.

    56) S. BVerfG 23.10.1951 (Fn. 53) BVerfGE 1, 14, 52 [10 a.]; 5.4.1952 - 2 BvH 1/52 - BVerfGE 1, 208, 247; s. als vielfach synonym verwendete Faustformel statt vieler auch BVerfG 30.9.1987 - 2 BvR 933/82 - BVerfGE 76, 256, 329 = AP Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 7 [III.1]: Der allgemeine Gleichheitssatz "verbietet ... wesentlich Gleiches ungleich und wesentlich Ungleiches gleich zu behandeln"; s. entsprechend zur Kombination in der Judikatur der Gerichte für Arbeitssachen statt vieler BAG 14.12.1982 - 3 AZR 251/80 - AP § 1 BetrAVG Besitzstand Nr. 1 [II.3.]: "Wesentlich gleiche Sachverhalte dürfen nicht willkürlich verschieden, wesentlich ungleiche Sachverhalte nicht willkürlich gleich behandelt werden".

  • BAG, 17.11.1998 - 1 AZR 147/98

    Gleichbehandlung bei Gratifikationen

    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    Mittlerweile sind beide Anliegen an unterschiedlichen Orten im geschriebenen Gesetzesrecht kodifiziert (s. einerseits Art. 3 Abs. 1 GG 46S. Text oben, S. 2 Fn. 1.S. Text oben, S. 2 Fn. 1. in Verbindung 47S. zum Zusammenhang des allgemeinen Gleichheitssatzes mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes prägnant BAG 17.11.1998 - 1 AZR 147/98 - AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 162 = NZA 1999, 606 [III.1 b, bb.]: "Auch wenn die Herleitung des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes im einzelnen umstritten ist (...), so besteht heute doch Einigkeit darüber, dass er inhaltlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bestimmt wird"; so auch schon BAG 15.11.1994 - 5 AZR 682/93 - BAGE 78, 272 = AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 121 = NZA 1995, 939 [I.1.]: "Dieser dem Privatrecht zuzuordnende allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz ist inhaltlich bestimmt durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG; er gehört nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dem vorstaatlichen überpositiven Recht an (BVerfGE 1, 208, 233; 6, 84, 91); s. ferner zum Verhältnis des Gleichheitsgebots in § 75 Abs. 1 Satz 2 BetrVG statt vieler BAG 22.3.2005 - 1 AZR 49/04 - BAGE 114, 179 = AP § 75 BetrVG 1972 Nr. 48 = EzA § 75 BetrVG 2001 Nr. 2 = NZA 2005, 773 [3 a. - "Juris"-Rn. 17]: "Die Betriebsparteien haben bei Betriebsvereinbarungen, in denen sie die Verteilung von Leistungen regeln, gemäß § 75 Abs. 1 Satz 1 BetrVG die Grundsätze von Recht und Billigkeit zu beachten.

    Dazu gehört insbesondere der betriebsverfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz, dem wiederum der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG zugrunde liegt".S. zum Zusammenhang des allgemeinen Gleichheitssatzes mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes prägnant BAG 17.11.1998 - 1 AZR 147/98 - AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 162 = NZA 1999, 606 [III.1 b, bb.]: "Auch wenn die Herleitung des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes im einzelnen umstritten ist (...), so besteht heute doch Einigkeit darüber, dass er inhaltlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bestimmt wird"; so auch schon BAG 15.11.1994 - 5 AZR 682/93 - BAGE 78, 272 = AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 121 = NZA 1995, 939 [I.1.]: "Dieser dem Privatrecht zuzuordnende allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz ist inhaltlich bestimmt durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG; er gehört nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dem vorstaatlichen überpositiven Recht an (BVerfGE 1, 208, 233; 6, 84, 91); s. ferner zum Verhältnis des Gleichheitsgebots in § 75 Abs. 1 Satz 2 BetrVG statt vieler BAG 22.3.2005 - 1 AZR 49/04 - BAGE 114, 179 = AP § 75 BetrVG 1972 Nr. 48 = EzA § 75 BetrVG 2001 Nr. 2 = NZA 2005, 773 [3 a. - "Juris"-Rn. 17]: "Die Betriebsparteien haben bei Betriebsvereinbarungen, in denen sie die Verteilung von Leistungen regeln, gemäß § 75 Abs. 1 Satz 1 BetrVG die Grundsätze von Recht und Billigkeit zu beachten.

    BAG 17.11.1998 (Fn. 47) sowie neben der Sache 1 AZR 147/98 auch die Parallelentscheidungen 1 AZR 148-153/98.S. BAG 17.11.1998 (Fn. 47) sowie neben der Sache 1 AZR 147/98 auch die Parallelentscheidungen 1 AZR 148-153/98.

    47) S. zum Zusammenhang des allgemeinen Gleichheitssatzes mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes prägnant BAG 17.11.1998 - 1 AZR 147/98 - AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 162 = NZA 1999, 606 [III.1 b, bb.]: "Auch wenn die Herleitung des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes im einzelnen umstritten ist (...), so besteht heute doch Einigkeit darüber, dass er inhaltlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG bestimmt wird"; so auch schon BAG 15.11.1994 - 5 AZR 682/93 - BAGE 78, 272 = AP § 242 BGB Gleichbehandlung Nr. 121 = NZA 1995, 939 [I.1.]: "Dieser dem Privatrecht zuzuordnende allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz ist inhaltlich bestimmt durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG; er gehört nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dem vorstaatlichen überpositiven Recht an (BVerfGE 1, 208, 233; 6, 84, 91); s. ferner zum Verhältnis des Gleichheitsgebots in § 75 Abs. 1 Satz 2 BetrVG statt vieler BAG 22.3.2005 - 1 AZR 49/04 - BAGE 114, 179 = AP § 75 BetrVG 1972 Nr. 48 = EzA § 75 BetrVG 2001 Nr. 2 = NZA 2005, 773 [3 a. - "Juris"-Rn. 17]: "Die Betriebsparteien haben bei Betriebsvereinbarungen, in denen sie die Verteilung von Leistungen regeln, gemäß § 75 Abs. 1 Satz 1 BetrVG die Grundsätze von Recht und Billigkeit zu beachten.

    50) S. BAG 17.11.1998 (Fn. 47) sowie neben der Sache 1 AZR 147/98 auch die Parallelentscheidungen 1 AZR 148-153/98.

  • BVerfG, 23.10.1951 - 2 BvG 1/51

    Südweststaat

    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    die Leitentscheidung BVerfG 23.10.1951 - 2 BvG 1/51 - BVerfGE 1, 14, 52 [10.]: "Gegen § 10 sind schließlich Bedenken erhoben worden, weil er gegen den Grundsatz der Gleichheit (Art. 3, 19 Abs. 3 GG) verstoße, der gemäß Art. 1 Abs. 3 und 20 Abs. 3 GG den Gesetzgeber bindet".S. die Leitentscheidung BVerfG 23.10.1951 - 2 BvG 1/51 - BVerfGE 1, 14, 52 [10.]: "Gegen § 10 sind schließlich Bedenken erhoben worden, weil er gegen den Grundsatz der Gleichheit (Art. 3, 19 Abs. 3 GG) verstoße, der gemäß Art. 1 Abs. 3 und 20 Abs. 3 GG den Gesetzgeber bindet".

    BVerfG 23.10.1951 (Fn. 53) BVerfGE 1, 14, 52 [10 a.]; 5.4.1952 - 2 BvH 1/52 - BVerfGE 1, 208, 247; s. als vielfach synonym verwendete Faustformel statt vieler auch BVerfG 30.9.1987 - 2 BvR 933/82 - BVerfGE 76, 256, 329 = AP Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 7 [III.1]: Der allgemeine Gleichheitssatz "verbietet ... wesentlich Gleiches ungleich und wesentlich Ungleiches gleich zu behandeln"; s. entsprechend zur Kombination in der Judikatur der Gerichte für Arbeitssachen statt vieler BAG 14.12.1982 - 3 AZR 251/80 - AP § 1 BetrAVG Besitzstand Nr. 1 [II.3.]: "Wesentlich gleiche Sachverhalte dürfen nicht willkürlich verschieden, wesentlich ungleiche Sachverhalte nicht willkürlich gleich behandelt werden".S. BVerfG 23.10.1951 (Fn. 53) BVerfGE 1, 14, 52 [10 a.]; 5.4.1952 - 2 BvH 1/52 - BVerfGE 1, 208, 247; s. als vielfach synonym verwendete Faustformel statt vieler auch BVerfG 30.9.1987 - 2 BvR 933/82 - BVerfGE 76, 256, 329 = AP Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 7 [III.1]: Der allgemeine Gleichheitssatz "verbietet ... wesentlich Gleiches ungleich und wesentlich Ungleiches gleich zu behandeln"; s. entsprechend zur Kombination in der Judikatur der Gerichte für Arbeitssachen statt vieler BAG 14.12.1982 - 3 AZR 251/80 - AP § 1 BetrAVG Besitzstand Nr. 1 [II.3.]: "Wesentlich gleiche Sachverhalte dürfen nicht willkürlich verschieden, wesentlich ungleiche Sachverhalte nicht willkürlich gleich behandelt werden".

    53) S. die Leitentscheidung BVerfG 23.10.1951 - 2 BvG 1/51 - BVerfGE 1, 14, 52 [10.]: "Gegen § 10 sind schließlich Bedenken erhoben worden, weil er gegen den Grundsatz der Gleichheit (Art. 3, 19 Abs. 3 GG) verstoße, der gemäß Art. 1 Abs. 3 und 20 Abs. 3 GG den Gesetzgeber bindet".

    56) S. BVerfG 23.10.1951 (Fn. 53) BVerfGE 1, 14, 52 [10 a.]; 5.4.1952 - 2 BvH 1/52 - BVerfGE 1, 208, 247; s. als vielfach synonym verwendete Faustformel statt vieler auch BVerfG 30.9.1987 - 2 BvR 933/82 - BVerfGE 76, 256, 329 = AP Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 7 [III.1]: Der allgemeine Gleichheitssatz "verbietet ... wesentlich Gleiches ungleich und wesentlich Ungleiches gleich zu behandeln"; s. entsprechend zur Kombination in der Judikatur der Gerichte für Arbeitssachen statt vieler BAG 14.12.1982 - 3 AZR 251/80 - AP § 1 BetrAVG Besitzstand Nr. 1 [II.3.]: "Wesentlich gleiche Sachverhalte dürfen nicht willkürlich verschieden, wesentlich ungleiche Sachverhalte nicht willkürlich gleich behandelt werden".

  • RFH, 28.11.1939 - I 135/39
    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149. dazu geführt, dass die Gerichte für Arbeitssachen für entgeltliche Sonderleistungen den Grundsatz der Gleichbehandlung ins Vertragsrecht einführten 45S.

    erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149., um den Arbeitgeber möglichst daran zu hindern, einzelne Mitarbeiter kontrollfrei von allgemein gewährten Vergünstigungen ohne sachbezogenen Grund auszunehmen und damit - im Zweifel - aus mehr oder weniger lichtscheuen Motiven zu maßregeln.

    44) S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.

    45) S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.

  • RFH, 31.01.1939 - I 172/38
    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149. dazu geführt, dass die Gerichte für Arbeitssachen für entgeltliche Sonderleistungen den Grundsatz der Gleichbehandlung ins Vertragsrecht einführten 45S.

    erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149., um den Arbeitgeber möglichst daran zu hindern, einzelne Mitarbeiter kontrollfrei von allgemein gewährten Vergünstigungen ohne sachbezogenen Grund auszunehmen und damit - im Zweifel - aus mehr oder weniger lichtscheuen Motiven zu maßregeln.

    44) S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.

    45) S. erstmals wohl LAG Magdeburg 5.3.1936 - 15 Sa 13/36 - ARS LAG 27, 75; LAG Hamburg 8.7.1937 - 19 Sa 15/37 - ARS LAG 29, 172; später dann auch RAG 19.1.1938 - 153/37 - RAGE 19, 286 = ARS 33, 172, 177; 23.11.1938 - 104/38 - ARS 35, 101, 104; 1.2.1939 - 134/38 - ARS 35, 112, 114; 29.3.1939 - 171, 172/38 - ARS 36, 12, 16; 15.11.1939 - 135/39 - ARS 37, 273, 276; anders zuvor noch RAG 19.7.1931 - 667, 678/30 - ARS 14, 144, 149.

  • BAG, 20.12.1961 - 4 AZR 213/60

    Annahme eines Mehrschichtbetriebs - Rahmentarifvertrag - Gewerbliche Arbeitnehmer …

    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    Ist solche "Verteuerung" angeordnet, so darf der Zuschlag nicht für diejenige Nachtarbeit geringer als für sonstige Nachtarbeit bemessen werden, die im Rahmen von "Schichtarbeit" verrichtet wird (Abweichung u.a. von BAG 20.12.1961 - 4 AZR 213/60 - BAGE 12, 143 = AP § 59 BetrVG [1952] Nr. 7 u.a.).

    BAG 20.12.1961 - 4 AZR 231/60 - BAGE 12, 143 = AP § 59 BetrVG Nr. 7 ["Juris"-Rn. 16]: "Wenn der RTV für die nach Satz 1 a.a.O. angeordneten Nachtarbeitsstunden einen Zuschlag von 50 % gewährt, dann geht er ersichtlich davon aus, dass es sich hier um unregelmäßige, ausnahmsweise zu leistende Nachtarbeit handelt, die eine stärkere Belastung für den Arbeitnehmer mit sich bringt.

    Die Tarifvertragsparteien haben bei der in § 4 Ziff. 1 Satz 2 RTV angesprochenen Nachtarbeit in Mehrschichtbetrieben an den erstgenannten Fall und die mit einer solchen Arbeit gegenüber unregelmäßiger Nachtarbeit verbundene geringere Belastung gedacht und daher hierfür einen gegenüber Satz 1 a.a.O. um 40 % niedrigeren Zuschlag festgesetzt"; ebenso schon BAG 15.11.1957 - 1 AZR 610/56 - BAGE 5, 107 = AP § 8 TVG Nr. 1 [II.] - mit Hinweis auf RAG 29.4.1939 [s. oben, Fn. 94].S. BAG 20.12.1961 - 4 AZR 231/60 - BAGE 12, 143 = AP § 59 BetrVG Nr. 7 ["Juris"-Rn. 16]: "Wenn der RTV für die nach Satz 1 a.a.O. angeordneten Nachtarbeitsstunden einen Zuschlag von 50 % gewährt, dann geht er ersichtlich davon aus, dass es sich hier um unregelmäßige, ausnahmsweise zu leistende Nachtarbeit handelt, die eine stärkere Belastung für den Arbeitnehmer mit sich bringt.

    95) S. BAG 20.12.1961 - 4 AZR 231/60 - BAGE 12, 143 = AP § 59 BetrVG Nr. 7 ["Juris"-Rn. 16]: "Wenn der RTV für die nach Satz 1 a.a.O. angeordneten Nachtarbeitsstunden einen Zuschlag von 50 % gewährt, dann geht er ersichtlich davon aus, dass es sich hier um unregelmäßige, ausnahmsweise zu leistende Nachtarbeit handelt, die eine stärkere Belastung für den Arbeitnehmer mit sich bringt.

  • BAG, 12.10.2004 - 3 AZR 571/03

    Grundrechtsbindung der Tarifvertragsparteien - Überprüfung der tariflichen Regeln …

    Auszug aus ArbG Berlin, 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11
    hierzu etwa BAG 12.10.2004 - 3 AZR 571/03 - AP § 3 g BAT Nr. 2 = EzA Art. 3 GG Nr. 102 = NZA 2005, 1127 [B.II.1.]: "Der erkennende Senat hat ... die Auffassung vertreten, dass die Tarifvertragsparteien auch bei der Festlegung des persönlichen Geltungsbereichs eines Tarifvertrages unmittelbar an den Gleichheitssatz der Verfassung gebunden sind (...) Nunmehr hat der Sechste Senat des BAG entschieden, dass die Tarifvertragsparteien bei ihrer tariflichen Normsetzung zwar nicht unmittelbar an die Grundrechte gebunden sind, jedoch auf Grund der Schutzpflichtfunktion der Grundrechte auch bei der Festlegung des persönlichen Geltungsbereichs den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz zu beachten haben.

    - 2. Es kann dahinstehen, welcher Auffassung zu folgen ist, da sich die Prüfungsmaßstäbe nicht unterscheiden".S. hierzu etwa BAG 12.10.2004 - 3 AZR 571/03 - AP § 3 g BAT Nr. 2 = EzA Art. 3 GG Nr. 102 = NZA 2005, 1127 [B.II.1.]: "Der erkennende Senat hat ... die Auffassung vertreten, dass die Tarifvertragsparteien auch bei der Festlegung des persönlichen Geltungsbereichs eines Tarifvertrages unmittelbar an den Gleichheitssatz der Verfassung gebunden sind (...) Nunmehr hat der Sechste Senat des BAG entschieden, dass die Tarifvertragsparteien bei ihrer tariflichen Normsetzung zwar nicht unmittelbar an die Grundrechte gebunden sind, jedoch auf Grund der Schutzpflichtfunktion der Grundrechte auch bei der Festlegung des persönlichen Geltungsbereichs den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz zu beachten haben.

    70) S. hierzu etwa BAG 12.10.2004 - 3 AZR 571/03 - AP § 3 g BAT Nr. 2 = EzA Art. 3 GG Nr. 102 = NZA 2005, 1127 [B.II.1.]: "Der erkennende Senat hat ... die Auffassung vertreten, dass die Tarifvertragsparteien auch bei der Festlegung des persönlichen Geltungsbereichs eines Tarifvertrages unmittelbar an den Gleichheitssatz der Verfassung gebunden sind (...) Nunmehr hat der Sechste Senat des BAG entschieden, dass die Tarifvertragsparteien bei ihrer tariflichen Normsetzung zwar nicht unmittelbar an die Grundrechte gebunden sind, jedoch auf Grund der Schutzpflichtfunktion der Grundrechte auch bei der Festlegung des persönlichen Geltungsbereichs den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz zu beachten haben.

  • BAG, 05.09.2002 - 9 AZR 202/01

    Nachtarbeit - Zuschlag - Angemessenheit

  • BAG, 07.03.1995 - 3 AZR 282/94

    Zusatzversorgung Teilzeitbeschäftigter

  • BAG, 27.05.2003 - 9 AZR 180/02

    Nachtarbeitszuschlag

  • BAG, 31.08.2005 - 5 AZR 545/04

    Höhe und pauschale Abgeltung von Nachtarbeitszuschlägen - AGB-Kontrolle von …

  • BVerfG, 28.01.1992 - 1 BvR 1025/82

    Nachtarbeitsverbot

  • BVerfG, 30.05.1990 - 1 BvL 2/83

    Kündigungsfristen für Arbeiter

  • BVerfG, 30.07.2003 - 1 BvR 792/03

    Zum Kopftuch einer muslimischen Verkäuferin in einem Kaufhaus

  • BAG, 13.02.2002 - 5 AZR 713/00

    Gleichbehandlung; Vergütung AT-Angestellte

  • BAG, 17.03.2010 - 5 AZR 168/09

    Gleichbehandlung bei Entgelterhöhung - Maßregelungsverbot

  • BVerfG, 10.01.1995 - 1 BvF 1/90

    Zweitregister

  • BAG, 26.04.2005 - 1 ABR 1/04

    Mitbestimmung bei Ausgleich für Nachtarbeit

  • BAG, 30.08.2000 - 4 AZR 563/99

    Grundrechtsbindung der Tarifvertragsparteien

  • BVerfG, 18.04.2008 - 1 BvR 759/05

    Halbanrechnung der Vordienstzeiten in der Zusatzversorgung des öffentlichen …

  • BVerfG, 18.11.1954 - 1 BvR 629/52

    Hutfabrikant

  • BAG, 22.03.2005 - 1 AZR 49/04

    Betriebsvereinbarung und Gleichheitssatz

  • BAG, 18.05.2011 - 10 AZR 369/10

    Ausgleich für Nachtarbeit - Stewardess mit Zugschaffnerfunktion

  • BVerfG, 23.01.1957 - 2 BvE 2/56

    5%-Sperrklausel II

  • BAG, 15.11.1994 - 5 AZR 682/93

    Gleichbehandlung - Gehaltserhöhung

  • BVerfG, 21.05.1999 - 1 BvR 726/98

    Arbeitsentgelt: Gleichbehandlung der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft …

  • BAG, 16.12.2010 - 6 AZR 437/09

    Überleitung in den TV-BA - Gleichheitswidriger Begünstigungsausschluss

  • ArbG Berlin, 17.09.2004 - 28 Ca 8052/04

    Tarifliche Eingruppierung von Arbeitnehmern im Einzelhandel; Beachtung des …

  • RG, 24.06.1910 - V 437/10

    1. Welche Wahrnehmungen eines Sachverständigen werden durch den …

  • BVerfG, 02.12.1992 - 1 BvR 296/88

    Gewerkschaftliche Beratungshilfe

  • BAG, 24.06.2004 - 6 AZR 389/03

    Ortszuschlag bei Teilzeitbeschäftigung beider Ehegatten

  • BVerfG, 07.10.1980 - 1 BvL 50/79

    Präklusion I

  • BVerfG, 30.09.1987 - 2 BvR 933/82

    Beamtenversorgung

  • BVerfG, 26.01.1993 - 1 BvL 38/92

    Transsexuelle II

  • BAG, 10.01.2007 - 5 AZR 665/06

    Vertreter ohne Vertretungsmacht - Ausschlussfrist

  • BAG, 18.03.2010 - 6 AZR 156/09

    Kinderbezogener Ortszuschlag bei eingetragener Lebenspartnerschaft - mittelbare …

  • BAG, 25.06.2003 - 4 AZR 405/02

    Stichtagsregelung in "Pakt für Arbeit

  • BAG, 04.04.2000 - 3 AZR 729/98

    Zusatzversorgung für Fleischbeschautierärzte

  • BAG, 10.03.1982 - 4 AZR 540/79

    Tariflohnerhöhung - Effektivklausel

  • BAG, 27.04.2006 - 6 AZR 437/05

    Tarifauslegung - Ehegattenanteil im Ortszuschlag - Konkurrenzregelung

  • BAG, 04.02.1988 - 6 AZR 203/85

    Tariflicher Anspruch eines Kameramanns des Westdeutschen Rundfunks auf Gewährung …

  • BAG, 24.01.2001 - 10 AZR 106/00

    Nachtarbeitszuschlag

  • BAG, 14.12.1982 - 3 AZR 251/80

    Versorgungstarifvertrag - Pfändung - Bereitschaftsdienstvergütung

  • BAG, 23.09.1960 - 1 AZR 567/59

    Schichtdienst - Allgemeiner Sprachgebrauch - Arbeitsleistungen mehrerer …

  • BAG, 22.10.2003 - 10 AZR 3/03

    Tariflicher Nachtarbeitszuschlag

  • BAG, 20.04.1983 - 4 AZR 375/80

    Ausländischer Arzt - Inländischer Arzt - Gleichstellung - Arztbegriff

  • BAG, 16.11.1982 - 3 AZR 220/81

    Anspruch auf Übergangsgeld bei Rente wegen Berufsunfähigkeit

  • BAG, 25.01.1963 - 1 AZR 122/62

    Gesamteinheitliche allgemeine Arbeitsbedingungen - Gleichbehandlungsgrundsat - …

  • BAG, 17.11.1998 - 1 AZR 148/98
  • VerfG Brandenburg, 25.08.2010 - VfGBbg 11/10

    Ablehnung des Antrags auf Erlass einer eA die darauf gerichtet ist, Träger …

  • EGMR, 06.12.2011 - 10/10

    BRUNNER v. TURKEY

  • KAG Freiburg, 19.06.2009 - 11/09

    Anspruch auf Freistellung und Kostenübernahme für eine beabsichtigte …

  • LAG Baden-Württemberg, 17.07.2020 - 12 Sa 17/20

    Nachtarbeitszuschlag - Zuschlagshöhe - Differenzierung - Nachtarbeit - …

    Die Belastung und Beanspruchung der Beschäftigten steigt durch die Anzahl der Nächte pro Monat und die Anzahl der Nächte hintereinander, in denen Nachtarbeit geleistet wird (…vergl. BAG - 09. Dezember 2015 - 10 AZR 423/14, NZA 2016, 426, Rn. 17;… NZA 2019, 622, Rn. 49 - zu den Quellen: Kothe, Anmerkung zu BAG - 11. Dezember 2013 - 10 AZR 736/12, AP Nr. 103 zu § 1 TVG Tarifverträge: Einzelhandel; ders., jurisPR-ArbR19/2019, Anm. 5 unter C; Arbeitsgericht Berlin - 03. August 2012 - 28 Ca 7089/11, Rn. 55 ff. - vergl. auch Richtlinie 2003/88/EG (Arbeitszeitgestaltung), Erwägungsgründe Nrn. 7 und 8).
  • LAG Berlin-Brandenburg, 27.02.2013 - 23 Sa 1763/12

    Nachtzuschlag - Nachtarbeit - Nachtarbeit im Rahmen von Schichtdienst - …

    Das Urteil des Arbeitsgerichts Berlin vom 03.08.2012 - 28 Ca 7089/11 - wird abgeändert und die Klage abgewiesen.

    Rn. 23 das Urteil des Arbeitsgerichts Berlin vom 3.8.2012 - 28 Ca 7089/11 - abzuändern und die Klage abzuweisen.

  • LAG Berlin-Brandenburg, 28.08.2020 - 12 Sa 201/20

    Nachtzuschläge - Schichtarbeit - Wechselschichtarbeit

    Die Belastung und Beanspruchung der Beschäftigten steigt vielmehr durch die Anzahl der Nächte pro Monat und die Anzahl der Nächte hintereinander (ArbG Berlin, 3. August 2012 - 28 Ca 7089/11, BeckRS 2012, 72954 in Wiedergabe einer im Verfahren von der Bundesanstalt für Arbeit und Arbeitsmedizin eingeholten Expertise).
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