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Rechtsprechung
   VG Göttingen, 17.03.2005 - 3 B 272/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,2361
VG Göttingen, 17.03.2005 - 3 B 272/05 (https://dejure.org/2005,2361)
VG Göttingen, Entscheidung vom 17.03.2005 - 3 B 272/05 (https://dejure.org/2005,2361)
VG Göttingen, Entscheidung vom 17. März 2005 - 3 B 272/05 (https://dejure.org/2005,2361)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 51 Abs. 1 AuslG; § 14a Abs. 2 Alt. 2 AsylVfG; § 14a Abs. 3 AsylVfG; § 60 Abs. 1 AufenthG; § 36 Abs. 4 S. 1 AsylVfG; § 30 Abs. 3 Nr. 7 AsylVfG
    Anerkennung ausländischer Flüchtlinge; Anerkennung als Asylberechtigte; Fiktion der Asylantragstellung für ledige Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr; Anordnung einer Abschiebung

  • Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)

    AsylVfG § 36 Abs. 4 S. 1; AsylVfG § 14 a Abs. 2; VwGO § 138 Nr. 3; GG Art. 103Abs. 1; AsylVfG § 78 Abs. 3
    Serbien und Montenegro, Albaner, Kosovo, Vorläufiger Rechtsschutz (Eilverfahren), Asylantrag, Antragsfiktion, Anzeigepflicht, Entscheidungszeitpunkt, Kinder, in Deutschland geborene Kinder, Zuwanderungsgesetz, Übergangsregelung, Altfälle

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anerkennung ausländischer Flüchtlinge; Anerkennung als Asylberechtigte; Fiktion der Asylantragstellung für ledige Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr; Anordnung einer Abschiebung

 
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Wird zitiert von ... (66)Zitiert selbst (3)

  • VG Dessau, 21.11.2005 - 3 A 271/05
    Auszug aus VG Göttingen, 17.03.2005 - 3 B 272/05
    Hiergegen haben die Antragsteller am 8.3.2005 Klage erhoben (3 A 271/05) und gleichzeitig um vorläufigen Rechtsschutz gegen die Ausreiseaufforderung und Abschiebungsandrohung nachgesucht.

    die aufschiebende Wirkung ihrer Klage (3 A 271/05) gegen die im Bescheid der Antragsgegnerin vom 25.2.2005 enthaltene Ausreiseaufforderung und Abschiebungsandrohung anzuordnen,.

  • BVerfG, 07.07.1992 - 2 BvR 1631/90

    Verletzung des Rechtsstaatsprinzips durch Anwendung der geänderten Vorschrift …

    Auszug aus VG Göttingen, 17.03.2005 - 3 B 272/05
    Eine Rückbewirkung von belastenden Rechtsfolgen wäre bei verfahrensrechtlichen Regelungen zwar nicht ohne Weiteres unzulässig, erforderte aber jedenfalls eine rechtsstaatlich gebotene eindeutige Übergangsregelung (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7.7.1992 - 2 BvR 1631, 1728/90 -, NVwZ 1992, 1182/1183).
  • VGH Hessen, 27.02.1985 - I OE 50/81
    Auszug aus VG Göttingen, 17.03.2005 - 3 B 272/05
    Ist aber hiernach § 14a Abs. 2 AsylVfG aller Voraussicht nach unanwendbar, ist der angefochtene Bescheid der Antragsgegnerin vom 25.2.2005, der trotz Fehlens eines rechtswirksam gestellten oder als gestellt geltenden Asylantrages (vgl. § 13 AsylVfG) erlassen worden ist, rechtswidrig (vgl. VGH Kassel, Urteil vom 27.2.1985 - I OE 50/81 -, NVwZ 1985, 498).
  • BVerfG, 14.06.2006 - 2 BvR 626/06

    Prozesskostenhilfe bei höchstrichterlich noch nicht geklärter Rechtsfrage

    Die entscheidungserhebliche Frage, ob § 14 a Abs. 2 AsylVfG auch auf vor dem 1. Januar 2005 geborene oder eingereiste Kinder Anwendung findet, war zum damaligen Zeitpunkt weder in der Rechtsprechung des zuständigen Obergerichts noch gar in der des Bundesverwaltungsgerichts geklärt und konnte, wie sich in der ausgeprägten Uneinheitlichkeit der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zeigt (vgl. einerseits Hess. VGH, Beschluss vom 3. August 2005 - 4 UZ 1961/05.A -, VG Gießen, Beschluss vom 17. August 2005 - 8 G 1802/05.A -, VG Gera, Beschluss vom 15. Juni 2005 - 1 E 20074/05 Ge -, VG Lüneburg, Beschluss vom 21. Juni 2005 - 2 B 24/05 -, VG Minden, Beschluss vom 14. Juni 2005 - 11 L 359/05.A -, VG Karlsruhe, Beschluss vom 27. Juni 2005 - A 4 K 10611/05 -, VG Stuttgart, Urteil vom 15. September 2005 - A 8 K 12592/05 -, VG Augsburg, Urteil vom 14. Februar 2006 - Au 6 K 05.30432 - andererseits OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 1. Februar 2006 - 3 B 35.05 -, VG Oldenburg, Beschluss vom 22. Juni 2005 - 11 B 2465/05 -, VG Braunschweig, Urteil vom 8. Juli 2005 - 6 A 151/05 -, VG Hannover, Beschluss vom 16. September 2005 - 6 B 5284/05 -, VG Göttingen, Beschlüsse vom 17. März 2005 - 3 B 272/05 - und vom 24. November 2005 - 2 B 507/05 -, sowie Urteil vom 18. Januar 2006 - 2 A 506/05 -, VG Düsseldorf, Urteil vom 20. Februar 2006 - 1 K 5590/05.A -, VG des Saarlandes, Beschluss vom 11. November 2005 - 10 F 30/05.A -, VG Karlsruhe, Urteil vom 7. Juni 2005 - A 11 K 10380/05 -, VG Sigmaringen, Urteil vom 17. November 2005 - A 2 K 10331/05 -, alle zitiert nach JURIS) nicht als einfach und eindeutig beantwortbar erachtet werden.
  • VG Ansbach, 25.07.2006 - AN 4 K 06.30388
    Für früher eingereiste oder - wie im Falle des Klägers - vor dem 1. Januar 2005 in Deutschland geborene Kinder findet die Regelung dagegen keine Anwendung (ebenso VG Braunschweig, Beschluss vom 3.5.2005, 6 B 190/05; Urteil vom 8.7.2005, 6 A 151/05; VG Göttingen, Urteil vom 18.1.2006, 2 A 506/05; Beschluss vom 17.3.2005, 3 B 272/05; Beschluss vom 24.11.2005, 2 B 507/05; VG Sigmaringen, Beschluss vom 24.8.2005, A 2 K 10577/05; Urteil vom 17.11.2005, A 2 K 10331/05; VG Düsseldorf, Beschluss vom 20.6.2005, 20 L 1113/05.A; VG Oldenburg, Beschluss vom 22.6.2005, 11 B 2465/05; VG des Saarlandes, Beschluss vom 11.11.2005, 10 F 30/05.A; VG Karlsruhe, Urteil vom 7.6.2005, A 11 K 10380/05; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 23.11.2005, 1a K 2319/05.A; VG Hannover, Beschluss vom 16.9.2005, 6 B 5284/05; anderer Meinung: HessVGH, Beschluss vom 3.8.2005, 4 UZ 1961/05.A; VG Minden, Beschluss vom 14.6.2005, 11 L 359/05.A; VG Gießen, Beschluss vom - 7-.

    Abgesehen davon, dass § 14a Abs. 2 AsylVfG ausschließlich Präsens-Formulierungen verwendet und damit vom Sprachgebrauch derjenigen Regelungen des Zuwanderungsgesetzes und des Asylverfahrensgesetzes abweicht, die auch an vor dem Inkrafttreten der Gesetze entstandene Sachverhalte anknüpfen sollen, knüpft die Vorschrift an die Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 Satz 1 AufenthG an, also einen Aufenthaltstitel, der erst seit dem 1. Januar 2005 besteht (VG Braunschweig, Urteil vom 8.7.2005, 6 A 151/05; VG Göttingen, Beschluss vom 17.3.2005, 3 B 272/05).

    Dieser Umstand ist nach Auffassung des Gerichts hier umso mehr von Bedeutung, nachdem im Rahmen des GesetzgebungsVerfahrens ausdrücklich darauf hingewiesen worden war, dass Übergangsregelungen erforderlich seien, ohne dass der Bundesgesetzgeber solche zu § 14a AsylVfG getroffen hat (vgl. VG Göttingen, Beschluss vom 17.3.2005, 3 B 272/05 m.w.N.).

    Denn es ist weiter zu berücksichtigen, dass die Regelung des § 14a Abs. 2 AsylVfG zu einschneidenden Rechtsfolgen führen kann, welche ebenfalls dafür sprechen, dass eine rückwirkende Anwendung der Norm einer ausdrücklichen Anordnung durch den Gesetzgeber bedurft hätte (VG Göttingen, Beschluss vom 17.3.2005, 3 B 272/05;… VG Sigmaringen, a.a.O.; VG Düsseldorf, Beschluss vom 20.6.2005, 20 L 1113/05.A).

  • VG Ansbach, 15.03.2006 - AN 4 K 05.31371
    Göttingen, Urteil vom 18.1.2006, 2 A 506/05; Beschluss vom 17.3.2005, 3 B 272/05; Beschluss vom 24.11.2005, 2 B 507/05; VG Sigmaringen, Beschluss vom 24.8.2005, A 2 K 10577/05; Urteil vom 17.11.2005, A 2 K 10331/05; VG Düsseldorf, Beschluss vom 20.6.2005, 20 L 1113/05.A; VG Oldenburg, Beschluss vom 22.6.2005, 11 B 2465/05; VG des Saarlandes, Beschluss vom 11.11.2005, 10 F 30/05.A; VG Karlsruhe, Urteil vom 7.6.2005, A 11 K 10380/05; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 23.11.2005, 1a K 2319/05.A; VG Hannover, Beschluss vom 16.9.2005, 6 B 5284/05; anderer Meinung: HessVGH, Beschluss vom 3.8.2005, 4 UZ 1961/05.A; VG Minden, Beschluss vom 14.6.2005, 11 L 359/05.A; VG Gießen, Beschluss vom 17.8.2005, 8 G 1802/05.A; VG Gera, Beschluss vom 15.6.2005, 1 E 20074/05 Ge; VG Karlsruhe, Beschluss vom 27.6.2005, A 4 K 10611/05; VG Lüneburg, Beschluss vom 21.6.2005, 2 B 24/05; VG Ansbach, Beschluss vom 3.2.2006, AN 14 S 06.30063; Beschluss vom 14.2.2006, AN 14 S 06.30092).

    Abgesehen davon, dass § 14a Abs. 2 AsylVfG ausschließlich Präsens-Formulierungen verwendet und damit vom Sprachgebrauch derjenigen Regelungen des Zuwanderungsgesetzes und des Asylverfahrensgesetzes abweicht, die auch an vor dem Inkrafttreten der Gesetze entstandene Sachverhalte anknüpfen sollen, knüpft die Vorschrift an die Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 Satz 1 AufenthG an, also einen Aufenthaltstitel, der erst seit dem 1. Januar 2005 besteht (VG Braunschweig, Urteil vom 8.7.2005, 6 A 151/05; VG Göttingen, Beschluss vom 17.3.2005, 3 B 272/05).

    Dieser Umstand ist nach Auffassung des Gerichts hier umso mehr von Bedeutung, nachdem im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens ausdrücklich darauf hingewiesen worden war, dass Übergangsregelungen erforderlich seien, ohne dass der Bundesgesetzgeber solche zu § 14a AsylVfG getroffen hat (vgl. VG Göttingen, Beschluss vom 17.3.2005, 3 B 272/05 m.w.N.).

    kende Anwendung der Norm einer ausdrücklichen Anordnung durch den Gesetzgeber bedurft hätte (VG Göttingen, Beschluss vom 17.3,2005, 3 B 272/05;… VG Sigmaringen, a.a.O.; VG Düsseldorf, Beschluss vom 20.6.2005, 20 L 1113/05.A).

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