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Rechtsprechung
   OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,10703
OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08 (https://dejure.org/2008,10703)
OLG Dresden, Entscheidung vom 26.05.2008 - 3 W 55/08 (https://dejure.org/2008,10703)
OLG Dresden, Entscheidung vom 26. Mai 2008 - 3 W 55/08 (https://dejure.org/2008,10703)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eintragungsfähigkeit einer durch Umwandlung aus einer LPG entstandenen Gesellschaft bürgerlichen Rechts im Grundbuch

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2008, 2361
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (16)

  • BGH, 25.09.2006 - II ZR 218/05

    Eigentumsverhältnisse an einem Grundstück bei Eintragung der Anleger an einem …

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    Da sie sogar immobiliarrechtsfähig ist (BGH, Urteil vom 25.09.2006, II ZR 218/05, S. 5), besteht kein Anlass, der Umwandlung der LPG in eine GbR identitätswahrenden Charakter abzusprechen.

    bb) Die Auffassung, eine GbR könne kein Grundeigentum erwerben und schon deshalb nicht eingetragen werden (unklar insoweit: BayObLG, ZIP 2002, 2175 ), lässt sich im Hinblick auf die bereits zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 25.09.2006 ( II ZR 218/05) nicht mehr vertreten.

    Die Eintragung der Gesellschafter mit dem Zusatz "als Gesellschafter bürgerlichen Rechts" gemäß § 47 GBO wird zwar dahin auszulegen - oder, besser, umzudeuten - sein, dass das Grundeigentum nicht den Gesellschaftern, sondern der Gesellschaft zusteht (vgl. BGH, Urteil vom 25.09.2006, aaO.), weshalb durch eine Eintragung der Gesellschafter das Grundbuch nicht unrichtig im Sinne von § 22 GBO wird (…vgl. OLG Stuttgart, aaO.).

    Die Frage der Immobiliarrechtsfähigkeit einer GbR hat der BGH entschieden (Urteil vom 25.09.2006, aaO.).

  • BayObLG, 31.10.2002 - 2Z BR 70/02

    Keine Grundbuchfähigkeit der BGB -Gesellschaft

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    bb) Die Auffassung, eine GbR könne kein Grundeigentum erwerben und schon deshalb nicht eingetragen werden (unklar insoweit: BayObLG, ZIP 2002, 2175 ), lässt sich im Hinblick auf die bereits zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 25.09.2006 ( II ZR 218/05) nicht mehr vertreten.

    (1) Die bislang herrschende Rechtsprechung (vgl. BayObLG, ZIP 2002, 2175 , und NotBZ 2004, 433; OLG Celle, NJW 2006, 2194 ; OLG Schleswig, NotBZ 2008, 38; LG Dresden, Beschlüsse vom 30.05.2002 (2 T 270/02) und 23.08.2002 (2 T 690/02); LG Lübeck, Beschluss vom 03.07.2007 (7 T 344/07)) und auch ein Teil der Literatur (K. Schmidt, ZIP 1998, 2, 7;… ders., Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., § 60 II 1;… Hügel/Holzer, GBO , § 1 Rn. 54;… Staudinger/Gursky, BGB (2002), § 891 Rn. 26 [unklar]) sind der Auffassung, dass die Gesellschaft nicht grundbuchfähig sei.

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur (Immobiliar-)Rechtsfähigkeit habe hieran nichts geändert; weder die Grundbuchordnung (vgl. § 47 GBO ) noch die hierzu ergangene Durchführungsverordnung (vgl. § 15 Grundbuchverfügung - GBV) könnten Rechtsgrundlage für die Eintragung einer GbR sein; die Eintragung der GbR scheitere an ihrer mangelnden (Register-)Publizität, weshalb die Gefahr der Verlautbarung nicht verkehrsfähiger Rechte bestehe (…"keine Publizität des Objekts oder Publizität des Subjekts", K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, aaO.); der Nachweis über die Vertretungsbefugnis für die GbR könne häufig nicht in der Form des § 29 Abs. 1 S. 2 GBO erbracht werden; selbst wenn ein formgerechter Gesellschaftsvertrag vorgelegt würde, könne das Grundbuchamt nicht zweifelsfrei feststellen, ob die darin genannte Gesellschaft identisch sei mit der im Grundbuch eingetragenen und ob die handelnde Person immer noch vertretungsberechtigt sei, denn der Gesellschaftsvertrag könne in der Zeit zwischen Erstellung der Urkunde und Beantragung der Eintragung geändert worden sein (zu allem BayObLG, ZIP 2002, 2175 ).

  • BayObLG, 14.07.1999 - 3Z BR 180/99

    Geschäftswert für die Eintragung einer Namensänderung des Eigentümers im …

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    Die Eintragung der umgewandelten Gesellschaft ist deshalb im Wege der Richtigstellung von Amts wegen vorzunehmen (vgl. BayObLG, NJW-RR 2000, 365 ; OLG Köln, Rpfleger 2003, 270; Timm, ebenda; Demharter, FGPrax 2007, 68 f.; Keßler, ZIP 2007, 421 f.; K. Schmidt, ZIP 1998, 2, 3;… vgl. auch Demharter, GBO , aaO., § 22 Rn. 23 für den Fall der Umwandlung einer OHG in eine BGB -Gesellschaft durch Einstellung der werbenden Tätigkeit;… a.A. - allerdings ohne Begründung -: Böhringer, aaO. und in Meikel, GBR , 9. Aufl., Einl. B Rn. 85: Berichtigung nach §§ 22, 29 GBO ).

    Der Geschäftswert beträgt, soweit die weitere Beschwerde verworfen worden ist (vgl. BayObLG, FamRZ 1990, 305, 307), 3.000,00 EUR, § 30 Abs. 2 KostO (vgl. zum Geschäftswert der Namensänderung eines Grundstückseigentümers BayObLG, NJW-RR 2000, 365 , m.w.N.).

  • OLG Stuttgart, 09.01.2007 - 8 W 223/06

    Grundbuchverfahren: Eintragungsfähigkeit einer BGB-Gesellschaft als …

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    (3) Letzteres wird vielfach für überflüssig gehalten und die Eintragung der GbR als solcher für möglich und ausreichend erachtet (vgl. OLG Düsseldorf, FGPrax 1997, 90, für den Fall der aus einer Umwandlung entstandenen GbR; OLG Stuttgart, Rpfleger 2007, 258 : einzig ein unterscheidungskräftiger Name müsse vorliegen; Ulmer/Steffek, NJW 2002, 330; Böttcher/Blaschke, NZG 2007, 121; Leipold, FS Canaris (2007), S. 231).
  • BGH, 29.01.2001 - II ZR 331/00

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtsfähig und parteifähig

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    Dem steht aber die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entgegen, wonach zumindest eine (Außen-) Gesellschaft des bürgerlichen Rechts eigene Rechte und Pflichten erwerben kann (vgl. BGH, Urteil vom 29.01.2001, II ZR 331/00 [BGHZ 146, 341 ff.], zuletzt Urteil vom 05.03.2008, IV ZR 89/07).
  • BGH, 05.03.2008 - IV ZR 89/07

    Versichertes Interesse in der Kaskoversicherung eines zum Gesellschaftsvermögen …

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    Dem steht aber die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entgegen, wonach zumindest eine (Außen-) Gesellschaft des bürgerlichen Rechts eigene Rechte und Pflichten erwerben kann (vgl. BGH, Urteil vom 29.01.2001, II ZR 331/00 [BGHZ 146, 341 ff.], zuletzt Urteil vom 05.03.2008, IV ZR 89/07).
  • BGH, 08.05.1998 - BLw 18/97

    Zur Abfindung ehemaliger LPG-Mitglieder

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    Zwar lässt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (ZIP 1998, 1161, 1162) die Eintragung der neuen Rechtsform in das Register die Umwandlungswirkung (erst) dann eintreten, wenn (1.) überhaupt ein Umwandlungsbeschluss vorliegt, der (2.) auf den Übergang des LPG -Vermögens im Wege der "Gesamtrechtsnachfolge" auf ein Unternehmen in der gesetzlich zugelassenen Rechtsform abzielt und (3.) allen Mitgliedern die Beteiligung an dem Nachfolgeunternehmen ermöglicht.
  • OLG Celle, 13.03.2006 - 4 W 47/06

    Eintragungsfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts in das Grundbuch; …

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    (1) Die bislang herrschende Rechtsprechung (vgl. BayObLG, ZIP 2002, 2175 , und NotBZ 2004, 433; OLG Celle, NJW 2006, 2194 ; OLG Schleswig, NotBZ 2008, 38; LG Dresden, Beschlüsse vom 30.05.2002 (2 T 270/02) und 23.08.2002 (2 T 690/02); LG Lübeck, Beschluss vom 03.07.2007 (7 T 344/07)) und auch ein Teil der Literatur (K. Schmidt, ZIP 1998, 2, 7;… ders., Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., § 60 II 1;… Hügel/Holzer, GBO , § 1 Rn. 54;… Staudinger/Gursky, BGB (2002), § 891 Rn. 26 [unklar]) sind der Auffassung, dass die Gesellschaft nicht grundbuchfähig sei.
  • OLG Jena, 03.05.2002 - 6 W 682/01

    Prüfungspflicht bei Zwischenverfügung

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    aa) Der Erlass einer Zwischenverfügung setzt gemäß § 18 Abs. 1 GBO voraus, dass einer beantragten Eintragung ein mit Rückwirkung auf den Zeitpunkt der Antragstellung heilbares Hindernis entgegensteht (vgl. OLG Jena, Beschluss vom 03.05.2002, 6 W 682/01, zitiert nach juris;… Demharter, aaO., § 18 Rn. 2 und 8).
  • OLG Schleswig, 29.10.2007 - 2 W 212/07

    Keine Grundbuchfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts

    Auszug aus OLG Dresden, 26.05.2008 - 3 W 55/08
    (1) Die bislang herrschende Rechtsprechung (vgl. BayObLG, ZIP 2002, 2175 , und NotBZ 2004, 433; OLG Celle, NJW 2006, 2194 ; OLG Schleswig, NotBZ 2008, 38; LG Dresden, Beschlüsse vom 30.05.2002 (2 T 270/02) und 23.08.2002 (2 T 690/02); LG Lübeck, Beschluss vom 03.07.2007 (7 T 344/07)) und auch ein Teil der Literatur (K. Schmidt, ZIP 1998, 2, 7;… ders., Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., § 60 II 1;… Hügel/Holzer, GBO , § 1 Rn. 54;… Staudinger/Gursky, BGB (2002), § 891 Rn. 26 [unklar]) sind der Auffassung, dass die Gesellschaft nicht grundbuchfähig sei.
  • BGH, 30.03.2006 - III ZB 74/05

    Kaufmannseigenschaft einer zu Zeiten der ehemaligen DDR entstandenen …

  • OLG Oldenburg, 13.11.1990 - 5 U 76/90

    Vermächtnis, wertermittlung, Anrechnung, Bedingung, aufschiebende, Vermächtnis, …

  • BayObLG, 08.09.2004 - 2Z BR 139/04

    Keine Grundbuchfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts selbst bei von …

  • BayObLG, 03.05.2001 - 3Z BR 133/01

    Von einem Vertreter ohne Vertretungsmacht eingelegte Beschwerde

  • LG Dresden, 23.08.2002 - 2 T 690/02

    Grundbuchfähigkeit der GbR

  • LG Magdeburg, 15.11.2007 - 3 T 708/07

    Eintragung der erwerbsfähigen GbR

  • OLG Köln, 24.11.2008 - 2 Wx 41/08

    Anforderungen an den Nachweis der Eintragungsbewilligung im Grundbuchverfahren

    Die Beteiligte zu 1) und ihr Verfahrensbevollmächtigter verkennen, dass im Verfahren der Beschwerde gegen eine Zwischenverfügung des Grundbuchamtes allein diese Zwischenverfügung, nicht jedoch der Eintragungsantrag selbst Verfahrensgegenstand sein kann (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 26. Mai 2008 - 3 W 55/08 -, hier zitiert nach juris, veröffentlicht auch in NL-BzAR 2008, 349 ff.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 19. August 2004 - 20 W 162/04 - juris;… Demharter, GBO, 26. Aufl. 2008, § 77, Rdn. 12 mit weit. Nachw.).
  • OLG Dresden, 30.10.2009 - 3 W 1105/09

    Rechtsfolgen der Hinterlegung des festgesetzten Ablösebetrages aufgrund eines …

    Eine Zwischenverfügung gemäß § 18 Abs. 1 S. 1 GBO darf das Grundbuchamt nur erlassen, wenn einer beantragten Eintragung ein mit Rückwirkung auf den Zeitpunkt der Antragstellung behebbares Hindernis entgegensteht (Senat ZIP 2008, 2361 unter II 3 b aa m.w.N.).
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