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Rechtsprechung
   OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,7883
OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02 (https://dejure.org/2004,7883)
OVG Brandenburg, Entscheidung vom 10.08.2004 - 3a A 207/02 (https://dejure.org/2004,7883)
OVG Brandenburg, Entscheidung vom 10. August 2004 - 3a A 207/02 (https://dejure.org/2004,7883)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    VwGO § 43 Abs. 1; ; VwGO § ... 43 Abs. 2 Satz 1; ; VwGO § 91 Abs. 1; ; VwGO § 124a Abs. 3 Satz 4; ; VwGO § 127; ; BNatSchG § 10 Abs. 1 Nr. 5; ; BNatSchG § 34; ; BbgNatSchG §§ 10 ff. a.F.; ; BbgNatSchG § 27 Abs. 3 a.F.; ; BbgNatSchG § 28 Abs. 2 a.F.; ; BbgNatSchG § 28 Abs. 6 a.F.; ; BbgNatSchG § 32 a.F.; ; LWaldG § 2 Abs. 3 Nr. 4; ; Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 (FFH-Richtlinie); ; VO über das Naturschutzgebiet Schlaubetal

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Natur- und Landschaftsschutzrecht - Zulässigkeit einer Anschlussberufung Sachdienlichkeit einer Klageänderung, (Negative) Feststellungsklage, Zur Erforderlichkeit einer Befreiung zur Errichtung von Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen im Naturschutzgebiet, ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Naturschutz - Weihnachtsbaumkultur nicht im Einklang mit Verordnung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Zulässigkeit einer Anschlussberufung; Zulässigkeit einer objektiven Klageänderung wegen Sachdienlichkeit; Statthaftigkeit einer negativen Feststellungsklage; Voraussetzungen für das Vorliegen eines berechtigten Interesses an der baldigen Feststellung; Vorliegen eines ...

Verfahrensgang

  • VG Frankfurt/Oder - 7 K 839/01
  • OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (12)

  • BVerwG, 27.01.2000 - 4 C 2.99

    Straßenplanung; Bundesfernstraße; Ortsumgehungsstraße; Planfeststellung; …

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Denn die Frage, ob sich unmittelbar aus dem Zulassungstatbestand des Art. 6 Abs. 3 und 4 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 (…Abl. EG Nr. L 206 vom 22. Juli 1992, S. 7, mit späteren Änderungen - Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, FFH-Richtlinie) bzw. aus der seiner Umsetzung dienenden Vorschrift des § 34 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ein unüberwindbares rechtliches Hindernis für das Vorhaben des Klägers ergibt, bedürfte jedenfalls unabhängig von der Einstufung als "potentielles FFH-Gebiet" im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 19. Mai 1998 - 4 A 9.97 - BVerwGE 107, 1, 21 f. und vom 27. Januar 2000 - 4 C 2.99 - BVerwGE 110, 302, 308 f.) näherer Prüfung, die in tatsächlicher Hinsicht eine genaue Kenntnis der in dem Gebiet konkret vorhandenen natürlichen Lebensraumtypen und der von dem Vorhaben des Klägers zu erwartenden Auswirkungen voraussetzt.
  • BVerwG, 26.06.1974 - VII C 36.72

    Friedhofszwang für Feuerbestattungen

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Ein berechtigtes Interesse ist insbesondere gegeben, wenn ein Kläger der Auffassung ist, dass er für eine bestimmte Tätigkeit keine behördliche Erlaubnis benötigt, die zuständige Behörde insoweit jedoch anderer Auffassung ist, denn es kann dem Kläger nicht zugemutet werden, im Ungewissen darüber zu bleiben, ob sein Vorhaben aus Rechtsgründen scheitert oder nicht (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juni 1974 - VII C 36.72 - BVerwGE 45, 224, 226).
  • BVerwG, 19.05.1998 - 4 A 9.97

    Bundesverwaltungsgericht weist Naturschutzklage gegen Ostsee-Autobahn bei Lübeck …

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Denn die Frage, ob sich unmittelbar aus dem Zulassungstatbestand des Art. 6 Abs. 3 und 4 der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 (…Abl. EG Nr. L 206 vom 22. Juli 1992, S. 7, mit späteren Änderungen - Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, FFH-Richtlinie) bzw. aus der seiner Umsetzung dienenden Vorschrift des § 34 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ein unüberwindbares rechtliches Hindernis für das Vorhaben des Klägers ergibt, bedürfte jedenfalls unabhängig von der Einstufung als "potentielles FFH-Gebiet" im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 19. Mai 1998 - 4 A 9.97 - BVerwGE 107, 1, 21 f. und vom 27. Januar 2000 - 4 C 2.99 - BVerwGE 110, 302, 308 f.) näherer Prüfung, die in tatsächlicher Hinsicht eine genaue Kenntnis der in dem Gebiet konkret vorhandenen natürlichen Lebensraumtypen und der von dem Vorhaben des Klägers zu erwartenden Auswirkungen voraussetzt.
  • BVerwG, 06.02.1986 - 5 C 40.84

    Unanfechtbarkeit eines Wege - und Gewässerplans für den einzelnen Teilnehmern des …

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Berechtigtes Interesse im Sinne des § 43 Abs. 1 VwGO ist jedes nach Lage des Falles anzuerkennendes schutzwürdiges Interesse, sei es rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art, das hinreichend gewichtig ist, um die Position des Betroffenen zu verbessern (vgl. BVerwG, Urteil vom 6. Februar 1986 - 5 C 40.84 - BVerwGE 74, 1, 4).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.1997 - 15 A 3432/94

    Aachens Oberbürgermeister muß Einsicht in die Spielkasino-Akten gewähren

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass nach allgemeiner Ansicht eine Klageänderung nach einem stattgebenden Urteil erster Instanz nur im Wege der Anschlussberufung erfolgen kann, weil der Kläger damit mehr begehrt, als ihm das Urteil des Verwaltungsgerichts erster Instanz zugesprochen hat (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Januar 1962 - VI C 164/59 - Verwaltungsrechtsprechung Band 14 Nr. 214; OVG Münster, Beschluss vom 28. August 1997 - 15 A 3432/94 - NVwZ 1999, 1252, 1253;… Rennert, in: Eyermann, VwGO, 11. Aufl. 2000, § 91 Rn. 25).
  • BVerwG, 22.02.1980 - 4 C 61.77

    Bauvoranfrage - Abgabe aller wesentlichen Erklärungen - Wirtschaftlichkeit einer …

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Nach allgemeiner Ansicht wird eine Klageänderung als sachdienlich angesehen, wenn diese der endgültigen Ausräumung des sachlichen Streitstoffs zwischen den Parteien im laufenden Verfahren zu dienen geeignet ist und der Streitstoff im Wesentlichen derselbe bleibt (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. Februar 1970 - IV C 28/67 - NJW 1970, 1564, 1565, und vom 22. Februar 1980 - 4 C 61.77 - DVBl. 1980, 598, 599).
  • BVerwG, 27.02.1970 - IV C 28.67

    Rechtsmittel

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Nach allgemeiner Ansicht wird eine Klageänderung als sachdienlich angesehen, wenn diese der endgültigen Ausräumung des sachlichen Streitstoffs zwischen den Parteien im laufenden Verfahren zu dienen geeignet ist und der Streitstoff im Wesentlichen derselbe bleibt (vgl. BVerwG, Urteile vom 27. Februar 1970 - IV C 28/67 - NJW 1970, 1564, 1565, und vom 22. Februar 1980 - 4 C 61.77 - DVBl. 1980, 598, 599).
  • BVerwG, 11.03.1993 - 3 C 90.90

    Beiladung - Apothekenpacht - Feststellungsklage - Feststellungsinteresse - …

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Zwar kann Gegenstand der Feststellungsklage auch ein der Vergangenheit angehörendes Rechtsverhältnis sein (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 3. November 1988 - 7 A 2.88 -BVerwGE 80, 373, 376; Urteil vom 11. März 1993 - 3 C 90.90 - BVerwGE 92, 172, 174), wobei allerdings fraglich ist, ob hierfür im vorliegenden Fall ein Feststellungsinteresse bestanden hätte (…vgl. etwa Sodan, in: Sodan/Ziekow, Nomos-Kommentar zur VwGO, Stand Januar 2003, § 43 Rn. 90).
  • OVG Brandenburg, 09.10.2002 - 3 D 81/00

    Normenkontrolle, Entscheidung ohne mündliche Verhandlung durch Beschluss, …

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Insofern kann auf den Beschluss des 3. Senats vom 9. Oktober 2002 - 3 D 81/00.NE - LKV 2003, 96, 97, verwiesen werden.
  • BVerwG, 03.11.1988 - 7 A 2.88

    Studiengang - Zulassungsbeschränkung - Numerus Clausus - Allgemeines …

    Auszug aus OVG Brandenburg, 10.08.2004 - 3a A 207/02
    Zwar kann Gegenstand der Feststellungsklage auch ein der Vergangenheit angehörendes Rechtsverhältnis sein (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 3. November 1988 - 7 A 2.88 -BVerwGE 80, 373, 376; Urteil vom 11. März 1993 - 3 C 90.90 - BVerwGE 92, 172, 174), wobei allerdings fraglich ist, ob hierfür im vorliegenden Fall ein Feststellungsinteresse bestanden hätte (…vgl. etwa Sodan, in: Sodan/Ziekow, Nomos-Kommentar zur VwGO, Stand Januar 2003, § 43 Rn. 90).
  • BVerwG, 05.09.1994 - 11 B 78.94

    Erkennbarkeit einer unselbstständigen Anschlussberufung

  • BVerwG, 17.01.1962 - VI C 164.59
  • VG Frankfurt/Oder, 16.08.2012 - 5 K 833/10

    Wasserrecht

    Im Hinblick darauf, dass die Verordnung über das Naturschutzgebiet "Schlaubetal" vom OVG für das Land Brandenburg (Az 3a A 207/02) als rechtsunwirksam zustande gekommen beurteilt worden sei, sei der gesetzliche Biotopschutz nach § 30 BNatSchG zu beachten.

    Der Beklagte habe verkannt, dass zwar das OVG für das Land Brandenburg in dem Verfahren 3a A 207/02 die Unwirksamkeit der Verordnung festgestellt habe, diese Feststellung auf das vorliegende Planfeststellungsverfahren indes nicht übertragbar sei.

    Zwar hat das OVG Frankfurt (Oder) in den Entscheidungsgründen seines Urteils vom 10. August 2004 - 3a A 207/02, juris, die Unwirksamkeit der NSG-VO Schlaubetal wegen eines Verfahrensfehlers festgestellt.

  • VGH Baden-Württemberg, 08.07.2010 - 5 S 3092/08

    Zur Frage der sanierungsrechtlichen Genehmigungsbedürftigkeit und -fähigkeit …

    Rn. 39 Dem Berufungsverfahren sind die Klageanträge in der vom Verwaltungsgericht gefundenen Auslegung zugrundezulegen (…vgl. zu entsprechenden Anträgen auch BVerwG, Urt. v. 07.09.1984 - 4 C 20.81 -, BVerwGE 70, 83, Urt. v. 11.02.1977 - IV C 9.75 -, Buchholz 406.25 § 4 BImSchG Nr. 2; OVG Brandenburg, Urt. v. 10.08.2004 - 3a A 207/02 -, NuR 2005, 189).
  • VG Berlin, 22.09.2008 - 35 A 15.08

    Rechtmäßigkeit der Regelungen zum Glücksspiel im Land Berlin

    Entscheidend ist dabei, dass eine Feststellung nur in Bezug auf einen hinreichend bestimmten, bereits überschaubaren, d.h. konkreten und nicht nur gedachten oder als möglich vorgestellten Sachverhalt statthaft ist (vgl. OVG Brandenburg, Urteil vom 10. August 2004 - 3a A 207/02 -, zitiert nach juris, Rdn. 32;… Kopp/Schenke, a.a.O., § 43 Rdn. 17 m.w.N.).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 29.09.2022 - 3 L 179/19

    Wasserverkehrsrecht: Einsatz einer schwimmenden Konstruktion auf einem …

    Ein berechtigtes Interesse ist grundsätzlich gegeben, wenn ein Kläger der Auffassung ist, dass er für eine bestimmte Tätigkeit keine behördliche Erlaubnis benötigt, die zuständige Behörde insoweit jedoch anderer Auffassung ist (OVG Bbg, Urteil vom 10. August 2004 - 3a A 207/02 - juris Rn. 33).
  • VG München, 21.05.2021 - M 28 E 20.1922

    Zur Einordnung einer Pyrolyseanlage nach 17. BImSchV

    Er muss in diesen Fällen nicht darlegen, dass sein Vorhaben wirtschaftlich realisierbar ist, sondern nur, welches Vorhaben er ausführen will und dass die zuständige Behörde der Auffassung ist, dass dem Vorhaben ein Verbot entgegensteht oder dass es einer Erlaubnis bedarf (…vgl. BVerwG, U.v. 26.6.1974 - VII C 36.72 - juris Rn. 11; OVG-Bbg, U.v. 10.8.2004 - 3a A 207/02 - juris Rn. 33 ff.).
  • VG Schleswig, 20.11.2017 - 1 B 69/17

    Vorläufiger Rechtsschutz gegen Rücknahme einer Waldumwandlungsgenehmigung

    Vom Verbot eingeschlossen sind nicht nur unmittelbare Einwirkungen, die direkt auf den Biotopflächen vorgenommen werden, sondern auch mittelbare, die von außerhalb auf das Biotop einwirken (Oberverwaltungsgericht für das Land Brandenburg, Urteil vom 10. August 2004 - 3a A 207/02 -, Rn. 39, juris; VG Sigmaringen, Urteil vom 31. März 2004 - 5 K 1526/02 - Natur und Recht 2004, 622, 624;… Endres in: Frenz/Müggenborg, BNatSchG, 2. Aufl., § 30 Rn. 6;… Kratsch/Czybulka in Schumacher/Fischer-Hüftle, BNatSchG, 2. Aufl., § 30 Rn. 37;… Meßerschmidt, BNatSchG, § 30 Rn. 56;… Schmidt-Räntsch in Gassner/Bendomir-Kahlo/Schmidt-Räntsch, BNatSchG, 2. Aufl., § 30 Rn. 9;… Gellermann in Landmann/Rohmer, Umweltrecht, Bd. IV, § 30 BNatSchG Rn. 15).
  • VG Frankfurt/Oder, 22.08.2022 - 5 L 116/22
    Damit ist das berechtigte Interesse des Antragstellers an der Klärung, ob das LWaldG dem Campingplatzbetrieb auf der in Rede stehenden Teilfläche des Flurstücks 48 entgegensteht, nicht zweifelhaft (vgl. auch Oberverwaltungsgericht für das Land Brandenburg, Urteil vom 10. August 2004 - 3a A 207/02 -, Rn. 33 - 34, juris).
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