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Weitere Entscheidung unten: FG München, 20.02.2002

Rechtsprechung
   VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02 GE   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,17085
VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02 GE (https://dejure.org/2003,17085)
VG Gera, Entscheidung vom 27.03.2003 - 4 K 429/02 GE (https://dejure.org/2003,17085)
VG Gera, Entscheidung vom 27. März 2003 - 4 K 429/02 GE (https://dejure.org/2003,17085)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Heranziehung zu Ausbaubeiträgen; Persönliche Beitragspflicht einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (12)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.05.2002 - 15 A 5299/00

    Abgabenrecht: GbR als Grundstückseigentümerin

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Die Teilrechtsfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts umfasst insbesondere die Fähigkeit, Eigentümerin zu sein (BVerfG, Beschluss vom 2. September 2002 - 1 BvR 1103/02), auch wenn die GbR als solche aus Gründen der Publizität nicht unter ihrem Namen (z.B. als "R GbR") in das Grundbuch eingetragen werden kann, sondern die Eintragung sämtlicher Gesellschafter in ihrer gesamthänderischen Verbundenheit erforderlich ist (vgl. OVG Münster, Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 - NVwZ-RR 2003, S. 149 f.;… Palandt/Sprau, § 705 BGB, Rn. 24, 2003; Pache/Knauff, Die BGB-Gesellschaft im.

    Erst mit Erlass des Heranziehungsbescheides an den jeweiligen Adressaten erfolgt die Konkretisierung, wer persönlich den Beitrag in welcher Höhe schuldet (vgl. OVG Münster, Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 - NVwZ-RR 2003, S. 149 f.;… Driehaus, § 8 Kommunalabgabenrecht, Rn. 58, 60 a Stand September 2002;… Stuttermann, Hinweise zur Festsetzung von Kommunalabgaben gegen Gesellschaften bürgerlichen Rechts - KStZ 2002, S. 50 ff. (51)).

  • BGH, 29.01.2001 - II ZR 331/00

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtsfähig und parteifähig

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Auf Grund der zwischenzeitlich erfolgten Anerkennung der Teilrechtsfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGH, Urteil vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/00 - NJW 2001, S. 1056 ff.) ist indes die Gesellschaft selbst und nicht der lediglich akzessorisch haftende Gesellschafter zur Beitragszahlung heranzuziehen.
  • BVerfG, 02.09.2002 - 1 BvR 1103/02

    Grundrechtsfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts; Subsidiarität der …

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Die Teilrechtsfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts umfasst insbesondere die Fähigkeit, Eigentümerin zu sein (BVerfG, Beschluss vom 2. September 2002 - 1 BvR 1103/02), auch wenn die GbR als solche aus Gründen der Publizität nicht unter ihrem Namen (z.B. als "R GbR") in das Grundbuch eingetragen werden kann, sondern die Eintragung sämtlicher Gesellschafter in ihrer gesamthänderischen Verbundenheit erforderlich ist (vgl. OVG Münster, Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 - NVwZ-RR 2003, S. 149 f.; Palandt/Sprau, § 705 BGB, Rn. 24, 2003; Pache/Knauff, Die BGB-Gesellschaft im.
  • BVerwG, 18.06.1980 - 6 C 55.79

    Verfassungswidrigkeit des Wehrpflichtänderungsgesetzes - Schriftlicher …

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    kommt es nicht allein auf den schriftlichen Text an, sondern es sind auch die sonstigen Umstände heranzuziehen, die dem Empfänger der Willenserklärung bei ihrem Zugang erkennbar waren (BVerwG, Beschluss vom 13. September 1999 - 11 B 14/99; Urteil vom 23. September 1998 - 6 C 2/98; Urteil vom 18. Juni 1980 - 6 C 55/79; OVG Münster, Urteil vom 15. Dezember 1995 - 9 A 3413/95 - alle zit. nach juris; OVG Weimar, Beschluss vom 28. November 2001 - 4 EO 234/96;… Palandt/Heinrichs, § 133 BGB, Rn. 9, 2001;… Stelkens/Bonk/Sachs, § 37 VwVfG, Rn. 10, 1998;… Knack, § 43 VwVfG, Rn. 32, 2000).
  • BayObLG, 31.10.2002 - 2Z BR 70/02

    Keine Grundbuchfähigkeit der BGB -Gesellschaft

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Verwaltungsprozess, BayVBl. 2003, S. 168 ff. (169); a.A. Karsten Schmidt, Die BGB- Außengesellschaft, NJW 2001, S. 993 ff. (1002); BayObLG, Beschluss vom 31. Oktober 2002 - 2 Z BR 70/02 - NJW 2003, S. 70 ff. (72) im Gegensatz zum Beschluss des 3. Senats des BayObLG vom 7. Mai 2002 - 3Z BR 55/02 - NJW-RR 2002, 1363).
  • BGH, 18.02.1998 - XII ZR 39/96

    Fortsetzung eines Grundstücksmietvertrages mit einer BGB -Gesellschaft bei …

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Der Wechsel der Gesellschafter ist lediglich im Wege einer Berichtigung in das Grundbuch einzutragen, da der Eintragung keine konstitutive Wirkung zukommt (BGH, Urteil vom 18. Februar 1998 - XII ZR 39/96 - zitiert nach juris;… Palandt/Sprau, § 705 BGB, Rn. 24, 2003;… Münchener Kommentar/Ulmer, § 705 BGB, Rn. 132, 1997).
  • BayObLG, 07.05.2002 - 3Z BR 55/02

    Kosten bei identitätswahrendem Formwechsel - Umwandlung von GbR in KG bei …

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Verwaltungsprozess, BayVBl. 2003, S. 168 ff. (169); a.A. Karsten Schmidt, Die BGB- Außengesellschaft, NJW 2001, S. 993 ff. (1002); BayObLG, Beschluss vom 31. Oktober 2002 - 2 Z BR 70/02 - NJW 2003, S. 70 ff. (72) im Gegensatz zum Beschluss des 3. Senats des BayObLG vom 7. Mai 2002 - 3Z BR 55/02 - NJW-RR 2002, 1363).
  • BVerwG, 13.09.1999 - 11 B 14.99

    Auslegung einer empfangsbedürftigen Willenserklärung im Verwaltungsrecht; …

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    kommt es nicht allein auf den schriftlichen Text an, sondern es sind auch die sonstigen Umstände heranzuziehen, die dem Empfänger der Willenserklärung bei ihrem Zugang erkennbar waren (BVerwG, Beschluss vom 13. September 1999 - 11 B 14/99; Urteil vom 23. September 1998 - 6 C 2/98; Urteil vom 18. Juni 1980 - 6 C 55/79; OVG Münster, Urteil vom 15. Dezember 1995 - 9 A 3413/95 - alle zit. nach juris; OVG Weimar, Beschluss vom 28. November 2001 - 4 EO 234/96;… Palandt/Heinrichs, § 133 BGB, Rn. 9, 2001;… Stelkens/Bonk/Sachs, § 37 VwVfG, Rn. 10, 1998;… Knack, § 43 VwVfG, Rn. 32, 2000).
  • BVerwG, 22.01.1997 - 8 C 39.95

    Fehlerhafte Annahme der Versäumung der Klagefrist - Klageerhebung durch Fax - …

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG, Urteil vom 22.01.1997 - 8 C 39/95) ist die Hinzuziehung eines Bevollmächtigten im Vorverfahren unter Würdigung der jeweiligen Verhältnisse vom Standpunkt einer verständigen Partei aus zu beurteilen.
  • OVG Thüringen, 19.10.2000 - 4 VO 117/00

    Ausbaubeiträge; Ausbaubeiträge, Beitragsrecht, Kosten; Zuziehung eines …

    Auszug aus VG Gera, 27.03.2003 - 4 K 429/02
    Die Anwendbarkeit dieser Norm ist im Bereich des Kommunalabgabenrechts nicht durch § 2 Abs. 2 Ziff. 1 ThürVwVfG ausgeschlossen (vgl. OVG Weimar, Beschluss vom 19.10.2000 - 4 VO 117/00).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.12.1995 - 9 A 3413/95

    Grundstücksbezogene Benutzungsgebühren; Straßenreinigungsgebühren; Bescheid; …

  • BVerwG, 23.09.1998 - 6 C 2.98
  • VG Münster, 20.01.2009 - 3 L 696/08

    Beitragsfähigkeit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

    Rn. 8 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 -, NVwZ-RR 2003, 149; Bayerischer VGH, Beschluss vom 27. September 2007 - 6 CS 07.608 -, juris; VGH BW, Beschluss vom 20. September 2006 - 2 S 1755/06 -, NJW 2007, 105; VG Gera, Urteil vom 27. März 2003 - 4 K 429/02 GE -, KStZ 2003, 232.

    Rn. 10 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 -, a.a.O.; VG Gera, Urteil vom 27. März 2003 - 4 K 429/02 GE -, a.a.O.; Stuttmann, in: KStZ 2002, 50.

  • VG Aachen, 16.02.2005 - 6 K 2019/99

    Zu den Grundsätzen der Störerbestimmung und -auswahl

    Rn. 50 Vgl. BayObLG, Beschluss vom 31. Oktober 2002 - 2Z BR 70/02 - , NJW 2003, 70 ff.; anders allerdings Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 - , Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht-Rechtsprechungsreport (NVwZ-RR) 2003, 149 im Zusammenhang mit der Kanalanschlussbeitragspflicht; daran anschließend VG Potsdam, Urteil vom 9. Januar 2004 - 12 K 527/99 - , NVwZ-RR 2004, 785; VG Gera, Urteil vom 27. März 2003 - 4 K 429/02 GE - , juris; siehe auch Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Beschluss vom 2. September 2002 - 1 BvR 1103/02 - , NJW 2002, 3533 zu Art. 19 Abs. 3, 14 Abs. 1 Satz 1 des Grundgesetzes (GG).
  • VG Aachen, 16.02.2005 - 6 K 1301/01

    Kostentragung nach BBodSchG für eine Gefährdungsabschätzung

    Rn. 30 Vgl. BayObLG, Beschluss vom 31. Oktober 2002 - 2Z BR 70/02 - , NJW 2003, 70 ff.; anders allerdings Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 - , Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht-Rechtsprechungsreport (NVwZ-RR) 2003, 149 im Zusammenhang mit der Kanalanschlussbeitragspflicht; daran anschließend Verwaltungsgericht (VG) Potsdam, Urteil vom 9. Januar 2004 - 12 K 527/99 - , NVwZ-RR 2004, 785; VG Gera, Urteil vom 27. März 2003 - 4 K 429/02 GE - , juris; siehe auch Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Beschluss vom 2. September 2002 - 1 BvR 1103/02 - , NJW 2002, 3533 zu Art. 19 Abs. 3, 14 Abs. 1 Satz 1 des Grundgesetzes (GG).
  • VG Kassel, 30.08.2006 - 7 G 749/06

    Sofort vollziehbare Anordnung zur Vornahme einer Detailuntersuchung auf einem für …

    Rn. 40 die Eintragung ins Grundbuch aber gemäß § 873 Abs. 1 BGB Voraussetzung etwa für die Übertragung von Grundstückseigentum ist, kann sie ohne eine entsprechende Änderung der Grundbuchordnung (GBO) oder des Bürgerlichen Gesetzbuchs nicht "als solche" Grundstückseigentümerin werden (Vgl. BayObLG, Beschluss vom 31. Oktober 2002 - 2Z BR 70/02 -, NJW 2003, 70 ff.; anders allerdings Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 7. Mai 2002 - 15 A 5299/00 -, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht-Rechtsprechungsreport (NVwZ-RR) 2003, 149 im Zusammenhang mit der Kanalanschlussbeitragspflicht; daran anschließend VG Potsdam, Urteil vom 9. Januar 2004 - 12 K 527/99 -, NVwZ-RR 2004, 785 ; VG Gera, Urteil vom 27. März 2003 - 4 K 429/02 GE -, juris; siehe auch Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Beschluss vom 2. September 2002 - 1 BvR 1103/02 -, NJW 2002, 3533 zu Art. 19 Abs. 3, 14 Abs. 1 Satz 1 des Grundgesetzes (GG)).
  • VG Potsdam, 09.01.2004 - 12 K 527/99

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Eigentümerin eines Grundstücks; Pflicht der …

    Aus dieser Rechtsinhaberschaft am Grundeigentum in Verbindung mit § 8 Abs. 2 Satz 2 KAG folgt aber, dass die Gesellschaft und nicht die Gesellschafter beitragspflichtig sind (…vgl. OVG Münster a.a.O.; VG Gera, Urteil vom 27. März 2003 - 4 K 429/02 GE -, KStZ 2003, S. 232;… Stuttmann, KStZ 2002, S. 50).
  • VG Weimar, 06.02.2013 - 3 K 811/12

    Erschließungsbeitragspflicht einer im Grundbuch eingetragenen Gesellschaft …

    Damit ist - nach der grundlegenden Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 29.01.2001 (II ZR 331/00, Juris) zur partiellen Rechtsfähigkeit einer nach außen in Erscheinung tretenden Gesellschaft bürgerlichen Rechts i.S. des § 705 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - die Klägerin als Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach § 134 Abs. 1 Satz 1 Baugesetzbuch der persönlich Beitragspflichtige der Erschließungsbeitragsschuld (vgl. nur Bay. VGH…, Urteil vom 22.10.2010 - 6 BV 09.1363 - Juris Rdnr. 27 m.w.N., VG Gera, Urteil vom 27.03.2003 - 4 K 429/02.GE - Juris, Rdnr. 16.f. [zum Ausbaubeitragsrecht];… Driehaus, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 9. Auflage, § 24 Rdnr. 4).
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Rechtsprechung
   FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02   

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https://dejure.org/2002,59123
FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02 (https://dejure.org/2002,59123)
FG München, Entscheidung vom 20.02.2002 - 4 K 429/02 (https://dejure.org/2002,59123)
FG München, Entscheidung vom 20. Februar 2002 - 4 K 429/02 (https://dejure.org/2002,59123)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Besteuerung eines Kraftfahrzeugs nach dem Hubraum; Hinweispflicht eines Finanzgerichts auf die Möglichkeit einer rückwirkenden Auflastung

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (14)

  • BFH, 31.03.1998 - VII R 116/97

    Kombinationskraftwagen als Lkw

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Wenn der Kläger vorträgt, dass bei sofortiger Änderung der Steuerfestsetzung, er sein Fahrzeug über 2.800 kg hätte auflasten lassen und dadurch die Vorteile der niedrigeren Gewichtsbesteuerung wieder erlangt hätte, so verkennt er, das die maßgeblichen Urteile des Bundesfinanzhofs zur Möglichkeit einer Auflastung erst am 31.03.1998 ergingen (VII R 116/97, BStBI II 1998, 487 und VII R 115/97, BFH/NV 1998, 1265).

    Im Übrigen wäre auch eine rückwirkende Auflastung nicht möglich, weil erst ab dem Tag der Feststellung durch die Zulassungsbehörde aufgrund der Bindungswirkung einer solchen Feststellung (gemäß § 2 Abs. 2 Satz 2 KraftStG) eine Änderung möglich ist (s. BFH-Urteil vom 31.03.1998 VII R 116/97 , BStBI II 1998, 487, 489).

  • BFH, 27.03.2001 - VII R 70/00

    Pick-up mit Doppelkabine

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Ergänzend führt der Senat aus, dass aufgrund seiner Rechtsprechung (s. Urteile vom 17.07.1996 4 K 2692/94 , UVR 1996, 448 und vom 12.08.1998 4 K 2734/98, UVR 1999, 193), die der BFH mit Urteilen vom 08.02.2001 ( VII R 73/00 , BStBI II 2001) und vom 21.03.2001 (VII R 70/00, BFH/NV 2001, 1301) bestätigt hat, Pick-Ups mit Doppelkabine in der Regel nicht vorwiegend der Lastenbeförderung zu dienen geeignet und bestimmt sind, wenn ihre Ladefläche oder ihr Laderaum nicht mehr als die Hälfte der gesamten Nutzfläche beträgt.

    Die Einstufung eines Fahrzeuges durch die Verkehrsbehörde hat als solche weder kraft-fahrzeugsteuerrechtlich bindende Wirkung, wie sich im Umkehrschluss aus § 2 Abs. 2 Satz 2 KraftStG ergibt; noch lässt sie im Allgemeinen deshalb einen zuverlässigen Rück-schluss auf die richtige kraftfahrzeugsteuerrechtliche Beurteilung zu, weil die Verkehrsbehörden insofern eine überlegene Sachkunde anwenden könnten (ständige Rechtsprechung seit dem Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH- vom 30. September 1981 II R 56/78 , BFHE 134, 367, 369, BStBI II 1982, 82) zuletzt BFH-Urteil VII R 70/00, a.a.O.

  • BFH, 31.03.1998 - VII R 115/97

    Typisierung eines Fahrzeuges wegen Einordnung in die Kraftfahrzeugsteuer

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Auch die Frage der Besteuerung von Kfz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2.800 kg sei erst mit BFH-Urteil vom 31.03.1998 (BFH/NV 1998, 1264) höchstrichterlich geklärt worden.

    Wenn der Kläger vorträgt, dass bei sofortiger Änderung der Steuerfestsetzung, er sein Fahrzeug über 2.800 kg hätte auflasten lassen und dadurch die Vorteile der niedrigeren Gewichtsbesteuerung wieder erlangt hätte, so verkennt er, das die maßgeblichen Urteile des Bundesfinanzhofs zur Möglichkeit einer Auflastung erst am 31.03.1998 ergingen (VII R 116/97, BStBI II 1998, 487 und VII R 115/97, BFH/NV 1998, 1265).

  • BFH, 05.03.2001 - VII B 298/00

    Beschwerde - Kraftfahrzeugsteuer - Einstufung - Fahrzeug - Zulassungsstelle - …

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Auf den Hinweis des Gerichts auf den BFH-Beschluss v. 05.03.2001 ( VII B 298/00 , BFH/NV 2001, 1050) machte der Kläger geltend, dass im vorliegenden Fall vor allem Zeiträume nach 1996, für die der BFH von ernstlichen Zweifeln ausgegangen sei, streitig seien.

    Was die verfahrensrechtliche Zulässigkeit der Änderung betrifft, so weist der Senat ergänzend darauf hin, dass nach der BFH-Rechtsprechung aufgrund des Massenverfahrens zumindest bei Kraftfahrzeugsteuer-Erstbescheiden in den Jahren 1994 und 1995 kein Ermittlungsfehler des FA vorlag (s. BFH-Beschluss vom 05.03.2001 VII B 298/00 , BFH/NV2001, 1050).

  • BFH, 12.07.2001 - VII R 68/00

    Neue Tatsachen und Verletzung der Ermittlungspflicht

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Die vom Senat geäußerten Bedenken in den Urteilen vom 02.02.2000 4 K 1695/00 (UVR 2000, 360 [FG München 02.02.2000 - 4 K 1695/99] ) und 4 K 4520/99 (EFG 2000, 1038) zur Ermittlungstätigkeit des FA beziehen sich nur auf Erstbescheide ab dem 2. Halbjahr 1996 und nicht auf einen Zeitpunkt, ab dem die Finanzverwaltung spätestens Änderungsbescheide hätte erlassen müssen (vgl. auch BFH-Urteil v. 12.07.2001, VII R 68/00 , BStBI II 2002, 44).
  • BFH, 08.02.2001 - VII R 73/00

    Kfz-Steuer bei Pick-up-Fahrzeugen

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Ergänzend führt der Senat aus, dass aufgrund seiner Rechtsprechung (s. Urteile vom 17.07.1996 4 K 2692/94 , UVR 1996, 448 und vom 12.08.1998 4 K 2734/98, UVR 1999, 193), die der BFH mit Urteilen vom 08.02.2001 ( VII R 73/00 , BStBI II 2001) und vom 21.03.2001 (…VII R 70/00, BFH/NV 2001, 1301) bestätigt hat, Pick-Ups mit Doppelkabine in der Regel nicht vorwiegend der Lastenbeförderung zu dienen geeignet und bestimmt sind, wenn ihre Ladefläche oder ihr Laderaum nicht mehr als die Hälfte der gesamten Nutzfläche beträgt.
  • BFH, 26.06.1997 - VII R 12/97

    Anforderungen an die kraftfahrzeugsteuerrechtliche Einstufung eines Fahrzeugs - …

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Sogenannte "Pick-Up" Kfz seien nach der Rechtsprechung (u.a. BFH-Urteil vom 26.06.1997, VII R 12/92, BFH/NV 1997, 810) als Pkw zu besteuern, wenn, wie im Streitfall, die Ladefläche nicht deutlich erkennbar die zur Personenbeförderung bestimmte Fläche übertreffe.
  • BFH, 09.02.1993 - VII R 12/92

    Nach Konkurseröffnung entstandene Erstattungsansprüche gehören zur Konkursmasse, …

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Sogenannte "Pick-Up" Kfz seien nach der Rechtsprechung (u.a. BFH-Urteil vom 26.06.1997, VII R 12/92, BFH/NV 1997, 810) als Pkw zu besteuern, wenn, wie im Streitfall, die Ladefläche nicht deutlich erkennbar die zur Personenbeförderung bestimmte Fläche übertreffe.
  • BFH, 30.09.1981 - II R 56/78

    Packwagen - Schausteller - Zulassungsverfahren - Kraftfahrzeugsteuer - …

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Die Einstufung eines Fahrzeuges durch die Verkehrsbehörde hat als solche weder kraft-fahrzeugsteuerrechtlich bindende Wirkung, wie sich im Umkehrschluss aus § 2 Abs. 2 Satz 2 KraftStG ergibt; noch lässt sie im Allgemeinen deshalb einen zuverlässigen Rück-schluss auf die richtige kraftfahrzeugsteuerrechtliche Beurteilung zu, weil die Verkehrsbehörden insofern eine überlegene Sachkunde anwenden könnten (ständige Rechtsprechung seit dem Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH- vom 30. September 1981 II R 56/78 , BFHE 134, 367, 369, BStBI II 1982, 82) zuletzt BFH-Urteil VII R 70/00, a.a.O.
  • FG München, 02.02.2000 - 4 K 4520/99

    Treu und Glauben bei KraftStG -Änderung nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO

    Auszug aus FG München, 20.02.2002 - 4 K 429/02
    Die vom Senat geäußerten Bedenken in den Urteilen vom 02.02.2000 4 K 1695/00 (UVR 2000, 360 [FG München 02.02.2000 - 4 K 1695/99] ) und 4 K 4520/99 (EFG 2000, 1038) zur Ermittlungstätigkeit des FA beziehen sich nur auf Erstbescheide ab dem 2. Halbjahr 1996 und nicht auf einen Zeitpunkt, ab dem die Finanzverwaltung spätestens Änderungsbescheide hätte erlassen müssen (vgl. auch BFH-Urteil v. 12.07.2001, VII R 68/00 , BStBI II 2002, 44).
  • FG München, 02.02.2000 - 4 K 1695/99

    Treu und Glauben bei KraftSt-Änderung nach § 713 Abs. 1 Nr. 1 AO

  • FG München, 17.07.1996 - 4 K 2692/94
  • FG München, 06.11.1996 - 4 K 2056/96
  • FG München, 12.08.1998 - 4 K 2734/98
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