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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 03.11.2011 - 4 U 230/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,73517
OLG Karlsruhe, 03.11.2011 - 4 U 230/09 (https://dejure.org/2011,73517)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 03.11.2011 - 4 U 230/09 (https://dejure.org/2011,73517)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 03. November 2011 - 4 U 230/09 (https://dejure.org/2011,73517)
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Wird zitiert von ...

  • OLG Düsseldorf, 18.07.2013 - 6 U 147/12

    Rechtsstellung des auf Zahlung seiner Hsafteinlage in Anspruch genommenen …

    Die im Wege der Abtretung gem. § 398 Satz 2 BGB auf die Klägerin übergegangenen Ausgleichsansprüche der Kommanditisten, deren Rechtsgrundlage das Landgericht zutreffend in den §§ 110 Abs. 1, 128 Satz 1, 161 Abs. 2 HGB i.V.m. § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB gesehen hat (…ebenso schon Senat, Urt. v. 23.08.2012, I-6 U 217/11, I-6 U 218/11;… OLG Düsseldorf, Urt. v. 26.11.2008, I-3 U 16/08;… OLG Hamm, Urt. v. 20.04.2010, 27 U 123/09; OLG Karlsruhe, Urt. v. 03.11.2011, 4 U 230/09;… LG Waldshut-Tiengen, Urt. v. 19.06.2008, 1 S 21/07;… grundlegend zum Ausgleichsanspruch BGH, Urt. v. 02.07.1962, II ZR 204/40 = BGHZ 37, 299 - juris Tz. 9 ff., und zuletzt etwa BGH, Urt. v. 22.02.2011, II ZR 158/08 = WM 2011, 765 - juris Tz. 10 ff.;… vgl. ferner Hillmann, in Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, HGB, 2. Aufl., 2008, Rdnr. 32 zu § 128) und die auch nach Auffassung des Senats nicht durch die Regelung in § 4 Nr. 6 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages vom 01.09.1997 ausgeschlossen sind - was angesichts der nachfolgenden Ausführungen indes dahinstehen mag -, sind nicht durchsetzbar, denn der Beklagte ist gem. § 214 Abs. 1 BGB berechtigt, die Leistung zu verweigern.

    Zu den Senatsurteilen vom 23.08.2012, I-6 U 217/11 und 218/11, in denen die Verjährungsfrage ausdrücklich nicht "spitz" entschieden wurde, da die dort streitgegenständlichen Ansprüche ohnehin "spätestens" seit dem Ende des Jahres 2008 verjährt waren, und zu den Urteilen des OLG Hamm, Urt. v. 20.04.2010, 27 U 123/09, des OLG Karlsruhe, Urt. v. 03.11.2011, 4 U 230/09, und des LG Waldshut-Tiengen, Urt. v. 19.06.2008, 1 S 21/07, besteht ohnehin keine Divergenz.

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