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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,7257
OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22 (https://dejure.org/2023,7257)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 22.03.2023 - 5 A 34/22 (https://dejure.org/2023,7257)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 22. März 2023 - 5 A 34/22 (https://dejure.org/2023,7257)
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Volltextveröffentlichung

  • Justiz Sachsen

    VwGO § 55d Satz 1; VwGO § 58 Abs. 1; VwGO § 58 Abs. 2 Satz 1
    Rechtsbehelfsbelehrung; maßgeblicher Zeitpunkt; elektronische Form

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (16)

  • VG Dresden, 16.11.2021 - 2 K 1997/19
    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Az.: 5 A 34/22 2 K 1997/19.

    Der Antrag der Beklagten, die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden vom 16. November 2021 - 2 K 1997/19 - zuzulassen, wird verworfen.

    Rn. 1 I. Der Antrag der Beklagten, die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden vom 16. November 2021 - 2 K 1997/19 - zuzulassen, ist unzulässig, weil er verfristet ist.

  • BGH, 10.01.2023 - VIII ZB 41/22

    Berufungseinlegung: Verschulden eines Rechtsanwalts an Fristversäumnis bei …

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Einem Rechtsanwalt wie einem Behördenvertreter musste bekannt sein, dass ihn aufgrund der bereits im Jahr 2013 eingeführten und das gesamte Prozessrecht (vgl. §§ 14b FamFG, 46g ArbGG, 65d SGG, 52d FGO, 130d ZPO) fast vollständig erfassenden Gesetzesänderung ab dem 1. Januar 2022 eine aktive Nutzungspflicht bezüglich des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten trifft (vgl. BGH, Beschl. v. 10. Januar 2023 - VIII ZB 41/22 -, juris Rn. 29 ff. m. w. N.).
  • BVerfG, 21.06.1977 - 2 BvR 70/75

    Verfassungsmäßigkeit des Verbots gemeinschaftlicher Verteidigung in OWi-Sachen

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Die Beklagte musste nach den Grundsätzen des intertemporalen Prozessrechts, wonach eine Änderung des Verfahrensrechts grundsätzlich auch anhängige Rechtsstreitigkeiten erfasst (vgl. BVerfGE 11, 139 ; 24, 33 ; 39, 156 ; 45, 272 ; 65, 76 ), damit rechnen, dass Verfahrensvorschriften auch während eines anhängigen Verfahrens geändert werden.
  • BVerfG, 11.03.1975 - 2 BvR 135/75

    Strafverfahren - Beschränkung der Zahl der Wahlverteidiger - Verbot der …

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Die Beklagte musste nach den Grundsätzen des intertemporalen Prozessrechts, wonach eine Änderung des Verfahrensrechts grundsätzlich auch anhängige Rechtsstreitigkeiten erfasst (vgl. BVerfGE 11, 139 ; 24, 33 ; 39, 156 ; 45, 272 ; 65, 76 ), damit rechnen, dass Verfahrensvorschriften auch während eines anhängigen Verfahrens geändert werden.
  • BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvL 4/59

    Kostenrechtsnovelle

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Die Beklagte musste nach den Grundsätzen des intertemporalen Prozessrechts, wonach eine Änderung des Verfahrensrechts grundsätzlich auch anhängige Rechtsstreitigkeiten erfasst (vgl. BVerfGE 11, 139 ; 24, 33 ; 39, 156 ; 45, 272 ; 65, 76 ), damit rechnen, dass Verfahrensvorschriften auch während eines anhängigen Verfahrens geändert werden.
  • BVerfG, 12.07.1983 - 1 BvR 1470/82

    Offensichtlichkeitsentscheidungen

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Die Beklagte musste nach den Grundsätzen des intertemporalen Prozessrechts, wonach eine Änderung des Verfahrensrechts grundsätzlich auch anhängige Rechtsstreitigkeiten erfasst (vgl. BVerfGE 11, 139 ; 24, 33 ; 39, 156 ; 45, 272 ; 65, 76 ), damit rechnen, dass Verfahrensvorschriften auch während eines anhängigen Verfahrens geändert werden.
  • BVerfG, 25.06.1968 - 2 BvR 251/63

    AKU-Beschluß

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Die Beklagte musste nach den Grundsätzen des intertemporalen Prozessrechts, wonach eine Änderung des Verfahrensrechts grundsätzlich auch anhängige Rechtsstreitigkeiten erfasst (vgl. BVerfGE 11, 139 ; 24, 33 ; 39, 156 ; 45, 272 ; 65, 76 ), damit rechnen, dass Verfahrensvorschriften auch während eines anhängigen Verfahrens geändert werden.
  • OVG Sachsen, 27.09.2023 - 5 A 32/22

    Duldungsbescheid; Erstattungsanspruch; Steuerpflichtiger; Steuerschuldner; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Gegen einen bei der Prozessvertreterin durch die Rechtsbehelfsbelehrung hervorgerufenen Irrtum spricht zudem, dass sie im Parallelverfahren 5 A 32/22 den Zulassungsantrag am 6. Januar 2022 elektronisch eingereicht hat.
  • BVerwG, 25.01.2021 - 9 C 8.19

    Rechtsbehelfsbelehrung ohne Hinweis auf die Möglichkeit der elektronischen …

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Zum anderen ist eine Rechtsbehelfsbelehrung, die über die in § 58 Abs. 1 VwGO geforderten Belehrungen hinaus weitere Angaben enthält, unrichtig, wenn es sich dabei um einen unrichtigen oder irreführenden Zusatz handelt, der geeignet ist, beim Betroffenen einen Irrtum über die formellen oder materiellen Voraussetzungen des in Betracht kommenden Rechtsbehelfs hervorzurufen und ihn dadurch abzuhalten, den Rechtsbehelf überhaupt, rechtzeitig oder in der richtigen Form einzulegen (BVerwG, Urt. v. 25. Januar 2021 - 9 C 8.19 -, juris Rn. 18 m. w. N.).
  • BVerwG, 08.12.2022 - 8 B 51.22

    Pflicht zur Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs

    Auszug aus OVG Sachsen, 22.03.2023 - 5 A 34/22
    Wird die elektronische Form des § 55d Satz 1 VwGO nicht beachtet, ohne dass die Voraussetzungen des § 55d Satz 3 und 4 VwGO erfüllt sind, führt dies zur Unwirksamkeit der nicht formgerecht eingereichten Erklärungen und zur Unzulässigkeit damit erhobener Rechtsmittel (BVerwG, Beschl. v. 8. Dezember 2022 - 8 B 51/22 -, juris Rn. 2).
  • VGH Baden-Württemberg, 19.10.2004 - 4 S 2142/04

    Jahresfrist für die Begründung eines Antrags auf Zulassung der Berufung bei nach …

  • OVG Niedersachsen, 17.08.2005 - 8 LA 243/04

    Änderung des § 124a Abs. 4 S. 5 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) mit Wirkung zum …

  • OVG Sachsen, 15.09.2022 - 1 A 189/22

    Elektronisches Dokument; sicherer Übermittlungsweg; De-Mail; besonderes …

  • OVG Sachsen, 20.12.2019 - 5 A 1048/19

    Elektronisches Dokument; sicherer Übermittlungsweg; Elektronisches Gerichts- und …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.10.2004 - 19 A 3946/04

    Wirksamkeit einer Rechtsmittelbelehrung bei Änderung des zuständigen Adressaten …

  • OVG Sachsen, 17.01.2005 - 5 B 831/04

    Unterhaltsvorschussrechts - Antrag auf Zulassung der Berufung

  • OVG Niedersachsen, 02.05.2025 - 4 LA 33/23

    Unrichtige Rechtsbehelfsbelehrung; Wohnsitzwechsel; Maßgeblicher Zeitpunkt für …

    Vielmehr wird einerseits vertreten, die Rechtsbehelfsbelehrung müsse (lediglich) im Zeitpunkt der Bekanntgabe des Bescheides bzw. der Zustellung der gerichtlichen Entscheidung (vgl. Sächsisches OVG, Beschl. v. 22.3.2023 - 5 A 34/22 -, juris Rn. 6 …und Beschl. v. 17.1.2005 - 5 B 831/04 -, juris Rn. 3;… OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 18.5.2018 - 1 A 2/18.A -, juris Rn. 36 …und Beschl. v. 8.10.2004 - 19 A 3946/04 -, juris Rn. 2;… Niedersächsisches OVG, Beschl. v. 15.12.2005 - 2 LA 1242/04 -, juris Rn. 9;… VG Hannover, Urt. v. 16.11.2021 - 11 A 4903/19 -, n. v.; VG Minden…, Urteil vom 1.9.2020 - 1 K 1732/18.A -, juris Rn. 34, juris;… VG Bayreuth, Beschl. v. 23.8.2018 - B 5 S 18.50599 -, juris Rn. 17; VG Trier…, Urt. vom 30.10.2018 - 1 K 12671/17.TR -, juris Rn. 36;… VG Düsseldorf, Beschl. v. 10. Juli 2018 - 6 L 1869/18.A -, juris Rn. 15 ff.;… Bader/Funke-Kaiser/Stuhlfauth/von Albedyll, VwGO, 8. Aufl. 2021, § 58 Rn. 8;… auf den Zeitpunkt der Verkündung der Entscheidung abstellend: Niedersächsisches OVG, Beschl. v. 17.8.2005 - 8 LA 243/04 -, juris Rn. 2;… offengelassen: Niedersächsisches OVG, Urt. v. 30.7.2019 - 9 LB 133/19 -, juris Rn. 33 ff. …und Beschl. v. 12.3.2007 - 7 LA 269/04 -, juris Rn. 4) und andererseits, die Rechtsbehelfsbelehrung müsse über den gesamten Lauf der Rechtsbehelfsfrist richtig sein (…vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 3.5.2010 - OVG 2 S 106.09 -, juris Rn. 7;… VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 19.10.2004 - 4 S 2142/04 -, juris Rn. 2 ff. …und Beschl. v. 01.06.1993 - A 12 S 874/93 - juris Rn. 7;… VG Bayreuth 1.9.2014 - B 5 S 14.50049 -, juris Rn. 18;… VG Würzburg, Urt. v. 8.11.2001 - W 7 K 00.30787 -, juris Rn. 18; VG Darmstadt, Beschl. v. 23.11.1999 - 5 G 2093/99.A (3) -, juris Leitsatz Nr. 1;… Eyermann, VwGO, 16. Aufl. 2022, § 58 Rn. 26;… Kopp/Schenke, VwGO, 30. Auflage 2024, § 58 Rn. 10;… Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 58 Rn. 54).

    Auf die Frage, ob die deshalb nicht im Sinne des § 58 Abs. 2 Satz 1 "unterbliebene" Belehrung nach ihrer Erteilung unrichtig geworden ist, kommt es nach dem klaren und deshalb insoweit auch nicht auslegungsfähigen Wortlaut des § 58 Abs. 2 Satz 1 VwGO nicht an (vgl. Sächsisches OVG, Beschl. v. 22.3.2023 - 5 A 34/22 -, juris Rn. 7).

    Die für eine Wiedereinsetzung erforderlichen Voraussetzungen dürfen nicht durch eine analoge Anwendung des § 58 Abs. 2 VwGO umgangen werden (vgl. Sächsisches OVG, Beschl. v. 22.3.2023 - 5 A 34/22 -, juris Rn. 8;… a. A.: Wysk, VwGO, 4. Aufl. 2025, § 58 Rn. 9b;… Schoch/Schneider, Verwaltungsrecht, Werkstand: 46. EL August 2024, § 58 VwGO Rn. 63).

  • FG München, 16.05.2024 - 14 K 103/23

    Aufhebung von Umsatzsteuerbescheiden

    Rn. 48 dd) Zwar ist für die Beurteilung, ob eine Rechtsbehelfsbelehrungunrichtig i.S. von § 55 Abs. 2 Satz 1 FGO ist, auf den Zeitpunkt der Zustellung der Entscheidung abzustellen (vgl. Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 22. März 2023 - 5 A 34/22, juris, Rn. 6f).
  • VG Cottbus, 17.05.2023 - 5 L 125/23
    Maßgeblich für die Richtigkeit der Belehrung ist nämlich der Zeitpunkt der Zustellung (Sächs. OVG, Beschluss vom 22. März 2023 - 5 A 34/22 - Juris Rn. 6 m.w.N.), also der 29. August 2022, während die Zuweisung erst ab dem 31. August 2022 galt.
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