Rechtsprechung
| BGH, 28.11.1967 - 5 StR 584/67 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Betrug bei fehlender Absicht zur Bezahlung einer Gasthausrechnung - Voraussetzungen des Treubruchtatbestands - Treuepflicht eines Handelsvertreters
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
§ 74 StGB, § 246 StGB, § 263 StGB, § 264 StGB, § 266 StGB, § 84 HGB, § 86 HGB, § 86 Abs. 1, 1. HS HGB, § 86 Abs. 1, 2. HS HGB, § 117 BGB, § 267 Abs. 1 Satz 1 StPO, § 267 Abs. 1 Satz 2 StPO
Keine Vermögensbetreuungspflicht des gelegentlich Inkassoaufgaben wahrnehmenden HV, Voraussetzungen des Treubruchtatbestands, Treuepflicht des HV, Betrug bei fehlender Absicht zur Bezahlung einer Gasthausrechnung
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BGH, 08.05.1951 - 1 StR 171/51
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 28.11.1967 - 5 StR 584/67
Der Treubruchtatbestand des § 266 StGB setzt voraus, daß die Pflicht des Täters, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, wesentlicher Inhalt des Vertragsverhältnisses ist (vgl. BGHSt 1, 186, 188 [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51]/189; 4, 170; 5, 61, 64; 5, 187, 188). - BGH, 16.06.1953 - 1 StR 67/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 28.11.1967 - 5 StR 584/67
Der Treubruchtatbestand des § 266 StGB setzt voraus, daß die Pflicht des Täters, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, wesentlicher Inhalt des Vertragsverhältnisses ist (vgl. BGHSt 1, 186, 188 [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51]/189; 4, 170; 5, 61, 64; 5, 187, 188). - BGH, 03.03.1953 - 1 StR 5/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 28.11.1967 - 5 StR 584/67
Der Treubruchtatbestand des § 266 StGB setzt voraus, daß die Pflicht des Täters, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, wesentlicher Inhalt des Vertragsverhältnisses ist (vgl. BGHSt 1, 186, 188 [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51]/189; 4, 170; 5, 61, 64; 5, 187, 188).
- BGH, 18.12.1958 - 4 StR 399/58
Auszug aus BGH, 28.11.1967 - 5 StR 584/67
§ 267 Abs. 1 Satz 2 StPO ist eine Ordnungsvorschrift, deren Verletzung eine Revision nicht begründen kann (vgl. BGHSt 12, 311, 315) [BGH 18.12.1958 - 4 StR 399/58]. - BGH, 04.01.1966 - 1 StR 299/65
Begründung des Rechtsmittels der Revision mit einer erheblich verspäteten …
Auszug aus BGH, 28.11.1967 - 5 StR 584/67
Die Revision kann nicht mit Erfolg allein darauf gestützt werden, daß die schriftlichen Urteilsgründe erst nach Ablauf der in § 275 StPO bestimmten Frist zu den Akten gebracht worden sind (vgl. BGHSt 21, 4). - BGH, 17.12.1953 - 4 StR 483/53
Auszug aus BGH, 28.11.1967 - 5 StR 584/67
Der Treubruchtatbestand des § 266 StGB setzt voraus, daß die Pflicht des Täters, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, wesentlicher Inhalt des Vertragsverhältnisses ist (vgl. BGHSt 1, 186, 188 [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51]/189; 4, 170; 5, 61, 64; 5, 187, 188).
- BGH, 29.10.1991 - 1 StR 513/91
Vertragswidrig vorgenommene Inkassotätigkeit als rechtsgeschäftliches Handeln des …
Maßgeblich für die Frage, ob es sich im einzelnen Falle um eine wesentliche Verpflichtung handelt, deren Einhaltung vom Untreuetatbestand geschützt ist, sind Inhalt und Umfang der getroffenen Treueabrede, wie sie sich aus den Vertragsvereinbarungen und durch Auslegung nach Treu und Glauben ergibt (vgl. BGH…, Urt. vom 23. April 1991 - 1 StR 734/90 -, wistra 1991, 265; sinngemäß schon BGH, Urt. vom 28. November 1967 - 5 StR 584/67 - bei Herlan GA 1971, 37: "Dies hängt jeweils von den besonderen Umständen ab"). - BGH, 29.09.1982 - 2 StR 360/82
Strafbarkeit wegen Untreue - Täter des Treubruchstatbestands - Die in der …
Dabei braucht nicht entschieden zu werden, ob schon derjenige Handelsvertreter, der sich lediglich um die Vermittlung von Geschäften mit dem Vertretenen zu bemühen hat und im Erfolgsfall Provision verdient, ohne Hinzutreten weiterer Umstände zu seinem Geschäftsherrn in einem Pflichtenverhältnis steht, das die Anwendung des § 266 StBG rechtfertigt (bejahend: OLG Koblenz MDR 1968, 779 f. [OLG Koblenz 13.02.1968 - 2 Ss 17/68];… Lackner, StGB 14. Aufl. § 266 Anm. 4 b aa;… Dreher/Tröndle, StGB 40. Aufl. § 266 Rdn. 11;… Lenckner in Schönke/Schröder, StGB 21. Aufl. § 266 Rdn. 25;… Hübner in LK StGB 10. Aufl. § 266 Rdn. 56; a.A.: BGH, Urteil vom 28. November 1967 - 5 StR 584/67 -, abgedruckt bei Herlan GA 1971, 37; OLG Braunschweig NJW 1965, 1193 [OLG Braunschweig 17.09.1964 - Ws 76/64]; differenzierend auch OLG Köln NJW 1967, 1923 f. [OLG Köln 20.06.1967 - Ss 127/67]). - BGH, 13.01.1977 - 5 StR 738/76
Unrichtige Besetzung des Schwurgerichts durch Heranziehung eines Hilfsschöffen …
Das Schwurgericht wird jedoch, sofern es zu gleichen Feststellungen gelangen sollte, eingehender prüfen müssen, ob der Angeklagte auch wegen (tateinheitlich begangener) Nötigung zu verurteilen ist (vgl. Urteil des Senats 5 StR 584/67 vom 28. November 1967 S. 9).
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