Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Judicialis
BGB § 147; ; BGB § 147 Abs. 2; ; BGB § 278; ; BGB § 313 S. 2; ; BGB § 433 Abs. 2; ; AGBG § 1; ; AGBG § 1 Abs. 1 S. 1; ; AGBG § 6 Abs. 2; ; AGBG § 10 Nr. 1; ; AGBG § 24 a Nr. 2; ; ZPO § 531
- Deutsches Notarinstitut
BGB § 147; BGB § 308 Nr. 1; AGBG § 10 Nr. 1
Unwirksamkeit einer 4 Wochen überschreitenden formular-vertraglichen Bindungsfrist für Angebot - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Zur Wirksamkeit eines Kaufvertrages über eine Eigentumswohnung - Zustandekommen eines Beratervertrages - unangemessen lange Bindungsfrist in AGB
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Wirksamkeit eines Kaufvertrages über eine Eigentumswohnung im Hinblick auf den Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises ; Dem Verkäufer zuzurechnende Beratungstätigkeit eines Dritten hinsichtlich eines Berechnungsbeispiels über Kosten und finanzielle steuerliche Vorteile des ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Unangemessen lange einseitige Bindung des Erwerbers
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Bauträgervertrag: Welche Folgen hat die überlange Bindungsfrist an Kaufangebot? (IBR 2005, 544)
Verfahrensgang
- LG Potsdam, 09.09.2003 - 6 O 1/02
- OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Papierfundstellen
- BauR 2005, 1685 (Ls.)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (8)
- BGH, 24.11.1995 - V ZR 88/95
Begriff der Verwendungen
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
a) Wie bereits ausgeführt setzt sich die Annahmefrist des § 147 Abs. 2 BGB zusammen aus der Zeit für die Übermittlung des Antrages an den Empfänger, dessen Bearbeitungs- und Überlegungszeit sowie aus der Zeit für die Übermittlung des Antrages an den Empfänger (BGH NJW 1996, 921). - BGH, 14.03.2003 - V ZR 308/02
Aufklärungspflicht des Verkäufers über Provisionsverpflichtung gegenüber dem …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Die Handlungen des Dritten können dann dem Verkäufer selbst dann über § 278 BGB zugerechnet werden, wenn der Dritte als Makler tätig gewesen sein sollte (BGH NJW 1999, 638; NJW 2001, 2021; NJW 2003, 1811). - BGH, 07.05.2002 - XI ZR 197/01
Anforderungen an die Aufklärung über den Verfall von Rechten aus Optionsscheinen
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Zwar besteht insoweit - angelehnt an die Rechtsprechung zu der Haftung rechtsberatender Berufe - eine Vermutung beratungsgerechten Verhaltens, d. h. es muss angenommen werden, dass sich der Kläger bei richtiger Beratung beratungsgerecht verhalten hätte (BGH NJW 2002, 2703; NJW 2002, 2777).
- BGH, 06.04.2001 - V ZR 402/99
Aufklärungspflichten des Verkäufers einer Eigentumswohnung
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Die Handlungen des Dritten können dann dem Verkäufer selbst dann über § 278 BGB zugerechnet werden, wenn der Dritte als Makler tätig gewesen sein sollte (BGH NJW 1999, 638; NJW 2001, 2021; NJW 2003, 1811). - BGH, 27.11.1998 - V ZR 344/97
Haftung eines Immobilienverkäufers für die Richtigkeit eines Berechnungsbeispiels …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Die Handlungen des Dritten können dann dem Verkäufer selbst dann über § 278 BGB zugerechnet werden, wenn der Dritte als Makler tätig gewesen sein sollte (BGH NJW 1999, 638; NJW 2001, 2021; NJW 2003, 1811). - BGH, 28.05.2002 - XI ZR 150/01
Umfang der Aufklärungspflicht eines Terminoptionsvermittlers; Verjährung von …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Zwar besteht insoweit - angelehnt an die Rechtsprechung zu der Haftung rechtsberatender Berufe - eine Vermutung beratungsgerechten Verhaltens, d. h. es muss angenommen werden, dass sich der Kläger bei richtiger Beratung beratungsgerecht verhalten hätte (BGH NJW 2002, 2703; NJW 2002, 2777). - BGH, 13.09.2000 - VIII ZR 34/00
Zur Wirksamkeit einer in den Formularbedingungen eines Möbelhändlers …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Die Interessenabwägung orientiert sich grundsätzlich an den für den Vertragsgegenstand typischen Umständen (BGH NJW 2001, 303). - OLG Dresden, 26.06.2003 - 19 U 512/03
Bindungsfrist von zehn Wochen für die Annahme eines formularmäßigen notariellen …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.06.2005 - 5 U 118/03
Bei dem Kauf einer Eigentumswohnung verstößt bereits eine Bindungsfrist von mehr als 4 Wochen regelmäßig gegen § 10 Nr. 1 AGBG (OLG Dresden, Urt. v. 26. Juni 2003 - Az. 19 U 512/03 - m. w. Nachw.).
- BGH, 24.08.2017 - III ZR 558/16
Notarhaftung: Verschulden des die Annahme eines Vertragsangebots beurkundenden …
Die von der Revision angeführten obergerichtlichen Entscheidungen aus der Zeit vor 2008 betrafen ebenfalls nur die Länge von Bindungsfristklauseln (OLG Dresden…, Urteil vom 26. Juni 2003 - 19 U 512/03, juris Rn. 15, 22; Brandenburgisches OLG, Urteil vom 30. Juni 2005 - 5 U 118/03, juris Rn. 26, 34 ff).
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Bielefeld, 28.04.2003 - 25 O 40/03
- OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (14)
- BGH, 28.10.2003 - XI ZR 263/02
Umfang einer Sicherungsvereinbarung; Sicherung von Ansprüchen des Kreditgebers …
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Eine formularmäßige Vollmacht, die eine Unterwerfungserklärung umfasst, verstößt nicht gegen § 3 AGBG a.F. (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 26.11.2002, NJW 2003, 885).Dieser Anspruch der Beklagten würde durch die Grundschuld und die persönliche Haftungsübernahme mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung gesichert (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 26.10.2002, NJW 2003, 885).
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich der Senat anschließt, ist § 9 VerbrKrG a.F. unter diesen Voraussetzungen nicht auf Realkreditverträge anzuwenden (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 23.9.2003, XI ZR 135/02; BGH, Beschluss vom 23.9.2003, XI ZR 325/02; BGH, Urteil vom 15.7.2003, ZIP 2003, 1741; BGH, Urteil vom 21.1.2003, NJW 2003, 1390; BGH, Urteil vom 12.11.2002, NJW 2003, 442; BGH, Urteil vom 9.4.2002, NJW 2002, 1881).
Die Haustürgeschäfterichtlinie stehe dem nicht entgegen, weil Art. 7 die Regelung der Rechtsfolgen des Widerrufs von Haustürgeschäften ausdrücklich dem einzelstaatlichen Recht überlässt (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 12.11.2002, NJW 2003, 422, 423).
- BGH, 26.11.2002 - XI ZR 10/00
Formularmäßige Erteilung einer Vollmacht zur persönlichen Haftungsübernahme und …
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Eine formularmäßige Vollmacht, die eine Unterwerfungserklärung umfasst, verstößt nicht gegen § 3 AGBG a.F. (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 26.11.2002, NJW 2003, 885).Die Kläger müssten der Beklagten die ausgezahlten Nettokreditbeträge sowie deren marktübliche Verzinsung erstatten (BGH, Urteil vom 26.10.2002, NJW 2003, 885).
Dieser Anspruch der Beklagten würde durch die Grundschuld und die persönliche Haftungsübernahme mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung gesichert (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 26.10.2002, NJW 2003, 885).
- BGH, 09.04.2002 - XI ZR 91/99
Zum Widerrufsrecht bei Realkreditverträgen
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich der Senat anschließt, ist § 9 VerbrKrG a.F. unter diesen Voraussetzungen nicht auf Realkreditverträge anzuwenden (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 23.9.2003, XI ZR 135/02; BGH, Beschluss vom 23.9.2003, XI ZR 325/02; BGH, Urteil vom 15.7.2003, ZIP 2003, 1741; BGH, Urteil vom 21.1.2003, NJW 2003, 1390; BGH, Urteil vom 12.11.2002, NJW 2003, 442; BGH, Urteil vom 9.4.2002, NJW 2002, 1881).
- BGH, 27.01.2004 - XI ZR 37/03
Einwendungsdurchgriff gegenüber der finanzierenden Bank bei einem Realkredit
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Vor diesem Hintergrund ist auch die Entscheidung des Gesetzgebers, Realkredite von der in § 9 VerbrKrG geschaffenen Vorschrift über verbundene Geschäfte unter den Voraussetzungen des § 3 Abs. 2 Nr. 2 VerbrKrG auszunehmen, als bewußt getroffene, abschließende Regelung anzusehen, die den Rückgriff auf den aus § 242 BGB hergeleiteten richterrechtlichen Einwendungsdurchgriff grundsätzlich ausschließt (vgl. BGH, Urteil vom 27. Januar 2004, Az: XI ZR 37/03, WM 2004, 620 unter II 3 b). - BGH, 12.11.2002 - XI ZR 47/01
Zur Abwicklung widerrufender Realkreditverträge
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Die Haustürgeschäfterichtlinie stehe dem nicht entgegen, weil Art. 7 die Regelung der Rechtsfolgen des Widerrufs von Haustürgeschäften ausdrücklich dem einzelstaatlichen Recht überlässt (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 12.11.2002, NJW 2003, 422, 423). - BGH, 23.09.2003 - XI ZR 135/02
Finanziertes Immobiliengeschäft als verbundenes Geschäft
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich der Senat anschließt, ist § 9 VerbrKrG a.F. unter diesen Voraussetzungen nicht auf Realkreditverträge anzuwenden (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 23.9.2003, XI ZR 135/02; BGH, Beschluss vom 23.9.2003, XI ZR 325/02; BGH, Urteil vom 15.7.2003, ZIP 2003, 1741; BGH, Urteil vom 21.1.2003, NJW 2003, 1390; BGH, Urteil vom 12.11.2002, NJW 2003, 442; BGH, Urteil vom 9.4.2002, NJW 2002, 1881). - BGH, 26.10.1993 - XI ZR 42/93
Haustürwiderrufsgesetz - Anwendbarkeit
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Zwar ist ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Vertragsverhandlung und Abgabe der zum Vertragsschluss führenden Willenserklärung nicht erforderlich (BGH, Urteil vom 26.10.1993 XI ZR 42/93, NJW 1994, 262, 265). - BGH, 21.01.2003 - XI ZR 125/02
Gerichtliche Prüfung der Rechtsfolgen des Widerrufs
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich der Senat anschließt, ist § 9 VerbrKrG a.F. unter diesen Voraussetzungen nicht auf Realkreditverträge anzuwenden (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 23.9.2003, XI ZR 135/02; BGH, Beschluss vom 23.9.2003, XI ZR 325/02; BGH, Urteil vom 15.7.2003, ZIP 2003, 1741; BGH, Urteil vom 21.1.2003, NJW 2003, 1390; BGH, Urteil vom 12.11.2002, NJW 2003, 442; BGH, Urteil vom 9.4.2002, NJW 2002, 1881). - BGH, 16.01.1996 - XI ZR 116/95
Haustürwiderrufsgesetz - Haustürgeschäft
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Bei zunehmendem zeitlichen Abstand wird aber die Indizwirkung für die Kausalität entfallen (BGH, Urteil vom 16.01.1996, XI ZR 116/95, BGHZ 131, 385, 392 m.w.N.). - BGH, 15.07.2003 - XI ZR 162/00
Widerruf von Realkreditverträgen
Auszug aus OLG Hamm, 03.06.2004 - 5 U 118/03
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der sich der Senat anschließt, ist § 9 VerbrKrG a.F. unter diesen Voraussetzungen nicht auf Realkreditverträge anzuwenden (BGH, Urteil vom 28.10.2003, XI ZR 263/02; BGH, Urteil vom 23.9.2003, XI ZR 135/02; BGH, Beschluss vom 23.9.2003, XI ZR 325/02; BGH, Urteil vom 15.7.2003, ZIP 2003, 1741; BGH, Urteil vom 21.1.2003, NJW 2003, 1390; BGH, Urteil vom 12.11.2002, NJW 2003, 442; BGH, Urteil vom 9.4.2002, NJW 2002, 1881). - BGH, 26.09.1995 - XI ZR 199/94
Bestellung einer Sicherungsgrundschuld als entgeltliche Leistung; …
- OLG Koblenz, 18.11.2002 - 12 U 566/01
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …
- BGH, 23.09.2003 - XI ZR 325/02
Erforderlichkeit der Vorlage an Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften; …
- OLG Hamm, 16.03.1994 - 11 U 56/93
Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrags; Voraussetzungen …
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