Rechtsprechung
| BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94 |
Eidesstattliche Versicherung per Telefax
§ 156 StGB, grundsätzlich genügt für den Straftatbestand die Einreichung per Telefax (hier: im Rahmen eines Arrestverfahrens), strafrechtliche Relevanz erst ab Bezugnahme in der mündlichen Verhandlung
Volltextveröffentlichungen (4)
- JurPC-Archiv
Strafbarkeit einer durch Telefax übermittelten, falschen eidesstattlichen Versicherung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Abgabe einer falschen Versicherung an Eides Statt; Wirksamkeit der Abgabe bei Übersendung der Versicherung mittels Telefax
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1996, 406
- Rpfleger 1995, 474
- BayObLGSt 1995, 36
Wird zitiert von ... (19) Zitiert selbst (23)
- OLG Hamm, 26.10.1990 - 20 U 71/90
Übermittlung; Faxkopie; Vollmachtsurkunde
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
c) Darüber hinaus werden durch Telefax übermittelte Erklärungen von der Rechtsprechung in folgenden Fällen als ausreichend und wirksam erachtet: Für die Kündigung eines VOB -Vertrages (OLG Düsseldorf NJW 1992, 1050 ), für eine Gegendarstellung im Presserecht (OLG München NJW 1990, 2895 ; a. A. aber OLG Hamburg NJW 1990, 1613 ), für den Nachweis einer Vollmacht nach § 174 BGB (LSG Essen CR 1991, 232; a. A. aber OLG Hamm NJW 1991, 1185 ).e) Mit der hier vertretenen Auffassung setzt sich der Senat nicht in Widerspruch zu den Entscheidungen, die eine per Telefax abgegebene, insbesondere empfangsbedürftige Willenserklärung nicht als ausreichend erachten, z. B. bei einer Bürgschaftserklärung (BGH NJW 1993, 1126 ; OLG Frankfurt NJW 1991, 2154 ; zum Übereilungsschutz in diesem Falle s. jedoch Cordes NJW 1993, 2427 f.), bei einer presserechtlichen Gegendarstellung gemäß § 11 Abs. 2 HbgPresseG (OLG Hamburg NJW 1990, 1613 ), für den Nachweis der Vollmacht gemäß § 174 BGB (OLG Hamm NJW 1991, 1185 ), bei der Erklärung der Lizenzbereitschaft nach § 23 Abs. 1 PatG (BPatG GRUR 1992, 44).
- BFH, 10.03.1982 - I R 91/81
Telefax - Revisionsbegründung
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
b) Nach nunmehr herrschender Auffassung können Prozeßhandlungen wie Rechtsmittel und Verfassungsbeschwerden in wirksamer Weise mittels Telefax eingelegt und begründet werden (BGH.NJW 1990, 188 ; 1994, 1879 und 1881; BFH NJW 1982, 2520; BVerwG CR 1989, 833; BAG NJW 1990, 3165 ; BayVerfGH NJW 1993, 1125 ; OLG Köln NJW 1992, 1774 m. w. Nachw.).aa) Jede Telekopie gibt den Inhalt eines Schriftstückes und die Unterschrift der das Schriftstück unterzeichnenden Person einwandfrei und zuverlässig wieder, bietet also gegenüber der Übermittlung durch Telegramm oder Fernschreiber eine erhöhte Inhalts- und Unterschriftsgarantie (BFH NJW 1982, 2520).
- OLG Köln, 09.01.1991 - 2 U 99/90
Vereinbarung per Telefax - § 592 S. 1 ZPO, Zulässigkeit des Urkundenprozesses bei …
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
b) Nach nunmehr herrschender Auffassung können Prozeßhandlungen wie Rechtsmittel und Verfassungsbeschwerden in wirksamer Weise mittels Telefax eingelegt und begründet werden (BGH.NJW 1990, 188 ; 1994, 1879 und 1881; BFH NJW 1982, 2520; BVerwG CR 1989, 833; BAG NJW 1990, 3165 ; BayVerfGH NJW 1993, 1125 ; OLG Köln NJW 1992, 1774 m. w. Nachw.).Die Erklärung über Telefax sieht die Rechtsprechung für den Widerruf eines Vergleichs (OLG München NJW 1992, 3042 ; OLG Hamm 1992, 1706), für den nach § 592 Satz 1 ZPO erforderlichen Nachweis der anspruchsbegründenden Tatsachen (OLG Köln NJW 1992, 1774 ) oder für den Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist (BGH VersR 1991, 894 ) als rechtswirksam an.
- OLG München, 25.05.1990 - 21 U 3387/90
Wirksamkeit von empfangsbedürftigen, als Telefax, Telekopie oder mittels Scanner …
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
c) Darüber hinaus werden durch Telefax übermittelte Erklärungen von der Rechtsprechung in folgenden Fällen als ausreichend und wirksam erachtet: Für die Kündigung eines VOB -Vertrages (OLG Düsseldorf NJW 1992, 1050 ), für eine Gegendarstellung im Presserecht (OLG München NJW 1990, 2895 ; a. A. aber OLG Hamburg NJW 1990, 1613 ), für den Nachweis einer Vollmacht nach § 174 BGB (LSG Essen CR 1991, 232; a. A. aber OLG Hamm NJW 1991, 1185 ).Während bei einer Übermittlung auf dem Postweg Manipulationen durch beliebige Dritte, die sich des Namens und der Unterschrift des Berechtigten widerrechtlich bedienen, möglich sind, wird bei einer unmittelbaren Übermittlung durch Telekopie die Kennung des Absendegeräts mit übermittelt, so daß die Möglichkeit des Mißbrauchs sich auf diejenigen Personen beschränkt, die Zugang zu dem Gerät des Absenders haben (OLG München NJW 1990, 2895 ).
- OLG Hamburg, 13.06.1989 - 13 W 75/89
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
c) Darüber hinaus werden durch Telefax übermittelte Erklärungen von der Rechtsprechung in folgenden Fällen als ausreichend und wirksam erachtet: Für die Kündigung eines VOB -Vertrages (OLG Düsseldorf NJW 1992, 1050 ), für eine Gegendarstellung im Presserecht (OLG München NJW 1990, 2895 ; a. A. aber OLG Hamburg NJW 1990, 1613 ), für den Nachweis einer Vollmacht nach § 174 BGB (LSG Essen CR 1991, 232; a. A. aber OLG Hamm NJW 1991, 1185 ).e) Mit der hier vertretenen Auffassung setzt sich der Senat nicht in Widerspruch zu den Entscheidungen, die eine per Telefax abgegebene, insbesondere empfangsbedürftige Willenserklärung nicht als ausreichend erachten, z. B. bei einer Bürgschaftserklärung (BGH NJW 1993, 1126 ; OLG Frankfurt NJW 1991, 2154 ; zum Übereilungsschutz in diesem Falle s. jedoch Cordes NJW 1993, 2427 f.), bei einer presserechtlichen Gegendarstellung gemäß § 11 Abs. 2 HbgPresseG (OLG Hamburg NJW 1990, 1613 ), für den Nachweis der Vollmacht gemäß § 174 BGB (OLG Hamm NJW 1991, 1185 ), bei der Erklärung der Lizenzbereitschaft nach § 23 Abs. 1 PatG (BPatG GRUR 1992, 44).
- BGH, 28.01.1993 - IX ZR 259/91
Formwidrigkeit der Telefax-Bürgschaftserklärung
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
e) Mit der hier vertretenen Auffassung setzt sich der Senat nicht in Widerspruch zu den Entscheidungen, die eine per Telefax abgegebene, insbesondere empfangsbedürftige Willenserklärung nicht als ausreichend erachten, z. B. bei einer Bürgschaftserklärung (BGH NJW 1993, 1126 ; OLG Frankfurt NJW 1991, 2154 ; zum Übereilungsschutz in diesem Falle s. jedoch Cordes NJW 1993, 2427 f.), bei einer presserechtlichen Gegendarstellung gemäß § 11 Abs. 2 HbgPresseG (OLG Hamburg NJW 1990, 1613 ), für den Nachweis der Vollmacht gemäß § 174 BGB (OLG Hamm NJW 1991, 1185 ), bei der Erklärung der Lizenzbereitschaft nach § 23 Abs. 1 PatG (BPatG GRUR 1992, 44). - BVerfG, 11.02.1987 - 1 BvR 475/85
Effektivität des Rechtsschutzes im Zusammenhang mit dem Zugang zu den Gerichten - …
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
Es entspricht auch der vom Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 74, 228/234 = NJW 1987, 2067 ) postulierten Pflicht der Rechtsprechung, auf den jeweiligen Stand der Nachrichtentechnik Rücksicht zu nehmen. - BGH, 11.10.1989 - IVa ZB 7/89
Einlegung und Begründung von Rechtsmitteln durch Telefax; Verschulden des …
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
b) Nach nunmehr herrschender Auffassung können Prozeßhandlungen wie Rechtsmittel und Verfassungsbeschwerden in wirksamer Weise mittels Telefax eingelegt und begründet werden (BGH.NJW 1990, 188 ; 1994, 1879 und 1881; BFH NJW 1982, 2520; BVerwG CR 1989, 833; BAG NJW 1990, 3165 ; BayVerfGH NJW 1993, 1125 ; OLG Köln NJW 1992, 1774 m. w. Nachw.). - BGH, 29.04.1994 - V ZR 62/93
Rechtsfolgen der unrichtigen Bezeichnung des Rechtsmittelklägers in der …
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
b) Nach nunmehr herrschender Auffassung können Prozeßhandlungen wie Rechtsmittel und Verfassungsbeschwerden in wirksamer Weise mittels Telefax eingelegt und begründet werden (BGH.NJW 1990, 188 ; 1994, 1879 und 1881; BFH NJW 1982, 2520; BVerwG CR 1989, 833; BAG NJW 1990, 3165 ; BayVerfGH NJW 1993, 1125 ; OLG Köln NJW 1992, 1774 m. w. Nachw.). - BAG, 14.03.1989 - 1 AZB 26/88
Zustellung - Fernkopie - Fernkopierer
Auszug aus BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94
Ebenso entspricht nach Bundesarbeitsgericht (NJW 1989, 1822 ) eine durch Telekopie dem Berufungsgericht rechtzeitig vom Postamt am Sitz des Berufungsgerichts übermittelte Berufungsbegründung auch dann dem Formerfordernis des § 130 Nr. 6 ZPO , wenn die Fernkopie nicht von einem Fernkopiereranschluß der Deutschen Bundespost oder des Prozeßbevollmächtigten des Berufungsklägers abgesendet worden ist, sondern von dem Privatanschluß eines Dritten (a. A. noch die Vorinstanz - LAG Hamm NJW 1988, 3286). - BFH, 26.03.1991 - VIII B 83/90
Durch Telefax von privaten Fernkopierstellen übermittelte Klage genügt der …
- BAG, 05.07.1990 - 8 AZB 16/89
Revisionsbeschwerde - Telekopie
- BGH, 28.02.1983 - AnwZ (B) 2/83
Beschwerdeeinlegung durch Telebrief
- BGH, 12.12.1990 - XII ZB 64/90
Antrag auf Erhöhung des Unterhalts bezüglich eines von mehreren Kindern - …
- LAG Hamm, 16.06.1988 - 8 Sa 1695/87
Schriftform; Telebrief; Telefax; Berufungsbegründung
- OLG Frankfurt, 16.11.1990 - 24 U 236/89
Bürgschaftsversprechen; Telefax; Wahrung der Schriftform
- VerfGH Bayern, 09.10.1992 - 57-VI-91
- OLG München, 01.07.1992 - 21 U 5917/91
Telefaxübermittlung der im Original unterzeichneten Erklärung beim Widerruf eines …
- OLG Düsseldorf, 03.12.1993 - 2 Ws 546/93
Privatschriftliche Urkunde; Eidesstattliche Versicherung; Vorlge einer Kopie; …
- OLG Düsseldorf, 30.01.1992 - 5 U 133/91
Vertragsrecht; Schriftform bei Kündigung per Telefax
- RG, 02.07.1936 - 2 D 183/36
Zum Begriff der wissentlich falschen Versicherung an Eides Statt. Ist der …
- BPatG, 05.06.1991 - 4 W (pat) 56/89
- RG, 08.12.1914 - II 868/14
Wann ist im Sinne der §§ 156, 163 StGB. eine schriftliche Versicherung an …
- BGH, 09.05.2017 - 1 StR 265/16
Steuerhinterziehung durch Unterlassen (Garantenstellung aus Ingerenz: Begrenzung …
Dabei wird zum Teil bereits mit dem Einreichen eines Schriftsatzes mit unrichtigen Tatsachenbehauptungen ein Versuchsbeginn angenommen (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 1974 - 1 StR 553/73, bei Dallinger MDR 1975, 194, 197; BayObLG, Urteil vom 23. Februar 1995 - 5 StR 79/94, NJW 1996, 406, 408;… zustimmend Tiedemann in LK-StGB, 12. Aufl., § 263 Rn. 279 und Satzger in Satzger/Schluckebier/Widmaier, StGB, 3. Aufl., § 263 Rn. 336), zum Teil erst bei Kenntnisnahme des Richters von der unrichtigen Behauptung (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 22. Dezember 1981 - Ws 472/81, NStZ 1982, 247). - OLG Hamm, 01.10.2026 - 5 ORs 21/26
Unmittelbares Ansetzen zur Tat, Prozessbetrug, Klägerseite.
Rn. 29 Nach einer in der obergerichtlichen Rechtsprechung und Teilen des Schrifttums vertretenen Auffassung liegt ein unmittelbares Ansetzen bereits dann vor, wenn die Klageschrift oder vorbereitende Schriftsätze gemäß § 129 ZPO mit wahrheitswidrigen Angaben bei Gericht eingereicht und vom Richter zur Kenntnis genommen werden (OLG Bamberg, Beschluss vom 22.12.1981 - Ws 472/81, NStZ 1982, 247; BayObLG, Urteil vom 23.02.1995 - 5St RR 79/94, NJW 1996, 406; OLG Hamm, Urteil vom 03.12.2003 - 11 UF 68/03, NJW-RR 2004, 1229; OLG Köln, Urteil vom 06.08.2002 - 4 UF 76/01, NJW-RR 2003, 507; OLG München, Urteil vom 08.08.2006 - 4St RR 135/06, NJW 2006, 3364;… Fischer/Lutz, StGB, 73. Aufl. 2026, § 263 Rn. 199; Meinecke, NZWiSt 2016, 47, 52).Vielmehr sei allein entscheidend, ob der falsche Tatsachenvortrag bei dem Richter irrtümliche Vorstellungen von einem Sachverhalt begründen oder verfestigen könne (BayObLG, Urteil vom 23.02.1995 - 5St RR 79/94, a.a.O.; OLG München…, Urteil vom 08.08.2006 - 4St RR 135/06, a.a.O.).
- OLG München, 08.08.2006 - 4St RR 135/06
Versuchter Prozessbetrug durch Wandlungsklage wegen selbstverursachter Mängel der …
Allein entscheidend ist, ob mit der Übersendung des Gutachtens bei dem entscheidenden Richter bereits eine irrtümliche Vorstellung bezüglich des Sachverhalts begründet werden sollte (vgl. BayObLGSt 1995, 36/43 = NJW 1996, 406/408).
- BGH, 16.04.2002 - KZR 5/01
"Wettbewerbsverbot in Realteilungsvertrag"; Umfang der Rechtskraft eines …
- OLG Köln, 06.08.2002 - 4 UF 76/01
Verwirkung des Unterhaltsanspruchs wegen versuchten Prozessbetrugs
Der Versuch des Prozeßbetrugs beginnt nach ganz herrschender Meinung, der der Senat folgt, bereits mit dem Einreichen bewußt unwahren Parteivorbringens bei Gericht (…vgl. Tröndle/Fischer, StGB 50. Aufl. § 263 Rdn. 22; BGH bei Dallinger MDR 1975, 194, 197; BayObLG NJW 1996, 406, 408;… OLG Bamberg NStZ 1982, 247 m. Anm. Hilger aaO 248; Momsen NStZ 1999, 306, 307; vgl. auch BGHSt 43, 317, 319 sowie bereits BGHSt 24, 257, 260 f. zum Antrag auf Erlaß eines Zahlungsbefehls alten Rechts). - OLG Hamm, 03.12.2003 - 11 UF 68/03
Unterhaltsrecht: Zur Frage der mutwilligen Verletzung schwerwiegender …
Der Versuch des Prozessbetrugs beginnt dabei bereits mit dem Einreichen bewusst unwahren Parteivorbringens bei Gericht (…OLG Koblenz OLGR 1997, 245 unter Hinweis auf Tröndle/Fischer, 50. Aufl., § 263 StGB Rz. 22; BGH bei Dallinger, MDR 1975, 194 [197]; BayObLG v. 23.2.1995 - 5 St RR 79/94, CR 1995, 750 = NJW 1996, 406 [408]; OLG Bamberg v. 22.12.1981 - Ws 474/81, NStZ 1982, 247 m. Anm. Hilger, NStZ 1982, 248). - OVG Saarland, 09.05.2023 - 2 B 31/23
Nachholung des Visumverfahrens im Heimatland (hier: Serbien); …
In keiner der beiden vorgelegten Erklärungen - die im Übrigen keine Bekundung in Hinsicht auf ihre Richtigkeit "an Eides Statt" ausweisen (vgl. § 123 Abs. 3 i.V.m. §§ 920, 294 Abs. 1 ZPO) -[vgl. zu den Anforderungen an eine eidesstattliche Versicherung zur Glaubhaftmachung im gerichtlichen Verfahren: OLG Bayern, Urteil vom 23.2.1995 - 5 St RR 79/94 -, NJW 1996, 406 (407); Drescher, in: Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Auflage 2020, Rn. 19][vgl. zu den Anforderungen an eine eidesstattliche Versicherung zur Glaubhaftmachung im gerichtlichen Verfahren: OLG Bayern, Urteil vom 23.2.1995 - 5 St RR 79/94 -, NJW 1996, 406 (407); Drescher, in: Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Auflage 2020, Rn. 19] wird durch die Unterzeichnende die Art bzw. die jeweilige Dauer des Kontaktes zwischen Vater und Kind beschrieben. - BSG, 23.06.2010 - B 12 KR 14/10 B
Sozialgerichtliches Verfahren - Voraussetzung für ordnungsgemäße Ersatzzustellung …
Allerdings hat sie die darin enthaltenen Tatsachenbehauptungen entgegen § 67 Abs. 2 Satz 2 SGG nicht glaubhaft gemacht, weil die "Eidesstattliche Erklärung" ihres Ehemannes nur in Kopie und damit nicht formgerecht (RG, Urteil vom 14.2.1936 - 1 D 1023/35 - RGSt 70, 130; FG Brandenburg, Beschluss vom 22.4.1996 - 1 V 127/96 E - EFG 1996, 717;… Ruß in Leipziger Kommentar zum StGB, 12. Aufl 2009, § 156 RdNr 4; zur zulässigen Übermittlung per Telefax direkt an das zuständige Gericht vgl BayObLG, Urteil vom 23.2.1995 - 5St RR 79/94 - BayObLGSt 1995, 36 = NJW 1996, 406; BPatG, Beschluss vom 23.3.2004 - 24 W (pat) 103/02 - BPatGE 48, 109) vorgelegt worden ist. - KG, 16.10.2006 - 10 U 286/05
Ausfuhrverbotsantrag für archäologische Gegenstände im Wege der einstweiligen …
Das notwendig hinzukommende Element ist der erkennbare Wille, die tatsächliche Bekundung in Hinsicht auf ihre Richtigkeit "an Eides Statt" abzugeben (BayObLG, NJW 1996, 406). - BFH, 31.05.2001 - IV S 4/01
Gewinnfeststellung - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Klagefrist - …
Das Bayerische Oberste Landesgericht hat indes die Strafbarkeit einer falschen Versicherung an Eides Statt angenommen, wenn der Absender das Original unterschrieben hatte und die Erklärung von seinem Telefaxgerät aus dem Gericht übermittelt worden war (Urteil vom 23. Februar 1995 5 St RR 79/94, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1996, 406). - OLG Hamburg, 15.12.2022 - 7 W 101/22
Verdachtsberichtserstattung über einen Berliner Galeristen bezüglich der …
- BPatG, 23.03.2004 - 24 W (pat) 103/02
- OLG Hamburg, 05.07.2005 - 7 U 22/05
Persönlichkeitsrechtsverletzung in der Presseberichterstattung: Behauptung der …
- BPatG, 04.05.2005 - 27 W (pat) 282/03
- OLG Brandenburg, 29.07.2008 - 9 WF 115/08
Ordnungsgeld: Unentschuldigtes Fernbleiben im Termin der Partei eines …
- BPatG, 24.11.2003 - 30 W (pat) 223/02
- BPatG, 18.01.2005 - 27 W (pat) 282/03
- BPatG, 28.10.2002 - 30 W (pat) 200/01
- BPatG, 25.02.2002 - 30 W (pat) 143/01
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