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Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,6303
OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,6303)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 28.03.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,6303)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 28. März 2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,6303)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • BAYERN | RECHT

    BGB § 31, § ... 823 Abs. 2, § 826, § 831; ZPO § 148, § 522 Abs. 2; VO (EG) Nr. 715/2007 Art. 5 Abs. 2; RL 2007/46/EG Art. 18 Abs. 1, Art. 26 Abs. 1, Art. 46; EG-FGV § 6 Abs. 1, § 27 Abs. 1; VwVfG § 24 Abs. 1 S. 1, Abs. 2
    Keine Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Motor EA 288 (hier: VW Passat 2,0 TDI)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Keine Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Motor EA 288

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Schadensersatzanspruch eines Käufers eines Gebrauchtfahrzeugs gegen den Motorhersteller wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung durch den Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung; Nachweis einer willentlichen Täuschung des Käufers

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (28)

  • BGH, 25.05.2020 - VI ZR 252/19

    Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG überwiegend …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Hinsichtlich der Entwicklung und des Einsatzes einer unzulässigen Ab schalteinrichtung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 VO (EG) Nr. 715/2007 hat der Bundesge richtshof die Voraussetzungen durch zahlreiche Entscheidungen weiter konkretisiert (grundlegend BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, BGHZ 225, 316).

    Die Bejahung eines Vermögensschadens unter diesem Aspekt setzt allerdings voraus, dass die durch den unerwünschten Vertrag erlangte Leistung nicht nur aus rein subjektiv willkürlicher Sicht als Schaden angesehen wird, sondern dass auch die Verkehrsanschauung bei Berücksichtigung der obwaltenden Umstände den Vertragsschluss als unvernünftig, den konkreten Vermögensinteressen nicht angemessen und damit als nachteilig ansieht (BGH NJW 2020, 1962).

  • EuGH, 21.03.2023 - C-100/21

    Der Käufer eines Kraftfahrzeugs mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung hat …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Rn. 18 Jedenfalls aber müsse das Verfahren nach 148 Abs. 1 ZPO analog bis zur Entscheidung des EuGH in der Rechtssache C-100/21 bzw. bis zur Entscheidung des BGH im Verfahren BGH VIa ZR 335/21 ausgesetzt werden.

    Rn. 45 Selbst wenn man davon ausgeht, dass Art. 18 Abs. 1, Art. 26 Abs. 1 und Art. 46 der RL 2007/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. September 2007 zur Schaffung eines Rahmens für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge (Rahmenrichtlinie) in der durch die Verordnung (EG) Nr. 385/2009 der Kommission vom 7. Mai 2009 geänderten Fassung in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeug auch die Einzelinteressen des individuellen Käufers schützen (so EuGH, Urteil vom 21.03.2023, Az. C 100/21), scheidet ein Schadensersatzanspruch des Klägers aus, weil der Beklagten nicht einmal fahrlässiges Verhalten vorgeworfen werden kann.

  • BGH, 26.06.2023 - VIa ZR 335/21

    "Dieselverfahren"; Tatbestandswirkung der Typgenehmigung; unionsrechtliche …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Rn. 18 Jedenfalls aber müsse das Verfahren nach 148 Abs. 1 ZPO analog bis zur Entscheidung des EuGH in der Rechtssache C-100/21 bzw. bis zur Entscheidung des BGH im Verfahren BGH VIa ZR 335/21 ausgesetzt werden.

    Rn. 55 Aufgrund der Ausführungen unter 4) besteht kein Anlass, das vorliegende Verfahren gemäß § 148 ZPO analog bis zu der Entscheidung des BGH im Verfahren VIa ZR 335/21 auszusetzen.

  • BGH, 09.03.2021 - VI ZR 889/20

    Erste Entscheidung zum Software-Update der Volkswagen AG bei einem Kauf nach …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (BGH NJW 2021, 1814 ff).

    Rn. 27 Die besondere Verwerflichkeit besteht hingegen, wenn dem Kraftfahrtbundesamt vorgespiegelt wird, das Fahrzeug werde auf dem Prüfstand unter den Motorbedingungen betrieben, die auch im normalen Fahrbetrieb zum Einsatz kommen oder im Typengenehmigungsverfahren unzutreffende Angaben über die Arbeitsweise des Abgasrückführungssystems gemacht werden (…BGH, a. a.O.) oder bei einem implantierten Thermofenster weitere Umstände hinzutreten, die das Verhalten der für die Beklagte handelnden Personen als besonders verwerflich erscheinen lassen (BGH NJW 2021, 1814 ff).

  • OLG Naumburg, 09.04.2021 - 8 U 68/20

    Ansprüche eines Fahrzeugkäufers im Diesel-Abgasskandal

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Rn. 39 Dass das OLG Naumburg die Haftung der Beklagten für den Motor EA 288 in einem Urteil vom 9. April 2021 (8 U 68/20, DAR 2021, 454; Revision anhängig VII ZR 412/21), auf das sich die Revision beruft, anders als das hiesige Berufungsgericht bejaht hat, be gründet schon deshalb keinen Zulassungsgrund, weil der fragliche Senat des OLG Naum burg seine Auffassung mittlerweile ausdrücklich aufgegeben hat (…Urteil vom 10. Dezember 2021 - 8 U 64/21, juris Rn. 12;… Urteil vom 16. Dezember 2021 - 8 U 36/21, juris Rn. 16;… Urteile vom 17. Dezember 2021 - 8 U 1/21, juris Rn. 61;… 8 U 11/21, juris Rn. 60;… 8 U 54/21, juris Rn. 67;… 8 U 58/21, juris Rn. 67).
  • BGH, 12.10.2023 - VII ZR 412/21

    "Dieselverfahren": Volkswagen AG, EA 288, "Fahrkurvenerkennung"

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Rn. 39 Dass das OLG Naumburg die Haftung der Beklagten für den Motor EA 288 in einem Urteil vom 9. April 2021 (8 U 68/20, DAR 2021, 454; Revision anhängig VII ZR 412/21), auf das sich die Revision beruft, anders als das hiesige Berufungsgericht bejaht hat, be gründet schon deshalb keinen Zulassungsgrund, weil der fragliche Senat des OLG Naum burg seine Auffassung mittlerweile ausdrücklich aufgegeben hat (…Urteil vom 10. Dezember 2021 - 8 U 64/21, juris Rn. 12;… Urteil vom 16. Dezember 2021 - 8 U 36/21, juris Rn. 16;… Urteile vom 17. Dezember 2021 - 8 U 1/21, juris Rn. 61;… 8 U 11/21, juris Rn. 60;… 8 U 54/21, juris Rn. 67;… 8 U 58/21, juris Rn. 67).
  • BGH, 13.10.2021 - VII ZR 179/21

    Anspruch auf Schadensersatz wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Ob die Voraussetzungen für eine Haftung der Beklagten vorliegen, hängt von den in tatrichterlicher Wür digung des jeweiligen Sachvortrags zu treffenden Feststellungen des Berufungsgerichts ab und kann nicht Gegenstand einer grundsätzlichen Klärung durch den Bundesgerichtshof sein (vgl. BGH…, Beschluss vom 29. September 2021 - VII ZR 45/21, juris Rn. 8; Be schlüsse vom 13. Oktober 2021 - VII ZR 179/21 und VII ZR 295/20, jeweils juris Rn. 9).
  • BVerfG, 09.07.2007 - 1 BvR 646/06

    Anforderungen an die Erschöpfung des Rechtswegs bei Geltendmachung einer …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Rn. 40 Auch sonst sind keine Zulassungsgründe ersichtlich, insbesondere zeigt die Revision kei ne unter dem Aspekt der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zulassungsrelevan - te (vgl. etwa BVerfG, NJW 2007, 3418 Rn. 19 mwN) Verletzung des Anspruchs des Klägers auf rechtliches Gehör gemäß Art. 103 Abs. 1 GG auf.
  • BGH, 20.10.2020 - VI ZR 319/18

    Reichweite der Haftung des Halters eines abgeschleppten und in einer Lagerhalle …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Rn. 39 Dass das OLG Naumburg die Haftung der Beklagten für den Motor EA 288 in einem Urteil vom 9. April 2021 (8 U 68/20, DAR 2021, 454; Revision anhängig VII ZR 412/21), auf das sich die Revision beruft, anders als das hiesige Berufungsgericht bejaht hat, be gründet schon deshalb keinen Zulassungsgrund, weil der fragliche Senat des OLG Naum burg seine Auffassung mittlerweile ausdrücklich aufgegeben hat (…Urteil vom 10. Dezember 2021 - 8 U 64/21, juris Rn. 12;… Urteil vom 16. Dezember 2021 - 8 U 36/21, juris Rn. 16;… Urteile vom 17. Dezember 2021 - 8 U 1/21, juris Rn. 61;… 8 U 11/21, juris Rn. 60;… 8 U 54/21, juris Rn. 67;… 8 U 58/21, juris Rn. 67).
  • OLG Schleswig, 13.08.2021 - 17 U 9/21

    Haftung des Fahrzeugherstellers bei Inverkehrbringen eines Neuwagens des Modell …

    Auszug aus OLG Bamberg, 28.03.2023 - 7 U 33/22
    Rn. 54 Für den Kläger hat damit bei verständiger Würdigung gerade keine Situation bestanden, welche den Vertragsschluss als unvernünftig, den konkreten Vermögensinteressen nicht angemessen und damit als nachteilig erscheinen ließe (so im Ergebnis OLG München Urteil vom 14.04.2021 - 15 U 3584/20 - juris; OLG Schleswig, Urteil vom 13.08.2021 - 17 U 9/21 - juris).
  • BGH, 13.10.2021 - VII ZR 295/20

    Schadenersatzbegehren wegen Einbaus einer unzulässigen Abschalteinrichtung in …

  • BGH, 29.09.2021 - VII ZR 45/21

    Anspruch auf Schadensersatz nach dem Kauf eines PKW mit verbotener …

  • BGH, 23.01.2023 - VIa ZR 724/22

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde

  • OLG München, 14.04.2021 - 15 U 3584/20

    Darlegungs- und Beweislast bei Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit dem …

  • OLG Naumburg, 10.12.2021 - 8 U 64/21

    Erwerb eines Dieselfahrzeugs: Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei …

  • BGH, 30.01.2023 - VIa ZR 663/22

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde

  • OLG Naumburg, 17.12.2021 - 8 U 1/21

    Fahrzeugkaufvertrag: Schadenersatzanspruch aufgrund der Verwendung unzulässiger …

  • OLG Naumburg, 16.12.2021 - 8 U 36/21

    Erwerb eines Dieselfahrzeugs: Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei …

  • BGH, 19.01.2021 - VI ZR 433/19

    Erste BGH-Entscheidung zum Daimler-Thermofenster: Zurückverweisung wegen …

  • BGH, 21.03.2022 - VIa ZR 334/21

    Deliktische Haftung des Kfz-Herstellers im Rahmen des sog. Abgasskandals: …

  • OLG Stuttgart, 19.01.2021 - 16a U 196/19

    Schadensersatz für einen Diesel-Pkw mit einer - vermeintlich - unzulässigen …

  • OLG Karlsruhe, 30.10.2020 - 17 U 296/19

    Dieselskandal-Haftung bei Software-Update

  • BGH, 27.05.2020 - VIII ZR 58/19

    Anspruch des Wohnraummieters gegen den Vermieter auf Rückzahlung von aufgrund der …

  • OLG Brandenburg, 20.04.2020 - 1 U 103/19
  • BGH, 09.05.2022 - VIa ZR 303/21

    Unzulässigkeit einer Nichtzulassungsbeschwerde mangels grundsätzlicher Bedeutung …

  • OLG Nürnberg, 22.09.2021 - 12 U 4034/20

    Keine Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Motor EA 288 (hier: VW …

  • OLG Koblenz, 20.04.2020 - 12 U 1570/19
  • OLG Dresden, 10.03.2020 - 9a U 2520/19
  • LG Stuttgart, 20.04.2023 - 53 O 20/23

    Schadensersatzansprüche aus europarechtlichen Vorschriften hinsichtlich des …

    Denn der Umstand, dass eine gesetzliche Regelung nicht jede Art einer technischen Entwicklung vorwegnehmen und normieren kann, ändert nichts daran, dass Schutzzweck und Erwägungsgründe der maßgeblichen Normen Beachtung zu finden haben (a.A. OLG Bamberg, Beschluss vom 28.03.2023 - 7 U 33/22, BeckRS 2023, 5900 Rn. 46).

    Rn. 46 (4) Der Annahme eines vermeidbaren Rechtsirrtums steht auch nicht entgegen, dass das KBA als für die Typzulassung zuständige deutsche Behörde von der Zulässigkeit sogenannter "Thermofenster" ausging (…vgl. dazu auch Gsell/Mehring, NJW 2023, 1099 Rn. 8; anders BGH…, Urteil vom 27.06.2017 - VI ZR 424/16 Rn. 17 zur Maßgeblichkeit einer Auskunft der BaFin), weil es sich um einen "Industriestandard" handelte (…vgl. BMVI, Bericht der Untersuchungskommission Volkswagen, Stand April 2016, S. 123), und selbst eine Erkundigung der Beklagten beim KBA als zuständiger Behörde zu keiner Auskunft geführt hätte, aufgrund derer die Beklagte Zweifel an der Zulässigkeit sogenannter "Thermofenster" hätte hegen müssen (a.A. u.a. OLG Stuttgart…, Urteil vom 21.12.2022 - 23 U 492/21 , BeckRS 2022, 36950 Rn. 43 ff.; OLG Bamberg, Beschluss vom 28.03.2023 - 7 U 33/22, BeckRS 2023, 5900 Rn. 48; OLG Zweibrücken…, Beschluss vom 28.03.2023 - 7 U 95/22, BeckRS 2023, 5903 Rn. 20 m.w.N. zur Rechtsprechung anderer Oberlandesgerichte).

  • OLG Nürnberg, 25.04.2023 - 17 U 1673/22

    Keine Ansprüche gegen Audi wegen des dort entwickelten, hergestellten und …

    Das KBA hat dieses nicht beanstandet, obwohl der Behörde das Vorhandensein und die grundsätzliche Funktionsweise des Thermofensters seit Jahren bekannt ist (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 13.01.2023 - 7 U 113/22, BeckRS 2023, 4907, Rn.58; OLG Bamberg, Hinweisbeschluss v. 28.3.2023 - 7 U 33/22, BeckRS 2023, 5900 Rn. 45-47, beck-online;… OLG Zweibrücken Hinweisbeschluss v. 28.3.2023 - 7 U 95/22, BeckRS 2023, 5903 Rn. 20, beck-online;… LG München I Endurteil v. 30.3.2023 - 31 S 16727/21, BeckRS 2023, 6034 Rn. 24 - 27, beck-online).
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   KG, 01.03.2023 - 7 U 33/22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,45370
KG, 01.03.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45370)
KG, Entscheidung vom 01.03.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45370)
KG, Entscheidung vom 01. März 2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45370)
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   KG, 22.05.2023 - 7 U 33/22   

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https://dejure.org/2023,45436
KG, 22.05.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45436)
KG, Entscheidung vom 22.05.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45436)
KG, Entscheidung vom 22. Mai 2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45436)
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   KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22   

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https://dejure.org/2023,45372
KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45372)
KG, Entscheidung vom 30.01.2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45372)
KG, Entscheidung vom 30. Januar 2023 - 7 U 33/22 (https://dejure.org/2023,45372)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 11.08.2010 - XII ZR 192/08

    Arglistanfechtung des Gewerberaummietvertrages: Pflicht des Mieters zur …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    Vielmehr ist grundsätzlich jeder Verhandlungspartner für sein rechtsgeschäftliches Handeln selbst verantwortlich und muss sich deshalb die für die eigene Willensentscheidung notwendigen Informationen auf eigene Kosten und eigenes Risiko selbst beschaffen (BGH, Urteil vom 11. August 2010, XII ZR 192/08, Rn. 21; Urteil vom 13. Juli 1988, VIII ZR 224/87;… Ellenberger in: Grüneberg, Bürgerliches Gesetzbuch, 82. Auflage, 2023, § 123 BGB, Rn. 5; jeweils m.w.N.).

    Allerdings besteht eine Pflicht zu ungefragter Aufklärung vor Vertragsschluss dann, wenn es um eine Tatsache geht, die für die Willensbildung der anderen Seite offensichtlich von ausschlaggebender Bedeutung ist, sodass die Mitteilung nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrsanschauung redlicherweise erwartet werden durfte (vgl. BGH, Urteil vom 11. August 2010, XII ZR 192/08, Rn. 22 m.w.N.).

    Davon ist insbesondere bei solchen Tatsachen auszugehen, die den Vertragszweck vereiteln oder erheblich gefährden können (BGH, Urteil vom 11. August 2010, XII ZR 192/08, Rn. 22, Urteil vom 13. Dezember 1990, III ZR 333/89; Urteil vom 8. Dezember 1989, V ZR 246/87).

  • BAG, 20.03.2014 - 2 AZR 1071/12

    Anfechtung - ordentliche Kündigung

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    (4) Schließlich kann in aller Regel keine Aufklärungspflicht über eine Vorstrafe bestehen, wenn der Verurteilte sie nach § 53 Abs. 1 BZRG nicht mehr offenbaren muss, denn die Wertentscheidungen des BZRG sind auch im Rahmen von § 123 BGB zu beachten (vgl. BAG, Urteil vom 20. März 2014, 2 AZR 1071/12; Urteil vom 6. September 2012, 2 AZR 270/11;… Armbrüster in: Münchener Kommentar zum BGB, 9. Auflage 2021, § 123 BGB, Rn. 47).

    Auch ein bereits gekündigter Vertrag kann angefochten werden, weil sich hierdurch die Rechtslage zugunsten der die Erklärung abgebenden Vertragspartei verbessern kann (BAG, Urteil vom 20. März 2014, 2 AZR 1071/12, Rn. 26 m.w.N.).

  • KG, 13.01.2023 - 21 U 50/22

    Anfechtbarkeit eines Planungsvertrages wegen arglistiger Täuschung; …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    In Bezug auf die maßgebliche Frage der Wirksamkeit der Anfechtung des streitgegenständlichen Ingenieurvertrages wegen arglistiger Täuschung über eine Vorstrafe des Herrn XX schließt sich der Senat nach eigener Prüfung der Auffassung des 21. Zivilsenats an, welcher in einem der beim Kammergericht anhängigen Parallelverfahren (21 U 50/22) hierzu wie folgt ausgeführt hat:.

    In den streitgegenständlichen Planungsverträgen verpflichtete sich die Klägerin unter anderem zu Leistungen der Leistungsphase 7 nach der HOAI (vgl. Anlage K 1 in 21 U 50/22, 74/22 und 90/22, jeweils § 3).

  • BAG, 06.09.2012 - 2 AZR 270/11

    Anfechtung - Frage nach Vorstrafen und Ermittlungsverfahren - Offenbarungspflicht …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    Das heißt, in der Vorstrafe muss ein Eignungsdefizit in einem Persönlichkeits- und Anforderungsbereich zum Ausdruck kommen, der auch für den in Rede stehenden Vertrag von Bedeutung ist (BAG Urteil vom 6. September 2012, 2 AZR 270/11, Rn. 28 ff).

    (4) Schließlich kann in aller Regel keine Aufklärungspflicht über eine Vorstrafe bestehen, wenn der Verurteilte sie nach § 53 Abs. 1 BZRG nicht mehr offenbaren muss, denn die Wertentscheidungen des BZRG sind auch im Rahmen von § 123 BGB zu beachten (vgl. BAG, Urteil vom 20. März 2014, 2 AZR 1071/12; Urteil vom 6. September 2012, 2 AZR 270/11;… Armbrüster in: Münchener Kommentar zum BGB, 9. Auflage 2021, § 123 BGB, Rn. 47).

  • BGH, 12.05.1995 - V ZR 34/94

    Zulässigkeit eines den Hauptantrag abweisenden Teilurteils bei evtl. …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    Insoweit genügt es, dass die Täuschung nach der Lebenserfahrung bei der Art des zu beurteilenden Rechtsgeschäfts Einfluss auf die Entschließung hat (BGH, Urteil vom 12. Mai 1995, V ZR 34/94;… Ellenberger in: Grüneberg, Bürgerliches Gesetzbuch, 82. Auflage, 2023, § 123 BGB, Rn. 24).
  • BGH, 08.12.1989 - V ZR 246/87

    Arglistiges Verschweigen eines Mangels eines verkauften Grundstücks durch eine …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    Davon ist insbesondere bei solchen Tatsachen auszugehen, die den Vertragszweck vereiteln oder erheblich gefährden können (BGH…, Urteil vom 11. August 2010, XII ZR 192/08, Rn. 22, Urteil vom 13. Dezember 1990, III ZR 333/89; Urteil vom 8. Dezember 1989, V ZR 246/87).
  • BGH, 13.12.1990 - III ZR 333/89

    Ausschluß der Kündigung bei einem Geschäftsbesorgungsvertrag; Vereinbarung einer …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    Davon ist insbesondere bei solchen Tatsachen auszugehen, die den Vertragszweck vereiteln oder erheblich gefährden können (BGH…, Urteil vom 11. August 2010, XII ZR 192/08, Rn. 22, Urteil vom 13. Dezember 1990, III ZR 333/89; Urteil vom 8. Dezember 1989, V ZR 246/87).
  • BGH, 13.07.1988 - VIII ZR 224/87

    Umfang der Aufklärungspflicht über die Honorareinnahmen bei Verkauf einer …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    Vielmehr ist grundsätzlich jeder Verhandlungspartner für sein rechtsgeschäftliches Handeln selbst verantwortlich und muss sich deshalb die für die eigene Willensentscheidung notwendigen Informationen auf eigene Kosten und eigenes Risiko selbst beschaffen (BGH…, Urteil vom 11. August 2010, XII ZR 192/08, Rn. 21; Urteil vom 13. Juli 1988, VIII ZR 224/87;… Ellenberger in: Grüneberg, Bürgerliches Gesetzbuch, 82. Auflage, 2023, § 123 BGB, Rn. 5; jeweils m.w.N.).
  • BVerfG, 01.08.2006 - 2 BvR 1701/04

    Umfang des rechtlichen Gehörs in einem zivilrechtlichen Berufungsverfahren; …

    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    Der Umstand, dass vorliegend bereits Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumt worden ist, steht dem nicht entgegen (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 1. August 2006 - 2 BvR 1701/04).
  • OLG Düsseldorf, 12.01.1996 - 22 U 134/95
    Auszug aus KG, 30.01.2023 - 7 U 33/22
    cc) Nach diesen Voraussetzungen hätte die Klägerin die Beklagte über die Vorstrafe von Herrn XX informieren müssen (dahingehend auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 12. Januar 1996, 22 U 134/95).
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