Rechtsprechung
| VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24 (HS), 70-IV-24 (e.A.) |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- LG Görlitz, 12.08.2024 - 3 Qs 143/24
- VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24 (HS), 70-IV-24 (e.A.)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (20)
- VerfGH Sachsen, 18.01.2019 - 77-IV-18
Unangreifbarkeit gerichtlicher Entscheidungen über die Zurückweisung von …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Auf das in Art. 78 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 SächsVerf verbürgte Recht können sich alle Verfahrensbeteiligten berufen, wobei die Gerichte das Verfahren so zu gestalten haben, dass alle Beteiligten auf seinen Gang und auf sein Ergebnis aktiv Einfluss nehmen können (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Februar 2023 - Vf. 116-IV-21; Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 77-IV-18; Beschluss vom 27. Oktober 2005 - Vf. 62-IV-05; st. Rspr.).Die Subsumtionsvorgänge innerhalb des einfachen Rechts sind insoweit der Nachprüfung des Verfassungsgerichtshofes entzogen, als nicht Auslegungsfehler sichtbar werden, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung eines Grundrechts beruhen und auch in ihrer materiellen Bedeutung für den konkreten Rechtsfall von einigem Gewicht sind (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Februar 2023 - Vf. 116-IV-21; Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 77-IV-18; Beschluss vom 27. Oktober 2005 - Vf. 62-IV-05; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 27.10.2005 - 62-IV-05
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Auf das in Art. 78 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 SächsVerf verbürgte Recht können sich alle Verfahrensbeteiligten berufen, wobei die Gerichte das Verfahren so zu gestalten haben, dass alle Beteiligten auf seinen Gang und auf sein Ergebnis aktiv Einfluss nehmen können (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Februar 2023 - Vf. 116-IV-21; Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 77-IV-18; Beschluss vom 27. Oktober 2005 - Vf. 62-IV-05; st. Rspr.).Die Subsumtionsvorgänge innerhalb des einfachen Rechts sind insoweit der Nachprüfung des Verfassungsgerichtshofes entzogen, als nicht Auslegungsfehler sichtbar werden, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung eines Grundrechts beruhen und auch in ihrer materiellen Bedeutung für den konkreten Rechtsfall von einigem Gewicht sind (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Februar 2023 - Vf. 116-IV-21; Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 77-IV-18; Beschluss vom 27. Oktober 2005 - Vf. 62-IV-05; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 27.08.2003 - 40-IV-03
Notwendige Mitwirkung eines Verteidigers im Strafverfahren; Gebot fairer …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Art. 78 Abs. 3 Satz 1 SächsVerf verankert das Gebot des fairen Verfahrens inhaltsgleich zu den in Art. 19 Abs. 4, Art. 2 Abs. 1 und Art. 103 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip verbürgten Gewährleistungen des Grundgesetzes (SächsVerfGH, Beschluss vom 27. August 2003 - Vf. 40-IV-03 (HS); Beschluss vom 18.10.2001 - Vf. 25-IV-01; vgl. BVerfG, Beschluss vom 6. November 1984, BVerfGE 68, 237 [255];… Zimmermann in: Baumann- Hasske, Die Verfassung des Freistaates Sachsen, 4. Aufl., Art. 78 Rn. 49 f. m.w.N.).Die Vorschriften der §§ 140 ff. StPO über die notwendige Mitwirkung und die Bestellung eines Verteidigers im Strafverfahren einschließlich des Akteneinsichtsrechts stellen sich als einfachrechtliche Konkretisierungen der in Art. 78 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 und 4 SächsVerf verbürgten Ansprüche auf ein gerechtes Verfahren und auf wirksame Verteidigung dar (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 9. September 2021 - Vf. 46-IV-21; Beschluss vom 30. August 2018 - Vf. 73-IV-18 [HS]; Beschluss vom 27. August 2003 - Vf. 40-IV-03 [HS]; st.Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 23.02.2023 - 116-IV-21
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Auf das in Art. 78 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 SächsVerf verbürgte Recht können sich alle Verfahrensbeteiligten berufen, wobei die Gerichte das Verfahren so zu gestalten haben, dass alle Beteiligten auf seinen Gang und auf sein Ergebnis aktiv Einfluss nehmen können (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Februar 2023 - Vf. 116-IV-21; Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 77-IV-18; Beschluss vom 27. Oktober 2005 - Vf. 62-IV-05; st. Rspr.).Die Subsumtionsvorgänge innerhalb des einfachen Rechts sind insoweit der Nachprüfung des Verfassungsgerichtshofes entzogen, als nicht Auslegungsfehler sichtbar werden, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung eines Grundrechts beruhen und auch in ihrer materiellen Bedeutung für den konkreten Rechtsfall von einigem Gewicht sind (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. Februar 2023 - Vf. 116-IV-21; Beschluss vom 18. Januar 2019 - Vf. 77-IV-18; Beschluss vom 27. Oktober 2005 - Vf. 62-IV-05; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 09.09.2021 - 46-IV-21
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Zusätzlichen Schutz entfaltet in diesem Bereich für die Normanwendung das Grundrecht auf wirksame Verteidigung aus Art. 78 Abs. 3 Satz 1 Alt. 4 SächsVerf (SächsVerfGH, Beschluss vom 9. September 2021 - Vf. 46-IV-21; Beschluss vom 23. Oktober 2014 - Vf. 8-IV-14; Beschluss vom 21. Februar 2013 - Vf. 107-IV-12 [HS]/Vf. 108-IV-12 [e.A.]).Die Vorschriften der §§ 140 ff. StPO über die notwendige Mitwirkung und die Bestellung eines Verteidigers im Strafverfahren einschließlich des Akteneinsichtsrechts stellen sich als einfachrechtliche Konkretisierungen der in Art. 78 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 und 4 SächsVerf verbürgten Ansprüche auf ein gerechtes Verfahren und auf wirksame Verteidigung dar (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 9. September 2021 - Vf. 46-IV-21; Beschluss vom 30. August 2018 - Vf. 73-IV-18 [HS]; Beschluss vom 27. August 2003 - Vf. 40-IV-03 [HS]; st.Rspr.).
- BVerfG, 12.01.1983 - 2 BvR 864/81
Verfassungsrechtliche Anforderungen an den Zugang zu sog. Spurenakten
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Die zuvor bestehenden Einschränkungen waren nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht mit der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten zu vereinbaren (EGMR, Urteil vom 18. März 1997, NStZ 1998, 429; BVerfG, Beschluss vom 12. Januar 1983, BVerfGE 63, 45 [59 f.]). - EGMR, 18.03.1997 - 22209/93
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Die zuvor bestehenden Einschränkungen waren nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht mit der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten zu vereinbaren (EGMR, Urteil vom 18. März 1997, NStZ 1998, 429; BVerfG, Beschluss vom 12. Januar 1983, BVerfGE 63, 45 [59 f.]). - VerfGH Sachsen, 12.05.2022 - 63-IV-21
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
5. Angesichts der festgestellten Verletzung des Art. 78 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 und 4 SächsVerf kann dahinstehen, ob die Entscheidung zudem gegen das vom Beschwerdeführer der Sache nach angedeutete Willkürverbot gemäß Art. 18 Abs. 1 SächsVerf sowie die weiter aufgeführten Art. 14, Art. 20 und Art. 78 Abs. 1 und 2 SächsVerf verstößt (vgl. SächsVerfGH, Beschluss vom 12. Mai 2022 - Vf. 63-IV-21). - BVerfG, 06.11.1984 - 2 BvL 16/83
Verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit des Fehlens einer Pauschvergütungsregelung …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Art. 78 Abs. 3 Satz 1 SächsVerf verankert das Gebot des fairen Verfahrens inhaltsgleich zu den in Art. 19 Abs. 4, Art. 2 Abs. 1 und Art. 103 Abs. 1 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip verbürgten Gewährleistungen des Grundgesetzes (SächsVerfGH, Beschluss vom 27. August 2003 - Vf. 40-IV-03 (HS); Beschluss vom 18.10.2001 - Vf. 25-IV-01; vgl. BVerfG, Beschluss vom 6. November 1984, BVerfGE 68, 237 [255];… Zimmermann in: Baumann- Hasske, Die Verfassung des Freistaates Sachsen, 4. Aufl., Art. 78 Rn. 49 f. m.w.N.). - VerfGH Sachsen, 24.10.2024 - 24-IV-23
Durchsuchung, Anfangsverdacht, Auswechselung, Nachbesseung in der Beschwerde
Auszug aus VerfGH Sachsen, 21.11.2024 - 60-IV-24
Der Verfassungsgerichtshof ist befugt, die Anwendung von Verfahrensrecht des Bundes durch die sächsischen Gerichte auf die Einhaltung der mit dem Grundgesetz gewährten inhaltsgleichen Grundrechte der Verfassung des Freistaates Sachsen zu überprüfen (SächsVerfGH, Beschluss vom 24. Oktober 2024 - Vf. 24-IV-23; Beschluss vom 27. Juni 2019 - Vf. 121-IV-18; Beschluss vom 20. Februar 2003 - Vf. 8-IV-03; st. Rspr.). - VerfGH Sachsen, 30.08.2018 - 73-IV-18
Bewährungswiderruf bei noch nicht rechtskräftiger Entscheidung
- VerfGH Sachsen, 06.09.2019 - 68-IV-19
- VerfGH Sachsen, 27.06.2019 - 121-IV-18
Unbegründete Verfassungsbeschwerde gegen die Anordnung der Durchsuchung der …
- VerfGH Sachsen, 19.09.2024 - 89-IV-23
- VerfGH Sachsen, 20.02.2003 - 8-IV-03
Verfassungsbeschwerde gegen Haftbefehl; Verstoß gegen Beschleunigungsgebot; …
- VerfGH Sachsen, 21.02.2013 - 107-IV-12
- VerfGH Sachsen, 15.06.2023 - 67-IV-22
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Zuweisungsentscheidung im juristischen …
- VerfGH Sachsen, 18.10.2001 - 25-IV-01
- VerfGH Sachsen, 23.10.2014 - 8-IV-14
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Ablehnung eines …
- VerfGH Sachsen, 19.09.2024 - 5-IV-24
- VerfGH Sachsen, 13.11.2025 - 4-IV-23 Die Subsumtionsvorgänge innerhalb des einfachen Rechts sind insoweit der Nachprüfung des Sächsischen Verfassungsgerichtshofes entzogen, als nicht Auslegungsfehler sichtbar werden, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung eines Grundrechts beruhen und auch in ihrer materiellen Bedeutung für den konkreten Rechtsfall von einigem Gewicht sind (SächsVerfGH, Beschluss vom 21. November 2024 - Vf. 60-IV-24 [HS]/Vf. 70-IV-24 [e.A.]; Beschluss vom 23. Februar 2023 - Vf. 116-IV-21; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 24-IV-22 [HS]/Vf. 25-IV-22 [e.A.]; Beschluss vom 12. Mai 2022 - Vf. 11-IV-22 m.w.N.).
- VerfGH Sachsen, 13.03.2025 - 80-IV-24 Er hat lediglich zu prüfen, ob bei der Anwendung einfachen Rechts Grundrechte des Beschwerdeführers verletzt wurden (SächsVerfGH, Beschluss vom 21. November 2024 - Vf. 60-IV-24 [HS]/Vf. 70-IV-24 [e.A.]; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 71-IV-21; st. Rspr.).
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