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Rechtsprechung
   OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,3618
OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02 (https://dejure.org/2003,3618)
OLG Köln, Entscheidung vom 20.05.2003 - 9 U 224/02 (https://dejure.org/2003,3618)
OLG Köln, Entscheidung vom 20. Mai 2003 - 9 U 224/02 (https://dejure.org/2003,3618)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Anscheinsbeweis bei Auffahrunfall entkräften

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Auffahrunfall: Der Auffahrende ist schuld es sei denn, er kann das Gegenteil belegen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Schadensersatz nach einem Auffahrunfall; Anforderungen an die Entkräftung des Beweises des ersten Anscheins gegen den Auffahrenden; Teilüberdeckung der Stossflächen der Fahrzeuge; Anrechnung der Betriebsgefahr

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZV 2004, 29
  • VersR 2004, 77
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (7)

  • KG, 22.01.2001 - 22 U 1044/00

    Darlegungs- und Beweislast bei einem Auffahrunfall

    Auszug aus OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02
    Nach einhelliger Ansicht greift der Beweis des ersten Anscheins gegen den Auffahrenden, wenn sich beide Fahrzeuge im gleichgerichteten Verkehr befunden haben (KG MDR 2001, 808).

    Ein solcher atypischer Verlauf liegt beispielsweise dann vor, wenn der Vorausfahrende in engem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Unfall die Fahrspur gewechselt hat (BGH NJW 1991, 230, 231; OLG Köln VRS 93 (1997), 46, 47; OLG Köln VersR 1991, 1195; OLG Schleswig, Urteil vom 18.12.1985 - 9 U 34/85; KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91; KG MDR 2001, 808).

    Dieser gilt grundsätzlich auch bei Teilüberdeckung der Stoßflächen (vgl. KG MDR 2001, 808).

    Ein solcher könnte beispielsweise der Umstand sein, dass der Aufprall schräg erfolgt ist (vgl. KG MDR 2001, 808).

  • OLG Köln, 11.01.1990 - 12 U 162/89

    Grenzen des Anscheinsbeweises bei einem Auffahrunfall

    Auszug aus OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02
    Ein solcher atypischer Verlauf liegt beispielsweise dann vor, wenn der Vorausfahrende in engem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Unfall die Fahrspur gewechselt hat (BGH NJW 1991, 230, 231; OLG Köln VRS 93 (1997), 46, 47; OLG Köln VersR 1991, 1195; OLG Schleswig, Urteil vom 18.12.1985 - 9 U 34/85; KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91; KG MDR 2001, 808).

    Es reicht dementsprechend nicht aus, wenn der Auffahrende bloß behauptet, der Vorausfahrende habe die Spur gewechselt (so ausdrücklich KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91 - und unter Auseinandersetzung mit der Entscheidung des OLG Celle, VersR 1982, 960: OLG Köln VersR 1991, 1195).

  • KG, 01.11.1993 - 12 U 7089/91
    Auszug aus OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02
    Ein solcher atypischer Verlauf liegt beispielsweise dann vor, wenn der Vorausfahrende in engem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Unfall die Fahrspur gewechselt hat (BGH NJW 1991, 230, 231; OLG Köln VRS 93 (1997), 46, 47; OLG Köln VersR 1991, 1195; OLG Schleswig, Urteil vom 18.12.1985 - 9 U 34/85; KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91; KG MDR 2001, 808).

    Es reicht dementsprechend nicht aus, wenn der Auffahrende bloß behauptet, der Vorausfahrende habe die Spur gewechselt (so ausdrücklich KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91 - und unter Auseinandersetzung mit der Entscheidung des OLG Celle, VersR 1982, 960: OLG Köln VersR 1991, 1195).

  • BGH, 03.07.1990 - VI ZR 239/89

    Anscheinsbeweis für die Nichtbenutzung des Sicherheitsgurts

    Auszug aus OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02
    Ein solcher atypischer Verlauf liegt beispielsweise dann vor, wenn der Vorausfahrende in engem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Unfall die Fahrspur gewechselt hat (BGH NJW 1991, 230, 231; OLG Köln VRS 93 (1997), 46, 47; OLG Köln VersR 1991, 1195; OLG Schleswig, Urteil vom 18.12.1985 - 9 U 34/85; KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91; KG MDR 2001, 808).
  • OLG Köln, 28.10.1996 - 19 U 51/96

    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall nach Rechtsüberholen des …

    Auszug aus OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02
    Ein solcher atypischer Verlauf liegt beispielsweise dann vor, wenn der Vorausfahrende in engem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Unfall die Fahrspur gewechselt hat (BGH NJW 1991, 230, 231; OLG Köln VRS 93 (1997), 46, 47; OLG Köln VersR 1991, 1195; OLG Schleswig, Urteil vom 18.12.1985 - 9 U 34/85; KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91; KG MDR 2001, 808).
  • OLG Naumburg, 21.07.1994 - 4 U 64/94

    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn

    Auszug aus OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02
    Der Anscheinsbeweis hilft dem Halter und Fahrer bei dem von ihm zu erbringenden Beweis der Unabwendbarkeit nicht weiter (…Jagusch/Hentschel, StraßenverkehrsR, 36. Aufl. 2001, § 7 StVG Rdnr. 48;… Greger in Großkommentar StVG, § 7 Rdnr. 515; OLG Naumburg NZV 1995, 73; OLG Hamburg VersR 1967, 886, 887).
  • OLG Schleswig, 18.12.1985 - 9 U 34/85
    Auszug aus OLG Köln, 20.05.2003 - 9 U 224/02
    Ein solcher atypischer Verlauf liegt beispielsweise dann vor, wenn der Vorausfahrende in engem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Unfall die Fahrspur gewechselt hat (BGH NJW 1991, 230, 231; OLG Köln VRS 93 (1997), 46, 47; OLG Köln VersR 1991, 1195; OLG Schleswig, Urteil vom 18.12.1985 - 9 U 34/85; KG, Urteil vom 1.11.1993 - 12 U 7089/91; KG MDR 2001, 808).
  • OLG Köln, 29.06.2004 - 9 U 176/03

    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall im Zusammenhang mit einem …

    Ein solcher atypischer Verlauf liegt beispielsweise dann vor, wenn der Vorausfahrende in engem zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Unfall die Fahrspur gewechselt hat (BGH NJW 1991, 230, 231; OLG Köln r + s 2004, 213; OLG Köln VersR 1991, 1195; OLG Hamm MDR 1998, 713; OLG Naumburg NJW-RR 2003, 809; KG MDR 2001, 808).

    Die seitliche Versetzung der Schäden kann problemlos darauf zurückgeführt werden, dass die Fahrbahn deutlich breiter als die Fahrzeuge ist und die Fahrzeuge sich möglicherweise seitlich versetzt innerhalb einer Fahrbahn befanden (vgl. auch Senat r + s 2004, 213; KG MDR 2001, 808).

  • OLG München, 04.09.2009 - 10 U 3291/09

    Schadenersatz auf Grund eines Verkehrsunfalls; Verfahrensverstoß wegen der …

    2003, Nr. 45) oder erst auf der nachfolgenden Stufe der Erschütterung zu prüfen sind (so KG - 12. ZS - KG 2.10.03, 12 U 53/02; KG 12.6.03, 22 U 134/02; OLG Köln NZV 04, 29; LG Gießen NZV 04, 253).
  • KG, 13.09.2010 - 12 U 208/09

    Schadenersatz nach einem Auffahrunfall: Haftung bei vorangegangenem …

    Der Anscheinsbeweis ist jedoch entkräftet, wenn sich die Kollision beider Fahrzeuge in einem unmittelbaren zeitlichen und örtlichen Zusammenhang mit dem Fahrstreifenwechsel ereignet hat (Senat, NJW-Spezial 2010, 555; NZV 2008, 198, 199; NZV 2006, 374, 375; KGR 1997, 223, 224; KG, 22. ZS, KGR 2003, 272, 273; OLG Köln, NZV 2004, 29, 30; OLG Naumburg, VRS 100, 173).
  • AG Karlsruhe, 16.09.2008 - 8 C 68/07
    Es müssen sich aus den unstreitigen oder in der Beweisaufnahme festgestellten Umständen zumindest konkrete Anhaltspunkte und Indizien ergeben, dass dies so geschehen ist (OLG Köln, NZV 2004, S. 29 ff.).

    Ein solcher könnte beispielsweise der Umstand sein, dass der Aufprall schräg erfolgt ist (OLG Köln, NZV 2004, S. 29 ff.).

  • LG Erfurt, 14.12.2006 - 3 O 1248/06

    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall nach vorangegangenem Spurwechsel und …

    Nach einhelliger Ansicht greift der Beweis des ersten Anscheins gegen den Auffahrenden ein, wenn sich beide Fahrzeuge im gleichgerichteten Verkehr befunden haben (OLG Köln, VersR 2004, 77).

    Der Anscheinsbeweis hilft dem Halter und Fahrer bei dem von ihm zu erbringenden Beweis der Unabwendbarkeit nicht weiter (OLG Köln, VersR 2004, 77 m.w.N.;… Hentschel, aaO., § 17 Rdn. 23).

  • KG, 09.10.2008 - 12 U 168/08

    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall im Zusammenhang mit einem …

    Jedenfalls gilt dieser Grundsatz nicht schon dann, wenn nur eine Partei einen Spurwechsel als Unfallursache behauptet; es müssen vielmehr sich aus dem unstreitigen oder erwiesenen Umständen konkrete Umstände und Indizien dafür ergeben, dass der Vorausfahrende in rechtlich relevantem Zusammenhang mit dem Unfall plötzlich den Fahrstreifen gewechselt hat (vgl. OLG Köln NZV 2004, 29; OLG Saarbrücken MDR 2006, 329 ).
  • AG Rüsselsheim, 16.10.2016 - 3 C 5397/14
    Dieser Anscheinsbeweis kann von dem Auffahrenden dann entkräftet werden, wenn er Umstände darlegt, die die ernsthafte Möglichkeit ergeben, dass das Geschehen atypisch verlaufen ist, und er diese Umstände - sollten selbige streitig sein - auch beweist (vgl. BGH NJW 2011, 685 ff., OLG Köln NZV 2004, 29 ff., OLG Düsseldorf NJW-RR 2006, 319 ff.).
  • LG Mönchengladbach, 29.05.2009 - 11 O 240/08

    Anspruch auf Schadensersatz infolge eines Anscheinsbeweis bei einem Auffahrunfall …

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