Weitere Entscheidung unten: BFH, 28.06.2002

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Rechtsprechung
   BFH, 10.07.2002 - VII B 6/02   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis
  • Jurion

    Nichtzulassungsbeschwerde - Revision - Beschwerde - Schriftform - Beschwerdebegründung - Eigenhändige Unterschrift - Telefax - Kopie - Beschwerdegegner

  • nwb
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eigenhändige Unterschrift

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2002, 1597



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BFH, 22.06.2010 - VIII R 38/08  

    Wirksamkeit einer Klage mit eingescannter Unterschrift - Anforderungen an die

    Auch der Bundesfinanzhof (BFH) habe mit Beschluss vom 10. Juli 2002 VII B 6/02 (BFH/NV 2002, 1597) an dem Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift bei Klageerhebung durch Telefax festgehalten.

    Des Weiteren soll das aus dem Schriftformerfordernis abgeleitete Gebot einer Unterschrift des Erklärenden sicherstellen, dass das Schriftstück keinen Entwurf betrifft, sondern mit Wissen und Wollen des Erklärenden an das Gericht gesandt wurde (vgl. GmS-OGB, Beschluss vom 30. April 1979 GmS-OGB 1/78, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1980, 172; BFH-Urteil vom 29. August 1969 III R 86/68, BFHE 97, 226, BStBl II 1970, 89; Beschluss des Großen Senats des BFH vom 5. November 1973 GrS 2/72, BFHE 111, 278, BStBl II 1974, 242; BFH-Urteil vom 17. Dezember 1998 III R 101/96, BFH/NV 1999, 967; BFH-Beschluss in BFH/NV 2002, 1597).

    b) Dieses Unterschriftserfordernis ist gewahrt, wenn ein Rechtsbehelf oder ein anderer sog. bestimmender Schriftsatz nach Maßgabe des § 126 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs von dem Rechtsbehelfsführer bzw. Verfasser oder seinem jeweiligen Verfahrensbevollmächtigten (BFH-Urteil vom 18. Mai 1972 V R 149/71, BFHE 106, 7, BStBl II 1972, 771) eigenhändig --handschriftlich-- unterschrieben (vgl. BFH-Urteile in BFHE 97, 226, BStBl II 1970, 89; vom 7. August 1974 II R 169/70, BFHE 113, 490, BStBl II 1975, 194; BFH-Beschlüsse vom 24. Januar 1994 V R 137/93, BFH/NV 1995, 312; vom 15. Januar 2002 X B 143/01, BFH/NV 2002, 669) und mit einer solchen Unterschrift vor Ablauf der Klagefrist bei Gericht vorgelegt wurde (vgl. §§ 47 Abs. 1, 116 Abs. 2, 120 Abs. 1, 129 Abs. 1 FGO; BFH-Beschluss in BFH/NV 2002, 1597).

    dd) Wird die Klage --wie im Streitfall-- per Telefax erhoben, muss sie allerdings grundsätzlich eigenhändig unterschrieben sein (BFH-Urteile vom 28. November 1995 VII R 63/95, BFHE 179, 5, BStBl II 1996, 105; vom 16. Februar 2005 VI R 66/00, BFH/NV 2005, 1120; BFH-Beschlüsse vom 26. März 1991 VIII B 83/90, BFHE 163, 510, BStBl II 1991, 463; vom 12. April 1996 V S 6/96, BFH/NV 1996, 824; vom 19. Mai 2000 VIII B 13/00, BFH/NV 2000, 1358; in BFH/NV 2002, 1597; BGH-Beschluss vom 11. Oktober 1989 IVa ZB 7/89, Wertpapier-Mitteilungen 1989, 1820).

  • BVerwG, 27.01.2003 - 1 B 92.02  

    Nichtzulassungsbeschwerde; Schriftform; Begründungsschrift; Unterschrift,

    Die vom Prozessbevollmächtigten des Klägers angeführte Rechtsprechung (Beschluss des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 5. April 2000 - GmS-OBG 1/98 - Buchholz 310 § 81 VwGO Nr. 15 = NJW 2000, 2340), wonach bei Übermittlung bestimmender Schriftsätze auf elektronischem Wege dem gesetzlichen Schriftformerfordernis unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne eigenhändige Unterschrift Genüge getan ist, gilt nur in den Fällen, in denen aus technischen Gründen die Beifügung einer eigenhändigen Unterschrift unmöglich ist, nicht aber für die durch normale Briefpost übermittelten Schriftsätze, deren Unterzeichnung möglich und zumutbar ist (vgl. auch Bundesfinanzhof, Urteil vom 10. Juli 2002 - VII B 6/02 - BFH/NV 2002, 1597 und und von Albedyll in: Bader u.a., VwGO, 2. Aufl., § 60 Rn. 29).
  • BFH, 18.10.2006 - XI R 22/06  

    Zulässigkeit einer Klage bei Verwendung eines "monetär" beschränkten

    Die Forderung, dass die Klage grundsätzlich eigenhändig unterschrieben sein müsse (BFH-Beschluss vom 10. Juli 2002 VII B 6/02, BFH/NV 2002, 1597), stehe im Widerspruch zur telegraphischen Klageerhebung und zur Klageerhebung durch Telefax.
  • BGH, 23.06.2005 - V ZB 45/04  

    Anforderungen an die Unterzeichnung bestimmende Schriftsätze durch den

    Zum einen wird die Notwendigkeit einer - in Kopie wiederzugebenden - Unterschrift durch den neuen Wortlaut des § 130 Nr. 6 ZPO ausdrücklich bestätigt (vgl. BFH, BFH/NV 2002, 1597, 1599), zum anderen ergibt sich aus den Gesetzesmaterialien, daß der Gesetzgeber gerade nicht beabsichtigte, das Unterschriftserfordernis für Schriftsätze und die hierzu ergangene Rechtsprechung in Frage zu stellen (BT-Drucks. 14/4987, S. 23 f.; vgl. auch BGH, Urt. v. 10. Mai 2005, XI ZR 128/04, Umdruck S. 9).
  • BFH, 25.04.2005 - VIII R 83/04  

    Wahrung der Frist zur Einlegung der Revision; Sinn des

    Die fristgerecht am 13. Dezember 2004 eingegangene Revisionsschrift hatte keine fristwahrende Wirkung, da sie nicht unterschrieben war (vgl. BFH-Beschlüsse vom 16. Oktober 1992 IX R 46/92, BFH/NV 1993, 186; vom 12. September 1991 X R 38/91, BFH/NV 1992, 50; vom 8. Oktober 1991 IX R 48/91, BFH/NV 1992, 188; vom 24. Januar 1994 V R 137/93, BFH/NV 1995, 312; vom 19. Mai 2000 VIII B 13/00, BFH/NV 2000, 1358; vom 10. Juli 2002 VII B 6/02, BFH/NV 2002, 1597; vom 15. Januar 2002 X B 143/01, BFH/NV 2002, 669).

    Erst die Unterschrift macht den prozessbestimmenden Schriftsatz zur wirksamen Prozesshandlung (BFH-Beschluss in BFH/NV 2002, 1597).

    Durch das Unterschriftserfordernis soll aus Gründen der Rechtssicherheit jeder Zweifel darüber ausgeschlossen werden, ob eine für den Gang des Verfahrens wesentliche Prozesserklärung von der nach dem Gesetz befugten Person auch tatsächlich abgegeben worden ist und der Erklärende dafür die Verantwortung trägt (BFH-Beschluss in BFH/NV 2002, 1597, 1598, m.w.N.).

  • BFH, 19.02.2009 - IV R 97/06  

    Monetäre Beschränkung einer qualifizierten elektronischen Signatur - Wirksamkeit

    Die Rechtsprechung verlangt grundsätzlich die eigenhändige (handschriftliche) Unterschrift unter das entsprechende Schriftstück (z.B. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. Januar 2002 X B 143/01, BFH/NV 2002, 669, m.w.N.; vom 10. Juli 2002 VII B 6/02, BFH/NV 2002, 1597).
  • FG München, 07.07.2010 - 9 K 3838/09  

    Klageerhebung per Computerfax

    Die in § 64 Abs. 1 FGO vorgeschriebene Schriftlichkeit erfordert die Übermittlung eines handschriftlich unterzeichneten Schriftsatzes (vgl. Bundesfinanzhof - BFH - Urteile vom 28. September 1988 X R 32-34/88, BFH/NV 1989, 505; vom 10. Juli 2002 VII B 6/02, BFH/NV 2002, 1597).

    Die eigenhändige Unterschrift muss vor Ablauf der Frist vorliegen; erst die Unterschrift macht den prozessbestimmenden Schriftsatz zur wirksamen Prozesshandlung (BFH-Urteil vom 10. Juli 2002 VII B 6/02, BFH/NV 2002, 1597).

    Nach der Rechtsprechung des BFH muss ein prozessbestimmender Schriftsatz, der mittels Telefax übermittelt wird, zu seiner Wirksamkeit eine eigenhändige Unterschrift auf dem Originalschriftsatz enthalten, um soweit wie möglich jeden Zweifel darüber auszuschließen, ob eine für den Gang des Verfahrens wesentliche Prozesserklärung von der nach dem Gesetz befugten Person auch tatsächlich abgegeben worden ist und der Erklärende dafür die Verantwortung trägt (vgl. BFH-Urteil vom 10. Juli 2002 VII B 6/02, BFH/NV 2002, 1597).

  • FG Münster, 23.03.2006 - 11 K 990/05  

    Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Klage; Folgen einer wirksamen Klageerhebung;

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH (vgl. u. a. Beschluss vom 10.07.2002 - VII B 6/02, BFH/NV 2002, 1597), der auch der erkennende Senat folgt, ist eine Klage nur dann im Sinne des § 64 Abs. 1 FGO schriftlich erhoben, wenn die Klageschrift von der Person, die sie verantwortet, handschriftlich unterzeichnet ist (vgl. auch § 130 Nr. 6 ZPO).
  • BVerwG, 05.02.2003 - 1 B 31.03  

    Ausnahme; Beschwerdebegründungsschrift; Beschwerdeschrift; Briefpost; Frist;

    Wird ein bestimmender Schriftsatz nicht auf elektronischem Wege, sondern herkömmlicherweise wie hier mittels Telefax und/oder mit Briefpost übermittelt, müssen die übermittelte Telekopie und/oder der per Post aufgegebene Originalschriftsatz die Unterschrift des Rechtsanwalts tragen (ebenso BFH, Beschluss vom 10. Juli 2002 VII B 6/02 BFH/NV 2002, 1597).
  • BVerwG, 27.04.2016 - 5 KSt 1.16  

    Gerichtskosten; formelle Rechtmäßigkeit der Kostenrechnung

    Ohne Erfolg bleibt auch die Berufung des Antragstellers auf verschiedene gerichtliche Entscheidungen (so auf BVerwG, Urteil vom 6. Dezember 1988 - 9 C 40.87 - BVerwGE 81, 32 und Beschluss vom 27. Januar 2003 - 1 B 92.02, 1 PKH 12.02 - Buchholz 310 § 81 VwGO Nr. 17; Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes, Beschluss vom 5. April 2000 - GmS-OGB 1/98 - BGHZ 144, 160; BFH, Beschluss vom 10. Juli 2002 - VII B 6/02 - BFH/NVF 2002, 1597).
  • FG Sachsen-Anhalt, 01.12.2010 - 3 K 1160/06  

    Eigenhändige Unterzeichnung eines Antrags auf mündliche Verhandlung -

  • BFH, 17.03.2005 - VIII B 320/03  

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung; Zulassung der Revision zur Sicherung der

  • BFH, 03.05.2005 - X B 190/03  

    Klageschrift - eigenhändige Unterzeichnung

  • BVerwG, 27.04.2016 - 5 KSt 2.16  

    Beruhen des Kostenansatzes auf der verworfenen Beschwerde gegen den Beschluss des

  • BVerwG, 27.04.2016 - 5 KSt 3.16  

    Beruhen des Kostenansatzes auf der verworfenen Beschwerde gegen den Beschluss des

  • BVerwG, 04.09.2003 - 8 B 109.03  

    Alleinverschulden; Beschwerdeschriftsatz; Bürovorsteherin; eigenhändige

  • FG Sachsen-Anhalt, 02.04.2008 - 2 K 211/05  

    Erfüllen der formellen Voraussetzung der eigenhändigen Unterschrift bei

  • FG Sachsen-Anhalt, 11.07.2013 - 6 K 20/12  

    Ausführungen zur Wahrung der Schriftform bei der Klageerhebung durch einen

  • FG München, 26.11.2007 - 1 K 2342/07  

    Abweisung einer ohne handschriftliche Unterschrift oder einer Signatur versehenen

  • FG Sachsen-Anhalt, 02.04.2008 - 2 K 220/04  

    Erfüllen des Schriftformerfordernisses des § 64 Abs. 1 Finanzgerichtsordnung

  • FG München, 26.11.2007 - 1 K 2596/07  

    Zulässigkeit der Erhebung einer finanzgerichtlichen Klage ohne Unterschrift per

  • FG München, 23.03.2009 - 14 K 391/09  

    Unzulässigkeit der Klage bei nicht handschriftlich unterschriebener Klageschrift

  • FG Sachsen-Anhalt, 02.04.2008 - 2 K 219/04  

    Anforderung an das Schriftformerfordernis einer Klage

  • FG Nürnberg, 24.06.2003 - I 89/01  

    Zum Umfang der Durchführung der Nutzungswertbesteuerung für die eigengenutzte

  • FG Rheinland-Pfalz, 13.04.2016 - 2 K 1613/14  

    Alterseinkünfte; Arbeitnehmer; Doppelbesteuerung; Einkünfte aus

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Rechtsprechung
   BFH, 28.06.2002 - IV R 40/01   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis
  • Jurion

    Rechtsmittelfrist - Fristversäumnis - Fristenkontrolle - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Verschulden - Rechtsanwalt - Prozessbevollmächtigter - Begründung - Antrag

  • nwb
  • rechtsportal.de

    FGO §§ 56 120 Abs. 1 S. 1
    Wiedereinsetzung; Glaubhaftmachung eines Büroversehens

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2002, 1597



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Wird zitiert von ... (6)  

  • FG München, 21.04.2009 - 13 K 296/09  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltsanforderungen an die

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschluss vom 28. Juni 2002 (IV R 40/01, BFH/NV 2002, 1597) die Revision der Klägerin als unzulässig verworfen, da die Revisionsschrift verspätet eingegangen ist und eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht zu gewähren war.

    Insbesondere muss er vortragen, durch welche Maßnahmen der Prozessbevollmächtigte gewährleistet hat, dass in dessen Büro die Fristen eingehalten werden und wann bzw. wie dieser seine Bürokräfte entsprechend belehrt und wie dieser die Einhaltung dieser Belehrungen überwacht hat (ständige Rechtsprechung; vgl. nur BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2002, 1597; vom 24. Juli 2002 VII B 150/02, BFH/NV 2002, 1489; vom 3. August 2001 VIII R 9/99, BFH/NV 2002, 43).

    Auch wurde erst in diesem Schreiben - nach Aufforderung durch den Berichterstatter - die erforderliche Nennung des Namens der Bürokraft (vgl. BFH-Beschluss in BFH/NV 2002, 1597 m.w.N.) nachgeholt.

  • BFH, 05.03.2004 - IV R 66/02  

    Keine Wiedereinsetzung bei Organisationsfehler

    Die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand setzt in formeller Hinsicht voraus, dass innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses die versäumte Rechtshandlung nachgeholt und diejenigen Tatsachen vorgetragen und im Verfahren über den Antrag durch präsente Beweismittel glaubhaft gemacht werden, aus denen sich die schuldlose Verhinderung ergeben soll (§ 56 Abs. 2 FGO; ständige Rechtsprechung; s. z.B. BFH-Urteil vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, sowie Senatsbeschluss vom 28. Juni 2002 IV R 40/01, BFH/NV 2002, 1597).

    Beruft sich ein durch einen Prozessbevollmächtigten vertretener Beteiligter --wie im Streitfall die Kläger-- auf ein (nicht zu vertretendes) Büroversehen, so muss dargelegt werden, dass kein Organisationsfehler vorliegt, d.h. dass der Prozessbevollmächtigte alle Vorkehrungen dafür getroffen hat, die nach vernünftigem Ermessen die Nichtbeachtung von Fristen auszuschließen geeignet sind, und dass er durch regelmäßige Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte für die Einhaltung seiner Anordnungen Sorge getragen hat (vgl. BFH-Beschluss vom 25. Februar 1999 X R 102/98, BFH/NV 1999, 1221, m.w.N., sowie Senatsbeschluss in BFH/NV 2002, 1597).

  • FG München, 25.01.2007 - 7 K 1155/04  

    Beginn der Monatsfrist des § 47 Abs. 1 S. 1 Finanzgerichtsordnung (FGO) mit der

    Auch ist im Streitfall die Person, der der Fehler unterlaufen ist, nicht namentlich benannt (zu diesem Erfordernis s. BFH-Beschlüsse vom 20. August 2004 -IV R 6/04, n.v. [juris] und vom 28. Juni 2002 -IV R 40/01, BFH/NV 2002, 1597); der Prozessbevollmächtigte hat lediglich vorgetragen, es handle sich um einen Fehler einer "äußerst zuverlässigen Bürokraft".

    Weiter fehlt eine Begründung, aus der sich die behauptete Erfahrenheit und Zuverlässigkeit der namentlich nicht benannten "Bürokraft" ergeben könnte (zu diesem Erfordernis s. BFH-Beschluss vom 28. Juni 2002 -IV R 40/01, a.a.O.).

  • BFH, 06.10.2005 - IV B 176/04  

    Versäumung der Beschwerdefrist; Wiedereinsetzung

    Dazu hätten sie innerhalb der Monatsfrist des § 56 Abs. 2 Satz 1 FGO i.d.F. des Ersten Gesetzes zur Modernisierung der Justiz (1. Justizmodernisierungsgesetz) vom 24. August 2004 (BGBl I 2004, 2198) eine substantiierte, in sich schlüssige Darstellung aller entscheidungserheblichen Tatsachen zur Begründung eines fehlenden Verschuldens an der Fristversäumnis vortragen und glaubhaft machen müssen (ständige Rechtsprechung, vgl. aus jüngerer Zeit Senatsbeschluss vom 28. Juni 2002 IV R 40/01, BFH/NV 2002, 1597, m.w.N.).
  • BFH, 28.04.2003 - V B 241/02  

    Wiedereinsetzung bei Büroversehen

    Die nachträglich in dem Schriftsatz vom 17. Februar 2003 erstmals geschilderten Kontrollmaßnahmen (nach dem sog. "Vier-Augen-Prinzip") sind nicht zu berücksichtigen, denn die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen können, müssen innerhalb der Antragsfrist von zwei Wochen vollständig und schlüssig mitgeteilt werden, soweit sie nicht gerichtsbekannt oder offenkundig sind (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 28. Juni 2002 IV R 40/01, BFH/NV 2002, 1597; BFH-Beschluss vom 20. Februar 1990 VII R 125/89, BFHE 159, 573, BStBl II 1990, 546, m.w.N.).
  • FG Saarland, 08.03.2013 - 1 K 1342/12  

    Zugang eines Verwaltungsakts bei Gelangung in den Machtbereich des

    Es ist eine substantiierte, in sich schlüssige Darstellung aller entscheidungserheblichen Tatsachen innerhalb der Zweiwochenfrist des § 56 Abs. 2 FGO erforderlich (u.a. BFH vom 25. Februar 1999 X R 102/98, BFH/NV 1999, 1221; vom 28. Juni 2002, IV R 40/01, BFH/NV 2002, 1597 jeweils m.w.N.).
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