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Rechtsprechung
   BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,1768
BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01 (https://dejure.org/2004,1768)
BFH, Entscheidung vom 23.11.2004 - IX R 59/01 (https://dejure.org/2004,1768)
BFH, Entscheidung vom 23. November 2004 - IX R 59/01 (https://dejure.org/2004,1768)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 9, § 21 Abs. 1; AO 1977 § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a; BGB § 426, § 722, § 743, § 748

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Überquotale Übernahme von Aufwendungen eines Gesellschafters: Zurechnung überquotal übernommener Aufwendungen eines Gesellschafters einer GbR als Werbungskosten des Gesellschafters - Ausgleichsanspruch nach § 426 BGB

  • datenbank.nwb.de

    Überquotale Übernahme von Aufwendungen eines Gesellschafters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Steuerrechtliche Zurechnung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung bei einer GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts); Voraussetzungen für die Abziehbarkeit von Aufwendungen in der Person des leistenden Gesellschafters; Sonderwerbungskosten

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Werbungskosten einer GbR

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 9 Abs 1 S 1
    Miteigentümer; Sonderwerbungskosten; Vermögenslosigkeit

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 208, 203
  • NJW 2005, 2944 (Ls.)
  • NZM 2005, 635
  • BB 2005, 420
  • DB 2005, 426
  • BStBl II 2005, 454
 
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Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (8)

  • BFH, 05.02.1965 - VI 234/63 U

    Verteilung des Ertrags eines Hauses auf die Miteigentümer nach Anteilen

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Trägt der Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts deren Werbungskosten über den seiner Beteiligung entsprechenden Anteil hinaus, sind ihm diese Aufwendungen im Rahmen der einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellung der Gesellschaft ausnahmsweise dann allein zuzurechnen, wenn insoweit weder eine Zuwendung an Mitgesellschafter beabsichtigt ist noch gegen diese ein durchsetzbarer Ausgleichsanspruch besteht (Anschluss an BFH-Urteil vom 5. Februar 1965 VI 234/63 U, BFHE 82, 25, BStBl III 1965, 256).

    Hierbei ist grundsätzlich das zivilrechtliche Beteiligungsverhältnis (§ 722 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB--) auch Maßstab für die anteilige steuerrechtliche Zurechnung der Einkünfte, solange die Miteigentümer keine abweichende, auch steuerrechtlich zu berücksichtigende Vereinbarung getroffen haben (vgl. BFH-Urteile vom 5. Februar 1965 VI 234/63 U, BFHE 82, 25, BStBl III 1965, 256; vom 31. März 1992 IX R 245/87, BFHE 168, 248, BStBl II 1992, 890;… vom 11. Mai 1993 IX R 124/89, BFH/NV 1994, 25;… vom 17. Dezember 2002 IX R 11/99, BFH/NV 2003, 748).

    In diesen Fällen ist es gerechtfertigt, allein dem Leistenden die Kosten als Werbungskosten zuzurechnen; dies gilt grundsätzlich auch für ausfallende Ersatzansprüche gegen nahe Familienangehörige (vgl. BFH-Urteil in BFHE 82, 25, BStBl II 1965, 256; ebenso zum Ausfall von Ausgleichsansprüchen Paus, Die Information über Steuer und Wirtschaft 2002, 235;… Trzaskalik, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, Einkommensteuergesetz, § 21 Rz. B 215).

    Vielmehr lässt die Rechtsprechung einen solchen gesellschafterbezogenen Abzug für Werbungskosten ausnahmsweise unter der Voraussetzung zu, dass ein bürgerlich-rechtlicher Ausgleichsanspruch gegen Mitgesellschafter nach § 426 BGB (…vgl. dazu Grunewald, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., Tübingen 2000, Rz. 141) tatsächlich nicht durchgesetzt werden kann (vgl. BFH-Urteil in BFHE 82, 25, BStBl II 1965, 256).

  • BFH, 30.06.1999 - IX R 83/95

    Vermietungseinkünfte bei Miteigentümern

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Hiervon ist aber z.B. dann auszugehen, wenn die Erfüllung des Ausgleichsanspruchs, der dem überquotal (vor-)leistenden Mitgesellschafter gegen die anderen Gesellschafter gemäß § 426 BGB zusteht, bis zu einem späteren Zeitpunkt (beispielsweise der Veräußerung des Objekts) hinausgeschoben wird; in diesem Fall bleibt der Ausgleichsanspruch des überquotal leistenden Mitgesellschafters unberührt, so dass es bei der Ermittlung des Gewinns der Gesellschaft und dessen Verteilung regelmäßig unberücksichtigt bleiben kann, welcher der Gesellschafter jeweils Aufwendungen für die Gesellschaft getragen hat (vgl. BFH-Urteil vom 30. Juni 1999 IX R 83/95, BFHE 190, 82).
  • BFH, 07.04.1987 - IX R 103/85

    Immobilien-KG - Feststellung von Einkünften - Gesonderte und einheitliche …

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Dies ist bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dann der Fall, wenn mehrere Personen gemeinschaftlich --wie im Streitfall nach den Feststellungen des FG die Klägerin und ihre Mutter in der Rechtsform der GbR-- den Tatbestand der Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) verwirklichen und dadurch Einkünfte erzielen (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 27. Juni 1978 VIII R 168/73, BFHE 125, 532, BStBl II 1978, 674; vom 7. April 1987 IX R 103/85, BFHE 150, 124, BStBl II 1987, 707, mit weiteren Nachweisen).
  • BFH, 31.03.1992 - IX R 245/87

    Relevanz von Einnahmen-Verteilungs-Abrede zwischen Angehörigen

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Hierbei ist grundsätzlich das zivilrechtliche Beteiligungsverhältnis (§ 722 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB--) auch Maßstab für die anteilige steuerrechtliche Zurechnung der Einkünfte, solange die Miteigentümer keine abweichende, auch steuerrechtlich zu berücksichtigende Vereinbarung getroffen haben (vgl. BFH-Urteile vom 5. Februar 1965 VI 234/63 U, BFHE 82, 25, BStBl III 1965, 256; vom 31. März 1992 IX R 245/87, BFHE 168, 248, BStBl II 1992, 890;… vom 11. Mai 1993 IX R 124/89, BFH/NV 1994, 25;… vom 17. Dezember 2002 IX R 11/99, BFH/NV 2003, 748).
  • BFH, 27.06.1978 - VIII R 168/73

    Einkünfte aus Vermietung - Vorschriften über die Gemeinschaft - …

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Dies ist bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dann der Fall, wenn mehrere Personen gemeinschaftlich --wie im Streitfall nach den Feststellungen des FG die Klägerin und ihre Mutter in der Rechtsform der GbR-- den Tatbestand der Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) verwirklichen und dadurch Einkünfte erzielen (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 27. Juni 1978 VIII R 168/73, BFHE 125, 532, BStBl II 1978, 674; vom 7. April 1987 IX R 103/85, BFHE 150, 124, BStBl II 1987, 707, mit weiteren Nachweisen).
  • BFH, 17.12.2002 - IX R 11/99

    Selbstgenutzte Wohnung; Nutzungswertbesteuerung; sog. große Übergangsregelung

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Hierbei ist grundsätzlich das zivilrechtliche Beteiligungsverhältnis (§ 722 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB--) auch Maßstab für die anteilige steuerrechtliche Zurechnung der Einkünfte, solange die Miteigentümer keine abweichende, auch steuerrechtlich zu berücksichtigende Vereinbarung getroffen haben (vgl. BFH-Urteile vom 5. Februar 1965 VI 234/63 U, BFHE 82, 25, BStBl III 1965, 256; vom 31. März 1992 IX R 245/87, BFHE 168, 248, BStBl II 1992, 890;… vom 11. Mai 1993 IX R 124/89, BFH/NV 1994, 25; vom 17. Dezember 2002 IX R 11/99, BFH/NV 2003, 748).
  • FG München, 29.08.2001 - 1 K 4846/99

    Sonderwerbungskostenabzug von Aufwendungen einer Grundstücksgesellschaft bei …

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Die dagegen erhobene Klage wies das FG mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2001, 1606 veröffentlichten Urteil ab.
  • BFH, 11.05.1993 - IX R 124/89

    Gesonderte und einheitliche Feststellung der Einkünften die mehrere Personen …

    Auszug aus BFH, 23.11.2004 - IX R 59/01
    Hierbei ist grundsätzlich das zivilrechtliche Beteiligungsverhältnis (§ 722 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB--) auch Maßstab für die anteilige steuerrechtliche Zurechnung der Einkünfte, solange die Miteigentümer keine abweichende, auch steuerrechtlich zu berücksichtigende Vereinbarung getroffen haben (vgl. BFH-Urteile vom 5. Februar 1965 VI 234/63 U, BFHE 82, 25, BStBl III 1965, 256; vom 31. März 1992 IX R 245/87, BFHE 168, 248, BStBl II 1992, 890; vom 11. Mai 1993 IX R 124/89, BFH/NV 1994, 25;… vom 17. Dezember 2002 IX R 11/99, BFH/NV 2003, 748).
  • BFH, 16.04.2024 - VIII R 3/21

    Klagebefugnis der inländischen Feststellungsbeteiligten einer ausländischen …

    Eine von der Gewinnverteilungsregel abweichende Zurechnung der Einnahmen und Werbungskosten anhand der Kapitalanteile in § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO kommt bei vermögensverwaltenden Personengesellschaften oder Zebragesellschaften wie der Klägerin nicht in Betracht, wenn die Gesellschafter eine von diesem Maßstab abweichende, steuerrechtlich anzuerkennende Vereinbarung zur Einkünftezurechnung getroffen haben (BFH-Urteile vom 20.01.2009 - IX R 18/07, BFH/NV 2009, 1247, unter II.3.a [Rz 15], m.w.N.; vom 23.11.2004 - IX R 59/01, BFHE 208, 203, BStBl II 2005, 454, unter II.1.
  • FG München, 18.05.2021 - 12 K 1506/20

    Feststellungsbescheid bei vermögensverwaltenden und personenidentischen …

    Einem einzelnen Beteiligten können insbesondere dann überproportional Werbungskosten zuzurechnen sein, wenn ein anderer Beteiligter nicht willens oder in der Lage ist, seinen Anteil zu tragen oder wenn ein Beteiligter das Wirtschaftsgut in höherem Maße nutzt als die anderen (BFH-Urteile vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203, BStBl II 2005, 454;… vom 20. Januar 2009 IX R 18/07, BFH/NV 2009, 1247; Oertel in Kirchhof/Seer, EStG, 20. Aufl. 2021, § 9 EStG Rz. 12 m.w.N. Pfirrmann in Herrmann/Heuer/ Raupach, EStG/KStG, § 21 EStG Rz. 22 [Okt.

    Die Prinzipien zur überquotalen Übernahme von Aufwendungen eines Gesellschafters und der entsprechenden Zurechnung von Werbungskosten sind grundsätzlich auch bei ausfallenden Ersatzansprüchen gegen nahe Familienangehörige anwendbar (BFH-Urteil in BFHE 208, 203, BStBl II 2005, 454; Schimmele, EStB 2005, 88).

  • FG Düsseldorf, 29.08.2012 - 7 K 3012/09

    Darlehensaufnahme durch GbR - Aufteilung der Darlehenszinsen - Überquotale …

    Rn. 100 Grundsätzlich ist das zivilrechtliche Beteiligungsverhältnis auch Maßstab für die anteilige steuerliche Zurechnung von Einkünften, solange die Beteiligten keine abweichende, auch steuerlich zu berücksichtigende Vereinbarung getroffen haben (BFH vom 23.11.2004 - IX R 59/01, BStBl II 2005 m.w.N.).

    Diese lässt sich stets anhand objektiver Umstände belegen oder ggf. - aus der Sicht des Finanzamts - widerlegen (…BFH vom 20.01.2009 IX R 18/07, BFH/NV 2009, 1247; BFH vom 23.11.2004 - IX R 59/01, BStBl II 2005, Drenseck in. Schmidt, § 21 EStG Rz. 22).

    So wurden im Fall BFH vom 23.11.2004 (Az. IX R 59/01, BStBl II 2005, 454) die Einnahmen abzgl.

  • BFH, 20.01.2009 - IX R 18/07

    Überquotale Aufwandstragung durch Miteigentümer

    Hierbei ist grundsätzlich das zivilrechtliche Beteiligungsverhältnis (§§ 743, 748 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB--) auch Maßstab für die anteilige steuerrechtliche Zurechnung der Einkünfte, solange die Miteigentümer keine abweichende, auch steuerrechtlich zu berücksichtigende Vereinbarung getroffen haben (BFH-Urteile vom 5. Februar 1965 VI 234/63 U, BFHE 82, 25, BStBl III 1965, 256; vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203, BStBl II 2005, 454, m.w.N.).
  • FG München, 10.05.2006 - 10 K 3706/04

    Zurechnung gemeinschaftlicher Einkünfte

    Für die anteilige steuerrechtliche Zurechnung der Einkünfte ist grundsätzlich auf das zivilrechtliche Beteiligungsverhältnis, d.h. bei der Grundstücksgemeinschaft auf § 743 Abs. 1 , § 748 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ( BGB ), abzustellen, solange die Miteigentümer keine abweichende, auch steuerrechtlich zu berücksichtigende Vereinbarung getroffen haben (BFH-Urteil vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203 , BStBl II 2005, 454 m.w.N.).

    Von einer bloßen Kreditgewährung ist aber z.B. dann auszugehen, wenn die Erfüllung des Ausgleichsanspruchs, der dem überquotal (vor-)leistenden Gemeinschafter gegen die anderen Gemeinschafter gemäß § 748 BGB zusteht, bis zu einem späteren Zeitpunkt (beispielsweise der Veräußerung des Objekts) hinausgeschoben wird; in diesem Fall bleibt der Ausgleichsanspruch des überquotal leistenden Miteigentümers unberührt, so dass es bei der Ermittlung des Gewinns der Gemeinschaft und dessen Verteilung regelmäßig unberücksichtigt bleiben kann, welcher der Miteigentümer jeweils Aufwendungen für die Gemeinschaft getragen hat (BFH-Urteil in BFHE 208, 203 , BStBl II 2005, 454 m.w.N.).

    In diesen Fällen ist es gerechtfertigt, allein dem Leistenden die Kosten als Werbungskosten zuzurechnen; dies gilt grundsätzlich auch für ausfallende Ersatzansprüche gegen nahe Familienangehörige (BFH-Urteil in BFHE 208, 203 , BStBl II 2005, 454 ; BFH-Urteil vom 05. Februar 1965 VI 234/63 U, BFHE 82, 25, BStBl III 1965, 256).

  • FG München, 17.11.2020 - 12 K 2334/18

    Zur steuerlichen Behandlung des sog. Carried Interests

    Rn. 32 Auch für die Verteilung des Einnahmen- und Werbungskostenüberschusses einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft ist grundsätzlich der zivilrechtliche Verteilungsschlüssel maßgeblich, so wie er sich für den Einzelfall aus den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages ergibt (BFH-Urteile vom 25. September 2018 IX R 35/17, BFHE 262, 418, BStBl II 2019, 167 und vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203, BStBl II 2005, 454;… vgl. auch Levedag in Kirchhof/ Kulosa/ Ratschow, EStG, 1. Aufl. 2020, § 18 Rz. 596 und Bodden, KÖSDI 2018, 21034).
  • FG Bremen, 22.02.2018 - 1 K 54/17

    Zuordnung von Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung …

    Wenn ein Miteigentümer ohne eine ausdrückliche Vereinbarung einen höheren Anteil an den Aufwendungen übernimmt als es seiner Quote entspricht, sind ihm diese Aufwendungen nur dann allein als Werbungskosten zurechenbar, wenn er damit weder seinen Mitbeteiligten etwas im Sinne von § 12 Nr. 2 EStG zuwendet, noch einen durchsetzbaren Ausgleichsanspruch gegen sie begründet (BFH-Urteil vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203 , BStBl II 2005, 454 ).

    Die Durchsetzbarkeit eines Ausgleichsanspruchs kann nicht damit verneint werden, dass seine Erfüllung zeitlich bis zu einem späteren Punkt, etwa bis zur Veräußerung des Objekts, hinausgeschoben wird (BFH-Urteil vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203 , BStBl II 2005, 454 ).

  • FG München, 25.08.2021 - 12 K 1506/20

    Durchführung eines selbständigen gesonderten und einheitlichen …

    Einem einzelnen Beteiligten können insbesondere dann überproportional Werbungskosten zuzurechnen sein, wenn ein anderer Beteiligter nicht willens oder in der Lage ist, seinen Anteil zu tragen oder wenn ein Beteiligter das Wirtschaftsgut in höherem Maße nutzt als die anderen (BFH-Urteile vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203 , BStBl II 2005, 454 ;… vom 20. Januar 2009 IX R 18/07, BFH/NV 2009, 1247 ; Oertel in Kirchhof/Seer, EStG , 20. Aufl. 2021, § 9 EStG Rz. 12 m.w.N. Pfirrmann in Herrmann/Heuer/ Raupach, EStG/KStG, § 21 EStG Rz. 22 [Okt.

    Die Prinzipien zur überquotalen Übernahme von Aufwendungen eines Gesellschafters und der entsprechenden Zurechnung von Werbungskosten sind grundsätzlich auch bei ausfallenden Ersatzansprüchen gegen nahe Familienangehörige anwendbar (BFH-Urteil in BFHE 208, 203 , BStBl II 2005, 454 ; Schimmele, EStB 2005, 88).

  • BFH, 03.12.2024 - IX R 2/24

    Nur noch anteiliger Schuldzinsenabzug bei unentgeltlicher Übertragung eines Teils …

    Rn. 24 5. Auch folgt eine weitergehende steuerliche Berücksichtigung der dem Beigeladenen angefallenen Schuldzinsen nicht aus der Rechtsprechung zur überquotalen Übernahme von Aufwendungen einer Gesellschaft durch einen Gesellschafter (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 16.04.2024 - VIII R 3/21, BFHE 284, 221, BStBl II 2024, 902, Rz 50; Senatsurteil vom 23.11.2004 - IX R 59/01, BFHE 208, 203, BStBl II 2005, 454, Rz 15 ff.).
  • BFH, 19.05.2010 - IX B 198/09

    Fehlerhafte Rechtsanwendung - Sachaufklärungsrüge

    Rn. 2 1. Für die vom Kläger behauptete grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache fehlt es schon an einer Auseinandersetzung mit den in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Ansichten zu der den Streitfall betreffenden, von den zivilrechtlichen Beteiligungsverhältnissen abweichenden Kostentragung unter den (ehemaligen) Eheleuten (vgl. etwa Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 23. November 2004 IX R 59/01, BFHE 208, 203, BStBl II 2005, 454;… vom 20. Januar 2009 IX R 18/07, BFH/NV 2009, 1247; Blümich/Heuermann, § 21 EStG Rz 66 ff.).
  • BFH, 23.11.2004 - IX R 12/04

    GbR: disquotal getragene Aufwendungen eines Gesellschafters

  • FG Münster, 04.12.2018 - 5 K 2216/16

    Einkommensteuer - Zur Zurechnung von Einkünften einer GbR während der …

  • BFH, 17.12.2008 - IX R 25/08

    Werbungskosten bei gemeinschaftlich erzielten Einkünften

  • FG München, 22.06.2006 - 15 K 3577/03

    Gesonderte und einheitliche Feststellung von Einkünften aus Vermietung und …

  • FG Schleswig-Holstein, 25.06.2008 - 1 K 50128/04

    Zurechnung disquotal getragener Aufwendungen einer GbR/Grundstücksgemeinschaft

  • BFH, 02.02.2010 - IX B 153/09

    Überschießender Sachantrag - Beweiserhebung - FG-Verfahrensfehler

  • BFH, 03.12.2024 - IX R 3/24

    Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 03.12.2024 IX R 2/24 - Nur noch anteiliger …

  • FG Münster, 15.05.2025 - 12 K 1916/21

    Einkommensteuer: Vorliegen einer ersten Tätigkeitstätte bei den Einkünften aus …

  • FG Münster, 14.03.2006 - 6 K 4386/03

    Alleinige Zurechnung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung abweichend von …

  • FG Niedersachsen, 13.12.2023 - 3 K 162/23

    Vollständige Abziehung der Schuldzinsen bei einer schenkweisen Übertragung eines …

  • FG Niedersachsen, 13.12.2023 - 3 K 163/23

    Abzug der Schuldzinsen nach der schenkweisen Übertragung eines …

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