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Rechtsprechung
   BGH, 09.02.1970 - II ZR 137/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,698
BGH, 09.02.1970 - II ZR 137/69 (https://dejure.org/1970,698)
BGH, Entscheidung vom 09.02.1970 - II ZR 137/69 (https://dejure.org/1970,698)
BGH, Entscheidung vom 09. Februar 1970 - II ZR 137/69 (https://dejure.org/1970,698)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Begriff des Handelnden im Sinne des § 11 Abs. 2 Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) - Wegfall der persönliche Haftung der Geschäftsführer - Haftung des gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführer einer werdenden GmbH - Voraussetzungen ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Haftung bei Gründung GmbH, Haftungsausschluss, Haftungsumfang, Handelndenhaftung Geschäftsführer, Vor-GmbH, Vorgesellschaft

Papierfundstellen

  • BGHZ 53, 210
  • NJW 1970, 806
  • MDR 1970, 489
  • DNotZ 1970, 367
  • WM 1970, 478
  • BB 1970, 465
  • DB 1970, 677
 
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Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (3)

  • RG, 18.09.1934 - II 95/34

    Haftet, wenn der Vertrag über die Errichtung einer offenen Handelsgesellschaft …

    Auszug aus BGH, 09.02.1970 - II ZR 137/69
    § 139 BGB ist in einem solchen Fall unanwendbar (RGZ 145, 155, 160).

    Denn anders als im Fall des übereinstimmenden Handelns zweier allein vertretungsberechtigter Gesellschafter (vgl. RGZ 145, 155, 160), kann ein Gesamtvertreter ohne Mitwirkung des anderen auch dann nicht rechtsverbindlich handeln, wenn dies seinem Willen entspräche, weil die Erweiterung seiner Vertretungsmacht nicht seiner alleinigen Verfügung unterliegt.

    Ebenso, wie selbst bei ausdrücklicher Bevollmächtigung gemäß §§ 171, 172 BGB der Vollmachtgeber nicht für die Geschäftsfähigkeit des Bevollmächtigten einzustehen braucht (RG HRR 1936, 183; Recht 1918, 2843), bindet auch die nach § 105 BGB nichtige Erklärung eines Geschäftsführers die Gesellschaft in keinem Fall (RGZ 145, 155, 159/160; RG HRR 1938, 1346).

    Ob einer solchen Haftung schon die Nichtigkeit des Gesellschaftsvertrags entgegenstünde (vgl. RGZ 145, 155, 158), kann auf sich beruhen.

  • BGH, 16.06.1955 - II ZR 300/53

    Verbindlichkeiten vor Eintragung einer Genossenschaft

    Auszug aus BGH, 09.02.1970 - II ZR 137/69
    Wollte man die GmbH mit ihrer Eintragung ohne weiteres in solche Geschäfte eintreten lassen, so widerspräche das dem allgemeinen Rechtsgrundsatz, das Gründungskapital von einer Vorwegbelastung mit Verbindlichkeiten, die nicht aus der Satzung ersichtlich sind, tunlichst freizuhalten (vgl. BGHZ 17, 385, 391 [BGH 16.06.1955 - II ZR 300/53];… Schilling in Hachenburg, GmbHG 6. Aufl. § 11 Anm. 4, 6; Kuhn, WM 1956, Sonderbeil. 5 S. 4 ff;… a.M. Scholz, GmbHG 5. Aufl. § 11 Anm. 9).
  • BGH, 09.02.1970 - II ZR 182/68

    Gründer-GmbH: Haftung des Vollmachtgebers

    Auszug aus BGH, 09.02.1970 - II ZR 137/69
    Wie der Senat in seinem gleichfalls zur Veröffentlichung bestimmten Urteil vom selben Tage in Sachen II ZR 182/68 näher darlegt, ist Handelnder gemäß § 11 Abs. 2 GmbHG auch, wer als Geschäftsführer der gegründeten, aber noch nicht eingetragenen GmbH einen Bevollmächtigten für sich handeln läßt.
  • BGH, 08.02.1993 - II ZR 62/92

    Wirksame Prozeßvollmacht unabhängig von Rechtshängigkeit

    Bei der Aktivvertretung (§ 35 Abs. 2 Satz 2 GmbHG) hingegen steht nach dem Gesetz der Schutz der Gesellschaft im Vordergrund: Sie soll nur dann aus rechtsgeschäftlichen Handlungen verpflichtet werden, wenn sämtliche Geschäftsführer daran in der erforderlichen Form mitwirken (vgl. dazu BGHZ 53, 210, 214 - Mitwirkung eines geschäftsunfähigen Gesamtvertreters), also als Gesamtvertreter handeln.
  • BGH, 03.02.2004 - XI ZR 125/03

    Rechtsstellung der einlösenden Bank bei Unwirksamkeit der Scheckbegebung wegen …

    Nach § 105 Abs. 1, § 165 BGB ist die Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen selbst dann nichtig, wenn er sie als Vertreter abgibt (BGHZ 53, 210, 215).
  • BGH, 01.07.1991 - II ZR 292/90

    Zurechnung des Handelns eines geschäftsunfähigen Geschäftsführers

    Aus dem Urteil des Senats in BGHZ 53, 210, 215, ergebe sich nichts anderes.

    Ist das Erlöschen der Organstellung - wie im vorliegenden Falle - nicht ins Handelsregister eingetragen worden, kann sich der Rechtsverkehr gemäß § 15 Abs. 1 HGB zwar auf deren Fortbestand, nicht aber auf die Geschäftsfähigkeit des Geschäftsführers verlassen; denn deren Erlöschen ist - wie der Senat in seinem Urteil vom.9. Februar 1970 (BGHZ 53, 210, 215) ausgeführt hat - keine Tatsache, die ins Handelsregister einzutragen ist (…vgl. Hachenburg/Mertens, GmbHG, 7. Aufl., § 35 Rdn. 61;… Rowedder/Rittner, GmbHG, 2. Aufl., § 6 Rdn. 23;… Hefermehl in Geßler/Hefermehl/Eckardt/Kropf, AktG, § 84 Rdn. 129, 131;… Meyer-Landrut in GroßKomm. z. AktG, 3. Aufl., § 76 Anm. 17; W. -H. Roth, JZ 1990, 1030 [OLG München 06.07.1990 - 23 U 2079/90] in einer Anmerkung zum Berufungsurteil).

  • BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97

    Bewertung des Vermögens einer Vor-GmbH

    1970, II ZR 137-69, BGHZ 53, 210 ff.; v. 15.12.1975, II ZR 95-73, BGHZ 65, 378 ff.), sondern dadurch sichergestellt, daß die Gesellschafter, die damit einverstanden gewesen sind, daß schon die Vorgesellschaft den Geschäftsbetrieb aufnimmt und dabei Verbindlichkeiten eingeht, die entstandenen Verluste im Wege der Unterbilanzhaftung ausgleichen müssen (vgl. BGH v. 9.3. 1981, II ZR 54-80, BGHZ 80, 129 ff.; v. 24.10.1988, II ZR 176-88, BGHZ 105, 300; zusammenfassender Überblick: Goette, DStR 1997, 924 ff.).
  • BGH, 14.06.2004 - II ZR 47/02

    Haftung der Mitglieder eines Aufsichtsrats einer nicht eingetragenen Vor-AG wegen …

    Die Haftung der Beklagten nach § 41 Abs. 1 Satz 2 AktG (…vgl. zu Inhalt und Umfang Pentz aaO § 41 Rdn. 142 ff.;… Hüffer aaO § 41 Rdn. 24; für die GmbH: BGHZ 53, 210, 214;… Hachenburg/Ulmer, GmbHG 8. Aufl. § 11 Rdn. 100, 113) scheitert nicht schon daran, daß die Vorgesellschaft gegenüber dem Kläger nicht wirksam verpflichtet worden wäre.
  • BGH, 25.04.1988 - II ZR 17/87

    Anspruch auf Berichtigung des Grundbuchs wegen Geschäftsunfähigkeit des eine …

    Die Erklärung des Klägers, die dieser bei der Grundschuldbestellung als Vertreter der Klägerin abgegeben hat, kann dieser auch nicht nach Rechtsscheingesichtspunkten zugerechnet werden, weil das Gesetz allgemein den guten Glauben an die Geschäftsfähigkeit nicht schützt und das Risiko insoweit dem Geschäftspartner des Geschäftsunfähigen zuweist (vgl. Sen.Urt. BGHZ 53, 210, 215 [BGH 09.02.1970 - II ZR 137/69];… MünchKomm.-Thiele § 165 Rdnr. 9;… Soergel-Leptien § 165 Rdnr. 1).
  • BGH, 15.12.1975 - II ZR 95/73

    technische Öle - § 11 Abs. 2 GmbH, (auf die Einlageverpflichtung beschränkte) …

    Sie ist keine bloße Veranlassungshaftung, sondern eine Haftung aus rechtsgeschäftlichem Handeln (BGHZ 53, 210, 214).

    Denn es wäre mit dem Zweck der geltenden gesetzlichen Vorschriften zur Aufbringung und Sicherung des Stammkapitals unvereinbar, wenn die Mitglieder der Vorgesellschaft oder ihr Geschäftsführer bei einer Bargründung das garantierte Anfangskapital der GmbH im voraus durch seine Belastung mit Verbindlichkeiten aushöhlen könnten, die in Gesetz und Satzung keine Grundlage haben und auch nicht für das Entstehen der GmbH notwendig sind (BGHZ 53, 210, 212).

  • BAG, 22.01.1997 - 10 AZR 908/94

    Haftung der Gesellschafter einer Vor-GmbH

    Die Handelndenhaftung nach dieser Vorschrift erstreckt sich nur auf durch Rechtsgeschäft begründete Verbindlichkeiten Das ist in der Rechtsprechung anerkannt (BGH 53, 210; 65 378; auch BSG Urteil vom 28. Februar 1986 - 2 R 21/85 -ZIP 1986, 645).
  • BGH, 10.04.1979 - VI ZR 151/75

    Berücksichtigung über die Unterhaltspflicht hinausgehender Unterhaltsbeträge bei …

    Der Senat hatteim Urteil vom 13. Juli 1971 (VI ZR 31/70 = VersR 1971, 1065 - insoweit in BGHZ 56, 389 nicht abgedruckt) seinerzeit die Ergebnisse der Befragungen der Bundesforschungsanstalt für Hauswirtschaft von 1953 (…für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt wurde eine Arbeitszeit der Hausfrau von rd. 70 Wochenstunden ermittelt: s. Eckelmann, Schadensersatz bei Verletzung oder Tötung einer Frau usw. Abhandlung 3. Aufl. 1970 S. 18 und Anlagen Nr. 7 und 8; ders. NJW 1971, 355 [BGH 09.02.1970 - II ZR 137/69]) für nicht repräsentativ angesehen.
  • BGH, 30.03.2004 - XI ZR 145/03

    Ansprüche eines Kreditinstituts nach Einlösung eines Schecks

    Ob der Geschäftsunfähige für sich selbst oder als Vertreter (vgl. BGHZ 53, 210, 215) bzw. als vertretungsberechtigtes Organ einer Kapitalgesellschaft (vgl. BGHZ 115, 78, 80 f.) handelt, ist angesichts des umfassenden Schutzes Geschäftsunfähiger ohne Bedeutung.
  • BAG, 23.08.1995 - 10 AZR 908/94

    Haftung der Gesellschafter einer Vor-GmbH

  • BGH, 02.05.1974 - II ZR 111/71

    Anforderungen an den Handelnden einer GmbH - Voraussetzungen für das Entstehen …

  • BGH, 13.06.1977 - II ZR 232/75

    Haftung des (zukünftigen) Kommanditisten vor Eintragung der KG bei nicht …

  • OLG Dresden, 31.01.2000 - 7 U 1098/99

    Rechtsfolgen der Unwirksamkeit von Angebot oder Annahme; Genehmigung eines unter …

  • OLG München, 06.07.1990 - 23 U 2079/90

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung …

  • BGH, 14.03.1973 - VIII ZR 114/72

    Analoge Anwendung auf Vertragsschluß mit einer Vor-GmbH (zu §§ 177, 178)

  • OLG Dresden, 08.12.2016 - 8 U 467/16
  • OLG Stuttgart, 26.03.2003 - 9 U 202/02

    Rückabwicklung von Zahlungen im Dreiecksverhältnis

  • LAG Berlin, 11.08.1994 - 14 Sa 57/94

    Beitragsanteil; Sozialkasse ; Zusatzversorgung; VorGmbH; Haftung ; …

  • OLG Karlsruhe, 11.12.1997 - 11 U 20/97

    Haftung des Geschäftsführers der Vor-GmbH

  • BGH, 08.10.1979 - II ZR 165/77

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung eines schriftlichen Vorvertrages …

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