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Rechtsprechung
   BFH, 22.02.2018 - III R 10/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,19070
BFH, 22.02.2018 - III R 10/17 (https://dejure.org/2018,19070)
BFH, Entscheidung vom 22.02.2018 - III R 10/17 (https://dejure.org/2018,19070)
BFH, Entscheidung vom 22. Februar 2018 - III R 10/17 (https://dejure.org/2018,19070)
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Volltextveröffentlichungen (11)

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  • openjur.de
  • Bundesfinanzhof

    EStG § 62 Abs 1 S 1, EStG § ... 1 Abs 3, EGV 883/2004 Art 68 Abs 1 S 1, EGV 883/2004 Art 68 Abs 2 S 3, EGV 987/2009 Art 60, EStG § 62 Abs 1 Nr 2 Buchst b, EGV 883/2004 Art 68 Abs 2 S 2, EGV 883/2004 Art 68 Abs 3 Buchst a, DA-KG 2017, EStG VZ 2013, EStG VZ 2014
    Kindergeld, Nachweis der Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG, Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch

  • rechtsinformationen.bund.de

    Kindergeld, Nachweis der Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG, Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 62 Abs 1 S 1 EStG 2009, § 1 Abs 3 EStG 2009, Art 68 Abs 1 S 1 EGV 883/2004, Art 68 Abs 2 S 3 EGV 883/2004, Art 60 EGV 987/2009
    Kindergeld, Nachweis der Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG, Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch

  • IWW

    § 1 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § ... 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 62 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG, § 1 Abs. 3 EStG, §§ 133, 157 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, § 124 Abs. 1 Satz 2 der Abgabenordnung, § 1 Abs. 3 Satz 1 EStG, § 1a Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG, § 118 Abs. 2 FGO, Art. 2 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004, VO Nr. 883/2004, Art. 11 Abs. 3 Buchst. a der VO Nr. 883/2004, Art. 68 der VO Nr. 883/2004, § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG, Art. 60 Abs. 3 der VO Nr. 883/2004, Art. 59 f. der Verordnung (EG) Nr. 987/2009, Verordnung (EG) Nr. 883/2004, Art. 68 Abs. 1 Buchst. a der VO Nr. 883/2004, § 66 Abs. 1 EStG, Art. 68 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 883/2004, Art. 68 Abs. 1 Satz 1 der VO Nr. 883/2004, Art. 68 Abs. 1 der VO Nr. 883/2004, Art. 68 Abs. 2 Satz 2 der VO Nr. 883/2004, § 62 Abs. 1 Nr. 1 EStG, Art. 68 Abs. 3 der VO Nr. 883/2004, Art. 67 der VO Nr. 883/2004, Art. 68 Abs. 1, 2 der VO Nr. 883/2004, Art. 68 Abs. 2 der VO Nr. 883/2004, Art. 60 Abs. 1 Satz 1 der VO Nr. 987/2009, Art. 60 Abs. 1 der VO Nr. 987/2009, Art. 60 Abs. 2 Satz 1 der VO Nr. 987/2009, Art. 60 Abs. 2 Satz 2 der VO Nr. 987/2009, Art. 60 Abs. 1 Satz 3 der VO Nr. 987/2009, Art. 68 Abs. 3 Buchst. a der VO Nr. 883/2004, Art. 68 Abs. 3 Buchst. b der VO Nr. 883/2004, Art. 60 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 987/2009, Art. 10 der VO (EWG) Nr. 574/72, VO (EWG) Nr. 1408/71, §§ 62 ff. EStG, § 143 Abs. 2 FGO

  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an den Nachweis der Behandlung als unbeschränkt steuerpflichtig als Voraussetzung der Kindergeldberechtigung

  • ra.de
  • degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an den Nachweis der Behandlung als unbeschränkt steuerpflichtig als Voraussetzung der Kindergeldberechtigung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kindergeld - und der Nachweis der unbeschränkten Steuerpflicht

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Differenzkindergeld - bei einem ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Nachrangiger Leistungsanspruch durch Wohnort

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem Kindergeldanspruch

Sonstiges (3)

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    Differenzkindergeld; Großbritannien; Kindergeld

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    EGV 883/2004 Art 67, EGV 883/2004 Art 68, EGV 987/2009 Art 60
    Kindergeld, Differenzkindergeld, Großbritannien

  • juris(Abodienst) (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 261, 214
  • FamRZ 2018, 1309
  • BStBl II 2018, 717
 
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Wird zitiert von ... (58)Zitiert selbst (18)

  • EuGH, 14.10.2010 - C-16/09

    Schwemmer - Soziale Sicherheit - Verordnungen (EWG) Nrn. 1408/71 und 574/72 - …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Der EuGH hat zwar im Urteil Schwemmer vom 14. Oktober 2010 C-16/09 (EU:C:2010:605, Rz 52) entschieden, dass eine Kumulierung von Ansprüchen auf Familienleistungen nicht schon dann vorliegt, wenn derartige Leistungen in dem Mitgliedstaat, in dem das Kind wohnt, geschuldet werden und zugleich in einem anderen Mitgliedstaat, in dem ein Elternteil dieses Kindes arbeitet, lediglich geschuldet werden können.

    Der Betroffene muss folglich alle in den internen Rechtsvorschriften dieses Staats aufgestellten --formellen und materiellen-- Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, zu denen gegebenenfalls auch die Voraussetzung gehören kann, dass ein Antrag auf Gewährung dieser Leistungen gestellt wird (EuGH-Urteil Schwemmer, EU:C:2010:605, Rz 53).

  • BFH, 18.07.2013 - III R 59/11

    Kindergeldberechtigung bei unbeschränkter Einkommensteuerpflicht nach § 1 Abs. 3 …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Eine Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG setzt daher voraus, dass das FA in dem maßgeblichen Einkommensteuerbescheid dem Antrag des Steuerpflichtigen entsprochen und ihn demnach gemäß § 1 Abs. 3 EStG veranlagt hat (Senatsurteil vom 18. Juli 2013 III R 59/11, BFHE 242, 228, BStBl II 2014, 843, Rz 46).

    Es können auch außerhalb des Bescheids liegende Umstände zu berücksichtigen sein (Senatsurteil in BFHE 242, 228, BStBl II 2014, 843, Rz 46, m.w.N.).

  • EuGH, 22.10.2015 - C-378/14

    Trapkowski - Vorlage zur Vorabentscheidung - Soziale Sicherheit - Verordnung (EG) …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Soweit der EuGH im Urteil Trapkowski vom 22. Oktober 2015 C-378/14 (EU:C:2015:720, Rz 32) ebenfalls auf diese Aussage aus dem Urteil Schwemmer Bezug nimmt, betraf dies hingegen --wie sich aus dem Vorlagebeschluss des Senats vom 8. Mai 2014 III R 17/13 (BFHE 245, 522, BStBl II 2015, 329, Rz 1) ergibt-- nicht den Fall einer fehlenden formellen, sondern den Fall einer --in Form der Überschreitung der Einkommensgrenze-- fehlenden materiellen Voraussetzung des Anspruchs auf Familienleistungen.
  • BFH, 08.05.2014 - III R 17/13

    EuGH-Vorlage zur VO Nr. 883/2004 und zur VO Nr. 987/2009 - Anspruch auf …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Soweit der EuGH im Urteil Trapkowski vom 22. Oktober 2015 C-378/14 (EU:C:2015:720, Rz 32) ebenfalls auf diese Aussage aus dem Urteil Schwemmer Bezug nimmt, betraf dies hingegen --wie sich aus dem Vorlagebeschluss des Senats vom 8. Mai 2014 III R 17/13 (BFHE 245, 522, BStBl II 2015, 329, Rz 1) ergibt-- nicht den Fall einer fehlenden formellen, sondern den Fall einer --in Form der Überschreitung der Einkommensgrenze-- fehlenden materiellen Voraussetzung des Anspruchs auf Familienleistungen.
  • BFH, 06.05.2010 - IV R 52/08

    Keine Buchwertfortführung bei bloßer Übertragung von KG-Anteilen - keine …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Rn. 19 Der Senat ist auch nicht nach § 118 Abs. 2 FGO an die abweichende Auslegung der Bescheinigung durch das FG gebunden, da die Auslegung des in einer Urkunde Erklärten nicht zu den Tatsachenfeststellungen, sondern zur Rechtsanwendung gehört (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 6. Mai 2010 IV R 52/08, BFHE 229, 279, BStBl II 2011, 261, Rz 15; Lange in Hübschmann/ Hepp/Spitaler, § 118 FGO Rz 213).
  • BFH, 26.07.2017 - III R 18/16

    Konkurrenz von Kindergeldansprüchen zwischen zwei EU-Staaten - Bindungswirkung …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Denn insoweit ist vorrangig das auf dem Prinzip der vertrauensvollen Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten basierende Koordinierungsverfahren (…dazu insbesondere Art. 60 Abs. 3 der VO Nr. 883/2004 und Art. 59 f. der Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (ABlEU 2009 Nr. L 284, S. 1) in der für den Streitzeitraum maßgeblichen Fassung --VO Nr. 987/2009 (Durchführungsverordnung)--) zwischen den jeweils zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten durchzuführen (im Einzelnen Senatsurteil vom 26. Juli 2017 III R 18/16, BFHE 259, 98, BStBl II 2017, 1237, Rz 18 ff.).
  • BFH, 24.05.2012 - III R 14/10

    Voraussetzungen für eine Kindergeldberechtigung wegen Behandlung als nach § 1 …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Nach der Rechtsprechung des Senats macht das Gesetz die Anspruchsberechtigung nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG --anders als in den Fällen des § 62 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 Buchst. a EStG-- von der einkommensteuerrechtlichen Behandlung des Antragstellers abhängig (Senatsurteil vom 24. Mai 2012 III R 14/10, BFHE 237, 239, BStBl II 2012, 897, Rz 13 ff.).
  • BFH, 13.06.2013 - III R 63/11

    Pflicht zur Prüfung eines ausländischen Anspruchs auf kindergeldähnliche …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Rn. 25 Anders als im Falle der Anwendbarkeit der Konkurrenzregelung des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG (dazu Senatsurteile vom 13. Juni 2013 III R 63/11, BFHE 242, 34, BStBl II 2014, 711, Rz 17 ff., und vom 13. Juni 2013 III R 10/11, BFHE 241, 562, BStBl II 2014, 706, Rz 22 ff.) bedarf es im Anwendungsbereich des Art. 68 der VO Nr. 883/2004 regelmäßig keiner eigenen Feststellungen des FG zum Inhalt des ausländischen Rechts.
  • BFH, 13.06.2013 - III R 10/11

    Bindung des BFH an die Feststellungen des FG zu Bestehen und Inhalt ausländischen …

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Rn. 25 Anders als im Falle der Anwendbarkeit der Konkurrenzregelung des § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG (dazu Senatsurteile vom 13. Juni 2013 III R 63/11, BFHE 242, 34, BStBl II 2014, 711, Rz 17 ff., und vom 13. Juni 2013 III R 10/11, BFHE 241, 562, BStBl II 2014, 706, Rz 22 ff.) bedarf es im Anwendungsbereich des Art. 68 der VO Nr. 883/2004 regelmäßig keiner eigenen Feststellungen des FG zum Inhalt des ausländischen Rechts.
  • BFH, 18.07.2013 - III R 51/09

    Kindergeld für eine deutsche Grenzgängerin

    Auszug aus BFH, 22.02.2018 - III R 10/17
    Entsprechendes gilt für den Hinweis des BFH in den Urteilen vom 5. September 2013 XI R 52/10 (…BFH/NV 2014, 33, Rz 43) und vom 18. Juli 2013 III R 51/09 (BFHE 242, 222, BStBl II 2016, 947, Rz 24).
  • BFH, 09.02.2012 - III R 68/10

    Kein Kindergeld während einer Übergangszeit von mehr als vier Monaten zwischen …

  • FG Nürnberg, 15.02.2017 - 3 K 1601/14

    Höhe des Anspruchs auf Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz

  • BFH, 05.09.2013 - XI R 52/10

    Kein Ausschluss von Kindergeld bei unterbliebener Antragstellung im Mitgliedstaat …

  • BFH, 14.05.2002 - VIII R 67/01

    Anwendbarkeit von § 70 Abs. 2 EStG neben § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO

  • FG Köln, 30.01.2013 - 15 K 3230/11

    Familienbetrachtung i.S. des Art. 60 VO (EG) Nr. 987/2009 im Rahmen des § 64 Abs. …

  • FG Schleswig-Holstein, 21.06.2017 - 5 K 179/16

    Zum Anspruch auf (Differenz-)Kindergeld eines Beziehers von Arbeitslosengeld II - …

  • FG Berlin-Brandenburg, 16.05.2012 - 12 K 12134/11

    Inländischer Kindergeldanspruch des Vaters von in Portugal bei der Mutter …

  • FG Niedersachsen, 15.12.2011 - 3 K 154/11

    Anspruch auf Kindergeld für einen in der Slowakei lebenden Sohn

  • FG Rheinland-Pfalz, 10.02.2022 - 6 K 1428/21

    Kein Differenzkindergeld bei ausschließlich durch den Wohnort ausgelöstem …

    Ist ein anderer Mitgliedstaat (hier Ungarn) nach Art. 68 Abs. 1 Buchst. a der VO Nr. 883/2004 aufgrund einer von einem Elternteil dort ausgeübten Erwerbstätigkeit vorrangig zur Erbringung von Familienleistungen verpflichtet, muss Deutschland nach Art. 68 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 883/2004 keinen Unterschiedsbetrag gewähren, wenn die Anspruchstellerin (Kindesmutter) in Deutschland zwar einen Wohnsitz hat oder nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt wird, jedoch der inländische Kindergeldanspruch ausschließlich durch den Wohnort ausgelöst wird, weil die Anspruchstellerin in Deutschland keine Beschäftigung und keine selbständige Erwerbstätigkeit ausübt und auch keine Rente bezieht (Anschluss an BFH, Urteil vom 22. Februar 2018, III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

    Rn. 54 Da es zum Nachweis des Vorliegens einer Behandlung als unbeschränkt steuerpflichtig nach § 1 Abs. 3 EStG wie vom BFH (Urteil vom 22.02.2018, Az. III R 10/17) entschieden und von der Beklagten zitiert auf eine nach dem Anspruchszeitraum getroffene Entscheidung ankommt, wird die Aussetzung des Verfahrens beantragt.

    Rn. 71 Dahingehend wird auf das Urteil des BFH vom 22.2.2018, III R 10/17 verwiesen.

    Rn. 74 Im Urteil des BFH vom 22.2.2018, III R 10/17 wird dahingehend ausgeführt, dass nach Art. 68 Abs. 1 Satz 1 der VO Nr. 883/2004 Familienleistungen bei Zusammentreffen von Ansprüchen nach den Rechtsvorschriften gewährt werden, die nach Art. 68 Abs. 1 der VO Nr. 883/2004 Vorrang haben.

    Bescheinigungen des Finanzamts, die schon vor Beginn des maßgeblichen Veranlagungszeitraums für einen unbegrenzten Zeitraum in der Zukunft ausgestellt werden, sind keine tauglichen Beweismittel (BFH, Urteil vom 22. Februar 2018, III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717).

    Rn. 90 2. Die Beklagte nimmt in ihrer Klageerwiderung wegen der Rechtmäßigkeit ihrer Entscheidung zu Recht Bezug auf die Entscheidung des Bundesfinanzhofes im Verfahren III R 10/17 (Urteil vom 22. Februar 2018, BStBl. II 2018, 717); auch im dortigen Verfahren hatte der Kläger in Deutschland ausschließlich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielt.

    Dies war in gleicher Weise im BFH-Verfahren III R 10/17 (…aaO) der Fall gewesen.

    Lediglich der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass in dem BFH-Verfahren III R 10/17 (…aaO) der dortige Kläger im anderen EU-Mitgliedstaat einer Beschäftigung (einer der drei anderen "Anknüpfungspunkte" neben dem Wohnsitz i.S.d. Art. 68 Abs. 1 Buchst. a der VO 883/2004) nachgegangen ist.

  • BFH, 25.07.2019 - III R 34/18

    Koordinierung von Kindergeldansprüchen zwischen zwei EU-Staaten

    Insoweit unterscheidet das EU-Recht in Art. 68 der VO Nr. 883/2004 nur zwischen den vier Anknüpfungspunkten Beschäftigung, selbständige Erwerbstätigkeit, Rente und Wohnsitz (Senatsurteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 30).

    Rn. 42 (1) Im Unterschied zu § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG (vgl. hierzu Senatsurteil in BFHE 242, 34, BStBl II 2014, 711) wird die Familienkasse bei der Prüfung der Koordinierungsregel des Art. 68 der VO Nr. 883/2004 nicht verpflichtet, eine eigene Entscheidung darüber zu treffen, ob für ein Kind ein Anspruch auf Gewährung dem Kindergeld vergleichbarer Leistungen nach ausländischem Recht bestehen könnte (Senatsurteil in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 20, m.w.N.).

  • BFH, 23.03.2021 - III R 11/20

    Kindergeldbezug aufgrund inländischer Einkünfte

    Ob der Anspruchsteller nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt wurde und deshalb nach § 62 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b EStG Kindergeld beanspruchen kann, richtet sich nach dem Einkommensteuerbescheid, soweit dieser nicht auf falschen Angaben des Steuerpflichtigen beruht (Senatsurteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717).

    Das FG habe auch nicht beachtet, dass für den Zeitraum Januar bis Oktober 2017 kein den Anforderungen des Senatsurteils vom 22.02.2018 - III R 10/17 (BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717) entsprechendes Beweismittel vorgelegen habe, aus dem sich eine Behandlung der Klägerin nach § 1 Abs. 3 EStG ergebe.

    Denn dem Steuerbescheid kommt für den Kindergeldanspruch Bindungswirkung zu, soweit er nicht auf falschen Angaben des Steuerpflichtigen beruht (Senatsurteil in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717), wofür im Streitfall nichts ersichtlich ist.

    Eine Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG setzt voraus, dass das FA in dem maßgeblichen Einkommensteuerbescheid dem Antrag des Steuerpflichtigen entsprochen und ihn demnach gemäß § 1 Abs. 3 EStG veranlagt hat (Senatsurteile vom 18.07.2013 - III R 59/11, BFHE 242, 228, BStBl II 2014, 843, Rz 46, und in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717).

    Der Senat verweist dazu auf seine jüngere Rechtsprechung (z.B. Senatsurteile in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717; vom 26.07.2017 - III R 18/16, BFHE 259, 98, BStBl II 2017, 1237, und vom 01.07.2020 - III R 22/19, BFHE 269, 320).

  • BFH, 01.07.2020 - III R 22/19

    Kindergeld für Kinder eines nach Deutschland entsandten Arbeitnehmers; Anwendung …

    Denn auch dann kommt europarechtlich bei Fehlen einer Erwerbstätigkeit und eines Rentenbezugs nur eine Anspruchsauslösung durch den Wohnort in Betracht (Senatsurteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 30).

    Dies ist zunächst durch Auskunftsersuchen an die jeweils zuständige Behörde des anderen Mitgliedstaats zu klären (s. dazu im Einzelnen Senatsurteil in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 25).

    Der an sich nach Art. 68 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 der VO Nr. 883/2004 vorgesehene Differenzbetrag muss gemäß Art. 68 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 883/2004 allerdings nicht für Kinder gewährt werden, die in einem anderen Mitgliedstaat wohnen, wenn der entsprechende Leistungsanspruch ausschließlich durch den Wohnort ausgelöst wird (Senatsurteil in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 28 f.).

  • FG Nürnberg, 15.10.2025 - 5 K 607/20

    Kindergeldfestsetzung, Vorläufige Vorleistung, Prioritätsregelung, …

    Rn. 65 Die Verletzung einer Verfahrensvorschrift führt nicht zur Begründung eines materiellen Anspruchs (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

    Art. 68 Abs. 2 Satz 3 EG-VO Nr. 883/2004 wird als eine gebundene Entscheidung angesehen, nicht als eine Ermessensentscheidung (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

    Rn. 75 Nach Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717 - Vermietung im Inland) wird eine inländische Anspruchsberechtigung gemäß § 62 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b) EStG der Anspruchsauslösung durch den Wohnort zugeordnet, sofern keine Beschäftigung, selbständige Erwerbstätigkeit oder Rente im Inland vorliegt.

    Einnahmen aus der Vermietung privaten Wohnraums stellen keine selbständige Erwerbstätigkeit i.S.d. Art. 68 Abs. 1 Buchst. a) EG-VO Nr. 883/2004 dar (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717; FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 10.02.2022 - 6 K 1428/21, juris, nachfolgend BFH III R 7/23, NZB zugelassen).

    Das vorhergehende FG Rheinland-Pfalz war in seinem Urteil der Rechtsprechung des BFH, Deutschland sei nicht nach Art. 68 Abs. 2 Satz 3 EG-VO Nr. 883/2004 zur Zahlung eines Unterschiedsbetrags bei Anspruchsauslösung ausschließlich durch den Wohnort (z.B. nach § 1 Abs. 3 EStG) verpflichtet, und Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung seien nicht einer Beschäftigung oder selbständigen Erwerbstätigkeit oder Bezug einer Rente im Inland zuzuordnen, gefolgt (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

  • FG Nürnberg, 15.10.2025 - 6 K 607/20

    Kindergeld im EU-Ausland: Vorleistungspflicht der Familienkasse bei ungeklärter …

    Rn. 58 Die Verletzung einer Verfahrensvorschrift führt nicht zur Begründung eines materiellen Anspruchs (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

    Art. 68 Abs. 2 Satz 3 EG-VO Nr. 883/2004 wird als eine gebundene Entscheidung angesehen, nicht als eine Ermessensentscheidung (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

    Rn. 67 Nach Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717 - Vermietung im Inland) wird eine inländische Anspruchsberechtigung gemäß § 62 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b) EStG der Anspruchsauslösung durch den Wohnort zugeordnet, sofern keine Beschäftigung, selbständige Erwerbstätigkeit oder Rente im Inland vorliegt.

    Einnahmen aus der Vermietung privaten Wohnraums stellen keine selbständige Erwerbstätigkeit i.S.d. Art. 68 Abs. 1 Buchst. a) EG-VO Nr. 883/2004 dar (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717; FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 10.02.2022 - 6 K 1428/21, juris, nachfolgend BFH III R 7/23, NZB zugelassen).

    Das vorhergehende FG Rheinland-Pfalz war in seinem Urteil der Rechtsprechung des BFH, Deutschland sei nicht nach Art. 68 Abs. 2 Satz 3 EG-VO Nr. 883/2004 zur Zahlung eines Unterschiedsbetrags bei Anspruchsauslösung ausschließlich durch den Wohnort (z.B. nach § 1 Abs. 3 EStG) verpflichtet, und Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung seien nicht einer Beschäftigung oder selbständigen Erwerbstätigkeit oder Bezug einer Rente im Inland zuzuordnen, gefolgt (BFH-Urteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

  • FG Nürnberg, 19.11.2025 - 3 K 1102/23

    Kindergeldanspruch, Europäisches Sozialrecht, Aufhebung von Verwaltungsakten

    Rn. 12 Dies entspreche der aktuellen BFH-Rechtsprechung (u.a. Urteil vom 22.02 2018, III R 10/17, BStBl II 2018, 717; Urteil vom 01.07.2020, III R 22/19, BStBl II 2022, 176).

    Maßgeblich ist dabei, ob ein materiell-rechtlicher Anspruch auf die entsprechende Leistung für dasselbe Kind nach ausländischem Recht besteht, und nicht, ob dieser auch erfolgreich geltend gemacht wurde (BFH-Urteil vom 22.02.2018 III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

    Der an sich nach Art. 68 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 der VO Nr. 883/2004 vorgesehene Differenzbetrag muss gemäß Art. 68 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 883/2004 allerdings nicht für Kinder gewährt werden, die in einem anderen Mitgliedstaat wohnen, wenn der entsprechende Leistungsanspruch ausschließlich durch den Wohnort ausgelöst wird (vgl. BFH-Urteile vom 22.02.2018 III R 10/17, BStBl II 2018, 717;… vom 01.07.2020 III R 22/19, BFH/NV 2021, 134).

    Entsprechende Aussagen der HM Revenue & Customs sind auch den BFH-Urteilen vom 22.02.2018 III R 10/17, BStBl II 2018, 717 und vom 01.06.2022 (III R 31/20, BStBl II 2023, 348 zu entnehmen.

    Ist ein anderer Mitgliedstaat nach Art. 68 Abs. 1 Buchst. a der VO Nr. 883/2004 aufgrund einer von einem Elternteil dort ausgeübten Erwerbstätigkeit vorrangig zur Erbringung von Familienleistungen verpflichtet, muss Deutschland nach Art. 68 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 883/2004 keinen Unterschiedsbetrag gewähren, wenn der Anspruchsteller in Deutschland zwar einen Wohnsitz hat oder nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt wird, jedoch der inländische Kindergeldanspruch ausschließlich durch den Wohnort ausgelöst wird, weil der Anspruchsteller in Deutschland keine Beschäftigung und keine selbständige Erwerbstätigkeit ausübt und auch keine Rente bezieht (BFH-Urteil vom 22.08.2018 III R 10/17, BStBl II 2018, 717).

  • BFH, 15.01.2026 - III R 7/23

    Kein Differenzkindergeld für im anderen Mitgliedstaat wohnende Kinder, wenn der …

    Eine Behandlung nach § 1 Abs. 3 EStG setzt voraus, dass das Finanzamt in dem maßgeblichen Einkommensteuerbescheid dem Antrag des Steuerpflichtigen entsprochen und ihn demnach gemäß § 1 Abs. 3 EStG veranlagt hat (Senatsurteil vom 23.03.2021 - III R 11/20, BFHE 272, 451, BStBl II 2021, 682, Rz 20, m.w.N.; vgl. Senatsurteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 15 ff.;… vgl. aber auch Senatsurteil vom 25.02.2021 - III R 23/20, BFH/NV 2021, 1344, Rz 26 ff.).

    Rn. 24 b) Unterstellt, dass die Klägerin gemäß § 1 Abs. 3 EStG wegen ihrer in Deutschland erzielten Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt würde und dem Grunde nach einen Anspruch auf deutsches Kindergeld gemäß §§ 62 ff. EStG hätte (vgl. dazu z.B. Senatsurteile vom 23.03.2021 - III R 11/20, BFHE 272, 451, BStBl II 2021, 682, Rz 15 und 17, und vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717), läge im Hinblick darauf, dass die Klägerin mit ihren Kindern im Streitzeitraum in Ungarn lebte und Ungarn Familienleistungen zahlte, ein Zusammentreffen von Ansprüchen auf Familienleistungen vor (vgl. z.B. Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union --EuGH-- Wiering vom 08.05.2014 - C-347/12, EU:C:2014:300, Rz 56; Senatsurteil vom 25.07.2019 - III R 34/18, BFHE 265, 487, BStBl II 2021, 20, Rz 16).

    Rn. 29 (1) Für die Frage, was die Ansprüche im Sinne des Art. 68 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 auslöst, ist nicht auf nationales Recht abzustellen, sondern darauf, aufgrund welchen Tatbestands die berechtigte Person den Rechtsvorschriften des betreffenden Mitgliedstaats nach Art. 11 bis 16 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 unterstellt ist (vgl. Senatsurteile vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 30, und vom 25.07.2019 - III R 34/18, BFHE 265, 487, BStBl II 2021, 20, Rz 21).

    Da die Klägerin und ihr Ehemann, der Kindsvater, keine Rente (zur Definition s. Art. 1 Buchst. w der Verordnung (EG) Nr. 883/2004) bezogen, und sowohl der Ehemann (unstreitig) als auch die Klägerin --wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen-- in Deutschland keiner Beschäftigung oder selbständigen Erwerbstätigkeit nachgingen, kommt in unionsrechtlicher Hinsicht nur eine Zuordnung zur Anspruchsauslösung durch den "Wohnort" in Betracht (vgl. Senatsurteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 30).

  • BFH, 01.06.2022 - III R 31/20

    Zur Prüfung des deutschen Kindergeldanspruchs bei möglichem Bezug von …

    Dies bedeutet, dass im Regelfall mittels eines Auskunftsersuchens gegenüber der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats zu klären ist, ob und in welchem Umfang dort ein Anspruch auf Familienleistungen für die Kinder des Klägers bestand (vgl. Senatsurteile vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 25, und vom 25.07.2019 - III R 34/18, BFHE 265, 487, BStBl II 2021, 20, Rz 42).

    Der Senat weist dazu auf das Senatsurteil in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 25 hin; seinerzeit hatte HM Revenue & Customs mitgeteilt, dass das "High Income Child Benefit Charge" den "Child Benefit" nicht aufhebe ("... has no effect on UK Child Benefit Entitlement").

    Rn. 25 a) Im Anwendungsbereich des Art. 68 der VO Nr. 883/2004 ist grundsätzlich vorrangig das bereits erwähnte, auf dem Prinzip der vertrauensvollen Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten basierende Koordinierungsverfahren zwischen den jeweils zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten durchzuführen (Senatsurteil in BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717, Rz 25), sofern sich die Rechtslage nicht nach genauer Prüfung als eindeutig und zweifelsfrei erweist.

  • BFH, 31.08.2021 - III R 10/20

    Kindergeld: Unionsrechtliche Familienbetrachtung gilt auch im Verfahrensrecht

    Damit wird u.a. vermieden, dass der an sich nur nachrangig zuständige Mitgliedstaat --wie in dem noch zur Vorgängerrechtslage ergangenen EuGH-Urteil Schwemmer vom 14.10.2010 - C-16/09 (EU:C:2010:605, Rz 53 ff. und 59)-- nur deshalb die vollen Familienleistungen erbringen muss, weil im vorrangig zuständigen Mitgliedstaat kein Antrag auf Familienleistungen gestellt wurde (vgl. etwa Senatsurteil vom 22.02.2018 - III R 10/17, BFHE 261, 214, BStBl II 2018, 717).
  • BFH, 01.07.2020 - III R 39/18

    Kindergeld für Kinder eines nach Deutschland entsandten Arbeitnehmers; Anwendung …

  • BFH, 20.04.2023 - III R 4/20

    Zur Koordinierung von Familienleistungen bei Entsendung ins Inland

  • BFH, 18.02.2021 - III R 71/18

    Kindergeld bei Wohnsitz der Eltern in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten; …

  • FG Sachsen, 26.04.2019 - 6 K 1800/18

    Kindergeldbezug vor dem Hintergrund eines grenzüberschreitenden Sachverhalts mit …

  • BFH, 09.12.2020 - III R 73/18

    Anrechnung von nicht im EU-Ausland beantragten Familienleistungen auf Kindergeld …

  • BFH, 18.02.2021 - III R 27/19

    Anspruch auf deutsches Kindergeld in den Wohnsitz-Wohnsitz-Fällen, wenn nur in …

  • BFH, 01.07.2020 - III R 13/19

    Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 01.07.2020 - III R 39/18: …

  • FG Nürnberg, 19.11.2025 - 3 K 255/19

    Kindergeldanspruch, Auslandswohnsitz, Prioritätsregelung, Differenzkindergeld, …

  • FG Nürnberg, 27.06.2024 - 8 K 712/23

    Kindergeldfestsetzung, Nationale Rechtsvorschriften, Familienleistungen, Anderer …

  • FG Baden-Württemberg, 21.09.2023 - 12 K 1355/23

    Anspruch auf (Differenz-)Kindergeld bei Entsendung aus einem EU-Mitgliedstaat …

  • FG Münster, 18.06.2020 - 10 K 2158/19

    Rechtmäßigkeit der Aufhebung Kindergeldfestsetzung gem. § 70 Abs. 2 EStG und …

  • FG Nürnberg, 11.03.2025 - 1 K 220/23

    Abgewiesene Klage im Streit um Kindergeld

  • BFH, 30.11.2023 - III R 40/22

    Kindergeld - zum Koordinierungsverfahren bei möglichem Bezug von …

  • FG München, 05.06.2024 - 9 K 1221/23

    Fehlerhafte Kindergeldfestsetzung - Zusammentreffen con Familienleistungen

  • BFH, 18.02.2021 - III R 2/20

    Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 18.02.2021 III R 27/19 - Anspruch auf …

  • BFH, 09.12.2020 - III R 31/18

    Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 09.12.2020 III R 73/18 - Anrechnung …

  • BFH, 14.07.2022 - III R 14/20

    Zur Koordinierung von Familienleistungen

  • BFH, 09.12.2020 - III R 43/18

    Anrechnung von nicht im EU-Ausland beantragten Familienleistungen auf Kindergeld …

  • BFH, 25.02.2021 - III R 23/20

    Keine Anwendung von § 62 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b EStG ohne inländische …

  • FG Rheinland-Pfalz, 13.02.2025 - 2 K 1378/23

    Anspruch auf (Differenz-)Kindergeld für Kinder eines aus einem anderen …

  • FG Nürnberg, 28.07.2021 - 3 K 1589/20

    Rückwirkende Auszahlung von Kindergeld für EU- Bürger

  • FG Nürnberg, 11.03.2025 - 1 K 827/23

    Familienleistungen, Anspruch auf Kindergeld, Kindergeldanspruch, …

  • BFH, 01.06.2022 - III R 45/20

    Kindergeldanspruch für ein in Polen lebendes Kind aufgrund eines Zweitwohnsitzes …

  • FG Bremen, 03.03.2025 - 2 K 118/24

    Kindergeld - Wohnsitz der Mutter und des Kindes in der Wohnung des Vaters bei …

  • BFH, 19.05.2022 - III R 32/20

    Anspruch auf Kindergeld in den Wohnsitz-Wohnsitz-Fällen

  • FG Bremen, 19.01.2023 - 2 K 24/21

    Rückzahlung von überbezahltem Kindergeld von polnischen Eltern bei …

  • FG Nürnberg, 09.04.2021 - 7 K 1009/20

    Bezug Kindergeld im Ausland und Begehung einer Steuerverkürzung - Qualifizierung …

  • FG Köln, 24.04.2023 - 14 K 3066/15

    Aussetzung des Verfahrens bis zur wirksamen Bestellung eines vertretungsbefugten …

  • FG Nürnberg, 08.05.2019 - 3 K 193/19

    Kindergeld für April 2017 bis Juli 2017

  • BFH, 18.02.2021 - III R 60/19

    Anspruch auf deutsches Kindergeld in den Wohnsitz-Wohnsitz-Fällen, wenn nur in …

  • FG München, 23.08.2022 - 12 K 886/21

    Rechtmäßige Kindergeldfestsetzung

  • FG Baden-Württemberg, 25.06.2025 - 1 K 2584/23

    Zur Koordinierung von Familienleistungen bei Entsendung ins Inland

  • FG Nürnberg, 30.03.2022 - 3 K 783/21

    Kindergeld für Kinder einer rumänischen Saison-Arbeitnehmerin

  • FG Nürnberg, 29.04.2025 - 2 K 727/18

    Unangemessene Benachteiligung, Hinterziehungszinsen, Steuerstrafverfahren, …

  • FG Sachsen, 25.04.2019 - 6 K 1720/17

    Aufhebung einer Kindergeldgewährung und Rückforderung von bereits gezahlten …

  • FG Nürnberg, 19.03.2019 - 6 K 508/18

    Kindergeldanspruch bei in Italien lebenden Kindern

  • FG Köln, 23.05.2025 - 14 K 950/22

    Ungekürztes deutsches Kindergeld - bei fehlender Mitwirkung der ausländischen …

  • FG Berlin-Brandenburg, 04.03.2020 - 7 K 7168/18

    Familienleistungsausgleich Juli 2015 bis Dezember 2015 für die Kinder Wojciech, …

  • FG Sachsen, 29.10.2019 - 4 K 98/17

    Kindergeldanspruch eines auf Antrag als unbeschränkt steuerpflichtig behandelten …

  • FG Sachsen, 05.03.2025 - 3 K 996/20

    Anspruch auf Kindergeld mit internationalem Bezug

  • FG Düsseldorf, 19.12.2018 - 15 K 1147/13

    Kindergeldanspruch für EU-Auslandskinder bei Wohnsitz im Inland: …

  • FG Baden-Württemberg, 30.03.2023 - 1 K 2050/22

    Kindergeldberechtigung eines im Inland lebenden EU-Ausländers trotz möglichem …

  • FG Nürnberg, 21.03.2019 - 6 K 1373/18

    Aufhebung einer Kindergeldfestsetzung

  • FG Hamburg, 04.11.2025 - 5 K 46/25

    Aufhebung von Kindergeldfestsetzungen in Koordinierungsfällen

  • FG Hessen, 19.11.2024 - 3 K 2306/16
  • FG Sachsen, 15.11.2018 - 8 K 1539/17

    Bewilligung von Kindergeld für ein in Polen lebendes Kind bei Ableitung des …

  • FG Nürnberg, 27.11.2024 - 3 K 45/24

    A1-Bescheinigung und Sozialversicherung

  • FG Nürnberg, 02.12.2024 - 3 K 1110/23

    Aussschluss von Kindergeldanspruch in Mitgliedstaat

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