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Rechtsprechung
   OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,292
OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08 (https://dejure.org/2011,292)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 15.12.2011 - 1 KN 111/08 (https://dejure.org/2011,292)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 15. Dezember 2011 - 1 KN 111/08 (https://dejure.org/2011,292)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 165 Abs. 6 S. 2 BauGB; § 165 Abs. 7 S. 2 BauGB
    Benennung des konkreten Zwecks einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in der Satzung oder in der Begründung der Maßnahme; Zulässigkeit einer sich auf das Gebiet eines schon vorhandenen Bebauungsplanes beziehenden städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    BauGB § 165 Abs. 2, 3 und 4 Satz 2, § 166 Abs. 1 Satz 2; VwGO § 47 Abs. 2.

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BauGB § 165 Abs. 6 S. 2; BauGB § 165 Abs. 7 S. 2
    Benennung des konkreten Zwecks einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in der Satzung oder in der Begründung der Maßnahme; Zulässigkeit einer sich auf das Gebiet eines schon vorhandenen Bebauungsplanes beziehenden städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wann ist eine Entwicklungsmaßnahme zulässig?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • niedersachsen.de (Pressemitteilung)

    Entwicklungssatzung "Vechta-Nordwest" unwirksam

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Unwirksamkeit einer Entwicklungssatzung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Entwicklungssatzung Vechta-Nord

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Anforderungen an eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Benennung des konkreten Zwecks einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in der Satzung oder in der Begründung der Maßnahme; Zulässigkeit einer sich auf das Gebiet eines schon vorhandenen Bebauungsplanes beziehenden städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2012, 306
  • BauR 2012, 685
  • ZfBR 2012, 262
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (14)

  • BVerwG, 03.07.1998 - 4 CN 2.97

    Gemeinden dürfen Wertsteigerung im Entwicklungsbereich abschöpfen - Gewerbepark …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, die sich auf das Gebiet eines schon vorhandenen Bebauungsplanes bezieht, ist allenfalls zulässig, wenn sie über das Ziel der Finanzierung der öffentlichen Infrastrukturinvestitionen hinaus weitere Maßnahmen von einigem Gewicht zum Gegenstand hat, die zusammen mit dem Bebauungsplan erst das "koordinierte Maßnahmenbündel" im Sinne des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Juli 1998 (- 4 CN 2.97 -, BVerwGE 107, 123 = DVBl. 1998, 1293) ergeben.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat hierzu mit Urteil vom 3. Juli 1998 (- 4 CN 2.97 -, BVerwGE 107, 123 = DVBl. 1998, 1293;… vgl. ausführlich OVG Münster, Urt. v. 18.5.2010 - 10 D 42/06.NE -, BauR 2010, 1890 zu allerdings deutlich kleineren Gewerbeflächen) ausgeführt:.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat weitergehenden Hoffnungen der Kommunen, die sich mit dem Instrument der Entwicklungsmaßnahme verbunden hatten, bereits mit dem schon angeführten Urteil vom 3. Juli 1998 (- 4 CN 2.97 -, BVerwGE 107, 123 = DVBl. 1998, 1293; daran anschließend Senatsurteile v. 20.2.2002 - 1 K 1236/00 -, BRS 65 Nr. 231 u. v. 27.2.2007 - 1 KN 1/07 -, juris) den Boden entzogen.

    Mit anderen Worten ist eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, die sich auf das Gebiet eines schon vorhandenen Bebauungsplanes bezieht, allenfalls dann zulässig, wenn sie über das Ziel der Finanzierung der öffentlichen Infrastrukturinvestitionen hinaus weitere Maßnahmen von einigem Gewicht zum Gegenstand hat, die zusammen mit dem Bebauungsplan erst das "koordinierte Maßnahmenbündel" im Sinne des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Juli 1998 (- 4 CN 2.97 -, BVerwGE 107, 123 = DVBl. 1998, 1293) ergeben.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.05.2010 - 10 D 42/06

    Wirksamkeit einer Satzung über die förmliche Festlegung eines städtebaulichen …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Das Bundesverwaltungsgericht hat hierzu mit Urteil vom 3. Juli 1998 (- 4 CN 2.97 -, BVerwGE 107, 123 = DVBl. 1998, 1293; vgl. ausführlich OVG Münster, Urt. v. 18.5.2010 - 10 D 42/06.NE -, BauR 2010, 1890 zu allerdings deutlich kleineren Gewerbeflächen) ausgeführt:.

    Das Erfordernis hinreichender Qualifizierung ist dabei für sich genommen auch nicht mit der (sich daneben nach § 165 Abs. 3 Satz 3 BauGB stellenden) Frage in Verbindung zu bringen, ob die Grundstückseigentümer verkaufsbereit sind (so auch OVG Münster, Urt. v. 18.5.2010 - 10 D 42/06.NE -, BauR 2010, 1890 ).

  • BVerfG, 02.06.2008 - 1 BvR 349/04

    Verfassungsmäßigkeit der eingeschränkten gerichtlichen Überprüfung einer …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Die genannten Anforderungen habe insbesondere das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 2. Juni 2008 (- 1 BvR 349/04, 1 BvR 378/04 -, NVwZ 2008, 1229 ) hervorgehoben.

    Aus dem von der Antragstellerin angeführten Kammerbeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 2. Juni 2006 (- 1 BvR 349/04, 1 BvR 378/04 -, NVwZ 2008, 1229 ) folgt nichts anderes.

  • BVerwG, 21.08.1981 - 4 C 16.78

    Wertsteigerung - Städtebauförderungsgesetz - Sanierung - Entschädigungsanspruch - …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Es muß sich also um ein koordiniertes Maßnahmenbündel handeln, das durch eine "flächendeckende und zeitlich geschlossene Planungskonzeption für ein exakt umgrenztes Gebiet" verwirklicht werden soll (vgl. insoweit weitgehend übereinstimmend für das frühere und das jetzige Recht z.B. Urteil vom 21. August 1981 - BVerwG 4 C 16.78 - Buchholz 406.15 § 15 StBauFG Nr. 3 = NJW 1982, 398 ; Krautzberger, WiVerw 1993, 85/94).
  • OVG Niedersachsen, 03.02.1997 - 1 K 6799/95

    Entwicklungsbereich; Teilbarkeit; Zusammenfassung von Flächen; …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Unter Aufhebung eines Senatsurteils vom 3. Februar 1997 (- 1 K 6799/95 -, BauR 1997, 620 ) hat es ausgeführt:.
  • OVG Niedersachsen, 20.02.2002 - 1 K 1236/00

    Rechtmäßigkeit einer Entwicklungssatzung für eine städtebauliche …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Das Bundesverwaltungsgericht hat weitergehenden Hoffnungen der Kommunen, die sich mit dem Instrument der Entwicklungsmaßnahme verbunden hatten, bereits mit dem schon angeführten Urteil vom 3. Juli 1998 (- 4 CN 2.97 -, BVerwGE 107, 123 = DVBl. 1998, 1293; daran anschließend Senatsurteile v. 20.2.2002 - 1 K 1236/00 -, BRS 65 Nr. 231 u. v. 27.2.2007 - 1 KN 1/07 -, juris) den Boden entzogen.
  • OVG Niedersachsen, 27.02.2007 - 1 KN 1/07

    Wirksamkeit einer städtebaulichen Entwicklungssatzung; Bedeutung eines …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Das Bundesverwaltungsgericht hat weitergehenden Hoffnungen der Kommunen, die sich mit dem Instrument der Entwicklungsmaßnahme verbunden hatten, bereits mit dem schon angeführten Urteil vom 3. Juli 1998 (- 4 CN 2.97 -, BVerwGE 107, 123 = DVBl. 1998, 1293; daran anschließend Senatsurteile v. 20.2.2002 - 1 K 1236/00 -, BRS 65 Nr. 231 u. v. 27.2.2007 - 1 KN 1/07 -, juris) den Boden entzogen.
  • BVerwG, 03.07.1998 - 4 CN 5.97

    Gemeinden dürfen Wertsteigerung im Entwicklungsbereich abschöpfen - Gewerbepark …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Die Aufschließung von Gewerbe- und Industrieflächen kann zulässiger Zweck von Entwicklungsmaßnahmen sein, jedenfalls dann, wenn damit - wie hier - ein erhöhter Bedarf an Arbeitsstätten gedeckt werden soll (vgl. BVerwG, Urteile v. 3.7.1998 - 4 CN 5.97 -, DVBl. 1998, 1294, u. v. 12.12.2002 - 4 CN 7.01 -, BVerwGE 117, 248 = NVwZ 2003, 746 ).
  • BVerwG, 12.12.2002 - 4 CN 7.01

    Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme; Entwicklungsbereich; erhöhter Bedarf an Wohn …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Die Aufschließung von Gewerbe- und Industrieflächen kann zulässiger Zweck von Entwicklungsmaßnahmen sein, jedenfalls dann, wenn damit - wie hier - ein erhöhter Bedarf an Arbeitsstätten gedeckt werden soll (vgl. BVerwG, Urteile v. 3.7.1998 - 4 CN 5.97 -, DVBl. 1998, 1294, u. v. 12.12.2002 - 4 CN 7.01 -, BVerwGE 117, 248 = NVwZ 2003, 746 ).
  • BVerwG, 05.08.2002 - 4 BN 32.02

    Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen; gerichtliche Kontrolldichte; gemeindlicher …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 15.12.2011 - 1 KN 111/08
    Der Bericht über die vorbereitenden Untersuchungen hat auch schon die Rechtsprechung zugrunde gelegt, wonach ein erhöhter Bedarf an Arbeitsstätten im Sinne des § 165 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BauGB nur dann gegeben ist, wenn die Nachfrage nach Arbeitsstätten das Angebot aus strukturellen Gründen längerfristig deutlich übersteigt (BVerwG, Beschl. v. 5.8.2002 - 4 BN 32.02 -, BauR 2003, 73 ).
  • OVG Niedersachsen, 15.04.2011 - 1 KN 356/07

    Alternativenprüfung; Artenschutz; Ausgleichsmaßnahme; Bebauungsplan; …

  • OVG Niedersachsen, 30.05.2001 - 1 K 389/00

    Ausgleich; Bebauungsplan; Eingriff; Kleinsiedlungsgebiet; Landwirtschaft; …

  • OVG Niedersachsen, 27.05.2003 - 1 KN 1620/01

    Erforderlichkeit eines Bebauungsplans für Gewerbeflächen; Verpachtung …

  • OVG Niedersachsen, 18.03.2004 - 7 KS 4208/01

    Bebauungsplan; Bestimmungsbefugnis des zu Entschädigenden; Präklusion auch bei …

  • VGH Baden-Württemberg, 06.07.2021 - 3 S 2103/19

    Städtebauliche Entwicklungssatzung; Erfordernis einer Strategischen …

    Einen Rechtssatz, wonach sich die Ziele einer Entwicklungssatzung gemäß § 165 Abs. 6 BauGB unmittelbar aus dem Satzungstext ergeben müssen und nicht auch der Begründung der Satzung entnommen werden können, hat das Bundesverfassungsgericht damit nicht aufgestellt (…BVerwG, Beschl. v. 16.05.2017 - 4 BN 4/17 -, juris Rn. 4; Niedersächsisches OVG, Urt. v. 15.12.2011 - 1 KN 111/08 -, juris Rn. 26;… OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 18.07.2016 - 2 A 13.14 -, juris Rn. 61 f;… a.A. Runkel in Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Kommentar, Stand Mai 2021 - im Folgenden EZBK -, Vorbemerkung zu den §§ 165 ff., Rn. 44a, § 165 Rn. 121).
  • OVG Niedersachsen, 08.07.2015 - 15 KF 6/13

    Abfindung; Abfindungsdefizit; Bauerwartungsland; Enteignung; …

    Auf den Antrag der Klägerin erklärte der 1. Senat des erkennenden Gerichts mit Urteil vom 15. Dezember 2011 diese Satzung für unwirksam (- 1 KN 111/08 -, u.a. DVBl. 2012, 306 ff.; juris).
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Rechtsprechung
   OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,100
OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11 (https://dejure.org/2012,100)
OVG Saarland, Entscheidung vom 06.01.2012 - 2 B 398/11 (https://dejure.org/2012,100)
OVG Saarland, Entscheidung vom 06. Januar 2012 - 2 B 398/11 (https://dejure.org/2012,100)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Erlass einer Nutzungsuntersagung bei formeller Illegalität für die Benutzung einer baulichen Anlage "Wochenendhaus" ohne Baugenehmigung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2012, 685
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (12)

  • VG Saarlouis, 28.09.2011 - 5 L 867/11

    Erfolgloser Eilantrag gegen eine Nutzungsuntersagung für Wohngebäude im …

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Die Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts des Saarlandes vom 28.9.2011 - 5 L 867/11 - wird zurückgewiesen.

    Rn. 7 Das Verwaltungsgericht hat das Aussetzungsbegehren der Antragstellerin zurückgewiesen(vgl. VG des Saarlandes, Beschluss vom 28.9.2011 - 5 L 867/11 -) und zur Begründung ausgeführt, bereits die Aufnahme einer Nutzung ohne die dafür erforderliche Baugenehmigung rechtfertige deren Untersagung, sofern die Maßnahme nicht Bestandsschutz genieße oder offensichtlich nachträglich genehmigungsfähig sei.

    Rn. 9 Die gemäß § 146 VwGO statthafte Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 28.9.2011 - 5 L 867/11 -, mit der sie ihr Begehren auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ihres Widerspruchs gegen die im Bescheid des Antragsgegners vom 29.6.2011 enthaltenen Nutzungsuntersagungen weiter verfolgt, muss erfolglos bleiben.

  • BVerfG, 15.12.1995 - 1 BvR 1713/92

    Nutzung eines Bauwerks im Außenbereich und Änderungen der Baurechtsordnung

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Auch das Verfassungsrecht gebietet keinen Bestands- und Funktionsänderungen baulicher Anlagen umfassenden "Bestandsschutz".(vgl. dazu etwa BVerfG, Beschluss vom 15.12.1995 - 1 BvR 1713/92 -, BayVBl. 1996, 240, wonach insbesondere auch "vage Vorstellungen" des Eigentümers über eine Rückkehr zu einer privilegierten Nutzung den Eigentümer nicht davor bewahren, eine bauliche Anlage beseitigen zu müssen) Ob - wie die Antragstellerin nun einwendet - der verstorbene Ehemann auch "Inhaber eines Jagdscheins" gewesen ist und "die Jagdaufsicht gehabt" hat, spielt keine Rolle.
  • BVerwG, 12.03.1998 - 4 C 10.97

    Außenbereich; Garage; Zulässigkeitsvoraussetzungen; Ersatzbau; Erweiterung eines …

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Sind die dort genannten Tatbestandsvoraussetzungen - wie hier - nicht erfüllt, so scheidet der Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG als Anspruchsgrundlage für einen Zulassungsanspruch von vorneherein aus.(vgl. dazu etwa BVerwG, Beschluss vom 22.5.2007 - 4 B 14.07 -, BRS 71 Nr. 111, Urteil vom 12.3.1998 - 4 C 10.97 -, BRS 68 Nr. 16, ebenso etwa OVG des Saarlandes, Beschluss vom 28.5.2001 - 2 Q 19/01 -, SKZ 2001, 203, Leitsatz Nr. 59).
  • BVerwG, 22.05.2007 - 4 B 14.07

    Voraussetzungen für die Annahme einer zweckmäßigen Verwendung erhaltenswerter …

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Sind die dort genannten Tatbestandsvoraussetzungen - wie hier - nicht erfüllt, so scheidet der Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG als Anspruchsgrundlage für einen Zulassungsanspruch von vorneherein aus.(vgl. dazu etwa BVerwG, Beschluss vom 22.5.2007 - 4 B 14.07 -, BRS 71 Nr. 111, Urteil vom 12.3.1998 - 4 C 10.97 -, BRS 68 Nr. 16, ebenso etwa OVG des Saarlandes, Beschluss vom 28.5.2001 - 2 Q 19/01 -, SKZ 2001, 203, Leitsatz Nr. 59).
  • OVG Saarland, 25.01.2005 - 1 Q 51/04

    Verwirkung der Einschreitungsbefugnisse der Baubehörde?

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Bauaufsichtsbehördliche Einschreitensbefugnisse unterliegen grundsätzlich keiner Verwirkung.(vgl. dazu OVG des Saarlandes, Beschluss vom 25.1.2005 - 1 Q 51/04 -, SKZ 2006, 91, Bitz/Schwarz/Seiler-Dürr/Dürr, Baurecht Saarland, 2. Auflage 2005, Kp. IX RNr. 44, dort für Beseitigungsanordnungen mit zahlreichen Rechtsprechungsnachweisen) Das bloße Nichteinschreiten der Bauaufsichtsbehörde gegen ihr bekannte illegale bauliche Anlagen oder deren Nutzung auch über einen längeren Zeitraum begründet für sich genommen kein im Rahmen der Ermessensausübung beim Erlass einer Nutzungsuntersagung beachtliches schutzwürdiges Vertrauen der Betroffenen.
  • OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 400/11

    Bauaufsichtsbehördliches Einschreiten im Außenbereich

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Vielmehr zeigen sonstige beim Senat anhängige Verfahren, dass der Antragsgegner im Anschluss an die wohl letztlich verfahrensauslösende Anzeige des Wasser-/Abwasserzweckverbandes der Gemeinde A-Stadt im November 2008 auch gegen andere Anlagen in der Umgebung eingeschritten ist.(vgl. etwa das Verfahren 2 B 400/11, das die an das Grundstück der Antragstellerin westlich anschließende Parzelle Nr. 31 betrifft; die Bebauung auf der benachbarten Parzelle Nr. 32 ("Z...") wurde nach Aktenlage ebenfalls vom Antragsgegner aufgegriffen).
  • VGH Hessen, 04.11.1993 - 4 TH 2109/92

    Sofort vollziehbares Nutzungsverbot bei formeller Illegalität; Fristsetzung zur …

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Da sie in der Beschwerde nicht gesondert thematisiert werden, bedarf es keiner Auseinandersetzung mit den insoweit aufgeworfenen rechtlichen Fragen, insbesondere der Angemessenheit der in solchen Fällen eher großzügig zu bemessenden Befolgungsfrist.(vgl. insoweit beispielsweise VGH Kassel, Beschluss vom 4.11.1993 - 4 TH 2109/92 -, DÖV 1994, 879 (Leitsatz)).
  • OVG Saarland, 10.07.1998 - 2 Q 5/98

    Abstandsflächen bei Grenzgaragen

    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Auch eine Kombination von Nutzungsverbot und Beseitigungsanordnung in einer bauaufsichtsbehördlichen Anordnung unterliegt nach der Rechtsprechung der saarländischen Verwaltungsgerichte keinen Bedenken, wenn das Nutzungsverbot dazu dient, gewissermaßen als "Zwischenregelung" die Nutzung einer rechtswidrigen Anlage bis zu deren Beseitigung zu unterbinden.(…vgl. dazu allgemein Bitz/Schwarz/Seiler-Dürr/Dürr, Baurecht Saarland, 2. Auflage 2005, Kp. IX RNr. 32, OVG des Saarlandes, Beschluss vom 10.7.1998 - 2 Q 5/98 -, SKZ 1999, 120, Leitsatz Nr. 51) Mit Blick auf den fehlenden Anschluss des Anwesens an die Wasserversorgung und das öffentliche Abwasserentsorgungssystem bleibt zu ergänzen, dass auch für Außenbereichsgrundstücke dem Erschließungserfordernis nach dem Wortlaut des § 35 Abs. 2 BauGB eine eigenständige Bedeutung zukommt.
  • OVG Saarland, 09.03.1984 - 2 R 175/82
    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Da der Landesgesetzgeber dabei wesentlich eine Sicherstellung des bauordnungsrechtlichen Genehmigungserfordernisses im Blick hat, rechtfertigt - wie das Verwaltungsgericht zutreffend herausgestellt hat - bereits die sich aus dem Nichtvorliegen einer im Einzelfall notwendigen Baugenehmigung für die Benutzung einer baulichen Anlage ergebende formelle Illegalität den Erlass einer Nutzungsuntersagung.(ständige Rechtsprechung des Senats im Anschluss an OVG des Saarlandes, Urteil vom 9.3.1984 - 2 R 175/82 -, BRS 42 Nr. 227, damals noch zu § 104 LBO 1974/80, vgl. etwa die Beschlüsse vom 3.7.2007 - 2 B 219/07 -, SKZ 2008, 77, Leitsatz Nr. 25, und vom 24.4.2009 - 2 B 265/09 -, SKZ 2009, 244, Leitsatz Nr. 40, m.w.N.) Das hat der Antragsgegner in der angefochtenen Verfügung zutreffend herausgestellt.
  • OVG Saarland, 24.04.2009 - 2 B 265/09
    Auszug aus OVG Saarland, 06.01.2012 - 2 B 398/11
    Da der Landesgesetzgeber dabei wesentlich eine Sicherstellung des bauordnungsrechtlichen Genehmigungserfordernisses im Blick hat, rechtfertigt - wie das Verwaltungsgericht zutreffend herausgestellt hat - bereits die sich aus dem Nichtvorliegen einer im Einzelfall notwendigen Baugenehmigung für die Benutzung einer baulichen Anlage ergebende formelle Illegalität den Erlass einer Nutzungsuntersagung.(ständige Rechtsprechung des Senats im Anschluss an OVG des Saarlandes, Urteil vom 9.3.1984 - 2 R 175/82 -, BRS 42 Nr. 227, damals noch zu § 104 LBO 1974/80, vgl. etwa die Beschlüsse vom 3.7.2007 - 2 B 219/07 -, SKZ 2008, 77, Leitsatz Nr. 25, und vom 24.4.2009 - 2 B 265/09 -, SKZ 2009, 244, Leitsatz Nr. 40, m.w.N.) Das hat der Antragsgegner in der angefochtenen Verfügung zutreffend herausgestellt.
  • OVG Saarland, 10.05.1999 - 2 W 3/99
  • FG Rheinland-Pfalz, 23.07.1981 - 2 K 138/80
  • VGH Bayern, 28.12.2016 - 15 CS 16.1774

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen eine sofort vollziehbare Nutzungsuntersagung für …

    (…BVerwG, U. v. 12.3.1998 - 4 C 10.97 - BVerwGE 106, 228 ff. = juris Rn. 26 ff.;… U. v. 19.2.2004 - 4 C 4.03 - BVerwGE 120, 130 = juris Rn. 17;… B. v. 22.5.2007 - 4 B 14.07 - ZfBR 2007, 582 f. = juris Rn. 9;… BayVGH, U. v. 13.2.2001 - 20 B 00.2213 - BayVBl. 2002, 411 f. = juris Rn. 17; OVG Saarl., B. v. 6.1.2012 - 2 B 398/11 - juris Rn. 15).
  • VGH Hessen, 15.05.2018 - 3 A 395/15

    Baurechtliche Beseitigungsanordnung/Folgenutzungen auf dem Gelände eines …

    Da auch für die Auslegung der in § 3 Abs. 1 BauRegVO verwendeten Begriffe "geordnete Entwicklung des Gemeindegebiets" und "ordnungsgemäße Bebauung" ein behördliches Ermessen nicht besteht (BVerwG, Urteil v. 07.10.1954 - I C 16/53 -, VerwRspr 1955, 857 m. w. Nachw.), ist festzustellen, dass die in § 3 Abs. 1 BauRegVO niedergelegten rechtlichen Anforderungen an den Schutz des Außenbereichs vor dem Eindringen einer ihm wesensfremden Bebauung weitgehend denjenigen des heutigen § 35 BauGB entsprechen (vgl. OVG Saarland, Beschluss v. 06.01.2012 - 2 B 398/11 -, Rdnr. 20, juris).
  • OVG Saarland, 10.07.2013 - 2 B 320/13

    Vorläufiger Rechtsschutz: Nachbarschutz gegen Erweiterung eines Pferdestalls

    Ungeachtet des Umstands, dass diese Vorschrift die im Rahmen eines Anzeigeverfahrens nach § 61 Abs. 2 LBO 2004 nicht beteiligte Bauaufsichtsbehörde regelmäßig berechtigt, eine entsprechende Verfügung bereits im Falle einer formellen Rechtswidrigkeit zu treffen,(vgl. hierzu etwa OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 6.1.2012 - 2 B 398/11 und 2 B 400/11 -, SKZ 2012, 168, Leitsätze 15 und 16, dort entsprechend zur Nutzungsuntersagung nach dem § 82 Abs. 2 LBO 2004, wonach diese Vorschriften ganz wesentlich eine Sicherstellung des bauordnungsrechtlichen Genehmigungserfordernisses im Blick haben) setzt ein sich aus einer Reduzierung des dem Antragsgegner insoweit vom Gesetzgeber eingeräumten Einschreitensermessens ergebender subjektiver Anspruch eines privaten Dritten, hier der Antragstellerin, eine Verletzung zumindest auch seinem Schutz dienender materieller baurechtlicher Vorschriften voraus.
  • VG Saarlouis, 18.01.2012 - 5 K 794/11

    Baueinstellung an geduldetem Schwarzbau im Außenbereich

    Rn. 45 vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 06.01.2012 -2 B 398/11- m.w.N.

    Rn. 49 vgl. OVG des Saarlandes, Beschluss vom 06.01.2012 -2 B 398/11- m.w.N.

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 26.03.2025 - 3 LB 154/20

    Werkswohnung; Erlöschen des baurechtlichen Bestandsschutzes durch …

    Insoweit wird formuliert, die rechtlichen Anforderungen des § 3 BauRegVO an die Zulässigkeit von Bauvorhaben in sog. Außengebieten hätten, was den Schutz des Außenbereichs vor dem Eindringen einer ihm wesensfremden Bebauung angeht, weitgehend denjenigen des heutigen § 35 BauGB entsprochen (vgl. OVG Saarlouis, Beschluss vom 6. Januar 2012 - 2 B 398/11 - juris Rn. 20 m.w.N.; VGH Kassel…, Beschluss vom 15. Mai 2018 - 3 A 395/15 - juris Rn. 42).
  • VGH Hessen, 03.11.2022 - 3 A 2346/21

    Beseitigung einer ehemaligen Jagdhütte im Außenbereich

    Da auch für die Auslegung der in § 3 Abs. 1 BauRegVO verwendeten Begriffe "geordnete Entwicklung des Gemeindegebiets" und "ordnungsgemäße Bebauung" ein behördliches Ermessen nicht besteht (BVerwG, Urteil vom 07.10.1954 - I C 16/53 -, VerwRspr 1955, 857 m. w. Nachw.), ist festzustellen, dass die in § 3 Abs. 1 BauRegVO niedergelegten rechtlichen Anforderungen an den Schutz des Außenbereichs vor dem Eindringen einer ihm wesensfremden Bebauung weitgehend denjenigen des heutigen § 35 BauGB entsprechen (vgl. OVG Saarland, Beschluss vom 06.01.2012 - 2 B 398/11 -, Rdnr. 20, juris).
  • OVG Saarland, 18.06.2014 - 2 B 209/14

    Nutzungsuntersagung für ein formell illegales Bordell - Aussetzungsantrag

    Insoweit rechtfertigt, wie die Antragsgegnerin und das Verwaltungsgericht zutreffend ausgeführt haben, in aller Regel bereits die sich aus dem Fehlen einer im Einzelfall notwendigen Baugenehmigung für die konkrete Nutzung einer baulichen Anlage ergebende formelle Illegalität den Erlass einer Nutzungsuntersagung, weil der Landesgesetzgeber bei Erlass dieser Ermächtigungsgrundlage insbesondere auch die Einhaltung des baurechtlichen Genehmigungserfordernisses im Blick hatte.(ständige Rechtsprechung des Senats im Anschluss an OVG des Saarlandes, Urteil vom 9.3.1984 - 2 R 175/82 -, BRS 42 Nr. 227, damals noch zu § 104 LBO 1974/80, vgl. zu § 82 Abs. 2 LBO 2004 etwa die Beschlüsse vom 3.7.2007 - 2 B 219/07 -, SKZ 2008, 77, Leitsatz Nr. 25, vom 24.4.2009 - 2 B 265/09 -, SKZ 2009, 244, Leitsatz Nr. 40, und vom 6.1.2012 - 2 B 398/11 und 2 B 400/11 -, SKZ 2012, 168 Leitsatz Nr. 15 und 169 Leitsatz Nr. 16, jeweils m.w.N.) Letzteres ergibt sich im konkreten Fall aus § 60 Abs. 1 LBO 2004.
  • VG Saarlouis, 19.12.2018 - 5 L 1318/18

    Nutzungsuntersagung für ein Internetcafé; faktische Nutzung als Spielhalle

    Eine gegenüber dem Beseitigungsverlangen der Behörde schutzwürdige Vertrauensposition wird für den Bauherrn erst dadurch erlangt, dass ihm in dem hierfür vorgesehenen bauaufsichtsbehördlichen Zulassungsverfahren eine (im Ablehnungsfalle ggf. auch gerichtlich zu erstreitende) positive Entscheidung der Bauaufsichtsbehörde über die Zulässigkeit seines Vorhabens in der gesetzlich vorgeschriebenen (Schrift-)Form erteilt wird.(OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 14.07.2000 - 2 R 6/00 -, vom 28.05.2001 - 2 Q 18-20/01 -, vom 25.01.2005 - 1 Q 51/04 -, SKZ 2006, 91, und vom 06.01.2012 - 2 B 398/11 -, BauR 2012, 685 (Ls.)) Eine solche Baugenehmigung ist für die aufgegriffene Nutzung als Internet-Café indes nicht erteilt worden.
  • OVG Saarland, 14.04.2014 - 2 B 207/14

    Nutzungsuntersagung bei formeller Baurechtswidrigkeit eines über Jahre geduldeten …

    Insoweit rechtfertigt, wie die Antragsgegnerin und das Verwaltungsgericht zutreffend ausgeführt haben, regelmäßig bereits die sich aus dem Nichtvorliegen einer im Einzelfall notwendigen Baugenehmigung für die konkrete Nutzung einer baulichen Anlage ergebende formelle Illegalität den Erlass einer Nutzungsuntersagung, weil der Landesgesetzgeber bei Erlass dieser Ermächtigungsgrundlage insbesondere auch die Einhaltung des baurechtlichen Genehmigungserfordernisses im Blick hatte.(ständige Rechtsprechung des Senats im Anschluss an OVG des Saarlandes, Urteil vom 9.3.1984 - 2 R 175/82 -, BRS 42 Nr. 227, damals noch zu § 104 LBO 1974/80, vgl. zu § 82 Abs. 2 LBO 2004 etwa die Beschlüsse vom 3.7.2007 - 2 B 219/07 -, SKZ 2008, 77, Leitsatz Nr. 25, vom 24.4.2009 - 2 B 265/09 -, SKZ 2009, 244, Leitsatz Nr. 40, und vom 6.1.2012 - 2 B 398/11 und 2 B 400/11 -, SKZ 2012, 168 Leitsatz Nr. 15 und 169 Leitsatz Nr. 16, jeweils m.w.N.).
  • VG Saarlouis, 12.04.2017 - 5 L 473/17

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen die mit Sofortvollzug angeordnete Untersagung …

    Eine gegenüber dem Beseitigungsverlangen der Behörde schutzwürdige Vertrauensposition wird für den Bauherrn erst dadurch erlangt, dass ihm in dem hierfür vorgesehenen bauaufsichtsbehördlichen Zulassungsverfahren eine (im Ablehnungsfalle ggf. auch gerichtlich zu erstreitende) positive Entscheidung der Bauaufsichtsbehörde über die Zulässigkeit seines Vorhabens in der gesetzlich vorgeschriebenen (Schrift-)Form erteilt wird.(OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 14.07.2000 - 2 R 6/00 -, vom 28.05.2001 - 2 Q 18-20/01 -, vom 25.01.2005 - 1 Q 51/04 -, SKZ 2006, 91, und 06.01.2012 - 2 B 398/11 -, BauR 2012, 685 (Leitsatz)) Eine solche Baugenehmigung ist für die aufgegriffene Nutzung indes nicht erteilt, sondern förmlich abgelehnt worden.
  • VG Saarlouis, 28.09.2011 - 5 L 867/11

    Erfolgloser Eilantrag gegen eine Nutzungsuntersagung für Wohngebäude im …

  • VG Saarlouis, 04.11.2015 - 5 K 1945/14

    Anordnung der Beseitigung von Bauschuttaufschüttungen und Nutzungsuntersagung

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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,2285
OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08 (https://dejure.org/2011,2285)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 09.12.2011 - 1 C 23/08 (https://dejure.org/2011,2285)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 09. Dezember 2011 - 1 C 23/08 (https://dejure.org/2011,2285)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Sachsen

    BauGB § 12 Abs. 4

  • rechtsportal.de

    BauGB § 12 Abs. 4
    Ermächtigung einer Gemeinde zur Einbeziehung von Flächen in einen Bebauungsplan nach Maßgabe des § 12 Abs. 4 BauGB; Erforderlichkeit einer Einbeziehung von Flächen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung; Durchsetzbarkeit des gemeindeeigenen Planungswillens im Rahmen ...

  • ibr-online

    Wie weit reicht Vorhaben- und Erschließungsplan?

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ermächtigung einer Gemeinde zur Einbeziehung von Flächen in einen Bebauungsplan nach Maßgabe des § 12 Abs. 4 BauGB; Erforderlichkeit einer Einbeziehung von Flächen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung; Durchsetzbarkeit des gemeindeeigenen Planungswillens im Rahmen ...

Papierfundstellen

  • DÖV 2012, 286
  • BauR 2012, 685
  • BauR 2012, 837
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (8)

  • OVG Sachsen, 07.12.2007 - 1 D 18/06

    vorhabenbezogener Bebauungsplan; Vorhaben- und Erschließungsplan; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    Dagegen darf die Gemeinde den vorhabenbezogenen Bebauungsplan nicht als Gelegenheit nutzen, ihren eigenen Planungswillen für die Umsetzung eines weiteren, vom Vorhaben- und Erschließungsplan nicht erfassten, selbstständigen Vorhabens zu verwirklichen (wie SächsOVG, NK-Urt. v. 7. Dezember 2007, SächsVBl. 2008, 115).

    Eine mögliche Rechtsverletzung trägt die Antragstellerin in hinreichend substanziierter Weise insbesondere dadurch vor, dass sie - wie schon im Verfahren der Planaufstellung - rügt, die Einbeziehung ihres Grundstücks in den Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans sei von § 12 Abs. 4 BauGB nicht gedeckt bzw. rechtsmissbräuchlich (vgl. SächsOVG, NK-Urt. v. 7. Dezember 2007, SächsVBl. 2008, 115 Leitsatz 3 u. S. 119 f.; "Wasserskianlage Leuben" [rechtskräftig]).

    Rn. 31 Nach der Rechtsprechung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (NK-Urt. des Senats v. 7. Dezember 2007, a. a. O.; ebenso Dahlke-Piel, SächsVBl. 2008, 281, 285) ermächtigt § 12 Abs. 4 BauGB die Gemeinden nur zur Einbeziehung von Flächen, die für eine geordnete städtebauliche Entwicklung in Bezug auf das Vorhaben erforderlich sind und die zu keiner substanziellen Veränderung des Planbereichs führen (…so auch Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg, BauGB, Stand Juni 2011, § 12 Rn. 122).

  • BVerwG, 04.06.2008 - 4 BN 13.08

    Antragsbefugnis und Rechtsschutzbedürfnis im Normenkontrollverfahren

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    Aus der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 4. Juni 2009 (4 BN 13.08) lasse sich nichts anderes ableiten.

    Das Bundesverwaltungsgericht habe mit Beschluss vom 4. Juni 2008 - 4 BN 13.08 - entschieden, dass sich ein Antragsteller nicht gegen einen Bebauungsplan wenden könne, wenn er das von ihm befürchtete konkrete Bauvorhaben selbst bei Anwendung des § 34 BauGB nicht abwenden könne.

  • BVerwG, 07.08.2008 - 7 C 7.08

    Bindungswirkung; Rechtskraft; tragende Gründe; Auslegung von Bescheid; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    Dabei kommt es nicht darauf an, in welchem Umfang die das klageabweisende Urteil tragenden Gründe an dessen Rechtskraft "teilnehmen" (vgl. dazu BVerwG, Urt. v. 7. August 2008, NVwZ 2009, 120, 121 m. w. N.).
  • BVerwG, 01.08.2001 - 4 BN 43.01

    Prozessführungsbefugnis, Normenkontrollverfahren, Veräußerung

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    Eine zwischenzeitliche Grundstücksveräußerung, die von den Beteiligten erstmals im Termin zur mündlichen Verhandlung erwähnt wurde, lässt die Prozessführungsbefugnis der Antragstellerin nicht entfallen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 1. August 2008, NVwZ 2001, 1282).
  • OVG Sachsen, 16.01.1997 - 1 S 461/96

    Überleitung; Privatweg; Straßenrecht; Öffentlicher Verkehr; Nutzung; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    - wie mit den Beteiligten in der mündlichen Verhandlung erörtert wurde - nach den Überleitungsregelungen des Sächsischen Straßengesetzes (§§ 53, 58 SächsStrG) kraft Gesetzes als Teil einer öffentlichen Wegefläche anzusehen ist, weil er bei Inkrafttreten des Sächsischen Straßengesetzes am 16. Februar 1993 mangels jeglicher Zugangsbeschränkungen ausschließlich einer öffentlichen Nutzung diente (zur Stichtagsregelung des § 53 Abs. 1 SächsStrG: SächsOVG, Urt. v. 16. Januar 1997, JbSächsOVG 5, 127 = SächsVBl. 1997, 294; Senatsbeschl. v. 18. August 2011 - 1 A 236/09 -, std. Rspr.; SächsVBl. 2000, 187 ff.; Peine/Starke, SächsVBl. 2007, 125, 127).
  • OVG Sachsen, 18.08.2011 - 1 A 236/09

    Sondernutzung, Straße, Verkehrsfläche, Stichtag, Pachtvertrag

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    - wie mit den Beteiligten in der mündlichen Verhandlung erörtert wurde - nach den Überleitungsregelungen des Sächsischen Straßengesetzes (§§ 53, 58 SächsStrG) kraft Gesetzes als Teil einer öffentlichen Wegefläche anzusehen ist, weil er bei Inkrafttreten des Sächsischen Straßengesetzes am 16. Februar 1993 mangels jeglicher Zugangsbeschränkungen ausschließlich einer öffentlichen Nutzung diente (…zur Stichtagsregelung des § 53 Abs. 1 SächsStrG: SächsOVG, Urt. v. 16. Januar 1997, JbSächsOVG 5, 127 = SächsVBl. 1997, 294; Senatsbeschl. v. 18. August 2011 - 1 A 236/09 -, std. Rspr.; SächsVBl. 2000, 187 ff.; Peine/Starke, SächsVBl. 2007, 125, 127).
  • BVerwG, 16.06.2011 - 4 CN 1.10

    Normenkontrolle; Antragsbefugnis; subjektive Rechtsposition; Grundeigentum; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    Als planbetroffene Grundstückseigentümerin kann die Antragstellerin neben einer möglichen Verletzung ihres Eigentumsrechts (vgl. BVerwG, Urt. v. 16. Juni 2011 - 4 CN 1.10 -, Rn. 13) auch eine Verletzung des in § 1 Abs. 7 BauGB normierten Abwägungsgebots hinsichtlich ihrer städtebaulich relevanten privaten Belange geltend machen.
  • OVG Sachsen, 26.11.2002 - 1 D 36/01

    Normenkontrollklage gegen Regionalplan Oberes Elbtal/Osterzgebirge; …

    Auszug aus OVG Sachsen, 09.12.2011 - 1 C 23/08
    Rn. 25 Im Rahmen der Dispositionsgrundsatzes konnte sich die Antragstellerin darauf beschränken, lediglich einzelne Festsetzungen des in seinem Regelungsgehalt teilbaren (zum Maßstab: SächsOVG, NK-Urt. v. 26. November 2002, SächsVBl. 2003, 84, 88 m. w. N.) vorhabenbezogenen Bebauungsplans (§ 12 BauGB) zur gerichtlichen Überprüfung im Normenkontrollverfahren (§ 47 Abs. 1 Nr. 1 VwGO) zu stellen.
  • VGH Baden-Württemberg, 04.05.2022 - 5 S 1864/19

    Gebäudebezogenheit der Festsetzung des Verhältnisses von Wohnungen oder …

    Nicht dazu gehören Flächen, die allein einem vom Vorhaben- und Erschließungsplan unabhängigen Vorhaben dienen (…vgl. SächsOVG, Urteile vom 7.12.2007 - 1 D 18/06 - juris Rn. 134 und vom 9.12.2011 - 1 C 23/08 - juris Rn. 33; OVG NRW…, Urteil vom 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 74;… Bank in Brügelmann, BauGB, Werkstand 1/2022, § 12 Rn. 163 f.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2012 - 2 D 11/11

    Begriff "einzelne Flächen" i.S.d. § 12 Abs. 4 BauGB als absolute Größe; Begriff …

    Rn. 51 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE -, juris Rn. 74; Sächs. OVG, Urteile vom 9. Dezember 2011 - 1 C 23/08 -, juris Rn. 33, und vom 7. Dezember 2007 - 1 D 18/06 -, juris Rn. 134; Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/ Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Loseblatt, Band 1, Stand: November 2011, § 12 Rn. 122 f.; Gatz, in: Berliner Kommentar zum BauGB, Loseblatt, Stand: Dezember 2011, § 12 Rn. 26.
  • VGH Hessen, 25.09.2014 - 4 C 1328/12
    Ob die Einbeziehung einzelner Flächen in diesem Sinne eine für die städtebauliche Entwicklung sachnotwendige Ergänzung darstellt, lässt sich nur bei einer wertenden Gesamtbetrachtung der konkreten städtebaulichen Situation und der von der Gemeinde angeführten städtebaulichen Ziele beurteilen (Sächsisches OVG, Urteil vom 09.012.2011, Az.: 1 C 23/08, zit. nach Juris Rdnr. 34; OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 12.04.2011, Az.: 8 C 10056/11, zit. nach Juris Rdnr. 70).
  • BVerwG, 31.01.2013 - 4 BN 29.12

    Zurückweisung einer Nichtzulassungsbeschwerde

    Rn. 4 Die Beigeladene durfte nicht deshalb auf eine Auseinandersetzung mit der Ansicht des Oberverwaltungsgerichts verzichten, weil das Oberverwaltungsgericht Bautzen im Urteil vom 9. Dezember 2011 - 1 C 23/08 - (SächsVBl 2012, 114) die Revision zugelassen hat, um den Begriff "einzelne Flächen" im Sinne von § 12 Abs. 4 BauGB revisionsgerichtlich bestimmen zu lassen.
  • OVG Sachsen, 27.04.2017 - 1 C 12/15

    Normenkontrolle; vorhabenbezogener Bebauungsplan; Antragsbefugnis; …

    Rn. 25 1. Die Antragsteller konnten sich im Rahmen des Dispositionsgrundsatzes darauf beschränken, einen durch die Bezugnahme auf eine zeichnerische Darstellung in Anlage 1 zur Antragsschrift hinreichend klar bestimmten und abgrenzbaren Teil (vgl. SächsOVG, NK-Urt. v. 9. Dezember 2011, SächsVBl. 2012, 114, 116) des vorhabenbezogenen Bebauungsplans zur gerichtlichen Überprüfung im Normenkontrollverfahren (§ 47 Abs. 1 Nr. 1 VwGO) zu stellen.
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