Rechtsprechung
| BGH, 26.05.1975 - II ZR 34/74 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1975, 2101
- MDR 1976, 28
- WM 1975, 1041
- DB 1975, 2032
Wird zitiert von ... (17) Zitiert selbst (2)
- BGH, 09.11.1972 - II ZR 63/71
Fehlerhafte Vereinswahlen
Auszug aus BGH, 26.05.1975 - II ZR 34/74
Deshalb gibt es hier nur gültige oder ungültige, aber keine lediglich anfechtbaren Beschlüsse (BGHZ 59, 369). - BGH, 17.12.1973 - II ZR 47/71
Anfechtung innerparteilicher Wahlen
Auszug aus BGH, 26.05.1975 - II ZR 34/74
Diese faßt gemäß § 11 der Satzung ihre Beschlüsse - dazu gehören mangels anderweiter Bestimmung auch die Wahlen (vgl. das SenUrt. v. 17.12.73 - II ZR 47/71, LM GrundG Art. 21 Nr. 2) - mit einfacher Stimmenmehrheit.
- BGH, 02.07.2007 - II ZR 111/05
Parteifähigkeit des nicht rechtsfähigen Vereins; Zulässigkeit einer …
Über die Mitglieder hinaus sind auch die Organe eines Vereins berechtigt, die Nichtigkeit von Mitgliederbeschlüssen geltend zu machen, während außerhalb des Vereins stehenden Dritten diese Befugnis mangels eines anerkennenswerten Feststellungsinteresses nicht zukommt (Sen.Urt. v. 26. Mai 1975 - II ZR 34/74, WM 1975, 1041 f.). - BGH, 23.08.2001 - V ZB 10/01
Veräußerung des Wohnungseigentums während eines rechtshängigen …
Wegen der Frist von lediglich einem Monat müssen die Anfechtungsberechtigten von einem bestimmten Beschlußergebnis als maßgebend ausgehen können (BGH, Urt. v. 26. Mai 1975, II ZR 34/74, NJW 1975, 2101; vgl. auch BGHZ 76, 191, 197).Auch im Vereinsrecht, das eine besondere Anfechtungsklage nicht kennt, besteht kein Anlaß für die sofortige maßgebliche Feststellung des Inhalts eines Vereinsbeschlusses (BGH, Urt. v. 26. Mai 1975, aaO).
- OLG Saarbrücken, 02.04.2008 - 1 U 450/07
Beweislastverteilung bei Prozessvoraussetzung - Anspruch auf Herausgabe eines …
Der Senat geht mit dem Bundesgerichtshof (BGHZ 59, 369; BGH NJW 75, 2101) und der bekanntgewordenen Rechtsprechung der Oberlandesgerichte (OLG Köln WM 1990, 1068; KG OLGZ 1971, 480) davon aus, dass die in §§ 243 ff. Aktiengesetz enthaltenen Regelungen auf den eingetragenen Verein - anders als bei der GmbH - keine entsprechende Anwendung finden.
- OLG München, 29.01.2008 - 31 Wx 78/07
Auslegung einer Vereinssatzung: Erforderliche Mehrheit für einen Wahlvorschlag
(1) Der Feststellung des Abstimmungsergebnisses kommt im Vereinsrecht - im Gegensatz zum Aktien- und Genossenschaftsrecht - keine konstitutive Wirkung zu (BGH NJW 1975, 2101; OLG Schleswig Rpfleger 2005, 317/318). - BGH, 12.01.1987 - II ZR 152/86
Mehrheitsentscheidungen in einem Verein
Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 26. Mai 1975 (II ZR 34/74, WM 1975, 1041, 1042 unter 3.) entschieden hat, kommt der Feststellung des Abstimmungsergebnisses im Vereinsrecht keine konstitutive Bedeutung zu. - BayObLG, 13.12.2000 - 3Z BR 340/00
Satzungsverstöße in einem Verein
Ein derartiges Einverständnis konnte das satzungswidrige Wahlverfahren nicht zulässig machen (vgl. BGH WM 1975, 1041/1042 1. Sp.;… Staudinger/Weick BGB [1995] § 32 Rn. 13, § 33 Rn. 9;… Stöber Handbuch zum Vereinsrecht.7. Aufl. Rn. 561; offengelassen BGHZ 118, 121/124). - OLG Zweibrücken, 26.06.2013 - 3 W 41/13
Vereinsregister: Auflage der Wiederholung einer Vereinsvorstandswahl als …
Ein derartiges Einverständnis kann ein satzungswidriges Wahlverfahren nicht zulässig machen (BGH, WM 1975, 1041;… BayObLG, aaO.: KG Berlin aaO., m.w.N.). - OLG Hamm, 10.06.1996 - 8 U 150/95
Aberkennung einer Verbandsmitgliedschaft eines Taubenzüchters; Erhebung des …
Rn. 23 Der Senat geht mit dem Bundesgerichtshof (BGHZ 59, 369 = NJW 73, 235; NJW 75, 2101) und der bekanntgewordenen Rechtsprechung der Oberlandesgerichte (OLG Köln WM 90, 1068, 1069; KG OLGZ 1971, 480, 483) davon aus, daß die in §§ 243 ff. Aktiengesetz enthaltenen Regelungen auf den eingetragenen Verein - anders als bei der GmbH - keine entsprechende Anwendung finden. - OLG Brandenburg, 26.01.2022 - 4 U 105/20
Feststellung der Nichtigkeit von Vereinsbeschlüssen; Wirkung eines …
In dem insoweit in Bezug genommenen Urt. v. 26.05.1975 (II ZR 34/74 - Rn. 17) stellt der Bundesgerichtshof aber ausdrücklich auch darauf ab, ob die klagende Partei einem Vereinsorgan angehört. - BGH, 13.12.2001 - I ZR 41/99
Klausurerfordernis
Das Recht, die Nichtigkeit von Vereinsbeschlüssen geltend zu machen, steht grundsätzlich nur Mitgliedern und Vereinsorganen, nicht auch Dritten zu (BGH, Urt. v. 26.5.1975 - II ZR 34/74, WM 1975, 1041, 1042 [insoweit in NJW 1975, 2101 nicht abgedruckt]). - KG, 26.02.2004 - 1 W 549/01
Vereinsrecht: Erfordernis der Genehmigung der Satzungsänderung eines …
- BGH, 23.09.1996 - II ZR 126/95
Vertretung einer Genossenschaft in einem Rechtsstreit mit Mitgliedern; Wirkung …
- OLG Schleswig, 12.01.2005 - 2 W 308/04
Prüfungsmaßstab bei Eintragung in das Vereinsregister
- LG Hamburg, 23.11.2007 - 608 KLs 3/07
Zur Amtsträgereigenschaft bei Verantwortlichen öffentlich-rechtlich organisierter …
- OLG Celle, 17.05.2022 - 4 U 19/21
Wirksamkeit von Beschlüssen der Eigentümer von Grundstücken im Gebiet eines …
- OLG Köln, 16.02.2001 - 16 Wx 4/01
Unrichtige Beschlussfeststellung durch den Versammlungsleiter im WEG -Verfahren
- OLG Köln, 28.03.1990 - 2 U 165/89
Entsprechende Anwendbarkeit des Aktiengesetzes auf Vereinsbeschlüsse; …
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Rechtsprechung
| BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Erstattungsanspruch einer Eigentümerin wegen der ihr im Verfahren vor der Umlegungsbehörde erwachsenen Anwaltskosten und Sachverständigenkosten - Anwendbarkeit des § 96 Abs 1 BBauG (Bundesbaugesetz) auf eine Teileinteignung - Erstattung der notwendigen Auslagen trotz der ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
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BauGB § 96
Erstattungsfähigkeit von Rechtsvertretungs- und Sachverständigenkosten bei Enteignung und vorzeitiger Besitzeinweisung
Papierfundstellen
- BGHZ 65, 280
- NJW 1976, 423
- MDR 1976, 384
- DB 1975, 2032
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (9)
- BGH, 27.09.1973 - III ZR 131/71
Abrücken des Begünstigten von seinem Angebot im Enteignungsverfahren; Ablehnung …
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
"Durch" die Enteignung eingetreten ist dabei jeder Vermögensnachteil, der sich für den Betroffenen aus dem Gesamtvorgang der Enteignung ergibt; dazu gehört - wenn es zur Enteignung kommt - auch das Enteignungsverfahren (vgl. die Senatsurteile in NJW 1965, 1480, 1483 und 1966, 493, 496; BGHZ 61, 240, 248;… Ernst/Zinkahn/Bielenberg BBauG § 96 Rdn. 89, § 121 Rdn. 2).Die vom erkennenden Senat in BGHZ 61, 240 bejahte Anwendbarkeit des § 96 Abs. 1 Nr. 1 BBauG auch für die Rechtsvertretungskosten des Eigentümers im Besitzeinweisungsverfahren beruht auf der Erwägung, daß der Besitzverlust ein "durch die Enteignung" eintretender Vermögensnachteil ist und sich als eine wesentliche und einschneidende Vorwirkung der Enteignung darstellt (…a.a.O. S. 248, 249).
- BGH, 19.09.1974 - III ZR 12/73
Erstattung von Rechtsberatungskosten aus dem Umlegungsverfahren
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
Dem Eigentümer sind die im Umlegungsverfahren erwachsenen Rechtsberatungskosten auch dann nicht zu erstatten, wenn die Umlegung unzulässig ist, aber das Verfahren vorzeitig endet (Ergänzung zum Senatsurteil vom 19.9.1974 - III ZR 12/73 = BGHZ 63, 81).Wie der Senat mit Urteil vom 19. September 1974 - III ZR 12/73 = BGHZ 63, 81 entschieden hat, ist § 96 BBauG im Umlegungs verfahren weder unmittelbar noch sinngemäß anwendbar.
- BGH, 06.12.1965 - III ZR 172/64
Bemessung der Enteignungsentschädigung
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
"Durch" die Enteignung eingetreten ist dabei jeder Vermögensnachteil, der sich für den Betroffenen aus dem Gesamtvorgang der Enteignung ergibt; dazu gehört - wenn es zur Enteignung kommt - auch das Enteignungsverfahren (vgl. die Senatsurteile in NJW 1965, 1480, 1483 und 1966, 493, 496; BGHZ 61, 240, 248;… Ernst/Zinkahn/Bielenberg BBauG § 96 Rdn. 89, § 121 Rdn. 2).
- BGH, 08.04.1965 - III ZR 60/64
Voraussetzungen für die gesonderte Entschädigung der Nebenberechtigten nach § 97 …
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
"Durch" die Enteignung eingetreten ist dabei jeder Vermögensnachteil, der sich für den Betroffenen aus dem Gesamtvorgang der Enteignung ergibt; dazu gehört - wenn es zur Enteignung kommt - auch das Enteignungsverfahren (vgl. die Senatsurteile in NJW 1965, 1480, 1483 und 1966, 493, 496; BGHZ 61, 240, 248;… Ernst/Zinkahn/Bielenberg BBauG § 96 Rdn. 89, § 121 Rdn. 2). - BGH, 06.02.1975 - III ZR 149/72
Amtspflichtverletzung - Anspruch auf Erstattung - Vertreterauslagen - …
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
Möglicherweise steht daher der Eigentümerin gegenüber dem Dienstherrn der in Frage kommenden Beamten gem. § 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 GG ein Anspruch auf Ersatz ihrer Verfahrenskosten zu (vgl. hierzu das Senatsurteil vom 6. Februar 1975 - III ZR 149/72 = NJW 1975, 972). - BGH, 08.07.1968 - III ZR 10/66
Möglichkeiten der Änderung eines Umlegungsgebietes; Voraussetzungen für einen …
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
Bei dem Sachverhalt, wie er sich namentlich aus der Darstellung der Eigentümerin ergibt, ist nicht auszuschließen, daß die Einleitung des Umlegungs- und des Besitzeinweisungsverfahrens erkennbar zu Zwecken erfolgte, denen eine Umlegung nicht dienen darf (vgl. die Senatsurteile vom 27. Juni 1966 - III ZR 110/65 = LM NRW AufbauG Nr. 3 = WM 1966, 1059; vom 27. Februar 1967 - III ZR 58/66 = WM 1967 637; vom 8. Juli 1968 - III ZR 10/66 = WM 1968, 1282). - BGH, 27.05.1971 - III ZR 154/70
Kostenerstattung im Enteignungsverfahren
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
Die Auferlegung von Verbindlichkeiten bildet als solche jedenfalls dann keinen Enteignungstatbestand, wenn sie den Betroffenen nicht dazu nötigt, auf die Substanz seines Eigentums zurückzugreifen (Senatsurteil in BGHZ 56, 221, 228). - BGH, 27.06.1966 - III ZR 110/65
Verfahren zur Bodenordnung - Beanstandung eines Umlegungsplans - Beanstandung …
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
Bei dem Sachverhalt, wie er sich namentlich aus der Darstellung der Eigentümerin ergibt, ist nicht auszuschließen, daß die Einleitung des Umlegungs- und des Besitzeinweisungsverfahrens erkennbar zu Zwecken erfolgte, denen eine Umlegung nicht dienen darf (vgl. die Senatsurteile vom 27. Juni 1966 - III ZR 110/65 = LM NRW AufbauG Nr. 3 = WM 1966, 1059; vom 27. Februar 1967 - III ZR 58/66 = WM 1967 637; vom 8. Juli 1968 - III ZR 10/66 = WM 1968, 1282). - BGH, 27.02.1967 - III ZR 58/66
Abschluss eines Pachtvertrages - Widerspruch gegen ein Verteilungsverzeichnis - …
Auszug aus BGH, 13.11.1975 - III ZR 76/74
Bei dem Sachverhalt, wie er sich namentlich aus der Darstellung der Eigentümerin ergibt, ist nicht auszuschließen, daß die Einleitung des Umlegungs- und des Besitzeinweisungsverfahrens erkennbar zu Zwecken erfolgte, denen eine Umlegung nicht dienen darf (vgl. die Senatsurteile vom 27. Juni 1966 - III ZR 110/65 = LM NRW AufbauG Nr. 3 = WM 1966, 1059; vom 27. Februar 1967 - III ZR 58/66 = WM 1967 637; vom 8. Juli 1968 - III ZR 10/66 = WM 1968, 1282).
- BGH, 11.11.1976 - III ZR 114/75
Bebauungsplan ohne Begründung
38 Die beteiligte Stadt hat nach § 121 BBauG die Kosten des Verfahrens vor der Enteignungsbehörde zu tragen; eine Erstattung außergerichtlicher Kosten findet jedoch nicht statt (vgl. BGHZ 65, 280; anders künftig § 121 Abs. 2 BBauG i.d.F. des Änderungsgesetzes vom 18. August 1976 - BGBl. I 2221). - BGH, 12.06.1980 - III ZR 75/79
Schutz des Vermögens gegen die Auferlegung von Steuern und Geldleistungspflichten …
Das Vermögen genießt nach Art. 14 GG grundsätzlich auch keinen Schutz gegen die Auferlegung von Steuern und Geldleistungspflichten (BVerfGE 38, 61, 102; Senatsurteil BGHZ 65, 280, 282, jeweils m.weit.
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Rechtsprechung
| BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Berücksichtigung einer bereits im ersten Rechtszug erklärten Aufrechnung in der Berufungsinstanz als neue Einwendung - Anforderungen an das Vorliegen eines wichtigen Kündigungsgrundes - Kündigung eines Darlehens wegen eines Verzuges mit der Zinszahlung
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1975, 1008
- DB 1975, 2032
- DB 1975, 2034
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (6)
- BGH, 19.04.1955 - I ZR 246/52
Aufrechnung in der Berufungsinstanz
Auszug aus BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74
Eine Aufrechnung ist sachdienlich, wenn sie unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen beider Parteien zu einer sachgemäßen und endgültigen Erledigung des zwischen ihnen bestehenden Streits führt (BGHZ 5, 373, 377; BGHZ 17, 124, 126 m.w.N.).Eine solche Besonderheit zwingt ebenso nicht zur Zulassung der Aufrechnung, weil aus ihr nicht die Sachdienlichkeit der Aufrechnung zu folgen braucht (BGHZ 17, 124, 125;… Stein/Jonas/Grunsky a.a.O. § 529 Anm. V 2).
Das Berufungsgericht hat sich bei der Prüfung der Sachdienlichkeit im Rahmen des ihm dabei zustehenden Ermessens (BGHZ 17, 124, 126) gehalten.
- BGH, 05.03.1981 - III ZR 115/80
Voraussetzungen der fristlosen Kündigung eines Darlehensvertrages
Auszug aus BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74
Dem Berufungsgericht ist ferner darin beizutreten, daß Darlehen als Dauerschuldverhältnisse auch ohne dahingehende Vereinbarungen aus wichtigem Grund fristlos gekündigt werden können (BGH, Urt. v. 16. Dezember 1968 - III ZR 151/66, WM 1969, 335, 336). - BGH, 03.11.1960 - VII ZR 150/59
Vorbehalt einer verwirkten Vertragsstrafe bei Abnahme
Auszug aus BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74
Die Zurückweisung der Aufrechnung führt anders als die des ihr zugrundeliegenden Vorbringens nach § 279 a ZPO (BGHZ 33, 236; 242), nicht zur rechtskräftigen Aberkennung der Gegenforderung nach § 322 Abs. 2 ZPO.
- BGH, 18.04.1973 - IV ZR 6/72
Auslösung einer Vermittlerprovision auf Grund der Gleichsetzung des Antrags einer …
Auszug aus BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74
Diese Bestimmung ist allerdings abdingbar und gilt daher nicht, wenn eine Verzinsung vertraglich ausgeschlossen ist (ebenso zu einem nach dieser Vorschrift verlangten Maklerlohn BGH, Urt. v. 18. April 1973 - IV ZR 6/72, WM 1973, 814, 815). - BGH, 16.04.1952 - II ZR 192/51
Abzahlungsgeschäft
Auszug aus BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74
Eine Aufrechnung ist sachdienlich, wenn sie unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen beider Parteien zu einer sachgemäßen und endgültigen Erledigung des zwischen ihnen bestehenden Streits führt (BGHZ 5, 373, 377; BGHZ 17, 124, 126 m.w.N.). - BGH, 16.12.1968 - III ZR 151/66
Auslegung eines Darlehensvertrages mit Rückzahlungsklausel unter der Bedingung …
Auszug aus BGH, 10.07.1975 - III ZR 16/74
Dem Berufungsgericht ist ferner darin beizutreten, daß Darlehen als Dauerschuldverhältnisse auch ohne dahingehende Vereinbarungen aus wichtigem Grund fristlos gekündigt werden können (BGH, Urt. v. 16. Dezember 1968 - III ZR 151/66, WM 1969, 335, 336).
- BGH, 19.09.1985 - III ZR 213/83
Formularbestimmungen über Kreditdatenübermittlung, Stundungszinsen, Vorfälligkeit
Ein wichtiger Grund zur Kündigung kann auch im Zahlungsverzug des Schuldners liegen (vgl. Senatsurteile vom 10. Juli 1975 - III ZR 16/74 = DB 1975, 2032 und vom 10. November 1977 - III ZR 39/76 = WM 1978, 234, 236). - BGH, 06.03.1986 - III ZR 245/84
Außerordentliche Kündigung eines betriebsbezogenen Kredits; Einholung eines …
Die Beurteilung der Frage, ob ein wichtiger Grund zur Kündigung eines Darlehens vorliegt, bedarf stets einer Gesamtwürdigung der besonderen Umstände des einzelnen Falles und einer Abwägung der Interessen beider Vertragsteile (vgl. Senatsurteile vom 10. Juli 1975 - III ZR 76/74 = DB 1975, 2032, vom 10. November 1977 - III ZR 39/76 = WM 1978, 234 und vom 5. März 1981 - III ZR 115/80 = WM 1981, 679). - BGH, 28.10.1982 - III ZR 128/81
Beweispflicht für einen auf Darlehensrückzahlung Klagenden über die Auszahlung …
Zu Unrecht beruft das Berufungsgericht sich auf das Urteil des erkennenden Senats vom 10. Juli 1975 - III ZR 16/74 = MDR 1975, 1008.Ob an der dort vertretenen Auslegung des - dem jetzigen § 530 Abs. 2 ZPO entsprechenden - § 529 Abs. 5 ZPO a.F. trotz der Kritik im Schrifttum (Anm. E. Schneider MDR 1975, 1008 und bei Zöller/Schneider 13. Aufl. § 530 ZPO Anm. 6;… Baumbach/Lauterbach/Albers 40. Aufl. § 530 Anm. 2 B; Wieczorek/Rössler 2.Aufl. § 530 ZPO. Anm. C) in vollem Umfange festzuhalten ist, kann dahingestellt bleiben.
- BGH, 06.11.1991 - VIII ZR 294/90
Haftung des Verkäufers für unzutreffende Gewichtsangabe
Es wird dabei gegebenenfalls Gelegenheit haben, sich mit der von der Revision vorgetragenen Auffassung zu den §§ 528, 530 ZPO und der von ihr angeführten Literatur und Rechtsprechung (außer BGH, LM § 529 ZPO Nr. 32 = MDR 1975, 1008, vgl. allerdings auch BGH, NJW 1983, 931 unter III und die dortigen Nachw.) auseinanderzusetzen. - OLG Stuttgart, 21.03.1986 - 2 U 181/85
Unwirksamkeit einer Kündigung eines Darlehensvertrages; Abbedingung eines …
Die Zulässigkeit der Kündigung aus wichtigem Grund setzt voraus, daß dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zugemutet werden kann (BGH WM 1980, 380, 381; WM 1978, 234, 236; Betrieb 1975, 2032; Betrieb 1969, 568). - BGH, 10.01.1980 - III ZR 108/78
Inanspruchnahme aus einem Darlehensvertrag - Vorliegen eines tatsächlich …
Zutreffend ist der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß Darlehen als Dauerschuldverhältnisse auch ohne dahingehende Vereinbarungen aus wichtigem Grunde fristlos gekündigt werden können, wenn einem Vertragsteil unter Berücksichtigung aller Umstände nach Treu und Glauben nicht zugemutet werden kann, das Schuldverhältnis fortzusetzen (vgl. Senatsurteile vom 10. November 1977 - III ZR 39/76 = WM 1978, 234, 236 f, vom 10. Juli 1975 - III ZR 16/74 = Betrieb 1975, 2032 …und vom 16. Dezember 1968 aaO). - OLG Brandenburg, 29.06.2005 - 4 U 196/04
Wirksame Kündigung eines Darlehens als Voraussetzung für dessen Fälligkeit; …
Die Beurteilung der Frage, ob ein in diesem Sinne wichtiger Grund zur Kündigung eines Darlehens vorliegt, bedarf einer Gesamtwürdigung der besonderen Umstände des einzelnen Falles und einer Abwägung der Interessen beider Vertragsteile (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 10.07.1975, DB 1975, 2032; Urteil vom 10.11.1977, WM 1978, 234; Urteil vom 05.03.1981, WM 1981, 679; Urteil vom 06.03.1986, NJW 1986, 1928). - BGH, 12.07.1984 - III ZR 32/84
Voraussetzungen der vorzeitigen Rückforderung eines Darlehens - Voraussetzungen …
Der Kläger ist zur vorzeitigen Rückforderung des Darlehens berechtigt, weil der Beklagte seit Oktober 1982 jede Zinszahlung eingestellt hat (vgl. Senatsurteil vom 10. Juli 1975 - III ZR 16/74 = Betrieb 1975, 2032). - BGH, 12.01.1984 - III ZR 69/83
Sittenwidrigkeit einer Zuwendung unter Lebenden aus sexuellen Motiven
Kommt das Berufungsgericht nicht zu Feststellungen, die eine Anwendung des § 138 Abs. 1 BGB rechtfertigen, so wird es prüfen müssen, ob der Kläger das auf bestimmte Zeit gewährte Darlehen aus wichtigem Grund vorzeitig wirksam gekündigt hat oder zumindest gemäß § 242 BGB eine Anpassung der Zins- und Rückzahlungsvereinbarungen an die veränderten Verhältnisse verlangen kann (Senatsurteile vom 16. Dezember 1968 - III ZR 151/66 = WM 1969, 335, 336 zu III; vom 19. September 1979 - III ZR 93/76 = WM 1979, 1176, 1178 zu II, 1; vom 10. Januar 1980 - III ZR 108/78 = WM 1980, 380 zu A II, 4; vom 5. März 1981 - III ZR 115/80 = NJW 1981, 1666 zu 4; ferner auch vom 10. Juli 1975 - III ZR 16/74 = Betrieb 1975, 2032 zu I; vom 10. November 1977 - III ZR 39/76 = NJW 1978, 947 zu II, 3 - 6). - OLG Köln, 28.07.2006 - 20 U 66/05
Eigentumserwerb eines in Spanien gelegenen Hauses; Anhaltspunkte für die …
Rn. 114 Die Beurteilung der Frage, ob ein wichtiger Grund zur Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses vorliegt, bedarf stets einer Gesamtwürdigung der besonderen Umstände des einzelnen Falles und einer Abwägung der Interessen beider Vertragsteile (vgl. BGH, DB 1975, S. 2032;… WM 1978, S. 234;… NJW 1981, S. 1666;… NJW 1986, S. 1928 ). - OLG Köln, 13.09.2001 - 18 U 90/01
- OLG Zweibrücken, 03.05.2001 - 4 U 81/00
Aufrechnung in der Berufungsinstanz - Aufhebung und Zurückverweisung der Sache
- BGH, 06.11.1978 - VIII ZR 132/77
Anforderungen an die Rechtmäßigkeit einer Aufrechnung - Festsetzung des auf den …
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