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Weitere Entscheidung unten: BGH, 20.10.1976

Rechtsprechung
   BGH, 11.10.1976 - II ZR 104/75   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,908
BGH, 11.10.1976 - II ZR 104/75 (https://dejure.org/1976,908)
BGH, Entscheidung vom 11.10.1976 - II ZR 104/75 (https://dejure.org/1976,908)
BGH, Entscheidung vom 11. Oktober 1976 - II ZR 104/75 (https://dejure.org/1976,908)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Behandlung eines fremden Geschäfts als eigenes - Anspruch auf Auskunftserteilung und Herausgabe von Unterlagen aus dem Prozessstoff - Anforderungen an die Geschäftsführung ohne Auftrag

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com

    Geschäftsführer, Gesellschaftsrecht, Treuepflicht, Wettbewerbsverbot

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1977, 247 (Ls.)
  • MDR 1977, 292
  • WM 1977, 194
  • BB 1977, 313
  • DB 1977, 158
 
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Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 09.11.1967 - II ZR 64/67

    Zeugnisanspruch des GmbH-Geschäftsführers

    Auszug aus BGH, 11.10.1976 - II ZR 104/75
    Denn der Geschäftsführer darf, auch wenn ihm das ausdrücklich nicht verboten ist, im Geschäftszweig der GmbH keine Geschäfte für eigene Rechnung machen (st. Rspr., vgl. u.a. BGHZ 49, 30, 31; Urt. d. Sen. v. 26.10.64 - II ZR 127/62, WM 1964, 1320, 1321 unter III 1 a; v. 24.11.75 - II ZR 104/73, WM 1976, 77 zu II 1), und erst recht darf er die Vollziehung bereits von der GmbH abgeschlossener Verträge weder durch Abwicklung auf eigene Rechnung noch sonst irgendwie beeinträchtigen oder vereiteln.
  • BGH, 26.10.1964 - II ZR 127/62

    Annahme einer Stellvertretung bei Vertragsabschluss - Handeln des …

    Auszug aus BGH, 11.10.1976 - II ZR 104/75
    Denn der Geschäftsführer darf, auch wenn ihm das ausdrücklich nicht verboten ist, im Geschäftszweig der GmbH keine Geschäfte für eigene Rechnung machen (st. Rspr., vgl. u.a. BGHZ 49, 30, 31; Urt. d. Sen. v. 26.10.64 - II ZR 127/62, WM 1964, 1320, 1321 unter III 1 a; v. 24.11.75 - II ZR 104/73, WM 1976, 77 zu II 1), und erst recht darf er die Vollziehung bereits von der GmbH abgeschlossener Verträge weder durch Abwicklung auf eigene Rechnung noch sonst irgendwie beeinträchtigen oder vereiteln.
  • BGH, 24.11.1975 - II ZR 104/73

    Errichtung von Tankstellen - Abschluss von Verwaltungsverträgen und …

    Auszug aus BGH, 11.10.1976 - II ZR 104/75
    Denn der Geschäftsführer darf, auch wenn ihm das ausdrücklich nicht verboten ist, im Geschäftszweig der GmbH keine Geschäfte für eigene Rechnung machen (st. Rspr., vgl. u.a. BGHZ 49, 30, 31; Urt. d. Sen. v. 26.10.64 - II ZR 127/62, WM 1964, 1320, 1321 unter III 1 a; v. 24.11.75 - II ZR 104/73, WM 1976, 77 zu II 1), und erst recht darf er die Vollziehung bereits von der GmbH abgeschlossener Verträge weder durch Abwicklung auf eigene Rechnung noch sonst irgendwie beeinträchtigen oder vereiteln.
  • BGH, 04.12.2012 - II ZR 159/10

    Ansprüche einer BGB-Gesellschaft gegen ihren ehemaligen geschäftsführenden …

    Rn. 21 b) Aus der Treuepflicht des Geschäftsführers wird hergeleitet, dass es ihm ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht gestattet ist, im Geschäftszweig der Gesellschaft Geschäfte für eigene Rechnung zu tätigen oder tätigen zu lassen oder den Vollzug bereits von der Gesellschaft abgeschlossener Verträge durch Abwicklung auf eigene Rechnung oder in sonstiger Weise zu beeinträchtigen oder zu vereiteln (BGH, Urteil vom 26. Oktober 1964 - II ZR 127/62, WM 1964, 1320, 1321 f.; Urteil vom 11. Oktober 1976 - II ZR 104/75, WM 1977, 194; Urteil vom 24. November 1975 - II ZR 104/73, WM 1976, 77 alle zur GmbH).
  • OLG Stuttgart, 21.03.2019 - 14 U 26/16

    Konkurrenzverbot für einen Minderheitsgesellschafter

    Die sog. "Geschäftschancenlehre" steht als eigenständiges Rechtsinstitut neben einem Wettbewerbsverbot und ist hiervon unabhängig (vgl. BGH…, Urteil vom 4. Dezember 2012 - II ZR 159/10, NJW-RR 2013, 363 Rn. 20;… MünchKommGmbHG/Merkt, 3. Aufl., § 13 Rn. 279; undifferenziert OLGR Karlsruhe 2006, 306) und kann in zeitlicher Hinsicht infolge nachwirkender Treuepflicht auch nach dem Ausscheiden aus der Gesellschaft in Betracht kommen (vgl. etwa BGH, Urteil vom 11. Oktober 1976 - II ZR 104/75, NJW 1977, 247).
  • BGH, 19.01.2006 - IX ZR 232/01

    Anforderungen an die Darlegung eines Schadens aus falscher anwaltlicher Beratung; …

    Infolge Verletzung dieser Pflichten nach dem 31. Dezember 1995 haftete der Kläger insbesondere für die der GmbH entgangenen Gewinne (BGH, Urt. v. 11. Oktober 1976 - II ZR 104/75, WM 1977, 194 f;… v. 3. Juli 1978, aaO 1207 unter I. 6.).
  • BGH, 12.06.1989 - II ZR 334/87

    Schadensersatzpflicht des Geschäftsführers einer GmbH; Verjährung von …

    Zutreffend geht die Revision allerdings davon aus, daß der Geschäftsführer einer GmbH, der im Geschäftszweig der Gesellschaft Geschäfte für eigene oder fremde Rechnung tätigt, von dieser entsprechend §§ 61 Abs. 1, 113 Abs. 1 HGB und § 88 Abs. 2 AktG in Anspruch genommen werden kann (BGHZ 80, 69, 76; noch unklar zu der Frage, ob § 687 Abs. 2 BGB oder § 79 AktG 1937 anwendbar ist, Senatsurteil vom 26. Oktober 1964 - II ZR 127/62, WM 1964, 1320, 1321; Anwendung des § 687 Abs. 2 BGB, wenn in einen zwischen der Gesellschaft und einem Dritten abgeschlossenen Vertrag eingegriffen wird: Senatsurteil vom 11. Oktober 1976 - II ZR 104/75, WM 1977, 194, 195).

    In seinem Urteil vom 11. Oktober 1976 (II ZR 104/75, WM 1977, 194, 195) hat der erkennende Senat einer GmbH auf der Grundlage eines vereinbarungsgemäß fortbestehenden Wettbewerbsverbotes grundsätzlich einen Anspruch gemäß § 687 Abs. 2 BGB gegen ihren Geschäftsführer zugebilligt, der einen von der GmbH mit einem Dritten abgeschlossenen Vertrag auf eigene Rechnung nach Beendigung der Geschäftsführertätigkeit abgewickelt hat, ohne daß sich der Senat mit der aufgeworfenen Problematik näher befaßt hat.

    Diese Voraussetzung ist verneint worden, soweit nicht in eine zwischen dem vertraglich Berechtigten und einem Dritten bestehende schuldrechtliche Vereinbarung eingegriffen worden war (…BGH, Urt. v. 20. Mai 1964 - VIII ZR 235/63, NJW 1964, 1853;… Urt. v. 17. März 1988 a.a.O.); sie ist bejaht worden, soweit eine solche schuldrechtliche Vereinbarung bestand (Sen. Urt. v. 11. Oktober 1976 a.a.O.;… BAG, Urt. v. 22. August 1966 a.a.O.).

  • BGH, 23.04.2026 - I ZR 41/24

    Der Schatz von Oggersheim - Keine Gewinnherausgabe wegen des Buchs "Vermächtnis - …

    Wer aufgrund eines Vertragsverhältnisses gegenüber dem Berechtigten zu einer Handlung oder Unterlassung verpflichtet ist und dieser Verpflichtung zuwiderhandelt, nimmt keine Geschäftsanmaßung vor (vgl. BGH…, Urteil vom 9. Februar 1984 - I ZR 226/81, NJW 1984, 2411 [juris Rn. 13];… Urteil vom 12. Juni 1989 - II ZR 334/87, NJW-RR 1989, 1255 [juris Rn. 23 bis 25] mwN;… BGHZ 167, 312 [juris Rn. 35];… aA noch BAG, DB 1967, 558 [juris Rn. 11]; offenbar auch BGH, Urteil vom 11. Oktober 1976 - II ZR 104/75, WM 1977, 194 [juris Rn. 17 f.];… offenlassend BGH, NJW 1988, 3018 [juris Rn. 9 bis 12];… zur Kritik von Teilen des Schrifttums vgl. BeckOGK.BGB/F. Hartmann aaO § 687 Rn. 79 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 02.03.2023 - 5 U 1/22

    Rechte eines Beziehers von Strom auf der Mittelspannungsebene nach Ausfall des …

    So kommt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein Anspruch aus § 687 Abs. 2 BGB auch in Betracht, wenn entgegen einem (vertraglichen) Wettbewerbsverbot in eine zwischen dem vertraglich Berechtigten und einem Dritten bestehende schuldrechtliche Vereinbarung eingegriffen worden ist (…vgl. BGH, Urt. v. 12.06.1989 - II ZR 334/87, NJW-RR 1989, 1255, 1257; v. 11.10.1976 - II ZR 104/75, juris Rn. 17).
  • BGH, 29.10.1990 - II ZR 241/89

    Wirksamkeit eines Wettbewerbsverbots

    Denn nach seinem Ausscheiden ist der Gesellschafter nicht gehalten, durch eigene geschäftliche Zurückhaltung die Gesellschaft oder seinen früheren Mitgesellschafter vor wirtschaftlichen Nachteilen zu bewahren (vgl. Sen.Urt., v. 14. Oktober 1976 - II ZR 104/75, WertpMitt 1977, 194 für den ähnlich gelagerten Fall eines ausgeschiedenen GmbH-Geschäftsführers).
  • BFH, 14.03.1989 - I R 8/85

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei Verstoß gegen Wettbewerbsverbot

    Dieses Wettbewerbsverbot galt unabhängig davon, ob es in der Satzung oder im Anstellungsvertrag ausdrücklich festgehalten war, ob die Klägerin durch die selbständige Arbeit des S geschädigt wurde oder nicht und ob sie die Geschäfte selbst hätte betreiben können (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 26. Oktober 1964 II ZR 127/62, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht - WM - 1964, 1.320; vom 9. November 1967 II ZR 64/67, BGHZ 49, 30; vom 11. Oktober 1976 II ZR 104/75, BB 1977, 313; vom 9. Juli 1979 II ZR 125/77, Lindenmaier-Möhring - Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs - LM - § 242 (Cd) Nr. 223).
  • OLG Düsseldorf, 03.12.1998 - 6 U 151/98

    Nachvertragliches Wettbewerbsverbot eines GmbH-Geschäftsführers

    Ein Geschäftsführer unterliegt nach der rechtlichen und tatsächlichen Beendigung seiner Organtätigkeit keinem - gesetzlichen - Wettbewerbsverbot (BGH GmbHR 1977, 43 f.;… Scholz, B. Aufl., § 43 GmbHG , Rn. 134 m.w.N.), denn das typische Risiko einer Interessenkollision ist weggefallen.
  • OLG Brandenburg, 04.12.2024 - 4 U 65/23

    Verpflichtung eines Geschäftsführers einer GmbH der Gesellschaft gegenüber zur …

    Indem der Beklagte mit der ("Firma 01") eine Konkurrenzgesellschaft gründete und 50 % ihrer Geschäftsanteile hielt, verstieß er gegen das in § 7 des Geschäftsführeranstellungsvertrages vereinbarte Wettbewerbsverbot, das sich in analoger Anwendung der §§ 88 AktG, 117 HGB auch bereits aus der Treuepflicht zur Gesellschaft ergibt (vgl. hierzu bereits: BGH, Urteil vom 11.10.1976 - II ZR 104/75 - Rn. 17).
  • BGH, 05.05.1981 - VI ZR 280/79

    Rechtsstellung des Vertriebshändlers

  • BFH, 26.04.1989 - I R 172/87

    Zur verdeckten Gewinnausschüttung bei bestehendem Wettbewerbsverbot eines …

  • OLG Hamm, 11.01.1988 - 8 U 142/87

    Vereinbarungen über nachvertragliche Wettbewerbsverbote ; Nichtigkeit eines …

  • OLG Karlsruhe, 06.11.1998 - 15 U 179/97
  • BFH, 12.04.1989 - I R 142/85

    Sondervergütung für "weitere Tätigkeiten" des beherrschenden …

  • BGH, 23.03.1988 - IVa ZR 41/87

    Ansprüche gegen einen Wirtschaftsprüfer wegen Verletzung eines vertraglichen …

  • OLG Hamm, 26.06.2006 - 8 U 5/06

    Kein Wettbewerbsverbot für ehemaligen Geschäftsführer und Gesellschafter nach …

  • BFH, 11.02.1981 - I R 128/77

    Zur Abgrenzung der Unternehmensbereiche einer GmbH und ihres …

  • BFH, 27.02.1985 - I R 291/83

    Voraussetzungen der Auflösung einer Gesellschaft - Steuerrechtliche Wirkungen der …

  • BFH, 12.04.1989 - I R 143/85

    Verdeckte Gewinnausschüttung - Beherrschender Gesellschafter - Vergütung für …

  • OLG Hamm, 09.11.1988 - 8 U 295/87

    Wettbewerbsverbot eines Gesellschafters; Nichtigkeit eines Wettbewerbsverbots; …

  • BFH, 01.10.1986 - I R 123/85

    Klassifizierung der Einkünfte aus einer Autorentätigkeit entweder als Einkünfte …

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dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   BGH, 20.10.1976 - IV ZR 135/75   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,1024
BGH, 20.10.1976 - IV ZR 135/75 (https://dejure.org/1976,1024)
BGH, Entscheidung vom 20.10.1976 - IV ZR 135/75 (https://dejure.org/1976,1024)
BGH, Entscheidung vom 20. Oktober 1976 - IV ZR 135/75 (https://dejure.org/1976,1024)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Bestätigungsklausel, Aushandeln

Papierfundstellen

  • NJW 1977, 432 (Ls.)
  • MDR 1977, 210
  • DNotZ 1977, 176
  • WM 1977, 15
  • DB 1977, 158
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 08.05.1973 - IV ZR 158/71

    Maklerprovision bei Alleinauftrag

    Auszug aus BGH, 20.10.1976 - IV ZR 135/75
    Sie ist jedoch unwirksam, weil der alleinbeauftragte Makler nicht durch eine Verweisungs- oder Hinzuziehungs-Klausel in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen erreichen kann, daß ihm der Auftraggeber die volle Provision auch dann schuldet, wenn der Auftraggeber während der Bindung an den Alleinauftrag das gewünschte Geschäft ohne Hinzuziehung des Maklers abschließt (BGHZ 60, 377 ff).

    Würde man anerkennen, daß auf diese Weise eine Klausel der Allgemeinen Geschäftsbedingungen den Charakter einer inhaltlich ausgehandelten individuellen Vereinbarung erlangen könnte, wäre der Schutz, der dem Kontrahenten des Maklers durch das in BGHZ 60, 377 ff veröffentlichte Urteil gewährt werden soll, hinfällig, da er durch die Gestaltung des Formularvertrages unterlaufen werden könnte.

    Die in Nr. 9 der Geschäftsbedingungen des Klägers enthaltene Bestimmung über die Zahlung eines Reuegeldes in Höhe der vollen Provision bei Verkauf ohne Einschaltung des Maklers war unwirksam, weil sie eine einseitige, übersteigerte Verfolgung der Interessen des Klägers auf Kosten des Auftraggebers darstellt, die als Mißbrauch der Möglichkeit angesehen werden muß, die Folgen einer Vertragsstörung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen generell zu regeln (BGHZ 60, 377, 384).

    Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um eine für den Auftraggeber überraschende Klausel handelte, da ihr schon deshalb die Wirksamkeit zu versagen ist, weil sie den im dispositiven Recht enthaltenen ausgewogenen Ausgleich widerstreitender Interessen der Vertragspartner verdrängen soll, ohne dem Auftraggeber in anderer Weise einen angemessenen Schutz zu sichern (BGHZ 60, 377, 380).

    Die in Nr. 9 der Geschäftsbedingungen des Klägers enthaltene Regelung über die Zahlung eines Reuegeldes war daher nach den Grundsätzen der richterlichen Inhaltsprüfung Allgemeiner Geschäftsbedingungen als nicht geschrieben anzusehen (BGHZ 60, 377, 384).

  • BGH, 29.03.1974 - V ZR 22/73

    Mängelhaftung des Veräußerers

    Auszug aus BGH, 20.10.1976 - IV ZR 135/75
    Sie können nur dann als Inhalt eines Individualvertrages angesehen werden, wenn sie das Ergebnis eines freien gegenseitigen Aushandelns des Vertragsinhalts durch die Vertragspartner sind (vgl. BGHZ 62, 251, 253 = NJW 1974, 1135, 1136; BGH LM Allg. Geschäftsbedingungen Nr. 62 m.w. Nachw.).
  • BGH, 05.12.1995 - X ZR 14/93

    Zusicherung einer Eigenschaft im Werkvertragsrecht; Formularmäßiger Ausschluß von …

    Allgemeine Vertragsbedingungen werden nicht dadurch zu Individualerklärungen, daß der Verwender sie zum Gegenstand des Vertrages macht (BGH, Urt. v. 20.10.1976 - IV ZR 135/75, WM 1977, 15, 16).
  • BGH, 05.04.1979 - VII ZR 308/77

    Sachmängelansprüche des Erwerbers eines Hauses; Freizeichnung des Veräußerers

    Das bloße Verlesen des Vertragstextes und eine sich daran anschließende etwaige Belehrung durch den Notar genügt jedenfalls nicht (vgl. etwa BGH Urteil vom 20. Oktober 1976 - IV ZR 135/75 = WM 1977, 15; NJW 1977, 624, 625).
  • BGH, 15.12.1976 - IV ZR 197/75

    Klage auf Zahlung von Maklerlohn - Nachweis eines Käufers - Wirksamkeit einer …

    Eine rechtsunwirksame Abrede in einem Formularvertrag wird nicht allein schon dadurch zu einer rechtswirksam getroffenen individuellen Vereinbarung, daß der Formularvertrag noch die vom Auftraggeber besonders unterzeichnete Klausel enthält, der Auftragsinhalt sei in allen Einzelheiten zwischen Auftraggeber und Makler ausgehandelt worden, was ausdrücklich bestätigt werde (Ergänzung zu BGH, Urteil vom 20. Oktober 1976 - IV ZR 135/75 = WM 1977, 15).

    Daran hält der Senat fest (vgl. auch das Senatsurteil vom 20. Oktober 1976 - IV ZR 135/75 -, WM 1977, 15).

  • OLG Hamm, 27.02.1981 - 4 REMiet 4/80

    Vorliegen einer Individualabrede zu einem Formularmietvertrag; Abwälzung von …

    Derartige Umstände ändern für sich allein nichts daran, daß die Vertragsbedingungen inhaltlich allein vom Klauselverwender festgelegt worden sind (vgl. auch BGH NJW 1977, 432, 624 / 625;… Heinrichs aaO. S. 1507).
  • LG Köln, 24.06.2011 - 82 O 2/11

    Ansprüchen aus einer Vertragserfüllungsbürgschaft aufgrund der Unwirksamkeit der …

    Eine rechtsunwirksame Abrede in einem Formularvertrag wird nicht allein schon dadurch zu einer rechtswirksam getroffenen individuellen Vereinbarung, dass der Formularvertrag noch die vom Auftraggeber besonders unterzeichnete Klausel enthält, der Auftragsinhalt sei in allen Einzelheiten zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt worden, was ausdrücklich bestätigt werde (BGH, Urteil vom 15.12.1976 - IV ZR 197/75, NJW 1977, 624 unter Verweis auf BGH, NJW 1977, 432 = WM 1977, 15).

    Würde man anerkennen, dass hierdurch allein ein in einem AGB- oder Formularvertrag enthaltenes Klauselwerk den Charakter einer inhaltlich ausgehandelten individuellen Vereinbarung erlangen könnte, wäre der Schutz, der dem Partner des Klauselverwenders durch die verstärkte richterliche Inhaltskontrolle gewährt werden soll, hinfällig, weil er durch die Gestaltung des Vertragstextes unterlaufen werden könnte (vgl. BGH, NJW 1977, 432 = WM 1977, 15 zu dem vom Kunden besonders unterzeichneten Vermerk, bestimmte Bedingungen des Verwenders seien mit ihm "besprochen und ausdrücklich anerkannt" worden).

  • OLG Dresden, 02.04.1996 - 3 W 336/96

    Bestellung eines Ergänzungspflegers und vormundschaftsgerichtliche Genehmigung …

    Während die lediglich mit einem Vorbehalt verbundene aufschiebend bedingte Rückübereignungspflicht des Beschenkten am Schenkungscharakter der Zuwendung nichts ändert (vgl. BayObLG Rpfleger 1974, 309 = DNotZ 1975, 219 ; OLG Celle DNotZ 1974, 731, 732; zu den diversen Vorbehaltsklauseln: OLG Hamm Rpfleger 1978, 137 = DNotZ 1978, 356 = MittRhNotK 1978, 17 [Rückgabepflicht, wenn der Erwerber vor dem Schenker stirbt und das Grundstück nicht an seine Abkömmlinge fallen soll]; BayObLG Rpfleger 1977, 251 = DNotZ 1977, 176 und OLG Hamm Rpfleger 1978, 137 = DNotZ 1978, 356 = MittRhNotK 1978, 17 [Rückgabepflicht bei Verfügung über das Grundstück ohne Zustimmung]; OLG Hamm Rpfleger 1978, 137 = DNotZ 1978, 356 = MittRhNotK 1978, 17 [Rückgabepflicht bei erfolgter Zwangsverwaltung oder Zwangsversteigerung oder Konkurs des Erwerbers]), stellt z. B. der Verzicht auf Aufwendungsersatz eine zusätzliche, über die bereicherungsrechtliche Haftung hinausgehende, zusätzliche Verpflichtung dar (BayObLG DNotZ 1975, 219 ; vgl. auch OLG Celle DNotZ 1974, 731 , m. Anm. Winkler).
  • OLG Brandenburg, 16.03.1999 - 11 U 107/98

    Angemessenheit einer formularmäßig vereinbarten Sicherheitsleistung

    Eine solche Erklärung kann ein wirkliches Aushandeln nicht ersetzen (BGH NJW 1977, 432).
  • OLG München, 02.04.1982 - 23 U 4208/81

    Zur Wirksamkeit einer Gebühren- und Provisionsvereinbarung in einem …

    Ein Aushandeln ist nur gegeben, wenn die Vertragsbedingungen erörtert und gegenseitig abgesprochen werden (BGH BB 77, 59 [= DNotZ 77, 176 = MittBayNot 77, 11 ]).
  • BGH, 05.12.1995 - X ZR 13/93

    Anspruch eines Versicherers auf Schadensersatz für die Folgen einer Explosion aus …

    Allgemeine Vertragsbedingungen werden nicht dadurch zu Individualerklärungen, daß der Verwender sie zum Gegenstand des Vertrages macht (BGH, Urt. v. 20.10.1976 - IV ZR 135/75, WM 1977, 15, 16).
  • AG Düsseldorf, 26.09.1985 - 47 C 86/85
    Die sogen. Belehrungsklausel macht als solche den Formularvertrag nicht zur Individualvereinbarung, da § 1 Abs. 2 AGB-Gesetz ein Aushandeln verlangt (vgl. BGH WM 1977, 15; 1979, 781;… Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG-Kommentar, 4. Aufl., § 1 Rdnr. 49).
  • LG Frankenthal, 19.06.1985 - 2 S 412/84

    Entgelt für die Abnutzung des Teppichbodens

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