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Rechtsprechung
   BayObLG, 03.09.1998 - 2Z BR 117/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1998,3625
BayObLG, 03.09.1998 - 2Z BR 117/98 (https://dejure.org/1998,3625)
BayObLG, Entscheidung vom 03.09.1998 - 2Z BR 117/98 (https://dejure.org/1998,3625)
BayObLG, Entscheidung vom 03. September 1998 - 2Z BR 117/98 (https://dejure.org/1998,3625)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 398, 399, 883; GBO § 22
    Zur Eintragung des Ausschlusses der Abtretbarkeit bei der Vormerkung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 398, § 399, § 883; GBO § 22
    Eintragung des Ausschlusses der Abtretbarkeit des durch eine Vormerkung gesicherten künftigen Eigentumsverschaffungsanspruchs bei Ausübung eines Ankaufsrechts im Grundbuch

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Verfahrensgang

  • LG München I - 1 T 7645/98
  • BayObLG, 03.09.1998 - 2Z BR 117/98

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1999, 309
  • DNotZ 1999, 736
  • Rpfleger 1999, 67
  • BayObLGZ 1998, 206
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (4)

  • BayObLG, 26.10.1971 - BReg. 2 Z 39/71
    Auszug aus BayObLG, 03.09.1998 - 2Z BR 117/98
    Das Grundbuch, das als Berechtigten der Vormerkung weiterhin den ursprünglichen Berechtigen ausweist, ist unrichtig (BayObLGZ 1962, 322/325; 1971, 307/310;… KEHE/Ertl Grundbuchrecht 4. Aufl. § 22 Rn. 47;… Meikel/Böttcher Grundbuchrecht 7. Aufl. § 22 Rn. 31).

    Bei einem Anspruch auf Eigentumsverschaffung ist in der Regel eine Inhaltsänderung nicht anzunehmen, weil eine Änderung in der Person des Gläubigers eine solche nicht bewirkt (BayObLGZ 1971, 307/311 f.).

  • BayObLG, 03.07.1992 - 2Z BR 45/92

    Einräumen eines Ankaufrechts für den Hypothekengläubiger durch den …

    Auszug aus BayObLG, 03.09.1998 - 2Z BR 117/98
    Auch wenn ein gutgläubiger Erwerb der Vormerkung nicht in Betracht kommt, falls es an einer wirksamen Übertragung fehlt, weil sich der öffentliche Glaube des Grundbuchs nicht auf den Bestand des durch die Vormerkung gesicherten Anspruchs erstreckt (BayObLG Rpfleger 1993, 58), ist die Eintragungsfähigkeit eines Abtretungsausschlusses auch bei der Vormerkung zu bejahen.
  • BayObLG, 22.07.1976 - BReg. 2 Z 76/75
    Auszug aus BayObLG, 03.09.1998 - 2Z BR 117/98
    Insoweit gilt grundsätzlich nichts anderes als bei einer Pfändung oder Verpfändung des gesicherten Anspruchs (vgl. dazu BayObLGZ 1976, 190; BayObLG Rpfleger 1985, 58;… Demharter GBO 22. Aufl. § 26 Rn. 26 und Anhang zu § 26 Rn. 50).
  • BayObLG, 31.10.1984 - BReg. 2 Z 124/84

    Pfändung einer Auflassungsvormerkung

    Auszug aus BayObLG, 03.09.1998 - 2Z BR 117/98
    Insoweit gilt grundsätzlich nichts anderes als bei einer Pfändung oder Verpfändung des gesicherten Anspruchs (vgl. dazu BayObLGZ 1976, 190; BayObLG Rpfleger 1985, 58;… Demharter GBO 22. Aufl. § 26 Rn. 26 und Anhang zu § 26 Rn. 50).
  • OLG Nürnberg, 26.01.2016 - 15 W 1608/15

    Persönliche Dienstbarkeit - Abtretung von einem Dritten

    Die Eintragungsfähigkeit der zulässigen Abtretung ergibt sich daraus, dass durch sie die Grundbuchunrichtigkeit beseitigt wird (BayObLGZ 1998, 206 = NJW-RR 1999, 309 Rn. 8 nach juris).

    Rn. 36 Die Grundbuchberichtigung setzt entweder den Nachweis der Grundbuchunrichtigkeit in der Form des § 29 GBO (hier also den Nachweis einer wirksamen Abtretung) voraus oder eine Berichtigungsbewilligung desjenigen, dessen Recht von der berichtigenden Eintragung betroffen wird (§§ 19, 22 Abs. 1 GBO; BayObLGZ 1998, 206 Rn. 9 nach juris;… Demharter GBO 29. Aufl. Anh. § 44 Rn. 90).

  • OLG Köln, 12.05.2004 - 2 Wx 14/04

    Eintragung von Abtretungsverboten bei der Vormerkung

    a) Der Senat folgt der nahezu einhelligen Auffassung in Rechtsprechung und Literatur, dass ein vertraglicher Ausschluss der Abtretbarkeit ( § 399 BGB ) eines durch eine Vormerkung gesicherten Anspruchs im Grundbuch eingetragen werden kann (vgl. BayObLG, NJW-RR 1999, 309 = DNotZ 1999, 736 = MittRhNotK 1998, 364 ; LG Oldenburg, Rpfleger 1995, 208 ;… Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 5. Aufl. 2001, Rn. 1516;… Demharter, 24. Aufl. 2002, Anhang zu § 13 GBO Rn. 23;… Bamberger/ Roth/Kössinger, 2003, § 885 BGB Rn. 18;… Soergel/Stürner, 13. Aufl. 2002, § 883 BGB Rn. 44;… Staudinger/ Gursky, Neubearbeitung 2002, § 883 BGB Rn. 319;… Palandt/Bassenge, 63. Aufl. 2004, § 885 BGB Rn. 16).

    Der öffentliche Glaube des Grundbuchs erstreckt sich nicht auf den Bestand des durch die Vormerkung gesicherten Anspruchs (vgl. nur BayObLG, NJW-RR 1999, 309 = DNotZ 1999, 736 = MittRhNotK 1998, 364 ).

    Bei dieser Sachlage ist es sinnvoll und zweckmäßig, die Eintragungsfähigkeit des Abtretungsausschlusses zu bejahen, ohne dass es letztlich darauf ankommt, ob ohne die Eintragung eines Abtretungsausschlusses eine Grundbuchberichtigung bei einer Abtretung auf "unüberwindbare Schwierigkeiten" stoßen würde (so BayObLG, NJW-RR 1999, 309 = DNotZ 1999, 736 = MittRhNotK 1998, 364).

  • BGH, 27.09.2007 - III ZR 278/06

    Haftung eines Notars im Rahmen eines Treuhandauftrages

    Das Grundbuch wird hinsichtlich der Person des Berechtigten unrichtig; die Eintragung des Abtretungsvermerks ist demgemäß eine bloße Grundbuchberichtigung im Sinne des § 22 Abs. 1 Satz 1 GBO (BayObLGZ 1998, 206, 207;… Demharter aaO;… Meikel/Böttcher, Grundbuchrecht 9. Aufl. § 22 Rn. 31 m.w.N.;… MünchKomm/Wacke, BGB 4. Aufl. § 883 Rn. 61 m.w.N.;… RGRK/Augustin, BGB 12. Aufl. § 883 Rn. 15;… Soergel/Stürner aaO;… Staudinger/Gursky aaO Rn. 322).

    Die Grundbuchberichtigung setzt entweder den Nachweis der Grundbuchunrichtigkeit in der Form des § 29 Abs. 1 Satz 1 GBO voraus oder eine Berichtigungsbewilligung desjenigen, dessen Recht von der berichtigenden Eintragung betroffen wird (BayObLGZ 1998, 206, 208).

  • LG Berlin, 14.01.2003 - 86 T 701/02

    Keine Eintragungsfähigkeit eines Abtretungsausschusses bei einer Vormerkung

    Die Eintragung kann auch nicht zwecks Klarstellung der Übertragbarkeit von Vormerkungen zugelassen werden, weil bei bewilligter Grundbuchberichtigung der Zessionar dem GBA nicht nachweisen muss, dass kein Abtretungsverbot besteht und weil das Nicht-Eingetragensein einer Verfügungsbeschränkung nicht beweist, dass eine solche Beschränkung nicht besteht (a.A. BayObLG BayObLGZ 1998, 206 = Rpfleger 1997, 67; LG Oldenburg Rpfleger 1995, 208).
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