Rechtsprechung
| VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Schulfahrten - Vereinbarkeit einer Erlassregelung (Wandererlass) mit dem rechtsstaatlichen Gesetzesvorbehalt
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)
Schulwanderungen - Elterliche Vollmacht für Beförderungs- und Beherbergungsverträge
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Abhängigkeit der Teilnahme von Schülern an Schulfahrten von der vorherigen Erteilung einer Vollmacht an die Lehrkraft; Abschluss der erforderlichen Beförderungs- und Beherbergungsverträge im Namen der Eltern ; Einschränkung des Erziehungsrechts der Eltern und der ...
Verfahrensgang
- VG Frankfurt/Main, 20.11.1997 - 5 E 1323/97
- VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Papierfundstellen
- ESVGH 49, 289
- DVBl 2000, 723 (Ls.)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (31)
- StGH Hessen, 25.11.1982 - P.St. 930
Umwandlung eines Gymnasiums in eine Sekundarstufenschule 1
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Rn. 37 Allerdings verpflichten das Rechtsstaatsprinzip und das Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 3, 20 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 65, 70 Hessische Verfassung -- HV --; zum auch in der Hessischen Verfassung verankerten Rechtsstaatsprinzip vgl. Hess. StGH, Be. v. 13.01.1988 -- P.St. 1039 -- StAnz. S. 1873) den Gesetzgeber, die wesentlichen Entscheidungen im Schulwesen selbst zu treffen und nicht der Schulverwaltung zu überlassen (Parlamentsvorbehalt; s. hierzu etwa BVerfG, Be. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- BVerfGE 58, 257; v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- BVerfGE 47, 46, 78, u. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 799/76 -- BVerfGE 45, 400; Hess. StGH, U. v. 04.04.1984 -- P.St. 1002 -- NVwZ 1984, 784, u. Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- NVwZ 1984, 90, u. -- P.St. 930 -- DÖV 1983, 546).Im Schulverhältnis sind insoweit die Grenzen zwischen dem staatlichen Erziehungsauftrag (Art. 7 Abs. 1 GG, Art. 56 Abs. 1 Satz 2 HV) und dem Elternrecht (Art. 6 Abs. 2 GG, Art. 55 Satz 1, 56 Abs. 6 HV) sowie den Persönlichkeitsrechten des Kindes (Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV) auszubalancieren (…s. zum Vorgenannten BVerfG, Be. v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- a.a.O., 79 f., u. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- a.a.O., 268 f.; Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O., u. U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- NJW 1982, 1381).
Er begründet damit keine subjektiven Rechte der Eltern oder Schüler (vgl. zum Regelungsgehalt der Bestimmung etwa auch Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 --, jeweils a.a.O.).
Sie verpflichtet damit den Staat nicht nur, ein differenziertes Schulsystem zu schaffen und zu gewährleisten, das allen jungen Bürgern entsprechend ihren Fähigkeiten die den Anforderungen der modernen Gesellschaft gemäßen Bildungsmöglichkeiten eröffnet (s. etwa Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 930 -- a.a.O.), sondern beinhaltet darüber hinaus -- weitergehend als Art. 6 Abs. 2 GG -- einen Anspruch der Eltern auf eine dem Ausbildungsgang entsprechende umfassende Allgemeinbildung ihrer Kinder (…Hess. StGH, U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.) bzw. bestmögliche Förderung ihrer Kinder (…Hess. StGH, U. v. 11.02.1987 -- P.St. 1036 -- a.a.O., 573, u. U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- a.a.O., 3404).
Rn. 46 Ob darüber hinaus das in Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV gewährleistete Recht des Kindes auf eine möglichst ungehinderte Entfaltung seiner Persönlichkeit auch ein Recht auf Bildung umfasst (hiervon ausgehend BVerwG, U. v. 15.11.1974 -- VII C 12.74 -- a.a.O., dies ausdrücklich offen lassend BVerfG, B. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 977/76 -- a.a.O., Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O. sowie U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.), welches dann einen Teilhabeanspruch bezüglich Schulfahrten umfassen könnte, kann dahinstehen.
Denn auch ein solcher Teilhabeanspruch aufgrund der allgemeinen Handlungsfreiheit würde nicht weiter reichen als derjenige aufgrund des elterlichen Erziehungsrechts gemäß Art. 55 Satz 1 HV (vgl. hierzu Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O. sowie U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.).
- StGH Hessen, 30.12.1981 - P.St. 880
Neuordnung der gymnasialen Oberstufe in Hessen
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Im Schulverhältnis sind insoweit die Grenzen zwischen dem staatlichen Erziehungsauftrag (Art. 7 Abs. 1 GG, Art. 56 Abs. 1 Satz 2 HV) und dem Elternrecht (Art. 6 Abs. 2 GG, Art. 55 Satz 1, 56 Abs. 6 HV) sowie den Persönlichkeitsrechten des Kindes (Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV) auszubalancieren (…s. zum Vorgenannten BVerfG, Be. v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- a.a.O., 79 f., u. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- a.a.O., 268 f.; Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O., u. U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- NJW 1982, 1381).Sie verpflichtet damit den Staat nicht nur, ein differenziertes Schulsystem zu schaffen und zu gewährleisten, das allen jungen Bürgern entsprechend ihren Fähigkeiten die den Anforderungen der modernen Gesellschaft gemäßen Bildungsmöglichkeiten eröffnet (…s. etwa Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 930 -- a.a.O.), sondern beinhaltet darüber hinaus -- weitergehend als Art. 6 Abs. 2 GG -- einen Anspruch der Eltern auf eine dem Ausbildungsgang entsprechende umfassende Allgemeinbildung ihrer Kinder (Hess. StGH, U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.) bzw. bestmögliche Förderung ihrer Kinder (…Hess. StGH, U. v. 11.02.1987 -- P.St. 1036 -- a.a.O., 573, u. U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- a.a.O., 3404).
Hieraus kann zwar mangels konkretisierender Verfassungsbestimmung -- anders als etwa bezüglich der Gewährleistung des Geschichtsunterrichts in Art. 56 Abs. 5 HV (s. hierzu Hess. StGH, U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.) -- kein unmittelbarer Anspruch auf Durchführung von Schulfahrten sowie ein daran anknüpfender Anspruch auf Teilnahme an diesen Schulfahrten abgeleitet werden.
Rn. 46 Ob darüber hinaus das in Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV gewährleistete Recht des Kindes auf eine möglichst ungehinderte Entfaltung seiner Persönlichkeit auch ein Recht auf Bildung umfasst (hiervon ausgehend BVerwG, U. v. 15.11.1974 -- VII C 12.74 -- a.a.O., dies ausdrücklich offen lassend BVerfG, B. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 977/76 -- a.a.O., Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O. sowie U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.), welches dann einen Teilhabeanspruch bezüglich Schulfahrten umfassen könnte, kann dahinstehen.
Denn auch ein solcher Teilhabeanspruch aufgrund der allgemeinen Handlungsfreiheit würde nicht weiter reichen als derjenige aufgrund des elterlichen Erziehungsrechts gemäß Art. 55 Satz 1 HV (vgl. hierzu Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O. sowie U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.).
- StGH Hessen, 25.11.1982 - P.St. 929
Umwandlung eines Gymnasiums in eine Gesamtschule
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Rn. 37 Allerdings verpflichten das Rechtsstaatsprinzip und das Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 3, 20 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 65, 70 Hessische Verfassung -- HV --; zum auch in der Hessischen Verfassung verankerten Rechtsstaatsprinzip vgl. Hess. StGH, Be. v. 13.01.1988 -- P.St. 1039 -- StAnz. S. 1873) den Gesetzgeber, die wesentlichen Entscheidungen im Schulwesen selbst zu treffen und nicht der Schulverwaltung zu überlassen (Parlamentsvorbehalt; s. hierzu etwa BVerfG, Be. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- BVerfGE 58, 257; v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- BVerfGE 47, 46, 78, u. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 799/76 -- BVerfGE 45, 400; Hess. StGH, U. v. 04.04.1984 -- P.St. 1002 -- NVwZ 1984, 784, u. Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- NVwZ 1984, 90, u. -- P.St. 930 -- DÖV 1983, 546).Im Schulverhältnis sind insoweit die Grenzen zwischen dem staatlichen Erziehungsauftrag (Art. 7 Abs. 1 GG, Art. 56 Abs. 1 Satz 2 HV) und dem Elternrecht (Art. 6 Abs. 2 GG, Art. 55 Satz 1, 56 Abs. 6 HV) sowie den Persönlichkeitsrechten des Kindes (Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV) auszubalancieren (…s. zum Vorgenannten BVerfG, Be. v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- a.a.O., 79 f., u. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- a.a.O., 268 f.; Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O., u. U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- NJW 1982, 1381).
Er begründet damit keine subjektiven Rechte der Eltern oder Schüler (vgl. zum Regelungsgehalt der Bestimmung etwa auch Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 --, jeweils a.a.O.).
Rn. 46 Ob darüber hinaus das in Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV gewährleistete Recht des Kindes auf eine möglichst ungehinderte Entfaltung seiner Persönlichkeit auch ein Recht auf Bildung umfasst (hiervon ausgehend BVerwG, U. v. 15.11.1974 -- VII C 12.74 -- a.a.O., dies ausdrücklich offen lassend BVerfG, B. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 977/76 -- a.a.O., Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O. sowie U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.), welches dann einen Teilhabeanspruch bezüglich Schulfahrten umfassen könnte, kann dahinstehen.
Denn auch ein solcher Teilhabeanspruch aufgrund der allgemeinen Handlungsfreiheit würde nicht weiter reichen als derjenige aufgrund des elterlichen Erziehungsrechts gemäß Art. 55 Satz 1 HV (vgl. hierzu Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O. sowie U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.).
- StGH Hessen, 04.10.1995 - P.St. 1170
Abstrakte Normenkontrolle; Schulrecht; Gesetzesvorbehalt; Elternrecht; …
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Dies ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Hessischen Staatsgerichtshofs dahingehend konkretisiert worden, dass insbesondere die Festlegung der zentralen Bildungs- und Erziehungsziele (…BVerfG, Be. v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- a.a.O.; BVerwG, B. v. 15.11.1974 -- VII C 8.73 -- BVerwGE 47, 194; vgl. auch hierzu und zu dem Folgenden Hess. StGH, U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- …Dabei können nach übereinstimmender Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und auch des Hessischen Staatsgerichtshofs der Bericht der Kommission Schulrecht des Deutschen Juristentages und der von dieser vorgelegte Entwurf eines Landesschulgesetzes von 1981 (Schule im Rechtsstaat, Band 1), die bis heute den vorläufigen Endpunkt der Bemühungen um die Durchsetzung des Vorbehalts des Gesetzes im Schulwesen darstellen, als Orientierungsrahmen für rechtliche Regelungen angesehen werden (BVerfG, B. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- BVerfGE 58, 257, 270; Hess. StGH, U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- a.a.O., 3415; s. auch BVerwG, U. v. 13.01.1982 -- 7 C 95.80 -- a.a.O., 311 f.).
Rn. 45 Ein subjektives Recht auf Teilnahme an Schulfahrten kann jedoch aus Art. 55 Satz 1 HV abzuleiten sein, der bestimmt, dass die Erziehung der Jugend zu Gemeinsinn und leiblicher, geistiger und seelischer Tüchtigkeit Recht und Pflicht der Eltern ist (s. zum subjektiv-rechtlichen Gehalt der Vorschrift etwa Hess. StGH, U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- a.a.O., Zinn/Stein, HV, Art. 59 Anm. 9 u. Art. 55 Anm. 4).
Sie verpflichtet damit den Staat nicht nur, ein differenziertes Schulsystem zu schaffen und zu gewährleisten, das allen jungen Bürgern entsprechend ihren Fähigkeiten die den Anforderungen der modernen Gesellschaft gemäßen Bildungsmöglichkeiten eröffnet (s. etwa Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 930 -- a.a.O.), sondern beinhaltet darüber hinaus -- weitergehend als Art. 6 Abs. 2 GG -- einen Anspruch der Eltern auf eine dem Ausbildungsgang entsprechende umfassende Allgemeinbildung ihrer Kinder (Hess. StGH, U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.) bzw. bestmögliche Förderung ihrer Kinder (Hess. StGH, U. v. 11.02.1987 -- P.St. 1036 -- a.a.O., 573, u. U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- a.a.O., 3404).
- BVerfG, 21.12.1977 - 1 BvL 1/75
Sexualkundeunterricht
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Rn. 37 Allerdings verpflichten das Rechtsstaatsprinzip und das Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 3, 20 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 65, 70 Hessische Verfassung -- HV --; zum auch in der Hessischen Verfassung verankerten Rechtsstaatsprinzip vgl. Hess. StGH, Be. v. 13.01.1988 -- P.St. 1039 -- StAnz. S. 1873) den Gesetzgeber, die wesentlichen Entscheidungen im Schulwesen selbst zu treffen und nicht der Schulverwaltung zu überlassen (Parlamentsvorbehalt; s. hierzu etwa BVerfG, Be. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- BVerfGE 58, 257; v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- BVerfGE 47, 46, 78, u. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 799/76 -- BVerfGE 45, 400; Hess. StGH, U. v. 04.04.1984 -- P.St. 1002 -- NVwZ 1984, 784, u. Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- NVwZ 1984, 90, u. -- P.St. 930 -- DÖV 1983, 546).Im Schulverhältnis sind insoweit die Grenzen zwischen dem staatlichen Erziehungsauftrag (Art. 7 Abs. 1 GG, Art. 56 Abs. 1 Satz 2 HV) und dem Elternrecht (Art. 6 Abs. 2 GG, Art. 55 Satz 1, 56 Abs. 6 HV) sowie den Persönlichkeitsrechten des Kindes (Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV) auszubalancieren (s. zum Vorgenannten BVerfG, Be. v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- a.a.O., 79 f., u. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- a.a.O., 268 f.;… Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O., u. U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- NJW 1982, 1381).
Dies ist in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Hessischen Staatsgerichtshofs dahingehend konkretisiert worden, dass insbesondere die Festlegung der zentralen Bildungs- und Erziehungsziele (BVerfG, Be. v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- a.a.O.; BVerwG, B. v. 15.11.1974 -- VII C 8.73 -- BVerwGE 47, 194; vgl. auch hierzu und zu dem Folgenden Hess. StGH, U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- …
- BVerfG, 20.10.1981 - 1 BvR 640/80
Schulentlassung
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Rn. 37 Allerdings verpflichten das Rechtsstaatsprinzip und das Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 3, 20 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 65, 70 Hessische Verfassung -- HV --; zum auch in der Hessischen Verfassung verankerten Rechtsstaatsprinzip vgl. Hess. StGH, Be. v. 13.01.1988 -- P.St. 1039 -- StAnz. S. 1873) den Gesetzgeber, die wesentlichen Entscheidungen im Schulwesen selbst zu treffen und nicht der Schulverwaltung zu überlassen (Parlamentsvorbehalt; s. hierzu etwa BVerfG, Be. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- BVerfGE 58, 257; v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- BVerfGE 47, 46, 78, u. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 799/76 -- BVerfGE 45, 400; Hess. StGH, U. v. 04.04.1984 -- P.St. 1002 -- NVwZ 1984, 784, u. Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- NVwZ 1984, 90, u. -- P.St. 930 -- DÖV 1983, 546).Im Schulverhältnis sind insoweit die Grenzen zwischen dem staatlichen Erziehungsauftrag (Art. 7 Abs. 1 GG, Art. 56 Abs. 1 Satz 2 HV) und dem Elternrecht (Art. 6 Abs. 2 GG, Art. 55 Satz 1, 56 Abs. 6 HV) sowie den Persönlichkeitsrechten des Kindes (Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV) auszubalancieren (s. zum Vorgenannten BVerfG, Be. v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- a.a.O., 79 f., u. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- a.a.O., 268 f.;… Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O., u. U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- NJW 1982, 1381).
Dabei können nach übereinstimmender Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und auch des Hessischen Staatsgerichtshofs der Bericht der Kommission Schulrecht des Deutschen Juristentages und der von dieser vorgelegte Entwurf eines Landesschulgesetzes von 1981 (Schule im Rechtsstaat, Band 1), die bis heute den vorläufigen Endpunkt der Bemühungen um die Durchsetzung des Vorbehalts des Gesetzes im Schulwesen darstellen, als Orientierungsrahmen für rechtliche Regelungen angesehen werden (BVerfG, B. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- BVerfGE 58, 257, 270;… Hess. StGH, U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- a.a.O., 3415;… s. auch BVerwG, U. v. 13.01.1982 -- 7 C 95.80 -- a.a.O., 311 f.).
- BVerwG, 17.10.1985 - 7 B 157.85
Eltern - Unterlassungsanspruch - Mehrtägige Schülerfreizeit
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Ferner haben sowohl das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (…U. v. 22.05.1985 -- 2 A 87/84 -- a.a.O.) als auch das Bundesverwaltungsgericht (B. v. 17.10.1985 -- 7 B 157.85 -- NJW 1986, 1949) im Falle der mit der hessischen Regelungsdichte vergleichbaren Gesetzeslage nach dem rheinlandpfälzischen Schulgesetz weitergehende Regelungen in Form parlamentarischer Leitentscheidungen nicht für erforderlich gehalten.Zwar muss bei Schulveranstaltungen der hier in Rede stehenden Art Rücksicht auf die elterlichen Belange genommen werden (BVerwG, B. v. 17.10.1985 -- 7 B 157.85 -- a.a.O.).
- BVerwG, 15.11.1974 - VII C 12.74
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
1995, 3391) sowie der Bildungsgänge und der den Lebens- und Bildungsweg des Kindes prägenden Schulentscheidungen (BVerfG, U. v. 06.12.1972 -- 1 BvR 230/70 -- BVerfGE 34, 165, BVerwG, Ue. v. 14.07.1978 -- 7 C 11.76 -- BVerwGE 56, 155, u. v. 13.01.1982 -- 7 C 95.80 -- BVerwGE 64, 308) vom parlamentarischen Gesetzgeber selbst zu treffen ist, während andere, hinsichtlich der Grundrechtsverwirklichung wenig oder nicht bedeutsame Entscheidungen -- wie etwa die Einführung der Fünftagewoche -- von der Schulbehörde nach ihrem pflichtgemäßen Ermessen im Rahmen der ihr allgemein übertragenen Befugnis zur Leitung und Organisation des Schulwesens durch Verwaltungsvorschriften geregelt werden kann (BVerwG, U. v. 15.11.1974 -- VII C 12.74 -- BVerwGE 47, 201).Rn. 46 Ob darüber hinaus das in Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 HV gewährleistete Recht des Kindes auf eine möglichst ungehinderte Entfaltung seiner Persönlichkeit auch ein Recht auf Bildung umfasst (hiervon ausgehend BVerwG, U. v. 15.11.1974 -- VII C 12.74 -- a.a.O., dies ausdrücklich offen lassend BVerfG, B. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 977/76 -- a.a.O., Hess. StGH, Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- u. -- P.St. 930 -- jeweils a.a.O. sowie U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.), welches dann einen Teilhabeanspruch bezüglich Schulfahrten umfassen könnte, kann dahinstehen.
- StGH Hessen, 04.04.1984 - P.St. 1002
Rechtskraft - Bindungswirkung - geschäftsführende Landesregierung - …
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
Rn. 37 Allerdings verpflichten das Rechtsstaatsprinzip und das Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 3, 20 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 65, 70 Hessische Verfassung -- HV --; zum auch in der Hessischen Verfassung verankerten Rechtsstaatsprinzip vgl. Hess. StGH, Be. v. 13.01.1988 -- P.St. 1039 -- StAnz. S. 1873) den Gesetzgeber, die wesentlichen Entscheidungen im Schulwesen selbst zu treffen und nicht der Schulverwaltung zu überlassen (Parlamentsvorbehalt; s. hierzu etwa BVerfG, Be. v. 20.10.1981 -- 1 BvR 640/80 -- BVerfGE 58, 257; v. 21.12.1977 -- 1 BvL 1/75, 1 BvR 147/75 -- BVerfGE 47, 46, 78, u. v. 22.06.1977 -- 1 BvR 799/76 -- BVerfGE 45, 400; Hess. StGH, U. v. 04.04.1984 -- P.St. 1002 -- NVwZ 1984, 784, u. Be. v. 25.11.1982 -- P.St. 929 -- NVwZ 1984, 90, u. -- P.St. 930 -- DÖV 1983, 546).Nach Wortlaut, Sinn und Zweck dieser Vorschrift bezieht sich das Elternrecht auf die gesamte Pflege und Erziehung innerhalb und außerhalb der Familie einschließlich des schulischen Bereichs und dient der Bestimmung des Lebenswegs des jungen Menschen (Hess. StGH, U. v. 04.04.1984 -- P.St. 1002 -- a.a.O.).
- StGH Hessen, 11.02.1987 - P.St. 1036
Grundsätzliche Vereinbarkeit der Einführung der flächendeckenden obligatorischen …
Auszug aus VGH Hessen, 17.06.1999 - 7 UE 299/99
1986, 45, u. U. v. 11.02.1987 -- P.St. 1036 -- StAnz.Sie verpflichtet damit den Staat nicht nur, ein differenziertes Schulsystem zu schaffen und zu gewährleisten, das allen jungen Bürgern entsprechend ihren Fähigkeiten die den Anforderungen der modernen Gesellschaft gemäßen Bildungsmöglichkeiten eröffnet (…s. etwa Hess. StGH, B. v. 25.11.1982 -- P.St. 930 -- a.a.O.), sondern beinhaltet darüber hinaus -- weitergehend als Art. 6 Abs. 2 GG -- einen Anspruch der Eltern auf eine dem Ausbildungsgang entsprechende umfassende Allgemeinbildung ihrer Kinder (…Hess. StGH, U. v. 30.12.1981 -- P.St. 880 -- a.a.O.) bzw. bestmögliche Förderung ihrer Kinder (Hess. StGH, U. v. 11.02.1987 -- P.St. 1036 -- a.a.O., 573, u. U. v. 04.10.1995 -- P.St. 1170 -- a.a.O., 3404).
- OVG Rheinland-Pfalz, 22.05.1985 - 2 A 87/84
- BVerwG, 13.01.1982 - 7 C 95.80
Pflichtfremdsprache - Bremer Orientierungsstufe - Elterliches Erziehungsrecht - …
- BGH, 15.03.1954 - III ZR 333/52
Zur Aufsichtspflicht der Lehrer über minderjährige Schulkinder und zur …
- OLG Frankfurt, 23.01.1986 - 1 U 40/85
Durchführung einer Klassenfahrt; Vertragsabschluß durch Lehrer; Vertretung; …
- BGH, 03.11.1958 - III ZR 139/57
Amtspflichten der Lehrer
- StGH Hessen, 01.12.1976 - P.St. 812
Unterrichtsgeldfreiheit in Hessen
- BGH, 07.12.1973 - V ZR 24/73
Überschreitung der Nachfrist um einen Tag
- StGH Hessen, 08.07.1949 - P.St. 22
Lehrmittelfreiheit
- AG Essen, 07.06.1993 - 17 C 249/92
Reisevertragsrecht; Rücktritt eines Schülers von Klassenfahrt
- OLG Frankfurt, 02.02.1990 - 2 U 172/89
- BVerfG, 06.12.1972 - 1 BvR 230/70
Förderstufe
- BVerfG, 22.06.1977 - 1 BvR 799/76
Oberstufenreform
- BVerwG, 14.07.1978 - 7 C 11.76
Berliner Versetzungsordnung - Gesetzesvorbehalt, Art. 12 GG, Art. 2 GG i.V.m. …
- BVerwG, 15.11.1974 - VII C 8.73
Verpflichtung des Gesetzgebers zur Vornahme wesentlicher Entscheidungen im …
- BVerwG, 03.02.1993 - 11 B 12.92
Recht auf eine mündliche Verhandlung vor dem Berufungsgericht - Recht auf eine …
- StGH Hessen, 20.12.1971 - P.St. 608
Elternrecht; Förderstufe; Gleichheitssatz; Grundrechtsklage; Jahresfrist; …
- StGH Hessen, 12.11.1985 - P.St. 1035
Einstweilige Verfügung; Vorwegnahme der Hauptsache; Subsidiarität; …
- StGH Hessen, 13.01.1988 - P.St. 1039
Auslegung; Darlegungspflicht; Gesetzesauslegung; Menschenwürde; Prüfungsbefugnis; …
- BVerwG, 17.05.1993 - 4 B 73.93
Voraussetzungen der Entscheidung des Gerichtes durch Beschluss ohne mündliche …
- KG, 31.03.1977 - 8 U 2266/76
- VG Gelsenkirchen, 24.10.1984 - 4 K 2609/84
- VG Berlin, 12.04.2010 - 3 L 128.10
Klassenfahrt; Schülerfahrt; Kursfahrt; gymnasiale Oberstufe; …
Ein dahingehender Anspruch ergibt sich zweifelsfrei auch aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz gemäß Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 10 Verfassung von Berlin (vgl. dazu auch Beschluss des Hess. VGH vom 17. Juni 1999 - 7 UE 299/99 -, ESVGH 49, 289-298). - VG Freiburg, 03.09.2001 - 2 K 600/01
Vorliegen eines Geschäftes zur angemessenen Deckung des familialen Lebensbedarfes
Vor diesem Hintergrund verletzt die Durchführung solcher Schullandheimaufenthalte durch die Schule weder das Erziehungsrecht der Eltern noch die allgemeine Handlungsfreiheit der Schüler und ist auch mit dem in der Landesverfassung (Art. 14) verankerten Grundsatz der Lernmittelfreiheit vereinbar (siehe dazu ausführlich zu einem Parallelfall HessVGH, Urteil vom 17.6.1999 - 7 UE 299/99, - DVBl. 2000, 723 = ESVGH 49, 289).
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Rechtsprechung
| VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Ersatzschulfinanzierung - Schulen besonderer pädagogischer Prägung
- Wolters Kluwer
Ersatzschulen (Finanzhilfe) - Schulen besonderer pädagogischer Prägung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Wiesbaden, 06.07.1995 - 1 E 306/92
- VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Papierfundstellen
- ESVGH 49, 272
- NVwZ-RR 2000, 157
- DVBl 2000, 723 (Ls.)
- DÖV 2000, 167
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (11)
- BVerfG, 16.12.1992 - 1 BvR 167/87
Private Grundschule
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Zur Begründung führte es unter Bezugnahme auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Dezember 1992 (-- 1 BvR 167/87 --, BVerfGE 88, 40, zum "besonderen pädagogischen Interesse" im Sinne des Art. 7 Abs. 5 GG) aus, bei der tatbestandlichen Voraussetzung "besondere pädagogische Prägung" handele es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der einer vollen gerichtlichen Überprüfung zugänglich sei.Rn. 43 Gegen die Zubilligung eines ministeriellen Beurteilungsspielraums bei der Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der besonderen pädagogischen Prägung einer Schule in freier Trägerschaft spricht jedoch die Grundrechtsrelevanz der entsprechenden Bestimmungen sowie der Umstand, dass die Unterrichtsverwaltung diesbezüglich keine neutrale Stellung einnimmt, da sie zugleich die Interessen der öffentlichen Schulen wahrnimmt, zu denen die Privatschulen in Konkurrenz treten (s. zu dieser Überlegung BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- BVerfGE 88, 40, 57).
Die Maßstäbe für die Beurteilung der Frage, ob eine Schule eine besondere pädagogische Prägung aufweist, ergeben sich nicht aus einem Bezugssystem, das durch solche Erfahrungen und Eindrücke geprägt ist; sie können vielmehr schriftlich festgelegt und einer gerichtlichen Überprüfung zugänglich gemacht werden (vgl. zum Vorgenannten BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- BVerfGE 88, 40, 57 f.; Hess. VGH, U. v. 29.11.1982 -- VI OE 120/76 -- ESVGH 33, 89, 94).
Der Umstand, dass die Unterrichtsverwaltung über Sachverstand verfügt und Überblick über den Stand der pädagogischen Wissenschaft und die in die Praxis umgesetzten pädagogischen Konzepte hat, unterscheidet sie nicht wesentlich von anderen Fachverwaltungen, in denen ebenfalls spezieller Sachverstand vorhanden ist (vgl. hierzu BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., 58).
Dieses Urteil hat das Bundesverfassungsgericht jedoch mit seinem bereits mehrfach zitierten Beschluss vom 16. Dezember 1992 (-- 1 BvR 167/87 -- BVerfGE 88, 40) aufgehoben und entschieden, dass die Auslegung des Begriffs des besonderen pädagogischen Interesses durch die Unterrichtsverwaltung in vollem Umfang gerichtlich nachprüfbar sei.
Von dem dort verwendeten Begriff des besonderen pädagogischen Interesses wird aber, ebenso wie von dem hier auszulegenden Begriff der besonderen pädagogischen Prägung, neben dem öffentlichen Interesse an der angemessenen pädagogischen Betreuung spezieller Schülergruppen, welchen das öffentliche Schulwesen keine hinreichenden Angebote macht oder machen kann, auch das öffentliche Interesse an der Erprobung und Fortentwicklung pädagogischer Konzepte erfasst (s. BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., 51 ff., u. Hess. VGH, U. v. 29.11.1982 -- VI OE 120/76 -- ESVGH 33, 89, 95).
Vielmehr ist grundsätzlich ausreichend, dass ein pädagogisches Konzept wesentliche neue Akzente setzt oder schon erprobte Konzepte mit neuen Ansätzen von einigem Gewicht kombiniert (s. BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., S. 53; Bay. VGH, U. v. 09.04.1997 -- 7 B 95.3026 -- DVBl. 1997, 1189, 1190).
Ferner kann für eine positive Entscheidung keine Einmaligkeit des pädagogischen Konzeptes verlangt werden, sodass der Annahme einer besonderen pädagogischen Prägung einer Schule nicht entgegensteht, dass deren Konzept in einer größeren Zahl privater Schulen erprobt oder durchgeführt wird, denn die Erfolge und Risiken eines Konzepts können nur dann abgeschätzt werden, wenn hinreichend breite Erfahrungen gewonnen werden (s. BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O.;… Bay. VGH, U. v. 09.04.1997 -- 7 B 95.3026 -- a.a.O.).
Maßstab ist insoweit der tatsächliche Zustand des öffentlichen Schulwesens (s. BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., 55).
Eine Bereicherung und Entwicklung des öffentlichen Schulsystems kann auch langfristig auf dem Umweg über allgemeine Wandlungen der pädagogischen Anschauungen erfolgen (BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., 55).
Vielmehr muss der Antragsteller das von ihm entwickelte Konzept bezogen auf die jeweilige Schule substantiiert darlegen (vgl. zum Vorgenannten, BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., 51;… Bay. VGH, U. v. 09.04.1997 -- 7 B 95.3026 -- a.a.O., 1191).
- VGH Bayern, 09.04.1997 - 7 B 95.3026
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Eine Eingrenzung könne sich insoweit lediglich auf die Bewertung eines pädagogischen Konzeptes im konkreten Fall und die Abwägung mit dem Vorrang der öffentlichen Volksschule beziehen (…a.a.O., 56 ff.; s. auch Bay. VGH, U. v. 09.04.1997 -- 7 B 95.3026 -- DVBl. 1997, 1189).Vielmehr ist grundsätzlich ausreichend, dass ein pädagogisches Konzept wesentliche neue Akzente setzt oder schon erprobte Konzepte mit neuen Ansätzen von einigem Gewicht kombiniert (…s. BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., S. 53; Bay. VGH, U. v. 09.04.1997 -- 7 B 95.3026 -- DVBl. 1997, 1189, 1190).
Ferner kann für eine positive Entscheidung keine Einmaligkeit des pädagogischen Konzeptes verlangt werden, sodass der Annahme einer besonderen pädagogischen Prägung einer Schule nicht entgegensteht, dass deren Konzept in einer größeren Zahl privater Schulen erprobt oder durchgeführt wird, denn die Erfolge und Risiken eines Konzepts können nur dann abgeschätzt werden, wenn hinreichend breite Erfahrungen gewonnen werden (…s. BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O.; Bay. VGH, U. v. 09.04.1997 -- 7 B 95.3026 -- a.a.O.).
Vielmehr muss der Antragsteller das von ihm entwickelte Konzept bezogen auf die jeweilige Schule substantiiert darlegen (…vgl. zum Vorgenannten, BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., 51; Bay. VGH, U. v. 09.04.1997 -- 7 B 95.3026 -- a.a.O., 1191).
- BVerfG, 08.04.1987 - 1 BvL 8/84
Privatschulfinanzierung I
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Ferner führte der Beklagte aus, die Frage der Gewährung der Zusatzbeihilfe an die Klägerin berühre unter Berücksichtigung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 8. April 1987 (-- 1 BvR 8, 16/84 -- BVerfGE 75, 40) nicht die sozial-staatliche Einstandspflicht gemäß Art. 7 Abs. 4 GG, da insoweit die der Klägerin gewährte Regelförderung nach § 2 ESchFG einschlägig sei.Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (U. v. 08.04.1987 -- 1 BvL 8, 16/84 -- BVerfGE 75, 40, 62 ff.; Be. v. 09.03.1994 -- 1 BvR 682, 712/88 -- BVerfGE 90, 107, 115 ff., u. -- 1 BvR 1369/90 -- BVerfGE 90, 128, 142 ff.) verpflichtet das Grundrecht des Art. 7 Abs. 4 GG die für die Schulgesetzgebung zuständigen Länder, das private Ersatzschulwesen neben dem öffentlichen Schulwesen zu fördern und in seinem Bestand zu schützen.
Wie bereits dargelegt, ist eine Differenzierung der finanziellen Zuwendungen des Staates an private Ersatzschulen unter Berücksichtigung besonders förderungswürdiger Zwecke grundsätzlich zulässig (s. BVerfG, U. v. 08.04.1987 -- 1 BvL 8, 16/84 -- BVerfGE 75, 40, 71).
- VGH Hessen, 29.11.1982 - VI OE 120/76
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Die Maßstäbe für die Beurteilung der Frage, ob eine Schule eine besondere pädagogische Prägung aufweist, ergeben sich nicht aus einem Bezugssystem, das durch solche Erfahrungen und Eindrücke geprägt ist; sie können vielmehr schriftlich festgelegt und einer gerichtlichen Überprüfung zugänglich gemacht werden (vgl. zum Vorgenannten BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- BVerfGE 88, 40, 57 f.; Hess. VGH, U. v. 29.11.1982 -- VI OE 120/76 -- ESVGH 33, 89, 94).Bezüglich dieses Begriffs ist der Hessische Verwaltungsgerichtshof bereits in seinem Urteil vom 29. November 1982 (-- VI OE 120/76 -- ESVGH 33, 90, 93 f.) von einer uneingeschränkten verwaltungsgerichtlichen Überprüfbarkeit ausgegangen.
Von dem dort verwendeten Begriff des besonderen pädagogischen Interesses wird aber, ebenso wie von dem hier auszulegenden Begriff der besonderen pädagogischen Prägung, neben dem öffentlichen Interesse an der angemessenen pädagogischen Betreuung spezieller Schülergruppen, welchen das öffentliche Schulwesen keine hinreichenden Angebote macht oder machen kann, auch das öffentliche Interesse an der Erprobung und Fortentwicklung pädagogischer Konzepte erfasst (s. BVerfG, B. v. 16.12.1992 -- 1 BvR 167/87 -- a.a.O., 51 ff., u. Hess. VGH, U. v. 29.11.1982 -- VI OE 120/76 -- ESVGH 33, 89, 95).
- BVerwG, 10.12.1986 - 7 C 60.84
Private Grundschule - Besonderes pädagogisches Interesse - Entscheidungsspielraum …
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Zu einem solchen Ergebnis sei auch das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 10. Dezember 1986 (-- 7 C 60.84 -- BVerwGE 75, 275) bezüglich der Tatbestandsvoraussetzung der Anerkennung des besonderen pädagogischen Interesses durch die Schulverwaltung in Art. 7 Abs. 5 GG gekommen.Zwar hat demgegenüber das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 10. Dezember 1986 (-- 7 C 60.84 -- BVerwGE 75, 275, 276) angenommen, bei der Anerkennung eines besonderen pädagogischen Interesses an der Zulassung einer privaten Grundschule gemäß Art. 7 Abs. 5 GG stehe der Unterrichtsverwaltung ein gerichtlich nur beschränkt überprüfbarer Entscheidungsspielraum zu.
- BVerwG, 10.12.1969 - VIII C 104.69
Zurückstellung von Ingenieurschülern - § 12 Abs. 4 Nr. 3a WPflG, Selbstbindung …
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Denn es gibt keinen Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht; dies wäre mit der in Art. 20 Abs. 3 GG angeordneten Bindung der vollziehenden Gewalt an Gesetz und Recht unvereinbar (s. BVerwG, U. v. 10.12.1969 -- VIII C 104.69 -- BVerwGE 34, 278, 283 f.; BVerfG, B. v. 12.02.1969 -- 1 BvR 687/62 -- BVerfGE 25, 216, 228 f.). - BVerfG, 12.02.1969 - 1 BvR 687/62
Ermächtigung zum Erlaß von Rechtsverordnungen in den Jahren 1933 bis 1945
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Denn es gibt keinen Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht; dies wäre mit der in Art. 20 Abs. 3 GG angeordneten Bindung der vollziehenden Gewalt an Gesetz und Recht unvereinbar (s. BVerwG, U. v. 10.12.1969 -- VIII C 104.69 -- BVerwGE 34, 278, 283 f.; BVerfG, B. v. 12.02.1969 -- 1 BvR 687/62 -- BVerfGE 25, 216, 228 f.). - BVerfG, 09.03.1994 - 1 BvR 682/88
Waldorfschule/Bayern
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (U. v. 08.04.1987 -- 1 BvL 8, 16/84 -- BVerfGE 75, 40, 62 ff.; Be. v. 09.03.1994 -- 1 BvR 682, 712/88 -- BVerfGE 90, 107, 115 ff., u. -- 1 BvR 1369/90 -- BVerfGE 90, 128, 142 ff.) verpflichtet das Grundrecht des Art. 7 Abs. 4 GG die für die Schulgesetzgebung zuständigen Länder, das private Ersatzschulwesen neben dem öffentlichen Schulwesen zu fördern und in seinem Bestand zu schützen. - BVerfG, 09.03.1994 - 1 BvR 1369/90
Verfassungsfragen zur privaten Schulfinanzierung
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (U. v. 08.04.1987 -- 1 BvL 8, 16/84 -- BVerfGE 75, 40, 62 ff.; Be. v. 09.03.1994 -- 1 BvR 682, 712/88 -- BVerfGE 90, 107, 115 ff., u. -- 1 BvR 1369/90 -- BVerfGE 90, 128, 142 ff.) verpflichtet das Grundrecht des Art. 7 Abs. 4 GG die für die Schulgesetzgebung zuständigen Länder, das private Ersatzschulwesen neben dem öffentlichen Schulwesen zu fördern und in seinem Bestand zu schützen. - BVerwG, 28.08.1995 - 3 B 7.95
Verwaltungsprozeßrecht: Verzicht auf zweite Anhörungsmitteilung
Auszug aus VGH Hessen, 31.05.1999 - 7 UE 2961/95
Gegen diese Verfahrensweise sind seitens der Beteiligten keine Einwände erhoben worden (vgl. hierzu unter dem Gesichtspunkt einer evtl. erforderlichen zweiten Anhörungsmitteilung BVerwG, B. v. 28.08.1995 -- 3 B 7.95 -- NVwZ-RR 1996, 477). - VGH Hessen, 19.09.1983 - VI OE 101/73
- VGH Baden-Württemberg, 14.07.2010 - 9 S 2207/09
Umfang und Berechnung der staatlichen Förderung für private Ersatzschulen - hier: …
Denn damit vereitelt der Staat den durch Art. 7 Abs. 4 Satz 1 GG gewollten "schulischen Pluralismus auch gegen sich selbst" (vgl. BVerfGE 75, 40 [66]; Hess. VGH, Beschluss vom 13.05.1999 - 7 UE 2961/95 -, NVwZ-RR 2000, 157 [Rn. 43]). - OVG Sachsen-Anhalt, 11.02.2010 - 3 M 313/09
Umfang des Anspruchs auf Schülerbeförderung zu privaten Ersatzschulen
Eine besondere pädagogische Bedeutung kommt Ersatzschulen dann zu, wenn sie nach ihrem betätigten Schulkonzept Aufgaben wahrnehmen, die öffentliche Schulen im Regelfall nicht oder nicht ausreichend wahrnehmen können, oder wenn sie sich in organisatorischer oder methodisch und didaktischer Hinsicht signifikant von öffentlichen Schulen unterscheiden (vgl. HessVGH, Beschl. v. 31.05.1999 - 7 UE 2961/95 -, Rdnr. 48 ).
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Rechtsprechung
| VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Studiengebühr - Verstoß gegen Prinzip der Unterrichtsgeldfreiheit
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Frankfurt/Main, 11.02.1998 - 12 E 3833/96
- VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Papierfundstellen
- ESVGH 50, 101
- DVBl 2000, 723 (Ls.)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (10)
- StGH Hessen, 01.12.1976 - P.St. 812
Unterrichtsgeldfreiheit in Hessen
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Dabei handelt es sich nach der ständigen Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen (Urteile vom 8.7.1949 -- P.St. 22 --, StAnz 1949, 348, vom 11.5.1956 -- P.St. 191 --, StAnz 1956, 552 und vom 13.7.1956 -- P.St. 204 --, StAnz 1956, 780) nicht nur um einen Programmsatz, sondern um unmittelbar geltendes Recht, ohne dass deswegen die Regelungskompetenz des einfachen Gesetzgebers ausgeschlossen wäre (StGH, Urteil vom 1.12.1976 -- P.St. 812 --, ESVGH 27, 30).Dieser muss, da er sich in dem grundrechtsgeschützten Raum bewegt, die Bedeutung des Grundrechts in der sozialen Ordnung zum Ausgangspunkt seiner Regelung nehmen, weil die Grundrechte unabänderlich sind und den Gesetzgeber unmittelbar binden (Art. 26 HV), wobei sich aus dem Grundrecht die inhaltliche Begrenzung des Gesetzgebungsermessens ergibt (StGH, Urteil vom 1.12.1976, a.a.O., S. 34).
Gegen diese Regelung bestehen im Hinblick auf Art. 59 Abs. 1 Satz 1 HV keine Bedenken, da nach der Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen (Urteil vom 1.12.1976, a.a.O., S. 36 f.) diese Norm einer inhaltlichen Bestimmung, die die Unterrichtsgeldfreiheit grundsätzlich auf ein Studium reduziert, nicht entgegensteht.
- BVerwG, 28.06.1995 - 11 C 22.94
Anspruch auf Zahlung von Prozesszinsen - Anwendbarkeit des Gesetzes über die …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Rn. 45 Der Anspruch auf Verzinsung der Rückforderungsansprüche mit 4% ab Rechtshängigkeit ist als Anspruch auf Zahlung von 4% Prozesszinsen gemäß § 291 Bürgerliches Gesetzbuch -- BGB -- begründet, der nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der auch der Senat folgt, im öffentlichen Recht entsprechend angewendet wird (vgl. BVerwG, Urteile vom 28.5.1998 -- 2 C 28.97 --, DVBl. 1998, 1082, und vom 28.6.1995 -- 11 C 22.94 --, NJW 1995, 3135, jeweils m.w.N.).Voraussetzung ist die Rechtshängigkeit der betreffenden Forderung und dass das Verfahren mit der Verurteilung zu einem bestimmten Betrag bzw. einer Verpflichtung zum Erlass eines hierauf gerichteten Verwaltungsakts endet (vgl. BVerwG, Urteil vom 28.6.1995, a.a.O., Beschluss vom 4.5.1994 -- 1 B 26.94 --, NJW 1994, 3116 und Urteil vom 24.3.1999 -- 8 C 27.97 --, RdE 1999, 197).
- BVerwG, 24.03.1999 - 8 C 27.97
Keine Verwaltungsgebühr nach Rücknahme des atomrechtlichen Genehmigungsantrags …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Voraussetzung ist die Rechtshängigkeit der betreffenden Forderung und dass das Verfahren mit der Verurteilung zu einem bestimmten Betrag bzw. einer Verpflichtung zum Erlass eines hierauf gerichteten Verwaltungsakts endet (vgl. BVerwG…, Urteil vom 28.6.1995, a.a.O., Beschluss vom 4.5.1994 -- 1 B 26.94 --, NJW 1994, 3116 und Urteil vom 24.3.1999 -- 8 C 27.97 --, RdE 1999, 197).
- BVerwG, 28.05.1998 - 2 C 28.97
Prozeßzinsen für rückständige Versorgungsbezüge;; - , bei eindeutig bestimmter …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Rn. 45 Der Anspruch auf Verzinsung der Rückforderungsansprüche mit 4% ab Rechtshängigkeit ist als Anspruch auf Zahlung von 4% Prozesszinsen gemäß § 291 Bürgerliches Gesetzbuch -- BGB -- begründet, der nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der auch der Senat folgt, im öffentlichen Recht entsprechend angewendet wird (vgl. BVerwG, Urteile vom 28.5.1998 -- 2 C 28.97 --, DVBl. 1998, 1082, und vom 28.6.1995 -- 11 C 22.94 --, NJW 1995, 3135, jeweils m.w.N.). - BVerwG, 04.05.1994 - 1 B 26.94
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Voraussetzung ist die Rechtshängigkeit der betreffenden Forderung und dass das Verfahren mit der Verurteilung zu einem bestimmten Betrag bzw. einer Verpflichtung zum Erlass eines hierauf gerichteten Verwaltungsakts endet (vgl. BVerwG, Urteil vom 28.6.1995, a.a.O., Beschluss vom 4.5.1994 -- 1 B 26.94 --, NJW 1994, 3116 und Urteil vom 24.3.1999 -- 8 C 27.97 --, RdE 1999, 197). - StGH Hessen, 11.05.1956 - P.St. 191
Ausführungsverordnung; Ausländer; Geltungsbereich; Rechtsverordnung; Schulgeld; …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Dabei handelt es sich nach der ständigen Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen (Urteile vom 8.7.1949 -- P.St. 22 --, StAnz 1949, 348, vom 11.5.1956 -- P.St. 191 --, StAnz 1956, 552 und vom 13.7.1956 -- P.St. 204 --, StAnz 1956, 780) nicht nur um einen Programmsatz, sondern um unmittelbar geltendes Recht, ohne dass deswegen die Regelungskompetenz des einfachen Gesetzgebers ausgeschlossen wäre (StGH, Urteil vom 1.12.1976 -- P.St. 812 --, ESVGH 27, 30). - StGH Hessen, 13.07.1956 - P.St. 204
Unterrichtsgeldfreiheit; Vorlageform
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Dabei handelt es sich nach der ständigen Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen (Urteile vom 8.7.1949 -- P.St. 22 --, StAnz 1949, 348, vom 11.5.1956 -- P.St. 191 --, StAnz 1956, 552 und vom 13.7.1956 -- P.St. 204 --, StAnz 1956, 780) nicht nur um einen Programmsatz, sondern um unmittelbar geltendes Recht, ohne dass deswegen die Regelungskompetenz des einfachen Gesetzgebers ausgeschlossen wäre (StGH, Urteil vom 1.12.1976 -- P.St. 812 --, ESVGH 27, 30). - StGH Hessen, 08.07.1949 - P.St. 22
Lehrmittelfreiheit
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Dabei handelt es sich nach der ständigen Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen (Urteile vom 8.7.1949 -- P.St. 22 --, StAnz 1949, 348, vom 11.5.1956 -- P.St. 191 --, StAnz 1956, 552 und vom 13.7.1956 -- P.St. 204 --, StAnz 1956, 780) nicht nur um einen Programmsatz, sondern um unmittelbar geltendes Recht, ohne dass deswegen die Regelungskompetenz des einfachen Gesetzgebers ausgeschlossen wäre (StGH, Urteil vom 1.12.1976 -- P.St. 812 --, ESVGH 27, 30). - VGH Hessen, 08.03.1990 - 6 UE 1082/87
Zur Unterrichtsgeldfreiheit bei mehrmaligem Studiengangwechsel
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Eine derartige inhaltliche Bestimmung des Grundrechts auf Unterrichtsgeldfreiheit an öffentlichen Schulen und Hochschulen hatte der Gesetzgeber ursprünglich im mehrfach geänderten Gesetz über Unterrichtsgeld- und Lernmittelfreiheit getroffen (vgl. dazu etwa: Hess. VGH, Urteile vom 8.6.1989 -- 6 UE 2608/86 -- und vom 8.3.1990 -- 6 UE 1082/87 --, DÖV 1991, 1031). - VGH Hessen, 08.06.1989 - 6 UE 2608/86
Unterrichtsgeldfreiheit: Unangemessenes Hinauszögern des Studienabschlusses
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.1999 - 5 UE 3677/98
Eine derartige inhaltliche Bestimmung des Grundrechts auf Unterrichtsgeldfreiheit an öffentlichen Schulen und Hochschulen hatte der Gesetzgeber ursprünglich im mehrfach geänderten Gesetz über Unterrichtsgeld- und Lernmittelfreiheit getroffen (vgl. dazu etwa: Hess. VGH, Urteile vom 8.6.1989 -- 6 UE 2608/86 -- und vom 8.3.1990 -- 6 UE 1082/87 --, DÖV 1991, 1031).
- VG Darmstadt, 19.01.2006 - 7 E 1156/04
Heranziehung zur Zahlung von Studiengebühren für ein Zweitstudium für das …
1956, 780) nicht nur um einen Programmsatz, sondern um unmittelbar geltendes Recht, ohne dass deswegen die Regelungskompetenz des einfachen Gesetzgebers ausgeschlossen wäre (…StGH, Urt. v. 01.12.1976 - P. St. 812 -, ESVGH 27, 30; vgl. Hess. VGH, Urt. v. 27.10.1999 - 5 UE 3677/98 -, ESVGH 50, 101 = HessVGRspr 2000, 89 = KMK-HSchR/NF 41 E Nr. 4).Dieser muss, da er sich in dem grundrechtsgeschützten Raum bewegt, die Bedeutung des Grundrechts in der sozialen Ordnung zum Ausgangspunkt seiner Regelung nehmen, weil die Grundrechte unabänderlich sind und den Gesetzgeber unmittelbar binden (Art. 26 HV), wobei sich aus dem Grundrecht die inhaltliche Begrenzung des Gesetzgebungsermessens ergibt (…StGH, Urt. v. 01.12.1976, a. a. O.; Hess. VGH, Urt. v. 27.10.1999 - 5 UE 3677/98 -, ESVGH 50, 101 = HessVGRspr 2000, 89 = KMK-HSchR/NF 41 E Nr. 4).
- VGH Hessen, 26.02.2003 - 5 UE 2304/01
Ermäßigung der Abwasserabgabe - Schadstoffreduzierung über Mindestanforderungen …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der auch der Senat folgt, ist § 291 BGB auch im öffentlichen Recht entsprechend anzuwenden (vgl. BVerwG, Urteile vom 28.05.1998 - 2 C 28.97 -, DVBl. 1998, 1082, und vom 28.06.1995 - 11 C 22.94 -, NJW 1995, 3135, jeweils m.w.N.; Hess. VGH, Urteil vom 27.10.1999 - 5 UE 3677/98 -, ESVGH 50, 101 = HessVGRspr.
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Rechtsprechung
| VGH Hessen, 26.11.1999 - 8 NC 2746/98 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Art 12 GG, § 8 Abs 3 KapVO HE
Kapazitätsberechnung: Studiengang Zahnmedizin - Lehrdeputat - Krankenversorgung - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
(Kapazitätsberechnung: Studiengang Zahnmedizin - Lehrdeputat - Krankenversorgung)
Verfahrensgang
- VG Gießen, 09.06.1998 - 3 Mb 18217/98
- VGH Hessen, 26.11.1999 - 8 NC 2746/98
Papierfundstellen
- ESVGH 50, 156 (Ls.)
- DVBl 2000, 723 (Ls.)
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (4)
- BVerfG, 22.10.1991 - 1 BvR 393/85
Zulassung zum Studium
Auszug aus VGH Hessen, 26.11.1999 - 8 NC 2746/98
Bei summarischer Prüfung genügt diese Bestimmung den Erfordernissen rationaler Abwägung (BVerfG, Beschluss vom 22. Oktober 1991 -- 1 BvR 393, 610/85 --, BVerfGE 85, 36). - OVG Berlin, 17.03.1998 - 7 NC 116.97
Berechnung des Personalbedarfs; Lehreinheit Zahnmedizin; Ambulante Versorgung; …
Auszug aus VGH Hessen, 26.11.1999 - 8 NC 2746/98
Rn. 18 Abgesehen von der bereits oben zu 1. dargelegten unzulässigen Doppelberücksichtigung wegen der Überschneidungen zwischen Weiterbildungs- und Krankenversorgungstätigkeiten bei den Gruppen der befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter und der C 1-Assistenten (vgl. insoweit auch OVG Berlin, Beschluss vom 17. März 1998 -- OVG 7 NC 116.97 --) teilt der Senat die übrigen, vom Verwaltungsgericht angeführten Bedenken gegenüber der Neuregelung nicht. - VGH Baden-Württemberg, 23.02.1999 - NC 9 S 110/98
Zulassung zum Zahnmedizin-Studium: Kapazitätsberechnung - unzulässige …
Auszug aus VGH Hessen, 26.11.1999 - 8 NC 2746/98
Rn. 6 Bei der Berechnung des Lehrangebots aus den besetzbaren Stellen für wissenschaftliche Assistenten und wissenschaftliche Mitarbeiter auf Zeit geht der Senat auf Grund der Neuregelung des Krankenversorgungsabzuges durch die Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Kapazitätsermittlung, die Curricularnormwerte und die Festsetzung von Zulassungszahlen vom 3. Juli 1996 (GVBl. I S. 305) von einem um eine Semesterwochenstunde erhöhten Lehrdeputat von 5 SWS je Stelle aus (ebenso VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 23. Februar 1999 -- NC 9 S 110/98 --). - OVG Rheinland-Pfalz, 10.12.1997 - 1 D 11378/97
Stellenplan; Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Lehrdeputat; Gebot erschöpfender …
Auszug aus VGH Hessen, 26.11.1999 - 8 NC 2746/98
Rn. 19 Schließlich ist auch nicht zu beanstanden, dass die Nettoarbeitszeit zugrunde gelegt wurde, da die tatsächliche Belastung wiedergegeben werden sollte (s. insoweit auch OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 10. Dezember 1997 -- 1 D 11378/97.OVG --, S 11 des amtlichen Abdrucks).
- VG Frankfurt/Main, 03.03.2006 - 3 FM 2887/05
Anspruch auf Hochschulzulassung im Rahmen der Kapazität und Rechtmäßigkeit der …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 17.12.1982 - DVBl. 1983, 842 (844); vgl. auch Hess. VGH, Beschluss vom 26.11.1999 - 8 NC 2746/98) entspricht es der Tendenz der Vorschrift, tatsächliche Änderungen in der Datenbasis der Berechnung auch noch nach dem im Ermessen der Behörde liegenden Stichtag berücksichtigungsfähig zu machen, soweit sie sich wesentlich auswirken, wobei es nicht darauf ankommt, ob das bisherige Berechnungsergebnis zu Gunsten oder zu Lasten der Hochschule korrigiert werden muss. - VGH Bayern, 09.04.2003 - 7 CE 02.10256
Zahnmedizin Universität Erlangen-Nürnberg; Wintersemester 2002/2003; …
Insoweit hat der Senat erst jüngst in seinem Beschluss vom 25. Februar 2003 (Az. 7 CE 02.10090 u.a.) an seiner bisherigen Rechtsprechung festgehalten (BayVGH vom 23.4.1993 Az. 7 CE 92.10103 u.a.; BayVGH vom 29.6.1993 Az. 7 CE 93.10030 u.a.; ebenso OVG Berlin vom 17.3.1998 Az. 7 NC 116.97; a. A. VGH Kassel vom 26.11.1999 Az. 8 NC 2746/98). - VGH Bayern, 09.04.2003 - 7 CE 02.10257
Zahnmedizin Universität Erlangen-Nürnberg; Wintersemester 2002/2003; …
Insoweit hat der Senat erst jüngst in seinem Beschluss vom 25. Februar 2003 (Az. 7 CE 02.10090 u.a.) an seiner bisherigen Rechtsprechung festgehalten (BayVGH vom 23.4.1993 Az. 7 CE 92.10103 u.a.; BayVGH vom 29.6.1993 Az. 7 CE 93.10030 u.a.; ebenso OVG Berlin vom 17.3.1998 Az. 7 NC 116.97; a. A. VGH Kassel vom 26.11.1999 Az. 8 NC 2746/98).
- VGH Bayern, 09.04.2003 - 7 CE 02.10258
Zahnmedizin Universität Erlangen-Nürnberg; Wintersemester 2002/2003; …
Insoweit hat der Senat erst jüngst in seinem Beschluss vom 25. Februar 2003 (Az. 7 CE 02.10090 u.a.) an seiner bisherigen Rechtsprechung festgehalten (BayVGH vom 23.4.1993 Az. 7 CE 92.10103 u.a.; BayVGH vom 29.6.1993 Az. 7 CE 93.10030 u.a.; ebenso OVG Berlin vom 17.3.1998 Az. 7 NC 116.97; a. A. VGH Kassel vom 26.11.1999 Az. 8 NC 2746/98). - OVG Nordrhein-Westfalen, 06.04.2001 - 13 C 22/00
Kapazitätsberechnung für den Studiengang Zahnmedizin; Stellengruppen der …
Rn. 8 Zur Rechtswirksamkeit des Pauschalabzugswertes vgl. auch VGH BW, Beschlüsse vom 23. Februar 1999 - Nc 9 S 110/98 - und - Nc 9 S 113/98 u.a. -, NVwZ-RR 2000, 23; Hess VGH, Beschluss vom 26. November 1999 - 8 Nc 2746/98 -, DVBl. 2000, 723; BayVGH, Beschluss vom 4. Juli 2000 - 7 CE 00.10028 -. - VGH Bayern, 09.04.2003 - 7 CE 02.10259
Zahnmedizin Universität Erlangen-Nürnberg; Wintersemester 2002/2003; …
Insoweit hat der Senat erst jüngst in seinem Beschluss vom 25. Februar 2003 (Az. 7 CE 02.10090 u.a.) an seiner bisherigen Rechtsprechung festgehalten (BayVGH vom 23.4.1993 Az. 7 CE 92.10103 u.a.; BayVGH vom 29.6.1993 Az. 7 CE 93.10030 u.a.; ebenso OVG Berlin vom 17.3.1998 Az. 7 NC 116.97; a. A. VGH Kassel vom 26.11.1999 Az. 8 NC 2746/98). - OVG Nordrhein-Westfalen, 06.04.2001 - 13 C 25/00
Verwaltungsrechtliche Ausgestaltung der gerichtlichen Durchsetzungen eines …
Rn. 8 Zur Rechtswirksamkeit des Pauschalabzugswertes vgl. auch VGH BW, Beschlüsse vom 23. Februar 1999 - Nc 9 S 110/98 - und - Nc 9 S 113/98 u.a. -, NVwZ-RR 2000, 23; Hess VGH, Beschluss vom 26. November 1999 - 8 Nc 2746/98 -, DVBl. 2000, 723; BayVGH, Beschluss vom 4. Juli 2000 - 7 CE 00.10028 -. - VGH Baden-Württemberg, 02.08.2000 - NC 9 S 22/00
Zulassung zum Studium der Zahnmedizin: Kapazitätsberechnung - …
Das hält der Senat mit dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (HessVGH, Beschluss vom 26.11.1999 - 8 NC 2746/98) und dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (Beschluss vom 04.07.2000 - 7 CE 00.10028 u.a.) für angemessen. - OVG Bremen, 24.02.2011 - 2 B 327/10
Antrag auf vorläufige Zulassung im Studiengang Management im Handel B. A. im …
Zu diesem "Erst-Recht-Schluss" gelangt der Senat vordem Hintergrund der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 5 KapVO (Urteil vom 17.12.1982-7 C 99.81 u.a. - DVBI. 1983, 842 (844); vgl. auch Hess. VGH , Beschlussvom 26.11.1999 - 8 NC 2746/98 und Nds. OVG, Beschluss vom 21.04.2006 - 2 NB 348/05 - [...]), wonach der Vorschrift die Tendenz zukommt, tatsächliche Änderungen in der Datenbasis der Berechnung auch noch nach dem im Ermessen der Behörde liegenden Stichtag berücksichtigungsfähig zu machen, soweit sie sich wesentlich auswirken, wobei es nicht darauf ankommt, ob das bisherige Berechnungsergebnis zu Gunsten oder zu Lasten der Hochschule korrigiert werden muss. - OVG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2001 - 13 C 21/00
Hochschulrechtliche Ausgestaltung der Kapazitätsberechnung für den Studiengang …
Rn. 8 Zur Rechtswirksamkeit des Pauschalabzugswertes vgl. auch VGH BW, Beschlüsse vom 23. Februar 1999 - Nc 9 S 110/98 - und - Nc 9 S 113/98 u.a. -, NVwZ-RR 2000, 23; Hess VGH, Beschluss vom 26. November 1999 - 8 Nc 2746/98 -, DVBl. 2000, 723; BayVGH, Beschluss vom 4. Juli 2000 - 7 CE 00.10028 -.
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Rechtsprechung
| VGH Hessen, 20.07.1999 - 8 TZ 2188/99 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Zulassung zur ersten juristischen Staatsprüfung in Hessen nach Mindeststudiendauer - Anrechnung der Studienzeiten in anderen Bundesländern
- Wolters Kluwer
Zulassung zu Prüfungen - Zulassung zur juristischen Staatsprüfung erst nach Studium im jeweiligen Bundesland
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Zulassung zur ersten juristischen Staatsprüfung in Hessen
Verfahrensgang
- VG Frankfurt/Main, 29.06.1999 - 12 G 1854/99
- VGH Hessen, 20.07.1999 - 8 TZ 2188/99
Papierfundstellen
- ESVGH 50, 76 (Ls.)
- DVBl 2000, 723 (Ls.)
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- VGH Hessen, 17.07.1998 - 8 UZ 2071/98
Rechtsmittelzulassung: zum Umfang der Darlegung von Zulassungsgründen, …
Auszug aus VGH Hessen, 20.07.1999 - 8 TZ 2188/99
Hinsichtlich dieses Zulassungsgrundes ist die Überprüfung des Gerichts nämlich auf die Rechtsfrage beschränkt, die von dem Zulassungsantragsteller als grundsätzlich bedeutsam dargelegt wird (vgl. Hess. VGH, Beschlüsse vom 17. Juli 1998 -- 8 UZ 2071/98 -- und vom 8. Januar 1999 -- 8 UZ 3544/98 --).
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Rechtsprechung
| OVG Hamburg, 14.12.1999 - 4 Bs 401/99 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Schulsprengel - Einschulung in regional nicht zuständige Grundschule
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Bestehen eines Wahlrechts hinsichtlich der Einschulung an einem anderen nahegelegenen Grundschulstandort; Absicht der "mittelfristigen" Aufnahme einer Erwerbstätigkeit durch beide Elternteile im näheren Bereich einer Ganztagsschule
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2000, 679
- FamRZ 2001, 158 (Ls.)
- DVBl 2000, 723 (Ls.)
Wird zitiert von ...
- OVG Rheinland-Pfalz, 26.06.2023 - 2 B 10435/23
Zuweisung einer anderen Grundschule aus wichtigem Grund; Streitwert
Rn. 14 Der Antragsgegner hat gegenüber diesem individuellen Interesse der Antragstellerin auch keine gegenläufigen öffentlichen Interessen von mindestens vergleichbarem Gewicht, wie etwa die Gefahr einer Unterfrequentierung der eigentlich zuständigen Grundschule oder für das Land nachteilige Kostenfolgen geltend gemacht (vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 14. Dezember 1999 - 4 Bs 401/99 -, juris Rn. 5; OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 11. August 2006 - OVG 8 S 50.06 -, juris Rn. 15), weshalb die vorzunehmende Abwägung zugunsten der Antragstellerin auszufallen hat.
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