Rechtsprechung
| BFH, 31.05.1972 - II B 34/71 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Besorgnis der Befangenheit - Richter - Erledigung des Ablehnungsgesuchs - Vornahme von Handlungen - Namentliche Bezeichnung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 105, 337
- NJW 1973, 536 (Ls.)
- BStBl II 1972, 576
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (6)
- BFH, 02.03.1967 - VII R 42/66
Ablehnung der namentlich nicht einmal genannten Richter eines Senats des …
Auszug aus BFH, 31.05.1972 - II B 34/71
Insoweit sei das Ablehnungsgesuch rechtsmißbräuchlich im Sinne des Beschlusses des BFH VII R 42/66 vom 2. März 1967 (BFH 88, 194, BStBl III 1967, 320).Für seine abweichende Auffassung beruft sich das FG zu Unrecht auf den von ihm angeführten Beschluß BFH VII R 42/66 vom 2. März 1967 (BFH 88, 194, BStBl III 1967, 320).
- BVerfG, 25.06.1968 - 2 BvR 599/67
Verfassungsmäßigkeit des Ausschlusses bereits begonnener Weiterversicherung bei …
Auszug aus BFH, 31.05.1972 - II B 34/71
Das FG darf über das Ablehnungsgesuch des Steuerpflichtigen nicht erneut entscheiden, ohne zuvor die dienstliche Äußerung jedes der beiden beisitzenden Richter über den ihnen gegenüber geltend gemachten Ablehnungsgrund einzuholen (§ 51 Abs. 1 FGO, § 44 Abs. 3 ZPO), sie dem Steuerpflichtigen mitzuteilen und ihm Gelegenheit zu geben, sich dazu zu äußern (Art. 103 Abs. 1 GG; BVerfG-Beschluß vom 25. Juni 1968, 2 BvR 599, 677/67, NJW 1968, 1621). - BVerfG, 22.02.1960 - 2 BvR 36/60
Ausschließung von Richtern des BVerfG - Rechtsnatur der Entscheidung über …
Auszug aus BFH, 31.05.1972 - II B 34/71
Sie wären nicht gehindert gewesen, an der Entscheidung mitzuwirken, wenn das Ablehnungsgesuch des Steuerpflichtigen als mißbräuchlich und daher unzulässig zu beurteilen gewesen wäre (vgl. Beschlüsse des BVerfG vom 22. Februar 1960, 2 BvR 36/60, Monatsschrift für Deutsches Recht 1961 S. 26 und vom 2. November 1960, 2 BvR 473/60, BVerfGE 11, 343, 348).
- BVerfG, 02.11.1960 - 2 BvR 473/60
Mißbrauch des Ablehnungsrechts - Voraussetzungen für die Annahme eines …
Auszug aus BFH, 31.05.1972 - II B 34/71
Sie wären nicht gehindert gewesen, an der Entscheidung mitzuwirken, wenn das Ablehnungsgesuch des Steuerpflichtigen als mißbräuchlich und daher unzulässig zu beurteilen gewesen wäre (vgl. Beschlüsse des BVerfG vom 22. Februar 1960, 2 BvR 36/60, Monatsschrift für Deutsches Recht 1961 S. 26 und vom 2. November 1960, 2 BvR 473/60, BVerfGE 11, 343, 348). - BFH, 15.02.1967 - IV B 18/66
Notwendiger Inhalt der Begründung des Beschlusses bei einem Antrag auf Aussetzung …
Auszug aus BFH, 31.05.1972 - II B 34/71
Die Möglichkeit der Zurückverweisung ist auch im Beschwerdeverfahren gegeben (§ 155 FGO in Verbindung mit § 575 ZPO; BFH-Beschlüsse IV B 18/66 vom 15. Februar 1967, BFH 87, 502, BStBl III 1967, 181, und III B 56/67 vom 6. Oktober 1967, BFH 90, 284, BStBl II 1968, 65). - BFH, 06.10.1967 - III B 56/67
Finanzgericht - Streitwertfestsetzung - Angabe einer Begründung
Auszug aus BFH, 31.05.1972 - II B 34/71
Die Möglichkeit der Zurückverweisung ist auch im Beschwerdeverfahren gegeben (§ 155 FGO in Verbindung mit § 575 ZPO; BFH-Beschlüsse IV B 18/66 vom 15. Februar 1967, BFH 87, 502, BStBl III 1967, 181, und III B 56/67 vom 6. Oktober 1967, BFH 90, 284, BStBl II 1968, 65).
- BFH, 30.11.1981 - GrS 1/80
Ablehnung eines Richters - Befangenheit - Beschwerde - Mitwirkung des erfolglos …
aa) Für eine Erledigung des Ablehnungsgesuchs i. S. rechtskräftiger Entscheidung über die Beschwerde sprechen sich aus die Entscheidungen vom 31. Mai 1972 II B 34/71 (BFHE 105, 337, BStBl II 1972, 576) und vom 5. November 1974 VII R 69/72 (BFHE 114, 16, BStBl II 1975, 153) sowie ein Teil des Schrifttums (vgl. Kommentare zur Zivilprozeßordnung von Wieczorek, Anm. B zu § 47; Stein/Jonas, Anm. I zu § 47;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, 39. Aufl., Anm. 1 A zu § 47; Thomas/Putzo, Anm. 1 zu § 47; Zöller, Anm. 1 zu § 47;… ferner Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 12. Aufl., 1977, S. 126;… Teplitzky in Juristische Schulung 1969 S. 318, 325 - JuS 1969, 318, 325 - Dünnebier in Löwe/Rosenberg, Kommentar zur Strafprozeßordnung, 22. Aufl., Anm. 3 zu § 29; Gräber, Finanzgerichtsordnung, S. 103;… Ziemer/Haarmann/Lohse, Rechtsschutz in Steuersachen, 5. Teil, D 1, Rdnr. 6565; sämtliche mit weiteren Nachweisen). - BFH, 04.07.1985 - V B 3/85
Finanzgerichtsverfahren - Richter - Befangenheitsantrag
Unter diesen Umständen braucht nicht weiter darauf eingegangen zu werden, daß die Vorinstanz unterlassen hat, der Klägerin die dienstliche Äußerung des Berichterstatters vor der Entscheidung über das Ablehnungsgesuch bekanntzugeben (vgl. hierzu Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 25. Juni 1968 2 BvR 599, 677/67, BVerfGE 24, 26; BGH-Urteil vom 13. Juli 1968 2 StR 157/66, BGHSt 21, 85; BFH-Beschluß vom 31. Mai 1972 II B 34/71, BFHE 105, 337, BStBl II 1972, 576;… Teplitzky, a. a. O., S. 324). - BGH, 07.11.1973 - VIII ARZ 14/73
Zur rechtsmissbräuchliche Ablehnung von Richtern - Ablehnung einzelner Richter …
Mag auch die namentliche Bezeichnung der abgelehnten Richter entbehrlich sein, wenn, wie im vorliegenden Fall, ohnehin kein Zweifel darüber besteht, gegen wen sich die Ablehnung richtet (vgl. Bundesarbeitsgericht, Beschluß vom 31. Januar 1968, BAG 20, 271; BFH, Beschluß vom 31. Mai 1972, DStR 1972, 467 f; OLG Nürnberg, NJW 1967, 1864), so macht doch gerade die pauschale Ablehnung auch aller noch nicht namentlich bezeichneten Richter des Oberlandesgerichts deutlich, daß es der Klägerin tatsächlich um die Ablehnung des Gerichts geht, und daß sie dieses ungesetzliche Anliegen rechtsmißbräuchlich mit ihren Ablehnungsgesuchen gegen jeden einzelnen Richter verfolgt.
- BFH, 05.11.1974 - VII R 69/72
Vorschriftsmäßige Besetzung - Gericht - Befangenheit - Besorgnis der Befangenheit …
Unter Erledigung im Sinne des § 47 ZPO ist nur die rechtskräftige Erledigung des Ablehnungsgesuchs zu verstehen (vgl. BFH-Beschluß vom 31. Mai 1972 II B 34/71, BFHE 105, 337, BStBl II 1972, 576; Teplitzky, Monatsschrift für Deutsches Recht 1970 S. 106 sowie Deutsche Richterzeitung 1974 S. 24, und die dort zitierte Literatur).Anders läge der Fall nur dann, wenn das Ablehnungsgesuch des Klägers als mißbräuchlich und damit als unzulässig zu beurteilen wäre (vgl. das zitierte BFH-Urteil II B 34/71).
- OLG Köln, 09.02.2004 - 19 W 61/03
Ablehnung der gesamten Kammer als befangen
Dies bedeutet jedoch nicht zwingend, dass der abgelehnte Richter namentlich bezeichnet werden muss, ausreichend ist, dass dieser individualisierbar und zweifelsfrei bestimmbar ist (BFH NJW 1973, 536;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 23. Aufl., § 44 Rdnr. 2). - BFH, 02.03.1978 - IV R 120/76
Verfahrensbeteiligter - Befangenheit - Richterablehnung - Ablehnungsgesuch - …
- Auch der II. Senat des BFH hat sich in seinem Beschluß vom 31. Mai 1972 II B 34/71 (BFHE 105, 337, BStBl II 1972, 576) dahin geäußert, daß ein wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnter Richter vor der rechtskräftigen Erledigung des Ablehnungsgesuchs nur solche Handlungen vornehmen dürfe, die keinen Aufschub gestatteten. - BFH, 17.07.1974 - VIII B 29/74
Mißbräuchliche Ablehnung - Entscheidung des Senates - Besetzung - Abgelehnter …
In dieser Rechtsprechung ist seit langem anerkannt, daß ein Ablehnungsgesuch insbesondere dann, wenn es sich als mißbräuchlich erweist, als unzulässig zu verwerfen und in einem solchen Fall ein abgelehnter Richter nicht gehindert ist, an der Entscheidung mitzuwirken (BVerfG-Beschluß vom 22. Februar 1960 2 BvR 36/60, BVerfGE 11, 1 [BVerfG 22.02.1960 - 2 BvR 36/60] [5]; BFH-Beschlüsse VI B 141/70, vom 31. Mai 1972 II B 34/71, BFHE 105, 337, BStBl II 1972, 576;… vgl. auch § 26a Abs. 2 der Strafprozeßordnung -- StPO -- und die bei Löwe-Rosenberg, Die Strafprozeßordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz, 22. Aufl., 1971, § 26a genannten Fallgruppen). - BFH, 05.02.1975 - II B 29/74
Außergerichtlicher Rechtsbehelf - Verwerfung - Unzulässigkeit - Fristversäumung - …
- BFH, 29.10.1993 - XI B 28/93
Ersterckung der Befangenheitsbesorgnis auf alle Verfahren, die für einen Kläger …
Die Beschwerde ist begründet; sie führt zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und zur Zurückverweisung der Sache an das FG (§ 155 der Finanzgerichtsordnung - FGO - i.V.m. § 575 der Zivilprozeßordnung - ZPO - vgl. ferner Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 31. Mai 1972 II B 34/71, BFHE 105, 337, BStBl II 1972, 576;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl., 1993, § 132 Rz. 10). - BFH, 19.06.1979 - VII B 16/78
Schutz des Beteiligten vor der Mitwirkung des Richters, gegen den er einen …
Der insoweit abweichenden Ansicht des VII. Senats des BFH in dem Urteil vom 5. November 1974 VII R 69/72 (BFHE 114, 16, BStBl II 1975, 153) und des II. Senats des BFH (in einer nicht entscheidungserheblichen Bemerkung) in dem Beschluß vom 31. Mai 1972 II B 34/71 (BFHE 105, 337, BStBl II 1972, 567) könne er nicht folgen. - BFH, 04.11.1993 - X B 120/93
Ablehnung eines Richters wegen der Besorgnis der Befangenheit
- BFH, 21.05.1992 - V B 235/91
Rechtmäßigkeit eines Beschlusses über die Ablehnung von Richtern
- BFH, 30.10.1987 - VIII B 172/86
- BFH, 11.12.1985 - II B 43/85
Versicherung an Eides Statt mit dem Inhalt, dass der Zugang eines …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Anforderungen an die grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache und ihre Darlegung im Revisionsverfahren - Voraussetzungen für die Geltendmachung von Verfahrensmängeln
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Berlin, 11.05.1971 - IV B 12.70
- BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (9)
- BVerwG, 24.04.1959 - VI C 91.57
Rückforderung zuviel gezahlter Versorgungsbezüge
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Die beiden mit Beamtenrecht befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben bereits geklärt, daß die Zuordnung zum "Verantwortungsbereich" des Begünstigten im Beamten recht (ohne Beschränkung auf das Besoldungs- und Versorgungsrecht) nicht stets ein Verschulden voraussetzt; es kann auch - je nach Lage des Falles - genügen, daß der Begünstigte die Fehlerhaftigkeit verursacht hat (ebenso u.a. Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VI B 15.67 - mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [271] und daran anknüpfende Urteile vom 25. März 1965 - BVerwG VIII C 228.63 - [Buchholz 237.1 Art. 94 BayBG 1960 Nr. 3], vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 - [ZBR 1966, 181] sowie Beschluß vom 28. Dezember 1965 - BVerwG II C 26.63 -). - BVerwG, 23.01.1970 - II B 50.69
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung …
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Grundsätzliche Bedeutung im Sinne dieser Vorschrift hat eine Rechtssache dann, wenn sie eine grundsätzliche, bisher höchstrichterlich nicht geklärte Rechtsfrage aufwirft, deren Klärung im Revisionsverfahren der Erhaltung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder einer bedeutsamen Fortentwicklung des Rechts zu dienen geeignet ist (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, u.a. Beschlüsse vom 23. Januar 1970 - BVerwG II B 50.69 - und vom 24. November 1970 - BVerwG VI B 32.70 -). - BVerwG, 20.10.1965 - VI C 117.63
Rückforderung von aufgrund eines zurückgenommenen Versorgungsbescheides gezahlten …
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Die beiden mit Beamtenrecht befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben bereits geklärt, daß die Zuordnung zum "Verantwortungsbereich" des Begünstigten im Beamten recht (ohne Beschränkung auf das Besoldungs- und Versorgungsrecht) nicht stets ein Verschulden voraussetzt; es kann auch - je nach Lage des Falles - genügen, daß der Begünstigte die Fehlerhaftigkeit verursacht hat (ebenso u.a. Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VI B 15.67 - mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [271] und daran anknüpfende Urteile vom 25. März 1965 - BVerwG VIII C 228.63 - [Buchholz 237.1 Art. 94 BayBG 1960 Nr. 3], vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 - [ZBR 1966, 181] sowie Beschluß vom 28. Dezember 1965 - BVerwG II C 26.63 -).
- BVerwG, 10.02.1960 - VI C 238.56
Anwendbarkeit von Kapitel 1 oder Kapitel 2 Gesetz zu Art. 131 GG (G 131) auf …
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Dies hat das Bundesverwaltungsgericht u.a. schon in seinem Urteil vom 10. Februar 1960 (BVerwGE 10, 153 [158]) zur Rücknahme eines nach dem Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen vom 11. Mai 1951 (BGBl. I S. 307) erteilten Unterbringungsscheins zum Ausdruck gebracht (vgl. auch Becker in DÖV 1963, 459 ff. und 1967, 729 ff.). - BVerwG, 28.04.1967 - VI B 15.67
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Die beiden mit Beamtenrecht befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben bereits geklärt, daß die Zuordnung zum "Verantwortungsbereich" des Begünstigten im Beamten recht (ohne Beschränkung auf das Besoldungs- und Versorgungsrecht) nicht stets ein Verschulden voraussetzt; es kann auch - je nach Lage des Falles - genügen, daß der Begünstigte die Fehlerhaftigkeit verursacht hat (ebenso u.a. Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VI B 15.67 - mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [271] und daran anknüpfende Urteile vom 25. März 1965 - BVerwG VIII C 228.63 - [Buchholz 237.1 Art. 94 BayBG 1960 Nr. 3], vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 - [ZBR 1966, 181] sowie Beschluß vom 28. Dezember 1965 - BVerwG II C 26.63 -). - BVerwG, 25.03.1965 - VIII C 228.63
Beihilfefähigkeit der Kosten für einen Zahnersatz - Erfordernis der …
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Die beiden mit Beamtenrecht befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben bereits geklärt, daß die Zuordnung zum "Verantwortungsbereich" des Begünstigten im Beamten recht (ohne Beschränkung auf das Besoldungs- und Versorgungsrecht) nicht stets ein Verschulden voraussetzt; es kann auch - je nach Lage des Falles - genügen, daß der Begünstigte die Fehlerhaftigkeit verursacht hat (ebenso u.a. Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VI B 15.67 - mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [271] und daran anknüpfende Urteile vom 25. März 1965 - BVerwG VIII C 228.63 - [Buchholz 237.1 Art. 94 BayBG 1960 Nr. 3], vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 - [ZBR 1966, 181] sowie Beschluß vom 28. Dezember 1965 - BVerwG II C 26.63 -). - BVerwG, 14.02.1962 - VI C 103.60
Einschränkung der Doppelversorgung von Beamten - Anrechnung von Dienstjahren als …
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
- Schon hiernach ist übrigens ohne weiteres auch ersichtlich, daß die von der Beschwerde geltend gemachte Abweichung des Berufungsurteils von den in BVerwGE 8, 271 und 17, 337 veröffentlichten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts in Wahrheit nicht vorliegt. - BVerwG, 28.12.1965 - II C 26.63
Bewilligung von Versorgungsbezügen gegenüber Hinterbliebenen eines vermeintlichen …
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Die beiden mit Beamtenrecht befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben bereits geklärt, daß die Zuordnung zum "Verantwortungsbereich" des Begünstigten im Beamten recht (ohne Beschränkung auf das Besoldungs- und Versorgungsrecht) nicht stets ein Verschulden voraussetzt; es kann auch - je nach Lage des Falles - genügen, daß der Begünstigte die Fehlerhaftigkeit verursacht hat (ebenso u.a. Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VI B 15.67 - mit Hinweis auf BVerwGE 8, 261 [271] und daran anknüpfende Urteile vom 25. März 1965 - BVerwG VIII C 228.63 - [Buchholz 237.1 Art. 94 BayBG 1960 Nr. 3], vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 - [ZBR 1966, 181] sowie Beschluß vom 28. Dezember 1965 - BVerwG II C 26.63 -). - BVerwG, 05.12.1963 - II C 44.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.01.1972 - II B 34.71
Ebenfalls nicht von allgemeiner Bedeutung ist die Frage, ob angesichts des öffentlichen Interesses daran, daß Amtsbezeichnungen nicht den Anschein einer Befähigung für eine Laufbahn erwecken, für die der Beamte die Voraussetzungen nicht erfüllt (BVerwG, Urteil vom 5. Dezember 1963 - BVerwG II C 44.62 - [Buchholz 237.2 § 171 LBG Berlin Nr. 8]), zugunsten des Klägers, der gerade nicht Wissenschaftlicher Rat und Professor im Hochschulbereich war, berücksichtigt werden kann, daß - wie die Beschwerde geltend macht - in Berlin (West) infolge der Neugestaltung des Universitätsrechts "die Bezeichnung 'Professor' mit oder ohne Zusatz weit verbreitet und keineswegs an die Habilitation oder habilitationsähnliche wissenschaftliche Leistungen geknüpft" ist.
- BVerwG, 25.03.1982 - 2 C 4.81
Ruhegehaltsfähige Dienstzeit - Studienzeiten - Prüfungszeiten - Rücknahme …
Der Kläger mußte die teilweise Rechtswidrigkeit des Bescheides vom 9. September 1970 nicht erkennen (vgl. hierzu Beschluß vom 17. Januar 1972 - BVerwG 2 B 34.71 - [Buchholz 232 § 81 BBG Nr. 7]).
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