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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 28.04.1966 | BGH, 17.02.1966

Rechtsprechung
   BGH, 20.04.1966 - III ZR 184/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,864
BGH, 20.04.1966 - III ZR 184/64 (https://dejure.org/1966,864)
BGH, Entscheidung vom 20.04.1966 - III ZR 184/64 (https://dejure.org/1966,864)
BGH, Entscheidung vom 20. April 1966 - III ZR 184/64 (https://dejure.org/1966,864)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatzanspruch auf Grund einer Sorgfaltspflichtverletzung unter Berücksichtigung eigenen Mitverschuldens - Überprüfbarkeit der Abwägung von Mitverschuldensanteilen im Revisionsverfahren - Abwägungskriterien für die Bestimmung eines Mitverschuldens bei einem ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftungsverteilung bei Anfahren eines die Fahrbahn auf einem Fußgängerüberweg bei Grünlicht überschreitenden Fußgängers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1966, 1211
  • MDR 1966, 663
  • DB 1966, 820
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 09.11.1959 - III ZR 136/58

    Gesetzlicher Forderungsübergang und Amtshaftung

    Auszug aus BGH, 20.04.1966 - III ZR 184/64
    Denn die Ansprüche gegen Sozialversicherungsträger sind nach gefestigter Rechtsprechung (BGHZ 31, 148, 150) [BGH 09.11.1959 - III ZR 136/58] anderweite Ersatzansprüche im Sinne des § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB.
  • BGH, 20.09.1960 - VI ZR 187/59
    Auszug aus BGH, 20.04.1966 - III ZR 184/64
    Der VI. Senat des Bundesgerichtshofs hat in seinem Urteil vom 20. September 1960 - VI ZR 187/59 = NJW 1960, 2235 einem Fußgänger ein Mitverschulden angelastet, der auf das Zeichen des Verkehrspostens "Straße frei" sofort die Fahrbahn betreten hatte, obwohl er bei den gegebenen örtlichen Verhältnissen hätte erkennen können, daß die Teilnehmer des bisher fließenden Verkehrs das für sie gegebene Zeichen "Halt" leicht übersehen konnten.
  • OLG München, 08.05.2015 - 10 U 4543/13

    Schadensersatzansprüche nach der Kollision eines die Fahrbahn überquerenden …

    Rn. 34 Aus dem grundsätzlichen Vorrang des Kraftfahrzeugverkehrs (s.o.) folgt keineswegs ein geschütztes Vertrauen darauf, dass Fußgänger sich immer verkehrsgerecht, vorsichtig und der StVO entsprechend verhalten werden, sondern nur unter besonderen Umständen (BGH VersR 1955, 156: aufgrund besonderer Umstände bestand keine Erwartung, der Fußgänger werde richtig, vernünftig und planvoll handeln; BayObLG VRS 58, 85 = S. 221; BGH NJW 1966, 1211: Vertrauensschutz des Fußgängers!; BayObLG …
  • OLG München, 31.07.2015 - 10 U 4733/14

    Kollision einer 11-jährigen Tretrollerfahrerin mit einem Auto beim Überqueren der …

    Ein Fußgänger müsste sich sogar auf einem Fußgängerüberweg (§ 26 StVO) oder bei Grünlicht einer für ihn geschalteten Lichtzeichenanlage vergewissern, dass er die Fahrbahn gefahrlos überschreiten kann, ein Erzwingen des Vorrechts kann zu einem Mitverschulden führen (BGH VersR 1983, 667; NJW 1966, 1211).

    - Aus dem grundsätzlichen Vorrang des Kraftfahrzeugverkehrs folgt schon allgemein keineswegs ein geschütztes Vertrauen darauf, dass Fußgänger sich immer verkehrsgerecht, vorsichtig und der StVO entsprechend verhalten, sondern nur unter besonderen Umständen (BGH VersR 1955, 156; BayObLG VRS 58, 85 = S. 221; BGH NJW 1966, 1211; BayObLG …

  • BGH, 08.06.1982 - VI ZR 260/80

    Haftungsverteilung bei Haftungsverteilung bei Anfahren eines Fußgängers an einem …

    So muß er vor Betreten des Überweges sich mindestens durch einen beiläufigen Blick nach den Seiten von der Verkehrslage überzeugen und bei erkennbarer Gefährdung durch nah herangekommene Kraftfahrzeuge mit der Überquerung der Fahrbahn warten (vgl. für einen durch Ampeln gesicherten Übergang BGH, Urt. v. 20. April 1966 - III ZR 184/64 - VersR 1966, 660).
  • OLG Dresden, 05.01.2015 - 7 U 568/14

    Zum Vertrauen des bei Grün einen Fußgängerüberweg überquerenden Fußgängers

    Zutreffend geht die Berufung (wie übrigens auch schon das Landgericht in der angefochtenen Entscheidung) im weiteren davon aus, dass Fußgänger auch bei für sie geltendem "grün" auf querende Kfz zu achten haben (…vgl. nur König, a.a.O., § 25 StVO Rn 44; vgl. auch ausführlich BGH, Urt. v. 20.04.1966 - III ZR 184/64), andernfalls sie sich einen Mitverschuldensvorwurf (§§ 9 StVG, 254 BGB) anspruchsmindernd entgegen halten lassen müssen.
  • OLG Frankfurt, 05.10.2004 - 3 U 249/03

    Haftung bei Verkehrsunfall: Abbiegen einer Straßenbahn trotz Durchfahrtsverbot …

    Denn auch an einem durch Ampeln gesicherten Übergang darf ein Fußgänger die Straße nicht !"blindlings" überqueren, sondern er muss sich jedenfalls durch einen beiläufigen Blick nach den Seiten hin vergewissern, ob er die Fahrbahn gefahrlos überschreiten kann; er muss auch in dieser Situation Vorsicht walten lassen, wenn auch nicht die gespannte Aufmerksamkeit, die beim Überschreiten der Straße an anderen Stellen während des ganzen Vorganges erforderlich ist (vgl. BGH NJW 66, 1211).
  • OLG Celle, 09.06.2010 - 14 U 4/10

    Busspur; Fahrradfahrer; Fußgänger; Querverkehr

    Rn. 20 Hinzu kommt, dass ein Fußgänger mit verkehrswidrigem Fahren in der Regel nicht zu rechnen braucht und sich darauf verlassen darf, dass er nicht von links her angefahren wird (BGH, NJW 66, 1211; BGH, VRS 34, 18).
  • LG Bautzen, 05.07.2002 - 4 O 161/02

    Kein Ausschluss des Provisionsanspruchs beim Partnerschaftsvermittlungsvertrag

    Gut 70 Jahre später, nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland, wurde die Vorschrift auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz unter den Gesichtspunkten der darin verankerten Berufsausübungsfreiheit ( Art. 12 Grundgesetz ) und des Gleichbehandlungsgrundsatzes ( Art. 3 Grundgesetz ) durch das Bundesverfassungsgericht überprüft (Entscheidung vom 20.4.1966, NJW 1966, 1211 [BGH 20.04.1966 - III ZR 184/64] ).
  • OLG Bamberg, 22.10.1969 - 1 U 80/69
    Nach gefestigter Rechtsprechung (vgl. BGH VersR 66, 660 = NJW 66, 1211) mußte sich Frau S., die die Fahrbahn nicht an einem geschützten Fußgängerüberweg überqueren wollte, vor dem.
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Rechtsprechung
   BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,939
BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64 (https://dejure.org/1966,939)
BGH, Entscheidung vom 28.04.1966 - III ZR 197/64 (https://dejure.org/1966,939)
BGH, Entscheidung vom 28. April 1966 - III ZR 197/64 (https://dejure.org/1966,939)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ausübung öffentlicher Gewalt durch einen Soldaten bei Führen eines Militärlastkraftwagens im öffentlichen Straßenverkehr - Dienstliche Tätigkeit eines Angehörigen der Stationierungsstreitkräfte als hoheitlicher Akt - Anwendungsfelder des Anscheinsbeweises

  • reise-recht-wiki.de

    Anwendbarkeit des Anscheinsbeweises

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1966, 1263
  • MDR 1966, 663
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 14.10.1963 - III ZR 30/63

    Ansprüche gegen Bedienstete ausländischer Streitkräfte

    Auszug aus BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64
    Das hat der erkennende Senat wiederholt ausgesprochen (BGHZ 35, 185, 187 [BGH 05.06.1961 - III ZR 53/60] = NJW 1961, 1532; NJW 1964, 104).

    Danach haftet die Beklagte für bestimmte Schäden, die durch die dienstliche Tätigkeit der Stationierungsstreitkräfte entstanden sind; darauf, ob diese Tätigkeit hoheitlich war, kommt es für die Begründung der Haftung nicht an (Art. 8 Abs. 1, 2 a, b, 4 FV; BGH NJW 1964, 104, 105) [BGH 14.10.1963 - III ZR 30/63].

  • BGH, 16.04.1964 - III ZR 182/63

    Amtshaftung bei Teilnahme am allgemeinen Verkehr

    Auszug aus BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64
    Für die Transportfahrzeuge der Stationierungsstreitkräfte gilt nichts anderes (BGHZ 42, 176, 180) [BGH 16.04.1964 - III ZR 182/63].
  • RG, 08.12.1939 - III 51/39

    1. Erstreckt sich die Haftungsvorschrift des Art. 131 WeimVerf. auch auf …

    Auszug aus BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64
    Dies hat bereits das Reichsgericht angenommen (…BGB RGRK 11. Aufl. Anm. 55; RGZ 162, 308).
  • BGH, 27.05.1957 - II ZR 132/56

    Umfang der Inanspruchnahme des Versicherungsnehmers durch den Versicherer

    Auszug aus BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64
    Daß die eine Möglichkeit erheblich wahrscheinlicher ist als die anderes genügt noch nicht, um den Anscheinsbeweis anzuwenden (vgl. BGHZ 24, 308; BGH NJW 1964, 1176).
  • BGH, 17.02.1964 - II ZR 87/61

    bestrittener Zugang des Briefs - § 130 BGB, kein Anscheinsbeweis für Zugang bei …

    Auszug aus BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64
    Daß die eine Möglichkeit erheblich wahrscheinlicher ist als die anderes genügt noch nicht, um den Anscheinsbeweis anzuwenden (vgl. BGHZ 24, 308; BGH NJW 1964, 1176).
  • BGH, 05.06.1961 - III ZR 53/60

    Dienststellen der Streitkräfte und deutsche Entscheidungszuständigkeit

    Auszug aus BGH, 28.04.1966 - III ZR 197/64
    Das hat der erkennende Senat wiederholt ausgesprochen (BGHZ 35, 185, 187 [BGH 05.06.1961 - III ZR 53/60] = NJW 1961, 1532; NJW 1964, 104).
  • BGH, 17.02.1988 - IVa ZR 277/86

    Verursachung eines tödlichen Sturzes eines Versicherten durch einen Schlaganfall …

    Er setzt jedoch voraus, daß ein Tatbestand feststeht, bei dem der behauptete ursächliche Zusammenhang oder das behauptete Verschulden typischerweise gegeben ist, beruht also auf der Auswertung von Wahrscheinlichkeiten, die aufgrund der Lebenserfahrung anzunehmen sind (BGH, Urteil vom 28.4.1966 - III ZR 197/64 - LM ZPO § 286 (C) Nr. 54 = NJW 1966, 1263 = MDR 1966, 663;… Urteil vom 2.12.1986, aaO; Senatsurteil vom 18.3.1987 - IVa ZR 205/85 - VersR 1987, 503 = NJW 1987, 1944).

    Daß die eine Möglichkeit wahrscheinlicher ist als die andere, genügt noch nicht, um den Anscheinsbeweis anzuwenden (BGH, Urteil vom 28.4.1966 a.a.O. m.w.N.).

  • OLG Düsseldorf, 25.11.2011 - 23 U 42/11

    Haftungsausfüllende Kausalität im Rahmen der Geltendmachung von …

    Der Anscheinsbeweis beinhaltet nicht, dass die beweisbelastete Partei ihre Darstellung nur wahrscheinlich zu machen braucht (BGH, Urteil vom 28.04.1966, III ZR 197/64, NJW 1966, 1264), streng nachzuweisende Teilsachverhalte (Ursache/Pflichtverletzung) und (allgemeine bzw. besondere) Erfahrungssätze müssen vielmehr die volle Überzeugung des Gerichts i.S.v. § 286 ZPO von dem behaupteten Geschehensablauf begründen (BGH, Urteil vom 17.06.1997, X ZR 119/94, NJW 1998, 79).
  • BGH, 12.01.1982 - VI ZR 240/80

    Beweislast nach § 2 Abs. 3 Haftpflichtgesetz

    Genau das besagt auch das von der Revision für ihre entgegenstehende Ansicht angeführte Urteil des BGH vom 28.4.1966 (NJW 1966, 1263 (1265)).
  • BVerwG, 07.12.1967 - II C 127.64

    Beweis der Zustellung der Entlassungsurkunde aus dem Dienst als Stellvertretender …

    Dem Beweis des ersten Anscheins sind nur typische Geschehensabläufe zugänglich, in denen ein gewisser Tatbestand feststeht, der bei Verwertung der Lebenserfahrung regelmäßig auf eine bestimmte Ursache oder - umgekehrt - auf den Zusammenhang mit einem eingetretenen Erfolg hinweist (vgl. Bundesgerichtshof, Urteile vom 21. November 1950 - I ZR 49/50 - [NJW 1951 S. 70], vom 28. April 1966 - III ZR 197/64 - [NJW 1966 S. 1263, 1264 [BGH 28.04.1966 - III ZR 197/64]] und vom 6. Juni 1966 - III ZR 167/64 - [NJW 1966 S. 1859, 1863 [BGH 06.06.1966 - III ZR 167/64]]).

    Die Grundsätze des Anscheinsbeweises kommen jedoch nicht schon dann zur Anwendung, wenn fraglich ist, welche von zwei Möglichkeiten gegeben war, und wenn eine von ihnen erheblich wahrscheinlicher ist als die andere (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. April 1966 - III ZR 197.64 - [NJW 1966 S. 1263]).

  • LG Berlin II, 22.01.2026 - 28 O 99/23
    Denn es reicht gerade nicht aus, das eine Möglichkeit erheblich wahrscheinlicher ist als die andere (vgl. mit weiteren Nachweisen: BGH, Urteil vom 28. April 1966 - III ZR 197/64 -, Rn. 9, juris).
  • OLG Bamberg, 07.07.2015 - 5 U 19/15

    Schadensersatz wegen nicht fachgerecht reparierten Fahrzeugs

    Dass die letztere Möglichkeit wahrscheinlicher ist als die anderen, genügt noch nicht, um den Anscheinsbeweis anzuwenden (BGH, NJW 1966, 1263 m. w. Nachw.).
  • BAG, 19.03.1992 - 2 AZR 396/91

    Betriebsübernahme eines Mietshauses und diesbezügliche Arbeitgeberstellung des …

    Vorliegend fehlt es schon an der Ausgangssituation, wonach ein typischer Geschehensablauf vorliegen muß, dessen Regelablauf ohne Ausschluß anderer denkbarer Möglichkeiten prima facie - gleichsam auf den ersten Blick - vermutet wird (BGH Urteile vom 21. November 1950 - I ZR 49/50 - NJW 1951, 70 und vom 28. April 1966 - III ZR 197/64 - NJW 1966, 1263;… BGH Urteil vom 9. November 1977, a.a.O., m. w. N.).
  • BGH, 18.04.1972 - VI ZR 149/70

    Unterschrift - Namenszug - Schriftzug - Rechtswirksame Unterzeichnung - …

    2 8 .A p r il 1966 ( I I I ZR 197 /6 4 - NJW 1966, 1263) m e in t - d ie T y p i z i t ä t d e r U r s ä c h lic h k e it e in e s a u f einem u n v o r s c h r if ts m ä ß ig v e r s c h lo s s e n e n Gashahn b eru h en d en S c h a d e n s e r e ig n is s e s b e r e i t s dann zu v e r n e in e n i s t , wenn d ie e r n s t h a f t e M ö g lic h k e it b e s t e h t , daß d e r Gashahn v o r s ä t z l i c h g e ö f f n e t w urde, so daß a ls o d e r Bew eis d es e r s t e n A n sch ein s von v o m e h e r e in n i c h t zur Anwendung kommt.
  • OLG München, 28.07.2009 - 20 U 2756/09

    Prozesskostenhilfe: Anspruch eines Berufungsgegners unter Berücksichtigung der …

    Er erlaubt es, in solchen Fällen aufgrund einer bestimmten Wirkung eine bestimmte Ursache und umgekehrt, sowie das Verschulden beteiligter Personen als erwiesen anzusehen (s. BGH, Urteil, vom 28.04.1966, III ZR 197/64, NJW 1966.1263 m.w.N.).
  • OLG München, 26.08.1999 - 19 U 2221/99

    Haftung wegen Verletzung eines Schwimmers durch ein Motorboot

    Er setzt voraus, daß ein Tatbestand dargetan ist, bei dem der behauptete ursächliche Zusammenhang oder das behauptete Verschulden typischer Weise gegeben ist ( BGH NJW 1966, 1263, 1264).
  • BVerwG, 25.01.1967 - VI C 75.63

    Versorgungsansprüche eines Beamten - Zubilligung einer lebenslänglichen …

  • BGH, 04.07.1966 - III ZR 178/64

    Entschädigungansprüche bei durch Handlungen oder Unterlassungen von Streitkräften …

  • BGH, 27.06.1966 - III ZR 112/65

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Vereinigten Staaten von …

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Rechtsprechung
   BGH, 17.02.1966 - III ZR 171/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,680
BGH, 17.02.1966 - III ZR 171/65 (https://dejure.org/1966,680)
BGH, Entscheidung vom 17.02.1966 - III ZR 171/65 (https://dejure.org/1966,680)
BGH, Entscheidung vom 17. Februar 1966 - III ZR 171/65 (https://dejure.org/1966,680)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Untätigkeitsklagen - Nichtbescheidung eines Widerspruchs - Baulandgerichte

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BauGB § 217
    Zulässigkeit einer Untätigkeitsklage vor den Baulandgerichten

Papierfundstellen

  • NJW 1966, 1267
  • MDR 1966, 663
  • WM 1966, 808
  • DB 1966, 1092
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 16.03.1964 - III ZR 85/63

    Abgabe eines Verfahrens innerhalb der Kammer für Baulandsachen an anderen Kammern …

    Auszug aus BGH, 17.02.1966 - III ZR 171/65
    Die Pacht er in habe rechtzeitig Widerspruch gegen den ihr am 13 April 1962 zugestellten Umlegungsplan er hoben , der zu dem Vorverfahren vor dem Oberen Umlegungs ausschuß gemäß der Nordrhein-Westfälischen Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesbaugesetzes geführt habe In diesem Widerspruchsverfahren sei der Vergleich vom 22« März 1963 geschlossen worden, durch den nach der Ansicht des Oberen Umlegungsausschusses das Widerspruchs verfahren abgeschlossen worden sei Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung sei rechtzeitig gestellt« Dem Begehren der Pächterin liege die Auffassung zugrunde, daß das Widerspruchsverfahren noch nicht abgeschlossen sei Die Pächterin wende sich gegen die Weigerung des Oberen Umlegungsausschusses, nach Abschluß des Vergleiches über ihren Widerspruch zu entscheiden, also gegen eine Untätigkeit des Oberen Umlegungsausschusses, wie sich aus ihrem Antrag vom 14. Januar 1964 an den Oberen Umlegungsausschuß ergebe« Der Antrag sei allerdings mit fristwahrender Wirkung nicht beim Landgericht, sondern gemäß § 157 Abs. 2 BBauG bei der Behörde zu stellen gewesen, deren Entscheidung angegriffen worden sei (BGH, Urt. v. 16. März 1964 III ZR 85/63)o Da eine Untätigkeit des Oberen Umlegungsausschusses gerügt werde, habe der Antrag beim Oberen Umlegungsausschuß angebracht werden können.
  • RG, 30.10.1928 - II 28/28

    Vergleich; Stille Gesellschaft; Auseinandersetzung; Aufwertung

    Auszug aus BGH, 17.02.1966 - III ZR 171/65
    Läge eine solche irrige Geschäftsgrundlage vor, dann brauchte dies nicht in jedem Palle die Unwirksamkeit des ganzen Vergleichs zur Folge zu haben, vielmehr wäre zu prüfen, wie weit das Pesthalten am Vergleich auf die Erlangung eines sittenwidrigen Vorteils gerichtet wäre (RGZ 122, 200, 203/204; 153, 556),.
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 05.12.1963 - I A 224/63
    Auszug aus BGH, 17.02.1966 - III ZR 171/65
    So hat sich auch das Oberverv/altungsgericht Lüneburg in seinem Urteil vom 5« Dezember 1963 (NJW 1964, 687) dahin entschieden, der Antrag auf gerichtliche Entscheidung im Sinne des § 157 BBauG brauche nicht notwendig auf die Anfechtung eines Verwaltungsaktes zu gehen, sondern könne auch auf eine Verpflichtung gerichtet sein, wobei auch insoweit nicht die Verwaltungsgerichte, sondern die Baulandgerichte zu entscheiden hätten.
  • RG, 28.10.1919 - III 168/19

    Ist der in § 618 BGB. ausgesprochene Grundsatz auf das öffentlichrechtliche …

    Auszug aus BGH, 17.02.1966 - III ZR 171/65
    Erfolglos bleibt die Revision mit ihrer Rüge gegen über der Beweiswürdigung des Berufungsgerichts, mit der sie ausführt: Die Pächterin habe, nachdem ihr am 3 April 1963 die "Ausfertigung" des Vergleichsprotokolls zugestellt worden sei, mit Schreiben vom 16« April 1963 vorgetragen, der Passus zu Ziffer 4« der Niederschrift sei im diktierten Protokoll nicht enthalten" Dazu habe das Berufungsgericht ausgeführt, weil der Zeuge S | H H I osen Passus in seinen Notizen über den Gang der Verhandlung aufgenommen habe und der Zeuge R f H f t diesen Passus beim Diktat des Ausschußvorsitzenden mitstenografiert habe, sei die Aussage des Zeugen B f H B , Ziffer 4« des Vergleichs sei nicht vorgelesen, widerlegt« Das sei denkgesetzwidrig" Denn wenn der PaBsus nur im Gang der Verhandlung oder im Diktat behandelt worden sei, sei nicht zwangsläufig, daß er auch mit vorgelesen worden sei« Im Gegenteil sei angesichts der "Großzügigkeit" des Vorsitzenden und des Protokollführers ebensogut möglich, daß die Ziffer 4 nicht vorgelesen und genehmigt worden sei« Dann fehle es sogar an einer zureichenden mündlichen Einigung Aus dem Zusammenhang der Ausführungen des Berufungsgerichts ergibt sich, daß dieses zu der Überzeugung gelangt ist, durch die Aussagen der Zeugen und sei erwiesen, daß der Vergleich einschließlich seiner Ziffer 4o vorgelesen und von den Beteiligten genehmigt worden sei, wodurch die gegenteilige Aussage des Zeugen B d widerlegt werde« Biese Beweis Würdigung läßt einen in der Revisionsinstanz beachtlichen Fehler nicht erkennen« insbesondere läßt es keinen Verstoß gegen Benkgesetze erkennen, daß das Berufungsgericht aus den Bekundungen der Zeugen R f l H B und seine Überzeugung gewonnen und die gegenteilige Aussage des Zeugen B I B ? ds damaligen Beistandes der Pächterin, für v/i derlegt gehalten hat« Im übrigen traf die Beweislast da für, daß beim Protokoll eine Fälschung begangen sei, die Pachterin, und selbst Zweifel - die hier aber nicht ein mal Vorlagen - hätten zu ihren Lasten gehen müssen« 5o) Über die Rechtsnatur des Vergleiches hat das Berufungsgericht sich nicht ausgelassen, und für seine Beurteilung zivilrechtliche Vorschriften herangezogen« Nun wird man zwar davon aus zugehen haben, daß ein außergerichtlicher Vergleich, der, wie hier, ein Verwaltungsverfahren abschließt, keinen privatrechtlichen Vertrag daratellt, sondern unter den weiteren Begriff dos öffentliehreohtlichen Vertrages fällt« Bas öffentliche Recht aber unterliegt nicht privatrechtlichen Grundsätzen und Auffassungen« Vorschriften des Privatrechts können daher für Öffentlichrochtliche Rechtsverhältnisse keine Anwendung finden« Sie lassen sich nur insoweit dafür verwenden, als sie einen allgemeinen Rechtsgedanken zum Ausdruck bringen, der für das öffentliche Recht gleichfalls gilt, der des halb in Ausfüllung einer Lücke des positiven Rechts als ein Bestandteil des öffentlichen Rechts anzuerkennen ist (RGZ 107 9 189; 104, 53a 60; 97, 43? 44).
  • BGH, 13.12.1990 - III ZR 240/89

    Antragsbefugnis des Umlegungsausschusses; Verlegung einer stark befahrenen …

    Ihm stehe - wie der Enteignungsbehörde - eine nicht weisungsgebundene Entscheidungsbefugnis zu, die ihre Grundlage in § 46 Abs. 2 BBauG habe (Senatsurteil vom 17. Februar 1966 III ZR 171/65 - WM 1966, 808).
  • OLG Karlsruhe, 18.03.2021 - 1 U 183/20

    Unionsrechtlicher Staatshaftungsanspruch des Käufers eines vom Dieselskandal …

    Denn dieser käme nur in Betracht, wenn die Rechtsnorm, gegen die verstoßen worden ist, bezweckt, dem Einzelnen Rechte zu verleihen, der Verstoß hinreichend qualifiziert ist und schließlich zwischen dem Verstoß gegen die dem Staat obliegende Verpflichtung und dem den geschädigten Personen entstandenen Schaden ein unmittelbarer Kausalzusammenhang besteht (ständige Rechtsprechung, EuGH, Urteil vom 05. März 1996 - C-46/93 -, Rn. 51 f. juris = NJW 1966, 1267 f.;… Urteil vom 12. Dezember 2006 - C-446/04 -, Rn. 209 f. juris;… Urteil vom 13. März 2007 - C-524/04 -, Rn. 115 f., juris; BGH…, Urteil vom 17.01.2019 - III ZR 209/17 -, Rn. 22, juris).

    Es ist nicht ersichtlich, dass bei einer Gesamtwürdigung der Umstände unter Berücksichtigung des Ermessensspielraums der Beklagten bei der Umsetzung der Richtlinie die Grenzen des Ermessens offenkundig und erheblich überschritten worden seien (vgl. EuGH, Urteil vom 05.03.1996 - C-46/93 -, Rn. 55 f. juris = NJW 1966, 1267 f.;… Urteil vom 12.12.2006 - C-446/04 -, Rn. 212 f., juris;… Urteil vom 13.03.2007 - C-524/04 -, Rn. 118 f. juris; BGH…, Urteil vom 17.01.2019 - III ZR 209/17 -, Rn. 66, juris).

  • BGH, 09.12.1982 - III ZR 106/81

    Statthaftigkeit einer allgemeinen Leistungsklage; Rechtsfolgen von Verstößen …

    Daher hat der Senat in Baulandsachen auch Verpflichtungsanträge entsprechend § 75 VwGO (Senatsurteil vom 17. Februar 1966 - III ZR 171/65 = NJW 1966, 1267 = LM § 157 BBauG Nr. 5) und Feststellungsanträge (…Senatsurteil vom 25. November 1976 aaO) zugelassen.
  • BGH, 25.11.1976 - III ZR 45/74

    Statthaftigkeit von Feststellungsanträgen im Verfahren vor der Baulandkammer

    Der erkennende Senat hat daher auch bereits eine in einer Baulandsache erhobene Untätigkeitsklage im Sinne des § 75 VwGO als vor den Baulandgerichten statthaft angesehen (LM BBauG § 157 Nr. 5 = NJW 1966, 1267).

    Es würde der Zielsetzung des Bundesbaugesetzes widersprechen und wäre sinnwidrig, wenn in Umlegungs-, Grenzregelungs- und Enteignungsverfahren vor den Gerichten für Baulandsachen zwar Anfechtungs- und Untätigkeitsklagen (Senatsentscheidung in LM BBauG § 157 Nr. 5 = NJW 1966, 1267), nicht aber auch Feststellungsklagen zulässig wären.

  • BGH, 19.01.1984 - III ZR 185/82

    Ausscheiden von Verkehrs- und Grünflächen aus der Umlegungsmasse

    Ihm steht - wie der Enteignungsbehörde - eine nicht weisungsgebundene Entscheidungsbefugnis zu, die ihre Grundlage in § 46 Abs. 2 BBauG hat (Senatsurteil vom 17. Februar 1966 - III ZR 171/65 = WM 1966, 808).
  • BGH, 27.04.1981 - III ZR 71/79

    Rechtswidrigkeit einer Umlegung; Amtspflichtverletzungen der Mitglieder des …

    Für amtspflichtwidriges Verhalten der Mitglieder des Umlegungsausschusses, eines Organs der Gemeinde (vgl. Senatsurteil vom 17. Februar 1966 - III ZR 171/65 = WM 1966, 808, 812 f), hat die Stadt nach Amtshaftungsgrundsätzen einzustehen (§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG;… Schrödter BBauG 4. Aufl. § 46 Rdn. 3).
  • OLG Köln, 11.07.1988 - 7 U 74/88
    Das OLG müßte dazu alle rechtlichen und tatsächlichen Umstände des Entschädigungsanspruchs prüfen, obwohl ihm eine Entscheidung in der Sache selbst verwehrt wäre (vgl. für das Baulandverfahren: BGH in NJW 66, 1267, 1268 und 83, 1793, 1794).
  • LG Karlsruhe, 07.07.2023 - 16 O 10/22

    Substantiierung der Antragsbegründung und gerichtlicher Prüfungsumfang bei …

    Er ist daher kein modifizierter beschließender Ausschuss, sondern ein eigenes Organ der Gemeinde (vgl. BGH Urteile vom 17.02.1966 - III ZR 171/65, WM 1966, 808, 813; vom 13.12.1990 - III ZR 240/89, BGHZ 113, 139, 141;… vom 20.07.2006 - III ZR 280/05 -, BGHZ 168, 346 Rn. 13).
  • BGH, 20.11.1980 - III ZR 35/79

    Anfechtbarkeit des Umlegungsplans und seiner Bekanntmachung; Wiedereinsetzung in …

    Das Landgericht hat jedoch das Verlangen des Klägers auch als eine zulässige Untätigkeitsklage angesehen (§§ 13 Erste VO d. Hess. LandReg. z. Durchführg. BBauG, § 75 VwGO; s. BGH NJW 1966, 1267), und den Widerspruch sachlich beschieden.
  • LG Karlsruhe, 30.10.2020 - 16 O 11/19

    Kostenentscheidung bei einer übereinstimmenden Erledigungserklärung in einer …

    Er ist daher kein modifizierter beschließender Ausschuss, sondern ein eigenes Organ der Gemeinde (vgl. BGH Urteil vom 17.2.1966 - III ZR 171/65,WM 1966, 808, 813; Urteil vom 13.12.1990 - III ZR 240/89, BGHZ 113, 139, 141; BGH…, Urteil vom 20. Juli 2006 - III ZR 280/05 -, BGHZ 168, 346 Rn. 13).
  • OLG Zweibrücken, 19.01.1989 - 5 U 91/87

    Schadensersatz wegen Abmarkens; Schadensabwendung durch Gebrauch eines …

  • OVG Niedersachsen, 06.10.1997 - 7 O 4415/97

    Bescheidung von Anträgen nach § 9 a FStrG;; Vertretungszwang; …

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