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Weitere Entscheidung unten: BGH, 22.04.1982

Rechtsprechung
   BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,206
BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80 (https://dejure.org/1982,206)
BGH, Entscheidung vom 08.07.1982 - I ZR 148/80 (https://dejure.org/1982,206)
BGH, Entscheidung vom 08. Juli 1982 - I ZR 148/80 (https://dejure.org/1982,206)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Pfändbarkeit des Kontoguthabens zwischen zwei Rechnungsabschlüssen bei einem als Kontokorrent geführten Girovertrag - Übertragbarkeit eines Anspruchs auf das Tagessaldo mangels persönlich geschuldeten Tätigwerden seitens der Bank - Fehlende Kontokorrentgebundenheit des ...

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Pfändbarkeit von Kontokorrentforderungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BGHZ 84, 371
  • NJW 1982, 2193
  • ZIP 1982, 932
  • MDR 1982, 904
  • WM 1982, 816
 
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Wird zitiert von ... (44)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 13.03.1981 - I ZR 5/79

    Pfändung künftiger Kontokorrentforderungen

    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Diese vom Senat bislang nicht entschiedene Frage (vgl. BGHZ 80, 172, 179, 180) hat das Berufungsgericht (Schleswig-Holsteinisches OLG, Jur. Büro 1981, 622) in Übereinstimmung mit der in Rechtsprechung und Schrifttum dazu vorherrschenden Auffassung zutreffend bejaht (vgl. OLG Karlsruhe, Die Justiz 1980, 143; OLG Celle, ZIP 1981, 496; OLG Stuttgart, WM 1981, 1149 = ZIP 1981, 1196; FG Rheinland-Pfalz, EFG 1980, 533; LG Hannover, NJW 1974, 1095 [LG Hannover 22.01.1974 - 11 S 167/73]; LG Detmold, Rpfleger 1978, 150; LG Göttingen, Nds. Rpflege 1980, 152, LG Göttingen, Rpfleger 1980, 237; Canaris in GroßKomm.

    Zwar sind nach § 355 HGB bei einer Kontokorrentvereinbarung, wie sie auch im Streitfall getroffen worden ist, grundsätzlich alle aus der Geschäftsverbindung resultierenden beiderseitigen Ansprüche und Leistungen kontokorrentgebunden, d.h. unabtretbar (BGH WM 1971, 178; NJW 1982, 1150, 1151) und unpfändbar (Senat, Urteil vom 13. März 1981, I ZR 5/79, BGHZ 80, 172, 175, 176).

    § 357 HGB ist im Gegenteil eine Schutzvorschrift zugunsten des Gläubigers, die dem Schuldner - im Rahmen des Kontokorrents - die Möglichkeit nehmen soll, dem Gläubiger durch beliebige Schaffung neuer Schuldposten das Guthaben zu entziehen (BGHZ 80, 172, 177, 178).

    Zukünftige Forderungen müssen bestimmt genug bezeichnet oder hinreichend bestimmbar sein, d.h., es muß jedenfalls schon eine Rechtsbeziehung zwischen Schuldner und Drittschuldner bestehen, aus der die zukünftige Forderung nach ihrem Inhalt und nach der Person des Drittschuldners bestimmt werden kann (BGH LM ZPO § 857 Nr. 4; BGHZ 80, 172, 181; st. Rspr.).

  • BGH, 28.06.1968 - I ZR 156/66

    Sparkassen-Kontokorrent. Haftung des ausgeschiedenen Gesellschafters (OHG)

    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Bei solchen Forderungen ist der Bankkunde - wie im Streitfall - zur jederzeitigen Geltendmachung gegenüber der Bank berechtigt (BGHZ 50, 277, 282 [BGH 28.06.1968 - I ZR 156/66]; allg. M.).

    Das folgt aus dem Wesen der Kontokorrentabrede, die darin besteht, daß die in die laufende Rechnung aufgenommenen beiderseitigen Ansprüche und Leistungen am Tage des periodischen Rechnungsabschlusses durch Anerkennung des Saldos als Einzelforderungen untergehen und daß alsdann nur ein Anspruch aus dem Saldoanerkenntnis bleibt, der als neue, auf einem selbständigen Verpflichtungsgrund beruhende, vom früheren Schuldgrund losgelöste Forderung an die Stelle der bisherigen Einzelforderungen tritt (BGHZ 50, 277, 279 [BGH 28.06.1968 - I ZR 156/66]; st. Rspr.).

  • BGH, 21.12.1970 - II ZR 52/68

    Möglichkeit der Abtretung von Ansprüchen und Leistungen aus dem Kontokorrent - …

    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Zwar sind nach § 355 HGB bei einer Kontokorrentvereinbarung, wie sie auch im Streitfall getroffen worden ist, grundsätzlich alle aus der Geschäftsverbindung resultierenden beiderseitigen Ansprüche und Leistungen kontokorrentgebunden, d.h. unabtretbar (BGH WM 1971, 178; NJW 1982, 1150, 1151) und unpfändbar (Senat, Urteil vom 13. März 1981, I ZR 5/79, BGHZ 80, 172, 175, 176).

    Ob eine Forderung in das Kontokorrent einzustellen ist, richtet sich nach der den Geschäftsbeziehungen zugrunde liegenden Vereinbarung der Vertragsparteien, d.h. hier nach dem Girovertrag (RGZ 136, 178, 179, 180; BGH WM 1971, 178;… Düringer-Hachenburg-Breit, a.a.O., § 355 Anm. 29;… Canaris in GroßKomm. HGB, a.a.O., § 355 Anm. 41, 42, 44;… Schlegelberger-Hefermehl, a.a.O., § 355 Rdn. 21;… § 357 Rdn. 2).

  • OLG Celle, 18.02.1981 - 3 U 138/80
    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Es handelt sich insoweit um Zahlungsansprüche aus der mit dem Girovertrag verbundenen unregelmäßigen Verwahrung (depositum irregulare, § 700 Abs. 1 BGB; OLG Celle WM 1981, 780, 781 = ZIP 1981, 496, 497;… BGB-RGRK, 12. Aufl., 1978, § 700 Rdn. 6, 7;… Canaris in GroßKomm. a.a.O., § 357 Rdn. 64, 68, 158;… Soergel-Lippisch/Häuser, 11. Aufl., 1980, vor § 607 Rdn. 55;… Staudinger-Reuter, 12. Aufl., 1980, § 700 Rdn. 3; Sprengel, Die Pfändung und Überweisung von Forderungen aus dem Bankkontokorrent, MDR 1952, 8, 9).

    Diese vom Senat bislang nicht entschiedene Frage (vgl. BGHZ 80, 172, 179, 180) hat das Berufungsgericht (Schleswig-Holsteinisches OLG, Jur. Büro 1981, 622) in Übereinstimmung mit der in Rechtsprechung und Schrifttum dazu vorherrschenden Auffassung zutreffend bejaht (vgl. OLG Karlsruhe, Die Justiz 1980, 143; OLG Celle, ZIP 1981, 496; OLG Stuttgart, WM 1981, 1149 = ZIP 1981, 1196; FG Rheinland-Pfalz, EFG 1980, 533; LG Hannover, NJW 1974, 1095 [LG Hannover 22.01.1974 - 11 S 167/73]; LG Detmold, Rpfleger 1978, 150; LG Göttingen, Nds. Rpflege 1980, 152, LG Göttingen, Rpfleger 1980, 237; Canaris in GroßKomm.

  • LG Hannover, 22.01.1974 - 11 S 167/73
    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Diese vom Senat bislang nicht entschiedene Frage (vgl. BGHZ 80, 172, 179, 180) hat das Berufungsgericht (Schleswig-Holsteinisches OLG, Jur. Büro 1981, 622) in Übereinstimmung mit der in Rechtsprechung und Schrifttum dazu vorherrschenden Auffassung zutreffend bejaht (vgl. OLG Karlsruhe, Die Justiz 1980, 143; OLG Celle, ZIP 1981, 496; OLG Stuttgart, WM 1981, 1149 = ZIP 1981, 1196; FG Rheinland-Pfalz, EFG 1980, 533; LG Hannover, NJW 1974, 1095 [LG Hannover 22.01.1974 - 11 S 167/73]; LG Detmold, Rpfleger 1978, 150; LG Göttingen, Nds. Rpflege 1980, 152, LG Göttingen, Rpfleger 1980, 237;… Canaris in GroßKomm.

    HGB, a.a.O., § 355 Rdn. 4, 72;… § 357 Rdn. 17 a.E., 24 a. E.;… Anh. § 357 Rdn. 68, 167, 202;… Canaris, Bankvertragsrecht, 2. Bearbeitung, a.a.O. Rdn. 182, 190;… Schlegelberger-Hefermehl, a.a.O., § 355 Rdn. 51, 52;… § 357 Rdn. 9, 18;… Anh. § 365 Rdn. 60 a.E.;… Baumbach-Duden HGB, 24. Aufl., 1980, § 357 Anm. 8 E;… Düringer-Hachenburg-Breit, HGB, 3. Aufl., 1932, § 357 Anm. 20;… Zöller-Scherübl, 13. Aufl., 1981, § 829 Anm. II 2, S. 1858;… Thomas-Putzo, 11. Aufl., 1981, § 829 Anm. 6 a bb;… Stöber, Forderungspfändung, 6. Aufl., 1981, Rdn. 166, Gleisberg, Betrieb 1980, 865, 866; Forgach, Betrieb 1974, 809, 812, 813; 1852; Herz, G., Betrieb 1974, 1851, 1852;… Herz, G., Das Kontokorrent, 1974, S. 159, 160; Schläger, NJW 1974, 1095; Sprengel, MDR 1952, 8, 9; Klee, MDR 1952, 202; vgl. auch Beeser, AcP 155, 418, 429;… zweifelnd Gaul, Zur Rechtsstellung der Kreditinstitute als Drittschuldner in der Zwangsvollstreckung, in: Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Lehrinstituts für das kommunale Sparkassen- und Kreditwesen, 1978, S. 95, 96; a. A. OLG Oldenburg, WM 1979, 591, 593, 594; OLG Köln, ZIP 1981, 964, 965; LG Stuttgart, Rpfleger 1981, 24; Liesecke, WM 1975, 314, 321; Terpitz, WM 1979, 570, 574; Berger, ZIP 1980, 946; 1981, 583; Sühr, WM 1981, 1149).

  • BGH, 05.11.1953 - IV ZR 95/53

    Forderungspfändung gegen Treuhänder

    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Bei Ansprüchen des Bankkunden auf das Tagesguthaben, die sich - wie hier - aus dem Girovertrag, nicht aus der Kontokorrentabrede, herleiten, ist diese Voraussetzung erfüllt (…Canaris in GroßKomm. HGB, 3. Aufl., 1978, § 357 Rdn. 76, 77 a.E.;… Canaris, Bankvertragsrecht, 2. Bearbeitung, 1981, Rdn. 149, 150, 181, 183, 184;… Schlegelberger-Hefermehl, HGB, 5. Aufl., 1976, § 355 Rdn. 51, 52;… § 357 Rdn. 9, 18;… Erman, Zur Pfändbarkeit der Ansprüche eines Kontokorrentkunden gegen seine Bank aus deren Kreditzusage, in: Gedächtnisschrift für Rudolf Schmidt, 1966, S. 261, 263; offen gelassen in BGH NJW 1954, 190;… a.M. Gadow in HGB-RGRK, 1. Aufl., 1941, Anh. zu § 363 Anm. 3).
  • BGH, 30.03.1978 - VII ZR 331/75

    Unpfändbarkeit von Vorschüssen auf Architektenhonorar

    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Auf die Entscheidungen des BGH in MDR 1978, 747 = WM 1978, 553, 554 und NJW 1979, 1461 = WM 1979, 533 beruft sich die Beklagte ohne Erfolg.
  • BGH, 04.04.1979 - VIII ZR 96/78

    Bareinzahlung auf Girokonto im Konkurs

    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Auf die Entscheidungen des BGH in MDR 1978, 747 = WM 1978, 553, 554 und NJW 1979, 1461 = WM 1979, 533 beruft sich die Beklagte ohne Erfolg.
  • BGH, 06.10.1953 - I ZR 185/52

    Steckengebliebene Ost-West-Überweisung

    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Der Girovertrag ist zwar nach allgemeiner Meinung (BGHZ 10, 319, 322 [BGH 06.10.1953 - I ZR 185/52];… BGB-RGRK, 12. Aufl., 1974, § 675 Rdn. 84;… Canaris in GroßKomm. a.a.O., Anh. § 357 Rdn. 156, 158;… Schlegelberger-Hefermehl, a.a.O. Anh. § 365 Rdn. 14, 51) ein auf Geschäftsbesorgung im Sinne des § 675 BGB gerichteter Dienstvertrag (§§ 611 ff BGB), bei dem nach § 613 Satz 2 BGB der Anspruch auf die geschuldeten Dienste im Zweifel nicht übertragbar ist.
  • OLG Stuttgart, 26.08.1981 - 8 W 446/80
    Auszug aus BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80
    Diese vom Senat bislang nicht entschiedene Frage (vgl. BGHZ 80, 172, 179, 180) hat das Berufungsgericht (Schleswig-Holsteinisches OLG, Jur. Büro 1981, 622) in Übereinstimmung mit der in Rechtsprechung und Schrifttum dazu vorherrschenden Auffassung zutreffend bejaht (vgl. OLG Karlsruhe, Die Justiz 1980, 143; OLG Celle, ZIP 1981, 496; OLG Stuttgart, WM 1981, 1149 = ZIP 1981, 1196; FG Rheinland-Pfalz, EFG 1980, 533; LG Hannover, NJW 1974, 1095 [LG Hannover 22.01.1974 - 11 S 167/73]; LG Detmold, Rpfleger 1978, 150; LG Göttingen, Nds. Rpflege 1980, 152, LG Göttingen, Rpfleger 1980, 237; Canaris in GroßKomm.
  • OLG Köln, 10.07.1981 - 20 U 11/81
  • OLG Stuttgart, 03.12.1980 - 8 W 101/80
  • RG, 18.04.1932 - VIII 649/31

    1. Darf eine Bank eine durch Bürgschaft gesicherte Kreditforderung in die …

  • BGH, 02.06.2005 - V ZB 32/05

    Rechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft; Vollstreckungen von …

    Sollte die Wohnungseigentümergemeinschaft auf eine titulierte Forderung nicht leisten, kann im Verfahren nach § 899 ff. ZPO die Offenbarung dieser Konten und in der Folge die Pfändung des jeweiligen Tagesguthabens durchgesetzt werden (BGHZ 84, 325, 329 ff.; 84, 371, 373 ff.;… Stöber, Forderungspfändung, 13. Aufl. Rdn. 166 ff.;… Schuschke/Walker, Vollstreckung und vorläufiger Rechtsschutz, 3. Aufl. Anh. § 829 Rdn. 2).
  • BGH, 05.10.2004 - XI ZR 210/03

    Zum Anscheinsbeweis für grob fahrlässigiges Verhalten des Karteninhabers bei …

    Der Beklagten steht aber gegen die Klägerin ein Schadensersatzanspruch wegen positiver Vertragsverletzung zu, den sie in das Kontokorrent einstellen (vgl. BGHZ 84, 371, 376) und mit dem sie das Girokonto der Klägerin belasten durfte.
  • LG Tübingen, 25.05.2018 - 4 O 225/17

    Die Erhebung von Negativzinsen im Wege eines Preisaushangs bei Einlagen auf einem …

    Die Verwahrung des Guthabens schuldete die Beklagte ohnehin bereits auf der Basis des bestehenden Vertrages zur Führung des Girokontos, der als unregelmäßiger Verwahrungsvertrag i.S.v. § 700 BGB zu beurteilen ist (BGH, Urteil vom 08.07.1982 - I ZR 148/80, BGHZ 84, 371; BGH, Urteil vom 30.11.1993 - XI ZR 80/93, BGHZ 124, 254).
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Rechtsprechung
   BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,637
BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80 (https://dejure.org/1982,637)
BGH, Entscheidung vom 22.04.1982 - I ZR 86/80 (https://dejure.org/1982,637)
BGH, Entscheidung vom 22. April 1982 - I ZR 86/80 (https://dejure.org/1982,637)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 84, 101
  • NJW 1983, 516
  • MDR 1982, 904
  • VersR 1982, 896
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 07.05.1963 - VI ZR 198/62
    Auszug aus BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80
    Art. 29 WarschAbk enthält nach seinem Wortlaut eine Ausschlußfrist; davon ist die Rechtsprechung des BGH stets ausgegangen (BGHZ 27, 101 (106) = NJW 1958, 1436; BGH, NJW 1963, 1405).

    Der Zweck der Vorschrift hindert demnach nicht, gewisse Einreden und Einwendungen zuzulassen: dies ist bereits anerkannt worden bei Versäumung der Frist, wenn der Luftfrachtführer den Geschädigten von der rechtzeitigen Erhebung der Schadensersatzklage abgehalten hat - Einwand der unzulässigen Rechtsausübung (BGH, NJW 1963, 1405; ebenso OLG Frankfurt, NJW 1978, 502).

  • BGH, 15.12.1978 - I ZR 59/77

    Anwendung der Verjährungsfristen auf die Frist für die Geltendmachung des …

    Auszug aus BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80
    Nach der Senats entscheidung vom 15.12.1978 (BGHZ 73, 99 (101) = NJW 1979, 651) schließt die Wesensverschiedenheit von Ausschlußfrist und Verjährungsfrist die entsprechende Anwendung einzelner für die Verjährung geltender Regelungen nicht schlechthin aus; vielmehr ist dies von Fall zu Fall nach Sinn und Zweck der jeweiligen Einzelvorschriften zu entscheiden.
  • BGH, 17.04.1958 - VII ZR 96/57

    Ausschlußfristen im Luftbeförderungsvertrag

    Auszug aus BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80
    Art. 29 WarschAbk enthält nach seinem Wortlaut eine Ausschlußfrist; davon ist die Rechtsprechung des BGH stets ausgegangen (BGHZ 27, 101 (106) = NJW 1958, 1436; BGH, NJW 1963, 1405).
  • OLG Frankfurt, 28.04.1981 - 5 U 29/80
    Auszug aus BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80
    Im Streitfall waren vier selbständige Packstücke Gegenstand des Vertrages, von denen drei nicht ausgeliefert worden und damit im Sinne des Gesetzes in Verlust geraten sind (vgl. auch OLG Frankfurt, MDR 1981, 850).
  • OLG Frankfurt, 12.07.1977 - 5 U 188/76
    Auszug aus BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80
    Der Zweck der Vorschrift hindert demnach nicht, gewisse Einreden und Einwendungen zuzulassen: dies ist bereits anerkannt worden bei Versäumung der Frist, wenn der Luftfrachtführer den Geschädigten von der rechtzeitigen Erhebung der Schadensersatzklage abgehalten hat - Einwand der unzulässigen Rechtsausübung (BGH, NJW 1963, 1405; ebenso OLG Frankfurt, NJW 1978, 502).
  • OLG Düsseldorf, 31.05.1979 - 18 U 202/78
    Auszug aus BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80
    Verordnungsermächtigung">412, 413 HGB auch dann Luftfrachtführer wäre, wenn der Vertrag zwischen den Parteien als Spediteurvertrag einzuordnen wäre (vgl. dazu OLG Hamburg, VersR 1975, 660; OLG Düsseldorf, VersR 1979, 774).
  • OLG Hamburg, 10.09.1974 - 12 U 32/74
    Auszug aus BGH, 22.04.1982 - I ZR 86/80
    Verordnungsermächtigung">412, 413 HGB auch dann Luftfrachtführer wäre, wenn der Vertrag zwischen den Parteien als Spediteurvertrag einzuordnen wäre (vgl. dazu OLG Hamburg, VersR 1975, 660; OLG Düsseldorf, VersR 1979, 774).
  • BGH, 18.01.2006 - VIII ZR 94/05

    Ansprüche des Wohnungsmieters bei Versäumung der Frist für die Abrechnung der …

    Allerdings ist die entsprechende Heranziehung einzelner für die Verjährung geltender Bestimmungen auf Ausschlussfristen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht schlechthin ausgeschlossen; vielmehr ist von Fall zu Fall nach Sinn und Zweck der jeweiligen Bestimmung zu entscheiden, inwieweit Verjährungsvorschriften auf Ausschlussfristen auch dann anzuwenden sind, wenn nicht ausdrücklich auf sie verwiesen wird (BGHZ 122, 23, 25; 112, 95, 101; 84, 101, 108; 73, 99, 101 f.).
  • BGH, 22.02.2001 - I ZR 282/98

    Umfang der Haftung des Frachtführers

    Verjährungsvorschriften und Ausschlußfristen setzende Normen stimmen insoweit in Tatbestand und Rechtsfolge in der praktischen Rechtsanwendung miteinander überein (vgl. BGHZ 27, 101, 105; 84, 101, 108).

    Das ist dann der Fall, wenn die Geltendmachung des Anspruchs durch Vereinbarung an eine Frist gebunden wird, die nicht Inhalt des gesetzlichen Anspruchs ist (BGHZ 84, 101, 106 f.).

  • BGH, 06.10.2005 - I ZR 14/03

    Wahrung der Klagefrist nach dem Warschauer Abkommen durch Streitverkündung

    Vielmehr ist dies von Fall zu Fall nach Sinn und Zweck der jeweiligen Einzelvorschriften zu entscheiden (vgl. BGHZ 73, 99, 101; 84, 101, 108; 112, 95, 101 f.).

    Mit dieser Regelung soll erreicht werden, dass der Luftfrachtführer nur zeitlich begrenzt in Anspruch genommen werden kann, weil die Aufklärung des Sachverhalts bei länger zurückliegenden Vorgängen schwierig ist und eine Beweisnot eintreten kann, zumal der Luftfrachtführer den Entlastungsbeweis nach Art. 20 WA zu führen hat (BGHZ 84, 101, 108).

  • OLG Köln, 11.01.2005 - 22 U 137/04

    Darlegungs- und Beweislast für leichtfertiges Verhalten des …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist über die entsprechende Anwendung einzelner für die Verjährung geltender Regelungen von Fall zu Fall nach Sinn und Zweck der jeweiligen Einzelvorschriften zu entscheiden (BGH, NJW 1979, 651; NJW 1983, 516, 517).
  • BGH, 14.03.1985 - I ZR 183/82

    Schadensersatzpflicht einer Luftfrachtspedition gegenüber dem …

    Die Rechtswirksamkeit dieser Vereinbarung unterliege nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 84, 101, 108, 109) [BGH 22.04.1982 - I ZR 86/80]keinen Bedenken.

    Die Vereinbarung der Parteien vom 2. bzw. 16. Februar 1981, daß der Klägerin der Ablauf der Ausschlußfrist per 2. März 1981 bzw. per 4. April 1981 nicht entgegengehalten werden dürfe, ist sachlich bedenkenfrei (BGHZ 84, 101, 108, 109) [BGH 22.04.1982 - I ZR 86/80].

  • OLG Frankfurt, 15.09.1999 - 21 U 259/98
    29 WA/HP statuiert eine (gesetzliche) Ausschlußfrist (BGH, NJW 1963, 1405 = MDR 1963, 668 = LM Nr. 2 zu WA; OLG Frankfurt, NJW 1978, 502, 503 = MDR 1977, 1024; BGHZ 84, 101 = NJW 1983, 516 = VersR 1982, 896 = MDR 1982, 904).

    Für die Einhaltung der Ausschlußfrist des Art. 29 WA/ HP selbst sind die (deutschen, Art. 29 Abs. 2 WA/HP) Vorschriften über die Verjährungsunterbrechung heranzuziehen, denn die Frage der Anwendbarkeit der Verjährungsvorschriften entscheidet sich nach Sinn und Zweck der betroffenen Ausschlußfrist von Fall zu Fall (BGHZ 84, 101 unter IV der Entscheidungsgründe; BGHZ 122, 23 unter 111 1 b) der Entscheidungsgründe).

    Da der Zweck des Art. 29 WA/HP, nämlich "Rechtsberuhigung zu schaffen, den Rechtsfrieden zu sichern und Beweisschwierigkeiten zu verhindern", "gewisse Einreden und Einwendungen" zuläßt (BGHZ 84, 101), ist eine Situation gegeben, die derjenigen des unmittelbaren Eingreifens von Verjährungsvorschriften vergleichbar ist.

  • BGH, 24.03.2005 - I ZR 196/02

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen des Verlustes von Transportgut

    Die Vorschrift des Art. 29 WA enthält eine Ausschlußfrist (vgl. BGHZ 27, 101, 106; 84, 101, 108).
  • BGH, 10.10.1985 - I ZR 124/83

    Wirksamkeit eines fernmündlich erteilten Auftrags zur Versicherung von Frachtgut

    Als solcher unterfällt sie zwar im Hinblick darauf, daß es sich vorliegend um eine internationale Luftbeförderung im Sinne des § 51 LuftVG und des Art. 1 WA gehandelt hat, den zwingenden und auch durch Vereinbarung der ADSp nicht abdingbaren Haftungsbestimmungen des Warschauer Abkommens (Art. 23 I WA; BGHZ 84, 101 (106) = NJW 1983, 516; vgl. auch Ruhwedel, S. 37).
  • OLG Frankfurt, 27.11.2002 - 13 U 17/01

    Internationaler Lufttransport: Unterbrechung der Klagefrist durch …

    Das Gegenargument - die Interessenlage des durch Art. 29 WA geschützten Anspruchsgegners sei dieselbe wie die des durch eine Verjährungsfrist Geschützten - überzeugt nicht, denn das WA hat, wie in der deutschen Rechtsprechung anerkannt ist, den Anspruchsgegner durch eine Ausschlussfrist stärker geschützt, als dies bei einer bloßen Verjährungsvorschrift der Fall wäre (vgl. dazu die Ausführungen des I. ZS des BGH in seinem Urteil vom 22.4.1982, BGHZ 84, 101 ff, 108 f.: Der BGH hat hier lediglich eine Ausnahme für eine Fristverlängerung durch Absprache gemacht, was im Hinblick auf den von ihm angeführten Schutz des kaufmännischen Verkehrs gegen ein absprachewidriges Verhalten überzeugt, was aber gerade nicht den Schluss darauf zulässt, dass eine von Anfang an streitige Auseinandersetzung Anlass zur Zulassung der Fristverlängerung böte.).

    Im Wege der Vereinbarung kann die Ausschlussfrist ggf. auch verlängert werden (vgl. die oben zitierte Entscheidung des BGH in BGHZ 84, 101 ff.).

  • BGH, 10.03.1994 - I ZR 75/92

    Beförderungsbedingungen des GüKUMT - verkehrsbedingte Zwischenlagerung

    Das Berufungsgericht hätte hierzu weiter auch noch darauf abheben können, daß die Klägerin die Fracht im voraus bezahlt hat (vgl. BGHZ 84, 101, 103 f.), was ebenfalls dafür spricht, daß sich die Parteien bei Vertragsschluß - ausdrücklich oder konkludent - auf einen bestimmten Satz der Beförderungskosten geeinigt hatten.
  • BGH, 04.03.1994 - V ZR 287/92

    Anfechtung eines Ausschlußurteils eines DDR-Kreisgerichts

  • OLG Frankfurt, 17.08.2010 - 13 U 119/08

    Demnächst-Zustellung bei Wahrung einer Ausschlussfrist

  • LG Frankfurt/Main, 24.02.2022 - 24 S 155/21
  • OLG Frankfurt, 11.12.2009 - 5 U 23/09

    Warschauer Abkommen - Begriff "Flughafen"

  • OLG Celle, 15.03.1995 - 3 U 86/94

    Unwirksamkeit von Preisvereinbarungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen wegen …

  • OLG München, 22.12.1995 - 23 U 4242/95

    Haftung des als "Issuing Carrier's Agent" bei Verlust des Transportgutes

  • BGH, 11.11.1982 - I ZR 178/80

    Schadensersatz wegen des Verlustes von Luftfrachtgut nach dem Warschauer Abkommen …

  • OLG Frankfurt, 11.11.1986 - 5 U 240/85
  • LG Darmstadt, 20.06.2000 - 18 S 8/00
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