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Weitere Entscheidung unten: BGH, 08.11.1984

Rechtsprechung
   BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,758
BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84 (https://dejure.org/1984,758)
BGH, Entscheidung vom 25.10.1984 - VII ZR 2/84 (https://dejure.org/1984,758)
BGH, Entscheidung vom 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84 (https://dejure.org/1984,758)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vertretung von Gesellschaftern einer Bauherrengesellschaft durch einen Baubetreuer - Beschränkung der Vertretungsmacht - Haftung als Teilschuldner im Verhältnis der Eigenkapitalanteile - Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen - Erkennbarkeit für Dritte durch ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 714

  • rechtsportal.de

    BGB § 631, §§ 164 ff.
    Prüfung des Umfangs der Vertretungsmacht durch den Vertragspartner

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Baubetreuer: Vollmacht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Vertretung - Vollmacht - Beschränkung - Außenverhältnis - Überprüfung

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 619
  • ZIP 1985, 98
  • MDR 1985, 314
  • BB 1985, 84
  • DB 1985, 432
  • BauR 1985, 88
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 02.04.1979 - II ZR 141/78

    Werbegemeinschaft Einkaufszentrum - §§ 21 ff, 705 ff BGB, Abgrenzung zwischen …

    Auszug aus BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84
    Auch der Bundesgerichtshof hält eine solche Haftungsbeschränkung von Gesellschaftern durch eine nach außen erkennbare Begrenzung der Vertretungsmacht der geschäftsführenden Gesellschafter für zulässig (vgl. BGHZ 61, 54, 67 [BGH 12.06.1973 - VI ZR 163/71] m.N.; BGH NJW 1971, 1698; 1979, 2304, 2306; offengelassen im Senatsurteil vom 3. Mai 1984 - VII ZR 80/82).

    Insbesondere in BGH NJW 1979, 2304, 2306 wird ausgeführt, daß Mitglieder einer Personenvereinigung durch rechtsgeschäftliches Handeln ihrer Vertreter dann nicht persönlich verpflichtet werden, wenn eine Begrenzung der Vertretungsmacht im Namen, in der Rechtsformbezeichnung oder in anderer Weise deutlich zum Ausdruck kommt (…ähnlich BGHZ aaO).

  • BGH, 03.05.1984 - VII ZR 80/82

    Formularmäßiger Ausschluß des Anspruchs des Unternehmers auf Einräumung einer …

    Auszug aus BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84
    Eine solche Beschränkung der Vollmacht des Vertreters von Gesellschaftern ist zulässig (vgl. Senatsurteil vom 3. Mai 1984 - VII ZR 80/82 = WM 1984, 970, 971 = BauR 1984, 413, 414 = ZfBR 1984, 188, 189 m.N., insoweit nicht veröffentlicht in NJW 1984, 2100 [BGH 03.05.1984 - VII ZR 80/82]).

    Auch der Bundesgerichtshof hält eine solche Haftungsbeschränkung von Gesellschaftern durch eine nach außen erkennbare Begrenzung der Vertretungsmacht der geschäftsführenden Gesellschafter für zulässig (vgl. BGHZ 61, 54, 67 [BGH 12.06.1973 - VI ZR 163/71] m.N.; BGH NJW 1971, 1698; 1979, 2304, 2306; offengelassen im Senatsurteil vom 3. Mai 1984 - VII ZR 80/82).

  • BGH, 25.03.1968 - II ZR 208/64

    Berufung des Dritten auf die Unbeschränkbarkeit des Umfangs der Prokura; …

    Auszug aus BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84
    Muß der Vertragsgegner jedoch begründete Zweifel über die Vertretungsmacht des Vertreters hegen, muß er sich durch entsprechende Rückfragen über den Umfang der Vollmacht vergewissern (vgl. Senatsurteil NJW 1966, 1911 [BGH 28.02.1966 - VII ZR 125/65]; vgl. a. BGHZ 50, 112, 114).
  • BGH, 12.06.1973 - VI ZR 163/71

    Inanspruchnahme eines außerhalb des Sozialversicherungsverhältnisses stehenden …

    Auszug aus BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84
    Auch der Bundesgerichtshof hält eine solche Haftungsbeschränkung von Gesellschaftern durch eine nach außen erkennbare Begrenzung der Vertretungsmacht der geschäftsführenden Gesellschafter für zulässig (vgl. BGHZ 61, 54, 67 [BGH 12.06.1973 - VI ZR 163/71] m.N.; BGH NJW 1971, 1698; 1979, 2304, 2306; offengelassen im Senatsurteil vom 3. Mai 1984 - VII ZR 80/82).
  • BGH, 28.02.1966 - VII ZR 125/65

    Schutz des Vertretenen vor dem Mißbrauch der Vertretungsmacht

    Auszug aus BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84
    Muß der Vertragsgegner jedoch begründete Zweifel über die Vertretungsmacht des Vertreters hegen, muß er sich durch entsprechende Rückfragen über den Umfang der Vollmacht vergewissern (vgl. Senatsurteil NJW 1966, 1911 [BGH 28.02.1966 - VII ZR 125/65]; vgl. a. BGHZ 50, 112, 114).
  • BGH, 10.05.1971 - II ZR 177/68

    Recht zur Geschäftsführung und Vertretung in der bürgerlich-rechtlichen …

    Auszug aus BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84
    Auch der Bundesgerichtshof hält eine solche Haftungsbeschränkung von Gesellschaftern durch eine nach außen erkennbare Begrenzung der Vertretungsmacht der geschäftsführenden Gesellschafter für zulässig (vgl. BGHZ 61, 54, 67 [BGH 12.06.1973 - VI ZR 163/71] m.N.; BGH NJW 1971, 1698; 1979, 2304, 2306; offengelassen im Senatsurteil vom 3. Mai 1984 - VII ZR 80/82).
  • RG, 11.05.1937 - II B 5/36

    1. Kann das Kammergericht oder das Oberlandesgericht München von der Entscheidung …

    Auszug aus BGH, 25.10.1984 - VII ZR 2/84
    Bereits das Reichsgericht (vgl. RGZ 155, 75, 87) hat ausgesprochen, daß Mitglieder einer BGB-Gesellschaft ihre Haftung entsprechend der eines Kommanditisten in der Weise begrenzen können, daß die Vertretungsmacht der geschäftsführenden Gesellschafter in einer Dritten erkennbaren Weise beschränkt wird.
  • BGH, 14.10.1991 - II ZR 212/90

    Fehlerhafter Beitritt zu einer Personengesellschaft

    Die Gesellschafter können zwar die Vertretungsmacht des Geschäftsführers dahin beschränken, daß sie nicht als Gesamtschuldner verpflichtet werden dürfen und daß ihre Haftung für Verbindlichkeiten auf das Gesellschaftsvermögen der Gesellschaft beschränkt ist (vgl. BGHZ 61, 59, 76; BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56 = ZIP 1985, 98, 99 f.).
  • BGH, 06.04.1987 - II ZR 101/86

    Rechtsfolgen der für den Geschäftspartner nicht erkennbaren Umwandlung einer …

    Wie das Berufungsgericht in Anlehnung an das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. Oktober 1984 (VII ZR 2/84, WM 1985, 56) zutreffend ausgeführt hat, schließen die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ihre persönliche Haftung nicht schon dadurch aus, daß sie die Geschäftsführer hierzu nicht bevollmächtigen; hinzukommen muß bei einer Gesellschaft, die - wie in diesem Falle - durch die Aufnahme von Millionenkrediten am Wirtschaftsleben teilnimmt, daß der Vertragspartner entweder darauf hingewiesen wird oder ihm zumindest erkennbar ist, daß die Vertretungsmacht der Geschäftsführer auf die Gesamthand beschränkt ist.
  • BGH, 25.06.1992 - I ZR 120/90

    Haftungsbeschränkung bei Anwälten - Vorsprung durch Rechtsbruch

    Nach ständiger Rechtsprechung können die Mitglieder einer BGB-Gesellschaft ihre Haftung auf das Gesellschaftsvermögen auch in der Weise begrenzen, daß die Vertretungsmacht des geschäftsführenden Gesellschafters (§ 714 BGB) gesellschaftsvertraglich entsprechend beschränkt wird und diese Beschränkung der Vertretungsmacht - zumindest nach einer Prüfung - für Dritte erkennbar ist (so schon RGZ 63, 62, 65; 90, 173, 176; 155, 75, 87; fortgeführt von BGHZ 61, 59, 67; 113, 216, 219;… BGH, Urt. v. 10.05.1971 - II ZR 177/68, NJW 1971, 1698;… Urt. v. 02.04.1979 - II ZR 141/78, NJW 1979, 2304, 2306; Urt. V. 25.10.1984 - VII ZR 2/84, NJW 1985, 619 = ZfBR 1985, 34, 35;… Urt. v. 06.04.1987 - II ZR 101/86, NJW 1987, 3124, 3125;… Urt. v. 08.12.1988 - VII ZR 242/87, WM 1989, 377, 379;… Urt. v. 12.03.1990 - II ZR 312/88, NJW-RR 1990, 867;… ebenso die herrschende Meinung im Schrifttum, vgl. MünchKomm/Ulmer, 2. Aufl. 1984, § 714 Rdn. 32 ff. m.w.N.).

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist lediglich ausgesprochen worden, daß sich auch die Benennung der Rechts form mittelbar auf die Haftung der Gesellschafter auswirken könne, wenn sie die Begrenzung der Vertretungsmacht deutlich zum Ausdruck bringen (…vgl. BGH, Urt. v. 02.04.1979 - II ZR 141/78, NJW 1979, 2304, 2306; BGH, Urt. v. 25.10.1984 - VII ZR 2/84, NJW 1985, 619).

  • BGH, 18.03.1996 - II ZR 10/95

    Gesellschaftszweck von Bauherrengemeinschaften

    Bauherrengemeinschaften sind in der Regel Innengesellschaften des bürgerlichen Rechts (…vgl. Sen. Urt. v. 30. April 1979 - II ZR 137/78, WM 1979, 774; v. 2. November 1987 - II ZR 10/87, WM 1988, 661; BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56).
  • BGH, 07.03.1990 - VIII ZR 25/89

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts - Rechtskraft - persönliche Haftung der …

    a) In der Rechtsprechung (BGH, Urteile vom 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84 = WM 1985, 56, 57 unter 1, 2;… vom 6. April 1987 - II ZR 101/86 = WM 1987, 689, 690 unter 4. = BGHR BGB § 714 Vertretung 1;… vom 8. Dezember 1988 - VII ZR 242/87 = WM 1989, 377, 379 unter II 1. = BGHR BGB § 427 Bauherrengesellschaft 2) und Literatur (…z.B. MünchKomm/Ulmer § 714 Rdnr. 24, 32, 33; Kornblum, Die Haftung der Gesellschafter für Verbindlichkeiten von Personengesellschaften, 1972, Seite 47 ff) ist anerkannt, daß die Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft im Gesellschaftsvertrag die Vollmacht der vertretungsberechtigten Gesellschafter dahin begrenzen können, für sie nur Verpflichtungen mit einer auf das Gesellschaftsvermögen beschränkten Haftung einzugehen.

    Dafür genügt, daß sie - wie hier - aus dem Gesellschaftsvertrag ersichtlich ist (…Kornblum aaO Seite 51, Nicknig aaO Seite 25), so daß der Kläger sie bei einer Nachprüfung hätte erkennen können (vgl. auch BGH, Urteil vom 25. Oktober 1984 aaO).

  • BGH, 12.03.1990 - II ZR 312/88

    Gesellschafter - Beschränkung der Vertretungsmacht

    Eine solche Haftungsbeschränkung der Mitglieder einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtlich möglich und Dritten gegenüber wirksam, wenn sie nach außen hin erkennbar ist (vgl. BGHZ 61, 54, 67 [BGH 12.06.1973 - VI ZR 163/71];… Sen.Urt. v. 10. Mai 1971 II ZR 177/68, WM 1971, 1198, 1199; BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56 f. mwN.).
  • BGH, 08.12.1988 - VII ZR 242/87

    Haftung von Mitgliedern einer Bauherrengesellschaft

    Zur Frage der auf das Gesellschaftsvermögen beschränkten Haftung von Mitgliedern einer Bauherrengesellschaft (im Anschluß an BGH NJW 1985, 619).

    Bauherren einer Bauherrengesellschaft können daher ihre Haftung gegenüber Architekten oder Bauhandwerkern wirksam auf das Vermögen der Bauherrengesellschaft begrenzen (Senatsurteil NJW 1985, 619 m.w.N. - ausführlicher abgedruckt in BauR 1985, 88 und ZfBR 1985, 34; vgl. auch BGH NJW 1987, 3124, 3125).

  • BGH, 02.11.1987 - II ZR 10/87

    Bauherrengemeinschaft als Gesellschaft bürgerlichen Rechts

    Bauherrengemeinschaften sind in der Regel (Innen-)Gesellschaften bürgerlichen Rechts (…vgl. Sen. Urt. v. 30. April 1979 - II ZR 137/78, WM 1979, 774; BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56 f.; Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, S. 1279 f.;… MünchKomm.-Ulmer, BGB 2. Aufl. vor § 705 Rdnrn. 25 f.).

    Die anteilige Beschränkung der Haftung der Bauherren ist dabei unerheblich (vgl. BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56, 57).

  • BFH, 17.12.1992 - IX R 7/91

    Berücksichtigung von Besonderheiten der Bauherrengemeinschaft bei …

    Nach einhelliger Ansicht kann jedoch die Haftung des BGB-Gesellschafters auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt werden, und zwar entweder durch Einzelvereinbarung mit dem Gläubiger oder durch entsprechende Beschränkung der Haftung im Gesellschaftsvertrag und Einschränkung der Vertretungsmacht der für die Gesellschaft handelnden Organe, jedenfalls dann, wenn diese Einschränkung den Gläubigern der Gesellschaft erkennbar ist (Urteile des BGH vom 25. Oktober 1984 VII ZR 2/84, Der Betrieb - DB - 1985, 432, für eine Bauherrengemeinschaft; vom 12. März 1990 II ZR 312/88, Betriebs-Berater - BB - 1990, 1085, und vom 25. Juni 1992 I ZR 120/90, Deutsches Steuerrecht - DStR - 1992, 1408; Friele, DB 1985, 2268;… Karsten Schmidt, a. a. O., § 60 III 2 c S. 1501;… Palandt/Thomas, BGB, 52. Aufl., § 714 Anm. 4).
  • BGH, 05.10.1987 - II ZR 15/87

    Einordnung einer Bauherrengemeinschaft als Innengesellschaft bürgerlichen Rechts …

    Bauherrengemeinschaften sind in der Regel (Innen-)Gesellschaften bürgerlichen Rechts (…vgl. Sen. Urt. v. 30. April 1979 - II ZR 137/78, WM 1979, 774; BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56 f.; Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, S. 1279 f.;… MünchKomm.-Ulmer, BGB 2. Aufl. vor § 705 Rdnrn. 25 f.).

    Die anteilige Beschränkung der Haftung der Bauherren ist dabei unerheblich (vgl. BGH, Urt. v. 25. Oktober 1984 - VII ZR 2/84, WM 1985, 56, 57).

  • BFH, 18.09.1990 - VII R 110/89

    Persönliche, gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschafter für eine …

  • OLG Oldenburg, 03.01.2000 - 15 U 63/99

    Rechtshandlungen mit Bezug auf die Grundlagen einer Gesellschaft als von der …

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Rechtsprechung
   BGH, 08.11.1984 - VII ZR 42/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,1109
BGH, 08.11.1984 - VII ZR 42/84 (https://dejure.org/1984,1109)
BGH, Entscheidung vom 08.11.1984 - VII ZR 42/84 (https://dejure.org/1984,1109)
BGH, Entscheidung vom 08. November 1984 - VII ZR 42/84 (https://dejure.org/1984,1109)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Deutsches Notarinstitut

    AGBG §§ 7, 9, 11 Nr. 2 und 3; BGB §§ 242, 607

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einräumung eines vertraglichen Rücktrittsrechts für einen Bauträger entgegen § 3 Abs. 1 Nr. 1 Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) - Sicherungspflichten von Bauträgern - Leistung von Sicherheiten für Ansprüche des Auftraggebers auf Rückgewähr oder Auszahlung seiner ...

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 438
  • MDR 1985, 314
  • DNotZ 1985, 301 (Ls.)
  • BauR 1985, 91
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 27.06.1957 - II ZR 15/56

    Rechtsnatur der Verwirkung

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 42/84
    Unter diesen Umständen wäre die nachträgliche Ausübung des Rücktrittsrechts als Verstoß gegen Treu und Glauben unwirksam; die Klägerin hätte das ursprünglich vereinbarte Recht verwirkt (vgl. BGHZ 25, 47, 52).
  • BGH, 20.11.1980 - VII ZR 289/79

    Begriff des Baubetreuers

    Auszug aus BGH, 08.11.1984 - VII ZR 42/84
    Für Bauträger, die - wie hier - ihren Auftraggebern Eigentum an einem Grundstück zu übertragen haben, gilt allerdings, wenn sie zur Ausführung ihres Auftrags Vermögenswerte der Auftragnehmer entgegennehmen oder sich zur Verwendung der Vermögenswerte ermächtigen lassen, hinsichtlich ihrer Sicherungspflichten § 3 MaBV (Senatsurteil NJW 1981, 757 Nr. 12).
  • BGH, 21.11.1985 - VII ZR 366/83

    Keine Kündigung des Erwerbers beim Bauträgervertrag ohne wichtigen Grund

    Kernstück dieser Pflichten ist, daß der Erwerber die vom Baufortschritt abhängigen Raten erst zu zahlen braucht, wenn zu seinen Gunsten eine Auflassungsvormerkung eingetragen worden ist, und daß der Bauträger sich ein vertragliches Rücktrittsrecht nicht vorbehalten darf (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 bzw. Nr. 1 MaBV; vgl. dazu Senatsurteil NJW 1985, 438).
  • BGH, 15.01.1985 - VI ZR 65/83

    Vertragliche Sorgfaltspflicht - Anwaltliche Sorgfaltspflicht - …

    Zu der damaligen Zeit war aber in der Rechtsprechung noch nicht abschließend geklärt, ob dem Auftraggeber tatsächlich ein Leistungsverweigerungsrecht zustand, wenn er vertraglich schlechter gestellt war als dies nach § 3 Abs. 2 MaBV zulässig war (vgl. zu einem Verstoß gegen § 3 Abs. 1 MaBV jetzt BGH, Urteil vom 8. November 1984 - VII ZR 42/84 - zur Veröffentlichung bestimmt).
  • OLG München, 17.06.1999 - 19 U 6498/98

    Erstattung von Zinsen durch den Bauträger

    Dass, worauf das Erstgericht abstellt, die Leistung selbst vom Gesetz nicht missbilligt wird, ändert nichts an der grundsätzlichen Anwendbarkeit des § 817 BGB, da ohne dessen Sanktionswirkung der Schutzzweck des betreffenden gesetzlichen Verbotes nicht erreicht werden kann (vgl. auch BGH NJW 1985, 438).

    Die Kaufpreisschuld ist bei Vereinbarung der Geltung des § 3 MaBV nicht betagt, weil diese Vorschrift nicht die Fälligkeit der Kaufpreisraten bestimmt, sondern dem Auftragnehmer die Entgegennahme von Vermögenswerten des Auftraggebers verbietet, solange nicht die Voraussetzungen dieser Bestimmung erfüllt sind (vgl. BGH NJW 1985, 438).

  • OLG Oldenburg, 27.10.2022 - 8 U 38/21

    Keine Baugenehmigung, kein Zahlungsanspruch!

    (a) Das Fehlen einer Baugenehmigung im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 4 MaBV und das hieraus folgende öffentlich-rechtliche Verbot der Entgegennahme von Zahlungen begründet ein privatrechtliches Zurückbehaltungsrecht des Auftraggebers (vgl. BGH, Urteil vom 8. November 1984 - VII ZR 42/84; Basty DNotZ 2002, 716, 718).
  • OLG Hamm, 23.01.1995 - 17 U 143/93

    Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung in einem Bauträgervertrag …

    Kernstück der Sicherungspflichten des Bauträgers ist, daß nach Sicherung durch eine Auflassungsvormerkung Zahlungen lediglich nach Baufortschritt verlangt werden dürfen (vgl. BGH, NJW 1986, 925 ; BGH, NJW 1985, 438 ).
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