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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 26.02.1991 | OLG Hamm, 22.02.1991

Rechtsprechung
   BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,914
BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90 (https://dejure.org/1991,914)
BGH, Entscheidung vom 21.02.1991 - IX ZR 64/90 (https://dejure.org/1991,914)
BGH, Entscheidung vom 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90 (https://dejure.org/1991,914)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Pfändung - Bestimmtheit der Pfändung - Rückgewähranspruch - Grundpfandrechte - Gewillkürte Prozeßstandschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bestimmtheit der Pfändung von Forderungen mit Bezug auf Grundpfandrechte

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1991, 1197
  • MDR 1991, 1201
  • WM 1991, 779
  • Rpfleger 1991, 381
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (24)

  • BGH, 28.04.1988 - IX ZR 151/87

    Bestimmtheit eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses; Bezeichnung von …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Der Senat kann sie als Hoheitsakt selbst auslegen (…vgl. dazu BGH, Urt. v. 26.1.1983 - VIII ZR 258/81, WM 1983, 217 unter II 2 m.N.; Senatsurt. v. 9. Juli 1987 - IX ZR 165/86, WM 1987, 1311, 1312; v. 28. April 1988 - IX ZR 151/87, WM 1988, 950, 951).

    Hierbei sind Ungenauigkeiten unschädlich, sofern sie sonst keinen Zweifel begründen, welche bestimmte Forderung gemeint ist (…BGH, Urt. v. 25.1.1961 - VIII ZR 22/60, LM § 829 ZPO Nr. 5;… Urt. v. 28.2.1975 - V ZR 146/73, aaO. auf S. 981 unter II;… Urt. v. 26.2.1983 - VIII ZR 258/81, aaO. unter II 1; Senatsurt. v. 28.4.1988 - IX ZR 151/87 aaO.; BAG NJW 1962, 1221 unter 1).

    Weitergehende Anforderungen, die Dritten jede eigene, mit theoretischen Ungewißheiten verbundene Nachprüfung abnehmen, können an die Identifizierung des gepfändeten Rechts nicht gestellt werden, weil der Gläubiger in der Regel die Verhältnisse des Schuldners nur oberflächlich kennt (vgl. Senatsurt. v. 28.4.1988 - IX ZR 151/87, aaO.).

  • BGH, 26.01.1983 - VIII ZR 258/81

    Rechtswirkungen der Pfändung einer rechtshängigen Forderung

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Der Senat kann sie als Hoheitsakt selbst auslegen (vgl. dazu BGH, Urt. v. 26.1.1983 - VIII ZR 258/81, WM 1983, 217 unter II 2 m.N.; Senatsurt. v. 9. Juli 1987 - IX ZR 165/86, WM 1987, 1311, 1312; v. 28. April 1988 - IX ZR 151/87, WM 1988, 950, 951).

    Hierbei sind Ungenauigkeiten unschädlich, sofern sie sonst keinen Zweifel begründen, welche bestimmte Forderung gemeint ist (…BGH, Urt. v. 25.1.1961 - VIII ZR 22/60, LM § 829 ZPO Nr. 5;… Urt. v. 28.2.1975 - V ZR 146/73, aaO. auf S. 981 unter II; Urt. v. 26.2.1983 - VIII ZR 258/81, aaO. unter II 1;… Senatsurt. v. 28.4.1988 - IX ZR 151/87 aaO.; BAG NJW 1962, 1221 unter 1).

  • BGH, 06.07.1989 - IX ZR 277/88

    rechtsgrundlos erteilte Grundschuld - § 1191 BGB, Pfändung des …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Deshalb schließt der Löschungsanspruch des nachrangigen Grundpfandgläubigers das Geltendmachen des Rückgewähranspruchs im Verteilungsverfahren dann nicht aus, wenn beim Zuschlag die Grundschuld mit dem Eigentum noch nicht in einer Person vereinigt war (BGHZ 108, 237, 244 f [BGH 06.07.1989 - IX ZR 277/88];… BGH, Urt. v. 28.2.1975 - V ZR 146/73, NJW 1975, 980 unter I;… Urt. v. 27.2.1981 - V ZR 9/80, NJW 1981, 1505, 1506 unter b).

    Da diese durch den Zuschlag erloschen (§ 91 Abs. 1 ZVG) und an ihre Stelle kraft Surrogation der Versteigerungserlös getreten ist, hat sich der Rückgewähranspruch in eine Forderung auf einen entsprechenden Teil des Versteigerungserlöses umgewandelt (vgl. BGHZ 108, 237, 239 [BGH 06.07.1989 - IX ZR 277/88];… BGH, Urt. v. 26.6.1957 - 10 - - V ZR 191/55, WM 1957, 979 f.;… Urt. v. 29.3.1961 - V ZR 179/59, WM 1961, 691 f;… Urt. v. 5.11.1976 - V ZR 5/75, WM 1977, 17, 18 a.E.).

  • BGH, 28.02.1975 - V ZR 146/73

    Unbestimmter Bezug einer Grundschuld auf zu pfändende Rückübertragungsansprüche - …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Deshalb schließt der Löschungsanspruch des nachrangigen Grundpfandgläubigers das Geltendmachen des Rückgewähranspruchs im Verteilungsverfahren dann nicht aus, wenn beim Zuschlag die Grundschuld mit dem Eigentum noch nicht in einer Person vereinigt war (BGHZ 108, 237, 244 f [BGH 06.07.1989 - IX ZR 277/88]; BGH, Urt. v. 28.2.1975 - V ZR 146/73, NJW 1975, 980 unter I;… Urt. v. 27.2.1981 - V ZR 9/80, NJW 1981, 1505, 1506 unter b).

    Hierbei sind Ungenauigkeiten unschädlich, sofern sie sonst keinen Zweifel begründen, welche bestimmte Forderung gemeint ist (…BGH, Urt. v. 25.1.1961 - VIII ZR 22/60, LM § 829 ZPO Nr. 5; Urt. v. 28.2.1975 - V ZR 146/73, aaO. auf S. 981 unter II;… Urt. v. 26.2.1983 - VIII ZR 258/81, aaO. unter II 1;… Senatsurt. v. 28.4.1988 - IX ZR 151/87 aaO.; BAG NJW 1962, 1221 unter 1).

  • BGH, 09.07.1987 - IX ZR 165/86

    Anspruch auf einen gepfändeten und hinterlegten Geldbetrag - Bestimmtheit der zu …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Der Senat kann sie als Hoheitsakt selbst auslegen (…vgl. dazu BGH, Urt. v. 26.1.1983 - VIII ZR 258/81, WM 1983, 217 unter II 2 m.N.; Senatsurt. v. 9. Juli 1987 - IX ZR 165/86, WM 1987, 1311, 1312; v. 28. April 1988 - IX ZR 151/87, WM 1988, 950, 951).

    Für diese muß aus dem Pfändungsbeschluß selbst erkennbar sein, welche Forderung gepfändet worden ist, ohne daß sie auf die Möglichkeit verwiesen werden können, notwendige Angaben aus anderen Unterlagen oder Umständen außerhalb des Pfändungsbeschlusses zu ergänzen (BGHZ 93, 82, 83 f [BGH 29.11.1984 - X ZR 39/83]; Senatsurt. v. 9.7.1987 - IX ZR 165/86, aaO.).

  • BGH, 29.06.1989 - IX ZR 175/88

    Ausgleich zwischen mehreren auf gleicher Stufe stehenden Sicherungsgebern

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Die Vorschrift - die ohnehin auf Grundschulden nicht entsprechend anwendbar ist (vgl. Senat in BGHZ 108, 179, 184) - wirkte nicht zugunsten des Klägers, weil er nicht Grundstückseigentümer war.
  • BGH, 27.02.1981 - V ZR 9/80

    Anmeldung von rückständigen Grundschuldzinsen im Versteigerungsverfahren - …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Deshalb schließt der Löschungsanspruch des nachrangigen Grundpfandgläubigers das Geltendmachen des Rückgewähranspruchs im Verteilungsverfahren dann nicht aus, wenn beim Zuschlag die Grundschuld mit dem Eigentum noch nicht in einer Person vereinigt war (BGHZ 108, 237, 244 f [BGH 06.07.1989 - IX ZR 277/88];… BGH, Urt. v. 28.2.1975 - V ZR 146/73, NJW 1975, 980 unter I; Urt. v. 27.2.1981 - V ZR 9/80, NJW 1981, 1505, 1506 unter b).
  • BGH, 05.12.1985 - IX ZR 9/85

    Pfändbarkeit und Abtretbarkeit von Ansprüchen eines Kassenzahnarztes gegen die …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Die erst später ausgebrachte Pfändung des Rückgewähranspruchs durch das Finanzamt in F. wäre ins Leere gegangen (vgl. RGZ 143, 113, 116; BGHZ 96, 324, 332 [BGH 05.12.1985 - IX ZR 9/85];… BGH, Urt. v. 2.10.1957 - V ZR 212/55, LM § 313 BGB Nr. 14 a.E.).
  • BVerfG, 21.02.1990 - 1 BvR 1117/89

    Verstoß gegen den Grundsatz des rechtlichen Gehörs bei Zurückweisung neuer …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Die Zurückweisung eines neuen Angriffsmittels ist aber mit Art. 103 Abs. 1 GG nicht vereinbar, wenn das Gericht es unterläßt, die durch die Säumnis der Partei drohende Verzögerung durch zumutbare Maßnahmen zur Terminsvorbereitung abzuwenden (vgl. BVerfG NJW 1990, 2373 f. [BVerfG 21.02.1990 - 1 BvR 1117/89]).
  • BGH, 30.05.1984 - VIII ZR 20/83

    tropische Hölzer - § 378 HGB (Hinweis: nunmehr § 434 Abs. 3 BGB <Fassung seit …

    Auszug aus BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
    Das Gericht hat einfache und deutlich abgegrenzte Streitpunkte vorrangig zu klären, wenn sich dies durch die Vernehmung weniger greifbarer Zeugen im Rahmen der mündlichen Verhandlung ohne unzumutbaren zeitlichen Aufwand bewerkstelligen läßt (vgl. BGH, Urt. v. 30.5.1984 - VIII ZR 20/83, WM 1984, 1158, 1159 unter I 2 b;… Urt. v. 7.10.1986 - VI ZR 226/85, VersR 1987, 259 unter II 2 b, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 07.10.1986 - VI ZR 262/85

    Vereidigung - Dolmetscher - Verfahrensfehler - Vernehmung - Rügeverzicht

  • BGH, 29.11.1984 - X ZR 39/83

    Pfändbarkeit einer Erfindervergütung

  • BGH, 11.02.1988 - IX ZR 77/87

    Belehrungspflichten des Notars gegenüber einem nachrangigen Sicherungsgeber

  • BGH, 18.03.1954 - IV ZR 160/53

    Pfändung von Geldforderungen

  • BGH, 15.03.1990 - VII ZR 61/89

    Wirksamkeit einzelner Klauseln der Allgemeinen Vertragsbestimmungen zum …

  • BGH, 05.11.1976 - V ZR 5/75

    Abtretung eines Rückgewähranspruchs eines Gemeinschuldners - Verfügung über einen …

  • BGH, 26.06.1957 - V ZR 191/55

    Rechtsmittel

  • BAG, 10.02.1962 - 5 AZR 77/61

    Arbeitseinkommen - Ansprüche eines Handelsvertreters - Fixum - Provision - …

  • BGH, 02.10.1957 - V ZR 212/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 29.03.1961 - V ZR 171/59
  • BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60
  • BGH, 28.04.1965 - VIII ZR 113/63

    Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer Pfändung - Vorliegen einer …

  • BGH, 24.03.1959 - VIII ZR 177/58
  • RG, 05.01.1934 - VII 180/33

    1. Zur Abtretung und Pfändung des Anspruchs, der dem Grundstückseigentümer …

  • BGH, 22.07.2004 - IX ZR 131/03

    Rechte des gleich- oder nachrangigen Grundpfandgläubigers bei Verzicht eines …

    Die Ranganwartschaft seines Rechts gibt ihm weder die Befugnis, auf den Rückgewähr- oder Verzichtsanspruch der Eigentümer ohne Pfändung und Überweisung zuzugreifen, noch war er danach berechtigt, von dem Beklagten die Geltendmachung seines Rückübertragsanspruchs gegen den Grundschuldgläubiger im Interesse der Aufrückung des Klägerrechts zu verlangen (vgl. BGHZ 108, 237, 244 f; BGH, Urt. v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, WM 1991, 779, 780).
  • BGH, 16.09.1993 - IX ZR 255/92

    Umwandlung des Befreiungsanspruches im Konkurs des Gläubigers

    Das Revisionsgericht kann diese Auslegung - wie diejenige aller Staatshoheitsakte (…vgl. BGH, Urt. v. 26. Januar 1983 - VIII ZR 258/81, WM 1983, 217 unter II 2 m.N.; Senatsurt. v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, WM 1991, 779, 780 f) - selbst nachprüfen.
  • BGH, 20.12.2001 - IX ZR 419/98

    Verteilung des Versteigerungserlöses bei Einmalvalutierungsabrede; …

    Der Anspruch auf Rückgewähr nicht valutierter Teile einer Sicherungsgrundschuld begründet ein Widerspruchsrecht in diesem Sinne (vgl. BGHZ 108, 237, 247;… BGH, Urt. v. 20. März 1981, aaO; v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, WM 1991, 779, 780).

    In der Zwangsversteigerung tritt der Übererlös im Wege der Surrogation an die Stelle des Anspruchs auf Rückgewährung nicht valutierter Teile der Grundschuld (BGHZ 98, 256, 261; BGH, Urt. v. 21. Februar 1991 - IX ZR 54/90, WM 1991, 779, 780; v. 18. Februar 1992 - XI ZR 134/91, NJW 1992, 1620; v. 11. Oktober 1995 - XII ZR 62/94, NJW-RR 1996, 234, 235).

  • BGH, 07.11.1994 - II ZR 270/93

    Umqualifizierung einer Kredithilfe in Eigenkapitalersatz

    Der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, ein Pfändungsbeschluß gemäß § 829 ZPO müsse den zu pfändenden Anspruch so genau beschreiben, daß unzweifelhaft feststehe, welche Forderung Gegenstand der Zwangsvollstreckung sein soll, ist zwar zutreffend (vgl. BGHZ 13, 42, 43; 80, 172, 180; 93, 82, 83 [BGH 29.11.1984 - X ZR 39/83];… Urt. v. 9. Juli 1987 - IX ZR 165/86, WM 1987, 1311, 1312; v. 28. April 1988 - IX ZR 151/87, WM 1988, 950, 951; v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, WM 1991, 779, 781; v. 28. Februar 1975 - V ZR 146/73, WM 1975, 385, 386 und v. 26. Januar 1983 - VIII ZR 258/81, WM 1983, 217, 218 jew. m.w.N.).
  • BGH, 07.04.2005 - IX ZR 258/01

    Anforderungen an die Bezeichnung der Forderungen in einer Vorpfändung; Einrede …

    Der Bundesgerichtshof hat sowohl Umschreibungen, nach denen Forderungen aus allen Rechtsgründen gepfändet werden sollen, als nichtssagend und unbestimmt verworfen (BGHZ 13, 42, 43) als es auch im Interesse des sicheren Rechtsverkehrs als unerheblich angesehen, daß Gläubiger, Schuldner und Drittschuldner übereinstimmend wissen, der Schuldner verfüge nur über eine einzige Forderung gegen den Drittschuldner (vgl. BGHZ 13, 42, 44;… BGH, Urt. v. 28. Februar 1975 - V ZR 146/73, NJW 1975, 980, 981; v. 28. April 1988 - IX ZR 151/87, NJW 1988, 2543, 2544; v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, NJW-RR 1991, 1197, 1198; v. 14. Januar 2000 - V ZR 269/98, NJW 2000, 1268, 1269).
  • BGH, 19.09.1991 - IX ZR 69/90

    Grundschuldabtretung - § 7 AnfG aF (§ 11 AnfG nF), keine rückwirkende Beseitigung …

    Der Beklagten wurde lediglich der schuldrechtliche Anspruch auf Rückgewähr der Grundschulden (BGHZ 108, 237, 246) [BGH 06.07.1989 - IX ZR 277/88] abgetreten; an dessen Stelle trat nach deren Erlöschen infolge des Zuschlags ein ebenfalls schuldrechtlicher Anspruch auf Ausschüttung eines entsprechenden Teils des Versteigerungserlöses im Range der Grundschulden (…vgl. BGH, Urt. v. 11. Oktober 1984 - IX ZR 111/82, WM 1984, 1577, 1579;… Urt. v. 12. Dezember 1985 - IX ZR 15/85, WM 1986, 293, 294; Urt. v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, WM 1991, 779, 780).

    Die Pfändungsverfügungen, die das Revisionsgericht selbständig auszulegen hat (vgl. BGH, Urt. v. 21. Februar 1991 aaO), sind nach Wortlaut und Sinn dahin zu verstehen, daß sie sämtliche der Schuldnerin wegen der Grundschulden gebührenden Ansprüche auf den Versteigerungserlös erfassen.

  • LG Lüneburg, 04.05.2017 - 4 O 180/16
    Ein Pfändungsbeschluss muss die gepfändete Forderung und ihren Rechtsgrund so genau bezeichnen, dass bei verständiger Auslegung unzweifelhaft feststeht, welche Forderung Gegenstand der Zwangsvollstreckung sein soll (vgl. BGH, NJW-RR 1991, 1197 [BGH 21.02.1991 - IX ZR 64/90]; NJW 1982, 1150, 1151).
  • BGH, 19.09.1991 - IX ZR 68/90

    Recht auf vorrangige Befriedigung - Wirksamkeit und Nachweis verschiedener …

    Der Beklagten wurde lediglich der schuldrechtliche Anspruch auf Rückgewähr der Grundschulden (BGHZ 108, 237, 246) [BGH 06.07.1989 - IX ZR 277/88] abgetreten; an dessen Stelle trat nach deren Erlöschen infolge des Zuschlags ein ebenfalls schuldrechtlicher Anspruch auf Ausschüttung eines entsprechenden Teils des Versteigerungserlöses im Range der Grundschulden (…vgl. BGH, Urt. v. 11. Oktober 1984 - IX ZR 111/82, WM 1984, 1577, 1579;… Urt. v. 12. Dezember 1985 - IX ZR 15/85, WM 1986, 293, 294; Urt. v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, WM 1991, 779, 780).

    Die Pfändungsverfügung vom 18./19. August 1987, die das Revisionsgericht selbständig auszulegen hat (vgl. BGH, Urt. v. 21. Februar 1991 aaO), ist nach Wortlaut und Sinn dahin zu verstehen, daß er sämtliche der Schuldnerin wegen der Grundschulden gebührenden Ansprüche auf den Versteigerungserlös erfaßt.

  • OLG Stuttgart, 04.02.2009 - 9 U 154/07

    Zwangsversteigerung: Widerspruch gegen den Teilungsplan durch den …

    Der Widerspruch richtet sich gegen die volle Berücksichtigung einer dinglichen Berechtigung, wenn und soweit diese nicht mehr oder nur noch teilweise valutiert, vgl. BGH NJW 2002, 1578; NJW-RR 1991, 1197; WM 1981, 693.
  • OLG Frankfurt, 18.01.2005 - 3 Ws 1095/04

    Dinglicher Arrest im Strafverfahren: Anforderungen an den Pfändungsbeschluss; …

    Ein Pfändungsbeschluss muss die gepfändete Forderung und ihren Rechtsgrund so genau bezeichnen, dass bei verständiger Würdigung unzweifelhaft feststeht, welche Forderung Gegenstand der Zwangsvollstreckung sein soll, das heißt, dass die gepfändete Forderung eindeutig identifiziert und von anderen unterschieden werden kann (BGH NJW-RR 1991, 1197 (1198) m.w.N.).
  • OLG Saarbrücken, 22.07.2024 - 5 W 28/24

    Grundbucheintragung: Anwendbarkeit des insolvenzrechtlichen …

  • OLG Jena, 11.11.2014 - 5 U 895/13

    Vollstreckungsrechtlicher Bestimmtheitsgrundsatz

  • OLG Köln, 01.03.1999 - 16 U 80/98

    Bezeichnung der Forderung im Pfändungsbeschluss

  • FG Nürnberg, 03.12.2009 - 7 K 1039/09

    Korrektur der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG im Organkreis - …

  • OLG Karlsruhe, 30.01.1997 - 4 U 154/96

    Mangelnde Bezeichnung der Identität zu pfändender Forderungen

  • OLG Rostock, 13.12.2001 - 1 U 69/00

    Reichweite der Pfändung in ein im Kontokorrent geführtes Girokonto

  • LG Meiningen, 29.04.2011 - 4 T 2/11

    Angabe lediglich des Grundbuchblattes im Pfändungsbeschluss stellt keine …

  • VG München, 03.07.2008 - M 10 K 07.2334

    Haftungsbescheid; Verschulden bei Verletzung der Grundsätze der anteiligen …

  • BGH, 18.09.1997 - IX ZR 191/96

    Widerspruch nachrangiger Grundschuldgläubiger gegen den Teilungsplan

  • LG Koblenz, 27.06.2003 - 2 T 372/02

    Widerspruch gegen die Auszahlung eines Erlöses aus der Zwangsversteigerung eines …

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Rechtsprechung
   BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,1483
BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90 (https://dejure.org/1991,1483)
BGH, Entscheidung vom 26.02.1991 - XI ZR 163/90 (https://dejure.org/1991,1483)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 1896
  • MDR 1991, 1201
  • VersR 1991, 898
  • WM 1991, 1142
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 28.02.1984 - VI ZR 70/82

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, Chirurgie …

    Auszug aus BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90
    Es ist in Rechtsprechung und Literatur allgemein anerkannt, daß eine fehlerhafte Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag, der bei richtigem Vorgehen des Berufungsgerichts nach § 528 Abs. 1 und 2ZPO hätte zurückgewiesen werden müssen, mit der Revision nicht mehr geltend gemacht werden kann, weil die Beschleunigungswirkungen, welche die genannten Verfahrensvorschriften sichern sollen, nicht mehr herzustellen sind, nachdem das Berufungsgericht dem Vorbringen nachgegangen ist (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1959 II ZR 40/58, LM ZPO § 529 Nr. 17; Urteil vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928; Urteil vom 26. Oktober 1983 - IVb ZR 14/82, NJW 1984, 305; Urteil vom 28. Februar 1984 - VI ZR 7O/82, VersR 1984, 538, 539; Urteil vom 29. März 1984 - I ZR 230/81, NJW 1985, 743;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 19. Aufl., § 528 Rdn. 13;… Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl., § 528 Anm. E;… Zöller/Schneider, ZPO 16. Aufl., § 528 Rdz. 46;… Thomas/Putzo, ZPO 16. Aufl., § 528 Anm. 6).
  • BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80

    Anfechtbarkeit der Zulassung verspäteten Vorbringens

    Auszug aus BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90
    Es ist in Rechtsprechung und Literatur allgemein anerkannt, daß eine fehlerhafte Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag, der bei richtigem Vorgehen des Berufungsgerichts nach § 528 Abs. 1 und 2ZPO hätte zurückgewiesen werden müssen, mit der Revision nicht mehr geltend gemacht werden kann, weil die Beschleunigungswirkungen, welche die genannten Verfahrensvorschriften sichern sollen, nicht mehr herzustellen sind, nachdem das Berufungsgericht dem Vorbringen nachgegangen ist (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1959 II ZR 40/58, LM ZPO § 529 Nr. 17; Urteil vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928; Urteil vom 26. Oktober 1983 - IVb ZR 14/82, NJW 1984, 305; Urteil vom 28. Februar 1984 - VI ZR 7O/82, VersR 1984, 538, 539; Urteil vom 29. März 1984 - I ZR 230/81, NJW 1985, 743;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 19. Aufl., § 528 Rdn. 13;… Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl., § 528 Anm. E;… Zöller/Schneider, ZPO 16. Aufl., § 528 Rdz. 46;… Thomas/Putzo, ZPO 16. Aufl., § 528 Anm. 6).
  • BGH, 13.02.1980 - VIII ZR 61/79

    Zurückweisung eines Vortrags einer Partei als verspätet; Geltung des gesetzliches …

    Auszug aus BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90
    Die in der Literatur z.T. vertretene Gegenmeinung (…Baumbach/Lauterbach/Albers, ZPO 48. Aufl., § 528 Anm. D;… Schneider in Zöller aaO und in MDR 1985, 289) beruft sich zu Unrecht auf das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 13. Februar 1980 - VIII ZR 61/79, WM 1980, 555 = NJW 1980, 1102).
  • BGH, 26.10.1983 - IVb ZR 14/82

    Geltendmachung von übergeleiteten Unterhaltsansprüchen durch das Land gegenüber …

    Auszug aus BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90
    Es ist in Rechtsprechung und Literatur allgemein anerkannt, daß eine fehlerhafte Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag, der bei richtigem Vorgehen des Berufungsgerichts nach § 528 Abs. 1 und 2ZPO hätte zurückgewiesen werden müssen, mit der Revision nicht mehr geltend gemacht werden kann, weil die Beschleunigungswirkungen, welche die genannten Verfahrensvorschriften sichern sollen, nicht mehr herzustellen sind, nachdem das Berufungsgericht dem Vorbringen nachgegangen ist (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1959 II ZR 40/58, LM ZPO § 529 Nr. 17; Urteil vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928; Urteil vom 26. Oktober 1983 - IVb ZR 14/82, NJW 1984, 305; Urteil vom 28. Februar 1984 - VI ZR 7O/82, VersR 1984, 538, 539; Urteil vom 29. März 1984 - I ZR 230/81, NJW 1985, 743;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 19. Aufl., § 528 Rdn. 13;… Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl., § 528 Anm. E;… Zöller/Schneider, ZPO 16. Aufl., § 528 Rdz. 46;… Thomas/Putzo, ZPO 16. Aufl., § 528 Anm. 6).
  • BGH, 12.11.1959 - II ZR 40/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90
    Es ist in Rechtsprechung und Literatur allgemein anerkannt, daß eine fehlerhafte Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag, der bei richtigem Vorgehen des Berufungsgerichts nach § 528 Abs. 1 und 2ZPO hätte zurückgewiesen werden müssen, mit der Revision nicht mehr geltend gemacht werden kann, weil die Beschleunigungswirkungen, welche die genannten Verfahrensvorschriften sichern sollen, nicht mehr herzustellen sind, nachdem das Berufungsgericht dem Vorbringen nachgegangen ist (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1959 II ZR 40/58, LM ZPO § 529 Nr. 17; Urteil vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928; Urteil vom 26. Oktober 1983 - IVb ZR 14/82, NJW 1984, 305; Urteil vom 28. Februar 1984 - VI ZR 7O/82, VersR 1984, 538, 539; Urteil vom 29. März 1984 - I ZR 230/81, NJW 1985, 743;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 19. Aufl., § 528 Rdn. 13;… Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl., § 528 Anm. E;… Zöller/Schneider, ZPO 16. Aufl., § 528 Rdz. 46;… Thomas/Putzo, ZPO 16. Aufl., § 528 Anm. 6).
  • BGH, 29.03.1984 - I ZR 230/81

    Zulassung der Einrede des Schiedsvertrages; Rechtzeitige Erhebung der Einrede

    Auszug aus BGH, 26.02.1991 - XI ZR 163/90
    Es ist in Rechtsprechung und Literatur allgemein anerkannt, daß eine fehlerhafte Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag, der bei richtigem Vorgehen des Berufungsgerichts nach § 528 Abs. 1 und 2ZPO hätte zurückgewiesen werden müssen, mit der Revision nicht mehr geltend gemacht werden kann, weil die Beschleunigungswirkungen, welche die genannten Verfahrensvorschriften sichern sollen, nicht mehr herzustellen sind, nachdem das Berufungsgericht dem Vorbringen nachgegangen ist (vgl. BGH, Urteil vom 12. November 1959 II ZR 40/58, LM ZPO § 529 Nr. 17; Urteil vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928; Urteil vom 26. Oktober 1983 - IVb ZR 14/82, NJW 1984, 305; Urteil vom 28. Februar 1984 - VI ZR 7O/82, VersR 1984, 538, 539; Urteil vom 29. März 1984 - I ZR 230/81, NJW 1985, 743;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 19. Aufl., § 528 Rdn. 13;… Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl., § 528 Anm. E;… Zöller/Schneider, ZPO 16. Aufl., § 528 Rdz. 46;… Thomas/Putzo, ZPO 16. Aufl., § 528 Anm. 6).
  • BGH, 11.06.2010 - V ZR 85/09

    Rückabwicklungsverlangen für den Kauf einer mangelhaften Eigentumswohnung: …

    Der Bundesgerichtshof hat jedoch bereits wiederholt entschieden, dass die Zulassung verspäteten Vorbringens in den Tatsacheninstanzen nicht mehr durch das Revisionsgericht beseitigt werden kann (…vgl. BGH, Urt. v. 4. Mai 1999, XI ZR 137/98, NJW 1999, 2269, 2270; BGH, Beschl. v. 26. Februar 1991, XI ZR 163/90, NJW 1991, 1896 f.;… BGH, Urt. v. 13. Dezember 1989, VIII ZR 204/82, NJW 1990, 1302, 1304;… BGH, Urt. v. 21. Januar 1981, VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928 f.).
  • BGH, 14.04.2016 - IX ZR 197/15

    Rechtsmittelverfahren: Prüfungsumfang bei Fortführung des Verfahrens durch das …

    Hierzu zählt etwa die Zulassung verspäteten Vorbringens entgegen § 296 Abs. 1, 2 ZPO (BGH, Urteil vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928 unter 2.; vom 26. Oktober 1983 - IVb ZR 14/82, NJW 1984, 305 unter II.2.a.;… vom 11. Juni 2010 - V ZR 85/09, NJW 2010, 2873 Rn. 27 mwN), entgegen § 528 Abs. 3 ZPO aF (BGH, Beschluss vom 26. Februar 1991 - XI ZR 163/90, NJW 1991, 1896 f) oder entgegen § 531 Abs. 2 ZPO (BGH, Beschluss vom 22. Januar 2004 - V ZR 187/03, NJW 2004, 1458, 1459 unter 4.;… Urteil vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, NJW 2007, 3127 Rn. 19).
  • BGH, 21.11.1996 - IX ZR 264/95

    Rüge der internationalen Zuständigkeit der deutschen Gerichte im …

    Der XI. Zivilsenat hat sie verneint (Beschl. v. 26. Februar 1991 - XI ZR 163/9O, NJW 1991, 1896, 1897;… ebenso Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 20. Aufl. § 528 Rdnr. 16;… Wieczorek/Rössler, ZPO 2. Aufl. § 528 Anm. E;… Baumbach/Lauterbach/Albers, ZPO 54. Aufl. § 528 Rdnr. 32;… Thomas/Putzo, ZPO 19. Aufl. § 528 Rdnr. 26; Schmidt-Kessel LM ZPO § 277 Nr. 1).
  • BGH, 22.01.2004 - V ZR 187/03

    Überprüfung der Zulassung neuen Tatsachenvortrags im Berufungsverfahren

    a) Zu der Vorgängerregelung über die Präklusion neuen Vorbringens in der Berufungsinstanz gemäß § 528 ZPO a.F. entsprach es der Rechtsprechung (BGH, Beschl. v. 26. Februar 1991, XI ZR 163/90, NJW 1991, 1896, 1897 m.w.N.;… vgl. auch Senat, Urt. v. 21. Mai 1954, V ZR 1/54, LM § 4 PreisüberwVO Nr. 3;… BGH, Urt. v. 21. Januar 1981, VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928;… Urt. v. 26. Oktober 1983, IVb ZR 14/82, NJW 1984, 305;… Urt. v. 28. Februar 1984, VI ZR 70/82, NJW 1984, 1807, 1808;… anders aber BGH, Urt. v. 29. März 1984, I ZR 230/81, NJW 1985, 743 für verzichtbare neue Rügen zur Zulässigkeit der Klage; BGHZ 134, 127, 131 für die Rüge der internationalen Unzuständigkeit) und der herrschenden Meinung in der Literatur (…vgl. etwa Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 21. Aufl., § 528 Rdn. 18;… Musielak/Ball, ZPO, 2. Aufl., § 528 Rdn. 27), daß eine fehlerhafte Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag, der bei verfahrensfehlerfreiem Vorgehen des Berufungsgerichts hätte zurückgewiesen werden müssen, mit der Revision nicht mehr geltend gemacht werden konnte.

    Dies galt sowohl für neues Vorbringen in der Berufungsinstanz, das nach § 528 Abs. 1 und Abs. 2 ZPO a.F. nicht zugelassen werden durfte, als auch für Vorbringen, das in erster Instanz zu Recht zurückgewiesen worden und deshalb nach § 528 Abs. 3 ZPO a.F. auch im zweiten Rechtszug ausgeschlossen war (BGH, Beschl. v. 26. Februar 1991, XI ZR 163/90, aaO).

    Zum anderen lag ihr der Gedanke zugrunde, daß bei einer Berücksichtigung des Verfahrensfehlers die Feststellung des wahren Sachverhalts ohne zwingenden Grund eingeschränkt und möglicherweise auch die Erledigung eines Rechtsstreits, der sonst sein Ende gefunden hätte, weiter verzögert wird (BGH, Beschl. v. 26. Februar 1991, XI ZR 163/90, aaO).

  • BGH, 14.11.2002 - VII ZR 224/01

    Prüfung der Abrechnung eines gekündigten Bauvertrages

    Dies gilt auch für die Zulassung des vom Erstrichter zu Recht ausgeschlossenen Vortrages durch das Berufungsgericht (BGH, Urteil vom 26. Februar 1991 - XI ZR 163/90, NJW 1991, 1896, 1897).
  • BGH, 22.02.2006 - IV ZR 56/05

    Zulässigkeit der Auswechslung von Präklusionsgründen in der Berufungsinstanz

    Eine zu Unrecht erfolgte Zulassung verspäteten Vorbringens erster Instanz kann nach allgemeiner Ansicht wegen der damit verbundenen definitiven Einführung in das Verfahren ebenso wenig vom Berufungsgericht korrigiert werden, wie ein entgegen § 528 Abs. 3 ZPO a.F. vom Berufungsgericht zugelassenes Vorbringen durch das Revisionsgericht, weil dies keinen Revisionsgrund darstellt (BGH, Beschluss vom 26. Februar 1991 - XI ZR 163/90 - NJW 1991, 1896 f.;… Stein/Jonas/Grunsky, aaO Rdn. 16).
  • OLG Düsseldorf, 02.04.2009 - 12 U 56/08

    Verspätete Annahme eines Angebots auf Abschluss eines Grundstückskaufvertrages …

    Es entspricht ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung, dass die Zulassung eines wegen § 296 Abs. 1, Abs. 2 ZPO an sich ausgeschlossenen Vorbringens nicht mit einem Rechtsmittel angegriffen werden kann (vgl. BGH, NJW 1991, 1896 f., bei juris zu Rdnrn. 3 f.; BGH, NJW 1999, 2269 [2270], zu II. 2. c.;… Thomas/Putzo/Reichold, ZPO, 29. Aufl., § 296 Rdnr. 44).
  • BVerwG, 11.01.2008 - 9 B 54.07

    Rechtmäßigkeit der Heranziehung zu einer Vorausleistung zu einem …

    Erst recht besteht kein Anlass, dem Beteiligten, der sich mit einem solchen Vorbringen konfrontiert sieht, die Rechtsmacht zu verleihen, die Zulassung des Vorbringens im Interesse der Allgemeinheit zu rügen (…Bader, in: ders., VwGO, 4. Aufl. 2007, § 128a Rn. 12;… Meyer-Ladewig/Rudisile, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/ Pietzner, VwGO, Stand September 2007, § 128a Rn. 12;… Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl. 2007, § 128a Rn. 6; vgl. auch BGH, Beschluss vom 26. Februar 1991 - XI ZR 163/90 - NJW 1991, 1896 zu § 528 ZPO a.F.).
  • BGH, 09.07.1992 - IX ZR 50/91

    Schadenseintritt bei fehlerhafter Prozeßführung des Rechtsanwalts

    Zudem ist eine dem Gesetz nicht entsprechende Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag mit Rechtsmitteln nicht angreifbar (vgl. BGH, NJW 1991, 1896 = LM H. 1/1992 § 528 ZPO Nr. 43 = WM 1991, 1142 m. w. Nachw.).
  • OLG Jena, 22.03.2006 - 6 U 442/05

    Arrestgrund; Verwirkung; Gesellschafterpflichten

    Gegen § 296 Abs. 2 ZPO hat das Landgericht nicht verstoßen, weil nicht ersichtlich war, inwiefern die Zulassung des nachgereichten Vorbringens die Entscheidung des Rechtsstreits verzögern würde; im übrigen kann der Kläger sich einen Verstoß gegen § 296 Abs. 2 ZPO nicht berufen (BGH NJW 1981, 928; NJW 1991, 1896).
  • BAG, 03.12.2003 - 10 AZR 107/03

    Sozialkassen des Baugewerbes - Sanierung von eigenen Gebäuden zum Zwecke der …

  • BAG, 19.02.2008 - 9 AZN 1085/07

    Nichtzulassungsbeschwerde - Rechtliches Gehör - Präklusion

  • OLG Brandenburg, 22.10.2025 - 4 U 9/24
  • BAG, 12.02.1997 - 7 AZR 133/96

    Befristeter Arbeitsvertrag mit Lektor

  • OLG München, 18.01.2006 - 7 U 3729/05

    Wirksamkeit eines vom Registergericht während eines laufenden …

  • LG Schweinfurt, 25.01.2019 - 22 S 48/18

    Unanfechtbarkeit der Zulassung von Angriffs- und Verteidigungsmitteln

  • OLG Brandenburg, 20.05.2009 - 4 U 146/08

    Bauhandwerkersicherungshypothek: Berücksichtigung von Werkmängeln im …

  • BAG, 10.06.1998 - 10 AZR 684/96

    Eingruppierung einer Lehrkraft an einer Berufsfachschule und Fachschule - …

  • KG, 11.04.2002 - 8 U 86/01

    Pflicht des Mieters zur Bezahlung von gesondert ausgewiesener Mehrwertsteuer

  • OLG Köln, 08.11.2013 - 6 U 64/13
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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 22.02.1991 - 7 W 50/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,12777
OLG Hamm, 22.02.1991 - 7 W 50/90 (https://dejure.org/1991,12777)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22.02.1991 - 7 W 50/90 (https://dejure.org/1991,12777)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22. Februar 1991 - 7 W 50/90 (https://dejure.org/1991,12777)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1991, 1201
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 28.03.1995 - X ARZ 255/95

    Bezeichnung der beklagten Partei; Anfechtung des Titels durch eine "Scheinpartei"

    Das entspricht einhelliger Ansicht in Rechtsprechung (…vgl. BGH, Urt. v. 16.05.1983 aaO.; OLG Hamm MDR 1991, 1201 [OLG Hamm 22.02.1991 - 7 W 50/90]; OLG Köln OLGZ 1989, 237, 238; OLG Nürnberg OLGZ 1987, 482, 484; OLG Frankfurt MDR 1985, 676) und Lehre (…vgl. Habscheid, Gedächtnisschrift für G. Küchenhoff, 1987, S. 363, 367;… Rosenberg/Schwab/Gottwald, Zivilprozeßrecht, 15. Aufl., § 41 II 1 zu Fn. 13;… Stein/Jonas/Bork, ZPO, 21. Aufl., vor § 50 Rz. 10, 11;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 19. Aufl., vor § 50 Rz. 8).

    Die Scheinpartei kann sich bis zur Klarstellung, daß sie nicht verklagt ist, an dem Rechtsstreit beteiligen; ihr entstehende Kosten sind dem Kläger aufzuerlegen, der diese Kosten veranlaßt hat (vgl. OLG Köln OLGZ 1989, 237, 238 f.; OLG Köln Jur. Büro 1993, 559; OLG Hamm MDR 1991, 1201 [OLG Hamm 22.02.1991 - 7 W 50/90]; OLG Düsseldorf MDR 1986, 504; OLG München MDR 1984, 946; OLG Frankfurt MDR 1985, 676 f.; OLG München OLGZ 1985, 72 f.).

  • OLG Dresden, 08.06.2007 - 10 W 291/07

    Zur Erstattungsfähigkeit einer Verfahrensgebühr bei falscher Klagezustellung an …

    Aufgrund der Kostenentscheidung in dem Beschluss vom 28. Dezember 2006, welcher in entsprechender Anwendung von § 91 ZPO erging (vgl. BGH…, Beschluss vom 28. März 1995 - X ARZ 255/95, NJW-RR 1995, S. 764, 765; KG…, Beschluss vom 18. August 2003 - 22 W 226/03, KGR Berlin 2003, S. 395/6; OLG Hamm, Beschluss vom 22. Februar 1991 - 7 W 50/90, MDR 1991, S. 1201; LG Bremen, Beschluss vom 17. Dezember 2002 - 8 O 1509/02, zitiert nach Juris;… Zöller-Vollkommer, ZPO, 26. Aufl. 2007, Vor § 50 ZPO Rn 8, S. 226), ist die Scheinbeklagte dazu berechtigt, von der Klägerin diejenigen Kosten ersetzt zu verlangen, die notwendig gewesen sind, um ihre Nichtparteieigenschaft gegenüber dem Gericht und der Klägerin geltend zu machen (…vgl. Stein/Jonas-Bork, ZPO, Band 1, 22. Aufl. 2004, Vor § 50 ZPO Rn 11, S. 61).
  • OLG Brandenburg, 20.01.2012 - 12 W 22/11

    Kostenentscheidung: Beteiligung einer Scheinpartei an einem Rechtsstreit

    Eine Scheinpartei kann sich bis zur Klarstellung, dass sie nicht verklagt ist, an dem Rechtsstreit beteiligten; ihr entstehende Kosten sind dem Kläger aufzuerlegen, der diese Kosten veranlasst hat (BGH NJW-RR 1995, 764; OLG Köln OLGZ 1989, 237, 238 f; OLG Hamm MDR 1991, 1201; OLG Düsseldorf MDR 1986, 504; OLG München MDR 1984, 946; OLG Frankfurt MDR 1985, 676 f.).

    Der Grund der Kostenerstattungspflicht liegt in der Veranlassung einer erfolglosen Prozessführung (OLG Köln MDR 1971, 585; OLG Hamm MDR 1991, 1201).

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