Rechtsprechung
| BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Vertragsänderung - Beweislastverteilung - Neuregelung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 305; ZPO § 286
Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich einer Vertragsänderung - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Vertragsänderung: Beweislastverteilung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Beweislast für Inhalt und Umfang einer Vertragsänderung
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Schriftlicher Bauvertrag: Wer muß mündliche Änderungen des Vertrages beweisen? (IBR 1995, 148)
Verfahrensgang
- LG Dortmund, 04.12.1991 - 10 O 14/91
- OLG Hamm, 11.02.1993 - 17 U 59/92
- BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Papierfundstellen
- NJW 1995, 49
- MDR 1995, 348
- WM 1995, 81
- BauR 1995, 92
- ZfBR 1995, 27
Wird zitiert von ... (45) Zitiert selbst (8)
- BGH, 08.06.1988 - VIII ZR 135/87
Irrtum über die Urheberschaft eines Gemäldes; Beweislast bei Wandelung eines …
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat grundsätzlich derjenige, der an einen bestimmten Sachverhalt eine für ihn günstige Rechtsfolge anknüpft, dessen tatsächliche Voraussetzungen zu beweisen (vgl. u.a. BGHZ 113, 222, 225 [BGH 14.01.1991 - II ZR 190/89]; Urt. v. 08.06.1988 - VIII ZR 135/87, NJW 1988, 2597;… vgl. auch Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 20. Aufl., § 286 ZPO Rdn. 40 f.;… Zöller/Greger, ZPO, 18. Aufl. vor § 284 ZPO Rdn. 17). - BGH, 14.01.1993 - IX ZR 238/91
Eigentumsvermutung zu Lasten der Ehegatten bei Fremdbesitz eines Dritten - …
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Ebenso wie die Auslegung von Verträgen ist auch die Beweiswürdigung dem Tatrichter vorbehalten, dessen Entscheidung im Revisionsverfahren zum einen nur beschränkt überprüft (vgl. BGH, Urt. v. 14.01.1993 - IX ZR 238/91, NJW 1993, 935, 937) und zum anderen nur unter engen Voraussetzungen durch das Revisionsgericht ersetzt werden kann, nämlich dann, wenn ausreichende Feststellungen durch die Tatsacheninstanz getroffen wurden und weitere nicht in Betracht kommen (…vgl. BGH, Urt. v. 27.02.1992 - IX ZR 57/91, NJW 1992, 1881, 1882;… BAG, Urt. v. 28.02.1991 - 8 AZR 89/90, MDR 1992, 78, 89 für die Auslegung). - BGH, 14.01.1991 - II ZR 190/89
Darlegungs- und Beweislast im Zeitpunkt des Zustandekommens eines Vertrages
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat grundsätzlich derjenige, der an einen bestimmten Sachverhalt eine für ihn günstige Rechtsfolge anknüpft, dessen tatsächliche Voraussetzungen zu beweisen (vgl. u.a. BGHZ 113, 222, 225 [BGH 14.01.1991 - II ZR 190/89];… Urt. v. 08.06.1988 - VIII ZR 135/87, NJW 1988, 2597;… vgl. auch Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 20. Aufl., § 286 ZPO Rdn. 40 f.;… Zöller/Greger, ZPO, 18. Aufl. vor § 284 ZPO Rdn. 17).
- BGH, 19.03.1980 - VIII ZR 183/79
Anwendung des ABZG bei Prolongation eines über einen Restkaufpreis ausgestellten …
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Aus diesem Grundsatz hat das Berufungsgericht zutreffend gefolgert, daß bei der Behauptung einer Vertragsänderung die Beweislast grundsätzlich denjenigen trifft, der aus ihr Rechte herleiten will (…ebenso Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, Band 1, 2. Aufl., § 305 BGB Rdn. 2;… Prütting in MünchKomm. zur ZPO, 1. Aufl., § 286 ZPO Rdn. 145;… Zöller/Greger, aaO. vor § 284 ZPO Rdn. 19; vgl. auch BGH, Urt. v. 19.03.1980 - VIII ZR 183/79, MDR 1980, 751 = NJW 1980, 1680 u. Urt. v. 15.06.1993 - XI ZR 133/92, ZIP 1993, 1230). - BGH, 27.02.1992 - IX ZR 57/91
Gewährleistungsbürgschaft gegenüber Bauherrengemeinschaft
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Ebenso wie die Auslegung von Verträgen ist auch die Beweiswürdigung dem Tatrichter vorbehalten, dessen Entscheidung im Revisionsverfahren zum einen nur beschränkt überprüft (…vgl. BGH, Urt. v. 14.01.1993 - IX ZR 238/91, NJW 1993, 935, 937) und zum anderen nur unter engen Voraussetzungen durch das Revisionsgericht ersetzt werden kann, nämlich dann, wenn ausreichende Feststellungen durch die Tatsacheninstanz getroffen wurden und weitere nicht in Betracht kommen (vgl. BGH, Urt. v. 27.02.1992 - IX ZR 57/91, NJW 1992, 1881, 1882;… BAG, Urt. v. 28.02.1991 - 8 AZR 89/90, MDR 1992, 78, 89 für die Auslegung). - BGH, 15.06.1993 - XI ZR 133/92
Rechtskrafterstreckung bei Gesamtschuldverhältnissen - Darlegungs- und Beweislast …
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Aus diesem Grundsatz hat das Berufungsgericht zutreffend gefolgert, daß bei der Behauptung einer Vertragsänderung die Beweislast grundsätzlich denjenigen trifft, der aus ihr Rechte herleiten will (…ebenso Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, Band 1, 2. Aufl., § 305 BGB Rdn. 2;… Prütting in MünchKomm. zur ZPO, 1. Aufl., § 286 ZPO Rdn. 145;… Zöller/Greger, aaO. vor § 284 ZPO Rdn. 19; vgl. auch BGH, Urt. v. 19.03.1980 - VIII ZR 183/79, MDR 1980, 751 = NJW 1980, 1680 u. Urt. v. 15.06.1993 - XI ZR 133/92, ZIP 1993, 1230). - BAG, 28.02.1991 - 8 AZR 89/90
Vertragsauslegung durch das Revisionsgericht - Erfüllung eines Urlaubsanspruchs, …
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Ebenso wie die Auslegung von Verträgen ist auch die Beweiswürdigung dem Tatrichter vorbehalten, dessen Entscheidung im Revisionsverfahren zum einen nur beschränkt überprüft (…vgl. BGH, Urt. v. 14.01.1993 - IX ZR 238/91, NJW 1993, 935, 937) und zum anderen nur unter engen Voraussetzungen durch das Revisionsgericht ersetzt werden kann, nämlich dann, wenn ausreichende Feststellungen durch die Tatsacheninstanz getroffen wurden und weitere nicht in Betracht kommen (…vgl. BGH, Urt. v. 27.02.1992 - IX ZR 57/91, NJW 1992, 1881, 1882; BAG, Urt. v. 28.02.1991 - 8 AZR 89/90, MDR 1992, 78, 89 für die Auslegung). - BGH, 19.03.1980 - VIII ZR 195/79
Auszug aus BGH, 11.10.1994 - X ZR 30/93
Aus diesem Grundsatz hat das Berufungsgericht zutreffend gefolgert, daß bei der Behauptung einer Vertragsänderung die Beweislast grundsätzlich denjenigen trifft, der aus ihr Rechte herleiten will (…ebenso Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, Band 1, 2. Aufl., § 305 BGB Rdn. 2;… Prütting in MünchKomm. zur ZPO, 1. Aufl., § 286 ZPO Rdn. 145;… Zöller/Greger, aaO. vor § 284 ZPO Rdn. 19; vgl. auch BGH, Urt. v. 19.03.1980 - VIII ZR 183/79, MDR 1980, 751 = NJW 1980, 1680 u. Urt. v. 15.06.1993 - XI ZR 133/92, ZIP 1993, 1230).
- AG Brandenburg, 22.09.2017 - 31 C 216/16
Fahrzeugunterstellung über mehrere Jahre - Eigentumsaufgabe
Grundsätzlich trägt zwar zunächst der Geschädigte - wie hier der Kläger - sowohl für seine Rechtsstellung als auch für die Art und den Umfang des ihm nach seinem Vorbringen entstandenen Schadens die Beweislast, da nach ständiger herrschender Rechtsprechung der Nachweis des Haftungsgrundes, d.h. des Zusammenhangs zwischen dem schädigenden Verhalten und der Rechtsgutverletzung (so genannte haftungsbegründende Kausalität) den strengen Anforderungen des § 286 ZPO unterliegt (BVerfG, NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, BGHZ 101, Seite 179; BGH, BGHZ 87, Seiten 399 f.; BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, Seiten 30 ff. = OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Hamm, NZV 1994, Seiten 483 f.). - AG Brandenburg, 24.02.2017 - 31 C 179/14
Flecken durch Duschgel sind normale Abnutzungen
Nach dieser herrschenden Rechtsprechung hat nämlich derjenige, der an einen bestimmten Sachverhalt eine für ihn günstige Rechtsfolge anknüpft, dessen tatsächliche Voraussetzungen auch unter Beachtung von § 286 ZPO zu beweisen (BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, NJW 1988, Seite 2597; OLG Köln, DAR 2001, Seite 35, Nr.: 8; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 23.05.2011, Az.: 34 C 124/10, u.a. in: BeckRS 2011, Nr.: 13907= IBRRS 2011, Nr.: 2549).Grundsätzlich trägt aber ein vermeintlich Geschädigter - mithin hier die Kläger - sowohl für die Art als auch für den Umfang des ihm nach seinem Vorbringen entstandenen Schadens die Beweislast, da nach ständiger herrschender Rechtsprechung der Nachweis des Haftungsgrundes - d.h. des Zusammenhangs zwischen dem schädigenden Verhalten und der Rechtsgutverletzung (sogenannte haftungsbegründende Kausalität) - den strengen Anforderungen des § 286 ZPO unterliegt (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Saarbrücken, Urteil vom 04.12.2014, Az.: 4 U 36/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 593 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 23.10.2014, Az.: 19 U 79/14, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.2011, Az.: 4 U 462/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 356 ff.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 03.02.2009, Az.: 4 U 402/08, u.a. in: OLG-Report 2009, Seiten 394 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, NJW-Spezial 2008, Seite 682 = BeckRS 2008, Nr.: 20922 = "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 16.05.2007, Az.: 5 U 575/06, u.a. in: ZfSch 2008, Seiten 283 f.; OLG Frankfurt/Main, ZfSch 2008, Seiten 264 ff.; KG Berlin, Urteil vom 04.09.2006, Az.: 12 U 204/04, u.a. in: NZV 2007, Seiten 146 f. KG Berlin, Urteil vom 19.09.2005, Az.: 12 U 288/01, u.a. in: NZV 2006, Seiten 145 f.; KG Berlin, Urteil vom 12.05.2005, Az.: 12 U 187/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 469 f.; KG Berlin, Urteil vom 09.05.2005, Az.: 12 U 14/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 470 ff.; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, Seiten 30 ff. = OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Brandenburg, VRS Band 107, Seiten 85 ff.; OLG München, Urteil vom 08.02.2002, Az.: 10 U 3448/99, u.a. in: NZV 2003, Seiten 474 ff.; OLG Köln, VersR 2002, Seiten 252 f. = OLG-Report 2001, Seiten 88 f.; OLG Hamm, VersR 2001, Seiten 1127 ff. = OLG-Report 2001, Seiten 61 ff.; KG Berlin, NJW 2000, Seiten 877 f.; OLG Köln, NJW-RR 1995, Seite 546; OLG Hamm, NZV 1994, Seiten 483 f.; OLG Köln, VersR 1989, Seiten 152 f.; LG Dortmund, Urteil vom 22.01.2009, Az.: 2 O 255/06; LG Berlin, Schaden-Praxis 2005, Seiten 194 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14, u.a. in: "juris" = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u.a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Hagen, NZV 2013, Seite 397; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u.a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u.a. in: NZV 2011,Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.
Vielmehr musste die Klägerseite hier darlegen und beweisen, dass alle von ihr geltend gemachten Möbel-Schäden auch auf einen Schimmelbefall zurückzuführen sind (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Saarbrücken, Urteil vom 04.12.2014, Az.: 4 U 36/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 593 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 23.10.2014, Az.: 19 U 79/14, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.2011, Az.: 4 U 462/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 356 ff.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 03.02.2009, Az.: 4 U 402/08, u.a. in: OLG-Report 2009, Seiten 394 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, NJW-Spezial 2008, Seite 682 = BeckRS 2008, Nr.: 20922 = "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 16.05.2007, Az.: 5 U 575/06, u.a. in: ZfSch 2008, Seiten 283 f.; OLG Frankfurt/Main, ZfSch 2008, Seiten 264 ff.; KG Berlin, Urteil vom 04.09.2006, Az.: 12 U 204/04, u.a. in: NZV 2007, Seiten 146 f. KG Berlin, Urteil vom 19.09.2005, Az.: 12 U 288/01, u.a. in: NZV 2006, Seiten 145 f.; KG Berlin, Urteil vom 12.05.2005, Az.: 12 U 187/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 469 f.; KG Berlin, Urteil vom 09.05.2005, Az.: 12 U 14/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 470 ff.; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, Seiten 30 ff. = OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Brandenburg, VRS Band 107, Seiten 85 ff.; OLG München, Urteil vom 08.02.2002, Az.: 10 U 3448/99, u.a. in: NZV 2003, Seiten 474 ff.; OLG Köln, VersR 2002, Seiten 252 f. = OLG-Report 2001, Seiten 88 f.; OLG Hamm, VersR 2001, Seiten 1127 ff. = OLG-Report 2001, Seiten 61 ff.; KG Berlin, NJW 2000, Seiten 877 f.; OLG Köln, NJW-RR 1995, Seite 546; OLG Hamm, NZV 1994, Seiten 483 f.; OLG Köln, VersR 1989, Seiten 152 f.; LG Dortmund, Urteil vom 22.01.2009, Az.: 2 O 255/06; LG Berlin, Schaden-Praxis 2005, Seiten 194 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14, u.a. in: "juris" = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u.a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Hagen, NZV 2013, Seite 397; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u.a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u.a. in: NZV 2011,Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.
Mithin ist auch der Beweis für das den Anspruch begründende Schadensereignis erst dann erbracht, wenn das Gericht die volle Überzeugung gewonnen hat, dass sich dieses Ereignis in der von der Klägerseite nach Ort und Zeit beschriebenen Weise auch tatsächlich so ereignet hat (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Saarbrücken, Urteil vom 04.12.2014, Az.: 4 U 36/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 593 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 23.10.2014, Az.: 19 U 79/14, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.2011, Az.: 4 U 462/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 356 ff.; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2010, Seiten 326 ff.; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2009, Seite 394).
Nach dieser herrschenden Rechtsprechung hat nämlich derjenige, der an einen bestimmten Sachverhalt eine für ihn günstige Rechtsfolge anknüpft, dessen tatsächliche Voraussetzungen auch unter Beachtung von § 286 ZPO zu beweisen (BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, NJW 1988, Seite 2597; OLG Köln, DAR 2001, Seite 35, Nr.: 8).
Die Klägerseite traf hier insofern also sowohl die Beweislast als auch die Darlegungslast für die rechtsbegründenden Tatsachen und die Beklagte lediglich die Darlegungs- und Beweislast für die rechtshindernden, rechtsvernichtenden oder rechtshemmenden Tatsachen (BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, NJW 1980, Seite 1680).
- AG Brandenburg, 28.11.2017 - 34 C 146/16
Imkerhaftung wenn Personen von Bienen gestochen werden
Grundsätzlich trägt ein vermeintlich Geschädigter - mithin hier der Kläger - nämlich sowohl für die Art als auch für den Umfang des ihm nach seinem Vorbringen entstandenen Schadens die Beweislast, da nach ständiger herrschender Rechtsprechung der Nachweis des Haftungsgrundes - d.h. des Zusammenhangs zwischen dem schädigenden Verhalten und der Rechtsgutverletzung (sogenannte haftungsbegründende Kausalität) - den strengen Anforderungen des § 286 ZPO unterliegt (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Saarbrücken, Urteil vom 04.12.2014, Az.: 4 U 36/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 593 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 23.10.2014, Az.: 19 U 79/14, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.2011, Az.: 4 U 462/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 356 ff.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 03.02.2009, Az.: 4 U 402/08, u.a. in: OLG-Report 2009, Seiten 394 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, NJW-Spezial 2008, Seite 682; OLG Saarbrücken, Urteil vom 16.05.2007, Az.: 5 U 575/06, u.a. in: ZfSch 2008, Seiten 283 f.; OLG Frankfurt/Main, ZfSch 2008, Seiten 264 ff.; KG Berlin, Urteil vom 04.09.2006, Az.: 12 U 204/04, u.a. in: NZV 2007, Seiten 146 f. KG Berlin, Urteil vom 19.09.2005, Az.: 12 U 288/01, u.a. in: NZV 2006, Seiten 145 f.; KG Berlin, Urteil vom 12.05.2005, Az.: 12 U 187/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 469 f.; KG Berlin, Urteil vom 09.05.2005, Az.: 12 U 14/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 470 ff.; OLG Brandenburg, OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Brandenburg, VRS Band 107, Seiten 85 ff.; OLG München, Urteil vom 08.02.2002, Az.: 10 U 3448/99, u.a. in: NZV 2003, Seiten 474 ff.; OLG Köln, VersR 2002, Seiten 252 f.; OLG Hamm, VersR 2001, Seiten 1127 ff.; KG Berlin, NJW 2000, Seiten 877 f.; OLG Köln, NJW-RR 1995, Seite 546; OLG Hamm, NZV 1994, Seiten 483 f.; OLG Köln, VersR 1989, Seiten 152 f.; LG Dortmund, Urteil vom 22.01.2009, Az.: 2 O 255/06; LG Berlin, Schaden-Praxis 2005, Seiten 194 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14, u.a. in: "juris" = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u.a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Hagen, NZV 2013, Seite 397; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u.a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u.a. in: NZV 2011,Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.Vielmehr musste die Klägerseite hier darlegen und beweisen, dass die Gesundheitsschäden des Klägers auch auf einen Stich einer Biene des Beklagten zurückzuführen ist (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Saarbrücken, Urteil vom 04.12.2014, Az.: 4 U 36/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 593 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 23.10.2014, Az.: 19 U 79/14, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.2011, Az.: 4 U 462/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 356 ff.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 03.02.2009, Az.: 4 U 402/08, u.a. in: OLG-Report 2009, Seiten 394 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, NJW-Spezial 2008, Seite 682; OLG Saarbrücken, Urteil vom 16.05.2007, Az.: 5 U 575/06, u.a. in: ZfSch 2008, Seiten 283 f.; OLG Frankfurt/Main, ZfSch 2008, Seiten 264 ff.; KG Berlin, Urteil vom 04.09.2006, Az.: 12 U 204/04, u.a. in: NZV 2007, Seiten 146 f. KG Berlin, Urteil vom 19.09.2005, Az.: 12 U 288/01, u.a. in: NZV 2006, Seiten 145 f.; KG Berlin, Urteil vom 12.05.2005, Az.: 12 U 187/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 469 f.; KG Berlin, Urteil vom 09.05.2005, Az.: 12 U 14/04, u.a. in: NZV 2005, Seiten 470 ff.; OLG Brandenburg, OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Brandenburg, VRS Band 107, Seiten 85 ff.; OLG München, Urteil vom 08.02.2002, Az.: 10 U 3448/99, u.a. in: NZV 2003, Seiten 474 ff.; OLG Köln, VersR 2002, Seiten 252 f.; OLG Hamm, VersR 2001, Seiten 1127 ff.; KG Berlin, NJW 2000, Seiten 877 f.; OLG Köln, NJW-RR 1995, Seite 546; OLG Hamm, NZV 1994, Seiten 483 f.; OLG Köln, VersR 1989, Seiten 152 f.; LG Dortmund, Urteil vom 22.01.2009, Az.: 2 O 255/06; LG Berlin, Schaden-Praxis 2005, Seiten 194 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14, u.a. in: "juris" = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u.a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Hagen, NZV 2013, Seite 397; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u.a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u.a. in: NZV 2011,Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.
Mithin ist auch der Beweis für das den Anspruch begründende Schadensereignis erst dann erbracht, wenn das Gericht die volle Überzeugung gewonnen hat, dass sich das Ereignis in der von der Klägerseite nach Ort und Zeit beschriebenen Weise auch tatsächlich so ereignet hat (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f.; BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Saarbrücken, Urteil vom 04.12.2014, Az.: 4 U 36/14, u.a. in: NJW-RR 2015, Seiten 593 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 23.10.2014, Az.: 19 U 79/14, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, Urteil vom 18.10.2011, Az.: 4 U 462/10, u.a. in: NJW-RR 2012, Seiten 356 ff.; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2010, Seiten 326 ff.; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2009, Seite 394).
- BGH, 10.02.2011 - VII ZR 8/10
Haftung des Architekten: Mitverschulden des Bauherrn bei Kenntnis der …
Da es sich dann um eine Abänderung des bereits geschlossenen Vertrages handeln würde, trägt der Beklagte die Darlegungs- und Beweislast für seine Behauptungen, die eine derartige spätere Risikoübernahme rechtfertigen sollen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Oktober 1994 - X ZR 30/93, BauR 1995, 92 = ZfBR 1995, 27). - AG Brandenburg, 07.09.2020 - 31 C 235/18
Mängel aufgrund fehlerhafter Montage: Wie hoch ist die Minderung?
Die Klägerin trug somit hier sowohl für die Art als auch für den Umfang des ihr nach ihrem Vorbringen entstandenen Schadens die Beweislast, da nach ständiger herrschender Rechtsprechung der Nachweis des Haftungsgrundes - d.h. des Zusammenhangs zwischen dem schädigenden Verhalten und der Rechtsgutverletzung (sogenannte haftungsbegründende Kausalität) - den strengen Anforderungen des § 286 ZPO unterliegt (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; AG Hannover, Urteil vom 25.11.2019, Az.: 410 C 7473/19, u.a. in: RdTW 2020, Seiten 60 ff. AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14, u.a. in: "juris" = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u.a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u.a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u.a. in: NZV 2011, Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.Vielmehr musste die Klägerseite hier darlegen und beweisen, dass die von ihr geltend gemachten Beschädigungen des Korkparkettfußbodenbelags auch auf eine fehlerhafte Montage der Kunststoffabdeckungen der Füße der Recamiere zurückzuführen sind (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Brandenburg, Urteil vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, u.a. in: NJW-Spezial 2008, Seite 682 = BeckRS 2008, Nr.: 20922 = "juris";; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, Seiten 30 ff. = OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Brandenburg, VRS Band 107, Seiten 85 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14, u.a. in: "juris" = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u.a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Hagen, NZV 2013, Seite 397; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u.a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u.a. in: NZV 2011,Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.
Mithin ist auch der Beweis für das den Anspruch begründende Schadensereignis erst dann erbracht, wenn das Gericht die volle Überzeugung gewonnen hat, dass sich das Ereignis in der von der Klägerseite nach Ort und Zeit beschriebenen Weise auch tatsächlich so ereignet hat (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301).
Die Vorschrift des § 287 ZPO erleichtert nämlich nur dann den Beweis über die Entstehung und Höhe eines Schadens, wenn der konkrete Haftungsgrund (haftungsbegründende Kausalität) tatsächlich zuvor schon erwiesen worden ist; letzterer ist somit nach § 286 ZPO stets voll zu beweisen (BVerfG, Beschluss vom 18.01.2001, Az.: 1 BvR 1273/96, u.a. in: NJW 2001, Seiten 1639 f.; BVerfG, Beschluss vom 25.07.1979, Az.: 2 BvR 878/74, u.a. in: NJW 1979, Seiten 1925 f.; BVerfG, Beschluss vom 08.11.1978, Az.: 1 BvR 158/78, u.a. in: NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, Urteil vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 274/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2845 f. BGH, Urteil vom 28.01.2003, Az.: VI ZR 139/02, u.a. in: NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, Urteil vom 24.02.1987, Az.: VI ZR 111/86, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 1019 ff.; BGH, Urteil vom 21.10.1986, Az.: VI ZR 15/85, u.a. in: NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, Urteil vom 16.06.1983, Az.: VII ZR 370/82, u.a. in: NJW 1983, Seiten 2499 ff. BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, NJW 1952, Seite 301; OLG Brandenburg, Urteil vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, u.a. in: NJW-Spezial 2008, Seite 682 = BeckRS 2008, Nr.: 20922 = "juris"; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, Seiten 30 ff. = OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Brandenburg, VRS Band 107, Seiten 85 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 04.06.2015, Az.: 34 C 60/14, u.a. in: "juris" = BeckRS 2015, Nr.: 10376; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 30.10.2014, Az.: 31 C 106/13, u.a. in: NZS 2014, Seiten 944 ff. = PflR 2014, Seiten 814 ff. = Sozialrecht aktuell 2015, Seiten 30 ff. = BtPrax 2015, Seite 36 = RdLH 2015, Seiten 45 ff. = FamRZ 2015, Seite 1148; AG Hagen, NZV 2013, Seite 397; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 18.07.2014, Az.: 31 C 147/12, u.a. in: FD-StrVR 2014, Nr.: 360544 = ADAJUR Dok.Nr. 106175 = BeckRS 2014, Nr.: 14487 = "juris"; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 27.08.2010, Az.: 34 C 28/08, u.a. in: NZV 2011,Seite 91 = FD-StrVR 2010, Nr.: 308852 = ADAJUR Dok.
Die Klägerin traf hier insofern also sowohl die Beweislast als auch die Darlegungslast für die rechtsbegründenden Tatsachen und die Beklagte lediglich die Darlegungs- und Beweislast für die rechtshindernden, rechtsvernichtenden oder rechtshemmenden Tatsachen (BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, Urteil vom 24.06.1987, Az.: I ZR 127/85, u.a. in: NJW 1988, Seiten 640 ff.; BGH, NJW 1980, Seite 1680).
- AG Brandenburg, 18.07.2014 - 31 C 147/12
Beweislast bei einem Steinschlag
Grundsätzlich trägt aber dessen ungeachtet zunächst ein vermeintlich Geschädigter - hier die Klägerin - insofern sowohl für die Art als auch für den Umfang des ihm nach seinem Vorbringen entstandenen Schadens die volle Beweislast, da nach ständiger herrschender Rechtsprechung der Nachweis des Haftungsgrundes - d. h. des Zusammenhangs zwischen dem schädigenden Verhalten und der Rechtsgutverletzung (sogenannte haftungsbegründende Kausalität) - den strengen Anforderungen des § 286 ZPO unterliegt (BVerfG, NJW 1979, Seiten 413 f.; BGH, NJW 2003, Seiten 1116 ff.; BGH, MDR 1993, Seite 175; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.; BGH, NJW 1991, Seiten 1052 ff.; BGH, NJW-RR 1987, Seiten 339 f.; BGH, BGHZ 101, Seite 179; BGH, BGHZ 87, Seiten 399 f.; BGH, VersR 1968, Seiten 850 f.; BGH, MDR 1987, Seite 751; BGH, NJW 1952, Seite 301; BGH, NJW 1983, Seiten 998 f.; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, Seiten 30 ff. = OLG-Report 2005, Seiten 64 ff.; OLG Saarbrücken, NZV 2012, Seiten 296 ff.; OLG Köln, VersR 2002, Seiten 252 f. = OLG-Report 2001, Seiten 88 f.; OLG Hamm, VersR 2001, Seiten 1127 ff. = OLG-Report 2001, Seiten 61 ff.; OLG Hamm, NZV 1994, Seiten 483 f.).Die Klägerseite traf vorliegend insofern also sowohl die Beweislast als auch die Darlegungslast für die rechtsbegründenden Tatsachen und die Beklagtenseite lediglich die Darlegungs- und Beweislast für die rechtshindernden, rechtsvernichtenden oder rechtshemmenden Tatsachen (…BGH, BGHZ 101, Seite 179 = BGHR Zivilsachen, BGB vor § 1/Beweislast, Grundsätze 1; BGH, NJW 1980, Seite 1680; BGH, NJW 1995, Seiten 49 ff.).
- OLG Düsseldorf, 30.04.2015 - 21 U 71/14
Anforderungen an die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Privatgutachten
Danach hat derjenige, der eine für ihn günstige Vertragsänderung behauptet, diese auch zu beweisen (BGH NJW 1995, 49; LG Bonn BeckRS 2000, 02824). - BGH, 13.03.2024 - XII ZB 243/23
Berücksichtigung der vom Unterhaltsschuldner getragenen Gesamtschuld bei …
Die Änderung oder das Entfallen einer bestehenden Vereinbarung ist dabei ein Umstand, den derjenige darlegen und beweisen muss, der aus der Änderung Rechte herleiten will (vgl. BGH Urteil vom 11. Oktober 1994 - X ZR 30/93 - NJW 1995, 49, 50 mwN). - OLG Naumburg, 23.04.2015 - 1 U 94/14
Ingenieurvertrag: Aufwendungsersatzanspruch und Vergütungsanspruch bei …
Es ist auch Sache des Planers darzulegen, welche Änderungswünsche des Auftraggebers die zusätzlichen Planungen hervorriefen (BGH, Urteil vom 11.10.1994, X ZR 30/93, zitiert in juris Rdn. 14 f.; NJW-RR 1991, 981, 982). - BGH, 26.09.2005 - II ZR 314/03
Rückgewähr der Einlage eines stillen Gesellschafters; Anforderungen an die …
Insoweit obliegt den Beklagten aber die Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH, Urt. v. 11. Oktober 1994 - X ZR 30/93, NJW 1995, 49, 50). - OLG Schleswig, 08.02.2017 - 9 U 84/16
Insolvenzanfechtung: Anfechtbarkeit von Entnahmen eines Kommanditisten aus dem …
- BGH, 19.10.2004 - X ZR 142/03
Darlegungs- und Beweislast für die Einwilligung in eine Eigentumsverletzung
- BGH, 21.11.2012 - VIII ZR 50/12
Wohnraummiete: Abgrenzung zwischen Vertragsänderung und Novation; Darlegungslast …
- BGH, 05.06.2003 - VII ZR 186/01
Zum Anspruch der Bundesrepublik Deutschland wegen der Schäden durch …
- AG Brandenburg, 31.07.2019 - 31 C 131/18
Eigenbedarf: Schadensersatz trotz großzügiger Abfindung?
- OLG Stuttgart, 01.04.2020 - 4 U 168/19
Anspruch auf Unterlassung sowie Schadensersatz aufgrund der urheberrechtswidrigen …
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- AG Brandenburg, 02.11.2006 - 31 (33) C 4/03
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- OLG Hamm, 26.06.2024 - 20 U 202/23
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Unzulässigkeit von Feststellungsanträgen hinsichtlich der Höfeeigenschaft eines …
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Wärmedämmarbeiten nur stichprobenhaft geprüft: Objektüberwachung mangelhaft!
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- BGH, 26.09.1995 - X ZR 100/93
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- OLG Frankfurt, 30.06.2014 - 1 U 253/11
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Versicherungs-Deckungsanspruch bei frühem Dauerverstoß
- OLG Stuttgart, 29.01.2026 - 13 U 48/24
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Bestreiten mit Nichtwissen - nachvertragliches Wettbewerbsverbot - …
- AG Brandenburg, 24.06.2025 - 30 C 86/22
Schadensersatz bei Stromleitung: Lohnunternehmen muss für Feldhäcksler-Unfall …
- AG Brandenburg, 06.01.2025 - 30 C 209/23
Tierarzt - Aufklärung über alle denkbaren Komplikationen
- LAG Baden-Württemberg, 22.09.2003 - 15 Sa 54/03
Beweislast bezüglich behaupteter Vertragsänderung; widerspruchslose Weiterarbeit …
- OLG Saarbrücken, 29.01.2003 - 1 U 405/02
Zur Frage der Vereinbarung eines Preisnachlasses im Rahmen eines …
- OLG Nürnberg, 30.05.2001 - 4 U 309/01
Forderungspfändung - Einwendung des Drittschuldners - Abtretung durch Schuldner - …
- BGH, 26.09.1995 - X ZR 46/93
Mangelhaftigkeit einer Abwasserbehandlungsanlage
- OLG Karlsruhe, 11.12.2007 - 8 U 203/06
- OLG Düsseldorf, 18.03.1999 - 6 U 101/95
- OLG Schleswig, 11.04.2025 - 10 U 27/25
Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit der Besamung einer Zuchtstute mit …
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Rechtsprechung
| BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Wolters Kluwer
Schwebend unwirksamer Vertrag - Mangelnde behördliche Genehmigung - Bekantmachung über generelle Genehmigungsversagung - Nichtigwerden des Vertrags
- unalex.eu
Art. 4, 7 EVÜ
Dienstleistungsverträge - Handelsvertreterverträge - Eingriffsnormen des Forumstaates - Anwendungsfälle - Normen, die auf eine wirtschaftspolitische Steuerung abzielen - rechtsportal.de
BGB § 134
Nichtigkeit eines mangels behördlicher Genehmigung schwebend unwirksamen Vertrages nach genereller Versagung gleichartiger Genehmigungen - ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Öffentlich-rechtliche Genehmigung eines Vertrages
- EVERS.OK (Leitsatz)
Zwangsprovisionen, DDR Zwangsvertreter, Unwirksamkeit eines HVV
Papierfundstellen
- BGHZ 127, 368
- NJW 1995, 318
- MDR 1995, 348
- VersR 1995, 292
- WM 1995, 61
- DB 1995, 213
Wird zitiert von ... (28) Zitiert selbst (9)
- BGH, 23.10.1980 - III ZR 62/79
Wirksamkeit von Darlehensverträgen zur Finanzierung des Baus von …
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Die Devisenvorschriften des Außenwirtschaftsrechts sind nach allgemeiner Meinung Bestimmungen des deutschen öffentlichen Rechts, die ohne Rücksicht auf das auf den Vertrag anzuwendende Privatrecht den Sachverhalt zwingend regeln (…MünchKommBGB/Martiny, 2. Aufl., Art. 34 EGBGB Rdnr. 66, nach Art. 34 Anh. II Rdn. 6;… Palandt/Heldrich aaO., Art. 34 EGBGB Rdnr. 3; für die Zeit vor Geltung des Art. 34 EGBGB vgl. bereits BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 = WM 1981, 189 unter III. 2. a;… Staudinger/Karsten Schmidt, BGB, 12. Aufl., Vorbem. zu § 244 Rdnr. E 28; Sieg/Fahning/Kölling, Außenwirtschaftsgesetz, § 31 Anm. II. c).Da die Genehmigung nach Art. VII der alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze auch nachträglich noch erteilt werden konnte, führte ihr Fehlen nicht sofort zur Nichtigkeit nach § 134 BGB, sondern zunächst zur schwebenden Unwirksamkeit der Vereinbarung (für den gemäß § 31 AWG gleichgelagerten Fall des Fehlens einer devisenrechtlichen Genehmigung nach dem Außenwirtschaftsgesetz vgl. BGH Urteil vom 7. Juli 1977 - III ZR 111/75 = WM 1977, 1044 unter 4.; Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… MünchKommBGB/Martiny aaO., nach Art. 34 Anh. II Rdnr. 7;… Staudinger/Karsten Schmidt aaO., Vorbem. zu § 244 Rdnr. E 23; Hocke/Berwald/Mauser, Außenwirtschaftsrecht, Anm. zu § 31 AWG;… Sieg/Fahning/Kölling aaO., § 31 Anm. III. 3.).
Zwar wird ein schwebend unwirksames Geschäft grundsätzlich nicht nur dann rechtswirksam, wenn die erforderliche Genehmigung erteilt wird, sondern auch dann, wenn die Genehmigungspflicht nach neuen gesetzlichen Vorschriften entfällt (BGHZ 37, 233, 236 [BGH 20.06.1962 - V ZR 219/60]; BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… Palandt/Heinrichs aaO., § 134 Rdnr. 12, § 275 Rdnrn. 28, 29).
Der Wegfall der Genehmigungspflicht ersetzt die Genehmigung aber nur, solange sie noch erwartet werden kann, der Schwebezustand also noch besteht (BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… Palandt/Heinrichs aaO., § 275 Rdnr. 29).
- BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92
Amtshaftung des Notars bei Beurkundung von Grundstückskaufverträgen
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Allerdings wird ein Vertrag, der zu seiner Wirksamkeit der behördlichen Genehmigung bedarf, grundsätzlich erst dann nichtig, wenn die Genehmigung unanfechtbar versagt wird (BGH Urteil vom 15. Oktober 1992 - IX ZR 43/92 = WM 1993, 251 unter B. III. 3. a bb;… Palandt/Heinrichs aaO., § 275 Rdnr. 30). - BGH, 20.06.1962 - V ZR 219/60
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Zwar wird ein schwebend unwirksames Geschäft grundsätzlich nicht nur dann rechtswirksam, wenn die erforderliche Genehmigung erteilt wird, sondern auch dann, wenn die Genehmigungspflicht nach neuen gesetzlichen Vorschriften entfällt (BGHZ 37, 233, 236 [BGH 20.06.1962 - V ZR 219/60];… BGH Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… Palandt/Heinrichs aaO., § 134 Rdnr. 12, § 275 Rdnrn. 28, 29).
- BGH, 12.05.1993 - VIII ZR 110/92
Internationale Zuständigkeit bei Prozeßaufechnung mit Ansprüchen aus …
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Danach findet gemäß Art. 28 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit Abs. 1 EGBGB das am Sitz der Firma F. und damit das im Beitrittsgebiet geltende Recht Anwendung, weil die Firma F. mit der Handelsvertretertätigkeit für die Beklagte die für das Vertragsverhältnis "charakteristische Leistung" zu erbringen hatte (vgl. BGH Urteil vom 12. Mai 1993 - VIII ZR 110/92 = WM 1993, 1755 unter III. 1. c bb m.w.N.). - BGH, 01.12.1993 - IV ZR 261/92
Anfechtung eines in der ehemaligen DDR errichteten Testaments
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Die Frage, ob in deutsch-deutschen Kollisionsfällen das im Gebiet der ehemaligen DDR (Beitrittsgebiet, vgl. Art. 3 des Einigungsvertrages) oder das im früheren Bundesgebiet geltende Recht maßgebend ist, beurteilt sich im Hinblick darauf, daß der Einigungsvertrag nicht zwei verschiedene, sondern ein einziges deutsches Interlokales Privatrecht voraussetzt, nach dem in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seit langem entwickelten Interlokalen Privatrecht, das sich an das jetzt einheitliche Internationale Privatrecht der Art. 3 ff EGBGB anlehnt (BGHZ 124, 270, 272 f). - BVerfG, 16.02.1965 - 1 BvL 15/62
Devisenbewirtschaftungsgesetz
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Von den hiervon betroffenen "fremden Wirtschaftsgebieten" war jedoch das "Währungsgebiet der Mark der Deutschen Demokratischen Republik" nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 AWG in der Fassung bis zur Änderung durch Anlage I Kapitel V Sachgebiet F Abschnitt II Nr. 1 des Einigungsvertrages ausgeschlossen (zur Verfassungsmäßigkeit der alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze für den hier in Rede stehenden Bereich des innerdeutschen Handels vgl. BVerfGE 18, 353 [BVerfG 16.02.1965 - 1 BvL 15/62]; BVerfG (Vorprüfungsausschuß) Beschluß vom 4. August 1983 - 2 BvR 1118/83 = NJW 1984, 39). - BGH, 16.06.1987 - X ZR 102/85
Wirksamkeit der Verzichtserklärung im Anwaltsprozeß
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Das Anerkenntnis nach § 307 ZPO unterliegt im Anwaltsprozeß - wie der Verzicht nach § 306 ZPO (BGH Urteil vom 16. Juni 1987 - X ZR 102/85 = WM 1987, 1266) - dem Anwaltszwang (…MünchKommZPO/Musielak, § 307 Rdnr. 6;… Zöller/Vollkommer, ZPO, 18. Aufl., vor § 306 Rdnr. 12, § 307 Rdnr. 3). - BGH, 07.07.1977 - III ZR 111/75
Schadensersatz wegen Nichterfüllung einer Wechsel-Einlösungsverpflichtung - …
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Da die Genehmigung nach Art. VII der alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze auch nachträglich noch erteilt werden konnte, führte ihr Fehlen nicht sofort zur Nichtigkeit nach § 134 BGB, sondern zunächst zur schwebenden Unwirksamkeit der Vereinbarung (für den gemäß § 31 AWG gleichgelagerten Fall des Fehlens einer devisenrechtlichen Genehmigung nach dem Außenwirtschaftsgesetz vgl. BGH Urteil vom 7. Juli 1977 - III ZR 111/75 = WM 1977, 1044 unter 4.;… Urteil vom 23. Oktober 1980 aaO. unter III. 2. b;… MünchKommBGB/Martiny aaO., nach Art. 34 Anh. II Rdnr. 7;… Staudinger/Karsten Schmidt aaO., Vorbem. zu § 244 Rdnr. E 23; Hocke/Berwald/Mauser, Außenwirtschaftsrecht, Anm. zu § 31 AWG;… Sieg/Fahning/Kölling aaO., § 31 Anm. III. 3.). - BVerfG, 04.08.1983 - 2 BvR 1118/83
Fortgeltung eines Gesetzes - Militärregierung Deutschland - Anwendung - …
Auszug aus BGH, 09.11.1994 - VIII ZR 41/94
Von den hiervon betroffenen "fremden Wirtschaftsgebieten" war jedoch das "Währungsgebiet der Mark der Deutschen Demokratischen Republik" nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 AWG in der Fassung bis zur Änderung durch Anlage I Kapitel V Sachgebiet F Abschnitt II Nr. 1 des Einigungsvertrages ausgeschlossen (zur Verfassungsmäßigkeit der alliierten Devisenbewirtschaftungsgesetze für den hier in Rede stehenden Bereich des innerdeutschen Handels vgl. BVerfGE 18, 353 [BVerfG 16.02.1965 - 1 BvL 15/62]; BVerfG (Vorprüfungsausschuß) Beschluß vom 4. August 1983 - 2 BvR 1118/83 = NJW 1984, 39).
- BGH, 07.03.2013 - IX ZR 7/12
Insolvenzanfechtung: Anfechtungsrechtliche Behandlung von Gesellschafterdarlehen …
Die Auslegung des Verbotsgesetzes hat der ordentliche Richter in diesem Zusammenhang selbständig vorzunehmen (so im Ergebnis auch BGH, Urteil vom 9. November 1994 - VIII ZR 41/94, BGHZ 127, 368, 372 ff; dazu K. Schmidt NJW 1995, 2255, 2257 unter II. 2. b). - BGH, 08.05.2002 - I ZR 28/00
Führen von Vergleichsverhandlungen als Anerkenntnis; Pflicht zur Vernehmung eines …
Zum anderen wies der Vertrag, da der Geschäftsführer der Beklagten zu 2 danach in erster Hinsicht für die Klägerin Frachten gegen Zahlung einer Provision akquirieren sollte, die typischen Merkmale eines Handelsvertretervertrags auf und wurde als solcher durch die Leistung des Handelsvertreters geprägt (vgl. BGHZ 53, 332, 337;… BGH, Urt. v. 12.5.1993 - VIII ZR 110/92, NJW 1993, 2753, 2754; Urt. v. 9.11.1994 - VIII ZR 41/94, NJW 1995, 318, 319;… Erman/Hohloch, BGB, 10. Aufl., Art. 28 EGBGB Rdn. 53;… Palandt/Heldrich aaO Art. 28 EGBGB Rdn. 15, jeweils m.w.N.). - BGH, 21.03.2001 - VIII ZR 244/00
Ersatzzustellung in einer Wohngemeinschaft
a) Das Oberlandesgericht hat auf den Kaufvertrag der Parteien einschließlich der Verjährung des Kaufpreisanspruchs entsprechend Art. 28 EGBGB zutreffend das Recht des BGB angewendet (BGHZ 127, 368, 370 f).
- BGH, 17.11.1994 - III ZR 70/93
Rechtsfolgen eines zu Zeiten der früheren DDR geschlossenen Beratervertrages …
Dazu ergingen für bestimmte Geschäftsarten allgemeine Genehmigungen (wegen weiterer Einzelheiten vgl. BGH, Urteil vom 9. November 1994 - VIII ZR 41/94 - für BGHZ bestimmt;… MünchKomm/Martiny aaO. Art. 34 EGBGB Rn. 72).(BGH, Urteile vom 6. April 1956 - I ZR 159/54 - LM MRG 53 Nr. 6 und vom 9. November 1994 - VIII ZR 41/94 - vgl. auch - zum AußenwirtschaftsG - Senatsurteile vom 7. Juli 1977 - III ZR 111/75 - WM 1977, 1044, 1045 und vom 23. Oktober 1980 - III ZR 62/79 - WM 1981, 189, 190).
- BGH, 20.09.1995 - VIII ZR 52/94
Die Bundesrepublik kann "Zwangsvertreter" -Provisionen nicht geltend machen
An diese "Zwangsvertreter" war von den westlichen Handelspartnern eine "Provision" in westlicher Währung zu zahlen; ihre Einschaltung diente der Beschaffung zusätzlicher Devisen für die DDR (vgl. auch Senatsurteil BGHZ 127, 368; die in dem dortigen Fall eingeschaltete Firma F. ist mit dem "Zwangsvertreter" im vorliegenden Fall identisch).Nach den Erläuterungen des Bundesministers für Wirtschaft (BAnz Nr. 25 vom 6. Februar 1990 S. 643) sollten dadurch die Zwangsvertreter aus dem innerdeutschen Wirtschaftsverkehr ausgeschaltet werden (vgl. im einzelnen Senatsurteil BGHZ 127, 368, 375 f).
- LAG München, 12.10.2016 - 10 TaBV 58/16
Wirksamkeit einer gegen § 77 Abs. 3 BetrVG verstoßenden Betriebsvereinbarung nach …
Auf der anderen Seite wird nach der Rechtsprechung des BGH ein wegen fehlender bzw. noch ausstehender öffentlichrechtlicher Genehmigung schwebend unwirksames Geschäft grundsätzlich nicht nur dann rechtswirksam, wenn die erforderliche Genehmigung erteilt wird, sondern auch dann, wenn die Genehmigungspflicht nach neuen gesetzlichen Vorschriften entfällt (vgl. BGH v. 09.11.1994, VIII ZR 41/94).Rn. 91 Der Verlust der Tariffähigkeit führt hier allenfalls dazu, dass es künftig ausgeschlossen ist, dass die bis dahin tarifschließenden Parteien eine Öffnungsklausel vereinbaren, mit der Folge, dass dann nicht mehr von einer schwebend unwirksamen sondern endgültig unwirksamen Betriebsvereinbarung gesprochen werden muss (vgl. BGH v. 09.11.1994, VIII ZR 41/94).
- BGH, 04.10.1995 - IV ZB 5/95
Maßgebliches Recht für die erbrechtlichen Verhältnisse an Grundstücken in der …
Welches Sachrecht danach anzuwenden ist, bestimmen die interlokalen Kollisionsregeln, die bereits vor der deutschen Einigung in der Bundesrepublik Deutschland gegolten haben und deren Fortgeltung als einziges interlokales Privatrecht der Einigungsvertrag voraussetzt (BGHZ 124, 270, 272; 127, 368, 370; BGH, Urteil vom 17.11.1994 - III ZR 70/93 - WM 1995, 124 = MDR 1995, 427 unter II 1, für BGHZ vorgesehen). - OLG Düsseldorf, 31.07.2008 - 2 W 59/06
Umfang einer gerichtlich ausgeurteilten Auskunftsverpflichtung
Bei einem Handelsvertretervertrag wie er zwischen der Schuldnerin zu 1) und der P. H. I. AG bestanden hat, führt das dazu, dass im Zweifel das Recht des Staates gilt, in welchem der Handelsvertreter, der bei einem Handelsvertretervertrag, die charakteristische Leistung erbringt, seinen geschäftlichen Sitz hat, weil er von dort aus tätig werden soll, oder in welchem er ohne anderweitigen Sitz seine Arbeit zu leisten hat (vgl. BGH, NJW 1993, 2753, 2754; NJW 1995, 318, 319;… Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, a.a.O., § 92c Rn. 9 m.w.N.). - OLG Düsseldorf, 31.07.2008 - 2 W 60/06
Vollstreckung unvertretbarer Handlungen
Bei einem Handelsvertretervertrag wie er zwischen der Schuldnerin zu 1) und der P. H. I. AG bestanden hat, führt das dazu, dass im Zweifel das Recht des Staates gilt, in welchem der Handelsvertreter, der bei einem Handelsvertretervertrag, die charakteristische Leistung erbringt, seinen geschäftlichen Sitz hat, weil er von dort aus tätig werden soll, oder in welchem er ohne anderweitigen Sitz seine Arbeit zu leisten hat (vgl. BGH, NJW 1993, 2753, 2754; NJW 1995, 318, 319;… Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, a.a.O., § 92c Rn. 9 m.w.N.). - OLG Dresden, 08.05.1996 - 6 U 46/96
Genehmigung der Aufsichtsbehörde als Wirksamkeitsvoraussetzung für …
Nach rechtsbeständiger Verweigerung der Genehmigung ist das Geschäft endgültig unwirksam (BGHZ 127, 368, 377; 36, 233, 236; BGH NJW 1995, 648, 650 f; JZ 1972, 668, 669; K. Schmidt, NJW 1995, 2255, 2256;… Staudinger/Löwisch, BGB , 12. Aufl., § 275 Rdnr. 21 m.w.N.).Der Wegfall der Genehmigungspflicht führte dazu, daß noch schwebend unwirksame Rechtsgeschäfte voll wirksam wurden (BGHZ 127, 368, 375).
Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, daß es bei Wegfall der Genehmigungspflicht nach Versagung der Genehmigung bei der eingetretenen Rechtslage bleibe (BGHZ 127, 368, 375; siehe BGHZ 36, 233, 236; BGH, NJW 1956, 1918, JZ 1972, 368).
- OLG Düsseldorf, 28.03.2003 - 16 U 139/02
Anwendbarkeit Deutschen Rechts auf einen mit einem ausländischen Unternehmen …
- BGH, 14.11.2013 - V ZR 302/12
Anspruch auf Beseitigung der Beeinträchtigung eines fremden Grundstücks: Einrede …
- BGH, 03.11.2000 - V ZR 306/99
Runderlaß über genehmigungsfreie Grundstücksgeschäfte
- BVerwG, 28.11.2002 - 3 C 11.02
DDR-Recht, Revisibilität übergeleiteten bzw. ausgelaufenen DDR-Rechts; …
- BGH, 25.10.1995 - IV ZR 83/95
Rückabwicklung eines Treuhandvertrages zur Umgehung der Devisenbestimmungen der …
- VerfGH Berlin, 20.02.2003 - VerfGH 20/00
- VG Würzburg, 08.11.2017 - W 2 K 16.1185
Holznutzungsrecht
- OLG Stuttgart, 30.03.1999 - 6 U 141/98
Wohnungskauf nach Vertreterbesuch - § 1 Abs. 1 HWiG, Fortwirken der …
- OLG Naumburg, 13.05.2003 - 11 U 82/02
Voraussetzungen der Nichtigkeit eines Grundstückskaufvertrags
- BGH, 22.11.2002 - V ZR 96/02
Wirksamkeit des Verkaufs eines zu Zeiten der ehemaligen DDR in Volkseigentum …
- BGH, 11.01.1996 - III ZR 96/95
Berücksichtigung einer Nutzungsbeschränkung durch den Denkmalschutz - Vorliegen …
- OLG Hamm, 16.11.1999 - 3 Ws 638/99
Einstellung des Verfahrens gemäß § 153 Abs. 2 StPO, Nebenkläger, …
- OLG Dresden, 22.05.1997 - 3 W 879/96
Anwendbares Erbrecht bei Gesamthandsanteilen im Nachlass
- OLG Dresden, 10.01.2008 - 10 U 242/07
Grundstückskauf nach "Modrow-Gesetz" gescheitert
- OLG Naumburg, 31.08.1998 - 11 U 62/98
Wegfall des Genehmigungsvorbehalts
- BayObLG, 29.04.1999 - 1Z BR 88/98
Auswirkungen der unterbliebenen Anhörung möglicher gesetzlicher Erben im …
- OLG Naumburg, 08.12.1998 - 11 U 202/98
Anspruch auf Grundbuchberichtigung ; Rückübereignung eines Grundstücks ; …
- BGH, 07.10.1977 - VI ZR 131/75
Schwebende Unwirksamkeit des Erfüllungsgeschäftes als dauernde Unmöglichkeit
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