Rechtsprechung
| BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 128/03 |
Volltextveröffentlichungen (15)
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ZVG § 74 a Abs. 1 Satz 1, Abs. 4, Abs. 5, § 85 a Abs. 1, Abs. 2 Satz 2, § 95, § 100 Abs. 1
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
ZVG § 74 a Abs. 1 Satz 1; ; ZVG § 74 a Abs. 4; ; ZVG § 74 a Abs. 5; ; ZVG § 85 a Abs. 1; ; ZVG § 85 a Abs. 2 Satz 2; ; ZVG § 95; ; ZVG § 100 Abs. 1
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
ZVG § 74 a Abs. 1 Satz 1, Abs. 4, 5, § 85 a Abs. 1, 2 Satz 2, §§ 95, 100 Abs. 1
Abänderung des festgesetzten Grundstückswertes im Zwangsversteigerungsverfahren - JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Sofortige Beschwerde gegen die Ablehnung des Antrags, den rechtskräftig festgesetzten Grundstückswert abzuändern; Auswirkungen der Zuschlagserteilung auf die Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde; Rechtsschutzinteresse für eine Anpassung des festgesetzten ...
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
ZVG § 74 a Abs. 1 Satz 1, Abs. 4, 5, § 85 a Abs. 1, 2 Satz 2, §§ 95, 100 Abs. 1
Beschwerde gegen Verkehrswert bei Zwangsversteigerung - ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Abänderung des rechtskräftig festgesetzten Verkehrswerts im Zwangsversteigerungsverfahren
- datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Zwangsversteigerung - Abänderung des festgesetzten Grundstückswertes
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtspflegerforum.de (Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 2004, 302
- MDR 2004, 294
- WM 2004, 98
- DB 2004, 377 (Ls.)
- Rpfleger 2004, 172
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (3)
- OLG Düsseldorf, 08.09.2000 - 3 W 288/00
Anpassung des Verkehrswerts wegen Hinzukommens wertsteigender Merkmale im …
Auszug aus BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 128/03
Die Bestimmung des § 74 a Abs. 5 Satz 3 ZVG, nach der eine Zuschlagserteilung nicht mit der Begründung angefochten werden kann, der rechtskräftig festgestellte Grundstückswert sei falsch, steht der Anfechtung der Zuschlagsentscheidung nicht entgegen, weil der Ausschluß der Anfechtung nur für einen zu diesem Zeitpunkt bereits bewerteten Sachverhalt gilt (vgl. OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559; OLG Köln Rpfleger 1983, 362; OLG Braunschweig NJW 1960, 205).In diesem Fall hat das Vollstreckungsgericht den Verkehrswert gegebenenfalls von Amts wegen anzupassen (vgl. OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559; OLG Braunschweig NJW 1960, 205;… Stöber, aaO § 74 a Rn. 7.20).
Nach einer Meinung muß eine Neubewertung auch noch nach der Zuschlagsversagung im ersten Termin erfolgen (vgl. OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559 für die erstmalige Einbeziehung eines bisher noch nicht bewerteten Rechts; OLG Köln Rpfleger 1983, 362; OLG Braunschweig NJW 1960, 205;… Steiner/Storz, aaO § 74 a Rn. 80, 112; Hornung Rpfleger 1979, 365, 366), weil der festgesetzte Verkehrswert Bedeutung für die Höhe der Gebote und damit für das Ergebnis der Versteigerung habe.
Nur unter dieser Voraussetzung wäre wegen der formellen Rechtskraft des Beschlusses eine Abänderung denkbar (vgl. OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559; OLG Braunschweig NJW 1960, 205;… Stöber, aaO § 74 a Rn. 7.20).
- OLG Köln, 01.06.1983 - 2 W 59/83
Auszug aus BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 128/03
Nach anderer Meinung ist in der Durchführung der Versteigerung ohne ordnungsgemäße Festsetzung des Verkehrswertes eine Verletzung der Versteigerungsbedingungen im Sinne des § 83 Nr. 1 i.V.m. § 100 Abs. 1 ZVG zu sehen, die gerügt werden kann (vgl. OLG Köln Rpfleger 1983, 362; OLG Hamm MDR 1977, 1028; OLG Braunschweig NJW 1960, 205;… Schiffbauer in Dassler/Schiffbauer/Gerhardt/Muth, ZVG 12. Aufl. § 74 a Rn. 36 und § 83 Rn. 6;… Steiner/Storz, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung Band I 9. Aufl. § 74 a Rn. 112 und § 83 Rn. 11).Die Bestimmung des § 74 a Abs. 5 Satz 3 ZVG, nach der eine Zuschlagserteilung nicht mit der Begründung angefochten werden kann, der rechtskräftig festgestellte Grundstückswert sei falsch, steht der Anfechtung der Zuschlagsentscheidung nicht entgegen, weil der Ausschluß der Anfechtung nur für einen zu diesem Zeitpunkt bereits bewerteten Sachverhalt gilt (vgl. OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559; OLG Köln Rpfleger 1983, 362; OLG Braunschweig NJW 1960, 205).
Nach einer Meinung muß eine Neubewertung auch noch nach der Zuschlagsversagung im ersten Termin erfolgen (vgl. OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559 für die erstmalige Einbeziehung eines bisher noch nicht bewerteten Rechts; OLG Köln Rpfleger 1983, 362; OLG Braunschweig NJW 1960, 205;… Steiner/Storz, aaO § 74 a Rn. 80, 112; Hornung Rpfleger 1979, 365, 366), weil der festgesetzte Verkehrswert Bedeutung für die Höhe der Gebote und damit für das Ergebnis der Versteigerung habe.
- OLG Hamm, 08.07.1977 - 15 W 133/77
Auszug aus BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 128/03
Nach anderer Meinung ist in der Durchführung der Versteigerung ohne ordnungsgemäße Festsetzung des Verkehrswertes eine Verletzung der Versteigerungsbedingungen im Sinne des § 83 Nr. 1 i.V.m. § 100 Abs. 1 ZVG zu sehen, die gerügt werden kann (vgl. OLG Köln Rpfleger 1983, 362; OLG Hamm MDR 1977, 1028; OLG Braunschweig NJW 1960, 205;… Schiffbauer in Dassler/Schiffbauer/Gerhardt/Muth, ZVG 12. Aufl. § 74 a Rn. 36 und § 83 Rn. 6;… Steiner/Storz, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung Band I 9. Aufl. § 74 a Rn. 112 und § 83 Rn. 11).
- BGH, 10.05.2007 - V ZB 83/06
Berücksichtigung eines Eigengebots des Gläubigers bei der Erteilung des …
Sie soll im Interesse des Eigentümers die Verschleuderung von Grundstücken verhindern und ein wirtschaftlich vertretbares Ergebnis bei der Versteigerung bewirken (BGH, Beschl. v. 10. Oktober 2003, IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303).Durch den "Grundsatz der Einmaligkeit", der in diesen Vorschriften zum Ausdruck kommt, wird dem Interesse des Gläubigers aber erst in dem neuen Versteigerungstermin der Vorrang eingeräumt (BGH, Beschl. v. 10. Oktober 2003, IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303; Hornung, Rpfleger 2000, 363, 364 f.).
- BGH, 07.12.2017 - V ZB 109/17
Zwangsversteigerungssache: Neubewertung des Verkehrswertes nach Eintritt der …
Ändern sich die wesentlichen tatsächlichen Umstände, auf denen die Wertfestsetzung beruht, muss das Vollstreckungsgericht vor der Zuschlagserteilung den Verkehrswert an die veränderten Umstände gegebenenfalls von Amts wegen anpassen (vgl. Senat…, Beschluss vom 11. Oktober 2007 - V ZB 178/06, NJW-RR 2008, 944 Rn. 11; BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303).Unterbleibt dies, kann das Recht eines Beteiligten auf Versagung des Zuschlags beeinträchtigt sein und hierauf eine Zuschlagsbeschwerde gestützt werden (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303).
Ist der Wertfestsetzungsbeschluss nicht angegriffen worden, können von dem Vollstreckungsgericht deshalb nur Tatsachen berücksichtigt werden, die nach Ablauf der Frist zur Einlegung der sofortigen Beschwerde gegen den Beschluss eingetreten sind (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303).
- BGH, 07.12.2017 - V ZB 86/16
Zwangsversteigerung: Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde des Schuldners gegen …
Wird nämlich der Wertfestsetzungsbeschluss formell rechtskräftig (vgl. dazu Senat…, Beschluss vom 11. Oktober 2007 - V ZB 178/06, NJW-RR 2008, 944 Rn. 10 f.; BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303), kann eine Anfechtung des Zuschlags oder der Versagung des Zuschlags gemäß § 74a Abs. 5 Satz 4 ZVG grundsätzlich (vgl. Senat, Beschluss vom 7. Dezember 2017 - V ZB 109/17, zur Veröffentlichung bestimmt) nicht darauf gestützt werden, dass der Grundstückswert unrichtig festgesetzt sei.
- BGH, 14.04.2005 - V ZB 9/05
Rechtsfolgen des Bietens für einen Dritten
Die Bestimmung des § 74a Abs. 5 Satz 3 ZVG, nach der eine Zuschlagserteilung nicht mit der Begründung angefochten werden kann, der rechtskräftig festgestellte Grundstückswert sei falsch, steht der Anfechtung der Zuschlagsentscheidung nur bei Umständen entgegen, die durch sofortige Beschwerde gemäß § 74a Abs. 5 Satz 3 ZVG geltend gemacht werden konnten (BGH, Beschl. v. 10. Oktober 2003, IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303; OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559; OLG Köln Rpfleger 1983, 362).Hier geht es aber um nachträglich eingetretene Umstände, die mit einem Angriff gegen die Wertfestsetzung nicht geltend gemacht werden konnten und deshalb grundsätzlich auch bei einer Beschwerde gegen den Zuschlag Berücksichtigung finden können (BGH, Beschl. v. 10. Oktober 2003, aaO).
Das hat nach §§ 74a Abs. 4, 85a Abs. 2 Satz 2 ZVG zur Folge, daß die zuschlagsfähige Mindestbietgrenze entfällt und der Verkehrswert damit für das weitere Zwangsversteigerungsverfahren keine rechtliche Bedeutung mehr hat (BGH, Beschl. v. 10. Oktober 2003, aaO).
- BGH, 18.08.2026 - V ZB 63/26
Antrag eines Schuldners auf Aussetzung der Vollziehung des Zuschlagsbeschlusses
Allerdings steht die formelle Rechtskraft des Beschlusses über die Festsetzung des Verkehrswertes einer Neubewertung nicht entgegen, wenn wesentliche neue Tatsachen eine Anpassung erfordern, die durch eine Beschwerde gegen die Wertfestsetzung (§ 74a Abs. 5 Satz 3 ZVG) nicht mehr geltend gemacht werden konnten (vgl. Senat…, Beschluss vom 7. Dezember 2017 - V ZB 109/17, WM 2018, 184 Rn. 7; BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303). - BGH, 11.10.2007 - V ZB 178/06
Bindung des Vollstreckungsgerichts an die Festsetzung des Verkehrswerts
Der Festsetzungsbeschluss erwächst zwar nicht in materielle Rechtskraft (BGH, Beschl. v. 10. Oktober 2003, IXa ZB 128/03, ZfIR 2004, 167, 169; OLG Düsseldorf Rpfleger 2000, 559;… Böttcher, ZVG, 4. Aufl., § 74a Rdn. 37;… Dassler/Schiffhauer/Gerhardt, ZVG, 11. Aufl., § 74a Anm. 7h;… Stöber, ZVG, 18. Aufl., § 74a Anm. 7.20 b). - VerfGH Berlin, 19.08.2005 - VerfGH 153/00
Keine Verletzung des Willkürverbots und des rechtlichen Gehörs durch …
Rn. 37 In Rechtsprechung und Literatur besteht zwar Einigkeit, dass der Ausschluss der Anfechtung nach § 74a Abs. 5 Satz 4 ZVG nur für einen zum Zeitpunkt der Zuschlagsentscheidung bereits bewerteten Sachverhalt gilt; ebenso besteht Einigkeit, dass auch ein bereits unanfechtbarer Festsetzungsbeschluss durch das Vollstreckungsgericht abgeändert werden kann, wenn seit der ersten Wertfestsetzung aufgrund neuer Tatsachen werterhöhende bzw. wertmindernde Umstände eingetreten sind (vgl. BGH, ZfIR 2004, 167 ; OLG Braunschweig, NJW 1960, 205; OLG Hamm, Rpfleger 1977, 452; OLG Köln, Rpfleger 1983, 362 f.; 1993, 258; OLG Koblenz, Rpfleger 1985, 410 ff.; LG Braunschweig, Rpfleger 2001, 611;… Böttcher, ZVG, 4. Aufl. 2005, § 74a Rn. 38;… Gerhardt, in: Dassler/Schiffhauer/Gerhardt/Muth, ZVG, 12. Aufl. 1991, § 74 a Rn. 36;… Stöber, ZVG, 17. Aufl. 2002, § 74a Anm. 7.20; Storz, Rpfleger 1984, 474 ;… ders., in: Steiner, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, Bd. 1, 9. Aufl. 1984, § 74a Rn. 110;… ders., Praxis des Zwangsversteigerungsverfahrens, 9. Aufl. 2004, S. 403).Die Beschwerde gegen den Zuschlagsbeschluss könne gemäß § 100 Abs. 1 und § 83 Nr. 5 ZVG nur darauf gestützt werden, dass der Beschwerdeführer in seinem Recht auf Versagung des Zuschlags verletzt sei (…vgl. Stöber, a. a. O., § 74a Anm. 9.10, 9.13; ihm insoweit zustimmend: Budde, Rpfleger 1991, 189 ;… ihm ohne weitere Begründung folgend: Böttcher, a. a. O.;… Storz, Praxis des Zwangsversteigerungsverfahrens, a. a. O., S. 406; LG Braunschweig, Rpfleger 2001, 611; wohl auch BGH, ZfIR 2004, 167 ).
- BGH, 27.02.2004 - IXa ZB 298/03
Bindung des Prozessgerichts an die Festsetzung des Grundstückswerts
Wird der Zuschlag versagt, weil das Meistgebot nicht sieben Zehnteile oder die Hälfte des Grundstückswertes erreicht, und entfällt im weiteren Verfahrensverlauf das Rechtsschutzinteresse für eine Anpassung des festgesetzten Grundstückswertes an veränderte Umstände, so ist die (überholte) Festsetzung in dieser Hinsicht für das Prozeßgericht bei Anwendung des § 114a ZVG nicht bindend (Abgrenzung zu BGHZ 99, 110 im Anschluß an BGH WM 2004, 98).Den Senatsbeschluß vom 10. Oktober 2003 (IXa ZB 128/03, WM 2004, 98, 99) konnte das Landgericht noch nicht kennen.
- BGH, 18.10.2007 - V ZB 75/07
Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde gegen die fehlerhafte Behandlung eines …
Damit soll im Interesse des Eigentümers die Verschleuderung von Grundstücken verhindert und ein wirtschaftlich vertretbares Ergebnis bei der Versteigerung bewirkt werden (BGH, Beschl. v. 10. Oktober 2003, IXa ZB 128/03, NJW-RR 2004, 302, 303). - BFH, 13.12.2007 - II R 28/07
Bestimmtheit eines zusammengefassten Grunderwerbsteuerbescheids bei Erwerb …
Grundsätzlich kann nämlich noch bis zur Erteilung des Zuschlags ein Antrag auf Abänderung des Grundstückswerts wegen neuer Tatsachen gestellt werden (vgl. BGH-Beschluss vom 10. Oktober 2003 IXa ZB 128/03, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungsreport Zivilrecht --NJW-RR-- 2004, 302;… Böttcher, ZVG, 4. Aufl., § 74a Rz 38;… Stöber, ZVG-Handbuch, 8. Aufl., Rz 215a). - BGH, 27.02.2004 - IXa ZB 247/03
Versagung des Zuschlags wegen unrichtiger Wertfestsetzung
- BGH, 18.10.2007 - V ZB 140/06
Versagung des Zuschlags wegen Nichterreichens der Wertgrenze
- BGH, 01.09.2004 - IXa ZB 168/04
Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde
- BGH, 17.06.2010 - V ZA 6/10
Anfechtung eines Zuschlags für ein Grundstück eines Schuldners mit einem …
- BGH, 19.03.2004 - IXa ZB 264/03
Anfechtung der Festsetzung des Verkehrswertes durch den Schuldner im …
- VerfGH Berlin, 19.08.2005 - VerfGH 119/04
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Rechtsprechung
| BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 170/03 |
Volltextveröffentlichungen (14)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
ZPO § 850d Abs. 1 Satz 1; BGB § 1615k i. d. F. vom 30. 6. 1998
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
ZPO § 850d Abs. 1 Satz 1; ; BGB § 1615k i.d.F. vom 30.06.1998
- IWW
- Deutsches Notarinstitut
ZPO § 850d Abs. 1 Satz 1; BGB § 1615k i.d.F. vom 30. Juni 1998
Pfändungsgrenzen bei Anspruch der nichtehelichen Mutter auf - JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Altrechtliche Ansprüche der Kindesmutter auf Erstattung von Entbindungskosten; Zulässigkeit der erweiterten Pfändung des Arbeitseinkommens wegen bevorzugter Unterhaltsansprüche; Pfändung von Ansprüchen auf laufende Geldleistungen der Arbeitsförderung
- ra.de
- rechtsportal.de
Erweiterte Pfändung des Arbeitseinkommens wegen Ansprüchen der Kindesmutter auf Erstattung von Entbindungskosten
- datenbank.nwb.de
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Familienrecht - Pfändung und Erstattung von Entbindungskosten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 2004, 362
- MDR 2004, 294 (Ls.)
- FamRZ 2004, 185
- Rpfleger 2004, 111
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (3)
- BGH, 18.07.2003 - IXa ZB 151/03
Höhe des Freibetrages bei erweiterter Pfändung
Auszug aus BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 170/03
Die Grundsätze, die im Unterhaltsrecht für den sogenannten notwendigen Selbstbehalt gelten, sind entgegen der Ansicht des Beschwerdegerichts, von der hier auch der Gläubiger ausgeht, nicht anzuwenden (BGH, Beschl. v. 18. Juli 2003 - IXa ZB 151/03, NJW 2003, 2918, 2919, z.V.b. in BGHZ). - BVerwG, 21.09.1989 - 5 C 15.86
Begrenzung auf bürgerlich-rechtliche Unterhaltsansprüche - Nichteheliches Kind - …
Auszug aus BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 170/03
Im Gegensatz zum nunmehrigen Entbindungsunterhalt gemäß § 16151 Abs. 1 Satz 2 BGB in der Fassung des Kindesunterhaltsgesetzes handelte es sich bei dem altrechtlichen Anspruch nicht um einen Unterhaltsanspruch (BVerwG NJW 1990, 401;… vgl. ferner die Begründung des Regierungsentwurfs zum Kindesunterhaltsgesetz, aaO). - BAG, 18.02.1971 - 5 AZR 296/70
Pfändungsvorrecht - Träger der Sozialhilfe - Übergang des Vorrechts
Auszug aus BGH, 10.10.2003 - IXa ZB 170/03
Zwar kann auch der Sozialhilfeträger bei Vollstreckung übergeleiteter Unterhaltsansprüche das Pfändungsvorrecht des § 850d ZPO in Anspruch nehmen (BAG NJW 1971, 2094).
- BGH, 17.09.2014 - VII ZB 21/13
Privilegierte Pfändung der Unterhaltsvorschusskasse: Voraussetzungen der Pfändung …
Das für den Fall der Zwangsvollstreckung bestehende Vorzugsrecht des § 850d Abs. 1 Satz 1 ZPO bleibt bei einem Übergang des Unterhaltsanspruchs gemäß §§ 412, 401 Abs. 2 BGB grundsätzlich erhalten (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 170/03, NJW-RR 2004, 362; Urteil vom 5. März 1986 - IVb ZR 25/85, NJW 1986, 1688;… Stöber, Forderungspfändung, 16. Aufl., Rn. 1110;… MünchKommZPO/Smid, 4. Aufl., § 850d Rn. 6;… Stein/Jonas/Brehm, ZPO, 22. Aufl., § 850d Rn. 12;… Wieczorek/Schütze/Lüke, ZPO, 3. Aufl., § 850d Rn. 9;… Schuschke/Walker/Kessal-Wulf, ZPO, 5. Aufl., § 850d Rn. 6;… Musielak/Becker, ZPO, 11. Aufl., § 850d Rn. 3; LG Erfurt, FamRZ 1997, 510; LG Stuttgart, Rpfleger 1996, 119;… BAG, NZA-RR 2013, 590 Rn. 42; BAGE 23, 226, 229 ff. m.w.N.;… a.A. PG/Ahrens, ZPO, 6. Aufl., § 850d Rn. 8). - BGH, 17.09.2014 - VII ZB 22/13
Zwangsvollstreckung von Unterhaltsansprüchen eines Minderjährigen: Festsetzung …
Das für den Fall der Zwangsvollstreckung bestehende Vorzugsrecht des § 850d Abs. 1 Satz 1 ZPO bleibt bei einem Übergang des Unterhaltsanspruchs gemäß §§ 412, 401 Abs. 2 BGB grundsätzlich erhalten (vgl. BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 170/03, NJW-RR 2004, 362; Urteil vom 5. März 1986 - IVb ZR 25/85, NJW 1986, 1688;… Stöber, Forderungspfändung, 16. Aufl., Rn. 1110;… MünchKommZPO/Smid, 4. Aufl., § 850d Rn. 6;… Stein/Jonas/Brehm, ZPO, 22. Aufl., § 850d Rn. 12;… Wieczorek/Schütze/Lüke, ZPO, 3. Aufl., § 850d Rn. 9;… Schuschke/Walker/Kessal-Wulf, ZPO, 5. Aufl., § 850d Rn. 6;… Musielak/Becker, ZPO, 11. Aufl., § 850d Rn. 3; LG Erfurt, FamRZ 1997, 510; LG Stuttgart, Rpfleger 1996, 119;… BAG, NZA-RR 2013, 590 Rn. 42; BAGE 23, 226, 229 ff. m.w.N.;… a.A. PG/Ahrens, ZPO, 6. Aufl., § 850d Rn. 8). - BGH, 12.12.2003 - IXa ZB 225/03
Pfändungsfreie Bezüge bei der Vollstreckung von Unterhahltsforderungen
Vielmehr beurteilt sich das, was dem Schuldner trotz Zwangsvollstreckung als notwendiger Lebensunterhalt verbleiben muß, ausschließlich nach den Regelungen der Abschnitte 2 und 4 des Bundessozialhilfegesetzes (…vgl. Senatsbeschluß vom 18. Juli 2003 aaO unter III 2; Senatsbeschluß vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 170/03 - unter II 1 zur Veröffentlichung bestimmt).
- BAG, 21.02.2013 - 6 AZR 553/11
Aufgrund von Unterhaltsrückständen abgetretene Vergütungsansprüche in der …
Sonst hätte der Unterhaltsschuldner die Möglichkeit, sich durch Unterlassen der eigenen Unterhaltsleistung und Eintritt der öffentlichen Hand einen Pfändungsvorteil für die nun nicht mehr privilegierten Unterhaltsforderungen zu verschaffen (vgl. schon BAG 18. Februar 1971 - 5 AZR 296/70 - zu 2 e der Gründe, BAGE 23, 226; BGH 10. Oktober 2003 - IXa ZB 170/03 - zu II 2 der Gründe, NJW-RR 2004, 362). - BGH, 09.07.2009 - VII ZB 65/08
Herabsetzung der Pfändungsfreigrenzen für Kostenerstattungsansprüche aus einem …
Die Vollstreckungsprivilegierung nach § 850 d Abs. 1 Satz 1 ZPO umfasst nur gesetzliche Unterhaltsansprüche des Gläubigers (BGH, Beschluss vom 5. Juli 2005 - VII ZB 11/05, FamRZ 2005, 1564, 1565; Beschluss vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 170/03, FamRZ 2004, 185 = Rpfleger 2004, 111). - BGH, 05.07.2005 - VII ZB 11/05
Zulässigkeit der Pfändungen von Ansprüchen aus dem schuldrechtlichen …
Die Privilegierung nach § 850d Abs. 1 Satz 1 ZPO erfaßt indes allein familienrechtlich begründete Unterhaltsansprüche des Gläubigers (vgl. BGH, Beschluß vom 10. Oktober 2003 - IXa ZB 170/03, Rpfleger 2004, 111 unter II 2 zu § 1615k BGB in der bis zum 30. Juni 1998 geltenden Fassung). - OLG Düsseldorf, 30.07.2007 - 7 UF 36/07
Differenzierung zwischen Betreuungs- und Aufstockungsunterhalt
2) Da der Vertrag vorliegend Bestand hat, ist nach der Rechtsprechung im Rahmen der dann vorzunehmenden Ausübungskontrolle nach § 242 BGB zu prüfen, ob und inwieweit ein Ehegatte die ihm durch den Vertrag eingeräumte Rechtsmacht missbraucht, wenn er sich im Scheidungsfall gegenüber einer vom anderen Ehegatten begehrten Scheidungsfolge darauf beruft, dass diese durch den Vertrag wirksam abbedungen sei (BGH vom 6.10.2004 - XII ZB 57/03, FamRZ 2004, 185; BGH vom 25.05.2005 - XII ZR 221/02 - FamRZ 2005, 1449). - BGH, 12.12.2003 - IX ZB 225/03 Vielmehr beurteilt sich das, was dem Schuldner trotz Zwangsvollstreckung als notwendiger Lebensunterhalt verbleiben muss, ausschließlich nach den Regelungen der Abschnitte 2 und 4 des Bundessozialhilfegesetzes (…vgl. Senatsbeschluß vom 18.7. 2003 aaO unter III 2; Senatsbeschluß vom 10.10.2003 - IXa ZB 170/03 - unter II 1 zur Veröffentlichung bestimmt).
- LG Koblenz, 17.02.2005 - 2 T 244/05 Die Miet- und Heizkosten müssen grundsätzlich nach dem tatsächlichen Aufwand ermittelt werden (vgl. BGH NJW 2003, 2918, 2919 f.; BGH, Beschluss vom 10. Oktober 2003, Az: IXa ZB 170/03).
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